dem Bemühen, das amerikanische Volk reif
Bei
schaffen.
V. A.
istische Zwecke hinter angeblicher Weltbefriedi
gung zu verstecken. England könnte daraus
Oer große deutsche Sieg auf Kreta
Feindlicher Widerstand zusammengebrochen
Oer Feind sucht Rettung in der Flucht.
Firth einen großen Frachter durch Bombenvoll-
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’r('r auf den Kauf amerikanischer Rohstoffe und pin verzichten.
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i machen für die kriegshetzerische Politik Roose- dts und seiner Hintermänner, wird immer wieder st den großen Verdrehungen gearbeitet. Schon die
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Der Wehrmachtberichi.
Berlin, 30. Mai. (DRV. Funkfpruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
treffer schwer. 3n der letzten Rächt bombardierte die Luftwaffe trotz ungünstiger Wetterlage Hafenanlagen an der englischen Südküste.
Ein Vorpostenboot, das vor der französischen Küste von drei britischen Schnellbooten angegriffen wurde, versenkte durch Geschühfeuer e i n Schnellboot und beschädigte ein anderes so schwer, daß mit seinem Verlust zu rechnen ist.
Der Feind flog weder bei Tag noch bei Rächt in das Reichsgebiet ein.
Bei den erfolgreichen Kämpfen am h a l f o y a - Paß in Rordafrika zeichneten sich der Oberleutnant Cramer, Kommandeur eines Panzerregiments, und der Leutnant Jung in einem Artillerieregiment besonders aus.
Bei den Kämpfen auf Kreta find deutsche Soldaten nach ihrer Verwundung in so tierischer Weise verstümmelt worden, wie es im Verlaufe dieses Krieges bisher nur im Feldzug gegen Polen vorgekommen ist. Die deutsche Wehrmacht wird mit allen Mitteln dafür Sorge tragen, daß die Anständigkeit und Ritterlichkeit des Kampfes gewahrt bleibt. Mit dem Härte ft en Strafgericht wird sie daher die für diese barbarischen Verstiim- melungen verantwortliche Truppe oder die schuldigen Einwohner treffen.
Es steht außer Zweifel, daß die ebenso unsinnige wie lügenhafte Behauptung des britischen Premierministers Churchill, deutsche Soldaten seien in gegnerischen Uniformen abgesprungen, den größten Teil der Schuld an diesen Bestialitäten trägt.
e r y wurde schwer verletzt.
Ein furchtbarer Schlag für England.
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der römischen Presse. In ihren Berichten weisen die Blätter darauf hin, daß kaum zehn Tage nach Churchills Erklärung, Kreta werde bis zum ä u ß e r st e n verteidigt, die Engländer sich bereits in einer viel schwierigeren Lage' befinden als seinerzeit in Dünkirchen und nur noch an die Rettung ihrer geschlagenen und zersprengten Divisionen denken. „Popolo di Roma" stellt fest, die englisch-griechischen Streitkräfte befinden sich in voller Auflösung. Die neue englische Niederlage, die sich als äußerst schwer ankündige, bedeute vor allem f ü r d i e « n g- lische Macht im Mittel meer einen furchtbaren Schlag. Nach ihrem blitzartigen Sieg auf dem Balkan hat die Achse das Bollwerk Kreta durch Einsatz von Kampfmitteln und Methoden zu Fall gebracht, die den Feind überrascht und einfach überwältigt haben.
Die am 20. Mai durch eine gewaltige Luftlandung begonnenen Operationen zur Besitznahme des britischen Bollwerks Kreta nähern sich ihrem A b - schluh.
Der feindliche Widerstand ist überall zusammengebrochen.
Die im Westteil der Insel aus Fallschirm- und Gebirgstruppen gebildete starke Angriffstruppe hat nach harten Kämpfen bei glühender Hitze und unter größten Bewegungsschwierigkeiten den Feind geschlagen und zersprengt. Die Vereinigung mit den Fallschirmjägern bei R e t h y m - non, die sich über acht Tage einer starken feindlichen Aeberlegenheit gegenüber tapfer behauptet haben, ist vollzogen.
Fallschirmjäger eroberten gegenüber zähem feindlichen Widerstand Stadt und Flugplatz hirak - Hon. Der kommandierende General der griechischen Kräfte bei hiraklion hat die K a p i t u l a t i o n angeboten.
Die deutsche Luftwaffe unterstützte die Kämpfe durch pausenlose Angriffe auf zurückgehende feindliche Marschkolonnen, Truppenansammlungen und Widerstandsnester. Verbände von Kampf-, Sturzkampf- und Zerstörerflugzeugen rieben britische und griechische Truppenteile in rollendem Einsatz auf.
Reben Unterstützung unserer Operationen durch italienische See- und Luftstreilkräfte, wobei sich italienische Torpedoboote durch tapfersten Einsatz besonders auszeichneten, landeten am 28. Mai nachmittags italienische Truppen im O st - teil Kretas, die seither im raschen Vorgehen nach westen begriffen sind.
Die Reste der zersprengten Briten flü chten, von unseren Truppen verfolgt, gegen d i e S ü d k ü st e, um sich dem weiteren Kampf durch nächtliche Einschiffung zu entziehen. Zahl- reiche Gefangene wurden eingebtacht, umfangreiches Material, darunter zahlreiche Panzer und Kraftfahrzeuge, dreißig leichte und schwere Geschütze, sowie große Vorräte erbeutet, deutsche und italienische Gefangene befreit.
Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der Straße von Cafo britische Seestreitkräfte an und versenkten zwei Zerstörer. Sturzkampfflug, zeuge vernichleten in den Gewässern um Kreta zwei Handelsschiffe mit zusammen 1600 BRT. sowie ein Küstenfahrzeug und ein Vorpostenboot.
3n Rordafrika beiderseitige Artillerie- und I Spähtrupptätigkeit bei Tobruk. I
Flucht des englischen Oberbefehlshabers.
Mit dem Flugzeug abgestürzt.
Genf, 30. Mak. (DNB.) Wie aus London gemeldet wird, ist der Oberkommandierende der bri- schen Truppen auf Kreta, der neuseeländische Generalleutnant Freyberg, der in Begleitung des Generals Gabery Kreta im Flugzeug verlassen wollte, um nach Alexandrien zu entkommen, mit seiner Maschine abgestürzt. Generalleutnant Freyberg fand dabei den Tod, General
kennen, welche Rolle es sich selbst zugelegt Es darf für die USA. den Büttel spielen, Deutschlands „Militärmaschine" vernichtet und deutsche Volk der Arbeitslosigkeit ausliefert, stark darf Britannien allerdings nicht werden ..... daher keinen Zentimeter Land von Deutschland fordern.
Oer Totengräber -es Welthandels
Amerikas Schutzzölle, Silberpolitik, Daumwollsubventionen.
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halte Sle Unb‘ n9 noch A r. Sini
„Sie deutsche Kriegsmaschine zerschlagen."
Wie Roosevelt-Amerika sich den Frieden wünscht.
Wie Norwegen und Dünkirchen.
Madrid, 31. Mai. (Europapreß.) „Die Krem- Schlacht ist nach einem Geständnis Churchills eine der wichtigsten Schlachten dieses Krieges und von den Engländern verloren", schreibt die spanische Zeitung „Madrid" auf Grun^l der letzten Informationen über die deutschen' Erfolge auf dieser Insel. „Die britischen Truppen hatten bei dieser Schlacht alle Vorteile auf ihrer Seite", fährt das Blatt fort, „die Artillerie jeden Kalibers, Tanks und eine ungeheure Flotte. Die britischen Truppen konnten sich ganz nach Belieben vorbereiten. Trotzdepi haben sie verloren. Die britischen Soldaten haben diesmal mit wirklicher Erbitterung gekämpft. Sie sind aber besiegt worden, und Kreta fällt nun in den Besitz der deutschen Truppen. Das schlimmste", so fügt das Blatt hinzu, „ist der Geist, von dem die britischen Generale in dem Augenblick beseelt sind, in dem die Ereignisse sich zum Schlechten wenden, indem sie an nichts anderes als an ihre persönliche Sicherheit denken. So ist es in Dünkirchen gewesen, in Norwegen, Griechenland und jetzt auch auf Kreta, wo sich der General Freyberg im Flugzeug zu retten versuchte und ohne jeden Ruhm, der ihm auf dem Schlachtfeld gebührt hätte, umkommen mußte. Kreta „eine bemerkenswerte Heldentat»
Neuyork, 30. Mai. (DNB.) Das Schicksal Kretas hält „New Port Herold Tribüne" für de- siegelt. Bei der deutschen Aktion gegen diese Insel handele es fick um den ersten Versuch einer reinen Luftinvasion. Die erste Schlacht einer völlig auf dem Luftwege transportierten Armee gegen See- und Landstreitkräfte müsse offenbar als Erfolg verbucht werden. Kreta sei eine bemerkenswerte Heldentat.
Herr Norris will aber nichts von Kriegsentschädigungen wissen. Nach Versailles haben die Vereinigten Staaten allzu deutlich gespürt, wie unglücklich sich der Fluch der Reparationen nicht zuletzt auf die Wirtschaft der Vereinigten Staaten aus-' gewirkt hat, daß Norris Grund genug hat, nachdrücklich davor zu warnen. Im übrigen aber mag Senator Norris daran erinnert werden, daß es höchst lächerlich erscheint, das Fell des Bären teilen zu wollen, bevor man ihn erlegt hat. Den frommen Wünschen des Senators stehen Tatsachen gegenüber, die Deutschland die Initiative geben, den wirklichen Frieden der Gerechtigkeit zu garantieren.
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-l. Jahrgang Ur. (28 pdtbeint täglich, außer ßonntags und feiertags Aeilageu: Die Illustrierte »ebener Familienb lütter hebnat irnBilü DieSmolle Mormts-Bezugsvreis: M 4 Beilagen RM.1.95 Dbne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 pich bei Nichterscheinen ron einzelnen Nummern Kfolge höherer Gewalt «ernsdrechanschluß 2251 Mhtanschnf1:„Anzelg^ Vomckeck 11686 Arantt^M.
& kam es zu dem zweiten großen Störungs- Q,'rr in der Weltwirtschaft, der amerika - s'.sch e n Go l d t h e sa u r i e r u n g. Allmählich Mrnte fast alles Gold der Welt nach den USA., ;|j| f eute mit über 20 Milliarden Dollar mehr als T.r- H. des gesamten Weltgoldbestandes besitzen. P Amerikaner vergruben es in völlig unproduk- Wr Weise im Fort Knox, und die Welt besaß '^> r weniger Gold, um die amerikanischen For- ;Fifigen zu befriedigen. Notgedrungen mußten WfT die nicht goldbesitzenden Staaten mehr und
Amurdme von Staaeigai für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desBormiltagS
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Anzeigenteil 7 Ros. Je mm bei 22 mm Zeilenoreite, Tertteil 50 Rus. le mm bei 70 mm Zellenbreite
Nachlässe:
Wiederholung Dialstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschritt (vorherige Vereinbarung) 25°/<> mehr
redliche Tatsache, von der man bei dieser Hetze z.sgeht, nämlich die sogenannte Bedrohung der Msllichen Hemisvhäre, ist ein reines. Hirnge - j in ft. Kein Mensch in Europa, am allerletzten g nationalsozialistische Deutschland, denkt daran, n Amerikanern in ihre Angelegenheiten hineinreden, geschweige denn, sie anzugreifen. Genau sselbe gilt von der Behauptung, die autoritären ;aaten, womit ja in der Hauptsache immer Deutschland gemeint ist, hätten den Welt- indel ruiniert. Rücksichtsloser sind die ge- ichllichen Tatsachen wohl niemals vergewaltigt >rden.
geschichtliche Tatsache ist doch, daß der National- galismus in Deutschland erst am 30. Januar 1933 c Macht gekommen ist, während die allgemeine eltkrise, die den Welthandel nach der Scheinkon- cktur von 1925 bis 1929 zusammenbrechen ließ, 'eits im Jahre 1930 begann. Von dem finanziellen -scmrmenbruch Oesterreichs ging sie aus, bzw. dort irbe sie zuerst offenbar, nachdem Or Keim dazu on Jahre zuvor in der Weltwirtschaft gelegen !te. Denn die Konjunktur von 1925/29 war in der -uptsache nur durch eine völlig unwirtschaftliche rditinflation von amerikanischer Seite aus »glicht worden. Es war eine Konjunktur mit rgtem Gelde, die in dem Augenblick zusammen- chcn mußte, in dem diese Gelder zurückgezogen rden. Nach struktureller Ursache, wie auch nach unmittelbaren Anlaß des Zusammenbruches, n der plötzlichen Kreditzurückziehung durch die erikanischcn Geldgeber, war also die Schuld, rm überhaupt davon gesprochen werden soll, bei Vereinigten Staaten von Amerika suchen, ganz gewiß aber nicht bei Deutschland, merifa, das sich heute zum Gralshüter der ltwirtschaft und des Welthandels macht, ist in -klichkeit überhaupt der eigentliche Toten- jjäb e r des Welthandels. Wenn dieser fc) der Katastrophe des Weltkrieges 1914/18 über-» fcipt jemals Aussichten zum Wiederaufstieg haben l|re, so wäre die unumgängliche Voraussetzung da- « die gewesen, daß man die Konsequenzen aus b r. einschneidenden Veränderungen der weltwirt- ktftlichen Gesamtlage durch den Wettkrieg gezogen Me. Diese bestand nicht zuletzt darin, daß die Ver- Wgten Staaten von Amerika vor dem Kriege ein a gesprochenes Schuldnerland waren. Sie hatten W 1914 im Jahre durchschnittlich 200 Millionen L; or an Zinsen an ihre europäischen Gläubiger- ■ten zu zahlen. Nach dem Weltkriege, in dem die WA. ungeheure Kriegsgewinne eingesteckt hatten, jlnfote umgekehrt das Ausland, d. h. in der Haupt- H Europa, über 500 Millionen Dollar Zinsen ai; die Vereinigten Staaten von Amerika zahlen. Die Konsequenz aus dieser veränderten Stellung der ’Uriftigten Staaten im Wirtschaftsleben der Völker Me die sein müssen, daß 21 meritt bereit war, Be- Itomig i n Waren anzunehmen, d. h. also, eine Iper ft dr f te Einfuhr zuzulassen. Die Ameri- er konnten sich jedoch nicht frei machen von der tschastspolitik, die sie vor dem Weltkriege be- hatten. Damals waren sie noch ein halb- jmiales Land. Ihre Industrie befand sich zum zsn Teile noch im Stadium des Aufbaues. Die- Aufbau wurde, wie das durchaus üblich war, «h hohe Zölle für ausländische Industrieprodukte ;<l'Utzt. An diesem Zollschutz-System nahm nicht mr die Industrie teil, sondern auch die Landwirt- ch't. Ja, auch die Arbeiterschaft-ist noch heute in tai Gedanken erzogen, daß nur die Beibehaltung dr lohen Zollmauer ihnen ihren Lohnstandard ver- Wrce. Ausgabe einer tatkräftigen und einsichtigen Ausführung wäre es gewesen, dem amerikani- Wi' Volk die veränderte Lage klar zu machen und °' einen Abbau der Zölle hinzuwirken. Das ®tfl:nteil geschah. Amerika wollte gleichzeitig rund Ikiie halbe Milliarde Dollar Zinsen verein- "c men und verlangte dann von der übrigen «Mi noch, daß sie ihm Waren in immer stei- 8'rdem Umfange ab nähme. Um dies zu Mchen, wurden nach dem Weltkriege die Zölle teiltsroegs abgebaut, sondern im Gegenteil noch Ijteim a I erhöht, und zwar zuletzt in einem *-snaße, das absolut prohibitiv wirkte. Prakttsch die Einfuhr von europäischen Industriewaren M Amerika damit zum größten Teile unterbunden. W im weltwirtschaftlichen Rahmen vernünftiger ftr e naustausch zwischen den USA. und den rskoiräischen Schuldnerländern war damit sabo- ' t. Wer an Amerika zu zahlen hatte, mußte n C' olb zahlen.
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General-Anzeiger für Gberhessen
Pfingsten 1941.
Von Curt Hotzel.
In einer Kriegszeit wie der unseren mag es manchem schwer erscheinen, innerlichen Zugang zu einem „Fest der Maien", zu einem „lieblichen Fest" Zu finden. Pfingsten lebt in der deutschen Seele als ein zarter festlicher Klang und ist umwoben von der Poesie der erblühenden Heimatflur. Und doch liegt gerade in unserer Zeit der Sinn eines solchen Festes offenbar: wir werden inne, wie der Geist, der Odem Gottes weht und wirkt in allen Dinaen, wie er in der erwachten, erblühenden Natur sich zeigt wie im notwendigen Werk des Krieges. Der alleinwirksame Gott ist es, der die Waffe führt in der Hand des Kriegers, der wehtut und tötet, der unser ganzes Schickfal in seiner Hand hält. Vor dieser großen Notwendigkeit sich zu beugen, sich ihr einzufügen — das heißt: ihre innere Not- wendigkeit erkennen und verehren. Es heißt aber auch Jafagen zu dem Ganzen, zu feiner Freude, feinem Stolz und feinem Schmerz. Das ist der Geist, der uns stark macht und mächtig, das Leben auch in seinen schwierigsten Lagen zu meistern.
Dieser wahrhaft „souveräne" Geist, dieser Geist der Lebensmeisterschaft.erfüllt uns, wenn wir die metaphysische Tiefe unseres Daseins an solch einem Fest des Jahres ergründen und uns einmal in sie versenken. Wir erleben es dann, daß wir unsere eigene Aufgabe leichter ertragen, daß wir über vieles hinwegkommen, was uns schwer und. allzu schwer erschien. Wir können kein größeres Glück empfinden als das, der großen göttlichen Notwendigkeit alles Geschehens innezuwerden.
Diese Haltung — das wollen wir uns auch bei dieser Gelegenheit einmal vorstellen — ist deutsch. Deutsch in dem letzten Sinne der Vergeistigung, wie ihn unsere tiefsten Geister darstellten, so Meister Eckehart, Goethe, Hegel, Nietzsche. Dieser jetzt zu einer großen Weltwende treibende deutsche Geist löst vieles auf, was anderen noch wertvoll erscheint, obgleich es feinen wirklichen inneren Wert längst verloren hat. Weil das so ist, muß der lebendige Geist des schaffenden Deutschen diese hohlgewordenen Formen der absterbenden Welt angreifen sind vernichten. Denn dieses Absterben bedroht das junge Leben insofern, als es wie ein Naturvorgang wirkt: es zwingt zur Entscheidung, du oder ich! Die im Materialismus erstarrte Welt des Westens muß in einer Haltung ihren Todfeind erblicken, die auf die rücksichtslose individuelle Ausbeuter- freiheit verzichtet und dafür die freiwillige Einordnung vorausfeht. Diese Einordnung kann nur für be n ein Schreckbild fein, der fein ganzes „Glück" auf den Genuß dessen setzt, was er die
nisation des Marktes war die Folge davon, wobei die Gefahr des völligen Zusammenbruches jederzeit in der Zukunft lauert. Die gewaltigen Baumwollvorräte, die in den Vereinigten Staaten angesammelt wurden, und die heute mehr als eine Iahres- ernte ausmachen, lasten als gewaltiger Druck auf dem Baumwollmarkt. Bringt Amerika diese Vorräte einmal auf den Markt, so würde das für viele andere Baumwolländer schwerste Krisen, ja vielleicht sogar den völligen Zusammenbruch ihrer Baumwollproduktion zur Folge haben. Auch hier haben die Vereinigten Staaten jede vernünftige Regelung durch ihre egoistische Politik verhindert.
Wenn also einem Lande der Vorwurf gemacht werden kann, daß er den Welthandel ruiniert habe, so trifft dieser Vorwurf in erster Linie die Vereinigten Staaten selbst. Es gibt auch durchaus einsichtige Leute in den USA., die das zugeben. Wenn Roosevelt und seine Regierung es nicht wahrhaben wollen, so nur deswegen, weil sie die Behauptung, der Welthandel wäre von den autoritären Staaten ruiniert, für ihre durchsichtige Kriegshetze gebrauchen. Es ist möglich, daß Roosevelt mit solchen Lügen sein Ziel erreicht, die Wahrheit kann aber auch er nicht aus der Welt
R o m, 31. Mai. (DNB. Fmttspruch.) „Die Schlacht um Kreta in der Endphase — der brittsche Wider- I stand überall gebrochen — unter dem ständigen
Neuyork, 30. Mai. (DNB.) Wie United Preß meldet, gibt der unabhängige Senator Norris den Engländern .den guten Rat, nach Kriegsende jedes deutsche Kriegsschiff, jedes Flugzeug, jeden Tank und jede Munitionsfabrik zu zerstören. Um den ewigen Frieden zu sichern, müsse Deutschlands M i l i t ä r m a s ch i n e völlig vernichtet werden. Die Vernichtung der deutschen Rüstungsindustrie werde allerdings wieder eine große Arbeitslosigkeit nach sich ziehen, jehoch müßte das deutsche Volk die Folgen tragen für fein blutdürstiges Verlangen, alle Welt zu versklaven. Ep sei jedoch notwendig, meint Senator Norris, daß die Engländer feine Kriegsentschädigungen und Reparationen sowie keinen Zentimeter Landgebiet verlangen. Versailles sei eine Kriegssaat gewesen, weil dem deutschen Volke Lasten auferlegt worden seien, die es nicht hätte tragen können.
Von dem, was bisher über sogenannte Friedensziele in England und Amerika geredet ist, gehören die LZorschläge dieses menschenfreundlichen Senators zum absurdesten und plumpesten Versuch, e g o ■
China und dessen Uebergang zu einer Goldwährung im Gefolge des Pfundes.
Daß die Abwertung des Dollars ausgerechnet zu einem Zeitpunkte erfolgte, als die Londoner Weltwirtschafts-Konferenz die Frage einer Währungsstabilisierung auf ihre Tagesordnung als Hauptberatungsgegenstand gesetzt hatte, sei nur am Rande erwähnt. Das Fiasko dieser Konferenz ist zweifellos in der Hauptsache darauf mrückzuführen. Auch hier also erwies sich wieder die amerikanische Politik als größtes Störungs- Moment für eine Befestigung der Lage.
Die verhängnisvollen Eingriffe der USA. beschränkten sich indessen feinesroes auf die Zoll- und Währungspolitik. Sie beeinflußten vielmehr einschneidend auch die Gestaltuna einzelner Warenmärkte, wie beispielsweise den Weltbaumwollmarkt. Es ist bekannt, welche Wirkungen die Baumwoll-Subventtonspolitik der amerikanischen Regierung gehabt hat. Eine weitgehende Desorga-
S Hand. JNen "ach ben < fünf ÄS ™ {k Den Di« ®olbent die beslr kette der Als Dei. a Klassen 'chguno, technische Äor. iPPen be. man aus sein.
3m Seegebiet um Großbritannien!deutsch-italienischen Druck ziehen die Engländer nach beschädigten Kampfflugzeuge westlich p e n t la n d-1 öer Südküste der Insel", so lauten die Schlagzeilen
I;’Er »nfaufspolitif der USA. Durch die tlchtzung überhöhter Ankaufspreise für Silber die USA. auch dieses Währungsmetall mehr l-M mehr an sich heran, mit der Absicht, einmal die silberproduzierenden südamerikanischen 'ü'drr zu gängeln und zweitens sich in China, — wie überhaupt im weiteren Ostasien — jjjs Silber als Währungsmetall noch eine große ■'M spielte, eine beherrschende Stellung zu ver° sMsin. Das Ergebnis dieser Politik war zum 7^3 eine allgemeine Währungszerrüttung in
* 9 Samstag, 3t- Mai / Sonntag, 1. Juni Ml
Gießener Anzeiger


