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9 Jl.-Sport

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Deutscher Lurnfieg mit 229,75:226,60 p

ür

aus purem Egoismus für dich haben willst! Ans Berechnung! Aus Ehrgeiz!"

seinem Dache leben wollten.

so steht... Kann ich alles verstehen. Es ist wirklich ein bißchen schief. Sie will also nicht?"

Noch hat sie nicht .nein* gesagt, sie will sich's

abzustellen pflegte.

Tie wartete aus ihn, bis er zurückkam, und lieh sich den Jungen von ihm abnehmen. Sie hatten« nicht mehr wett bis zum Hause. Peter lachte Plötz«

wie?"

Morgen habe ich ihren Bescheid, und übermorgen kommen wir mit Sack und Pack und Kind und Kegel angezogen!" ________________________

zwischen den Händen, als er sich niedersetzte. Ein wunderliches Gefühl der Rührung war in seinem Herzen, als er mit dem Handschuh spielte. Wie winzig er war und glaubte noch die Berührung der kleinen Hand an seiner Wange zu spüren.

Er begriff, daß er sich todunglücklich und jammer­voll verlassen in diesem stillen Haus vorkommen würde, wenn Charlotte und Jockele nicht unter

zehn Tagen vorstelle?"

Erzählen Sie ruhig!"

Ich habe den ganzen Tag gearbeitet, bin unktt>

aufzugehen ins Haus..

(Fortsetzung folgt)

überlegen."

Aber das ist bloß so eine Höflichkeitssache?"

,Zch glaube nicht. Ich für mein Teil bin über­zeugt, daß sie noch ,|a sagen wird Sie muß! Und wenn ich sie windelweich reden soll, wenn ich ihr stunden- und tagelang in den Ohren liegen muß ich will sie hier haben?"

Ein« lange Pause Dann Hanne: Du, Peter, fag mal, warum liegt d i r eigentlich so viel an ihr?

Na, zum Donnerwetter, ich habe dir doch von dem Preisausschreiben erzählt, das ihr alter Herr veranstalten will."

,Zas finke ich gemein."

Das Preisausschreiben?" fragte Peter zurück, obwohl er genau wußte, was der andere meinte.

Unsinn! Sondern daß du sie gewissermaßen so

Fräulein Mathesius denkt auch hauptsächlich an ihre Leute in Oschnitz, verstehst du? Wenn die nun mal erfahren, wo und bei wem sie in Berlin ge­landet ist? Es wäre anrüchig, sie hätte sich gesell­schaftlich unmöglich gemacht. Ihr Vater ist immer­hin ein großer Mann, ein Repräsentant des deut­schen Wirtschaftslebens, nicht wahr, und seine Tochter ist Aufwartefrau bei zwei knusprigen Jungge­sellen. Komische Lage, wie?"

zusammen..."

Na, kurz und gut, du liebst sie?"

Peter zuckte fast ein wenig zusammen bei dieser direkten Frage.Lieben...?" fragte er nachdenklich. Ja, soll man denn dazu Liebe< sagen? Ich weiß es nicht! Zur Liebe gehören immer zwei, und bis­her hat sie mir noch keinen einzigen Beweis ihrer Liebe gegeben."

Wirklich nicht?"

Das klang äußerst interessiert Peter überhörte

Die Ergebnisse des KußballsonntagS.

Watzenborn-Steinberg Wetzlar 05 2:1

1900 VfL. Marburg 0:0

Sportfreund« Wetzlar Luftwaffe 0:4

Naunheim DfB.-Reichsbahn 5:1

Burgsolms Bissenberg (Resultat liegt noch nicht vor.)

lich kurz auf.

Worüber lachen Sie?"

Weil ich mir neben Ihnen und mit einem Sttri i auf dem Arm fürchterlich verheiratet oorfommt Wenn mir noch vor vierzehn Tagen einer gefall Hütte, ich würde an diesem Frühlingsabend p| einem Kind am Halse und einer Frau... also, ich hätte den Betreffenden mit der Erziehungsfläche hij eisgekühltes Wasser gesetzt! Und nun..."

Mir geht's nicht viel anders. Mein Gott, OM für verrückte Pläne hatte ich vor vierzehn noch! Was habe ich mir alles ausgemalt!"

Was zum Beispiel?"

konnte die gut verlaufene Versammlung in üblicher Weise geschlossen werden.

Ehrenvolle Berufung. Der Chirurg und Frauenarzt Dr. med. Schliemann, bisher in Gießen, ist als Chefarzt an das Krankenhaus derStadt des KdF.-Wagens" (Fallersleben) berufen worden und hat dieses Amt vor kurzem angetreten

"Arbeitsjubilaum. Am morgigen 1. April kann Fräulein Elisabethe Ochs auf eine 25jährige Tätigkeit als Haushälterin bei dem Oberreallehrer t R Kissel, Stcphanstraße 3, zurückblicken. Die Jubilarin hat sich allezeit durch gewissenhafte Pflicht- erfuUung und Anhänglichkeit an die Familie aus- "W. pra ktischen Vorschläge unse­res Modezeichners zeigten am Samstag zwei flotte jugendliche Frühjahrs-und Sommer- mantel. Durch ein Versehen wurde der Text zu dem Bild verwechselt. Er muh heißen: Links zeigten wir einen Mantel aus p a st e 11 f a r b e n e m , weichem Wollstoff mit weiten Hermein und einem weiten, in der Taille (einem Mie-

Hajdu mit seinen Bodenübungen.

Der Hauptteil am Nachmittag begann mit dem feierlichen Einmarsch, der Vorstellung der Mann- schäften und dem Spielen der Hymnen, und dann begann der Kampf mit dem Pferdsprung, der Deutschland gleich mit 58,00 Punkten gegen 57,70 Punkten in Front brachte. Als Bester erwies sich

bergürtel angelesenen) Rock. Dem Oberteil ist ein schmales Halsbündchen angeschnitten es wird durch vier mittelgroße Stoff knöpfe ge­schlossen. Aus ebenfalls hellem tuch- artigem Wollmaterial ist der Mantel rechts mit den Fledermausärmeln, dem glockigen Rock- teil und dem angearbeiteten Schal am Oberteil, der auch zur Kapuze geschlungen werden kann Ein breiter Stoffgürte! mit großer Stoff- schnalle schließt den Mantel in der Taille. H.

. Der flüchtige Mörder verhaftet,

LPD Frankfurt a. M., 30. März. Der 40jährige Karl Geiger aus München der am 17 März die 33jährige Ehefrau Diehl in der Fasanenstraße, bei der er in Untermiete wohnte ermordet hatte und dann flüchtig gegangen mar, ist am Samstag in Heidelberg festgenommen wor- den. Geiger hatte die Frau in ihrem Bett erwürgt. Der Täter wurde in das Gerichtsgefangnis Frank­furt eingeliefert. Er ist geständig.

Dor 7000 Zuschauern gewann Deutschland am Sonntag in der Stuttgarter Stadthalle den fünften Turnländerkampf gegen Ungarn mit 229,75:226,60 Punkten. An Belle des bisher gezeigten Krafttttr- nens wurde das neue, von Deutschland angestrebte, aufgelockerte Geräteturnen vorgeführt, das bei allen restlose Zustimmung fand. Bester Einzelturner war Krötzsch (Leuna) mit 39,00 Punkten von dem Ungarn Ferenc Pataki mit 38,85 Punkten.

Das Programm enthiett keine Hebungen am Seitpferd, imb an den Schaukelringen gab es nur Vorführungen. Kurt Krötzsch unö Kurt Hau- stein, besonders letzterer mit zwei Saltos beim Abgang, waren hervorragende Repräsentanten des Turnens an den Schaukelringen, während die Dor- führungen der Ungarn an den hängenden Ringen rm Gegensatz dazu recht kalt ließen. In den Dor- führungen am Vormittag beim Pferdesprung, am Barren und bei den Bodenübungen hatten die Deutschen, vor allem Franz Beckert am Reck, klare Vorteile. Bei den Ungarn gefiel Gyula

-........** ~ jDenn man zu!" sagte Hanne und bald darauf sie vor der Garage hielten, in der Peter sein M

erschien Charlotte wieder mit dem schlaftrunkenen Mter" Junge! Das fft ja nur die Jockele auf dem Arm. .

' ~ " ----- Hanne sah die beiden an. Niemand achtete auf

khn. Ja, man konnte sie wohl lieben, diese Char- fnH* ha<bh> er. Wie ihr fiaar im Lickt

gegen Ungarn: 1935 in Breslau 343,85:333,10 Deutschland, 1937 in Budapest 287,85:282,05

Deutschland, 1939 in Passau 350,0:340,9 für Deut

sie sich bewegte, selbst fetzt, da sie den Zungen auf dem Arm trug!

Ich werde sie lieben! dachte Hanne weiter. Aber sie wird es nie gewahr werden, well sie es für unmöglich halten wird.

Er ging zu ihr hinüber, nahm chr Jockele vom Arm und wiegte ihn ein wenig hin und her.

®entgftens den will ich behalten, wenn sie eines Tages mtt -dem Peter davonläuft! sagte er sich. Den müssen sie mir lassen! Von ihm würde ich mich nicht mehr trennen können, wenn er erst mal unter einem Dach mit mir gelebt hat!

Und er beugte sich über den verschlafen blinzeln­den Jockele, spitzte die Lippen und pfiff ihm irgend­eine kleine Melodie vor, die ihm gerade ein fiel.

ganze Menge auf dem Papier steht. Sie haben M Das angesehen, während ich unterwegs war, naW mich nachher gefabelt und gelobt, und nun W wir also mit Hanne unten am Wasser, wo uns N Mücken fressen. Er qualmt aus seiner Pfeife eine Lokomotive, um die Biester zu verjagen, um über dem Wasser ist es ganz dunkel. Jockele. . der schläft natürlich schon. Oben in der Mansar«, die Sie mit ihm zusammen bewohnen werden. W ist ein schöner Abend, so schön wie der heutig bloß den romanttschen Mond werden wir riw haben, weil der dann gerade wechselt. Ja, und Charlotte Mathesius sitzt neben mir, ist müde w möchte schlafen gehen, aber sie ist eben so daß sie nicht mal die Ueberroinbung aufbringt, Hii"

Reden wir lieber nicht davon! Man macht ft nicht gern vor sich selber lächerlich. Jedenfalls W Sie nicht in diesen Träumen vorgekommen, um l Jockele^ ebenfalls nicht."

Und nun wieder vierzehn Tage weiter! Soll Ihnen mal erzählen, wie ich mir Den Abend in vkr

Charlotte und Peter legten die Fahrt nach Berlin zurück, fast ohne ein Wort miteinander zu wechseln Jockele schlief. Es war erstaunlich, daß er unmittel­bar neben dem gewaltig knatternden Motor zu schlafen vermochte. Jedenfalls erwachte er nicht, als

beginn sind die Naunheimer mit dem Wind im Rucken stark im Angriff. Ihr Halbrechter und ihr Linksaußen schießen zur 2:0-Fuhruna ein. Als Ehmann gelegt wird, heißt es durch Els-Meter 2.1. Unoerstänolicherweise geht jetzt Kraft m den Sturm und Nicolai als Mittelläufer zurück, der den geg­nerischen Mittelstürmer nicht halten kann. Statt des erwarteten Ausgleichs können die Naunheimer brs zum Schlüsse noch drei Tore schießen.

aus, so daß das Gesamtergebnis hier 114^70:112^5 lautete. Karl Stadel war auch an diesem Gerat M 9,70 am besten, dicht gefolat von Kurt Krötzsch und dem Ungarn To th mit 9,65. Im Bo-denturn«' waren die Gäste mit 57,70:57,35 Punkten fetal überlegen, aber Deutschland behielt mit 172,05:170,75 Punkten die Führung. Pataki, elegant und gleicht mit großartigen Sprüngen, erhielt 9,85, wahren- Krötzsch mit 9,60 anscheinend leicht unterbewert«, wurde. Am Reck war Krötzsch nicht zu schlagen, er bekam mit 9,60 die beste Wertung des Tages. Hao stein hatte Pech und mußte mit 9,55 zufrieden fein während von den Ungarn Lajos Santha mit 9,76 am besten abschmtt. 57,70:55,85 für Deutschland lautete hier das Ergebnis, das die Endwertung auf 229,75:226,60 stellte. Die besten Einzelwertungen:

1. Kurt Krötzsch (D) 39,00 ; 2. Ferenc Pataki (U) 38,85; 3. Karl Stadel (D) 38,80; 4. Lajos Toth (H 38,50 ; 5. Jakob Kiefer (D) und Ferenc Darko« (U) je 38,19; 7. Helmuth Bantz (D) 38,10; 8. Kurt Haustein (D) 37,50 ; 9. Franz Deckert (D) 37 40; Lajos Santha (U) 37,40; 11. Karl Weischedel (ß) 37,35; 12. Gyula Hasdu (U) 36,25; 13. Reuther (D)

von dem Oschnitzer Muff an sich herumttägt wird sich verlieren, und dann wird sie ein prächtiger Kamerad sein. Ich stelle es mir herrlich vor, mit ihr

Oie Bereichsmeister im Fußball.

Noch zwei Meister stehen ans.

Don den 20 Teilnehmern an den Endspielen um die deutsche Fußballmeisterschaft stehen nach den Kämpfen des Sonntags 18 fest. Es fehlen jetzt nur noch die Meister von Berlin-Brandenburg und Ost- land, die am nächsten Sonntag ermittelt werden. Am letzten Märzsonntag traten m den Kreis der Meisterichastsbewerber ein: VfL Mannheim-Neckar- au (Baden), Stuttgarter Kickers (Württemberg), FC. 93 Mühlhausen (Elsaß), Hannover 96 (Nieder- sachsen), Rapid Wien (Ostmark) und NSTG. Prag (Sudetenland). Als Vertreter Schlesiens wurde der Dorjahrsmeister DR Gleiwitz bestimmt.

In Niedersachsen sicherte sich Hannover 96 den Meistertitel durch einen 3:1-Sieg über Öen Vor- jahrsmeister DfL. Osnabrück, der vor acht Tagen im ersten Gang nur ein 1:1 auf eigenem Gelände schaffte. In der Ostmark gewann Rapid Wien vor 20000 Zuschauern den entscheidenden Gang gegen Austria Wien durch ein Tor Binders mit 10 (1:0), während im Sudetenland die NSTG. Prag durch einen in Schreckenstein erkämpften 4:2- Sieg zum Ziel kam Im Ostland trennten sich LSD. Posen und Preußen Danzig in Posen 2:2, so daß am nächsten Sonntag in Danzig ein neues Entscheidungsspiel ausgetragen werden muß.

Der nächste Sonntag bringt nun den Beginn der Gruppenspiele um die deutsche Meisterschaft. Fol­gende vier Begegnungen sind angesetzt:

Die Teutonen haben nach schwerem Kampfe siegt und stehen damit punktgleich mit 05 Wetzlar. Allerdings haben die Wetzlarer das bessere Torver­hältnis. Die 1900er haben durch einen verschösse- nen Elf-Meter den Sieg verschenkt. Die Luft­waffe, mit viel Ersatz antretend, zeigte ttotz des Sieges keine überzeugende Leistung. In Naun­heim war fast eine Ueberraschung fällig. Der Sieg Naunheims fft verdient, wenn auch nicht in triefer

36,15 Punkte.

Die bisherigen Ergebnisse, der, * öänterram ch

LnS wegs gewesen, habe inzwischen an die RabM t c An per Siedlung in Oschnitz gedacht, von der schon rti

ging, daß Jockele einen seiner kleinen Handschuhe ( ----- flfi

verloren hatte. Er nahm ihn auf und behielt khn j

Gruppe la: Vorw. Ras. Gfeiwitz Luftwaffen- ^©rupm^i: Hamburger SD. -- VfB Königsberg.

Gruppe 2b: Hannover 96 Borussia Fulda.

Gruppe 3: Kickers Offenbach Tus. Helene Essen.

^unc Sportnotlzen.

SA. Frankfurt und Haßloch bestntten in Frankfurt bas erste Endspiel um die Sudwest- Handballmeisterschaft. Die Frankfurter siegten mit 15jeMan nhetm-Waldhof wurde am Sonntag zum neunten Male in ununterbrochene» ftolae badischer Handballmeister Das Endspiel gegen die Turnerschaft Karlsruhe-Mühlburg gewan, nen die Waldhöfer überlegen mit 19:6 (10:2) Toren.

Reffens Handba11 meisterschaft wurde in Ka sel entschieden. Die TSG. Kassel-Wilhelmshohe sicherte sich den Titel durch einen 13:5- (8:3) Sieg über den Tv. Hanau-Kesselstadt

Berlins Fußballelf gewann in bet Reichshauptstadt den dritten Stadtekamps gegen Sofia mit 4:0 (2:0) Toren.

Einen deutschen 12:4-Sieg gab es ta 5 Boxländerkarnpf zwischen Deutschland und Schwe­den, der am Sonntag in der Königsberger Oft« vreußenhalle stattfand.

Deutschlands Amateurringer kamen am Sonntag zu einem neuen Landersie-^ In Bv- | Ioana wurde Italien im vierten Canter treffen nut 5:2 Punkten besiegt. Auf deutscher Sette worin Müller, Schmitz, Nettesheim, Schweickert unb Seb | fenbinter siegreich, während Gocke und Hornstsch« D^°eTb e n Feldberg - SkiwettkSmpfen i im Schwarzwald gab es vorzügliche Leistunaen. Christel und Rudi Cranz siegten im Abfahrtslcm (Riesentorlauf), während Christel Cranz und Peppl Gabi (Sonthofen) im Torlauf erfolgreich waren. Das Springen gewann Sepp Weller (Dberftoorfl mit Sprüngen von 78 und 75,5 m.

Punkten in Front brachte. Als Bester erwies sich Deut|d)IanD,1939 in jur -ueui*-

Kurt Stabe!, der mit einem Hecht eine 9,8 er« land, 1940 in Budapest 291'40:^,30 für Deutch zielte. Auch der Ungar Pataki kam auf 9,8. Am land, 1941 in Stuttgart 229,75:226,60 für Deutsch- Barren holte Deutschland 56,70:55,15 Punkten her- land. __

diesen Ton.

Sie denkt ja nur an den Bengel." sagte Peter. Ich bin für sie kaum vorhanden. Wahrscheinlich mag sie mich recht gern, aber Liebe... Nee, dann macht ein Mädel andere Augen."

3a," erklärte Hanne noch einer längeren Pause, nen. Komiime isagc, une rich finde auch, daß sie ein feines Mädel ist. Dazu,

Tja..." meinte Hanne lang gedehnt,wenn es gehört doch schon was, sich so ohne weiteres eines.

Peter lackte.Alter Junge! Das fft ja nur me eine Seite Der Angelegenheit! Ja, ich will sie für meine Ziele und meine Arbeit ausnutzen, aus-. .. .

beuten, wenn du willst. Ich leugne das nicht. Aber lotte Mathesius! dachte er. Wie ihr Haar im Licht darüber hinaus... also, es ist so, daß ich sie gern leuchtete? Me wunderbar ihr Mund lächelte! Und habe. Sie gefällt mir! Wenn sie jetzt auch noch viel wie sanft und schlank chre Hände waren! Mit wel- von dem Oschnitzer Muff an sich herumttägt das cher Anmut sie sich bewegte, selbst fetzt, da sie den

Höhe.

1900 VfL. Marburg 0:0.

Das Unentschieden hätten Me Blau-Weißen ver­meiden können, d. h. bei Ausnutzung der gebotenen Chance mußte ein Sieg zustande kommen. Das soll nicht heißen, daß 1900 in dem Spiel ein überlegener Gegner gewesen märe, aber in der letzten Viertel­stunde boten sich den Platzbesitzern zwei Gelegen­heiten, die ausgenutzt hätten werden müssen und so- mit den Sieg erbracht hätten. Die erste Chance bot sich in einem Elfmeter, den jedoch Kraft II. an den Pfosten schoß. Wenig später war es eine geschickte Kombination, die den Jnnensturm dem gegnerischen Torwächter allein gegenüber brachte, diesmal war es Jürgens, der aus Drei Meter den Hüter anschoß. Damit hatten sich die Platzbesitzer selbst um den Erfolg ihrer Bemühungen gebracht, die besonders in der zweiten Hälfte so groß waren, daß sie einen Treffer verdient hatten.

Der Spielverlauf braucht keine allzu großen Be. schreibungen. Beide Mannschaften zeigten nicht so­viel, daß man die Leistungen als befriedigend be­zeichnen kann. Es war manchmal ein recht plan­volles Hin- und Hertreten des Balles. Darüber konnten auch manche zwischendurch eingeschalteten 'Kombinationen nicht hinwegtäuschen. Erst in der zweiten Halbzeit bekam das Spiel etwas mehr Farbe. Aber nur in kämpferischer Hinsicht. Die Blau-Weihen versuchten nämlich jetzt, nachdem es

den Marburgern vorher nicht gelungen war, den Windvorteil auszunuhen. Hierdurch 'am 1900 zu einer teilweisen Feldüberlegenheit, die jedoch nicht ausgenutzt wurde. Und als die beiden Chancen zu keinem Erfolg führten, konnte man sich nicht denken, daß noch eine andere Möglichkeit zu einem Treffer führen konnte. , ,,, .

Marburg hat wohl am meisten enttäuscht, denn trotz mehrerer Gastspieler konnten sie sich nicht durchsetzen. Bester Mannschaftsteil waren die Hin- termannschaft und der Mittelläufer. Der Sturm and sich nicht zusammen, obwohl sich Scherer noch o sehr bemühte. 1900 erbrachte eine gute lamp- erische Leistung, die bei ein wenig technischem Em- chlag zu einem Erfolg hätte führen können, selbst wenn er dann glücklich gewesen wäre.

5:1-Kiederlage In Raunheim.

Nach dem Resultat mühten di« Naunheimer elnen leichten Sieg errungen haben, dem war jedoch nicht so. Erst in der letzten Viertelstunde konnten Me Naunheimer ihre 2:1-Führung zu einem 5:1-Sieg erweitern. Die Gießener trafen in Naunheim aus die komplette Mannschaft der Platzbesitzer. Sie selbst konnten erst vor dem Spiel ihre Mannschaft stel­len, da weitere Spieler Gießen verlassen haben. An einen Sieg glaubte man deshalb nicht, und doch mar er durchaus im Bereiche der Möglichkeit. Als jedoch die sichersten Torgelegenheiten .vergeben wurden, war zum Schluß auch die moralische Wi­derstandskraft gebrochen. Schiedsrichter Gerhard war dem Spiel ein guter Leiter.

Spielverlarff: Don Anstoß an suchen die Naun- Heimer eine schnelle Entscheidung. Sie scheitern je- doch an der aufmerksam deckender Hintermann­schaft. Demgegenüber bauen die Gießener von hin­ten heraus chre steilen Angriffe heraus und haben den Erfolg, di« Naunheimer Hintermannschaft im­mer wieder durchbrechen zu können. Als bei schnel­len Durchbrüchen Fröhlich dreimal hintereinander nur noch den Tormann vor sich hat, vermag er - diesen aus nächster Nähe nicht zu schlagen. Auch ' Ehmann hat Pech, als er zweimal die Verteidigung i Naunheims umspielt und die Bälle kurz neben den Posten setzt. Einen scharfen Schuß des Naunheimer Lmlbrechten kann ter Gießener Torwart halten. Da- ? mit haben die Naunheimer ihre einzige Toraelegen- \ heit in ter ersten Halbzeit vergeben. Nach Wieder-

WMWmsllsSerMlhl.

Roman non (Otto MM.

27.Fortsetzung (Nachdruck verboten.)

Wir tun ihr doch nichts!"

Nein, aber die Leute!"

Welche Leute?"

Nun, die lieben Nächsten, die Nachbarn, die Quatschtanten..."

Es soll nur eine einzige kommen und sie auch bloß schief ansehen, bann werde ich ..."

,Hch weiß schon, Hanne, du wirst die Betteffende dann eigenhändig unten in der Havel ersäufen wie eine junge Katze."

Darauf kannst du dich verlassen."

Jockele horchte aufmerksam und lächelte.

Bald darauf fuhren sie davon. Hanne sah chnen von feiner Tankstelle aus nach, bis die roten Schlußlichter von Peters Maschine in der fernen ; Dunkelbeit verschwunden waren. Dann kehrte er in g-eijDH vuaj iiyun mu», puj ,u u9..e u«.««, sein stilles Haus zurück, stopfte sich noch eine Pfeife wildfremden Kindes anzunehmen. Und sie macht und bemerkte, als er zu feinem Platz am i nicht mal viel Wesens davon! Andere würden sich ' hinstellen und Gott weiß was für Lob für sich haben wollen. Außerdem ist sie hübsch, wie?" Das hast du auch schon entdeckt?" Hanne geriet in Verlegenheit.Man sieht es doch!" Sie blickten sich in die Augen und wichen dann einander aus. Zum erstenmal, seit sie sich kannten, hatten sie ein unsicheres Gefühl gegenseitigen Arg­wohns, zum erstenmal hüteten sie und überlegten ihre Worte, zum erstenmal stand ein Fremder zwischen ihnen, der sich unversehens in ihre Kame­radschaft eingeschlichen hatte: eine Frau.

Hanne klopfte seine Pfeif« aus und stand lang­sam aufDann wollen wir also mal abwarten.

ha/üjc/ie&iscü*.

Alleinhersteller: P. Jos. Mobs Seifenfabriken. Giessen