Ausgabe 
31.12.1941
 
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Mitkämpfer für eine bessere Zukunst.

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Japan marschiert mit der Achse.

Von unserem S.-Berichterstatter.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Tokio, Mitte Dezember 1941.

Die japanisch-amerikanischen Fäden sind infolge der Belastung, die die kriegshetzerische Politik Roosevelts auf sie bürdete, schließlich gerissen. Der Kampf für die Neuordnung des großasiatischen Raumes hat schlagartig begonnen, und die ersten großen mili­tärischen Erfolge sind für Japan bereits eingetreten. Wie steht Japans Volk zu diesem Riesenkampf? In der anglo-amerikanischen Welt waren die tollsten Märchen über Japan verbreitet worden. Man hatte dort die Berichte amerikanischer oder englischer Re­porter, die ein Land von der Bar ihres nach heimi­schem Muster aufgezogenen Restaurants aus be­trachteten, allzusehr geglaubt, und nun ist man schmerzlich überrascht. Die Psyche der Völker des Ostens, und vor allem der Japaner, ist aber jedem Weißen ein Rätsel: nur genaue Bekanntschaft mit dem japanischen Volk läßt einigermaßen erkennen, was es denkt und aus welchen Gründen es so oder so handelt. So hatten die. politischen Beobachter Englands und der USA. vollständig falsch die nach westlichem Vorbild ausgetragenen innerpolitischen und innerwirtschaftlichen Meinungsverschied^enheiten Japans beurteilt, während sie doch in Wirklichkeit nur eine Hülle waren, unter der sich etwas ganz anderes verbarg.

Als dieser Krieg ausbrach, zeigte sich etwas vom wahren Gesicht des Japaners: ruhig, lächelnd nah­men die Massen Nippons die Kriegserklärung an Novfeoelt und Churchill hin. Da war kein lautes Banzaigefchrei: aber jeder wußte, daß es nun ernst wird und daß sich Japan, einig in allen seinen Schichten, der Botschaft des Tenno mit religiöser Inbrunst widmet. Denn für jeden Japaner ist der Tenno etwas Göttliches. Wenn der Tenno zum Kriege aufruft, weil die Gerechtigkeit und die Lebensinteressen Japans die Durchbrechung und Niederwerfung der englisch-amerikanischen Einkrei­sungsfront gebieten, dann geht mit Selbstverständ­lichkeit jeder Japaner dafür in den Tod. Für die Weißen ist der Krieg eine Realität, die je nach dem Standpunkt der beteiligten Nationen mit der Ver­nunft auszudeuten' und abzuscbätzen versucht wird. Für den Japaner aber ist jeder Krieg, und vor allem der jetzige Existenzkampf, eine Glau­be n s s a ch e.

Mit jener lächelnden Miene, die äußerlich das Gesicht des Japaners kennzeichnet, mit leiser Hand und behutsamer Diplomatie hat Japan gewaltig ausgerüstet, da es wußte, daß die Stunde der Be­währung heranrücken würde. Dem Europäer, der hier in Ostasien lebt und das Volk beobachtet, war «es seit langem klar, Japan werde angesichts der anglo-amerikanischen Erpressungspolitik niemals zu­rückweichen von dem Weg, den es als den richtigen

betrachtet und der übrigens alsKodo", als der Weg des Tenno", ihm gewissermaßen als Glau­bensoorschrift voranleuchtet. Dieser Weg ist für Ost­asien das, was der Japaner alsGerechtig­keit" empfindet. Er will den großasiatischen Frie­den nicht durch imperialistische Beherrschung, son­dern durch Zusammenarbeit aller Asiaten.

Da Deutschland und Italien die analoge Ziel­setzung für Europa haben, ist der Berliner Dreier­pakt Die weltverbindende Waffe gegen den anglo­amerikanischen Imperialismus. In den japanischen Zeitungen war immer wieder auf den defen­siven Charakter dieses Paktes hingewiesen wor­den, und natürlich versuchte Tokio, Roosevelt davon zu überzeugen, daß Japan eine Neuordnung, aber keine Unterordnung wolle, genau so, wie Adolf Hitler immer wieder vergeblich den Versuch gemacht hatte, die Engländer zu einer Politik der Vernunft und der Realitäten zu erziehen. Als am 5. Novem­ber die japanische Regierung beschloß, den Bot- schafter K ü r u s u nach Washington zu entsenden, hot die japanische Presse sofort unterstrichen, diese Friedensgeste habe ihre Grenzen in den Prinzipien des Prestiges und der Selbsterhaltung, die Japan unabdingbar vorgeschrieben seien. Wir wissen aus dem Memorandum Togos, welchen Miß­erfolg diese Mission hatte, wie Roosevelt, geradezu wahnwitzig, das Harakiri für Japan forderte und bemüht war, überheblich die Selbststrangulierung Japans zu fordern. Aus dem Entgegenkommen Japans, das bereit war, auf dem Boden der Gleich­berechtigung zu verhandeln, imb wirklich den Frie­den unter Anerkennung feines berechtigten Lebens-

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Rom, Ende Dezember 1941.

Wer sich mit der Politik Mussolinis beschäftigt, wird sich immer vergegenwärtigen müssen, daß die geistige und materielle Auseinandersetzung des Fa­schismus mit dem Bolschewismus und mit den vom Weltjudentum über die Freimaurerei dirigierten demoliberalen Plutokratien mit feinen Anfängen begonnen hat. Die nationale und soziale Erneue- rungsbewegung des Duce ging in der Tat von zwei Forderungen, von zwei Idealen aus: 1. Bewahrung von Politik und Staat vor dem bolschewistischen Chaos, 2. Kampf gegen den englisch-französischen Verrat an Italien im Versailler Vertrag. Beide Forderungen wurden von Anfang an und werden seither bewußt vom Faschismus betrieben, um von innen heraus eine starke Volksgemeinschaft zu schaf­fen, das Wissen um die neue soziale und politische Aufgabe zu verallgemeinern und zu vertiefen und zugleich die machtpofttische Stellung Italiens nach allen Richtungen zu heben. Die Grundlagen zur Verwirklichung des ersten Ideals wurden in der fa­schistischen Kampfzeit bis zur Machtergreifung im

raumsanspruchs wollte, schlossen der USA.-Präsident und seine kriegshetzerischen Hintermänner, Japan sei so schwach, daß es sich einfach unterwerfen würde. Es war die verhängnisvollste, aus Dummheit, Aber­witz und Derranntheit entstandene Selbsttäuschung, der sich jemals der Staatsmann einer großen Na­tion hingegeben hat. Jeder Japaner weiß heute nur zu genau, wofür er kämpft und was auf dem Spiele steht? Noch am 4. Dezember sagte Japans Außen­minister:England, Amerika und die anderen Län­der wollen immer noch nicht die japanischen Ideale in Ostasien verstehen und verhindern die Versuche Japans, die Neuordnung in Ostasien durchzusetzen, die^ darauf abzielt, einen dauerhaften Frieden und Wohlstand für alle zu erreichen." So mußte Japan den gordischen Knoten mit dem Schwert durchhauen!

Aber, daß alle Japaner der Botschaft des Tenno mit heldenmütiger Einsatzbereitschaft folgen, daß es kein Wanken und Weichen, kein Schwachmerden geben wird, bis die jüdisch-plutokratischen Mächte der Niedertracht niedergeworfen worden sind, das ist für jeden, der die Psyche Japans kennt, eine Selbstverständlichkeit. Im Kampf zeigt sich der Cha­rakter einer vollwertigen Rasse. Und fo verbinden die Deutschen und Italiener mit den Japanern ge­meinsamer Freiheitswille und der kluge Einsatz aller Waffen, die diese kriegstüchtigsten Nationen der Erde lediglich als notwendige Ergänzung ihrer hohen Organisationskunst betrachten und anwenden, wenn die Bemühungen ihrer Staatsmänner, eine neue und friedliche Ordnung heraufzuführen, durch den habsüchtigen demokratisch-jüdischen Imperialismus torpediert werden.

Oktober 1922 gelegt und seither systematisch im kor­porativen Staat ausgebaut. Das zweite Ideal ist geradezu Maß und Ziel der gesamten Außenpolitik des Duce geworben und hat nrit geschichtlicher Fol­gerichtigkeit zum Achsenbündnis und zur deutsch- italienischen Waffenbrüderschaft geführt.

Unter diesem doppelten Gesichtswinkel betrachtet, hat das Kriegsjahr 1941 für Italien zwei außen­politische Zentralereignisse gebracht. Einmal hat der italienische Lebensraum durch den deutsch- italienischen Sieg auf dem Balkan und mit aer völligen Verdrängung der Engländer aus dem euro­päischen Kontinent Gestalt gewonnen. Mit der staatsrechtlichen Einverleibung Dalmatiens, das Italien im Londoner Pakt vom April 1915 ver­sprochen, aber in Versailles verweigert worden war, ferner mit der Einverleibung Sloweniens als Provinz Lubiana (Laibach), Mit der Wiederherstel­lung von Montenegro, mit der Schaffung von Groß-Albanien und mit dem engen Freund­schafts- und Bündnisvertrag mit dem neugeschafte- nen Kroatien ist dieser Lebensraum zum ersten­mal klar umrissen worden. Der Begriff derr ö -

mischen Reichsgemeinschaft^, von in den letzten Wochen mehrere offizielle Redner, Erziehungsminister Bottai, sprachen, ist damit das italienische Volk eine Realität geworden, bie Ä die endgültige wirtschaftliche und politische Organ sation des neuen Europa einschließlich des Mit,- meerraumes unter der Führung der AchfenmäG mitbestimmend fein wird. Die politischen und ftraia gischen Konsequenzen dieser Veränderung der gr- graphischen Karte sind um so größer, als dani. zugleich auch die militärische Sicherheit Italiens c der Adria und an seinen Ostgrenzen gewährleist wird.

Das zweite politische Zentralereignis ist für lien die Erneuerung des A n t i k o m i n t e r npqf, t e s als natürliche Folge des vom Führer als u-i abweisbar notwendig erkannten antibolschewistisch Kreuzzuges für die Rettung Europas und feine; Kultur. Als am 22. Juni d. I. für Deutschland Zeitpunkt gekommen war, das antibolschewsit'o, Banner wieder zu entrollen und gegen den bolsch-., wistischen Koloß anjutreten, war sich das faschiM. Italien, das selbst seinen Aufstieg zur Macht uittr diesem Banner begann, über die politische und geh stige Tragweite dieses Entschlusses des Führe:-, dem schwersten seines bisherigen Lebens", klar verstand, daß nach dem Sieg über den Bolschow mus im spanischen Bürgerkrieg nunmehr bieh furchtbarste aller Gegner auf seinem eigenen (BrunS und Boden zum vernichtenden Endkampf gehe!; und als staatliches Regime ausgerottet werden sei.! Dieser inneren Einstellung Italiens und dieser (b kenntnis entspricht vollkommen die Entsendung italienischen Expeditionskorps an die bolschermstilän Front, die in Italien von Anfang an weniger c'-j ein militärischer denn in erster Linie als ein morn, lischer und politischer Beitrag im Kampf geg t Moskau und seine imperialistischen Pläne beiv"! wurde, die ja nach den von der deutschen Wehrmi^ erbeuteten und von Reichsaußenminister von 9t;b, bentrop bekanntgegebenen anderweitigen Gehrig dokumenten unmittelbar auch den Italien', schen Lebensraum im Mittel m e e r bt- trafen. Italien weiß, es handelt sich in diesem ih, wolkigen Ringen gegen dieschlimmste jemals <- der Geschichte da gewesene barbarische Tyrannei" um die, wie Graf Ciano in Berlin betonte, bche, fung ,j>er moralischen Einheit Europas, um j?ra Neuordnung, die die beiden großen Führer Daraus-, aesagt und für die Zukunft der Kulturvölker dop, Bereitet haben".

Politisch aber hat Italien gerade in diesem bei der ersten Gestaltung seines Lebensraumes t», wiesen, daß es da, wo der britische Gegner und *r- machtpolitischer Einfluß ausgeschaltet und die birti die englische Gewaltpolitik im Mitelmeer geschw^ beten Ketten gesprengt sind, nach einervermint" geren und rationelleren Neuordnung gemäß der G, rechtigkeit trachtet, wobei alle Faktoren bcrüF'ch» tigt werden sollen, aus denen die Probleme bestehen: die sie oft verwirrend erschwerten". Dieses Dom Mussolinis, mit dem er am ersten Jahrestag des italienischen Kriegseintritts den gleichen Sinn nom Maß und Gerechtigkeit auch von den anderen kanstaaten verlangte, zeigt, mit welchem maßvolle" Geist das faschistische Italien in unbeirrbarem Pa­tronen auf den gemeinsamen Endsieg b»r Ack'a, machte seinen Lebensraum und seinen Machlm» sprach betrachtet. _________

Italien gewann neuen Lebensraum.

Von unserem Sch.-Berichterstatter.

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