Ausgabe 
29.8.1941
 
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irrten in der Heimat.

ij Tiefangriffe, die die Vernichtung feindlicher Üitt.ien, mehrerer hundert feindlicher Flugzeuge

aben tbenji

hat.

Wrstorer-Vorstoß an derMurman-Küste

n. Insgesamt konnte zugleich der mtabfchuß feit Kriegsbe-

lassenheem' Lechnit ensität diesö ch ganz Dei. : eingeta

x Loden, von hundert Panzern, einigen hundert stkaftwagen und die Aufreibung von Kolonnen

Der Himmel ist von einem warmen, gold-glänzenden Licht erfüllt. Das Meer äst tiefblau.

Zwei kleine graue Punkte, die im Süden einen Daumen breit über der Kimm zu sehen sind, zer-

Der italienische Bericht.

stcm, 28.Aug. (DNB.) Der italienische Wehr- Bericht vom Donnerstag hat folgenden Wort-

Oie Luftwaffe der Achsenmächte richtete am

27. August heftige Angriffe gegen Tobruk. Beglei­tet von unseren Jägern, griffen starke italienische und deutsche Kampfflugzeugoerbände Hafenanlagen, Batterien und andere Anlagen wirksam an. lieber Sibi 25 a ran i schossen deutsche Jäger zwei bri­tische Curtiß-Flugzeuge ab. Italienische Luftwaffen­verbände bombardierten feindliche Stellungen in der Oase Giarabub.

An der Landfront von Tobruk lebhafte Tätig­keit vorgeschobener Abteilungen und Artilleriefeuer.

Die englische Luftwaffe griff Tripolis und Bengasi erneut an.

%5n Ostafrika setzten unsere Truppen, unter­stützt von lebhaftem Feuer der Artillerie und dem wirkungsvollen Einsatz unserer kühnen Flieger, dem heftigen feindlichen Angriff gegen Uolchefit Zähen Widerstand entgegen.

Torpedoflugzeuge der italienischen Luftwaffe griffen im Mittelmeer in aufeinanderfolgenden Wellen zwei britische Einheiten, einen Leichten Kreu­zer und einen 12 000-t-Hilsskreuzer an und erzielten Treffer. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurück- gekehrt.

Außenminister Gras C i a n o hat sich am Don­nerstag einer Halsoperation unterzogen. Die Ope­ration ist von Professor Ferrerie mit gutem Erfolg ausgeführt worden.

Reichsrninister Dr. Frick, der sich auf einer In­spektionsreise durch den Gau Kärnten befindet, hat sich in die besetzten Gebiete Südkärntens begeben, um mit dem dortigen Chef der Zivilverwaltung seinen Amtsbereich betreffende Fragen zu besprechen.

o.r. der Erfolgszahl liegen. Eine größere Zahl N ii Luftnot geratenen Piloten des Geschwaders

'agdgeschwaders M ö l d e r s zugeheftet wer- 3ei I. wurde ein sowjetischer Bombenverband

am Boden zerstörte Flugzeuge kommen, dann weiß man, daß das Jagdgeschwader Mölders an der ver-

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s 19. Stick' ieren Enm , wie die M 1914, ntaß Die SW , (Eigenart-

Mehr als 1000 Lustsiege im Osten.

ii Jagdgeschwader Mölders erzielte lIOOGesamtabschüffe seit Kriegsbeginn

Das Geheimnis der Zahl liegt darin, daß die deutschen Flieger diesem Zustand gegenüber ihre Einsatzfreudigkeit und Tapferkeit mehren und er­höhen. Ihre ideelle Kraft siegt über den dumpfen, erzwungenen Mut der Verzweiflung, mit dem der Sowjetflieger in den Kampf getrieben wird. Der Bericht des OKW. veröffentlichte vor kurzem alA» zwischenzeitliches Gesamtergebnis der Operationen im Osten die Vernichtung von 10 000 bolschewisti­schen Flugzeugen. Wenn man berücksichtigt, daß zu den 10 000 Sowjetmaschinen noch einige Hundert

Dashinglon. 28. Aug. (DHB.) Der japanische Botschafter Nomura überreichte laut Associated Preß Roosevelt ein persönliches Schrei­ben des japanisch en Premiermini st er s. Er hatte eine Unterredung mit dem Präsidenten und dem Außenminister hüll. Der Presse gegenüber lehnte er jegliche Andeutung über den Inhalt der Botschaft ab. Aus die besondere Frage, ob sich die Botschaft aus die Verschiffung nach den UdSSR, beziehe, antwortete er, daß er das nicht glaube.

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Ein Schreiben Konoes an Roosevelt

Oer japanische Protest gegen die LlSA.-Lieferungen nach Wladiwostok.

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Kleine politische Nachrichten.

Deutsche Kampfflugzeuge spürten im Schwarzen Meer südlich Otschakow zwei bolschewistische Hilfskreuzer auf, griffen sie im Tiefflug an und erzielten mehrere Treffer. Die beiden Hilfs­kreuzer lagen mit schweren Beschädigungen und manövrierunfähig still.

*

Im Mittelmeer ist ein großer feindlicher lieber» feebampfer durch Flugzeuge versenkt worden. Reuter meldet, daß es sich um den holländischen Übersee­dampferB l a m a t" (11 636 BRT.) handle, der zu britischen Truppentransporten verwendet worden war.

p v überschritten werden. Diese Zahl bedeutet h i lbrnichtung von etwa 20 bis 22 feindlichen Ge- |i mei ern. Inzwischen nähern sich die Abschuß- ijlt: bereits dem 1100. Luftsieg im Osten. Zu den Wimpfen und Ueberwachungsflügen kommen

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jKr gsmarsch! Wir kommen in das Grenzgebiet bir ifjerften Ausläufer des Golfstromes gegen m.von Osten kommende Meeresströmungen, das häufige, flach auf der See aufliegende Nebel- gekennzeichnet wird. Stundenlang sehen wir

Sonne nur wie durch eine Milchglasscheibe Minder Stärke. Wir laufen mit verminderter wflfi Der Vordermann hat seinen achteren Schein- Mfc in Betrieb gesetzt, um uns das Fühlung- Ml zu erleichtern. Immer wieder müssen wir

Teeka - Fruchftee in der Packung oder im hygienisch ge­packten Aufgußbeutel Teeka-Fix ergibt das beste Austausch- lu getränk für den altbewährtenTeekanne"-Tee. Er wird wie v dieser mit kochendem Wasser aufgebrüht. An kalten Tagen (s ,\ trinkt man ihn heis), im Sommer kühl gestellt. Er wird dann \ nach Belieben mit Wasser, Zucker und Zitronensaft versetzt.

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gierung, E I M2. ..., 28. Aug. (PK.) Ein neues Ruhmes- isgebe V st iti konnte in diesen Tagen der stolzen Chronik !r®< ......M

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nwöernp, konnten. Dabei muß hervorgehoben wer- k raß sich die Eigenverluste, so schmerzlich sie

-nverhchch , X n jedem einzelnen Falle sind, zwischen 1 und apoleonW D; t)er Erfolgszahl liegen. Eine größere Zahl krieger dl- n t Luftnot geratenen Piloten des Geschwaders etzigen Ärib J [(jE Notlandungen noch auf eigenem Gebiet _ v . ,

nbpn 0 LI gelangten in abenteuerlichen Irrfahrten zur öffentlichten Gesamtzahl einen einzigartigen Anteil

reißen im Nu den Abendfrieden. Flieger­alarm. Lange Zeit vergeht, bis sie uns entdeckt haben. Dann kommen sie schnell näher. Zwei Sow­jetaufklärer, Flugboote amerikanischer Herkunft. Sie setzen zum Angriff aus der Sonne an. Kurz bevor sie über uns sind, gehen wir auf Zick-Zack-Kurs und feuern. Acht Bomben fallen daneben. Eine Maschine gerät ins Trudeln, fängt sich aber .wieder und zieht schleunigst davon. Die andere folgt bald darauf. Wir sind alsoangemeldet", daran ist nichts zu ändern.

Um Mitternacht genießen wir ein seltenes Schau­spiel. Die Sonne berührt zum erstenmal seit vielen Wochen im Norden die Kimm, sackt als flacher, roter, unförmiger Pfannkuchen müde hinunter, um sich kurze Zeit darauf noch gänzlich unausgeschla­fen mit mürrischem Gesicht zu neuem Dienst zu er­heben. Im Süden taucht indessen als schmaler dunkler Streifen hie Murmanküste auf. Eine fteile, wildzerrissene Felsküste; darüber wellige Hochflächen, kahl, baumlos, menschenleer. An den Felswänden hängen Nebelschwaden, klettern über niedrige Vorsprünge hinweg und stoßen in flachen Zungen auf die See hinaus vor.

Aus einer solchen Nebelbank schauen plötzlich d i e Mastspitzen eines Dampfers. Ein Zer­störer löst sich vom Verband, geht auf wenige hundert Meter heran und erledigt denFall" mit drei Salven. Tiefrote Flammen schlagen aus dem brennenden Schiff und dicker, pechschwarzer Qualm. Ein Tanker offenbar! Eine riesenhafte Rauch­wolke überragt die hohe Steilküste um em Viel­faches und muß auch vom Landmnern her wett 3u sehen fein. __,. ,

5 Nach einer Stunde gibt es Fli ege ralarm. Alte Bekannte zwei Flugboote. Aber was ist das sie schießen S. S. (Erkennungsstgnal): sie halten uns offenbar für Sowjets. Daß deutsche Ze^ störer dicht unter ihrer Küste im engsten Bereich h-er Luftflotte Handelskrieg treiben, halten sie an- Aeinenb nicht für möglich. Prompt antworten wir mit dem gleichen 6. £. Sie fallen tatsächlich darauf herein umkreisen uns, greifen uns aber nicht am Die eine Maschine scheint Motorschaden zu haben. Sie geh nieder, wasfert dicht unter der Kust°, D.° andere zieht einige Kreise um sie m geringer Hohe -

Kompromiß veranlassen zu können. Es wäre jedoch besser für ihn, diese Hoffnung aufzugeben, um dem nordamerikanischen Volk bittere Enttäuschungen zu ersparen. Auch der wirtschaftliche Druck ber Ver­einigten Staaten auf Japan habe i n e Gre n ,5en. Wenn Washington in dieser Hinsicht zu weit gehe, müsse es wissen, daß auch Japan die Mög­lichkeit habe, die Vereinigten Staaten von ihren unentbehrlichen Rohstoffquellen in Niederländisch- Indien und auf Manila abzuschneiden.

ßin unfreundlicher Akt.

Mailand, 28. Aug. (Europapreß.) DerCor- riere della Sera" meldet aus Tokio, die Entsen­dung einer - Militärmission nach T s ch u n g k i n g werde in japanischen Regierungs­kreisen als unfreundlicher Akt der Vereinigten Staa­ten gegenüber Japan ausgenommen, der jedoch nicht überrascht habe. Die ZeitungPorniuri Shimbun" schreibe, dix bevorstehende Entsendung einer nord- amerikanischen Militärmission nach Tschungking sei eine weitere Drohung Roosevelts gegen Japan. Die USA. unterstützten 'Sowjetrußland und Tschung­king, um diese beiden Staaten für die Einkrei­sungspolitik gegen Japan zu vereinigen. Die Re­gierung von Tokio sei jedoch auf der Hut.

Teilmobilmachung auf den Philippinen'

Tokio, 28. Aug. (Europapreß.) Die erste Mo­bilmachungsmaßnahme seit Schaffung einer eige­nen Philippinen-Wehrmacht vor fünf Jahren be­gann mit der Einberufung von tausend Offizieren und Unteroffizieren sowie etwa 30 000 Mann zur Aufstellung von zehn Reserve­regimentern. Diese Reservisten, die am 1. Sep» tember gemeinsam mit dem zehntausend. Mann umfassenden aktiven Philippinen-Heer in die USA. - Wehrmacht eingegliedert werden sollen, sind nicht, zu einer beschränkten Uebungs» zeit, sondern für d i eDauer b e's bestehen- den Notstandes" eingezogen.

Oie USA. möchten Beobachter an die Eowjetfront schicken.

Washington, 28. August. (Europapreß.) Auf der Pressekonferenz wiederholte Marineminifter Knox den Wunsch der nordamerikanischen Regie­rung, nordamerikanische und englische Beobachter an die Ostfront reifen zu lassen, um sich ein ge­naues Bild von den Kämpfen und dem Zustand der sowjetischen Armee durch eigene Beob -

:t gelangten m abenteuernd) Miriirften deutschen Linie zurück.

D,- Ueberschreiten des 1000. Abschusses durch

kreisen. Ein Zerstörer erhält den Auftrag, den Sow­jet zuliquidieren". Er muß ziemlich dicht an die klippenreiche Küste herpn, von der wir hier keine genaue Seekarte besitzen. Ein Volltreffer seiner 12,7 genügt, um den Vogel in Flammen aufgehen zu lassen. Seine Tanks müssen noch ziemlich voll ge­wesen sein. Wieder gibt es eine tiefrote hohe Flam­mensäule und eine pechschwarze Rauchwolke. Sie muß mindestens bis Murmansk zu sehen sein.

Wir setzen unseren Kurs nach Norden von der Küste ab. Die Sonne ist inzwischen höher geklettert. Der Himmel ist wolkenleer, nur eine feine Dunst­schicht liegt in der Luft. Sie erzeugt ein diffuses Licht, das die Beobachtung außerordentlich erschwert. Mehrere Gruppen von Sowjetfliegern suchen eine günstige Ausgangsposition für ihren Angriff. Es sind moderne schnelle Kampfmaschinen. Wir rau­schen mit hoher Fahrt nach Norden. Dann legen wir Hartruder und feuern aus allen Rohren. Denn wenn der Gegner einen Zielfehler macht, laufen wir vielleicht gerade in feinen theoretisch falschen Wurf hinein. Diesmal liegen die Bomben hundert Meter achteraus in unserem Kielwasser, wären also auf jeden Fall zu kurz gegangen. Nicht alle Ma­schinen haben geworfen. Ein paar setzen zu neuem Angriff an. Diesmal gilt er einem anderen Boot. Wir verstärken die Feuerglocke, die die Nachbar­boote über den angegriffenen Zerstörer legen. Nach 10 Minuten greifen frisch angekommene Ketten in den Kampf ein. Ständig halten ein bis zwei Ma­schinen in sicherem Abstand Fühlung, wahrend die anderen neue Bombenlasten holen. Plötzlich sprin­gen vier, fünf riesige weiße Fontänen neben dem Flottillenboot hoch. Unbemerkt sind einige Maschi­nen in großer Höhe aus der Sonne angeflogen. Keine Nacht deckt uns mit ihrem schützenden Mantel zu. Aber im Norden zeigen sich eben über der Kimm einige flache, blaugraue Gebilde. Wir halten darauf zu.' Unser alter Freund, der Polarnebel! Bald fahren wir in die ersten Nebelfetzen hinein. Aber durch zahlreiche Lücken blickt' der blaue Him­mel hindurch. Ein äußerst mangelhafter Schutz, während uns die Sicht auf angreifende Flugzeuge völlig genommen ist. Jeden Augenblick erwarten wir,'daß die Bomben auf uns herabprasseln. Plötz­lich knattern irgendwo im Nebel die Maschinenge­wehre los. Der Gegner hält also unsere Fährte. Der Nebel wird etwas dicker. Wir ändern den Kurs. Es scheint, wir sollen nochmals davonkommen. Ein letz­ter Schreckschuß: Das elektrische Ruder auf unserem Boot versagt; das eingekoppelte Handruder klemmt. Das Boot schert aus und läuft auf das im Nebel backbord voraus stehende Nachbarboot zu. Die Ma­schine wird gestoppt. Wir sind Manövrierunfähig! Wenn sich der Nebel jetzt etwa lichtet...! Er lichtet sich nicht! Das Glück blieb uns treu.

Äet Holzstämmen auszuweichen. Zugleich trei- Rassen von Seetang und gelblichbraunem Km auf der Oberfläche. Das Wasser zieht wei- schwerfällig kreisende Wirbel. Scharen von WArzweiß gefärbten Polartauchern kämpfen auf hi<ee, schlagen sich mit den Füßen und ihren Mi Flügelstummeln vom Wasser frei und ziehen Htrenben Flugs wenige Handbreit über der t«riad)e davon, wenn unsere Bugsee aus sie zu- V Manche sind so faul, so vollgefressen von t'ifcn, daß sie lieber den kleinen Brecher über sich Äm lassen, als sich vom Wasser zu erheben. Un- Wu r muß der Fischreichtum des Meeres hier hi So die kleinen Fische sind, sind auch die gro- W Zchwemsfische und Tümmler begleiten unser J^HIs seitlicheSicherung". Wenn sich der Nebel «i unb wann lichtet, können wir in der Ferne i1 *ffr -bie weißen Wasserfontänen eines Wals aus-

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Japans Vorstellungen in Moskau und Washing­ton gegen die USA.-Lieferungen nach Wladiwostok stützen sich nach einer Europapreß-Meldung aus Tokio auf eine politisch-juristische Begründung, die ähnlich ist der japanischen Haltung im Falle der Asama Maru". Es wird als unvereinbar mit Ja­pans Presttge und gefährlich für den Frieden und die Ordnung Ostasiens bezeichnet, wenn Kriegsma­terial so nahe Japans Küsten passiere, sei es auch in Gewässern, die rechtstechnisch als offene See gelten. Japans Vorstellungen finden die nachdrück­liche Billigung der Presse. Mehrere Blätter unter- stteichen die provokatorische Natur der Entsendung ausgerechnet von Flugzeugbenzin nach Wladiwostok, welches die Vereinigten Staaten Japan verweigert haben.Hochi" erklärt, daß die Verantwortung für alle etwaigen Konsequenzen den USA. zufalle, die gemeinsam mit England die Einkreisung im Süden aufbauten und jetzt diese d u r ch di e Be­nutzung nördlicher Gewässer für die Sowjethilfe zu vollenden suchen. Die Durch­brechung dieser Front hänge von der geeinten Stärke des japanischen Volkes und der Verstärkung des Verhältnisses zur Achse, Deutschland und Ita­lien, ab. Aehnlich bezeichnetNichi Nichi" das Vor­gehen der USA. als Beleidigung Japans. Japan müsse in voller Erkenntnis des Ernstes der Lage seine nationale Politik durchsetzen. Die USA.« Hilfe über Wladiwostok sei der Absicht entsprungen, Japan vom Südwestpazifik, woher die USA. wich­tige Rüstungsmaterialien beziehen, durch einen Kon­flikt mit den Sowjets nordwärts abzulenken.

Nichi Nichi" schreibt weiter, die Vereinigten Staaten mühten zwangsläufig in eine schwierige Lage, ja sogar in eine direkte Kriegsgefahr kom­men, wenn das nordamerikanische Volk nicht im letzten Augenblick noch erwache und den Präsiden­ten veranlasse, eine maßvollere Politik gegenüber Japan einzuschlagen. Japan habe nie ver­sucht, die nord amerikanischen Interessen zu gefähr­den, während die USA., deren Belange doch Fernen Osten gemessen an Japan viel 1

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das Jagdgeschwader Mölders und die großen Er­folge aller übrigen Jagdoerbände im Osten könnte pur zu leicht in der Heimat falsche Vorstellungen von der Art des Kampfes erwecken. Es hat den Anschein, als ob das Abschießen bolschewistischer Flugzeuge nur eine Kleinigkeit wäre. Der bolsche­wistische Flieger kämpft zäh und erbittert. Was der Haß nicht vermag, den die Moskauer Irrlehre pre­digte, das erweckte in ihm die Pistole des Kom­missars oder die gemeine Lüge, daß Sowjetflieger durch die Deutschen nach ihrer Gefangennahme so­fort getötet würden. Aussagen von gefangenen Flugzeugbesatzungen und die toten bolschewistischen Flieger, die sich mit der Pistole im Fallschirm selbst erschossen, sind der erschütternde Beweis für die .-weltanschaulichen" Einsatzkräfte der bolschewisti­schen Fliegerei!

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Wie Reuter meldet, ist der bisherige australische Ministerpräsident Menzies zurückgetreßkn. Zu seinem Nachfolger wurde auf einer gemeinsamen Versammlung der australischen Einheitspartei und der Bauernpartei sein bisheriger Stellvertreter F a d d e n ernannt.

Präsident Vargas weihte in Rio de Janeiro das neue Hauptquartier des brasilianischen Heeres ein, das gleichzeitig Sitz des Kriegsministerium ist. Der Riesenbau mit 163 Meter Front und 10 Stock­werken, im Mitteltrakt 22 Stockwerken, beherrscht den größten Platz Rios, den Pranca de Republica.

Wie Associated Preß aus Bogota (Kolumbien) meldet, wird ein dreimotoriges kolumbianisches Ar­meeflugzeug mit 16 Mann Besatzung vermißt. Zahl­reiche Flugzeuge haben die Suche über dem dichten Urwaldgelände, über dem sich die vermißte Ma­schine zuletzt befand, aufgenommen.

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frnem Augenblick des Feldzuges von 1812 )0;0 Mann überschritten. Heute stehen sich jtbhens! neun Millionen gegenüber. In jWit können wir nicht mehr von Massenheeren 7ch.n, sondern müssen künftig von Riesen- <ien sprechen. Dem Begriff der Riesenheere jt pr Seite die Vorstellung von der ungeheuren nsrüftung, die diese Heere brauchen. Am 'Must wurde die Einbringung von über 30)00 Gefangenen, rund 14 000 Panzerkampf- ,qi> und 15 000 Geschützen gemeldet. Dazu verlor -»wjetluftwaffe 11 250 Flugzeuge. Diese Zahlen )(r. aber nur einen annähernden Begriff von der isriltung, weil sie eben Verlustzahlen der einen xte sind und den riesigen Ausrüstungsbedarf der ict ^uborganisation ebensowenig berücksichtigen e je entsprechende technische Ausrüstung der

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le» tze- W. ..., 27. Aug. (PK.) Oelübernahme! Vier mene Isaugen gleichzeitig den schwarzen unentbehr- 000 325 li h-n Lebenssaft in sich hinein. Intensiver Oelgeruch 419 Ii ic iber dem ganzen Schiff. Ununterbrochen ar- W b !tüi; die Pumpen. Oefter als sonst wandern die (Mc zum Himmel. Wenn uns die feindlichen Flie- g i i n-r entdecken Schiffe vor Anker, Bord an das dürfte sogar für die (Somjetbomber "-».»»vtt'cht zu verfehlendes Ziel feig.. Aber das Tan- nberg t k n «cht schnell. Morgen schon gtf)t es zu neuem ! (auf beito 2o-ittz gegen di e Murmanküste und d as Zllcize Meer.

L Flugzeugen durch Jäger unseres Geschwaders tftfampf völlig vernichtet. Elf Kampfflugzeuge i Sowjetstern zerschellten am Boden. Die irbaffen unserer Jagdmaschinen hatten ihnen, k sh mit allen Mitteln dem Kampf zu entziehen i hu, in hartem Kampf trotz zähester Abwehr, ein Hjneles Ende bereitet. Mit diesem Luftsieg wurde L sei Geschwader zum tausend st enmal Sie- L ,r n den Luftkämpfen gegen die bolschewistischen

« A sind zufrieden. Zwar hat der Nebel unsere Mtshgeschwindigke'it herabgesetzt. Aber er verhm- ,r :ud), daß wir vorzeittg von feindlichen Aufkla- entdeckt werden. Nun steuern wir südwärts.

W^edelbänke bleiben als eine weit hi ^Ziehende, pUUuc ~... ,-----.

^aue Wand hinter uns. Der Himmel über um, anoere 3 j - um Hilfe herbeizurufen. Wir

1 ll': 3od) und hell. Dünne weiße Wolkenbanke se- das aber der Genosse hört nicht auf zu

E£it großer Höhe. Die Sonne steht im Norden, kommen naher, aoer

) im ach tun gen zu machen. Bisher fei nur in einem Fernen Osten gemessen an Japan Diel un-' einzigen Fall einem englischen General die Erlaub- bebeutenber seien, seit ber Konferenz von Washing- nis erteilt worben, wogegen alle nordamerikanischen ton 1922 eine herausfordernde Politik Gesuche ab gelehnt worden seien.Die Sowjets gegenüber Japan befolgten. Roosevelt glaube offen- haben bisher den Krieg als ihre private Ange­bar, durch Druck und Drohungen Japan zu einem legenheit betrachtet", erklärte Knox bedauernd.

iif der. Tru<Wee :

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