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zrettag, 29. August 1941
Gießener Anzeiger
General-Anzeiget für Oberhessen
Verbannungen, der Folterungen und der Genickschüsse erzählt hat, übersteigt alle Begriffe. Die Menschen, denen man das Leid ins Gesicht ge-1
Zchristlettung und Geschäftsstelle: Gieße«. §ch«lstrahe 7-9
Nachdruck, auch ohne Quellenangabe, verboten. Riga, im August 1941.
tine große Fahrt deutscher Pressevertreter in die leiten Gebiete an der Ostfront hat deutschen Qe-imgsmännern Gelegenheit gegeben, den Bol- ^»ismus so zu erleben, wie er wirklich ist. Aus >c: Ruinen von Minsk, Sluzk, Brest und un- «uliger anderer Städte und Dörfer, aus den kläg- jltm Ueberbleibseln der roten Kriegsmaschinen, die eie gefahrdrohend ihre Rohre nach dem Westen «einnbt hatten und die heute, zertrümmert und ungebrannt, die Wege zu beiden Seiten säumen, an der Rot und dem Elend der arbeitenden W'sen, über denen unbarmherzig die Hunger- pe-che geschwungen wurde, aus der Zerstörungs- iin) Vernichtungswut des geschlagenen Bolsche- mimus, der bestrebt war, überall nur Haufen von gcntt und Asche zurückzulassen — in alledem »ei: sich mit furchtbarer Deutlichkeit das Gesicht le; Bolschewismus!
tu ist er, der die Lehre von der Beglückung der men Menschheit aufgestellt hat, den Menschen ab nur als Roboter ansieht, über dessen Bedürf- ni er hohnlächelnd zur Tagesordnung übergeht, bei: n Würde er mit Füßen tritt und dessen Leben erils ein Nichts achtet. Das ist der Bolschewis- nti„ der seit dem ersten Tage seines Bestehens ein ernste, ständige Gefahr für Europa und die M ist, dessen Stunden aber heute gezählt sind. Ur*eschminkt und ohne Maske, in seiner ganzen eieren Verkrampftheit und inneren Verzerrung ift :r uns gegenübergetreten — eine Ausgeburt des Bons, eine Verkörperung des Bösen, ein Regime der Untermenschen.
graben sah, teilten uns mit tränenerstickter Stimme mit, wie ihre Familien Zug um Zug auseinandergerissen, verbannt, gefoltert und gemartert worden sind, und wenn jener Blutkeller von Lemberg, die Mordtaten in Dubno und Riga, in Sarny und Dorpat die ganze gesittete Menschheit entsetzt haben, so waren das doch nur Taten, die zum Teil auf das Konto der militärischen Niederlagen zurückzuführen sind; hier aber haben Millionen diese ununterbrochene Hölle 24 Jahre lang ertragen müssen, und keine europäische Presse hat den zahllosen feigen Mordtaten nachspüren können.
Es gibt im Russischen einen aus dem Französischen übernommenen Ausdruck, der Cauchernar lautet und der mit „Alpdruck" nur unvollkommen übersetzt ist. Mit ihm will der bolschewistische Mensch — so erzählte mir ein Greis in Minsk — das ausdrücken, was ihn ständig zu Boden beugt, was ihm das Leben unerträglich macht, was stets auf feiner Seele lastet, was ihn schließlich zum Selbstmord treibt. „Es ist also ungefähr die Zusammenfassung all der Qualen der Danteschen Hölle?", fragte ich. „Jawohl!. Ja, das ist es!" fiel mir der Alte 'eifrig ins Wort. Daran muß ich oft । denken, wenn ich mich dieser Fahrt durch die er= I oberten Ostgebiete erinnere.
Riga über die unmenschlichen Methoden der Verfolgung und Bedrückung, der Einkerkerungen und
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Bolschewismus leisten muß für 150 Rubel und 1,2 Zentner Getreide im Jahr und dieses „Einkommen "nicht einmal mehr für die Anschaffung von einem Paar Bastschuhen ausreicht, so daß er barfuß laufen muß — dann stellen die Zahlen dem dem bolschewistischen Regime ein Zeugnis aus, demgegenüber weitere Erläuterungen überflüssig sind.
Die soziale Ausbeutung und Bedrückung des Sowjetmenschen wird schließlich nur noch von einem übertroffen, nämlich von dem ungeheuren Terror, den das Regime entfalten und den es ständig steigern muß, um 180 Millionen Menschen zu unterjochen, seine Kreaturen zu züchten und sich selbst am Ruder zu halten. Was man uns in Sluzk und Minsk, in Brest und Kobryn, in Wilna und
Zwei Sowjetdivisionen ostwärts Galla vernichtend geschlagen. Operationen an der gesamten Ostfront weiter planmäßig. — 127 Sowjet flügzenge von deutschen, ungarischen und italienischen Fliegern abgeschossen
Gefangenenzahlen haben sich inzwischen auf 34 000 erhöht, die Zahl der vernichteten und erbeuteten Geschütze auf 452. In der Schlacht von Welikije-Luki wurden darüber hinaus große Mengen sowjetischen Kriegsgeräts erbeutet, darunter 333 schwere Granatwerfer und 19 sowjetische Panzerkampfwagen.
Schnelle Truppen überraschen Gowjeiverbände.
Berlin, 28. Aug. (DNB.) Im Raum südlich des Ilmensees stießen schnelle deutsche Truppen überraschend in sowjetische Verbände hinein. Unter den völlig überraschten Bolschewisten brach eme wilde Panik aus. Die Sowjetsoldaten flohen unter Zurücklassung ihres Kriegsmaterials und ihrer gesamten Artillerie. Große Mengen von Handfeuerwaffen, feuerbereite Geschütze und Munition wurden als Beute eingebracht.
Nachschubkolonnen und Eisenbahnen am Onjepr bombardiert.
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jenes kommenden Europas, das wir in der Jugend heute schon bekennen. Uns alle, die wir in solchem Geist versammelt sind, geht irt tiefer Dankbarkeit bas Wunder der Wiedergeburt des europäischen Geistes auf, wenn wir dessen gedenken, der heute gemeinsam mit Benito Mussolini Schwert und Fahne Europas in den Händen hält. Wir grüßen ihn, den Führer, zur großen gemeinsamen Zukunft.
Am Entfernungsschild in Kirkenes.
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DNB. AusdemFührerhauptquarlier, 28. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der gesamten Ostfront verliefen die Operationen auch gestern planmäßig.
An der f i n n i s ch e n F r o n k haben deutsche und innische Truppen in engem Zusammenwirken einen bedeutsamen (Erfolg errungen. Nach tagelang unter chwierlgsten Gelände- und Witterungsverhältnissen rurchgeführten Kämpfen im Raum ostwärts Salla wurde eine feindliche Kräftegruppe in Stärke von zwei Divisionen vernichtend geschlagen. Nur schwachen Teilen gelang es, unter Zurücklassung fast des gesamten Kriegsgeräts zu entkommen.
Verbände der deutschen Luftwaffe vernichteten am gestrigen Tage 109 Sowjetflug - zeuge, außerdem schossen ungarische Jäger 10, italienische Jäger 8 sowjetische Flugzeuge ab.
Im Seegebiet um England versenkte ein Kampfflugzeug am Tage bei den Faröer-Jnseln einen Frachter von 4000 BRT. Wirksame Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen mehrere englische Flugplätze.
An der Kanalküste verlor bie britische Luftwaffe am gestrigen Tage 11 Flugzeuge in Luftkämpfen und zwei durch Flakabwehr.
Deutsche Kampfflugzeuge erzielten in der Nacht zum 27. August Vombenvolltreffer in den Anlagen des Flugplatzes Jfmailia am Suezkanal.
Britische Flugzeuge griffen in der vergangenen Rächt den Raum um INannheim an. Die Schäden sind unerheblich. Flakartillerie schoß einen der angreifenden Bomber ab.
Bis jetzt über 34 000 Gefangene
in der Scblacht bei Welikije-Luki. a„„.....„
re „ rr: n 28 Auaust (DNB.) Jn der Schlacht den in diesem Abschnitt in Luftkämpfen 35 Sowjet- ® WeMje-Luki wurde die 22'Sowjetarmee voll-1 flugzeuge abgeschossen, ohne daß eigene Verluste ständig vernichtet. Die am 27. August angegebenen l emtraten.
Gemeinsame Ideale verbinden die Jugend Europas
Neichöleiter von Schirach sprach in Breslau.
Breslau, 29. Aug. (DNB. Funkspruch.) Auf dem Schlvßplatz in Breslau vereinigte sich die Hitler-Jugend mit ihren ausländischen Gästen zu einer Kundgebung, auf der der Rerchs- leiter für Jugenderziehung der NSDAP., Baldur v Schirach, das Wort ergriff. Mitten m einem Krieg so sagte er, in dem Deutschland und Italien und die der Achse verbündeten und befreundeten Mächte gegenüber der bolschewistischen Anarchie und der vlutokratischen Demokratie das Gesetz einer neuen Ordnung Europas verkünden finden wir uns hier zusammen auf dem Boden dieser Stadt, um als Jugend Europas die Fahnen unserer allen gemeinsamen Kultur zu entrollen. So grüße ich in Euch Abordnungen dieser Jugend das neue, das kommende das größere Europa. Mag es m der alten Generation der europäischen Völker, den einen oder anderen geben, der diese neue Lehre nicht begreift. Wir meine Kameraden, wir verstehen uns. Unsere Sprache ist vielleicht verschieden, aber unsere Herren schlagen im selben Takt. Gemeinsame Ideale verbinden uns: Das Ideal der ^elbst- sührung der Jugend, das Ideal der.sozialen Gerechtigkeit und der Gedanke der Schicksalsgemein- t.-hnft her jungen Generation Europas. Wir sind Brüder und Schwestern im Kampf um die Freiheit bes europäischen Geistes gegen den Terror des Bolschewismus und gegen die Macht des Goldes. e=ür biete Ideale marschieren mir und kämpfen wir. U von dir. du deutfch- Jugend Adolf Hitlers, verlange ich, daß du wie in den vergangenen Jah-
Nill man eine Bilanz dieser Reise, die vierzehn Itrt lang durch neu- und „urbolschewistische" Ge- bikS führte, ziehen, so wird diese — ganz gleich, ob man vom militärischen oder wirtschaftlichen Ob;- sozialen Standpunkt aus an die Beurteilung hkiungeht, gleich negativ ausfallen. Jn seiner 2ßirt= Mt hat der Bolschewismus dort, wo er bereits ib.~ 24 Jahre am Ruder war, nicht vermocht, £rmung zu schaffen und seiner Aufgabe, den Men- slh-i ein wenigstens einigermaßen erträgliches int auskömmliches Leben zu sichern, zu erfüllen; <nr dem Gebiet der Sozialpolitik ist die Sowjet- flwm heute das rückschrittlichste Land der Welt. |3m wird mit Methoden regiert, die selbst in den !ll> kapitalistischen Ländern des Auslandes als überwunden gelten. In militärischer Hinsicht »süßlich ist die Niederlage so vollständig, sind die »Hüdigungen, die die Sowjetarmee durch die deut- Itzn Schläge erlitten hat, so nachhaltig daß der KWchemismus niemals mehr in der Lage fein | ito, sich davon zu erholen.
im der ganzen Welt ist das Wort '.Polnische HD tschaft" ein Inbegriff für Mißwirtschaft und ■Gtilamperei. Man wird dieses Wort für den glei- Begriff in Zukunft abwandeln und ,/-Bol = Mwistische Wirtschaft" sagen müssen. HSr n nirgends in der Welt ist man mit so primi= firm Mitteln an den Aufbau einer Wirtschaft her- Mangegangen. Nichtsdestoweniger hat man oiesen aSrfcau im Vorhinein mit der Aureole der „ersten KW tschast der Welt" umkleidet. Nirgendwo in der ÄW t sind so viele unersetzliche Werte aus Um M-enheit und Schlamperei verlorengegangen, sind liii e Jmportmaschinen in Dreck und Schlamm ver; ■ formen und unbrauchbar geworden sind die Fel- ■ ici so verunkrautet und ist der
Ik.rig wie in der Sowjetunion Ueberheblichkei ■ ü .iwar Trumps und mit großen Redensarten setzt Bien sich über alle Skrupel weg, die hier und da Mmal auftauchen mögen, aber Unfähigkeit regiert, V i man könnte unzählige Beispiele einer so B^ "sträubenden Mißwirtschaft beibringen, daß die B^qe berechtigt erscheint, ob denn in der -tat ■tmanb in diesem Lande einsichtig genug war H'jt zu merken, wohin dieses Regiment fuhren
Staunend steht ein deutscher Soldat in Kirkenes, einem der nördlichsten Stützpunkte der Kriegsmarine, vor dem humorvollen „Wegweiser". So gewaltig ist der deutsche Kampfraum, der vom Nördlichen Eismeer bis zur Libyschen Wüste reicht. — (PK.-Busch-Scherl-M.)
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: rotz aller Mißerfolge und des ständig anhalten- "in Rückschritts aber war man borniert genug, m !♦? neu eroberten Gebieten, so in Gouzien, feinen und Lettland, ungeachtet des ümia lehr viel höheren Standes, den die -öSirr
dieser Gebiete in der vorbolschermstlschen Je : bereits erreicht hatte mit den e'genen Metha kie. sofort auch hier zu beginnen und mit Feuer
Schwert alle tiieienigen ausjurot en 6ie ein_ »münftigen Beschränkung das Wort redeten. L9i ie bolschewistische Wirt chaft war schließlich et !.-'ahr °s!§° die europäische Wirtschaft geworden, n niemand anders als die ®e”oI?”^,9utjl4,[antl feien Gebiete selbst dankt es heute Deutschland, pr es die Eiterbeule aufgeftocheu HO': bie
;iod) verheerender 'aber find die Wirkungen, d
hi bolschewistische Sozialpol111 RjrDin,fer fe Wir sprachen auf unserer über 4000 Moweter felgen Reise unzählige Arbeiter und
»inner und Frauen, alte und ,unge und befrag hr sie über Einkommens- und Lebensverhaltt n
brr Preise und Löhne, über Wohnungs- und Ar Etsfragen. Es befand sich unter -hn°n "cht -wer fe-auch nicht ein einziger, der dem chewismus | »ngetrauert hätte, der nicht aus v
«Gärt hätte: „hoffentlich kommt r nie meyr llilber!" Bei federn Arbeitenden erschöpft l'w
hiehlich die ganze Problematik Preis
I Ingen in dem Verhältnis "on Loh „«gung I»inander. Wenn ein Schuster für d>e erhält, Ei: einem Paar Stiefel 25 Rubel Lohn eryau, [iliilt aber für das gleiche Paar Stiefel t kbn Staat ab kaufen mutz, 400 bis 500 W>e äar>
imn ein Arbeiter für den g eichbleib nden tagn 1° 275 Rubeln feine , Leistungen mm-r^ von
I leiem steigern muh, einen neuen »lnzug
V 600 bis 900 Rubel bekommen kann und M ber icge ist, sich nur alle zwölf Jahre einen folchen M lijfen, wenn schließlich ein löauer s ,.
| |ionarbeit im Dienste des staatskap
Amatlich... .RM1.80 Äilellgebühr... u -.25 Jifij bei Nichterscheinen Jn einzelnen Nummern injlge höherer Gewalt ^^'breKanichluß .2251 Druck und Verlag:
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Lustwaffe und Erdoperationen.
Von Major a, D. von Keiser.
War die Luftwaffe noch im Weltkriege eine bloße Hilfswaffe des Heeres, so ist sie heute ein elbständiger Wehrmachtteil, dessen Luftbeherr- chung die Vorbedingung für alle größeren Kampserfolge auch auf der Erde und dessen Anteil an den Operationen unseres Heeres ein außerordentlich vielseitiger ist. _ , £ .
Die Bedeutung der Tätigkeit der Lu ft au f- klärungsverbände für die Erdoperationen kommt vielleicht dem Nichtsoldaten nicht so unmittelbar zum Bewußtsein wie die der L u f t k a m p f- verbände. Und doch liefern die Fernaufklärungsflieger, die weit über die feindliche Front hinwegfliegen, dem Feldherrn durch ihre Meldungen bzw. Lichtbilder vom Aufmarsch des Feindes, von der Versammlung seiner Lust- treitkräfte und größerer motorisierter Verbände überhaupt erst die Grundlage für seine operativen Entschlüsse und Befehle, während die N a h a u f - klärungsflieger die genauere Gliederung und Verteilung der Kräfte des Feindes feststellen und damit die höheren Führer in die Lage ver- etzen, rechtzeitig vor dem Zusammenstoß mit dem Feinde bzw. während der Schlacht selbst diejenigen Angriffsbefehle zu geben, die am sichersten zum Siege führen. Man versetze sich einmal in die Lage der deutschen Heeresführung im heutigen Feldzuge in der Sowjetunion, der sich über eine Front von rund 2000 Kilometer erstreckt, man bedenke die hundertfachen Möglichkeiten, die der Feind innerhalb dieses gewaltigen Raumes zur ■ Bildung starker Widerstandszentren besitzt, man mache sich die Schwierigkeiten klar, die sich in den zahlreichen Flußläufen einer schnellen Erdaufklärung entgegenstellen, die doch meist nur die vordersten Teile des Feindes feststellen kann, und man wird begreifen, daß so schnelle und gewaltige Vernichtungssiege, wie sie schon nach wenigen Wochen erfolgten, niemals ohne eine schnell und genau arbeitende Luftaufklärung denkbar gewesen wären.
Für den außerordentlichen Anteil, den die Kampfflugzeuge und Stukas, die Fallschirmjäger und Luftlandetruppen, geschützt von unseren Jägern, an der glücklichen Durchführung der Erdoperationen haben, dafür haben die einzelnen Feldzüge dieses Krieges eine solche Fülle von Beweisen geliefert, daß hier nur einige besonders markante Beispiele angeführt werden sollen. Im Feldzuge in Polen haben die beiden Luftflotten unter den Generalen der Flieger Kesselring und Löhr laut Wehrmachtbericht „die polnische Fliegertruppe restlos zerschlagen, den Luftraum in Kürze beherrscht". Dadurch konnten nicht nur die umfassenden Angriffsoperationen unseres Heeres fast ungestört durch feindliche Fliegerangriffe sich vollziehen, andern unjere Luftkampfverbände konnten schon wenige Tage nach Beginn des Feldzuges fast in voller Kraft zur unmittelbaren Unterstützung der Kampfhandlungen des Heeres eingesetzt werden und durch ihre ununterbrochenen Angriffe auf feindliche Bunkerstellungen, Batterien, Truppenan- ammlungen und Marschbewegungen die polnische Widerstandskraft derart zermürben, daß die Einkesselung der polnischen Hauptkräfte im großen Weichselbogen und ihre Kapitulation sehr erheblich erleichtert und beschleunigt wurden.
Im Feldzug in Norwegen hat sich die Lust-
Bolschewismus ohne Maske
Von unserem E. P.-Berichterstatter.
Berlin, 29. August. (DNB.-Funkspruch.) Arn 28. August richteten sich die T a g e s e i n s a tz e der deutschen Luftwaffe irnRaurne Saporoshje — Dnjepropetrowsk gegen feindliche Nachschubkolonnen und Eisenbahnziele. Der Feind erlitt wieder starke Verluste an Material. Es wurden allein in diesem Raume 60 L a st - kraftwagen zerstört, ein Munitionszug durch Bombentreffer zur Explosion gebracht und fahrende Eisenbahnzüge durch Bombenabwur aus dem Gleis geworfen. Die Eisenbahnlinie Saporoshje— Pawlograd wurde an mehreren Stellen für jeden Verkehr unterbrochen. Der Bahnhof Slawgorod brannte stundenlang. Fünf Züge blieben schwer getroffen auf der Strecke liegen. Sie boten den folgenden Flugzeugbesatzungen em Bild schwerer Zerstörung. Die Luftwaffe belegte auch die 1 Eisenbahnanlagen im Raum Brjansk — Tscher- 1 nigowmit zahlreichen Sprengbomben. Dabei wur-
p, Jahrgang Nr. 205 scheint täglich., mitzer I nntags und Feiertags
Beilagen: sssmmbe Bezugspreis:
ren so auch in aller Zukunft ein Beispiel gibst und in deinem Leben und Kämpfen dem alten Grundsatz gehörst, den wir einst in der Kampfzeit der Bewegung verkündet haben: lieber Gräber vorwärts! r.
Es sind 100 Jahre her, daß in unserem Volke jenes Lied „Deutschland, Deutschland über alles" erklang, das uns Kindern dieses Volkes zum hehrsten und heiligsten Symbol unseres Vaterlandes geworden ist. Wir, die Jugend des Führers, wir bewahren dieses Lied als teuerstes Vermächtnis der Front. In unseren Reihen klang es wieder auf in der Zeit der Verfolgung, in der Zeck der größten Not unseres Vaterlandes, und mit den marschierenden Kolonnen der NS.-Bewegung brauste dieses Lied über die deutschen Lande dahin, brauste über die Grenzen. .
Es bewegt uns alle, die mir hier in Bre s - l a u uns zusammengefunden haben, daß diese Stadt gleichsam der politische Boden ift, auf dem das Deutschlandlied erwuchs. Hier, meine Jugend, wo zwei der größten Gestalter des deutschen Lebens gerungen haben, Maria Theresia und Friedrich der Große, um diese deutsche Provinz, hier verstehen wir die ganze Bedeutung des Liedes der Deutschen. In tiefer Verehrung neigen mir uns vor den großen Geistern unserer Geschichte und begreifen beglückt das Gemeinsame und Emige, das uns zusammenschließt. Hier in Breslau verstehen mir auch, daß der Streit der eigenen Volker Europas untereinander einmal mesenlos sein mird vor der Gemeinsamkeit, Einigkeit und Verbundenheit


