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SJL-tfpoit
2. Rb. Bad Homburg
(Nachdruck verboten.)
42. Fortsetzung.
«' erledigen, das euren klaren _ bi allerhand zu bedenken und
Lind i! {rieben. (
3.
1.
2.
3.
Nord.
3
3
4
weiter
„Ich nerl-ang« Ne fofortige (Einberufung einer außerordentlichen General-Derfammlung auf dem gesetzlich hierfür vorgefchriebenen Weg mit folgender
Er sagt es ein paarmal vor sich hin. ohne es zu - ■ ~ ; den Kamps. Den Kampf um
Sie deutsche Frau Hilst dem Einzelhandel.
Frie- daher der dringende Appell an alle grauen und
5 .... < t___u r;a PiövnttiA ntrhf nebuilbcn UNd M
Wetzlar 05 Gruppe
BD. 06 Kassel
VfL. 60 Marburg SG. Petersberg
Die Dominiks.
Roman von Hellmuth M. Böttcher.
10 000 Zigaretten gestohlen.
LPD. Frankfurt a. M„ 28. Juli. In H ochst wurde am hellen Tage ein dreister Kollidiebstahl ausgeführt. Von einem Speditionsfuhrwerk ver- fchwanden Pakete, in denen stch etwa 10000 Zigaretten befanden Bei der Untersuchung stellte sich heraus, daß man den Bock zum Gartner gemacht Hatte, denn der Spitzbube war kein änderet: al sbet Bohrer der Zugmaschine des bestohlenen Fuhrwerks. Er hatte noch Helfershelfer und Hehler, die das gestohlene Gut fortbrachten Vzw. ankauften. Insgesamt wurden fünf Personen, darunter auch eine Frau, unter dem Verdacht des Diebstahls und der Hehlerei v e r h a f t e t.
Lind will ihn vernichten.
Dominik sieht den Weg, den der andere gehen will, klar vor Augen. Die Tagesordnung sagt es ja
Hoffentlich hat sich Nissen das kleine Madel da drüben noch nicht zu fest in den Kopf gesetzt!
Mattheus Lind ist am Mittag dieses Tages mal zu Hau e. Er ist sehr aufgeräumt. Plaudert. Schwatzt. Lacht. Frau Martha kann sich nicht genug wundern. Auch Brigitte kennt einen so vergnügten Vater
Der Lebensmitteleinzelhandel hat sowohl in dens- als auch in Kriegszeiten lebenswichtige Funk- tionen zu erfüllen. Durch ihn wird die Versorgung der Bevölkerung mit dem zunächst emmal lebenswichtigsten Stoff, den Nahrungsmitteln, teilt Ohne den Einzelhandel wäre eine planvolle und reibungslose Verteilung an den Verbraucher nicht möglich. Diese Aufgaben können aber nur dann im^Jnierefse aller VerbraucherI rich ig.gelost werden, wenn die notwendigen Kräfte zur Ver-
».FE.Teutonia^Wahenborn-Steinberfl
Anläßlich des 15jährigen Bestehens des FE. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg gastiert am kommenden Sonntag, 3. August der Dreimalige^Be* reichsmeister des spielstarken Gaues 13 (Sud-West), die 1. Mannschaft des OFC. „Kickers 01 Offenbach a. M., bei den „Teutonen" in Watzenborn- Steinberg. Beim zehnjährigen Jubiläum des Der- eins gastierte der zweimalige Bereichsmeister des gleichen Bereichs, „Wormatia" 08 Worms, in
weiß genug Bescheid in Geldgeschäften, um sich zurechtzufinden.
„Ist der Schaden groß?" fragt sie
„Darauf kommt's gar nicht an. Dielleicht ist der Kauf von Birk & Co. sogar von Vorteil Bei dm zur Zeit lausenden großen Aufträgen ist diese Mog- ltchkeit nicht von der Hand zu weisen. .
,,Ia, aber ..versucht Frau Lmd einen Ein wand zu machen.
Ihr Mann läßt sie nicht zu Worte kommen
„Neeneeneeneenee. Bloß keine ©enttmentai täten. Fiat justitia! Aus deutsch: Hande weg, oder ich haue zu! Ganz gleich, ob der Kauf notig war ober nicht — er hatte zu fragen ...
„Und wenn er nun gefragt hatte?
„Dann hätte ich mir als Aufsichtsrat die Grande erklären lassen."
„Und wenn sie dir einleuchteten?
„Dann hätte ich nein gesagt und Birk & Co. für die Norddeutsche Werft gekauft."
Brigitte kann nicht länger an sich halten.
„Aber, Vater", ruft sie dazwischen und kämpft ihre Tränen herunter. „Das ist doch em Himmel' schreiendes Unrecht, daß du ..."
„Papperlapapp!" fährt ihr der Vater über den Mund „Taceat mutier in ecclesia. Auf deut^. Junge Mädel sollen ihren Mund halten, wenn Erwachsene von Dingen sprechen, die sie nicht ver ,tCjlnb nun willst du ..fragt Frau Lind ihren Mann.
Borussia Fulda zweimal geschlagen.
Hessens Fußballmeister Borussia Fulda stellte sich am Wochenende im Bereich Mitte vor, wo er aber keine Lorbeeren ernten konnte. Am Samstag ging der Freundschaftskampf gegen Cricket-Diktona Magdeburg mit 1:3 (0:0) Toren verloren, weil der Sturm zu wenig Durchschlagskraft zeigte. Das einzige Tor der Fuldaer resultierte aus einem Selbsttor
Lind macht sich keine Gedanken herüber. Warum soll nicht auch einmal einem Otto Frinzka die Ge- duld reißen? Aber ob er nochmals wegen der Aktien antippt?"
Nein! Jetzt nicht. ... , <
Wenn die Generalversammlung vorüber ist uno der Krach in der Zeitung steht, kriegt man sie sur ^SluA^rinsta überlegt, ob er auf das Gespräch vom Rambower Jagdhaus, zurückkommen soll.
Nein —! In vier Tagen lauft die Dommik gestellte Frist ab. So lange muß man warten. Außer- dem: Wenn man jetzt Lind daraufhin an spräche, denkt der, man hätte Angst, die Dommik-Werft ginge vor die Hunde, und bietet einem - drei aus- geblasene Eier ... Seit er die Redensart damals von Lind gehört hat, geht sie ihm nicht mehr aus
~aa)9ber Stauf* der Firma Birk & Co. wird nicht b) di?^G^ch'äftsführung des Vorstandes wird einer eingehenden Revision unterworfen;
c) der Direktor Dominik wirb wegen groben Ver- trauensbruches zum Schaden der Gesellschaft mit sofortiger Wirkung abberufen und wegen feiner Verfehlungen gerichtlich zur Verantwortung gezogen. Mattheus Lmd.
Dominik faltet den Brief sorgfältig zusammen und schließt ihn in den Tresor. Cs nicht notig, daß die Angestellten vorzeitig den Inhalt kennen
bar.
Verhütetilnfällewährendder Erntezeit!
Die Erntearbeiten bringen erfahrungsgemäß eine aroße Anzahl von Unfällen mit sich, die vielfach auf Unachtsamkeit oder verbotswidriges Derha en zurückzuführen sind. Meist handelt es sich um Unfälle durch Sturz vom Wagen, um Verletzungen durch ungeschützte Sensen, durch Mähmaschinen, durch Stiche mit der Heugabel u. «. Alle m der Landwirtschaft tätigen Personen tun daher gut m ihrem eigenen Interesse und m dem ihrer Mithelfer folgende Ratschläge zu beachten:
1 Jedes Auf- und Absteigen wahrend der Fahrt vom Fuhrwerk ist zu vermeiden.
2 . Das Sitzen und Stehen auf der Deichsel, dem Langbaum oder der Waage, der Schere oder dem Wagscheit wahrend der Fahrt bringt Ge-
△ Dutenhofen, 28. Juli. Der hlesige Kindergarten (K i n d e r b e w a h r a n st a 11) konnte dieser Tage auf fein 40jähnges De steh en zurückblicken. Aus diesem Anlaß fanb ein ^tnber= fest statt, an dem mit den etwa 80 Kindern, die täglich den Kindergarten besuchen, auch deren. Eltern und zahlreiche weitere Volksgenossen teilnahmen. Bürgermeister G e r l a ch gab dabei ln einer Ansprache einen Ueberblick über die Entstehung und Entwicklung des Kindergartens und insbesondere über dessen große Bedeutung in der Gegenwart und für die Zukunft. Er dankte gleichzeitig allen bisherigen Helferinnen und Helfern dieser gemeinnützigen Einrichtung für deren dankenswerte For- berung. - Ein Fuchs stattete dem Huhnerstall eines hiesigen Einwohners nachts einen Besuch ab und tötete 15 junge Huyner. Eme Anzahl davon hatte er bereits fortgeschleppt, wahrend tue übrigen auf dem Grundstück noch herumlagen. — Unsere Schule beteiligt sich wieder m eifriger Weise an der Altmaterialsammlun g. Größere Mengen Altmaterial wurden bereits dujam mengetragen und werden nun an die Sammelstelle weitergeleitet.
dem Heeresdienst aus und trat zur Deichsfinanzverwaltung über, wo er vom 1. Juli 1921 bis 31. Oktober 1936 als Steuerinspektor beim Finanzamt Gießen tätig war. Nach Erreichung der Altersgrenze trat er am 1. November 1936 m den Ruhestand. Seit 1. Mai 1936 übt er ehrenamtlich die Tätigkeit des Verwaltungsführers des Kreiskriegerverbandes Gießen aus. Der Jubilar wurde mit dem Verdienst- treua für 25- und 40jährige Dienstleistungen, mit dem Eisernen Kreuz und dem Kriegsehrenkreuz, ferner vom Reichskriegerbund mit dem Jubilaums- abzeichen für 25jährige Mitgliedschaft unD dem Knffhäuser-Ehrenzeichen 2. Kl-asse ausgezeichnet.
Im Kreise der alten Soldaten und feines großen Bekanntenkreises erfreut sich der in vielfacher Hinsicht verdienstvolle Jubilar nicht nur wegen feiner Dienstleistungen, sondern auch wegen seiner vortress- lichen menschlichen Eigenschaften großer Wertschätzung. Diele werden daher heute gern des beliebten Mannes gedenken. Auch mir bringen ihm untere herzlichen Glückwünsche zu seinem heutigen 70. Geburtstage und für sein weiteres Wirken als alter Soldat im Dienste einer großen Verpflichtung
b°Am nächsten Morgen findet Friedrich Dominik den Niederschlag der luristifchen ^ratung in einem Briese, den die Friihpost ihm auf den Schreibtisch legt. Der Brief kommt eingeschrieben und mit Ruck- schein. Dominik erkennt den Absenderausdruck und hat gleich das Gefühl, daß der Brief nichts Erfreu- liches bringen werde.
Er schiebt ihn beiseite.
Erst das Wichtigste erledige, das einen klaren Kopf erfordert! Es gibt allerhand zu bedanken urch zu ordnen. Das Werk kommt zuerst! Auch anHttr beitereinstellunaen kann jetzt wieder gedacht werden In den letzten Wochen war die Zahl der Belegschaft auf wenig mehr als dr^hundert gesunken. Nu" kann
8- Co.!"
Frau Lind hat in ihrer Sorge an trgenbetne strafbare Handlung gedacht, die sich Dominik hatte zuschulden kommen lassen. Also, bas ist es nicht, Gott sei Dank!
„Ist bas so ein Unrecht?" fragt sie.
„Unrecht?" lacht Linb. „Unrecht? Du fragft naiv. Wie das Mäbel den Pastor, wenn es — ach so, Brigitte ist da. Also, ich hab' nichts gesagt. Natürlich ist es ein Unrecht, wenn der Direktor einer Aktiengesellschaft ohne ben Aufsichtsrat zu fragen unb ohne sich um die Statuten zu kümmern, auf eigene Faust Käufe macht, zu denen er nicht das Recht hat." _ „ ,
Ach so! Hm. Die Tochter des Senators Spreckels
unterlagen zu beschaffen hat, mit Arndt, der den Materialeinkauf mit Hochdruck einleiten muß.
Erst danach kommt er endlich zur Lektüre des Lindschen Brieses. Schon nach den ersten Zellen beginnen die Worte zu schwimmen.
„Sie sollen unter Verletzung Ihrer Befugnisse unb unter Umgehung des Aufsichtsrates widerrechtlich die unter Ihrer Leitung stehende DomiNik-Werft AG. durch Erwerb der Firma Birk & Co. Der- p^minU^rückt seine Brille auf die Stirn. Vielleicht kann er so besser lesen.
„Wie Ihnen bekannt ist, verfüge ich über mehr als ein Zwanzigstel des Grundkapitals der Werft, um nach §264 des Handelsgesetzbuches die Einberufung einer Generalversammlung nut bestimmter Tagesordnung durchzusetzen. Ich bin aber auch bereit, Aktien in dem gesetzlich nominierten Umfange bei einem von Ihnen zu benennenden Notar zu hinterlassen, falls Sie das für erforderlich halten.
Dominik läßt die Brille wieder über die Augen fallen. Also, es ist soweit! Der offene Kampf beginnt. Er fühlt, Wie sich seine Nerven auf diesen Streit einzustellen beginnen und ruhiger werden. Jetzt gibt es keine Ungewißheit mehr. Jetzt wird man endlich wissen, was man zu tun hat. Er lieft
dem sinn. bem Ausgang der Unterredung zu- Er läßt feinen Wein halb stehen und geht
kaum.
Der lacht leise vor sich hm.
Tja", sagt er, unb bläst ben Rauch feiner Zigarre durch die Nase. „Das hätte sich unser alter Freund da drüben auch nicht träumen lassen. Jetzt sitzt er brin in der Falle, bie er sich selbst gebaut hat.
Brigittes Herz droht zu stocken. „Unser alter Freund da drüben" — das kann doch bloß einer sein — ein einziger!
Lind erzählt wieder weiter.
„Ich kann nicht verstehen, wie ein Mann so töricht sein kann. Er weiß doch, daß ich aufpasse. Daß ich ihm nichts durchgehen lasse. Das weiß er doch! Das habe ich ihm damals zugeschworen — in jener Nacht, wo du —"
Ihm fällt ein, bah bas Kind, das Mabel, im Zimmer ist unb bricht ab.
„Was hat er benn gemacht?" fragt Frau Lind.
Lind steckt die Zigarre, die ausgegangen ist, wieder paffend in Brand. _ .. f
„Tja. Was ich sagen wollte. — Eine Kardmal- dummheit. Kauft der Mensch die Werft von Birk
Er nickt vergnügt.
„Kapiert! Sehr ricytig! Nun will ich —! ,
Er macht die Hand zu und dreht sie herum, aie würge er irgendein Tier ab.
„Nun will ich - Knacks! Vorbei. ..
Die Frau schaut an sich nieder. Sie stndrt mch die Kraft, die Augen zu heben, wahrend ihr Man weiterspricht.
„Jeder muß die Suppe ausloffesn, die er Win gebrockt hat. Ich habe ihn aufgefordert, eine Gene ralversammlung einzuberufen."
„Die Generalversammlung sagt nein. J p kursverwalter von Birk & Eo. besteht auf ! Vertrag. Was ist die Folge?"
„Was ist die Folge?" weint Brigitte aus uno beißt wieder auf ihr Taschentuch.
(Fortsetzung folgt)
s" Innerster Linie mangelt es dem Lebensmitteleinzelhandel an tüchtigem, geschultem Derkaufsper- sonal. Ist dieses in ausreichender Zahl nicht vor Händen dann treten für alle Teile Stockungen und Uebertaftungen ein, die sich nach verschiedenen Richtungen hin ungünstig auswirken. Einmal muß die Hausfrau beim Einkauf länger warten, sie ver lert Seit, die sie zur Erledigung anderer wichtiger Dinge braucht. Weiter kann bie Bedienung nicht so aufmerksam erfolgen, wie es im Interesse einer Beratung der Käuferin und planvollen Derbrauchslenkung erforderlich wäre. Zum anderen wird das Derkaufspersonal sowohl körperlich als auch seelisch überbeansprucht, so daß sich nach einiger Zeit hier Rückwirkungen zeigen, die weiteren Ausfall von Verkaufskräften nach sich ziehen müssen. So entsteht durch den Diangel an Verkaufskräften gerade im Lebensmitteleinzelhandel ein nutzloser Verschleiß an Arbeitskraft, der gerade im Kriege unbedingt vermieden werden muß. Hier kann dem Verteiler wie auch dem Verbraucher nur geholfen werden, wenn Verkaufskräfte zur Verfügung gestellt werden
Die deutsche Frau, die nicht berufstätig, im Haus halt aber wenn irgend möglich "Och abkömmlich ist, findet hier ein Arbeitsfeld, auf dem sie sich sehr zum Nutzen der Gemeinschaft betätigen kann. Es ergeht
3. Beim Ausladen von Getreide und anderen Feldfrüchten sind die Zugtiere stets unter Auf- sicht zu halten; die auf dem Wagen arbedenben Personen sind vor dem jedesmaligen Weiterfahren hiervon laut zu verständigen. Gefährlich ist es, Kinder beim Heimbringen der Feldfrüchte oben auf dem Fuder mitfahren zu lassen.
4. Beim Stecken und Abnehmen von Garben ist Vorsicht am Platze. 1
5. Vor der Beseitigung von «Störungen an be- spannten Mähmaschinen ist das Getriebe aus- Mrücken, und die Zugtiere sind abzuhangen. Beim Arbeiten an der Mähmaschine nie vor, sondern stets neben ober hinter den Messerbalken treten. . _ rk
6 Beim Tragen von Sensen zum und vom Felde ist die Klinge in ihrer ganzen Länge zu verkleiden. (Sensenschuh.)
Gießener Wochenmarkkpreife.
Nachstehende Preise sind H^rldlerpreise und verstehen sich für A’2ßare. Für B-Sßare ober abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.
* G i e ß e n, 29. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, alte, 5 kg 47, neue, kg 9, Wirsing 10 bis 15, Weißkraut 10 bis 15, Rotkraut 20 bis 30, gelbe Rüben 15 bis 20, rote Rüben 9 bis 10, Bohnen, grün, 31 bis 38, Mischgemüse 8 bis 10 Tomaten 30 bis 40 Zwiebeln, das Bund 98, Blumenkohl, das Stück 10 bis 50, Salatgurken, XA kg 15 bt5 35, Einmachgurken, das Stück 1 bis 6, Oberkohlrabi 12 bis 15, Rettich 10 Rpf.
*
** 85 Jahre alt. Am heutigen Dienstag, 29. Juli, kann Frau Witwe Luise Gail, bei der Familie Schultheis, Marktstraße 3 wohnhaft, in aller Frische ihren 85. Geburtstag begehen. Die alte Dame bringt den Ereignissen unserer großen Zett lebhaftes Interesse entgegen und lieft noch täglich bie Zeitung. Der Jubilarin gilt auch unser herzlicher Glückwunsch zum Geburtstag und für einen weiteren schönen Lebensabend.
hast Du vergessen, daß aus Deinen Lumpen und Spinnstoffresien wieder gute Kleider gemacht werden? Was wir im Inland haben, brauchen wir nicht einzuführen. Also nicht in den Ofen oder in den Mülleimer, sondern alle Reste und alle Rohstoffe zu den Altstoff.
sammetstellent
I°w°i7 sie beruflich nicht g-bnnden und in ihrem Haushalt, wenn auch nur für halbe Tage ab kömmlich sind, sich als Verkäuferin für den Lebensmitteleinzelhandel zu melden. Die Frau bringt l)ier- au bereits eine gewisse Vorkenntnis mit, denn durch das Einkäufen öunb Verarbeiten der Lebensmittel im Haushalt sind ja Erfahrungen und Kenntnisse vorhanden, die das Einarbeiten m den neuen Be ruf fehr erleichtern. Es sei hier darauf hmgewi sen daß vor Dem Einsatz in den Betrieben.^ne Schulung durch die Deutsche Arbeitsfronr, Abteilung für Be- rufserziehung und Betriebsfuhrung, auf folgenden Gebiete vorgenommen wird: Warenprüfung und Warenpflege, Verkaufspraktische Hebungen Wiegen unb Verpacken, Umgang mit Lebensmittelkarten, einfaches Rechnen im Einzelhandel, Die wichtigsten behörDlichen Richtlinien.
Der Einsatz als Verkäuferin kann je nach den persönlichen Verhältnissen Der einzelnen Haus- frauen unD der Zeit, bie ihr für Die berufliche Be tatigung zur Verfügung steht, halb- unD ganztags erfolgen. Die vorherige Schulung ist kostenlos, wah renD Die Bezahlung als Verkäuferin nach Den üblichen Sätzen erfolgt.
Krauen und Mädchen, die sich als Verkäuferin auf Zeit Dem Einzelhandel zur ^Agung stellen wollen, melden sich umgehend bet der Deutschen Ar beitsfront, Kreiswaltung Wetterau Hauptabteilung für Berufserziehung unb Betriebsfuhrung, Gießen, Schanzenstraße 18, 1. Stock, Zimmer 4 (täglich von Z12 unb'14.30 bis 18 Uhr). ^UgHeber der NS.- , Frauenfchaft melden sich bei der Geschäftsstelle der , Kreisfrauenschaft, Frankfurter Straße 1. DieMe- i Dung kann sowohl persönlich als auch jlhnftlich er t folgen. Letzter Meldetermin ist Der 31. Juli 1941.
Vorbildliche Kameradschaft.
Daubringen, 28. Juli. Am Sonntag gaben KameraDen Der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr ein schönes Beispiel ihrer kameradschaftlichen Gesinnung und Einsatzfreudigkett. «Sie trafen sich an Dem großen Acker eines schon feit längerer Zeit erkrankten inaktiven Feuerwehrkame- raben, der sein reifes Korn nicht selbst schneiden
der Magdeburger. Noch W«*« U Hessenmeister beim Dessauer SV. 05, der mit iu.1 (4:1) einen Bombensieg landete. Im Sturm der Fuldaer fehlte der Nationalspieler Gartner an allen «den unD Äanten. Am wtkrMgsten war noch Schaffert, der beim Stand von 3:0 auch das Ehren tor schoß.
Aus Ver engeren Heimat.
! Watzenborn-Steinberg. Die Veranstaltung am kommenden Sonntag wird hinter derjenigen vor fünf Jahren kaum zurückstehen.
An dem am Sonntag an Der Neumuhle veranstalteten Jugendblitzturnier der „Teutonen nahmen die Juaendmannschaften von Gruningen, Leihgestern, Rödgen, Wetzlar 05 und Watzendorn-Stein- berg teil. Gespielt wurde nach dem ko.-System, also jeweils der Verlierer fiel aus Dem Wettbewerb. Das Los führte im erjten Spiel Grumngen und • Rödgen zusammen. Nach interessantem Spiel stand die Partie nach zweimaliger Führung von Rödgen 2:2. In Der Verlängerung holte Gruningen den Sieg durch einen schön geschossenen Strafstoß heraus. Im weiteren Spiel standen sich die beiden spielerisch besten Mannschaften, der Bannmeister Leihgestern und die Jugend des ters Watzenborn-Steinberg, gegenüber. Mtt o:U blieben überraschend die jungen „Teutonen Sieger. Im folgenden Spiel trat Grüningen gegen Wetzlar an. Der Sieger aus diesem Spiel kam ms Gnbfptel und hatte sonach Aussichten auf Den Pockal. Gruningen mar in diesem Spiel nicht mehr mtt kompletter Mannschaft zur Stelle, und Wetzlar holte sich durch einen Alleingang des MittMurmers einen l:0-Sieg. Hätte Grüningen seine Mannschaft wie beim ersten Spiel zur Stelle gehabt, so wäre Wetzlar um eine Niederlage nicht herumgekommen. Das Endspiel wurde sonach, nachdem voryer noch em Gesellschaftsspiel zwischen der 2. Jugend von Rödgen und Watzenborn-Steinberg zum Austrag gekommen mar, von W-tzlar und Watzenborn-Stemberg be- stritten. Auch in diesem Spiel blieben die Watzenborn-Steinberger Sieger; sie errangen somit den 1. Platz. Auf dem 2. folgte Wetzlar, wahrend Gruningen den 3. Platz belegte. Die '.Teutonen als Veranstalter des Turniers verzichteten auf Den Pokal, Der Dem 2. Sieger, Der Jugendmannschaft von Wetzlar 05, zufiel.
aui wenig iiiyi ^^'Uank Es gibt nichts daß die Angestellten vorzeitig Den ^nyaii RSä:r..7 .. “ »• rsÄn'S«“"
^Dann'hat er noch Besprechungen mit Nissen, der Gir fagt es ein naarmal vor sich hin, °h den Birkschen Betrieb übernehmen soll, mit Lietzen- beachten. Jetzt gilt es l... ....... darf, Der für Die Fluhdampfer Die Konstruktwns- alles.
stand:
Gruppe Sud.
1. Germ. Niederrodenbach 2
..... 2
2
S.Wesdig-Bergfest.
Das Weidig-Bergfest auf dem turngeschichtlich bedeutsamen Schrenzer bei Butzbach wird am 17. August zum 5. Male durchgefuhrt. Die volkstümlichen Wettkämpfe sind offen für die Bereiche Hessen und Südwest. Eine vorbereitende Bespre- chung wurde jetzt in Butzbach durchgefuhrt. Wie das Bergtreffen tm Vorjahre wird auch das zweite Kriegstreffen auf dem Schrenzer ferne starke Anziehungskraft auf die hessischen Turner und Sportler wieder ausüben.
Um den Aufstieg in Hessen.
Germania Niederrodenbach und BV.06 Kassel find'weiterhin die Favoriten bei den Aufstiegsspielen zur hessischen Fußball-Bereichsklasse. Niederrodenbach, der Spitzenreiter Der Südgruppe, war Diesmal spielfrei, hat aber Durch den 3:2- (1:0) Sieg von Reichsbahn 05 BaD Hornburg über den SV. Wetzlar 05 seine Spitzenstellung nicht unwesentlich befestigen können. In Der Nordgruppe fertigte der ührende BV. 06 Kassel die SG. Petersbera tm Ruck- piel glatt mit 4:0 (1:0) ab, und nun fallt d>° Ent. (heibunq im letzten Treffen zwischen VfL. 60 Marburg und BV.06 in Marburg. Die Marburger mußten mit mindestens 3 Toren Unterschied gewinnen, wenn sie es noch schaffen wollten. Der Tabellen-
SchÜhe Deine Ernte vor Brandgefahr!
Brandschaden ist Landschaden!_______________
konnte um die wertvolle Crntefrucht in gemeinsamer Arbeit zu b - r g e n. 3n etwa zweistündiger Arbeit wurde der große Acker abge- mäht und das Korn in Haufen gesetzt, so daß Da mit Die Ernte von Dem Acker auch wahrenD der Krankheitszeit des Eigentümers sichergestellt wer- den konnte. Diese vorbildliche Haltung der^ wackeren Feuerwehrmänner verdient alle Anerkennung.
Gefängnis
für Verfütterung von Brotgetreide.
* Alsfeld, 29.Juli. Das hiesige Amtsgericht verurteilte einen Mann aus einem Nachbardorfe Der Roggen an sein Vieh verfuttert hatte zu Drei Monaten Gefängnis. Hinzu kommen noch die Kosten des E°Mtrv°rfahren-,. bi« Der Verurteilte zu bezahlen hat. Nur dem Umstand, daß er das Brotgetreide m der Hauptsache schon vor Ausbruch Des Krieges im Jahre 1939 ver füttert hatte — was aber auch damals schon dura) Gesetz verboten war — hatte ver Angeklagte es zu verdanken, daß Die Strafe für fern Tun nicht noch schwerer ausfiel.
1 ' kreis Alsfeld.
_Homberg (Ohm), 28. Juli. Die Eheleute Wilhelm unD Henriette Ar n o ID , Haimühle, konn- ten heute im Kreife ihrer Kinder und Enkel das Fest Der goldenen Hochzeit begehen. Der Jubilar ist 74, feine Frau ist Jahre alt; beik^ erfreuen sich nochx bester Gesundheit. Dem JubA- paar nachträglich unseren herzlichen Gluckwunsch.
Kreis Wetzlar.
9:2°
4:0
3:7
2:2
4:7
0‘.4
11:4
5:1
10:8
3:3
5:14
2:6


