Regierung vorstellig geworden.
Außenminister Misuoka Gast des Führers
Der Empfang in der Neuen Reichskanzlei
ihrer Sendung. Diesem Ideal einer harmonischen Weltordnung, die jedem Volk die freie Entfaltung seiner Kräfte in seinem natürlichen Lebensraum gestattet, näherzukommen ist das Ziel des Dreimächtepaktes, der die drei verbündeten großen Völker und die ihnen angeschlossenen Staaten zu einer Schicksalsgemeinschast zusammengefügt hat, einer Schicksalsgemeinschaft auf Leben und Tod, wie es Reichsaustenminister von Ribbentrop hi seinen Begrüstungsworten für den japanischen Gast nachdrücklich und uninistverständlich formuliert hat. ilud Matsuoka hat in seiner Antwort diesen Gedanken unterstrichen, indem er keinerlei Zweifel darüber liest, dast jede Einmifchung raumfreinder Mächte in die Interessensphären der verbündeten Nationen aus die entschiedenste Abwehr stostcn werde. Der Todfeind jeder gerechten und sinnvollen Neuordnung, wie sie die im Dreierpakt derbündeten Grostmäehte für Europa und Ostaiien als den ihnen, von Natur aus zugewiesenen Lebensräumen erstreben, ist 'England, dessen brutal zusammengeraubtes Empire sich mit seinen Dominions, Kolonien und Stützpunkten über den ganzen Erdball erstreckt, dessen Weltherrschaftsanspruch die natürlichen Le- bensbedingungen der jungen aufstrebenden Völker mistachtet, die Freiheit der Kleinen blutig unterdrückt und auch dort Unfrieden und Zwietracht sät, wo England — man denktz nur an den Balkan —
Ankara, 28. März. (Europapreß.) Da die griechische Regierung in den letzten Tagen mehrfach türkische Transitwaren, die s ü r d i e Schweiz
Schickfalsgemeinschast aus Leben und Tod.
in Kairo, eilten arabischen Block unter Einschluß Aegyptens, Palästinas, des Iraks, Transjordaniens und der Türkei zu bilden, sind nach der ägyptischen Zeitung „Mussawar" als völlig mißlungen zu bezeichnen. Das Blatt weist auch darauf hin, daß von ägyptischer Seite kein einziger Empfang für Eden angesetzt worden sei, während englischerseits zahlreiche Veranstaltungen unter .Hinzuziehung hochstehender ägyptischer Persönlichkeiten aufgezogen wurden.
Türkei vermeidet Transitverkehr über Griechenland.
Der Führer im Gespräch mit Matsuoka. Links Gesandter Dr. Schmidt. (Ausnahme: Presse-Hoffmann-M.)
protze Iranerkömg Darajawusch, bekannter unter Il?m Namen Darius I., nannte sich mit berechtigtem ö olz „Arier aus arischem Stamm". Die Bezeich- nmg Pursten geht auf die alten Giechen zurück, die t ne Provinz für das ganze nahmen und ist deshalb rrtumlich.
Die Wiedergeburt Irans ist^das Werk eines gelt aten Mannes, des jetzigen Schahs Resa Pah- la v i. Das große Berg!and Iran zerfällt in die «rötere, westliche Hälfte des eigentlichen Kaifer- r^ichs Iran und in einen östlichen, durch Afghani- icn und Beludschistan gebildeten Teil. Iran war md ist die Drehscheibe n a ch I n d i e n. Im !ohre 1919 hatte ein willfähriger Schah einen Der- t°ag mit Rußland und England geschlossen, der faktisch Iran aufteilte, und zwar in eine iLrdliche russische und eine südliche eng.,-schc (Ein- sichzone. Die Zonen waren militärisch besetzt, das Militär und die. Zivilverwaltung englischen Kon- rolleuren unterworfen. Das Ende der Selbständig- l*it Irans schien gekommen. Da erhob sich General resa Pahlavi. Am 25. Februar 1921 mar- thierte et auf Teheran. Rußland verzichtete auf tie Verträge vom Jahre 1919, annullierte die Kon-- Unionen und» Anleihen und wurde seitdem der i -reund des neuen Reiches. England zögerte, ; -der die damalige Weltlage gestattete ihm nicht, es uf den Widerstand ankommen zu lassen. Es sicherte iid) den Besitz der Oelquellen auf der Insel B a h - ein und stellte sie unter den Befehl ihrer Ad- ; niralität, aber die englischen Truppen und Ausbeuter verließen Iran. Es war der größte biplo» -ratifche Triumph, den die neue Re-gierung Irans A tiislcmg davongetragen. Die iranische Souveränität ;l| Dar gerettet, der Wiederaufbau des Landes begann.
Aber zunäck)st mußte sich Resa Pahlavi mit dem I tton England unterstützten Scheich von M oh a m- “t e r a b herumschlagen. Der baute auf englische Zu- I dgen und Garantien, aber im Jahre 1924/25, als '[ ine Truppen Irans konzentrisch den Scheich angrif- $ *n, verließen, treulos wie immer, die Engländer tiefe ihre Schachfigur. Aber erst 1934 verlegte der ■ t Mglische Resident seinen Sitz vom iranischen Brschir ' >ach Koweit in Arabien. Im Jahre 1932 löste Iran il iie bisherigen Monopolverträge und schloß wegen , k ter Oelquellen in Bahrein neue Verträge ab, I lie für die Engländer aber sehr wenig vorteilhaft ! Daren. Im Jahre 1940 mußte England, da Iran | mit der Nationalisierung der Oelquellen drohte, zu I kreuze kriechen und Nachzahlungen für die ab gell irosselte Erzeugung der Oelquellen in die iranische |! Staatskasse zahlen. Der Weg zur vollen Souverän:- U iit über die Oelquellen ist jedoch für Iran damit
noch nicht beendet. .
Die weise Staatsmannskunst des Befreiers von Iran, des Schah-in-Schah Resa Pahlavi, hat von wrnherein daraus gesehen, daß eine i r a n i 11J c '£ r me e gebildet werde, die mit den modernsten Soffen ausgerüstet ist. Gleichzeitig erfolgte die verte h r s t e ch n i s ch e Erschließung, die groß- ?-igige Inangriffnahme wirtschaftlicher Reformen, her Abschluß von Handelsverträgen vor dient mit Rußland und dem treuen Freunde Irans, item nationalsozialistischen D e u t s ch e n R e r ch e, lie Hebung der Bauernschaft und die Sorge für Neusiedlungen sowie die Bewässerung des ernst s» fruchtbaren und durch die jahrhundertelange Schlamperei verödeten Landes.
Gleichzeitig folgten Reformen des tag- Lebe n s u. a. fiel der Schleier der Frauen, genau wie in der Türkei, und die iranische Frau Titnmf heute gleichberechtigt am öffentlichen Leben teil. Die Jugend wird militärisch erzogen, die alten und neuen Dichter Irans, an denen kein Mangel, Her Uebersluß besteht, leben tn aller Munde. Wenn lie Jugend Irans am Geburtstage ihres Herrschers t-aditionsgemäß Bäume pflanzt, dann knupst diese Sitte an die der alten Arier °>>. denn alten •'iran war Bäumepflanzen eine heilige $fW m» luirch ein Sebot Zaraasters <Zaratuftras) ausdrnck- l bch anbefohlen. „ . . „ „ *
Der riesenhafte Wiederaufbau kann aber nur lurch den Frieden gesichert werden. Iran ' int von vornherein seine unbedingte N e u t r a t •
Irans Frühlingsanfang
Bon unserem I. E.-Berichterstatter.
Matsuoka ist in Berlin mit einer Herzlichkeit empfangen worden, die der aufrichtigen Sympathie entspricht, wie sie das deutsche Volk der verbündeten japanischen Nation entgegenbringt, tief dnrchbrun- gen von dem Gefühl einer gleichen geistigen Haltung, die in äußerstem Einsatz und sich aufopfernder Hingabe für die Gemeinschaft den letzten Lebenszweck sieht, und in dem Bewußtsein der gleichen großen politischen Aufgabe der Neuordnung ihrer Lebensraunte in einer befriedeten Welt. Matsuoka hat in seiner von warmem Enipfinden und überlegener staatsmännischer Einsicht getragenen Bot-
Das Echo in Japan.
Tokio, 28. März. (DNB.) „Was England und Amerika auch immer gegenüber der Politik und den Aktionen der Dreierpaktstaaten unternehmen und propagieren mögen, eines ist sicher, nämlich, dast Matsuokas Deutschland-Besuch eine weitere erfolgreiche diplomatische Offensive der Achsenmächte darstellt", schreibt Tokio Nitschi Nitschi zu den ersten Besprechungen zwischen Mat- suoka und dem Führer. Darüber hinaus würden die übereinstimmenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland durch Matju-
Berlin, 28. März. (DNB.) Der kaiserlich. Japanische Außenminister Hofuke Matsuoka war heute mittag G a st des Führers. An der Mittagstafel nahmen der japanische Botschafter in Berlin, Generalleutnant Oshima, die Gesandten Matsushima und Safuma, sowie die japanische Delegation teil Bon deutscher Seite waren e»Mienen: Reichsmarschall Göring, der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, Großadmiral R a e d e r, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, die Generalfeldmarschälle Keitel, von Rundstedt, von Bock, von Leeb, von Kluge, von Reichenau, Kesselring, Reichsminister Dr. Goebbels, die Reichsleiter Röfenberg, Bouhler, Dietrich und Bormann, die ReichsMinister Lammers und Funk, Staatsminister Dr. Meißner, ferner die Staatssekretäre des Auswärtigen Amtes, Freiherr von Weizsäcker, die Botschafter Olt und Stahmer, Unterstaatssekretär Woermann, Ministerialdirektor Wiehl, die Gruppenführer Schaub und Bormann, die Gesandten von Rintelen, hewel, Hinrichs, Generalleutnant Bodenschah und Oberst Schmudt.
Weitere Besprechungen Matsuokas.
B e r l i n , 28. März. (DNB.) Reichsaußenminister von Ribbentrop, empfing am Freitagvormittag den japanischen Außenminister Matsuoka zu einer wei- teren Unterredung.. Matsuoka stattete dann dem Reichswirtschaftsminister und Präsidenten der Reichsbank Funk im Wirtschaftsministerium einen Besuch ab. Die Aussprache diente einem Gedanken- austausch über die Gestaltung und Vertiefung der deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen und über die Grundlage für die Organisation des Handels- und Zahlungsverkehrs zwischen dem europäischen und ostasiatischen Grohraum nach der siegreichen Beendigung des Krieges.
okas Berliner Besprechungen nicht nur weitgehend verstärkt, sondern auch voraussichtlich In baldiger Zukunft durch Ereignisse eindeutig de- m o n st r i e r t werben. Jeder Versuch, die Entwick- lung der auf dem Dreiervakt basierenden, weit- schauenden Politik zu veryindern, könne nur zu für die Gegenseite folgenschweren Gegenaktionen der Staaten des Dreierpaktes führen. Es fei damit zu rechnen, daß die Frühjahrsosfen- sive Deutschlands auch die letzten Versuche Englands, seinen Machteinfluß auf dem Balkan zumindest nicht ganz tu verlieren, zunichte machen werde.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Teheran, im März 1941.
Mit besonderes Glanz ist in diesem Jahr das j ö ch st e Fest ^d - r Iraner, der Frühlingean- ing, begangen worden. Mit dem Frühlingsanfang erbanbtn die Iraner seit urdenklichen Zeiten ben beginn ihres Sonnenjahres als Nauruz-Fest, b. t. saervaerbin, und allerlei religiöse Gebräuche haben ich aus diesen Zeiten erhalten, obgleich 500 Jahre 5Ng die mohammedanische Herrschaft des Kaufen un Da ab ab aus auf dem Lande lastete.
Die Araber Haden ben im Gegensatz zu ihrem r orfenen und rationalistischen Geist mystisch gerich- rten iranischen nicht unterdrücken können. Ganz abgesehen davon, daß die persische Kultur erheblich der icabischen überlegen war, haben die alten Derler treu arischen Mystizismus sogar im Islam durchgesetzt. Die schiitische Doktrin innerhalb des Mu- iamedanismus, der die Bewohner Irans anhängen, ’t gegenüber dem der sunnitischen der Araber und lüden nichts mehr und nichts weniger als eine Revolte des arischen gegen den semitischen Geist, las berühmte Heldenlied des Firdusi aus dem zehn- tn Jahrhundert besingt die Kämpfe der Iraner -gen das von Türken bewohnte Turan jenseits »9 Opus. Keine andere Bezeichnung NUS Iran ist it über 1000 Jahren im Volke gebräuchlich ae- relen. Die Bewohner der weiten Landstriche nann- rn sich selbst Irani und niemals Farsis (Parsis), )?nn niemals war der Name der Provinz Fars Der Pars einer ganz bestimmten sübiranischen Pro- iknz gebräuchlich. Der Name Farsistan, der sich auf ulen europäischen Landkarten findet, ist durchaus iniranisch. Es war daher nur natürlich, daß am i Fernerhin des neuen Jahres 1344, also am Tage l?s Neujahrs, dem 22. März 1935, die alte Bezeichnung „Iran" und „Iraner" wieder eingeführt : frurbe. Iran heißt Ariana, Arierland, und ber
keinerlei wie auch immer geartete naturbebingte ober sachlich begrünbctc Interessen nachzuweisen vermag.
Englands Schicksal ist nach den Worten des Reichsaustenminisiers heute schon entschieden. Verzweifelt sucht es durch eine Ausweitung des Krieges, den es, das Verhängnis selber leichtfertig herausfordernd, den europäischen Ordnungsmächten aufgezwungen hat, abzmvenden, was feiner Insel und damit denn Kern seines Empire droht. Nach den Schlägen des vergangenen Jahres in Europa gänzlich isoliert und vom ehernen 9Ung ber beut- sehen Blockade immer enger umschnürt fühlt es sich allein nicht mehr imstanbe, ben Krieg zu gewinnen. Seine letzte Karte im Spiel um seinen Weiiherr- fchaftsanspruch, ja schon um seine nackte Existenz ist bie Hilfe der Vereinigten Staaten, lind an ihre Adresse ging die Warnung Ribbentrops, daß die Sck)icksalsgemeinschaft der Volker des Dreimächtepaktes sich gegen jeden wenden werde, der den Versuch machen sollte, eine Answeitrmg und Verlängerung des Krieges herbeizuführen und da. mit dem Ziele der Verbündeten, einer baldigen Wiederherstellung des Weltfriedens entgegenzutre- ten. Dabei fällt Japan dank feiner Lage eine besondere Aufgabe zu. Der entscheidende Artikel Hl des Dreimächtepaktes lautet: „Deutschland, Italien und Japan ... übernehmen die Verpflichtung, sich mit allen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mitteln gegenseitig zu unterstützen, falls einer der drei vertragschließenden Teile von einer Macht angegriffen wird, die gegenwärtig nicht in den europäischen Krieg ober in ben chinesisch japanischen Konflikt verwickelt ist." Es ist kein Zweifel, baß sich der kriegslüsterne Präsident der Bereinigten Staaten mit ähnlicher Hemmungslosigkeit wie sein Vorgänger Wilson in fein englisches Abenteuer stürzen würde, wenn nicht dieser Passus des Drei- mächtepaktes ihn lehrte, seine Augen immer wiederauf Japan zu lenken, und ihn zwänge, mit einiger Vorsicht die Grenzen abzutasten, die ihm gesteckt sind, wenn er nicht einen Krieg auf zwei Weltmeeren heraufbeschwören will, für den er sich, und nach den Urteilen seiner Marinesachverständigen mit Recht, noch nicht stark genug fühlt. Aber auch um» gekehrt würde Roosevelt ohne Zweifel in seiner betont unfreundlichen Politik wirtschaftlicher Dau- menschrauben gegenüber Japan schon ganz andere Saiten aufgezogen haben, wenn ihn nicht die curo- päischen Dinge warnten, den Bogen zu überspannen. Diese Situation erlaubte Japan, seine Ber mittlungsaftion in dem Konflikt zwischen Jndochina und Thailand trotz aller Konterminen der beiden angelsächsischen Mächte zu einem guten Ende zu führen, weil weder England noch die Bereinigten Staaten im Hinblick auf die Folgen aus dem Dreimächtepakte das Letzte wagten.
Matsuoka ist ber erste japanische Außenminister, der während seiner Amtszeit europäischen Boden betritt. Nur ein einziger seiner Vorgänger hat vor ihm überhaupt fein Land verlassen. Es war der Gras Komura, der im August 1905 auf Einladung des älteren Roosevelt zu den Friedensv''r- Handlungen mit Rußland noch Portsmouth im nord amerikanischen Staate Nowhampshire kam Nachdem Japan im Waffen gang mit China 1894'95 um den vorherrschenden Einfluß in Korea ben ersten Schritt auf das ostasiatische Festland getan und damit an eine vierhundert Jahre vorher unkerbrochme Entwicklung wieder angekmipft hatte, trat es mit dem Frieden von Portsmouth, ber Rußland von ber Mandschurei und ben chinesischen Meeren zu- miefbrän-ate und Japan die Vormachiftettlmg im Fernen Osten sicherte, in die Reihe der Weltmächte ein. Das Bündnis mit England von 1902, von diesem als Entlastung von dem russischen Dn»ck auf das mittlere Asien g-dacht, während der Friedensverhandlungen von Portsmouth auf zehn Jahr-
1 „Ha^ko Jchiu" gesprochen, jener harmonischen Welt- ! gemeinschaft, die allen Völkern Raum bietet für die Verwirklichung ihrer Wünsche und die Erfüllung
L ÄÄ 'Ä'iMIS’JTSF« SS schlagnahrnt hat, hat die türkische Regierung angeoronet, bie Ausfuhrwaren für Mitteleuropa nur noch über Bulgarien zu leiten. Der türkische Gesandte in Athen ist bei ber griechischen
Jahrgang Hr.75 C Samstag, 2Y. - Sonntag, 3v. MSrz Ml
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tat in dem deutschen Ringen gegen die englische Plutokratie erklärt, und England hat trotz aller englischen und amerikanischen Versuche, Panit zu Listen und das Land in den Krieg und damit wie- )er in die frühere Unfreiheit zu ziehen, eine glatte Absage des aus seinen Herrscher und aus seine neu erwachte Kraft stolzen Irans erhalten. So ist es jetzt, am Tage des Jahresbeginns, 20 Jahre nachdem Resa Pahlavi Irans Souveränität rettete, das iranische Volk eins in dem Bewußtsein, daß Gott Iran den rechten Mann schenkte, der es aus den Händen der Knechtschaft erlöste und zur Sonne führt.
Edens Bemühungen
um einen arabischen Block gescheitert.
Ankara, 28. März. (Europapreß.) Die Bemühungen Edens während seines Aufenthaltes
Matsuoka und Reichsaußenminister von Ribben- trop empfingen nachmittags Vertreter der deutschen Presse und Korrespondenten der dem Dreimächtepakt angehörenden Staaten mit den in Berlin ak- trebierten Presseattaches ber oerbünbeten Mächte im Auslandspresseklub. Reichspressechef Dr. Diet» rich gab ber bejonberen Freube ber Presse Aus- bruck über bie liebenswürbige Bereitwilligkeit, mit ber sich Exzellenz Matsuoka auf seiner Europareise ihr zur Verfügung stellte unb über bas außerordentliche Verständnis, das er ihrer Arbeit unb ihrer Aufgabe entgegenbrachte. Persönliche Gespräche mit ben beiben Außenministern boten ben Pressevertretern Gelegenheit zum Gedankenaustausch unb Informationen.
Empfang in der japanischen Botschaft.
Der japanische Botschafter in Berlin, Oshima, gab am Freitag zu Ehren bes japanischen Austen- mmisters in ber Botschaft einen Empfang, an dem ber Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, Generalfeldmarschal» Keitel, Reichsführer ff Himmler, Reichspresiechef Dr. Dietrich, bie Reichsminister Lammers unb Funk, Staatsminister Meist- ner, ber Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Weizsäcker unb der deutsche Botschafter in Tokio, Ott, teilnahmen. Bei bem Empfang waren ferner anwesend ff-Obergruppenführer Lorenz, Unter- staatsfekretär Woermann, Abmiral Förster, kommis- j.iriffber Oberbürgermeister Steeg, Ministerialdirektor Wiehl, Generalleutnant von Hase, ff Grrlppen- führer Wolff, bie Gesanbten im Auswärtigen Amt Chef bes Protokolls von Dörnberg, von Rintelen, A^iter des Minifterbüros Dr. Schmibt-Hevel, Leiter ber Presseabteilung Dr. Schmibt, sowie vom Ehrenbienst Botschafter Stahmer, Gesandter Kordt, ff- Oberführer Stenger unb Oberst im Generalstab Matzki. Von japanischer Seite waren die Mitglieder der Delegation des japanischen Austenministers unb Herren ber japanischen Botschaft anwesend.


