Die deutsche Armee wird siegen.
(Sin früherer bulgarischer Ministerpräsident über den gemeinsamen Kampf gegen den Bolschewismus.
Beratungen in Tokio.
Tokio, 28. Juni. (DNB. Funkspruch.) Kriegs- Minister General To jo berichtete dem TennS in einer Audienz über militärische Angelegenheiten und beantwortete gleichzeitig Fragen des Thrones.
Für Samstag nachmittag ist abermals eine Konferenz zwischen der Regierung und der Wehrmacht angesetzt.
Spaniens unbeglichene Rechnung mit Rußland
Im Zeichen des Kampfes gegen den Bolschewismus.
„Erfüllt Eure Pflicht - eine neue Zeit bricht an."
Gauleiter Sprenger sprach vor Hüstungsarbeitern.
Madrid, 28. Juni. (Europapreß.) Ganz Spa- icn steht seit Freitagmorgen im Zeichen der Werbe- 'tion für die Teilnahme ameuropäischen reuzzug gegen das bolschewistische u h l a n d. Die Werbebüros der Faianae in allen täüten des Landes sind umdrängt von Taufen- en von Freiwilligen, die an diesem Kreuz« ig gegen den Bolschewismus teilnehmen wollen, er Provinzialchef der Falange in Madrid, Carlos uiz Garcia, hat feine große Zufriedenheit aus- Iprochen über die begeisterte Teilnahme der Fange und besonders der Falange-Jugend, welche c Madrider Werbebüros füllt. Die Falangisten lgen in Massen und begeistert dem Ausruf des ulanaeführers. Spanien steht in Sowjetrußland c Heimstätte aller jener geflüchteten Elemente, die ihren Organisationen unglaubliche Verbrechen ib Terrortaten verübten. Die Zeitung „Madrid" treibt: „Spaniens Rechnung mit Rußend i ft noch nicht abgeschlossen. Deshalb tben die Manifestationen und die Einladungen zu n Freiwi lligen-Meldun gen so großen Widerhall i ganzen Volke."
Emen Aufruf an die Gauleiter der Falange, orin eine spanische Legion zum Kampf ?gen Sowjetruhland gefordert wird, ver- sentlicht die gesamte spanische Freitag-Presse. Tarin werden die Gründe des spanischen Entschlusses, an dem Kampf gegen Sowjetrußland teilzü- frfynen, auseinandergelegt. Es handelt sich, so h ißt es, nicht nur darum, die Sympathie für den
MSG. Am Donnerstagnachmittag sprach Gauleiter Rsichsstatthalter Sprenger in einem der größten Äidustriebetriebe des Rhein-Main-Gebietes. In der gießen Montagehalle waren die vielen Frauen und Männer des Rüstungsbetriebes versammelt, um den Bauleiter zu hören. Unter den Gasten von Partei, eraat und Wehrmacht konnte der Betriebsführer inben dem Gauleiter insbesondere den Befehlshaber bis Wehrkreises XII, stellvertretenden Kommandie- rinden General der Infanterie S t e p p u h n, be- Seißen.
Die schaffenden Menschen des Betriebes verstau- bin den Gauleiter, als er eingangs seiner Rede bcrauf hinwies, daß das deutsche Volk nun der letz- Entscheidung gegenüberstehe, einer Entscheidung, »in der nicht allein sein Leben und sein Bestand tityänge, sondern darüber hinaus die Kultur ganz Biropas. Gerade die Rheinländer wüßten aus eige» nur Erfahung, was es bedeute, dem Feind ausge- li-fert zu sein, machtlos und entrechtet dahinzuveg^ toen. Im Weltkrieg habe der deutsche Soldat auch 2 eg auf Sieg erfochten, und doch sei es durch die schwäche der Heimat unmöglich gewesen, schl^n"ch dir Niederlage zu verhindern. In diesem Wassen- zcmg aber sei das anders. Da erweise sich b'e Hei- >nvt der kämpfenden Front würdig. Schon bei der llochtübernahme habe der Führer vorausgesehen, bcjj eines Tages der Neid und die Mißgunst der Wnmelt zum Kriege treiben würden, und wenn di-utschland nicht gleich von seinen Feinden über« tien worden sei, dann lediglich deshalb, weil die Autokraten und Juden geglaubt hätten, nach drei »i*r sechs Wochen breche Deutschland von selbst Kammern
In der dem Gauleiter eigenen packenden Art schilderte er nun, wie der Führer die Macht des Goldes zerbrach und an seine Stelle den Wert der Arbeit setzte und so das deutsche Volk zum Auf- stieg führte. Schließlich sei der wahrhaft nationalsozialistische Staat — Großdeutschland — seinen Widersachern zu stark und mächtig geworden, und aus der reinen Furcht heraus, daß die von Juden und Plutokraten geführten Völker sich eines Tages nach seinem Vorbild sehnen würden, erklärte man bann schlichlich den Krieg S-it zwei Jahren aber habe das junge naiianalsazlaUsiische Deutschland (eine ungeheure Kraft gezeigt und einen Feind nach dem anderen zerschmettert. Vom Weltkriegs, teilnehmer bis zum letzten Pimpf stehe alles in Be- munberung vor dem namenlosen Heldentum des deutschen Soldaten, und die Heimat müsse geschlos. sen und unerschütterlich alle Kräfte für den Sieg einsetzen. Heute gehe cs nicht darum, über klein- liche Dinge zu diskutieren, zu murren ob irgend eines an und für sich ganz bedeutungslosen Man- gels, sondern alles Denken und Wollen fei auf die Niederrinauna des Gegners ausgerichtet. Vergeblich wäre alle Tapferkeit der Soldaten, wurde die Heimat sie verlassen. Schon erkenne klar und deut- lidi bie Welt, daß die deutschen Waffen dazu be- tu en seien, Menschheit und Kultur vor dem Un- tergang zu retten, und Deutschland werde es sein, hn« diele Gefahr für immer banne.
Als der Gauleiter ausrief „Erfüllt ^ure Pfl^st! Eine neue Zeit bricht an!" - steigerte sich der Bei- ftill der Gefolgschaft des Werkes zu einer begeisterten Kundgebung für den Führer und den Sieg der deutschen Waffen.
Kampf kundzutun; es ginge darüber hinaus darum, Deutschlands Kampf gegen Sowjetruhland auch als eine ureigenste spanische Angelegenheit zu erkennen. Grundsätzlich wirb weiter aus geführt, welch tiefer politischer Gegensatz zwilchen den national- revolutionären Bewegungen uno der Gedankenwelt der bolschewistischen Revolution, dessen negativer Charakter überall in der Welt erkannt worden ist, besteht. Die Solidarität zwischen den n att o- nalrevolutionären Bewegungen im Kampf gegen den bolschewistischen Weltfeind fei total. Weiterhin wird ausgefuhrt: „Sowjetruß- land wollte Spanien zerstören und hat auch große Teile zerstört. Sowjetrußland wollte Spanien als Sprungbrett benutzen, um in den Westen cinzudrinaen. Das hat Spanien mehr als eine Million Menschenopfer gekostet. Ganz Europa wird weder Frieden noch Ruhe haben, solange Sowjetrußland besteht. Die wirkliche Revolution des Volkes wird niemals ganz siegen können, olangc an den europäischen Grenzen der Schatten des Kommunismus steht. Wir müssen für unsere Gefallenen Genugtuung fordern und unseren Nachkommen das Levensrecht sichern. Wir müssen Spanien rächen. Wir müssen außerdem zugegen jein, wenn Europa feinen Kreuzzug unternimmt.' _
In Barcelona meldete sich als Erster auf dem Werbebüro der Falange der Zivilgouverneur und Provinzialchef der Bewegung, Antonio Correa.
Entwicklung der Ereignisse im Osten. „Dom militärischen Standpunkt aus gesehen", so berichtet heute der Londoner Nachrichtendienst, „biete der deutsche Schlag gegen Rußland für Deutschland Dorteile, für England Nachteile." Es sei schwer, so heißt es weiter, etwas über die Leistungsfähigkeit de; Sowjetarmee zu sagen; bekannt sei aber, daß die deutsche Armee schlagkräftig und gut ausgerüstet fei. Jedenfalls seien die Vorteile der überlegenen Ausbildung, Kriegserfahrung und des Selbstvertrauens der deutschen Streitkräfte nicht zu unterschätzen.
Man merkt also auch in England, daß Churchill wieder einmal einem großen Rechenfehler gemacht hat, wenn er hoffe, aus einem Einsatz der Sowjetarmee und des ganzen Sowjetstaates Vorteile für die unvermeidliche Endabrechnung ziehen zu können.
„Die deutschen Wehrmachtberichte außerordentlich akkurat".
Ein amerikanisches Urteil.
Neunork, 28. Juni. (DNB. Funkspruch.) Auf Grund oer Erfahrungen aus den früheren Feldzügen ist ein Teil der U 8 ^.-Presse hinsichtlich des Verlaufs des deutsch-sowjetrussischen Krieges vorsichtiger. Bezeichnenderweise gibt der Militär- sachverständige der „New Port Post" Fletcher Pratt, zu, daß die russischen Darstellungen, die Sowjettruppen hielten sich gut, unsinnig sind. Dies anzunehmen sei ein ebenso aejährlicher Trugschluß wie Chamberlains klassische Bemerkung, daß „Hitler in Norwegen den Autobus verpaßt" habe. Alle günstigen Meldungen stammten aus russischer Quelle — und man wisse vorn Finnen-Krieg her, daß diese äußerst unzuverlässig seien. Auf der anderen Seite seien die deutschen Wehrmachtberichte während des gesamten Krieges im großen wie im einzelnen außerordentlich akkurat gewesen. Wenn jetzt deutsche Meldungen von großen Erfolgen sprachen, so sei es sehr wahrscheinlich, daß das zutreffe. Die bisher vorliegenden Einzelheiten ließen vermuten, daß die Sowjetrussen einer in der Geschichte beispiellosen Katastrostrophe zueilten.
Sofia, 28.Juni. (DNB. Funkspruch.) lieber die jrünbe des Krieges zwischen Deutschland und ler Sowjetunion schreibt der frühere bulga- ,'sche Ministerpräsident Professor Za n ko ff an litenber Stelle in der Abendzeitung „Slovo" u. a.:
Deutschland habe nicht nur den aufrichtigen vunsch, sondern auch große Geduld gehabt inb alle Bemühungen angewandt, um diesen Kampf <ji vermeiden. Die Proklamation des Führers und I r Note des Auswärtigen Amtes hätten jedoch nach- --wiesen, daß der Krieg unvermeidlich ge- refen sei. Das bolschewistische Rußland sei von der £jee erfüllt gewesen, Europa fein kommu- listifches System und Programm auf- (vzwingen. In der Erwartung, daß die Aus- ^andersetzung der kriegführenden europäischen lroßmächte günstige Bedingungen schaffe, habe der Bolschewismus feine Pläne zu verwirklichen versucht. [n diesem Ränkespixl liege jedoch das Ende des Bolschewismus selbst. Niemand könne seinem Schicksal entgehen. Wenn Deutschland durch einen Heg über bie Sowjetunion seinen Rücken und seine flanke gesichert haben werde, dann beginne der jtzte Abschnitt im Entscheidungskampf gegen ingland.
Diedeutsche Armeewerde siegen, weil st ein höherer Geist erfülle und weil der deutsche frolbat im* Bewußtsein einer großen Sendung ßmpse. Diese Armee werde siegen, weil sie von unialen Heerführern kommandiert werde, und weil -beispiellos in der Welt dastehe mit ihrer usriistung, ihrer Disziplin, Organisation und mit - ter vollkommenen Kriegstechnik, die menschliche raste zu schonen wisse. Schließlich werde der n e u e leist und das neue soziale System als läger der Neuordnung in Europa und m der Welt ?n Sieg davontragen.
Noch niemals sei das Sch icksalBulgariens o unzertrennlich mit dem deutschen erb untren gewesen, wie heute. Das müsse heute trem Bulgaren klar und deutlich werden.
Diese Ausführungen des ehemaligen Minister- 'äfibenten haben in der bulgarischen Oessentlich- it stärkste Beachtung gefunden. Zankofs ist -als Re- erungschef einer der energischsten Kämpfer gegen »n Bolschewismus gewesen. Dank seinem zielbe- ußten Eingreifen ist es seiner Regierung im Herbst )23 gelungen, den damals ausgebrochenen fommu- lstischen Auf stand, hinter dem Moskau stand, zu nlerdrücken.
Unbehagen in England.
Hie deutsche Armee schlagkräftig und gut ausgerüstet".
Stockholm, 27. Juni. (DND^) Mit wachsen« em Unbehagen beobachtet England die
das Gemischte. Ob sie nun essen oder trinken, das Gemischte, das richtig Gemischte schmeckt ihnen immer wieder.
ie Menschen lieben
Der J&rnfrancfi, der ist richtig gemischt—darum schmeckt er so gut, und darum wird er ja auch immer wieder so gern getrunken!
Berlin, Ludwigsburg, Linz. Komolau, Halle, Neub, Danzig


