den fowjetesieren, also eine bolschewistisch« Eiterbeule am Körper Finnlands errichten. Unterstützt wurde diese Politik der Zersetzung der äußeren Machtposition Finnlands durch intensive Wühlarbeit der Sowietdtplomaten in Finnland selbst. Sie bildeten den Inbegriff aller Spionage, sie versuchten Finnen gegen Finnen zu Hetzen, sie arbeiteten mit den gemeinsten Mitteln der Lüge und Bestechung, kurzum mit bolschewistischen Methoden, und die Sowjet- dlplomatie mischte sich in geradezu unverfrorener Weife in di« Jnnenvolitik und Jnnenwirtschaft des souveränen Finnland ein, gleichsam, als sei Finnland Moskau schon hörig. Das Ziel dieser Sowiet- politik war klar: die Vernichtung Finnlands. Und Molotow fragte kaum neun Monate nach Beendigung des ersten Ueberfalls auf Finnland beim Führer an, ob wir etwas dagegen einzuwenden hätten, wenn die Bolschewisten Finnland «infach von der Karte ausradierten. Das war eine Aggresfions- Drohung der schärfsten Form, es war ein Attentat gegen den einfachsten Grundsatz staatsmännischer und bürgerlicher Moral. Indem der Führer ihn zu- rückwies und die Stellung Deutschlands für Finnland Molotow erklärte, gab er damit seiner selbstlosen Haltung Ausdruck, daß ieder Angriff auf die finnische Souveränität Deutschland aus Finnlands Seite finden würde.
Der bolschewistische Imperialismus hat seitdem unerhörte Grenzverletzungen Finnland gegenüber bedangen. In den letzten Tagen wurden friedliche Bürger, Frauen und Kinder Finnlands vyn bolschewistischen Bomben getötet. Finnland muß daher sich verteidigen,, uno Staatspräsident Ryti hat nunmehr den Eintritt in die Front vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer vollzogen, die den Unruheherd und die Giftküche in Moskau austreten wird. E. 8.
Grenzenloses Vertrauen auf die deutsche Wehrmacht.
Die Stimmung in Finnland.
Helsinki, 28. Juni. (Eutopapreß.) Die finni- sche Presse steht noch vollkommen im Zeichen der Rede des finnischen Staatspräsidenten. Di« Erklärung des Staatspräsidenten sei, so stellen die Blät» ter fest, eine Kriegserklärung an d e n Staat, der seit Jahrhunderten Finnland unterdrücken wolle. Wenn Finnland nach dem Ueberfall Sowjetruß- land den Krieg erkläre, so bedeute das, daß sich Finnland als zum europäischen west- lichen Kulturkreis gehörend betrachte und nicht zur östlichen Barbarei. Die Rede des Staatspräsidenten sei ein aufsehenerregendes Doku- ment über die Terrorpolitik der UdSSR, gegenüber Finnland. Dieses Dokument enthülle klar den Zustand jener Schwäche, in die Finnland ohne Freunde und Verbündete geraten sei. Jeder Finne sei froh, so heißt es in der finnischen Presse, daß diese dunkle Verlobe nun vorbei sei. Der oeut- sche und der finnische Soldat seien wieder Waffenbrüder gegen den gemeinsamen Feind. Der Kampf werde mit einem Sieg der neuen Ordnung und Weltanschauung enden. Der Bolschewismus und der bolschewistische Staat hätten ihre elende Rolle ausgespielt. Das neue Europa sei hn Entstehen begriffen.
„Kauppalehti", das Blatt der Geschäftswelt, schreibt u. a.: „Der Bolschewismus ist von einem tiefen Haß gegen Finnland erfüllt, heut« mehr denn je. Die offiziellen sowjetischen Aeußerungen besagen, daß das finnische Volk völlig ausgerottet werden müsse. Aber die Allmacht Gottes hat sich selbst den Mann aus dem Land« Goethes und Kants erwählt, das die größte historische A u f g a b e d er M e n s ch h e i t in der neuen Zeit zu erfüllen hat. Er hat sein Schwert gezogen für die menschliche Kultur, und auch wir werden siegen als seine Verbündeten."
Unter der Ueberschrift „Finnland vertraut auf die deutsche Wehrmacht" bringt das Stockholmer „Svenska Morgenbladet" «inen Stimmungsbericht aus Finnland, der das grenzenlose Vertrauen der Finnen aufdiedeutscheWehrmacht,zum Ausdruck bringt. Wörtlich heißt es u. a.: „Das Ber- hältnis zwischen Deutschen und Finnen ist das allerbeste. Man verläßt sich blind auf die Deutschen, deren Ruhe und Disziplin den an und für sich so ruhigen Finnen imponiert". Weiter heißt es in dem Finnlandbericht des schwedischen Blattes, daß die Zulassung des Durchtransportes deutscher Truppen van Seiten der schwedischen Regierung in Finnland große Genugtuung hervorgerufen habe.
Auf den Inseln der Vögel.
Bon Friedrich Schnack.
Di« Inseln der Südseevögel sind kleine Sandinselchen, hineingestreut in das Meer zwischen die großen bewohnten Eilande. Von vielerlei Seevögeln, erzählte unser Freund, waren sie zum Wohnort erkoren. Zu Tausenden nisteten die wunderbaren braunen, weißen oder schwarzweißen Möwen auf ihnen. Diese eifrigen Flieger und hochbegabten Segler geben sich nicht lange damit ab, kunstvolle Nester zu bauen, sondern sie legen ihre Eier einfach in den Sand und setzen sich zum Brüten auf das frei daliegende Gelege. Landete ich mit meinen eingeborenen Begleitern auf ihrer kleinen Sandinsel, ließen W durch unsere Annäherung keineswegs stören.
mm er blieben sie ruhig sitzen und zeigten vor uns fremden Besuchern nicht die geringste Angst. Oft setzte ich mich zu einer brütenden Möwe nieder, faßte sie an und streichelte sie. Unter dieser Berührung hielt sie sich völlig ruhig und ließ nur leise Töne wie Glucksen vernehmen. Streute ich dann Futter — häufig nahm ich auf dem kleinen Segelschiff getrocknetes Hirschfleisch oder Maiskörner mit — dauerte es nicht lange, bis ich ein großes, flügel- schlagendes Gefolge um mich versammelt hatte. Weniger angenehm war diese Zutraulichkeit, sobald ich wieder an Bord ging: dann flatterte die ganze Vogelschar auf mein Sck)iff, so daß es von Möwen nur so wimmelte und nach kurzer Zeit wie weiß gekalkt aussah. Die Diener schimpften dann immer gehörig, weil sie die Arbeit hatten und das Deck säubern mußten.
*
Oft hatte ick> auf einer der Dogelinseln wochenlang mein Zelt aufgeschlagen, um die Meeresvögel bei- ihren Lebcnsgewohnheiten zu beobachten, auch Muscheln und Schwämme am Ufer zu sammeln. Der Aufenthalt am Strand war in Hellen Mondschein- nächten immer fesselnd und abwechslungsreich. Während ick still auf den Klippen und Sandhügeln saß, cnttauchtcn groß« Schildkröten der Flut, blickten sich vorsichtig um und krochen auf den Sand. Es waren weibliche Tiere, die auf den unbewohnten Ellandep
Ungarn im Krieg mit den Sowjets
Stockholm
Schildkroteneier sind «ine Leckerei. Das Weiße ist jedoch nicht zu genießen, selbst nach stundenlangem Kochen wird es nicht fest. Das Gelbe jedoch erstarrt und schmeckt wie Hühnerei. Manche Schildkröten fingen wir selbstverständlich auch, um sie zu töten.
Dann aßen wir an unserem einfachen Jnseltisch die köstlichste Schildkrötensuppe, wozu die Brandung des Meeres ihre Barkarolen spielte.
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In Brand geschossen.
Sowjetrussischer Panzerspähwagen, der an einer Vormarschstraße in Brand geschoßen wurde. (PK.-Hermann. — Scherl-M.)
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Die erste Panzerschlacht im Osten Gowjeipanzer von deutschen panzern glänzend geworfen.
Von Kriegsberichter Hans Huffzkh.
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an sandigen Stellen ihre altgewohnten Legeplätze aufsuchten. Sie krochen an die achtzig Schritte landein, gruben Löcher und legten in dies« ihre Eier. Dabei waren sie sehr fleißig: wir zählten oft zwan- zig bis dreißig Eier, die sic in einer Nacht dem Sand anvertraut hatten. Diese Schildkröten waren manchmal sehr groß, der Durchmesser ihres Panzerschildes maß bis zu anderthalb Metern.
*
Seeschildkröten sind das Sinnbild der Vorsicht, doch sind sie nicht mutig: sie greifen selten an und suchen lieber ihr Heil in der Flucht. Sobald sich eine Schildkröte mit Eierlegen beschäftigt, ist sie völlig machtlos. Sprang ich dann, während sie auf ihrem Gelege ruhte, mit einigen meiner Leute zu ihr, konnten mir sie unbekümmert anfassen und hoch- heben, wobei immer noch ein Ei nach dem anderen zu Boden fiel. Wieder zur Erde gesetzt, lief sie so schnell als möglich zum Strand zurück.
Meistens verhielten wir uns jedoch anders. Wir versteckten uns und beobachteten die Meeresbewoh- nerin, ohne daß sie uns sehen konnte. War sie mit dem Eierlegen fertig, scharrte sie mit den Vorder« süßen den Sand wieder in ihre Grube, glättete ihn schön und verwischte vorsichtig ihre Spuren, damit das Gelege nicht zu entdecken sei. Wir hatten uns aber seine Lage gemerkt, suchten es am nächsten Morgen auf, entnahmen ihm zehn bis fünfzehn Eier und brachten das Nest gleichfalls wieder in Ordnung, damit die gute „Henne des Meeres" von unserem Raub nichts merken sollte. Mehrere Tage kam sie allabendlich zu demselben Nest, um es mit neuen Eiern zu versorgen. Dadurch waren auch wir gut versorgt: wir hatten immer vorzügliche Frisch- eier.
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Das Ende eines Sowjelpanzers.
So sieht es an den Straßen aus, auf denen urfetJ Truppen vorwärts marschieren. Ueberall liegeii
Trümmer zusammengeschossener Panzer. 1 (PK.-Huschke. — Scherl-M.)
Und so kam es zu Kampf und Sieg: Das Pa» zer-Regimeut war am Vormittag über Etl Bug gesetzt und war, nachdem die Schützen bei ersten Widerstand niedergekämpft und den Mdem köpf aebildet hatten, in den vorgeschriebenen Rcu« vorgestoßen, als Spitze der nachfolgenden Divifon, Am frühen Nachmittag wurden durch AufklärmW flieger feindliche Panzer gemeldet, und es kam cui zu einer ersten Fühlungnahme, aber auf mehr ließ sich der Gegner nicht ein, er drehte ab.
Als das lang auseinandergezogene Regiment «j späten Nachmittag vorsichtig von Süden auf .ine der großen Stratzen zusteuerte, sahen sie vor sch auf einer Lichtung an die 20 grün-braun« feindliche Panzer stehen, die Rohre sänUich zur Straße gerichtet, als erwarteten sie hort Seid Gegner. Kein einziger entkam. Noch ehr die meisten wenden oder abdrehen konnten, Haien sie ihren Schuß im Turm, ihren Sckpiß, d-nn
DNB.....27. Juni. (PK.) Auf einer der wichtig-
sten Straße in das Herz der Sowjetunion hat sich ein gewaltiges Drama vollzogen: Deutsche Panzer sind zum erstenmal gegen Sowjetpanzer angetreten. Das Ergebnis ist für uns außerordentlich gut. Nicht weniger eindrucksvoll ist das Bild -der Straße. Sie ist ein schreiendes Fanal der Niederlage: Riesen aus Stahl in jämmerlicher Vernichtung, geborsten, zerrissen, geschmolzen. Einige von ihnen brennen jetzt, nach acht Stunden der Schlacht, noch immer.
*
Wir haben die deutschen Panzersoldaten, die diesen ersten glänzenden Panzersieg auf sowjet-russischem Gebiet erfochten, wenige Stunden nach dem Kamps in ihrer neuen Bereitstellung aufgesucht. Es sind längst bewährte Männer einer Panzergruppe
Die Wett in hundert Jahren ...
Kleine Zukunstsphantasie anno 1776.
Sebastien Mercier, ein äußerst fruchtbarer französischer Schriftsteller des ausgehenden 18. Jahrhunderts, Zeitgenosse und begeisterter Verehrer des deutschen Sturmes und Dranges, Goethes und Schillers — er hat auch als Erster Schillers Jungfrau von Orleans" ins Französische übersetzt — hat im Jahre 1776 ein Buch veröffentlicht, in dem er die Welt im Jahre 2040 schildert. Für uns, dle vir diesem Zeitpunkt schon erheblich näher gerückt ind, ist es ganz lustig, sich in diese Zukunftsvision >es 18. Jahrhunderts zu vertiefen. Der Verfasser elbst dürste wohl am überraschtesten sein, sogar wenn er die Welt heute, hundert Jahre vor dem von ihm angegebenen Zeitpunkt, betreten würde und sie weit gründlicher verändert fände, als er s'ch in seinen damals so revolutionär erscheinenden Zukunftsgesichten träumen ließ — ein Beweis dafür, wie sehr der Mensch mit seinen Vorstellungen in seiner eigenen Zeit befangen ist und wie sehr die Wirklichkeit die menschliche Phantasie übertrifft z
Mercier gibt vor, ums Jahr 2040 mit einem zeitgenössischen Begleiter in einer Stadt spazieren 3u gehen. Unter den Sacken, die ihm auffallen, ist die Tracht der Männer besonders erwähnenswert. „Ich bemerke", schreibt er, „daß alle Leute einfach und anspruchslos gekleidet sind, ich habe nicht einen goldbetreßten Anzug und keine Spitzenmanschetten gesehen. Die Hüte hatten nicht mehr die traurige urtb düstere Farbe und nicht diese störenden Ecken (der Dreispitz des 18. Jahrhunderts). Es mar nur noch eine Kappe, tief genug, um den Kopf zu umhüllen, mit einer Krempe. Diese Krempe blieb ein- gerollt und zusammengefaltet, so lange sie nicht be- nötigt wurde, konnte aber nach Belieben niedergelassen werden, um den Träger der Kopfbedeckung sowohl gegen Regen als auch gegen Sonnenstrahlen zu schützen. Das Haar war ordentlich geflochten und bildete einen Knoten hinter dem Kopf, und ein leichter Hauch von Puder ließ ihm seine natür- liche Farbe. Der Hals war nicht mehr in ein steifes Leinenband eingezwängt. sondern von einer mehr
von hohem Klang. Si« haben ihre Panzer einst durch Polen gefahren, sie haben im vergangenen Jahr Frankreich niedergeworfen, und jetzt sind sie auch nach der Sowjetunion aufgesessen. Sie haben also eine Kriegserfahruna wie keine and«re Panzertruppe der Welt. Uno da jeder einzelne von ihnen ein Mann von Mut und Schneid ist, bezeugen die Auszeichnungen an ihren schwarzen Blusen.
Ihre «rste Schlacht gegen die Sowjetpanzer war, während sie ihre Fahrzeuge für den nächsten Einsatz vorbereiteten, noch immer ihr Gespräch. Nicht, weil sie einander von ihren Leistungen ausführlich berichteten, sondern weil sie sich durch den Austausch gegenseitiger Erfahrungen letztlich klar werden wollten über die Kampfweise des neuen Gegners und seiner Geschütze.
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es nun auch militärisch aus freiem^ Entschluß seine Pflicht erfüllen. „Die ungarische Arme« wird Vergeltungsmaßnahmen treffen, sagte am Freitagmorgen der ungarische Ministerpräsident im Abgeordnetenhaus. Die Presse steht ganz im Zeichen dieser neuen Wende.
„Pest" schreibt, „infolge der unbegründeten und barbarischen Angriffe der Sowjets, der ungarischerseits nicht provoziert wurde, war es ein Gebot des Ehrgefühls, den Kriegszustand gegen die Sowjetunion zu erklären. Es ist heilige Pflicht, das Land, feine Einwohner und feine Werte gegenüber solchen unqualifizierbaren Angriffen zu schützen. Darüber hinaus gibt Ungarn ein neues Zeugnis der Solidarität, die das Land mit den Mächten der Achse verbindet."
„Pesti Ujsag" erklärt, das Moskauer System habe seine Schrecken verloren, denn es sei klar, daß der Bolschewismus bald erledigt sei.
Bolschewistischer Lleberfatt auf eine friedliche Giadi.
B u d a p e st, 27. Juni. (DNB.) Amtlich wird mit- geteilt: Die bolschewistische Luftwaffe unternahm am Donnerstag um 13 Uhr einen Luft- angriff auf Kafchau. Mehrere Gebäude wurden zerstört. Als Opfer sind unter der Zivilbevölkerung fünf Tote und eine größere Anzahl von Verwundeten zu beklagen. Die Sowjetflieger wiederholten um 17.30 Uhr ihren Angriff, wurden aber von der ungarischen Flak vertrieben.
Budapest, 27.3unl Amtlich wird mitgeteilt: Ungarn betrachtet sich Infolge der wiederholten völkerrechtswidrigen sowjetruffischen Cuff- angriffe auf ungarisches Hoheitsgebiet als im Kriegszustand mit der Sowjetunion befindlich.
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Ministerpräsident Bardossy teilte in der Freitagssitzung des Abgeordnetenhauses den Eintritt des Kriegszustandes zwischen Ungarn und der Sowjetunion mit und kündigte militärische Verteidigungsmaßnahmen als Antwort auf den feigen Ueberfall der Somjetluftwaffe auf Kaschau an. Die Mitteilung wurde mit begeistertem Beifall ausgenommen.
Ungeteilte Zustimmung des ungarischen Volkes.
Budapest, 28. Juni. (Europapreß.) Der Eintritt des Kriegszustandes zwischen Ungarn und der Sowjetunion, Den die ungarische Regierung am Donnerstag nach dem hinterhältigen sowjetrussischen Fliegerangriff gegen ungarisches Gebiet feststellte, findet in der öffentlichen Meinung des Landes u n • geteilte Zustimmung. Die Entrüstung über die barbarischen Angriffshandlungen der Sowjetflie- jer ist tief und nachhaltig. Die Haltung des unaarl- chen Volkes konnte keinen Augenblick zweifelhaft ein. Nachdem Ungarn mit den Mächten der Achse bisher im Geiste schon stets mitgetämpft hat, wird
Hatte die Ueberm-acht gesiegt? Die befand W auf der Seit« der Sowjets, denn sie halb» mehr Panzer verloren, als D e utfet mit ihnen im Kampf gelegen hatten. Gesiegt hat der deutsche Panzermann und gefwgt hat das deutsche Material! Der deutsche Panz,^ mann mit seiner weit überlegenen Taktik und ÖH i deutsche Material mit seiner stärkeren Widerstand-« i kraft. Die Sowjetpanzer waren zwar kleiner all die deutschen, die ihnen gegenüberstanden, aber ’it waren dafür schneller und wendiger, und außerM waren sie durchweg stärker bestückt.
oder weniger dicken Krawatte umschlungen, je nui Der Jahreszeit. Die Arme konnten in mäßig nm' Aermeln volle Freiheit genießen, und der Rum^ in ein bequemes Wams gekleidet, war von einitn rockähnlichen Mantel bedeckt, der gegen Kälte tun) Regen gleich nützlich war. Eine lange Schärpe uiif gürtete stolz feine Hüften und spendete gleichmäßig! Wärme. Es gab nicht mehr diese Kniehosen, dir die Kniekehlen einschnürten und den BlutkreisltLi hemmten. Ein langer (Strumpf bedeckte die Bei ui! bis zum Gürtel, und bequeme Schuhe oder hecht Stiefel hüllten die Füße ein.
Tausende von Menschen Daren an einem Ort 'ji> sammengeströmt und bewohnten in engen Strahl Häuser von sieben Stockwerken. In jeder gab es einen Wachmann, Der über Der öfsentliHr Ordnung wachte und den Verkehr der Wagen ud Menschen lenkte (!). Auf hundert Karren, die rf Waren und Lasten aller Art beladen waren, tir® ich nur eine Kutsche, und in diesen Kutschen saßßti noch dazu Menschen, die mir leidend erschiemm ,Wo sind Denn', fragte ich, »alle Die prächtigen ffi® gen hingekommen, die zu meiner Zeit Die Straße füllten?' ,Es ist nicht mehr erlaubt', wurde mir antwortet, „solche Fahrten zu machen. Gute setze haben den Luxus unterdrückt. Unsere Dornap men Herren gebrauchen heutzutage ihre Beine/
Nirgends auf den Märkten oder an anderen Ur* beitsftätten sah man Frauen arbeiten. Den Psli'h' ten chres Haushaltes wiedergegeben, erfüütcn Eil Frauen die einzige Aufgabe, die ihnen der Schiri fer auferlegt hat, nämlich sich um ihre Kinder u kümmern und denen beizustehen. Die sie mit M Zum Leben NotwenDigen versorgen. Sie M Frauen und Mütter, und aus diesen beiden TugN' den entspringen alle anderen. Diese Frauen raüiM sich verunehren, wenn sie sich Die Gesichter nrd Rouge schminkten, wenn sie rauchten oder AlkEci tränken. Sie sind erfüllt von Der Aufgabe, die äfften Jahre ihrer Kinder zu lenken, und diese hab'-» keine anderen Erzieher als sie..."
Unschwer kann man in diesen Zukunftsträum»« Den Idealismus Rousseauscher Prägung erfennang während die tatsächlich weltumgestaltenden Mäch'Hi Die Technik und in ihrem Gefolge der Weltoerketzl-1 mit keinem Gedanken gestreift werden,
meistens aenügte einer, und ein Feuerstrahl |äoj aus der Luke, oder Der ganze Panzer war exilo- Diert. In voller Fahrt rasselten dann Die Deulfcen Panzer weiter durch den Wald, Baume umleget, Gestrüpp niederfahrend, keine Senke scheuend, hmb Mir Straße. Wo ein heimtückischer Schuß aus eirtm Der weiteren verstreut in Deckung liegenden Em- jetpanzer ausklang, folgte ern zweiter, nämlich ter Unbeh, aus einem deutschen Rohr, und dem gelang bann, was Dem sowjetrussischen nicht gelang: Ihn so , zu durchschlagen, daß er karnpfunfällig wurde. Wie Die Hasen tiefen und hüpften iit övüllll Sowjettanks durch Den Wald. Aber auch den cts< digsten und schnellsten erreichte sein Schicksal. -Eins Teil fiel auf Der Straße und zeichnete sie mit bi lammenden Fanal Der Niederlage. Einem Wi
'chien die Flucht gelingen zu wollen. Er jammt ' ich noch einmal aus einer Höhe, von Der aus ii Straß« gut einzusehen war. Dort wartete das lvz Häuslein einer ga n z e n s o w j e t r u s s i s ch i PanzerbrigaDe, um wenigstens noch ein „Ehrentresfer" anzubringen. Wieder hatten sie üi Rohre auf die Straße gerichtet. Doch diesmal kamen sie den Tod von hinten in d Turm gesandt. Während nämlich einige sche Panzer den weiteren Vormarsch aus Der Strc andeuteten, fiel eine Kompanie den Sowjets in bni Rücken und erledigte sie.
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