Ausgabe 
28.6.1941
 
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Jahrgang llr.152

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3m Dienste eines europäischen Mandats.

Oer Freiheitskrieg des Reiches und seiner Verbündeten gegen die Bolschewisten.

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wiesen darauf hin, daß Moskau bestrebt war, Rach dem Abschluß des für die Sowjets alles ols rühmlichen Winterfeldzuges 1939/40 Finn- joweit in die Hand zu bekommen, daß es in inneren und vor allem in seiner auswärtigen :k nur mehr eine Puppe in den Händen der ewistischen Drahtzieher sein sollte. Damit wäre and zum ersten Pfeller der Brücke geworden, an seit ungefähr einem Jahre nach dem Westen, heißt nach England, bauen wollte, deren aggeber Churchill und Stalin waren fcs deren Handlanger Sir Stafford Cripps lritischerSonderbotschafter" nach Moskau ge­worden war. .....

den Beginn der großen Auseinandersetzung I a n b und der Sowjet- 'io n ausgenommen wurden. Mit einem Schlage ije weltpolitische Lage auch für die Schweden

an, daß sich die schwedische Regierung vor kurzem gezwungen sah, im ganzen Lande schlagartig gegen die kommuni st ische Partei durch- z u g r e i f e n und zahlreiche Verhaftungen vorzu­nehmen. Dabei rouröe in den Parteilokalen und in den Schriftleitungen der kommunistischen Zeitungen umfangreiches Material beschlagnahmt, das zur Zeit von den Polizeibehörden noch gesichtet wird. Nähere Einzelheiten über die dabei gemachten Fest­stellungen waren bisher noch nicht zu erfahren.

Diese ganze verstärkte kommunistische Tätigkeit sollte das Fundament schaffen für den Bau des schwedischen Pfeilers, auf dem die geplante skan­dinavische Brücke zwischen England und Moskau hätte sicher ruhen können. Der mehrtägige Aufenthalt, den Botschafter Cripps vor kurzem auf seiner Reise von Moskau nach Lon­don in Stockholm nahm, diente zweifellos der wei­teren Festigung und dem weiteren Ausbau dieser

Oer Wehrmachtbericht

DRV. Aus dem Führerhauplquartler, 27. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die ersten fünf Operationstage haben bewiesen, daß die sowjetrussische Wehrmacht zum Angriff gegen Mitteleuropa bereit war. Auch in jenen nach Westen vorspringenden Grenzbogen um Lemberg und B i a l y st o k, die von vornherein einer deutschen Umfassung ausgesetzt und daher für die Zwecke einer reinen Verteidigung ungeeignet waren, fanden unsere Verbände eine 2Haffie- rung russischer Angriffstruppen vor. Dadurch kam es schon in den ersten Grenzschlachten zum Zusammenprall mit der sowjetrussischen Armee und Luftwaffe. Unsere an alten Fronten siegreichen Truppen haben große Lnt- scheidungen errungen. Ihre Bekanntgabe steht bevor.

Kriegsmarine und Luftwaffe führten den Kampf gegen die britische handetsfchiffahrt erfolgreich wei­ter. Ein Unterseeboot unter Führung von Kapitän­leutnant Metzler versenkte westlich Afrika fünf feindliche Handelsschiffe mit zusammen 31500 BRT. Kampfflugzeuge vernichteten in der letzten Nacht vor der britischen Ostküste drei Frachtschiffe mit zusammen 18 000 BRT.

Weitere Luftangriffe richteten sich gegen Hafen­anlagen an der Themfe-Mündung und gegen einen Flugplatz in S üdengland. Die Verminung britischer Häfen wurde fortgesetzt. Eine Fernkampf, batterie der Kriegsmarine beschoß feindliche Schiffe im Kanal.

In Nordafrika griffen deutsche Kampfflug.

Hochdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Stockholm, Ende Juni 1941.

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Finnlands Abwehrkamps.

Unerhörte Verbrechen haben sich die Bolschewisten gegen Finnland zuschulden kommen lassen. Die Der- brechen werden jetzt ihre Sühne finden, aber was der Staatspräsident Finnlands, Risto Ryti, am Donnerstag der Weltöffentlichkeit über das Ausmaß dieser Schandtaten mitteilte, wirkte um so erschüt­ternder, je mehr sich der Staatspräsident befleißigte, klar und sachlich zu bleiben und die Tatsachen spre­chen zu lassen. Finnland ist nur ein kleines Land von rund vier Millionen Einwohnern. Aber es ist der Vorposten europäischer Kultur und Zivilisation gegenüber den Völkern Rußlands, die mehr als zwanzigmal so stark sind wie das finnische Volk und von einer jüdisch-bolschewistischen Gangsterbande beherrscht werden, die darauf ausging, die Natio­nalität und Kultur aller noch freien Völker mit Stumpf und Stiel auszurotten. Insofern ist Finn­land wirklich die Zitadelle, von der aus die Freiheit der Nationen in schwerstem Kampf gegen die Bol­schewisten verteidigt werden mußte. Und Finnland hat seit 450 Jahren heroisch die abendländische Kul­tur und Sitte gegenüber Moskau verteidigt und auf­rechterhalten.

Ryti erinnerte an die Ereignisse, die zum Frieden zwischen Finnland unti' Moskau am 13. März 1941 zwangen. Er stellte kurz fest, daß Finnland ohne militärische Hilfe geblieben sei, und sprach damit ein Dernichtungsurteil über die Plutokratien aus, die so freigebig jeder demokratisch eingerichteten Nation ihre Hilfe versprechen, um dann nichts zu tun. Im Gegenteil: Diese Plutokratien haben jetzt einen ihrer würdigen Verbündeten, den bolschewistischen Aggres­sor, den Erbfeind jeder Selbständigkeit und jeder Kultur. Wie dieser Erbfeind wühlte, was er plante, wie er feine Planungen in die Wirklichkeit zu über­tragen versuchte, davon gab Staatspräsident Ryti ein geradezu erschütterndes Bild. Die Bestimmun­gen des März-Friedens waren einfach darauf ange­legt, Finnland einzukreifen, es zu erdolchen und damit ganz Skandinavien unter die Knute des Bol­schewismus zu bringen. Drei militärisch-strategische Wege hatten die Bolschewisten ausgeklügelt, einmal den Ausbau Hankos zu einem großen Militärlager, in dem Angriffswaffen massiert standen. Dieser Plan richtete sich direkt, wie Ryti sagte, auf Finnlands Hevz. Dann forderte Moskau den Bau der Sala- Bahn, die den Bolschewisten den Weg nach ganz Nordskandinavien frei machen sollte. Und schließlich wollten die Bolschewisten noch die finnischen Nickel­werke von Petsamo gewissermaßen mitten im Frie-

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Die AlMiffsbereitschasi der Sowjettvehrmachl gegen Mitteleuropa bewiesen.

Oie deutschen Truppen an allen Fronten im Osten siegreich.

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DieDeutsche Diplomatisch-Politische In­formation" schreibt:

Der Kampf Deutschlands gegen Moskau wird zum Kreuzzug Europas gegen Öen Bolsche­wismus. Mit einer über alle Erwartungen hm- ausgehenden Anziehungskraft erfaßt die Erkenntnis, daß es hier um die Sache Europas geht, den ganzen Kontinent: Freunde, Neutrale und selbst jene Völker, die noch vor kurzem mit Deutschland die Klingen gekreuzt haben. Das Reich und seine Verbündeten führen diesen Kreuzzug mit einem europäischen Mandat versehen, das über die scheinheiligen Deklamationen Englands und der amerikanischen Kriegspartei von der angeblichen Rettung der Freiheit in dieser Welt zur Tagesord­nung übergeht. Europa findet sich und verteidigt alles, was es in tausendjährigen Kämpfen, Arbeiten und schöpferischen Leistungen zum Mittelpunkt aller menschlichen Kultur und Gesittung gemacht hat. Fast ohne Ausnahme sind seine Völker bereit, in irgend­einer Form ihren Beitrag zu diesem gesamteuro­päischen Freiheitskrieg zu leisten.

An der Seite Deutschlands und des faschistischen Italiens stehen heute schon Finnland, Rumänien, die Slowakei und Ungarn im Krieg gegen Moskau. Auch Schweden hat sich der gemeinsamen Ausgabe nicht entzogen und erleichtert durch geeignete Maß­nahmen die Kriegführung des welches und Finn- land-i Hinter diesem Beitrag steht das gesamte schwedische Volk und alle seine verfassungsmäßigen Oraane In der schwedischen Jugend wachit das Ge- iühl dafür, daß auch sie bereit sein muß, um im freiwilligen Dienst an der finnischen Front dieses gigantischen Kampfes Europa zu verteidigen. Däne­mark hat die Beziehungen zu Moskau bereits ab- aebrochen und sich im Innern gegen die kommu­nistischen Umtriebe gesichert. Auch die dänische Ju­gend will zur gegebenen Zett zur Stelle lern, um an der Seite Deutschlands für Europa zu kämpfen. Norwegische Einheiten marschieren schon setzt in der Standarte Nordland. Die Völker des Baltikums, die sich gegen den bolschewistischen Unterdrücker erhoben haben, begrüßen die deutschen -Soldaten als Be-

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Auch Schweden atmet aus

Von unserem Str.-Sonderberichterstatter.

Politik, mit der Rußland sich eine Flankenstellung im Norden gegen Deutschland zu sichern hoffte. Daß es dabei nicht nur den analogen Wünschen und Plänen Englands entgegenkam, sondern bestimmt auch bereits aktiv mit England zusammenarbeitete, steht außer Zweifel. In diplomatischen Kreisen Stockholms sind Aeußerungen der Frau Kollon- t a i bekannt, die deutlich genug auf den wahren Sinn der hier geschilderten Sowjetpolitik im Nor­den und auf die sowjetrussisch-englische Zusammen­arbeit schließen lassen.

Man kann sich vorstellen, welchen Albdruck diese Dinge in Schweden verursachten, man kann sich ab»r nun, wenn man alle diese Dinge weiß, auch ein Bild von der Erleichterung machen, mit der die Nachricht vom Beginn des großen Ent­scheidungskampfes gegen Sowjetrußland in Schwe­den aufgenommen worden ist. Wieder einmal sind die Pläne, Nordeuropa in den Krieg zu ziehen, durch -ie rechtzeitige Initiative Deutschlands ver­nichtet worden. In Schweden fühlt man daher mit einigem Schauer die Nähe des Abgrundes, vor dem man gestanden hat, und in den das Land von England und Sowjettußland gemeinfam gestoßen werden sollte.

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' einzelnen Nummern stlge höherer Gewalt

prechanschluß 2251 Druck und Verlag:

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des Kontinents dem Bolschewismus möglich ist, von einem Sechstel der bewohnten Erde aus einen Block von über 180 Millionen Menschen für destruk­tive Zwecke einzusetzen, vor allem, wenn es den britischen Absichten, dieses Europa durch einen lan­gen Krieg zu ermüden, gelänge, den Kontinent für den bolschewistischen Angriff sturmreif zu machen. Um so gewaltiger ist die Rückwirkung dieses Ab wehrkampfes, den Deutschland aus feiner national­sozialistischen Grundhaltung heraus um die E r - Haltung und Wiederherstellung der großen Grundprinzipien alles mensch- lichen und völkischen Zusammenlebens führt: Um die Wiederherstellung der Würde und Freiheit der menschlichen Persönlichkeit, der Familie als Trägerin des sittlichen und natürlichen Lebens jedes Volkes, um die Wiederherstellung des Be­griffes des Privateigentums, der Freiheit der reli­giösen Ueberzeugung, der Freiheit der kulturellen Eigenständigkeit der Völker und Volksgruppen als Glieder der europäischen Gemeinschaft, kurzum der Wiederherstellung der Fundamente, über denen sich das Gebäude eines geeinten Europas erheben soll, das entschlossen ist, seinen Platz in der Welt zu behaupten. In diesen Dingen gibt es heute keine Meinungsverschiedenheiten mehr; denn durch die bolschewistische Drohung einerseits und den Angriff Englands auf Europa andererseits sind die Dinge dahin gekommen, daß ohne diesen Freiheitskampf die europäischen Völker einem System ausgeliefert worden wären, dessen raison detre die Ver­nichtung aller menschlichen und euro« päischen Werte, die organisierte Gotllosigkeit, die Derproletarisierung aller und der Weltherr­schaftsanspruch des Bolschewismus ist.

Um so verwerflicher die Rolle Englands, das offen mit dem Bolschewismus gegen Europa zusammenarbeitet. Schon bisher betrieb es mit seinem lieber fall auf Deutschland und der versuchten Blockierung Europas die Geschäfte des Bolschewismus, der nur auf seine Stunde war­tete. Heute ist es auch offen der Komplice des Todfeindes von Europa geworden. Keine Ausrede und kein scheinheiliger Vorbehalt, keine rabulistische Unterscheidung zwischen dem Kom­munismus, den man ablehne, und der Sowjetunion, die man als gemeinsamen Gegner Deutschlands willkommen heiße, ändert etwas an der verbreche­rischen Absicht, den Bolschewismus zum Sieger rn Europa zu machen und es ihm als Siegesbeute zu überlassen. Schon heute wäre England machtmäßig weder imstande, noch gesinnungsmäßig gewillt, dem bolschewistischen Bundesgenossen die europäische Beute im letzten Augenblick wieder ftreitig zu machen. Es würde sich zynisch und kaltherzig auf feine Inseln zurückziehen, aus einem Empire leben und Europa seinem Elend und seinen Ruinen überlassen. Die amerikanischen Kriegstteiber könnten und würden nicht anders handeln.

Auch diese inneren Zusammenhänge zwischen der bolschewistischen Drohung und dem englischen Ver­brechen werden den Völkern Europas immer klarer. Instinktiv sammeln sie sich daher um jenes Kraft­zentrum, das allein imstande ist, die säkulare Auseinandersetzung zwischen den Kräf­ten der Zerstörung und denen der Er­neuerung zum Siege zu führen. Das Ergebnis des Anschlages von Westen und von Osten wird daher eine europäische Schicksals Lebens­gemeinschaft sein, wie sie bisher noch nie be­standen hat, aber von den Besten aus allen euro­päischen. DÄkern angeftrebt ist.

diesem Zwecke beschritt man zwei Wege, die cheinbar in verschiedene Richtungen führten, Wirklichkeit aber doch dem gleichen Ziele zu- n. In der Gegensätzlichkeit dieser Bestrebun- ieigte sich wieder das satanische Doppelgesicht Doppelspiel der sowjetrussischen Machthaber: der einen Seite suchte man der schwedischen itung beizubringen, daß Rußland für den m Europas nur diefreundschaftlich- i Gefühle" hege und man bereit sei, alles tm, um die Souveränität und die Unab-- igfeit Schwedens zu sichern und auch seine östlichen Interessen zu fördern. Madame 11 o n t a i, die Gesandte der Sowjetunion m

olm, die über die Zeit, in der sie als Kaffee- eratin mit ihren Geschichten über die freie bas Interesse der Sowjetgewaltigen erweckte, 5 hinaus ist, vertrat mit unschuldiger Miene

Freundschaftspolitik, während zur gleichen ihre Hände die Fäden zogen, die das Jn- Schwedens aufwühlen sollten. Par- mit der nach außen hin demonstratio zur getragenen Freundschaftspolitik setzte näm= - und dies ist der zweite Weg, den die ruft Politik jetzt in Schweden betrat eine Der« v fte Wühltäti gkeit der Kommu - ti n t n Schweden ein. Man suchte das Land '"inen her zu erobern und für die Jntereßen sowjetpolittk zu sichern. Das Sprachrohr der luer Internationale in Schweden und Haupt- der kommunistischen ParteiNya Dag", das e" schon sehr genau nach den gus Moskau -nen Richtlinien und Weisungen arbeitete, tefte zusehends seine aufhetzende Haltung und allem auch seine Hetzpropaganda gegen t^schla nd. Gleichzeitig machte sich in Triebe tri eben eine verstärkte kommunistische y*eit geltend, so daß bei Vertrauensmänner- in manchen Fällen bereits die alten sozial-

und M öUenben.»

zeuge am 25. Juni erfolgreich britische Truppen­ansammlungen im Raume von $ i b i e l Batani und Flakstellungen bei Tobruk an.

Angriffsversuche britischer Kampf- und Jagdflug­zeuge an der Kanalküste wurden auch am gestrigen Tage unter erheblichen Verlusten für den Feind abgeschlagen.Jn Luftkämpfen und durch Flak­artillerie wurden neun, durch Marineartillerie zwei britische Flugzeuge abgeschossen. Lin Unterseeboot­jäger der Kriegsmarine wurde im Kanal von zwei britischen Kampfflugzeugen angegriffen und schoß beide ab.

Der Feind warf in der letzten Rächt an verschie­denen Orten West- und Nordwestdeutschlands eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. An ver­schiedenen Orten wurden Wohngebäude zerstört oder beschädig'. Nachtjäger und Flakartillerie schossen zwei der angreifenden Flugzeuge ab.

Hauptmann I h l e f e l d, Kommandeur einer Jagdfliegergruppe, errang am 26. Juni seinen 39. und 40. Luftsieg.

Eichenlaub zum Ritterkreuz für Hauptmann Fhlefeld.

Berlin, 28. Juni. (DNB. Funkspruch.) Haupt­mann I h l e f e , Kommandeur einer Jagd gruppe, errang am 26. 6. seinen 39. und 40. Luftfi eg. Aus diesem Anlaß richtete der Führer und Oberste Befehlshaber an Hauptmann Jhlefeld folgendes Schreiben:

In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf um die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen zu Ihrem 40. Luftsieg als 16. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes."

Jugend chsspiel Mannschj cheidungch

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: ö II t g geändertes Gesicht, und diese rÄe Aenderung wurde, so wie im übrigen skan- ilchen Raum, in Schweden besonders stark jnben, weil das Schicksal Rußlands und damit Schicksal des Bolschewismus für den Norden pas von lebensentscheidender Bedeutung ist. der Klärung der Dinge auf dem Balkan, die Den russisch-bolschewistischen Einfluß endgültig Mete, war das neutrale Schweden die letzte e, die Sowjetrußland mit dem Westen verband.

:e kennt nach der Veröffentlichung der deut- Dokumente auch die schwedische Oeffentlichkeit lonzen Einzelheiten der sich anbahnenden und 5 weit fortgeschrittenen e n g l i s ch - s o w j e t- lischen Verschwörung. Im Jahre 1940 die bolschewistische Propaganda und die diplo- e Taktik Sowjetrußlands in Schweden und and ein ganz neues Gesicht bekommen. Gegen- Finnland dauerte auch nach dem Moskauer en vom März 1940 eine stark aggressive poli- Haltung der Sowjets an. Man suchte durch Lgen Druck die Souveränität und die Autorität nnischen Regierung langsam aber sicher zu ver- 71, und man weiß, welch' ungeheure Ein- Wungen Moskau in innenpolitische finnische 23er- ffse bei der Neuwahl des Staatspräsidenten einer neuen Regierung im vergangenen Jahr jg. Darüber hinaus wurde die kommunistische -feungsarbeit in Finnland neu organisiert und |n derGesellschaft zur Verständigung mit der etunion" organisierten Agenten unter den n Schutz Moskaus genommen. Alle diese Tat­

zweite feste Pfeiler dieser Brücke sollte soeben werden. Damit begegneten sich im chen Raum jetzt die Interessen Sowjetruß- nrit den alten Plänen der Londoner kreisungspolitiker, die schon aus der lit unmittelbar vor dem deutschen Norwegenfeld- W !>efannt waren. Damals.wurden diese Pläne itzten Augenblick durch das rasche Zuschlägen !>eutschen Wehrmacht vereitelt. Als aber nun reml die Kriegsabsichten gegen das Deutsche 14 festere Gestalt annahmen, kam man auch itiuf die alte englische Idee, daß der skandi- pr sche Norden zu einem Flanke nan- rf gegen Deutschland besoirders geeignet wnn ein unmittelbarer Frontalangriff an der

-deutschen Grenze aussichtslos oder auch nur u großes Risiko werden sollte. Ungefähr feit !Enfünft von Cripps in Moskau datiert auch auffallende Intensivierung der sowjetischen ipolittk gegenüber Schweden. Sie war zu- barauf angelegt, sttmmungsmäßig eine antt- he Haltung Schwedens zu erzeugen und zu

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9e[, ba6 xleberraschung vorstellen, mit der am Sonntag- usgaberf :r<n in ganz Schweden die ersten Nachrichten kNiannz ' n Öen Beginn öer .werd^ M itien Deutsch! CnorinH. 1 m nitrnonnmmpi

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freier. Die Erneuerungsbewegungen öer Flamen, Wallonen unö Hollänöer begrüßen begeistert öle Ab­rechnung mit Moskau als größte Tat öes Führers. Der Führer öer nationalsozialistischen Bewegung in Holland, Mussert, ruft öie Freiwilligen auf. In öer StanÖarte Westlanö roeröen sie sich mit Flamen und Wallonen zusammenfinöen. Die Soliöarität Bulgariens im europäischen Freiheitskampf ist selbst- verstänölich. Die junge Wehrmacht Kroatiens rechnet es sich zur Ehre an, sich öer öeutschen Armee anzu­schließen. In Spanien haben Falange unö Armee, von öer jubelnöen Zustimmung öer öemonstrieren- öen Volksmassen getragen, beschlossen, öurch freiwil­lige Kontingente öie Sache Europas, öie sie schon einmal in einem langen unö blutigen Kriege aus spanischem Boöen verfochten haben, nun auch im Osten Europas zu führen. In Portugal, öeffen Hal­tung schon bisher öaöurch gekennzeichnet war, öaß es keine öiplomatischen Beziehungen zu öer Sow­jetunion unterhielt, ist das Verständnis für den sitt­lichen Imperativ diefes Kampfes durch die öffentliche Meinung ebenso zum Ausdruck gekommen wie in der des besetzten und unbesetzten Frankreichs, dessen neue Staatsaüffassung in schärfstem Gegensatz zum Bolschewismus steht. So wie alle diese Staaten und Völker sich bewußt geworden sind, daß es hier um d i e Substanzihres nationalen, kultu­rellen und wirtschaftlichen Lebens geht, so empfinden auch die kirchlichen Gemeinschaf­ten unter Hintansetzung aller weltanschaulichen Aus­einandersetzungen, daß an öer riesigen Front im Osten auch ihre Sache verteiöigt wird.

Der Ueberblirf über die Haltung der europäischen Völker zeigt klar, wo sie in diesem Kampf stehen. Was tte dazu sagen, oder jedes nach seiner Art und an seinem Platz dazu beizutragen haben, stellt eine gesamteuropäische Legitimation für Deutschland und seine Verbündeten und zugleich eine Absage an jene dar, die sich mit dem Bolschewismus im Angriff gegen Europa ge­funden haben und dem Abendland in den Rücken fallen. Es gehört zum gesamteuropäischen Bewußt­sein, daß es für bas neue Europa so lange keine Sicherheit und keinen Frieden gibt, als es im Osten

iQpQ?Cr l'aLfceint täglich,, außer ' in^ ' und feiertags att l Beilagen:

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General-Anzeiger füt Gberhessen

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