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28.5.1941
 
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Die germanische Religion und ihr Weilerleben

(£in Vortrag von Professor Or. Helm.

Unter den christlichen Festen bezeugt Ostern durch seinen Namen, daß cs ein germanisches Gegenstück hatte: war auch das christliche Fest schon da, bevor das Christentum zu den Germanen kam, |0 über­nahm es doch aus der germanischen Umgcbun-g ein­zelne urtümliche Bräuche, z. B. den Osterhasen und das Osterei. Ähnliches Iaht sich von Weihnachten, den geweihten Nächten, dem nordischen Iulfefte sagen, ganz abgesehen natürlich davon, daß wir Deutsche dies Fest zu unserem Familienfeste gemacht haben-, die Lichterbräuche indessen sind auch im christlichen Feste schon sehr früh nachweisbar.

Aber auch außerhalb dieser Feste leben zahlreiche uralte Dorstellungen und zeitlose religiöse Bräuche bei besonderen Ereignissen des Natur, und Men­schenlebens bis heute weiter. Sie entspringen einer primitiven Ausfassung des Gottesbegriffes, wie er nun einmal weit verbreitet ist. Die Kircl)e ließ sie, wenn auch nicht ohne Einschränkung, bestehen; die Urformen der Religion sind unausrottbar.

Die aufmerksamen Hörer nahmen die gedanken­reichen Ausführungen mit dankbarem Beifall auf. Prof. Dr. A. Götze faßte ihn in warme Worte und schloß mit dem Gruß an den Führer.

In der unmittelbar folgenden Jahresversammlung des Oberhessischen Geschichtsvereins legte Dr. G l ö ck- n e r den satzungsgemäßen Bericht vor, den Lehrer G. B i n g e t durch einen Uebevblick über die Kassen­lage ergänzte. Auf Grund der Kassenprüsung durch

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In der Zeit vom 28. Mai bis 31. Mai 1941 wer« den auf den Bestellschein 23 der Rcichscierkarte 4 Eier ausgegeben, und zwar auf die Abschnitte c und 4 je 2 Eier. 2377V

Gießen, den 26. Mai 1941.

Tür die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen. Friedberg. Gießen, Lauterbach sowie den Over« bürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

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der im MittelHochdeutscheir oft genannte saelde in ich führen und vollbringen.

Das Ehristentum hat mit raschem Erfolge den mit seiner Lehre unvereinbaren Götterglauben be­kämpft und beseitigt. Was aus germanischer Reli- gionsübung nachlebt, find zunächst die Kultstätten. Wenn neben der Kirche aus dom Michaelsbergc bei Heidelberg ein römisches Merkur-Wotansbild gefun­den wurde, so ist damit der Beweis erbracht, daß Michael, der Fürst der himmlischen Heere, Nach' folger des Anführers des Totenhseres geworden ist Dasselbe gilt von den Michelsbergen bei Riegel und südlich Bruchsal. Der Paderborner Dom an den zweihundert Duellen der Puder darf sicher als Nachfolger eines sächsischen Quellenheiligtums am ßhen werden, die Extornsteine und manche alte elle an bemerkenswerten Punkten gehören hier­her. Doch ist der Nachweis in jedem Einzelsalle be­sonders zu führen. Die vielen Kirchen descrlt° bayerischen Herrgotts" Leonhard find keineswegs unmittelbare Erben germanischer Kultstätten, denn Leonhard wird erst seit 1150 volkstümlich und nur dort, wo er ältere Heilige als Patrone verdrängte, kann er mittelbar ein vorchristliches Heiligtum übernommen haben.

Der E. Et. in Unterschmitten hatte sich wegen Diebstahls, Betrug imd «Vittlichkeitsverbrechens zu verantworten. Seinem Arbeitgeber hatte er unter Ausnutzling der Berdunkelung zwei Brieftaschen und Zigaretten gestohlen. Einem Landwk-t hatte er einen Hasen im Werte von 5, RM. entwendet. Ohne Auftrag seines Arbeitsgebers kassierte er für diesen 10, NM. Drescherlohn ein, behielt aber den Betrag für sich. Bow Maschinisten seines Arbeitgebern ließ er sich wiederholt Borschuß au den Arbeitslohn geben, er verlduvieg aber dem Arbeitgeber gegenüber diese Vorschüsse, wodurch er <id) 100, NM. zu Unrecht verichasste. Weiter be- ging er verschiedene Sittlichkeitsdelikte mit minder- jährigen Mädchen. Dem Antra treters entspreei-end wur,c - o .. ..

Gesamtgefängnisstrafe von zwei Fah­ren verurteilt. Auf die Strafe wurden zwei Mo-

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Der Ob e rhcssi sche Ges ch i ch t sv e re i n und die Hessische Vereinigung für Volkskunde hatten gemeinsam für Montag- abend zu diesem Vortrage eingeladen, und mele Mitglieder und Freunde waren erschienen^, um den hervorragenden Fachkenner zu hären.^ Der Bor- itzende des Geschichtsvereins, Dr. G l o ck n e r, bot Willkomm und beglückwünschte den langjährigen Lehrer an unserer Hochschule zu seinem 70. Geburts­tage. Professor Helm begann mit einem IWbcr- blick über die Quellen: Römer und Griechen sehen die germanische Neliaion nur von außen, christliche Missionare fürchten Leuselsspuk, und was von An­hängern des alten Glaubens stammt, gibt, wle dte Edda, mel)r von dichterischen als von religiösen Er^ lebnissen Kunde. So können wir leider vom Glau- bcn unserer Väter weniger wissen, als wir wissen möchten. Dieser (Glaube kannte kein Dogma, er äußerte sich vielmehr in vielen gottesdienstlichen Handlungen und Bräuchen. Da die Glaubensnorm fehlte, war er in steter Entwicklung begriffen und meist daher alte nnb jüngere Schichten auf. die sich deutlich voneinander abheben. Weit vor unseren Quellen liegt der Ueberaang von der Furcht und Verehrung der Natukräfte zur Verehrung persona licher Gotter. Aber noch sehen wir urtümliche Bor- slellungen in der Niesen- oder der Mißgestalt ein­zelner Götter; wir stellen fest, wie Wotan als Gott der Geister und des Geistes sich über die anderen zum obersten Gott erhebt uud im Nordischen den Ulte vom Gätterthrone verdrängte; wir erschließen, wie die Wanen, Nordr, Freyr und Fresa, ursprüng­lich die himmlischen Mehrer des Feldsegens und der Fruästbarkeit inmitten eines Bauernvvlkes, fid) mit bem Kreist der Asengötter um Wotan vereinen, ein Vorgang, dem eine Auseinanderseßung. zwischrm den Waneu und Äsen verehrenden Völkern vorauf­gehen mag. Von allen Germanen verehrt wird Thor, der tm Norden zum Schirmherrn allen Lan­des, ja der Götterherrschaft selbst wird. Diu (Ziu) war einst der altarische 5)immelsgott, gleich dem griechischen Zeus und dem indischen Diaus, wird aber schon von den Romern ihrem Mars, dem Kriegsgott, gleidMsetzt. Diese Götter sind weder all. mächtig noch unsterblich; man dient ihnen wie einem Gefolgsherrn in Erwartung der Gegen­leistung und ist bered-tigt, ihnen den Dienst auf- zukündigen, wenn sie sich versagen. Aus solcher Auffassung heraus wendet man sich auch dem mäch­tigeren Cyristengotte zu. Auch das Schicksal wird zu einer meijt weiblich gedachtem dunklen Gottheit (der nordischen Nome), bereu Entscheidung über menschlichem und selbst göttlichem Wollen als eine ±d'ÄÄ* Ä mürbe

flar besonders Beglückte als Träger des Heils und | erteilt. Ms Nachfolger des ausscheidenden Schnft-

htriwm der lurnerinnncn, Bodenturnen der Schwer^ atlsteten und 4 X 100-Meter-Staffeln der Frauen und Männer. Um 16.45 Uhr beginnt die zweite Halbzeit des Fußballspiels, rind um 17.30 Uhr fin­den die Pfingsttage der Leibesübungen mit der Sie gerehrung ihren Abschluß. H.

Gießener Gchlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener Schladstviehmarkt (Schlachtmchverteilungsmarkt) in der Bi ehverst ei ge­rn ngsh alle Nhein-Main kosteten: Ochsen 37^ bis 49,5, Bullen 42,5 bis 68,5, Kühe 23 bis 48, Färsen 20 bis 58, Kälber 22 bis 57, Hämmel 30 bis 35 fl H kg Lebetidgewicht das Stück. Für Schweine wurden st kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse n (150 und mehr) 1,20, bl H35 bi» 140,5 kg) l.20, b2 (120 bis 134,5) 1,18, 0 (100 bis 110,5) 1.14, d (80 bis 09,5) 1,08, r-i (unter 80 kg) 1,04, gl (fette Speckfauen) 1,20, (Altfd)noider) 1,18, g2 (andere Sauen) 1,08, h (Cbcr) IM RM. Marktverlaus: Alles zugeteilt.

* Blum enschmuckwettbew erb 1041. Der Freurdenverkehrsverein Oiießen wird auch in biejeni Fahre wieder einen Blumetiscbmuckwettbe- werb zur Ausgestaltung der Fenster, Bal'kone und Wwgärten veranstalten. In etwa zwei Wochen wird, wie mir hören, zur Beteiltgung an diesem Wett­bewerb ausgerusen werden.

** Sa ni 1 ätsverei n Gieß e n. Am Sonn­tag hielt der Sanitätsoerein Gießen imBuvghos" eine gut besuchte Mitgliederversammlung ab. Der Geschastsbericht und die Bilanz zeigten eine gute Entwicklung des Vereins. Vorstand und Aufsichls- rat wurden entlastet. In den Airfsichtsrat wurden die ansscheidenden Mitglieder Möbus und Hai­ner wie der gewählt. Die Darise wurden wesentlich verbessert. U.a. wurden neben der Wochenbeihilfe nach die lKrankenhauskosten wesentlich günstiger gestaltet, ferner ronrbe beschlossen, eine Anzahl Mit­glieder zu einem Kuraufenchalt zu entsenden.

(Straffammer (Sieben.

führen Major Dr. Walbrach bebstimmte W Versainmlung Museumsdirektor Dr. Kruger und erneuerte auf Antrag von Pros. Dr. Götze den Vorstand in seinen Aemtern.

Kapitän Werber, Intendant des Reichs« senders Frankfurt, gestorben.

Am 25. Mai ftarb nach schwerer Krankheit bet Intendant des Neichssenders Frankfurt, Korvetten­kapitän a. D. Werber. Er wurde 1881 zu Rastatt leboren, diente als Seekaüett und wurde 1902 zum Offizier befördert. Den Weltkrieg machte er vom ersten bis zum letzten Tage mit. In der Skagerrak- chlacht wurde fein KreuzerElbmg versenkt. Nach dem Kriege bildete Kapitän Werber mit Äapitan Ehrhardt die Marinebrigade und nahm an den Spartakuskämpfen teil, um sich dann bei der Nie­derschlagung des Polenaufstandes in Oberschlesien tatfräftifl -mMetz-n. 1922 trat Werber in die NSDAP, ein. 1931 übernahm er das Amt des Gaufunkwartcs in Baden, 1933 wurde er Staats- kommiffar beim Süddeutschen Nundfunk, kurz dar- auf Geschäftsführer der nationalsozialistischen Rund, funkkammer. 1938 wurde Werber durch den Reichs, intendanten Dr. Glasmeier in sein Amt als Inten­dant des Neichssenders Frankfurt eingesetzt. Kapi­tän Werber war eine zielstrebige Persönlichkeit. Bor allem der Jugend fühlte er sich stark verbun- den. Die Rundfunkspielfchar stand stets unter sei­ner besonderen Obhut.

Amtsgericht Gießen.

Der F. H. in Gießen hatte einen«Strafbefehl über 10, RM. erhalten, gegen den er Einspruch einlegte. Er war beschuldigt, am 27. September v. I. auf der Straße SteinbachLtch mit seinem Personenkraftwagen eine Linkskurve geschnitten zu haben, wodurch ein anderer Verkehrsteilnehmer ge« fälyrbet werden konnte. Wegen Übertretung der Straßen-Verkehrsordnung wurde der Angeklagte zu einer G eldstrafe von 10, RM. vc-rurtestt.

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