Ausgabe 
28.5.1941
 
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Aus der Stadt Gießen

andervorschläge für die Pfingsttage

tagen von Tobruk bombardiert; es entstanden

ntik tobte

R. B.

iutralische Arbeiterpartei hat, wie

antwortete l Damaskus, 27. Mai. (DNB.) Als Gegen- Men W] Dßnahme gegen die Abberufung der englischen

itie gestellt.

Was - ich soll ein Verschwender sein?

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Die der

Französischer Dampfer durch Engländer geraubt.

weich. Man verrührt 60311 am Abend vor dem Waschen einig- Handvoll Dleichsoda im Kessel und läßt das Wasser bis zum nächsten Morgen stehen. So wird e» über Nacht wundervoll weich. Am nächsten Morgen braucht man nur noch einen Teil der Waschpulvermenge. die man sonst nötig hat. Mit anderen Worten: man kommt mit der gleichen Menge Waschpulver viel weltr als sonst.

Auch viele Frauen verbrauchen un­nötigerweise eine Menge Seife und Waschpulver für schmutzige Berufs­wäsche und müssen damit doch lange reiben und scheuern, bis der Schmutz heraiwgeht. Sn solchen Fällen ist ein gute» fettlösende» Reinigungsmittel viel besser. E» löst sofort den Schmutz besonders den zäh klebenden fettigen, öligen oder eiweißhaltigen Schmutz. -. D. wie bei der Schlosser-^Däcker- und Fleischerkleidung. Solch« stark ver­schmutzte Berufskleidung mit Öl, Fett, Teer usw. weicht man zunächst In lauwarmer oder heißer Lösung ein. Am nächsten Morgen kocht man dann die Sachen in frischer Lauge eine Vier­telstunde lang. Danach spült man sorgfältig «fi heiß, bann kalt. Sie

5 Geschicks .* EnzikM meterlange.

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Schäumt, wenn Sie Weißwäsche waschen, bei 8hnen die Waschlauge schlecht? Dann verbrauchen Sie zu viel Seife, und Sie müssen zu lange reiben, bl» es Schaum gibt. Aber meist liegt die Ursache gar nicht an der Seife, son­dern cm Wasser. Das Wasser enthält zuviel Kalk. Kalt läßt die Seife schwer schäumen. Kalk vernichtet Seife! Bei hartem, kalkhaltigem Wasser werden in einem mittelgroßen Kessel bis zu drei­viertel Pfund Seife unwirksam. Wenn Sie also Seife und Waschpulver sparen

sagt Herr Schulze, streckt sich genießerisch In der Badewanne au» und merkt gar nicht, welche Lberschwemmung»- schäden sein Leibesumfang anrichtet. Der See tritt über die Ufer. Das Seifennäpfchen wird hoffnungslos über­spült. Und wenn Herr Schulze die Lügen aufmacht, hat sich di« Selfs ft»

Heute im Kriege heißt es für aller mithelfen, um durch richtige» und sinn­volles Arbeiten im Haushalt sich selbe! und damit auch unsere Wirtschaft vo« vermeidbarem Verlust zu bewahren. Allein durch richtiges Weichmachen des Wassers kann man in einem mittelgro- ßen Haushalt jährllch mehr ab

Der ein-

idhren, ist fallen gelassen worden, teilte iRisterprüsident Churchill am Dienstag im lerfyaus mit Gegen die Einführung der Wehr- cht hatte sich in Irland ein derart starker Wider- rd erhaben, daß Churchill den Rückzug antreten rate.

Behandlung das Gewebe angreift. Slber Sie werden sich selbst wundern, wie tadellos sauber nach der Wäsche die vor­her- schmutziglt« Berufskleidung aus- sicht.

Australische Arbeiterpartei geht nicht in die Regierung. Stockholm, 28. Mai. (Europapreß.)

[ Liebe J 9n nach jedg

chänes, elegantes Raubtier, bann ist es nichts" ch kann nichts ohne den Leitenden und der nichts ohne

Wir sind heimgekvmmen; der Ruhm hat Prien Dieber ergriffen, und als er zurückkehrte, zum Stütz­unkt, um wieder auszulaufen zu seiner letzten iahrt, da sagte er plötzlich ganz impulsiv:Men'ch h freue mich, daß der alte Bock (das Boot) wieder ar ist und daß es wieder anständige frische See- .ft um die Nase gibt."

km Bardo-Fluß hat am Morgen des 24. Mai in italienische Abteilung einen großen feindlichen Mrbanb angegriffen und vernichtend geschlagen. Jn Gebiet von Debra Tabor dauert der feind- it Druck weiter an, dem unsere Truppen tapferen

höhe, am v tallquaste. J utend, .M'

w ui? E--ll anders aul

Verdunkelungszeit

28. Mai von 21.29 bis 5.10 Uhr.

-as ist gerade das Herrliche an unserer Waffe r5iner ist nichts; alle sind Alles!"

nachmittags beginnen die Tennisspieler mit Einzel* und Doppelwettkämpfen auf den Plätzen hinter dem Schützenhaus, die am zweiten.Feiertag fortgeführt werden. Um 15 Uhr wird die erst« Fußballmann- schäft des DfB.R. gegen eine gleiche Mannschaft von Hanau auf dem Waldsportplatz antreten. Außerdem finden während der beiden Feiertage große Faustballwettspiele statt, an denen sich jeder« mann beteiligen kann. Am zweiten Feiertag vor« mittags steht der Waldsportplatz im Zeichen der Leichtathletik. Neben der Jugend werden unsere besten Könner und weithin bekannten Leichtathleten Dr. Luh, Weiler, Möll, Dechert u. a. am Start sein und den Zuschauern spannende Wett­kämpfe bieten. Den Höhepunkt bringt eine große Veranstaltung am Nachmittag auf dem Waldjport- platz, die von der Ortssportgemeinschaft Gießen unter Leitung des Ortssportgemeinschsftsfuhrers Dr. Pfeffer durchgeführt wird. Der Ausgestaltung dieser Kundgebung der Leibesübungen galt eine Arbeitstagung der Fachwarte und Vereinsführer unter Leitung von Bezirksführer Stein, in der der Einsatz der einzelnen Fachgebiete festgelegt und zu einer großen Schau der in Gießen betriebenen Leibesübungen vereinigt wurde. Diese Kundgebung wird um 14.30 Uhr eröffnet und bringt als Ein­führung ein Kinderturnen unter Leitung der Kin- derturnwartin Idel Hauck. Um 15 Uhr beginnt die erste Halbzeit eines Fußballspieles einer Stadt- Mannschaft gegen die Wehrmacht. In der Spiel­pause ab 15.45 Uhr folgen Bahnrennen der Rad­fahrer, leichtathletische Einzelwettkämpfe, Barren­turnen der Turner, Kastenspringen und Barren«

verstand leisten.

Uückzug Churchills vor irischem Widerstand.

Stockholm, 28. Mai. (Europapreß.) in, in Nordirland die Wehrpflicht

großen Bogen ...

Dornottzen.

Tageskalender für Mittwoch.

mit ?*

Er ist ausgelaufen, Günther Prien, geleitet von M Hurras der zuruckbleibenden Kameraden, wie unches Boot vor ihm und manches seither. Nie­mand, am wenigsten er selbst, wußte, daß es sein Auslaufen fein würde. Voll Zuversicht gab

Mohrchen kehrt beim.

Auf einem Bauernhöfe war eine Katze heimisch. 2hres schwarzen, glänzenden Felles wegen lockten sie die Kinder:Mohrchen", und unter diesem Kose­namen war sie in Haus, Hof und Nachbarschaft wohlgelitten, zumal sie auch noch schöner war als alle Mohren in Afrika. Denn ihre Füße leuchteten bis halbwegs die Beine hinauf in blendendem Weiß, sodaß sie daherschritt wie weiland der ge­stiefelte Kater im verlorenen Märchenland.

Seinem Dienst an Haus und Hof, Scheune und Stall aber ging Mohrchen täglich mit sichtlichem Eifer nach, wenn auch nicht annähernd mit dem gleichen Erfolg wie sein märchenhafter Berufs­kamerad, der Rattenfänger von Hameln, dem es bekanntlich gelang, durch Zaubermelodien seine Beute gleich scharenweise hinter sich her zu sam­meln. Im Gegenteil, Mohrchen mußte seine musi­kalischen Fähigkeiten, die besonders in beschaulichen Mondscheinnächten bei der Abwandlung des Grund-

I legung bzw. ein Hinüberschieben der Straßenfront | in Richtung Neuenweg stattfinden, wodurch eine ansehnliche Verbreiterung des Bürgersteigs, nament­lich auch an dem Kreuzunaspunkt am Kreuzplatz, erreicht wird. Die Stadt wird übrigens dafür sor­gen. daß die nach dem Abbruch des Schulzeschen Hauses freigewordenen Hausgiebel in einen Zu­stand versetzt werden, der ihren Anblick nicht zu einer Quelle des Aergers werden läßt. Es ist zu begrüßen, daß trotz des Krieges dieses Projekt mit dem Ziele der verstärkten Sicherung des Verkehrs an dieser Stelle jetzt in Angriff genommen wird.

Pfingsttage

der deutschen Leibesübungen.

Auch in diesem Jahre hat der Reichssportführer diePfingsttage der deutschen Leibesübungen" an­geordnet. zln allen Orten eines NSRL.-Bezirks, an denen Vereine bestehen, wird an Pfingsten ein fröhliches sportliches Leben herrschen. Den Ver­einen und Gemeinschaften des NS-Reichsbundes für Leibesübungen gingen durch die Bezirksführung die Richtlinien für die Ausgestaltung der Veran­staltungen zu. Neben volkstümlichen Wettkämpfen, offen für alle , werden die verschiedenartigsten Schaudarbietungen durchgeführt werden.

Die Stadt Gießen als Mittelpunkt des NSRL.-Bezirks wird mit großen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit treten. Am ersten Feiertag

foruuln in Syrien hat die britische Regie- den französischen Generalkonsul in Ierula - jn und die französischen Konsuln in Jaffa und i)i fa ersucht, ihre Funktionen einzustellen und te Land innerhalb von vier Tagen zu verlassen. 2- werden nach Syrien reisen. Der französische Wul in Jerusalem mußte schon am Sonntag Güstina verlassen. Dis zur syrischen Grenze hatte Mn chn in ungewöhnlicher Form unter Polizei-

rd als versenkt gemeldet werden, bei dem nicht 3 ganze deutsche Volk an Deinen Namen denken cd; kein Glas wird erhoben werden, wenn Boote j Mehren, bei dem nicht still Deiner gedacht würde, eins : kehrst nicht wieder, aber indem Du draußen er h;I ''W ^ft und eingingst in die große, weite Ewigkeit, m ginn- u-nf aüen Ö£n letzten, Deinen größten

m papier^ A^nst erwiesen: Daß Du uns, uns alle, verpslich- nicht FilM, so zu sein wie Du!

antwortete 9 1

Oer italienische Bericht.

i),t d-chhi Rom, 27. Mai. (DNB.) Der italienitoe Wehr- 15 c, m ^bericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: J J bn der Nacht zum 27. Mai haben italienische men K^psstagzeuge den Flottenstützpunkt von La Da­ten 1(1 ta auf Malta angegriffen.

1 J*n Nordafrika, besonders im Abschnitt von ihe h L; 2 bTut. lebhafte Artillerietätigkeit. Verbände . s. JL r. italienischen Luftwaffe haben die Versorgungs- liegen von Tobruk bombardiert; es entstanden abfonbern Während ^d es im gestrigen Wehr-

its der bünr

Ecke Kreuzplatz wird nunmehr ein erster und weit­reichender Schritt getan. Das von der Stadt Gie­ßen angekaufte Eckhaus Seltersweg/Kreuzplatz des verstorbenen Kaufmanns Schulze wird jetzt abge­brochen. Die Abbruchftelle ist mit einem hohen Bret­terzaun umgeben worden, unterhalb des Daches sichert eine breite Schutzplanke die Straßenpassan­ten gegen beim Abträgen des Daches herabfallend« Ziegel oder Holzteile. Die Beseitigung dieses Hauses ist als der erste Schritt zur Durchführung des Alt­stadtsanierungsprojektes II anzusehen, das bekannt­lich die Verbreiterung des Selterswegs an dem jetzigen Engpaß vom Lotzekasten aus in Richtung Kreuzplatz vorsieht. Gerade diese Stelle ist die engste der ganzen Straße mit einer durchaus ungenügen- den Breite der Fahrbahn. Hinzukommt, daß auch mehrere Häuser in die Baufluchtlinie hineinragen und dadurch die Derkehrsflüssigkeit gehemmt wird. Nach dem Abbruch der für die Verbreiterung Betracht kommenden Grundstücke wird eine

Ui* u uuö y»v\\xu, im LXlvncyen verloren ZU haben, iranr,.. lklcht sich neben der Trauer das tröstende Gefühl, u es Dir vergönnt war, früh zu vollenden, was trugen gegeben ist: Das ganze Leben eines gro- P klaren Soldaten durch Werden, Ruhm und Tod. Noch eines wissen wir aus einer unbestimmbaren idle, aber mit Wunder aufrichtender Gewißheit: 1 kehrst nicht zurück, aber nachdem du das Letzte

4 toteft Jen Dieselheizer und die wieder "nichts" ohne "mich

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Gloria-Palast (Selterswea):Auf Wiedersehen, Franziska". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): Männerwirtschaft". Oefsentlicher Vortrag 7 r Universität: 20 bis 21.30 Uhr im Kunstwissenschaft­lichen Institut, Ludwigstraße, Lichtbildervortrag von Professor Dr. Glöckner überMalerei und Dich­tung". Kon ze rtgem ei nscha ft blinder Künstler Sudwestdeutschland": 19.30 Uhr in der Großen Aula der Universität Konzert.

Hausabbruch im Seltersweg.

Zur Behebung der vielfachen Verkehrsschwierig­keiten in demEngpaß" im Seltersweg an der

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Ä,,fi"oebiA b^.) wurde auf dem Wege von Europa nach der Alla ir^ \ Martinique von einem britischen in: " easschiss aufgebracht. DieWinnepeg" le-U^aHrfwri 03 lIQd) der Insel Barbados (Kleine Antillen) ab- die tua Mdleppt worden sein. Es heißt in französischen ' Intf en der Bundeshauptstadt, daß die Aufbringung Ausweisung von Konsuln.

Füßen ruhende Rodheim mit der Schmitte und dem sich anschließenden lieblichen Biebertal. Bald er­reichen wir unser Endziel Rodheim, von wo wir nach 3Vs stündiger Wanderung mit der Biebertal« bahn heimsahren.

GarbenleichMengelshäuser TeicheKloster Mois­burgCid).

Wir fahren mit der Bahn nach Garbenteich. Mitten im Ort beginnt die rote Kreuzmarkierung, die bis Arnsburg unser Wegzeichen bildet. Die mit blühenden Obstbäumen bestandene Licher Straße entlang gehend, kommen wir an der Wasenmeisterei vorbei über die Reichsautobahn zum Wald, an dessen Rand wir nach rechts entlanggehen bis zur ersten Schneise, die uns nach links und an ihrem Ende zu den Mengelshäuser Teichen, einigen wald­umsäumten Weihern, führt. Das Zeichen bringt uns zunächst zum Fürstenbrunnen, einer idyllischen Quellenanlage, sodann um den größten Weiher herum zum Hochwald. Nachdem wir zur linken einen großen Wiesengrund passiert und die Eisen- bahnunterführung durchschritten haben, kommen wir auf einen schönen Waldweg, wenden uns an dessen Ende nach links, bald darauf nach rechts, kommen wieder in Hochwald und genießen an dessen Rande einen hübschen Blick auf Lich, die Fasanerie und den Kolnhäuser Hof. Das Zeichen geht über die Dorf-Giller Straße, überschreitet zwei­mal die Wetter und endigt in Kloster Arnsburg, wo gute Unterkunft ist. Nach Besichtigung der inter. essanten Klosteranlage gehen wir blauen Ringen nach durch das liebliche Gottesackertal nach un- ferm Endziel Lich. Wanderzeit etwa 3V2 Stunden.

GießenWißmarWißmarbachtalWaldhaus DünsbergBieber.

Wir beginnen unsere Wanderung an der Unter­führung in der Ederstraße und folgen blauen Strichen, die uns am Bahnkörper entlang bis zur Lahnbrücke begleiten. Wir überschreiten die Lahn gelangen alsbald nach Wißmar, wo wir uns bei der Schule nach rechts wenden und am Ende des Dorfes auf schwarze Striche stoßen. Diese führen uns in das schönste Tal unsrer Umgegend, das lieb» liche Wißmarbachtal, das gerade jetzt zur Zeit der Schlehdornblüte einen überaus reizvollen Anblick aewährt. In langsamem Anstieg erreichen wir das früher bewirtschaftete Forsthaus Waldhaus, wo wir rote Keile antreffen. Diese leiten uns jetzt an zahl­reichen Grenzsteinen der ehemals preußisch-hessischen Grenze entlang zur Krumbacher Straße und von hier in steilem, aber kurzem und teilweise aus­sichtsreichem Anstieg auf den Gipfel des Dünsbergs. Hier erfreuen wir uns an der wundervollen Rund- schau, die wir vom Turm haben und gehen nach einer Erholungspause (Sonntags sind oben Er­frischungen zu haben), schwarzen Punkten nach über drei Ringwälle hinab nach unferm Endziel Bieber. Wanderzeit 5Vs Stunden.

themasMiaui" sich zu ergreifendem Gefühlsreich­tum steigerten, gerade auf feinen Dienstgängen ganz und gar unterdrücken, beschlich mit raubtierhaftem Anstinkt jede einzelne Spur, nahm mit gleicher Entschlossenheit Mäuse und Ratten an und trug seine Beute zwar vereinzelt, aber umso stolzer durch Haus und Hof. Dafür oekam es gelegentlich auch manchen Leckerbissen.

Gewiß, bei solcher Dienstauffassung ließ sich so leicht keine Maus oder Ratte auf dem Hof blicken, aber anderseits mußte man Mohrchen selbst auch scharf im Auge behalten. Denn neben allen seinen Tugenden hatte es auch eine Untugend, das war seine Naschhaftigkeit. War es einmal allein in der Küche, gleich wurde der Küchentisch abgesucht, ob hier nicht etwas Leckeres zusätzlich zu finden wäre.

Nun geschah es, daß Mohrchen wieder einmal in einem unbewachten Augenblick es war an einem Sonntagabend den Küchentisch einer Prü­fung unterziehen wollte. Unglücklicherweise aber stieß es in dem dunklen Raum beim Hinaufspringen die porzellanene Teekanne um, mit einem spitzen Knall schlug sie auf den Plattenbelag des Bodens und zersprang in tausend Stücke. Im gleichen Augenblick trat der Hausherr zur Türe herein, sah die Bescherung, ergriff eine Rute und verab­reichte seinem Mohrchen in begreiflicher Entrüstung über feine Untat eine Tracht Prügel, bis es durch Küchen- und Haustür bas Weite fand.

Am nächsten Tage war Mohrchen nicht zu sehen, 'mehrere Tage vergingen, es schien spurlos ver­schwunden. Aber nach einiger Zeit, als der Bauer wieder einmal vom Felde heimfuhr, sah er es in einer anderen Straße, ziemlich weit vom Bauern­hof entfernt, auf der Treppe eines Hauses sitzen. In dieser Straße wurde es noch öfter gesehen, aber heim ging es nicht.

Und doch, auf einmal an einem grauen Regentag erschien es gar^ unverhofft an der Haustür des Bauern. Offenbar hatte es die Fremde satt, und das Bettelle-ben vor fremden Türen mußte ihm leid geworden fein. Wie einst der verlorene Sohn im Gleichnis, sehnte es sich wieder nach feinem früheren Heim, dem Bauernhof, wo esBrot die Fülle" hatte. Auch fein molliges, warmes Ruhe­lager auf dem Hausboden hat es an kalten Tagen schmerzlich vermißt. Jedenfalls wurde ihm Einlaß gewährt. Wohl sah es sich zuerst etwas scheu und schüchtern um, bald aber wurde es zutraulicher, und nach ein paar Togen hatte es sich wieder in das traute Verhältnis zur Bauernfamilie eingelebt. Wieder vertilgt es wie ehedem die schädlichen Nager und erhält von der Bauersfrau sein gewohntes Futter. Um die Küchentür freilich macht es einen

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In tropischen Gebieten be­drohen den Menschen vielfach schwere Seuchen.

neimittel schützen ihn. Sie sind für die Sicherung der Gesund- heit in den Kolonien vielfach

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Auch zu Pfingsten gilt in diesem Jahre das selbst­verständliche Gebot für alle, die Reichsbahn nicht unnötigerweise in Anspruch au nehmen, die jetzt für kriegswichtige Aufgaben vordringlich eingesetzt wer­den muß. Statt längerer Bahnfahrten und weiter Pfingstreisen sollen wir vielmehr an den Feiertagen eine Wanderung unternehmen, wozu unsere schöne und landschaftlich reiche engere Heimat allenthalben einlädt. Wir geben im Folgenden einige erprobte Vorschläge für Fe iertags-Wanderungen in unserer näheren Umgebung.

Gießen Lchissenberg Lindener Wark Gießen.

Diese hübsche Waldwanderung, die höchstens 4 Stun­den erfordert, beginnt hinter dem Alten Friedhof. Wir gehen den Alten Steinbacher Weg entlang, erreichen alsbald unfern schönen Stadtwald, halten uns bei der Gabelung rechts, und gelangen auf das im 12. Jahrhundert erbaute Kloster Schiffen­berg, von dem noch einige Bauten und die Kirche wohlerhalten sind. Von der Terrasse und den Fen­stern des Hauptbaues erschließen sich uns pracht­volle Blicke bis zu den fernen Höhen des Vogels­berges und des Taunus. Zum Abstieg benutzen wir jetzt gelbe Punkte, die uns auf lauschigen Wald­pfaden durch die ausgedehnte Lindener Mark, auch Bergwerkswald genannt, führen. Nach geraumer Zeit erreichen wir die mit einer Schutzhütte ver­sehene Theodorsruhe, von der sich ein überraschen­der Blick auf den Schiffenberg bietet. Immer den Zeichen folgend, kommen wir auf Kreuz- und Quer- wegen, stets auf waldumsäumten Schneisen zum Bahnkörper, wo der Wald endigt. Der Bahn ent­lang gehend, kommen wir schließlich an die Unter­führung vor Klein-Linden und benutzen von hier die Frankfurter Straße zum Heimweg.

GießenWieseckHangelsteinCollarer Kops Badenburg Gießen.

Zu dieser Wanderung benutzen wir zweckmäßig die Straßenbahn nach unferm Vorort Wieseck. Beim dortigen Friedhof treffen wir rote Keile, die uns nach dem Hangelstein leiten. Von einem breiten Waldweg führt uns das Zeichen in etwas steilem Anstieg in die Höhe, wo sich durch Abholzung ein weiter Blick über Gießen bis zum Taunus auftut. Der obere Teil des Berges, der Naturschutzgebiet ist, besitzt einige bemerkenswerte Punkte, wie die Aussicht über dem Steinbruch mit prächtigem Blick über das Lahntal mit den beiden Burgen und dem Dünsberg, sowie die Felsenkanzel mit Staufenberg­blick. Das Zeichen führt uns über die Daubringer Straße hinüber zum Lollarer Kopf, den wir, jetzt ohne Zeichen, besteigen. Auch hier bieten sich ver­schiedene Ausblicke in das Lahntal, nach dem Taunus, Westerwald, den Marburger und Gladen­bacher Bergen. Denselben Weg, den mir gekommen sind, geben wir zurück, bis rechts der Wald beginnt. Hier schlagen wir halbrechts einen Waldweg ein, der uns bis zur Marburger Straße bringt, wo wir blaue Striche antreffen. Diese führen uns durch das Badenburger Wäldchen zur bewirtschafteten Ruine Badenburg und von hier am Bahnkörper entlang wieder nach Gießen. Dauer der Wanderung 4 Stunden.

GießenWellenberg

KrofdorfVetzbergRodheim.

Vom Neustädter Tor führen uns schwarze Punkte die Straße entlang bis zum Wegweiser, von hier rechts und bald darauf einen Fußweg aufwärts über eine Eisenbahnbrücke zum Wettenberg, auch Sieben Hügel genannt Hier bietet sich, namentlich von dem höchsten, mit einem Ringwall umgebenen Punkte, der sogenannten Napoleonsnase, eine präch­tige Aussicht über das breite Lahntal mit Gießen und dem Schifienberg im Hintergrund, auf Glei­berg, Vetzberg, Königsberg, Dünsberg und dem gro­ßen Krosdorfer Wald. Am Fuße des Berges ver­lassen mir das Zeichen, steigen hinab nach Krofdorf, das wir durchschreiten, um bald darauf von der Straße KrofdorfRodheim abzweigend, auf einem Feldwea die alte Feste Vetzberg zu ersteigen, von deren Mauerwerk sich wiederum reizvolle Ausblicke erschließen. Namentlich fesselt der Blick auf das zu

ilsche Nachrichtendienst mitteilt, endgültig und ifimmig den Eintritt in die Regierung ober die Dung einer Koalitionsregierung a b g e I e b n t.

}ri'9. fetes Auslaufen fein mürbe. Voll Zuversicht cab MootWf uns die Hcmb, ehe er ablegte. ..Diesmal oibls ? ' «nd »Ute Reife , sagte er,bas habe ich im Ge.

Dorbiihiu j

5u^orben -Ai"* letzte Reise eine gute gewesen sein, Fach M-m^er. Uns, die wir dich gekannt, geliebt und be- tiar eine !3u,nb<rt lK. es bis deute noch nicht faßlich, ' lnenM *s ?vEch und wahrhaftig Deine letzte gewesen :n eininÄ l^.Aber der Krieg kennt keine Gnade, und uf)m II das Wissen, Dich 1m Leiblichen verloren zu haben - eta^üSr -----------------

nn Herzen d« F Nngetrage, Mften

Meistert D0l

neben haft, was dir'zu' geben imÄ, biss Du "ganz Ja erM all-e Zeiten unverlierbar unser aller Vorbild mT?4^^en Kein Boot wird fahren, auf dem nicht

' 1 unsichtbar aus der Brücke stehst; kein Schiff

Washington, 28. Mai. (Europapreß.) Der ^rrzösische PassagierdampferMnnepeg" (8379

ne löranoe. Wahrend des im gestrigen Wehr- cchtbericht gemeldeten Luftangriffs sind wie i.jetzt herausstellt zwei weitere Dampfer ge- , irfi® und schwer beschädigt worden.

M vchvil M tin der Nacht zum 26. Mai hat der Feind einen unmut in lÄAtangriff gegen B en gh asi gerichtet.

A egäischen Meer haben britische Flug- n unerbittlch!»Kge Bvmben auf einige Punkte der Insel Rho-- > er sich Msbts und auf Scarpanto ab geworfen.

urf) haben « kn Ostasri ka lagen unsere Truppen im Ge- gen gefproifr\f>it ber Seen (Galla und Sidamo) im Kampf eben lohn! feindliche Abteilungen, denen beträchtliche UrTuifte beigebracht wurden.

Suchen eck>! Angriff kam ürm der jbu 19 tompliji« Er allein b doch wie i ebie - ge: und Befehle ten die loto offenen Da" ationen hem e eine SckÄ an! und Id1 1 Gefechlsru! r er miedet b iancen), I ermahnte,! b das Boot 1 felbstveWd , daß man t ß schon gesa- euert wurde, igte er, als! itzen,wenn i nicht jeder» müssen wies