lieb plötzlich st dessen Aeste
aus einem Dor-
löst.
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[Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
Alles worden: von der zu Tag nicht zu
Spenden für Soldatenheime.
cs wird gebeten, Spenden für Soldatenheime i r auf das Postscheckkonto der Bank der Deutschen lveit Berlin» Berlin Nr. 3898, zu überweisen. Auf m Postabschnitt ist zu vermerken, daß die Spende lirSoldatenheime" bestimmt ist.
Arosa war von ganz besonderer Art. Sie war völlig verquollen, und die Augen gingen ihr über.
Der liebenswürdige Lasard nahm sich auch dieses Schnupfens an. Er schleppte Frau Triebsch und Lo- lott in den Speisewagen, ließ der alten Dame dort ein heißes, alkoholisches Getränk geben, dessen Zu- sammenstellung er dem Kellner genau vorschrieb, und dieses Getränk bewirkte Wunder. Zunächst wurde Mama Triebsch auf ungewohnte Weise neckisch und heiter, sie kicherte wie ein Backfisch, daß es geradezu peinlich anzusehen war, und später, im Abteil wurde sie schläfrig und schlief — schlief ziemlich bis Arosa.
Gert machte sich über dies alles seine Gedanken. Da er nun mal von Anfang an ein Mißtrauen gegen Lasard gefaßt hatte, blieb er auch dabei, ohne sich zu sagen, daß es wohl ganz ungerechtfertigt war.
Ihm wollte es scheinen, daß der freundliche Lasard selber zu jenen internationalen Gepäckdieben gehörte. Er hatte die Damen in der ersten Klasse beobachtet, hatte ihr Aussehen, ihre Kleidung, ihr Gepäck abgeschätzt und die erste Gelegenheit benutzt, um eine ungestörte Untersuchung der Koffer vorzunehmen. Bei Frau Triebsch waren keine Kostbar- feiten zu finden gewesen. Auch bei Charlotte nicht. Aber vermutlich hatte er an den Kofferschildern den Namen Mathesius gelesen, und der hatte auch für einen Lasard einen vielversprechenden Klang, hinter dem Geld steckte. Deshalb also hatte er nichts gestohlen, sondern sich auf ein späteres, besseres (Geschäft vertröstet.
war von ihm aufs gescheiteste angelegt In Arosa wich er den beiden Damen nicht Seite. Sogar Frau Triebsch, die von Tag von ihm stärker eingenommen war, kam
Verdunkelungszeit
28. Februar von 18.58 bis 8.13 Uhr
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Sporfamt kdI.
Heute, Freitag, 16 bis 17 Uhr:
Kindergymnastik
Schillerschule, Turnhalle.
Tanztee, ihr Begleiter bei Schlittenausflügen. Anscheinend hatte sie keinen Schritt in Arosa ohne ihn getan.
Durfte man ihr glauben — und Gert glaubte ihr unbedingt — so hatte sie Lasard widerstanden. Das paßte zu ihrer Art. Sie war und blieb — auch wenn sie verliebt war — eins Mctthesius. Aber dann war es doch geschehen. Sie hatte mit Lasard einen Skiausflug unternommen und dabei waren sie nach einem langen und beschwerlichen Aufstteg in ein ab«
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Roman von Otto llenftlöl.
Bester Nachwuchs sichert das Handwerk
Oie Ausbildung in der Meisterlehre immer ausschlaggebend.
, „ kurz. Selbstverständlich kümmerte er sich am meisten um Lolott. Er war immer um sie. Er war ihr Lehrer beim Skilaufen, ihr Partner beim
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Menschliche Größe verpstichtet. •
SA., ff, NGKK., NGFK. und NSKOV. sammeln für das Kr.egs-WH'D.
fcheuliches Wetter geraten. Das Schneegestöber war so dicht, daß sie nach fünf Minuten nicht mehr wußten, aus welcher Richtung sie gekommen waren und wohin sie sich wenden mußten. Es ging um Tod und Leben. Charlotte war im allgemeinen furchtlos; inmitten dieses eisigen Hexensabbaths verlor sie doch die Nerven. Glücklicherweise entdeckte Lasa.d eine verlassene Hütte, in der sie Unterschlupf fanden, bis das Aergste vorbei war. Sie hatten stundenlang warten müssen. Charlotte mußte wohl einen kleinen Nervenzusammenbruch erlebt Haden nach all den Anstrengungen und Aufregungen. Als sie jedenfalls ;u sich kam, lag sie in Lasards Armen und hatte ihn geküßt und ihm gesagt, daß sie ihn liebe, wie er sie liebe.
Ihre Schilderung dieses Abenteuers war flüchttg und diskret, aber Gert konnte sich die Einzelheiten recht anschaulich ausmalen.
Dieser Lump — er nannte Lasard in Gedanken jetzt schon „Lump" — hatte die arme Lolott einfach überrumpelt. Gert wußte aus Erfahrung, daß die Wetterwarten in den Wintersportplätzen alles taten, was menschenmöglich war, um ihre Gäste vor solchen Abenteuern und Gefahren, wie Lasard sie mit Lolott erlebt hatten, zu bewahren. Ein Wettersturz kam nicht unangemeldet. Die Warten wußten davon im voraus. Entweder war Lasard bodenlos leichtsinnig gewesen, oder er hatte es absichtlich darauf ankommen lassen, Lolott in solche Gefahr und Erregung zu bringen. Er wollte, daß sie ihm endlich erläge. Und er hatte genau das erreicht, was er wollte.
Die überstandene Gefahr hatte auf Lolott einen tiefen Eindruck gemacht. Lasard hatte sie aus der Gefahr des Todes gerettet. Sie hatte gemeinsam mit ihm an jener Schwelle gestanden, von der man nur noch einen einzigen Schritt zu tun braucht, um in das ewige Schweigen einzutreten. Er hatte sie zu- rückgeführt. Ihm dankte sie ihr Leben, und ihm gehörte sie nun!
Noch jetzt zitterte die tiefe Ergriffenheit und Dankbarkeit in ihrer Stimme.
Nun, sie waren also nach Arosa und ins Hotel zurückgekehrt, wo man ihretwegen schon in Helle Aufregung geraten war. Es hatten schon Suchkolonnen nach ihnen ausgeschickt werden sollen. Frau Triebsch geriet beim Anblick der Zuruckkehrenden in Derzückungszustände und fiel Lasard buchstäblich um den Hals» ^Fortsetzung folgt.)
Deutschland wird nicht ohne Grund das Land der Dichter und Denker genannt. Schon in der Schule lernt jedes deutsche Kind die Bedeutung Albrecht Meisterwerke Menzels, die Lieder er*5' b*e vollendeten Dichtungen Goethes und Schillers kennen. Später erleben die herangereiften Menschen Mozartsche Sonaten, Beethovens Sin- fonien, Bachs Fugen und Wagners Opern, welch eine Welt von Tönen und Klängen! Philosophen wie Kant und Schopenhauer und andere mehr, sie alle tragen den Ruhm des deutschen Volkes in die Welt. Dazu kommen aus der Geschichte geniale Feldherren: Der große Preußenkönig Friedrich, Blücher und Moltke, sowie die Namen geistvoller Staatsmänner, wie der eines Freiherrn vöm Stein und des eisernen Kanzlers Bismarck. Aus dem Mittelalter kennen wir Heinrich den Löwen, einen Mann von Geilt und Kühnheit, und heute steht an der Spitze des deutschen Volkes der Mann, der auf Jahrhunderte seinen Weg bestimmen wird, der Führer Adolf Hitler!
Die Bildnisse dieser Männer aus Deutschlands Geschichte und Gegenwart werden uns bei der kommenden Reichsstraßensammlung am 1. und 2. März in einer Serie von» 20 hellfarbigen Glasplaketten 3um Kaufe angeboten. SA., ff, NSKK, NSFK. und Ehrenformationen der NSKOV. sammeln. Was kann uns ein kleines Opfer leichter machen als das Vorbild jener Männer, deren Leben restlose Hingabe an Deutschland war, und von denen keiner je ein Opfer scheute! Aber nichts kann uns größerer Ansporn fein als das Bildnis Adolf Hitlers, der jede Stunde feines Lebens dem Volke opfert! So
uizida zizwa . ziijo eine ivceqe, stellte der Mann »st und verweilte noch einen Augenblick. Im hasten- in (Betriebe des Alltages hat man im allgemeinen i,-nig Zett, den Stimmen der Natur zu lauschen, nd dort, wo der Verkehrslärm brandet, hört man ;l( gewöhnlich überhaupt nicht. Um so erfreuter jiuröe der Meisenruf jetzt von dem Manne aufge- I «Mjmmen. Kam er nicht wie ein Vorbote des Früh-
-Jetzt nicht mehr?"
'Hast du es je erlebt, daß sie den Mut hat, anderer Meinung zu fein als unser Herr Vater?"
Die Zunge war ihr mit einemmal gelöst, und sie begann zu erzählen, sehr ausführlich und ganz den Erinnerungen an die ersten Tage ihrer Bekanntschaft mit Lasard hingegeben. Sie war wirklich schrecklich verliebt. In Gert regte sich Eifersucht gegen diesen Unbekannten. Er gestand sich's selbst nicht ein, aber Charlottes Bericht machte ihn mißtrauisch gegen diesen Reisebekannten.
Lasard hatte eine etwas ungewöhnliche Art der Gesprächsanknüpfung gefunden. Ursprünglich hatte er gar nicht im Abteil der beiden Damen Platz genommen, sondern war nur mehrmals draußen auf dem Gang vorbeigeschlendert und hatte zu ihnen hereingesehen. Dann war Charlotte mit Frau Triebsch in den Speisewagen gegangen, und bei ihrer Rückkehr sanden sie Lasard in ihrem Wagen vor. Er saß da, ohne sein Gepäck mitgebracht zu haben. Er begann ein Gespräch und sagte, daß er sich verpflichtet gefühlt habe, auf die Koffer der Damen zu achten. Eins der Gepäckstücke — es war der neue Schweinslederkoffer von Frau Triebsch — sei leichtfertigerweise nicht geschlossen worden, und das hätte doch leicht verführerisch wirken können auf jemand, der nach einer Gelegenheit suchte, in anderer Leute Gepäck Umschau zu halten. Man müsse vorsichtig sein in internationalen Zügen.
Er scheint sich merkwürdig gut auf die Praktiken internationaler Zugdiebe zu verstehen, dachte (Bert, sagte aber nichts dergleichen zu Lolott.
Sie begannen also ein Geplauder. Sie entdeckten, daß sie ein gemeinsames Reiseziel hatten. Lasard erbot sich, ihnen behilflich zu fein, bestätigte, daß das Hotel, in welchem sie Zimmer vorbelegt hatten, durchaus zu empfehlen fei, denn auch er werde dort obfteigen Er erbot sich weiter, Lolotts unvollkommene Skikünfte zu oerbeffern — kurzum, er machte sich schon jetzt unentbehrlich.
Gert sand, daß Lasard sich ziemlich aufdringlich benommen habe.
Was nun Frau Triebsch betraf, so hatte sie wahrend der Reise einen Schnupfen. Daran litt sie häufig und wenn sie erkältet war, rasselte und schnaufte und krächzte es aus ihr daß es nur so eine Art hatte. Ihr Schnupfen auf der Reise nach
H.W. Sch.
Lornotizen.
Tageskalender für Freitag.
leater: 19 bis 22 Uhr „Schwarzer Peter".
Ausgestaltung seiner Werkstätten (Werkzeuge, Maschinen und Sauberkeit!), eine positive Nachwuchs- auslese des Handwerks zu fördern.
Fachliches können sichert beruflichen Ausstieg.
Das wichtigste Moment der Lehrlingsausbildung fteilt aber die fachliche Seite dar. Ihre Grundlagen bilden die „Fachlichen Vorschriften zur Regelung des Lehrlingswesens", die in jedem Betrieb vorhanden sein müssen. Das gesamte Lehrlings-, Zwischenprü- sungs- und Gesellenprüfungswefen ist fachlich für die einzelnen Handwerke reichseinheitlich geregelt. Das Handwerk kannte bisher keine Ausbildung in „Spezialberufen", sondern vermittelte eine umfassende Grundausbildung iy Vollhandwerkern, die ihre Gesellen und Meister später zum vielseitigen Einsatz befähigt. Und das ist der große Wert der handwerklichen Meisterlehre! Trotzdem wird bas Handwerk nicht daran vorbeikönnen, auch die Ausbildung in sogenannten Teilberufen ober -Handwerken (Anlernberufe) durchzuführen. Es steht fest, daß auch in Handwerksbetrieben solche Spezialtätigketten ausgeübt werden.
Disziplin und Leistung prägen den kommenden Meister.
Die Erziehung des jungen Menschen, wie sie sich aus einem neuzeitlich gestalteten Lehrverhäl'üs ergibt, muß straff und diszipliniert sein. So wahr diese Erkenntnis ist, so wichtig ist auch die andere, daß dabei jede Ueberfteigerung zu vermeiden ist. Es sei hier besonders auf das Jugendfchutzaefetz verwiesen mit seiner Grundsorderung: Iugendschutz ist Volks- schutz! Es darf nicht vergessen bleiben, daß die Iu- gendlichenausbildunq in der Meisterlehre eine Aufgabe des Handryerks ift, deren Wert in der Ver- gangenheit tausendfach bewiesen wurde. Die neu- gebildete Deutsche Handwerksführung in ihrer Zusammenfassung der Kräfte aus der DAF. und gewerblichen Wirtschaft wird dafür sorgen, daß auch in Zukunft die Meisterlehre keineswegs inhaltlich veraltet, sondern jederzeit in berufs- und sozialpolitischer Hinsicht so ausgerichtet wird, daß sie immer das wertvolle und zeitgemäße Instrument zur Ausbildung eines tüchtigen Nachwuchses an handwerklichen Fachkräften bleibt
Ortszeit für ben 1. * Irz 1941.
Sonnenaufgang: 8.14 Uhr, Sonnenuntergang: 19.02 Uhr. — Monbaufgang: 9.15 Uhr, Mond- untergang: 22.51 Uhr.
Der teilweise Rückgang des Bestandes an handwerklichen Lehrlingen ift dadurch bedingt, daß sich auch hier die geburtenschwächeren Jahre der Systemzeit bemerkbar machen, zum anderen das Handwerk durch Festlegung von Lehrlingshöchstzahlen eine aewisse Drosselung des zu starken Zustroms veranlaßte, was jede „Lehrlingszüchterei" unmöglich machte. Ein weiterer Grund ist der, daß sich die Industrie in den letzten Jahren durch Errichtung von Lehrwerkstätten mehr um die Heranbildung ihres eigenen Nachwuchses an Fachkräften kümmerte. War bas Handwerk früher fast ausschließlich die Ausbildungsstätte für ben gesamten gewerblichen Facharbeiternachwuchs, so gewinnt es durch diese Entlastung mehr Möglichkeiten, seinen Nachwuchs zu erziehen!
Lehrwerkstatt und Meisterlehre bilden oen Nachwuchs aus.
Da das Handwerk politisck und wirtschaftlich notwendig ist und demzufolge die volle Förderung der nationalsozialistischen Staatsführung erfährt (vgl. Punkt 16 des Parteiprogramms), ist sein Bestand für die Zukunft gesichert. Mit dem gesicherten Bestand des Handwerks ist auch die Frage: Lehrwerkstatt oder Meisterlehre? überflüssig geworden. Beide haben chre Berechtigung. Nur bedeutet das leinen Freibrief für das Handwerk in bezug auf die Güte seiner Lehrlingsausbildung, sondern verpflichtet es v'clmeyr, jeinerfeus alles oaranzusetzen, den Anschluß an die laufende Entwicklung der beruflichen Ausbildung unserer Jugend zu halten.
Die Persönlichkeit des Meisters muh Vorbild fein.
Weil die Lehre ein besonderes Ausbildung^- und Erziehungsverhältnis darstellt, genügt der Meister- titel allein nicht, Lehrlinge auch „erziehen" zu können. Deshalb kann die Handwerkskammer, wenn bestimmte Gründe hierfür vorliegen, die Lehrbefug- nis auf Zeit oder für immer aberkennen. Es sollten aber von vornherein nur solchen „Lehrbetrieben" Jugendliche übergeben werden, deren Meister nachweislich alle — also neben den fachlichen auch die pädagogischen — Voraussetzungen hierfür erfüllen.
Außer der Perfon des Meisters verdient der Betrieb selbst als Ausbildungswerkstatt besondere Beachtung, stehen deren Qualitäten doch in direktem Zusammenhang zueinander. Nicht nur die Hand' werksorganisatlonen, sondern jeder einzelne Handwerksmeister sollte bedenken, daß das Handwerk von sich aus alle Anstrengungen machen muß, auch durch
d-'.e blickte zu ihm auf, und jetzt sah er, baß in fjm Augen wahrhaftig Tränen ftanben. Das er« Sterte ihn stark. Seit vielen Jahren hatte er sie dit mehr meinen sehen. Sie nahm sich auch sogleich =1- mmen.
'Llso ja, bu hast recht — ein Mann!"
Und du hast ihn dir gleich mitgebradjt?"
"5r hat mich nach Hause begleitet."
War er schon hier? Ich meine, hat et hier im fr je Besuch gemacht?"
"kopa hat es für richtig gehalten, seinen Besuch Zehnen."
"Zm Und weshalb?"
„Janad) mußt bu ihn selber fragen. Seine Ge- ^"en find unerforschlich wie beim lieben Gott." fas klang nach ungestümer Auflehnung. Gert schmatz einmal bas Zimmer, warf feine Zigarette, E "hm nicht mehr schmeckte, zum Fenster hinaus 11 blieb wieder vor Lolott stehen. „Nun erzähl
Zusammenhängend, Kleines. Was ist das für h Mann, den bu dir mitgebracht hast. Wie heißt
'denry Lasard."
»alingt gut. Ein Franzose?"
»-in Schweizer ober vielmehr .. ach, ich weiß ist nirgenbs zu Hause und überall *
gpn schwerer Fehler!"
e machte eine heftige Hanbbewegung, die be- t4.”n fällte: Nun fängst bu also auch schon an! Er B« sofort ein: „Das war nur so hingeredet, F1«! (Es sollte nichts gegen deinen Schweizer Lln' der überall und nirgends zu Hause ist. Du P 'M in Arosa kennengelemt?"
s£$on auf der Fahrt dorthin. Wir haben uns 'lßchen unterhalten, so wie man sich eben wäh- J1» einer langen Fahrt unterhält, und dabei stellte i.heraus, baß er auch nach Arosa wollte. Und I1 ®ir doch fremd waren, kümmerte er sich um
Frau Triebsch war entzückt von ihm —
werden die kleinen Plaketten der 6. Reichsstraßensammlung im zweiten Kriegswinterhilfswert zu einer machtvollen Kundgebung deutscher Größe einst und jetzt.
Veranstaltungen der SA. in Gießen.
Zur Förderung des Abzeichen-Verkaufs hat die SA.-Standarte 116 in Gießen für den morgigen Samstag eine Reihe von besonderen Veranstaltungen vorgesehen. Im Laufe des morgigen Vormittags werden SA.-Führer geschloffene Serien der Abzeichen in Geschenkpackung zum Kauf anbieten. Am Samstagnachmittag wird den Kindern an der Ecke Plockstroße-Johannesstraße Gelegenheit zum Reiten und Fahren mit Pferden der Gießener Rei- ter-SA. der Reiter-Standarte 147 geboten sein Auf dem freien Gelände neben dem .Lotzekasten" (Hofraum) kann man sich mit Ballonschießen vergnügen, während einige Häuser weiter in dem früheren Schulzeschen Laden Ecke Kreuzplatz Torpedos auf ein englisches U-Boot geworfen werden können. Die Marine-SA. stellt am Ludwigsplatz das Modell einer Hafeneinfahrt zur Besichtigung bereit. DerNachrichten- Sturm wird sich mit feiner Lautsprecheranlage in den Dienst der Sache stellen. Der Musikzug der Standarte 116 wird am Samstag von 17 bis 18 Uhr auf dem Kreuzplatz mit einem Platzkonzert unter Leitung von Obersturmführer Herrmann erfreuen. Die NSKOV. wird an der Ecke Licher Straße/Kaiferallee einen Schießstand aufbauen und alle Schießfreudigen dort erwarten. Im Laufe des Sonntags wird die Sammlung in ben Häusern burchgeführt werden.
■ Kloria-Palast (Selterswea): „Im Schatten des krges’'. — Lichtspielhaus Buhnh-»fst-<»be)r
M vor Anker . — Overhefiischec Kunstverein: 730 bis 18.30 Uhr Ausstellungen im Stadttheater n) hn Turmhaus am Brandplatz.
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Aus der Siaöi Gießen
Vorboten am Dege.
Gib acht auf deinen Deg?
Hoppla! Bei der Verdunkelung kann es schon einmal Vorkommen, daß man mit Jemand auf der Straße zusammenstößt. Ein kleiner Schreck, eine kurze Entschuldigung, und alles ist wieder in Ordnung. Wie anders ist das, wenn man nicht mit einem Menschen zusammenstößt, sondern z. B. mit einem Fuhrwerk, einem Auto oder einer Straßenbahn! Da braucht man sich nicht zu entschuldigen. Dafür bekommt man meistens mehr ab als ein paar Beulen. Denn es ist schon einmal so, ein Straßenbahnwagen ist härter als der dickste Schädel. Drum gib acht auf deinen Weg, Volksgenosse! Am eiligsten hast du es meistens auf deinem Weg zur Arbeitsstätte. Da willst bu Minuten abjagen und wirst achtlos. Irn Betrieb hängt schon am (Eingang eine Warntafel, die auf die Unfallgefahren im Werk hinweist An entsprechenden Maschinen find Unfallschutzvorrichtungen angebracht. Aber hier wie auf dem Weg zur Arbeitsstätte ist her einzelne selbst durch seine Achtsamkeit der beste Schutz gegen Unfall. Es gehört bazu Verantwortlichkeit ber Gemeinschaft und sich selbst gegenüber, sowie Beherzigung ber Verkehrsoorschriften und Ratschläge, an denen es gewiß nicht fehlt. Bedenke, als gesunder Mensch nützt du durch deine Arbeit deinem Volk. Und im Krieg braucht das Vaterland jeden einzelnen. Ein verunglückter und invalider Mensch fehlt unserem Produktionsleben. Darum gib acht auf deinen Weg zur Arbeitsstätte! Auch das ist Dienst an deinem Volke!
Oie Versorgungslage im lihein-Main-Gebiet.
Milch - und Fettwirtschaft: Der Bedarf an Milch, Milcherzeugnisfen, Deien und Fetten war in ber Berichtswoche ausreichenb geberft.
Getreibewirtfchaft: Bei Futtermitteln ist bie Lage unverändert. Von ber Hauptvereinigung würben 150 t Gerstefuttermehl zugewiesen, welche vorwiegenb für nichtlandwirtschaflliche Schweinehalter Verwendung finden sollen.
Viehwirtschaft: Aus allen Märkten waren bie Gesamtanlieferungen an Rinbern, Schweinen und Kälbern so reichlich, daß auf keinem Markt und keiner Verteilungsstelle im Verbandsgebiet Fleisch- Zuschüsse notwendig waren. Die gesamten Fleisch- Qualitäten waren mit mittel bis gut zu bezeichnen. Die Belieferung der Märkte und Verteilungsstell^n wird auch in ben nächsten Wochen für ben eigenen Bebarf ausreichenb fein.
Kartoffelwirtschaft: Die Dersorgungs- lage ist nach wie vor sehr gut. Es fanden nur geringe Verladungen im engeren Grenzverkehr und im eigenen Gebiet statt. Die Lage auf dem Saat- kartoffelmarkt hat sich insofern geändert, als es dem Handel und ben Geossenschaften nunmehr gelungen ist, größere Kartoffelaufkäufe au tätigen.
Gartenbauwirtschaft: Ein Zug spanischer Apfelsinen würbe schlüsselmäßig verteilt. Zitronen sind etwas knapper geworden, nachdem jetzt die Wehrmacht in stärkerem Maße als Käufer auftritt. Auch Apfelsinen erhält bie Wehrmacht jetzt in größerer Menge. Die Versorgung mit Gemüse kann im Verhältnis zur Jahreszeit als ausreichend angesehen werden.
Selbstverschuldeter Unfall berechtigt nicht zu Gehaltsanspruch.
Eine Verkäuferin, die wegen eines Unfalls auf der Straßenbahn arbeitsunfähig geworden war. klagte am Kölner Arbeitsgericht auf Weiterzahlung des Gehalts bis zu sechs Wochen, auf das sie nach den gesetzlichen Bestimmungen Anspruch habe. Die beklagte Firma machte geltend, daß die Klägerin den Unfall selbst verschuldet habe, indem sie während der Fahrt aus dem Wagen abgesprungen und zu Fall gekommen sei. Dagegen erklärte die Klägerin, bie ein Selbstverschulden bestritt, sie ^ei an der Haltestelle ausgestiegen und dabei infolge der herrschenden Dunkelheit gestürzt. Ein als Zeuge vernommenes Ehepaar bekundete, daß sie der Klägerin bei dem Unfall die Hand verbunden hätten, wobei die Klägerin selbst zugegeben habe, sie sei von der noch fahrenden Straßenbahn abgesprungen und dann hingefallen. Nach dieser Beweisaufnahme erklärte das Gericht, daß nach der eigenen Angabe der Klägerin, bie sie gleich nach bem Vorfall den Zeugen gegenüber gemacht habe, ein selbstverschuldeter Unfall oorliege und daher die Klage abge« wiesen werden müsse, falls die- Klägerin es nicht vorziehe, ihren Anspruch zurückzuziehen. Die Kläge- rin folgte bem guten Rat.
Der Passant, der eben noch eilig über den Bür- ersteig hastete, blieb plötzlich stehen. Er sah an rm Baum empor, dessen Aeste aus einem Dor- ^rteu ragten. War von dort oben nicht eben ein eblicher Vogelruf gekommen? Richttg, dort oben ber kleine Künstler und pfiff ein munteres /zida zizidä. Also eine Meise, stellte der Mann
üigs? Der niedliche Sänger turnte hurtig auf den Zeigen entlang, und schon kamen zwei andere I üiner Gattung, um es ihm gleichzutun.
Im Weitergehen nahm ber Passant bas hübsche Hlb ber buntgefieberten Gesellen im kahlen Geäst t-s Baumes als ein Geschenk mit, das ihm ber Mag em Straßenrands bescherte. Er fühlte sich schwingt und warf einen Blick zum Himmel, ber im mit einem Male heller unb ermutigenber er- Kien. Natürlich, es ging ja dem Lenz entgegen, ben le kleinen Sänger injnitten ber Stabt so eifrig t rausfagten, als feien sie zu Herolden berufen. |nb, als wären seine Ohren geschärft, vernahm ii aufmerksam gewordene Mann jetzl auch ein lohaftes „pink — pink — pink". Von dem Pfeiler ner Gartenmauer ertönte es immerzu. Das war k Buchfink; wer hätte es auch anders fein tön- irn?'(Er pfiff zwar noch keine Strophe, wie sie so pm im Frühling gehört wird, aber immerhin: er j lelbete sich bereits. Seine Brust zeigte schon eine | -ilichtige Röte, bie ausgezeichnet zu dem Graublau |||tmes Kopfes kontrastierte.
i Tatsächlich, noch ein Vorbote, dachte ber Mann Hs städtischen Treibens unb gönnte sich einen wei- [jtren Augenblick, um ben munteren Finken zu beachten, Der zutraulich sitzen blieb. Aber bann flog jdr hübsche Sänger boch auf, um sich auf bem näch- |n Pfeiler niederzulassen, wo er wiederum ein liites „pink —pink —pink" anschlug. Es ist Zeit, «H bem Manne ein, sons^ komme ich zu spät ins eiro. (Es war in ber Mittagszeit, unb seine Pause fcig zu (Enbe. Beschleunigten Schrittes setzte er Hnen Weg fort, aber er fühlte sich frohgestimmt. ! las doch Kleinigkeiten ausmachen können, über« j Irie er, wenn man sie beachtet, auch wenn sie sich ! W alltäglichen Wege zeigen. Ein paar Meisen und p Buchfink — eine Erscheinung, die nicht viel besten will, unb bie doch so viel bedeutet, wenn man \ viß, daß sie eine neue Jahreszeit ankündet. Eine ?8ihreszeit, deren aussichtsreiche Nähe allein schon l ^gestimmte Glücksgefühle und anregende Impulse


