Wieder ein Merkreuziräger aus Obecheffen
*
m, er
schon fast eine Drangperiode. Hier hinein fällt der
ein r
11 ■
Lustspiel von Bielen.
4411D
hingab.
Karten in d.Verkaufsstelle Seitersw. 60, Tel. 2141
In tiefer Trauer:
Glück im Schloß
>» ... ■*' 6'cninbi
SießenezVorfragsrinü SJ/
IStellenangebotel Wlkkk SÖ®C
1 11 .......... Nachtschränkchen
leine Uriprnngi-
und neues Regal
oblchriftei« dem Be
GLORlfl
Q
att&wäUde-
Die Schuhe halten länger und bleiben länger schön!
PQLQST
G । .essen
I. HFRBtBT HERZOG
Auch zum Feldpostversand zugelassen.
feen, ifro’ife
Heute Montag Erstaufführung des neuen lustigen Terra-Films
M hir
ULSgen
Las 2 [ten, e rtä bis
j*. 2e if aus ■ werfet
1 |elb[ hbietes M mit d
6im
Qume
Jen«
Heinrich Blum jr.
Dr. Karl Hofmann und Frau
Betty, geb. Blum
men c
M «W
Willi Blum, Masch.-Maat, z.Z. im Felde
und Braut Martha Kammerer
Mionen CiRi uv.gei liang n iwro Mische bien en H gen 5 50 3 k and sternl
Für die mir anläßlich meiner Geschäfts-Eröffnung von ?llen Bekannten und Freunden schriftlich und telefonisch zugegangenen Glück- u. Segenswünsche sowie für die zahlreichen Blumenspenden sage ich hiermit meinen herzlichsten Dank. 4417A
Johannes Lauer
Haus- und Küchengeräte Gießen, Seltersweg 12
UHRMAC HERME IST El- GIESSEN fflTtP.5W.3-» HiL*875
G.B C. 41/14453
| Verkäufe |
Ein Wurf
Ferkel
7 St., 10 Wochen alt, zu verkaufen Engelbert Berkmano LanaSdorf
bei Lich. l44r4v
KCJ
Ernst Walldorf II. und Frau Elisabeth, geb. Steller nebst Kindern
Karl Walldorf, z. Z. im Felde
Heinz Walldorf, z. Z. im Felde
lind alle Angehörigen.
Gießen (Kläranlage 64), den 21. Oktober 1941.
03545
Zum Inkasso und zur Betreuung unserer Mitglieder suchen wir für mehrere Hauvtorte deS Land-
Sp.-Vg. 1900-BurMmS 3:2(0:1)
Diesen Sieg dürfen die Blau-Weißen als sehr glücklich bezeichnen. Lerdient wäre er für Burgsolm; gewesen. Die Gäste zeigten nämlich eine weit des. sere Leistung als die Platzbesitzer. Auch war der größere Eifer auf ihrer Seite. Wenn es trotzdem nicht zu dem ersehnten Erfolg kam, dann war die; ausgesprochenes Pech.
Mit dem Wind spielend, erlangen die Gäste gleich Feldoorteile, zumal 1900 vorerst nur 10 Mann zrn Stelle hatte. Die Angriffe sind jedoch nicht geschlos. sen genug, so daß die Verteidigung der Platzbesitzer immer wieder erfolgreich eingreifen kann. Hieraus versuchen die beiden Außenstürmer mit Weitschüs, sen zu Erfolgen zu kommen. Hier fehlt jedoch die Genauigkeit. Erst in der 30. Minute gelingt es dem Rechtsaußen, eine hohe Vorlage des Halblinken ge. rade noch mit ausgestrecktem Bein über die Linie zu bugsieren. Der Erfolg verleiht den Gästen mach: tig Antrieb, jedoch die Platzbesitzer wissen, daß ein weiterer Derlusttreffer gleichbedeutend mit einer Niederlage ist. Hierdurch wird der Kampf hart. Der Ball ist stets stark umkämpft. Eine freie Bahn firt« det sich kaum für ihn, wodurch auch keine Treffer zustande kommen. Nach dem Wechsel kommt 19(N1 einige Zeit gut in Fahrt. Kurz nach dem Wieder- anstoß ist es Jung, der einen Schnitzer der gegnerö scheu Verteidigung ausnutzt und allein mit dem Ball aufs Tor steuert. Seinen Schuß kann der
kreifes Gießen nebenamtliche
Ortsverwalter
«Männer und trauen)
Hüter nicht richtig fassen, prompt ist Erhard zur Steile und schießt überlegt zum vielbejubelten 2:1 em. Dies löst eine starke Angriffswelle der Gäste aus Mit Glück und einer glänzenden Leistung von Enders übersteht 1900 diesen Druck. Ja, als Schuld verletzt ausgeschieden war, gelingt es Jung, in einem Alleingang aus spitzestem Winkel auf 3:1 zu erhöhen. In den restlichen 12 Minuten gelingt es den Burgsolmsern wohl noch auf 3:2 zu verkürzen, zu dem mehr als verdienten Unentschieden reicht es jedoch allerdings nicht mehr aus.
Die Gäste hatten eine stabile Elf zur Stelle. Ei« nach dem Wechsel vorgenommene Umstellung — der rechte Verteidiger führte jetzt den Sturm und der Mittelstürmer verteidigte.—, kostete der Mannschaft vielleicht den.Sieg, da gerade dieser Spiele» sich verschiedene Schnitzer leistete, die zu den Treffern der Blau-Weißen führten. 1900 in der Aufstellung: Enders, Schuck, Bötz, Ruhl, Sittner, Carsten-, Schuld!, Erhard, Weniger, Jung, Volkert brauchte einen langen Anlauf. Zum Schluß fehlte es an de» erforderlichen Kondition. Schiri Volkmar, Wetzlar^ war ein umsichtiger Leiter.
DieDenlscbeMM
Kreisdienststelle
M 2 läuft n jed Sogei nier likrai
Sloan Iflehen' Eich Mneti ’N i Ji alle Wert m
Meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Großmutter
Marie Blum, geb. Trechsler
ist nach langem schweren Leiden in Frieden heimgegangen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Helnr. Blum, Spenglermstr. Emmy Blum
MI.MIM von älter. Dame, deren Mann in der Augenklinik liegt, sofort gesucht. Schr. Angebote u. 4427D an den Gießener Anzeiger erbet.
Das große Lachen über einen der erfolgreichsten und lustigsten Bühnenschwänke
Vater sein dagegen sehr! “
findet in dem Lustspielfilm — nach genanntem Bühnenstück — eine mitreißende Steigerung B
Heute Montag, 27. Okt. 1941, im Theater, 19 Uhr 3. Veranstaltung im 16er-Ring
Ich bin kein Casanova
Tieferschüttert erhielten wir die Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder und Neffe
Ernst Ludwig Walldorf
Gefreiter in einem Artillerie-Regiment nach überstandenen Kämpfen in Frankreich am 17. September 1941 im Osten sein Leben im Alter von 22 Jahren für sein Vaterland
L? hi
R
Dieter Hofmann, Enkelkind.
Gi^ßsn (Grabenstraße 9), den 24. Oktober 1941.
Beerdigung: Dienstag, den 28. Oktober, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. 0M8e
Blauer Wellensittich entflogen. Abzugeben l44:'«v Markwlatzl7III
„ÄU M m.Svrungrahm. und dreiteiliger Matratze, 2,10x 1,30 m und ein kL Biedermeier- Chaiselongue ohne Ueberzug, zu verkauf. 03591 HlinMurgwall I4l.
NlGS
Mt-9old
auch Doublt, Alt-Silber
5?
'"dl
diesem Stand wiederholt sich der Verlauf, wie kurz zen dt vor der Pause. Mann gegen Mann gestaltet sich der Kampf. Durch ihre körperliche Vortelle gelanget
Sie inb 3a
JJ bler 2 JP bnei
J Nv W C*wft 2JenPro n u" zwe |wit f Mst L™ be
E?ut E*«
Rtent Bk Sj»e rb
p
Es ist zwecklos, Schuhcreme dick aufzutragen. Man erschwert sich dadurch nur die Arbeit. Schuhcreme muß hauchdünn und überallhin verteilt werden; dann springtderGlanz schnell an, und die Bürsten bleiben viel länger sauber. Voraussetzung ist natürlich gute Schuhcreme, so das bestens bekannte, Erdal
(Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung / Volksbildung Stätte Gießen in der NS.-Bemelnsch. Kraft durch Freite
Dienstag, den 28. Oktober 1941, abends 7.15 Uhr, Neue Aula der Universität
Feierstunde aus Anla6 der »Woche des deutschen Buches« M
Dr. Hermann BURTE spricht über
Die europäische Sendung der deutschen Dichtung
Kartenverkauf Saalkasse.
tigfein zyeutk
die Gäste auch zu einer Feldüberlegenheit, ja es ist i I schon fast eine Dranqperiode. Hier hinein fällt der 0$ her Führungstreffer der Platzbesitzer. Bei einem Angrif! -Iinöaß'
fe
Feindes vorzudringen und das feindliche Stellungs- fystem zu erschüttern, daß der Widerstand bald zusammenbrach. Bereits am folgenden Tage konnte unter Ausnutzung dieser Erfolge eine weitere Sowjetwiderstandslinie im Angriff durchbrochen werden. Dafür führte Dielwerth wiederum seinen Zug in vorderster Linie gegen die überragende, stark ausgebaute Höhe bei Duderhof. Obwohl die hereinbrechende Dunkelheit erhebliche Schwierigkeiten für die Orientierung und Führung mit sich brachte, gelang es Oberfeldwebel Vielwerth, die Dergstellung ohne Rücksicht auf die Flankenbe- drohung zu nehmen und die noch besetzten Feldstellungen auszuheben. Damit war die Voraussetzung für das weitere Vorgehen auf Leningrad gesichert. Die Heltentaten des tapferen Oberfeldwebels Vielwerth fanden in der .Verleihung des Ritterkreuzes verdiente Anerkennung.
*
Oberfeldwebel Dielwerth entstammt einer seit 1900 in Büdingen ansässigen Familie. Schon sein Großvater war dort Bahnmeister; sein Vater Willi Vielwerth, aus Gelnhausen stammend, ist am Fi- ninzamt Büdingen angestellt; die Mutter, Marie geb. Heppner, ist Büdingerin. Der neue Ritterkreuzträger Wilhelm August (genannt Erich) Vielwerth besuchte in Büdingen die Volksschule, kam dann in die Werkzeugmacherlehre und war bei der Firma Albinger und Betzolü tätig. In der Krisenzeit arbeitete er, um nicht stempeln gehen zu müssen, zwei Jahre lang in der Landwirtschaft und trat dann, nachdem er ein halbes Jahr freiwilligen Arbeitsdienst abgeleistet hatte, in die Landespolizei in Darmstadt ein. Von hier aus wurde er, inzwischen zum Truppwachtmeister aufgerückt, 1935 als Unteroffizier in die Wehrmacht übernommen. Zwei Brüder von ihm stehen ebenfalls im Osten, einer davon als Schirrmeister im gleichen Bataillon.
wird Jung kurz vor dem Strafraum umgelegt. Der Strafstoß, von ihm selbst ausgeführt, kann der Gäste' fiter Lc
Mit dem Gedenken an die an der Front stehenden Berufskameraden, mit dem Gruß an Führer und Wehrmacht und mit den Liedern der Nation wurde die Feierstunde geschlossen.
Von der Industrie- und Handelskammer Friedberg.
Zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Friedberg wurde vom Reichswirtschaftsminister der Inhaber der Baufirma Karl Hofmann II. in Ortenberg, Karl Hofmann II., Ortenberg, berufen. Zum Vizepräsidenten wurde Kaufmann Wllh. Simon, Bad-Nauheim, berufen.
Schwere Bluttat
in der Frankfurter Altstadt.
Lpd. Franks u r t a. M., 24. Okt. Bei der Revision eines Hotels in der Frankfurter Altstadt wurde der 28jährige, steckbrieflich gesuchte S e b a - stian Gundolf aus Einhausen von einer Kriminalbeamtenstreife gestellt. Er machte überraschend von seiner Schußwaffe Gebrauch, bevor die Beamten selbst zur Waffe greifen konnten. Zwei der Beamten erlagen alsbald ihren Verletzungen, während der Dritte
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat — wie wir auf der zweiten Selle dieser Ausgabe berichten — dem Oberfeldwebel Wilhelm D i e l w e r t h, Zugführer in einem mot Infanterie-Regiment, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.
Oberfeldwebel Wilhelm Dielwerth geboren am 10.2.1912 in Büdingen, hat, wo er auch im Kampfe eingesetzt wurde, seinem vielsagenden Namen alle Ehre gemacht. Er hat sich bereits in den Dorfeldkämpfen und im Westfeldzug durch besonderer; persönlichen Mut und entschlossenes Draufgängertum ausgezeichnet und im Abwehrkampfe gegen die Sowjets durch selbständiges Handeln' und mitreißende Tapferkeit als vorbildliche Führerpersönlichkeit bewährt, deren Leistungen bereits durch Verleihung beider Eisernen Kreuze anerkannt wurden. Als beim Kampfe um die Erzwingung des Durchbruchs durch den äußeren Befesti- gungsgürtel bei Nutaküla vor Leningrad die beiden vorderen Züge seiner Kompanie Dor J)en Sowjetbunkern und Feldstellungen fesllagen, stürmte Dielwerth trotz heftigen Flankenfeuers mit seinem Zuge aus eigenem Entschluß im richtigen Augenblick vorwärts. Es gelang ihm auf Grund der am Abend vorher bei einem Spähtrupp gewonnenen Geländekenntnis feinen Zug richtig nach vorn zu bringen. Er brach in die Stellung der sich zäh wehrenden Sowjets ein und rollte sie auf. Von Bunker zu Bunker riß er den Zug durch feinen beispielhaften Einsatz vor. Innerhalb kürzester Zeit waren zwei Geschützbunker mit gepanzerten 7.6-cm-Geschützen, darunter ein zweistöckiger, zehn MG.-Bunker und etwa 30 kleine Bunker genommen und eine Anzahl Gefangene gemacht. Diese von Oberfeldwebel V i el- wert h erreichten Erfolge ermöglichten es weiteren Teilen seines und des linken Nachbarbataillons, durch die Einbruchstelle bis tief in den Rücken des
nes Vertrauen auch im neuen Wirkungskreise zu verdienen, und gelobte, seine neuen Pflichten und Verpflichtungen gewissenhaft zu erfüllen. Er fei gern nach Gießen mit feinem reichen Kulturleben und seiner schönen Umgebung gekommen. Er wünsche das beste Einvernehmen mit allen Stellen, bekenne sich aber als Feind des Papierkrieges zugunsten mündlicher Aussprache und persönlicher Beziehungen. Mit dem Dank an die Behördenvertreter verband Dn I a c 0 b i die Versicherung, alles für eine gedeihliche Zusammenarbeit tun zu wollen; auf enge Tuchfühlung mit der Partei lege er besonderen Wert. Im gleichen Sinne gelte fein Dank auch Oberstaatsanwalt K n a u ß. Der Abschied von der Wehrmacht sei ihm nicht leicht geworden; oder er werde den Geist soldatischer Pflichterfüllung auch an der neuen Arbeitsstätte pflegen. Mit dem Dank an Landgerichtsdirektor Dr. Feilbach bat Dr. I a c 0 b i die Gefolgschaft um volles Vertrauen. Im Geiste des Nationalsozialismus, mit Verständnis für das Volkstänze, mit Härte gegen Rechtsbrecher roefbe er "fein Amt führen; als oberster Grundsatz gelte: Recht ist allein, was dem deutschen Volke nützt. So werde man, trotz Personalmangel, im richtigen Korpsgeist die großen gemeinsamen Aufgaben für Führer und Volk merftern.
Schriftliche Meldungen erbeten, saooeila, gumrenoerfid) -Walto.©. Bezirksverw.Gießen,Goetbestr.10.
Igjj|inernu^||
Hornnaut, Warzen beseitigt unfehlbar Sicherweg. Nur echt in der Tube u. mit Garantieschein.
* Tube 60 Pfg.
Sichend
Zu haben: Part. Doll, Marktstraße 2d
it>rrbung8>d)telben beilegen! — Lichtbilder tm63ew>erbungeuntet ttflrn mühen zur Der meidung von Verlusten auf her !Rüd<eite flamen und Bn|d)rift des Bewerber« tragen!
Saubere zuverL
Shmöenfrou
für 1-2 St. täglich oder 3 mal wöchentlich ges. Amtsgerichts rat Höckel, Hinden- burgwall 1^44i8v
Mädchen
oder Frau
fürHilfe in Küche für sofort gesucht Wür leniberger Boi
Gießen l 44-sv Bahnhofstr. 15.
[Stellengesuche]
Nettes smierMei sucht Stellung. Schrift!. Angeb. unter 03585 an den Gieß. Anz.
Entlaufen
jg.schwarzbraune
Langhaar- Dackelhündiu auf den Namen „Hexe" börend. Abzugeben l44,M
Dr. Watz
Chirurg. Klinik.
Ihre Geschäfts-
Drucksachen •teilen dleVerblndung her xu Ihren Erzeug- nleeen.Man stellt sich die Beschaffenheit ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen, Briefumschläge,Postkarten, Rechnungen. Oeschäftskerten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert aut gepflegte Drucksachen I Wir bieten •le Ihnen preiswert I Brühl’sche Druckerei Scbulstr. 7, Rut 2251
mit einem Bauchschuß in das Krankenhaus etnae« liefert wurde. Der Täter brachte sich einen tob« lich en Kopfschuß bei.
seelische Erneuerung im Geiste des Nattonalsozialls. mus feien die Heldentaten unserer Soldaten nicht zu denken. Je größer ihre Taten, um so mehr müssen mir uns ihrer würdig erweisen. Die Volksgemeinschaft müsse im Mittelpunkt unseres Daseins tehen. Gerade der Rechtswahrer müsse sich bewußt ein, daß dieser Krieg auch ein Kampf um das deutsche Recht sei; es gehe um eine Auseinander- etzung mit den gleichen Mächten, die bei uns feit Jahrhunderten &je Idee des Rechtes verdunkelt haben. Unserem Volke sei das Recht stets ein Spiegel seiner Seele gewesen, und mit dem Recht nach deutscher Auffassung seien stets Ehrenhaftigkeit, Mut und anständige Gesinnung verbunden; diese Substanzwerte seien durch den Nationalsozialismus wieder zum Durchbruch gekommen. Im nation-alsozialistischen Staate bilde das Reckt ein völkisches Element, seine Aufgabe sei die Aufrechterhaltung der Volksgemeinschaft. Daraus bestimme sich die Stellung des Rechtswahrers im nationalsozialistischen Staate: er müsse politisch Farbe bekennen und sich für den Nationalsozialismus einsetzen. Wer mit dem Volke empfinde, werde auch richtig entscheiden; li- deralistisch beeinflußte Richter seien heute nicht mehr tragbar. Im Rickter des neuen Staates vereinige sich gefestigte Persönlichkeit und klare politische Haltung; fachliche Tüchtigkeit sei daneben selbstverständlich. Nur so können wir auf die Dauer eine nationalsozialistische Rechtspflege gewährleisten. Daß in der Ueberg-angszeit Fehlurteile vorkommen, sei anerkannt; aber der deutsche Richter müsse bestrebt sein, nationalsozialistischer Rechtswahrer im idealen Sinne zu werden.
Der Oberlandesgerichtspräsident wandte sich dann an Landgerichtspräsidenten Dr. Jacobi und gab dem Wunsche Ausdruck, dieser möge sich der Größe der Verantwortung bewußt sein, die ihm im neuen Amtsbereich nicht so sehr in fachlicher wie gerade in weltanschaulicher Hinsicht auferlegt sei. Er müsse die ihm unterstellten Beamten beispielgebend beeinflussen, in kameradschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamem Wirken in der nationalsozialistischen Rechtspflege. An die Gefolgschaft richtete der Oberlandesgerichtspräsident den Appell, ihrem neuen Vorgesetzten volles Vertrauen entgegenzubringen; er biete als alter Frontkämpfer die Gewähr für eine vorbildlich pflichtbewußte Amtsführung. In diesem Sinne, mit Glückwunsch und Handschlag, führte Oberlandesgerichtspräsident Dr. S c r t b a Landgerichtspräsidenten Dr. Jacobi in fein Amt ein.
Nach einem Musikvortrage des Streichquartetts hieß Landgerichtsdirektor Dr. F e i l b a ch den neuen Amtschef mit Herzlicken Glückwünschen willkommen: die Gefolgschaft sei sich der großen Verantwortung bewußt, in ihrem Kreise herrsche die kameradschaftliche Gesinnung einer geschlossenen Arbeitsgemeinschaft, die dem neuen Vorgesetzten volles Vertrauen entqegenbringe und freudige Mitarbeit gelobe.
Oberstaatsanwalt K n a u ß überbrachte namens der ihm unterstellten Behörden Gruß und Glückwunsch; ihm sei das große Interest des neuen Hausherrn für das Strafrecht bekannt; er bitte dieses Interesse auch auf die Gießener Staatsanwaltschaft zu übertragen und hoffe auf ein herzliches Einvernehmen zwischen Landgericht und Staatsanwaltschaft.
Landgerichtspräsident Dr. Jacobi führte nach Dankesworten an Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Scriba aus, er hoffe dessen ihm seither bewiese-
-r
und
alte Silbermünzen
kauft
4245 U
Der tragikomische Roman eines ältlichen Junggesellen
In den Hauptrollen:
Luise Ullrich
Richard Romaiiowsky
Erik Ode, Ed. Wesener, Paul Beckers
Heute Montag 4422 A
Lichtspielhaus
Täglich 2.30,4.45,7.30 Uhr.
Jugend hat keinen Zutritt.
| Kaufgesuche
50-60 Ztr.
Stroh
kaufen gesucht I. H. Preis, Gießen,
WetzlarerWeg80 Tel. 3346. 03587 | |Verschiedenes|
Samstag,25.10.
Geldbeutel mit Inhalt im ModehausBens- berg 03593
verloren.
Gtzgen Belohn, auf dem Fund- büro abzugeben.
Verloren silb. Lorgnette auf dem Wege Goethestraße bis Hinüenburgwall Abzug, geg. Bel. aufd.Funobüro.
Er spart
IZoit, denn er ■ bereitet sich .
heißes Wasser P zum Rasieren V A und zur Mund- i I pflege mit Q 1 Trockenbrenn- \ Stoff Esblt.
7 Ceberall erhültt. h PreU 2üTablet1ea v mltklekifmHoch- 1 ö stell 60 M. ff Bezugsquellen l weist nach der i Hersteller: Erlen 4 schumm, Esblt- Ä Bronostn t-Fabrlll J Stuttgart W1U9
................
Studentin sucht ver 1. 11. lnW.Zinmer evtl. m. Pension. Gefl. Angeb. an A.Balzer, Braugasse 6.
BÖnräer mitKochgelegen» heit von Ehepaar gesucht.
Schr. Ang. unt. 03586 a.d.G.A.
letigiüsse, zu verkauf, [ossbo rrtbfin tun fieugntt Bruckstk. 19 II. ■ Kon. ___________-___— -
C/W mit Adelheid Seeck • Anja Elkoff Grete Weiser • Willi Rose Regie: Arthur Maria Rabenalt Musik: Walter Kollo 4415
Neuste Deutsche Wochenschau
Täglich 2.15, 4.30, 7.30 übr. - Jugend hat keinen Zutritt
Gästehüter jedoch meistern. Kurz darauf ist Erhard, der eine hohe Vorlage von Weniger gefdrift ijtpr-B
aufnimmt und placiert zum Ausgleich einsendet. Bei


