Ausgabe 
27.10.1941
 
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Wieder ein Merkreuziräger aus Obecheffen

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schon fast eine Drangperiode. Hier hinein fällt der

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Lustspiel von Bielen.

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hingab.

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In tiefer Trauer:

Glück im Schloß

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Heinrich Blum jr.

Dr. Karl Hofmann und Frau

Betty, geb. Blum

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Willi Blum, Masch.-Maat, z.Z. im Felde

und Braut Martha Kammerer

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Für die mir anläßlich meiner Geschäfts-Eröffnung von ?llen Bekannten und Freun­den schriftlich und telefonisch zugegangenen Glück- u. Segens­wünsche sowie für die zahlreichen Blumenspenden sage ich hiermit meinen herzlichsten Dank. 4417A

Johannes Lauer

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Gießen (Kläranlage 64), den 21. Oktober 1941.

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Sp.-Vg. 1900-BurMmS 3:2(0:1)

Diesen Sieg dürfen die Blau-Weißen als sehr glücklich bezeichnen. Lerdient wäre er für Burgsolm; gewesen. Die Gäste zeigten nämlich eine weit des. sere Leistung als die Platzbesitzer. Auch war der größere Eifer auf ihrer Seite. Wenn es trotzdem nicht zu dem ersehnten Erfolg kam, dann war die; ausgesprochenes Pech.

Mit dem Wind spielend, erlangen die Gäste gleich Feldoorteile, zumal 1900 vorerst nur 10 Mann zrn Stelle hatte. Die Angriffe sind jedoch nicht geschlos. sen genug, so daß die Verteidigung der Platzbesitzer immer wieder erfolgreich eingreifen kann. Hieraus versuchen die beiden Außenstürmer mit Weitschüs, sen zu Erfolgen zu kommen. Hier fehlt jedoch die Genauigkeit. Erst in der 30. Minute gelingt es dem Rechtsaußen, eine hohe Vorlage des Halblinken ge. rade noch mit ausgestrecktem Bein über die Linie zu bugsieren. Der Erfolg verleiht den Gästen mach: tig Antrieb, jedoch die Platzbesitzer wissen, daß ein weiterer Derlusttreffer gleichbedeutend mit einer Niederlage ist. Hierdurch wird der Kampf hart. Der Ball ist stets stark umkämpft. Eine freie Bahn firt« det sich kaum für ihn, wodurch auch keine Treffer zustande kommen. Nach dem Wechsel kommt 19(N1 einige Zeit gut in Fahrt. Kurz nach dem Wieder- anstoß ist es Jung, der einen Schnitzer der gegnerö scheu Verteidigung ausnutzt und allein mit dem Ball aufs Tor steuert. Seinen Schuß kann der

kreifes Gießen nebenamtliche

Ortsverwalter

«Männer und trauen)

Hüter nicht richtig fassen, prompt ist Erhard zur Steile und schießt überlegt zum vielbejubelten 2:1 em. Dies löst eine starke Angriffswelle der Gäste aus Mit Glück und einer glänzenden Leistung von En­ders übersteht 1900 diesen Druck. Ja, als Schuld verletzt ausgeschieden war, gelingt es Jung, in einem Alleingang aus spitzestem Winkel auf 3:1 zu er­höhen. In den restlichen 12 Minuten gelingt es den Burgsolmsern wohl noch auf 3:2 zu verkürzen, zu dem mehr als verdienten Unentschieden reicht es je­doch allerdings nicht mehr aus.

Die Gäste hatten eine stabile Elf zur Stelle. Ei« nach dem Wechsel vorgenommene Umstellung der rechte Verteidiger führte jetzt den Sturm und der Mittelstürmer verteidigte., kostete der Mann­schaft vielleicht den.Sieg, da gerade dieser Spiele» sich verschiedene Schnitzer leistete, die zu den Tref­fern der Blau-Weißen führten. 1900 in der Aufstel­lung: Enders, Schuck, Bötz, Ruhl, Sittner, Carsten-, Schuld!, Erhard, Weniger, Jung, Volkert brauchte einen langen Anlauf. Zum Schluß fehlte es an de» erforderlichen Kondition. Schiri Volkmar, Wetzlar^ war ein umsichtiger Leiter.

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Kreisdienststelle

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Meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Groß­mutter

Marie Blum, geb. Trechsler

ist nach langem schweren Leiden in Frieden heimgegangen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Helnr. Blum, Spenglermstr. Emmy Blum

MI.MIM von älter. Dame, deren Mann in der Augenklinik liegt, sofort ge­sucht. Schr. An­gebote u. 4427D an den Gießener Anzeiger erbet.

Das große Lachen über einen der erfolgreichsten und lustigsten Bühnenschwänke

Vater sein dagegen sehr!

findet in dem Lustspielfilm nach genanntem Bühnenstück eine mit­reißende Steigerung B

Heute Montag, 27. Okt. 1941, im Theater, 19 Uhr 3. Veranstaltung im 16er-Ring

Ich bin kein Casanova

Tieferschüttert erhielten wir die Nach­richt, daß unser lieber Sohn, Bruder und Neffe

Ernst Ludwig Walldorf

Gefreiter in einem Artillerie-Regiment nach überstandenen Kämpfen in Frankreich am 17. September 1941 im Osten sein Leben im Alter von 22 Jahren für sein Vaterland

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Dieter Hofmann, Enkelkind.

Gi^ßsn (Grabenstraße 9), den 24. Oktober 1941.

Beerdigung: Dienstag, den 28. Oktober, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. 0M8e

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diesem Stand wiederholt sich der Verlauf, wie kurz zen dt vor der Pause. Mann gegen Mann gestaltet sich der Kampf. Durch ihre körperliche Vortelle gelanget

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Dienstag, den 28. Oktober 1941, abends 7.15 Uhr, Neue Aula der Universität

Feierstunde aus Anla6 der »Woche des deutschen Buches« M

Dr. Hermann BURTE spricht über

Die europäische Sendung der deutschen Dichtung

Kartenverkauf Saalkasse.

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die Gäste auch zu einer Feldüberlegenheit, ja es ist i I schon fast eine Dranqperiode. Hier hinein fällt der 0$ her Führungstreffer der Platzbesitzer. Bei einem Angrif! -Iinöaß'

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Feindes vorzudringen und das feindliche Stellungs- fystem zu erschüttern, daß der Widerstand bald zu­sammenbrach. Bereits am folgenden Tage konnte unter Ausnutzung dieser Erfolge eine weitere Sowjetwiderstandslinie im Angriff durchbrochen werden. Dafür führte Dielwerth wiederum seinen Zug in vorderster Linie gegen die überragende, stark ausgebaute Höhe bei Duderhof. Obwohl die hereinbrechende Dunkelheit erhebliche Schwierig­keiten für die Orientierung und Führung mit sich brachte, gelang es Oberfeldwebel Vielwerth, die Dergstellung ohne Rücksicht auf die Flankenbe- drohung zu nehmen und die noch besetzten Feld­stellungen auszuheben. Damit war die Voraus­setzung für das weitere Vorgehen auf Leningrad gesichert. Die Heltentaten des tapferen Oberfeld­webels Vielwerth fanden in der .Verleihung des Ritterkreuzes verdiente Anerkennung.

*

Oberfeldwebel Dielwerth entstammt einer seit 1900 in Büdingen ansässigen Familie. Schon sein Großvater war dort Bahnmeister; sein Vater Willi Vielwerth, aus Gelnhausen stammend, ist am Fi- ninzamt Büdingen angestellt; die Mutter, Marie geb. Heppner, ist Büdingerin. Der neue Ritter­kreuzträger Wilhelm August (genannt Erich) Viel­werth besuchte in Büdingen die Volksschule, kam dann in die Werkzeugmacherlehre und war bei der Firma Albinger und Betzolü tätig. In der Krisenzeit arbeitete er, um nicht stempeln gehen zu müssen, zwei Jahre lang in der Landwirtschaft und trat dann, nachdem er ein halbes Jahr freiwilligen Ar­beitsdienst abgeleistet hatte, in die Landespolizei in Darmstadt ein. Von hier aus wurde er, inzwischen zum Truppwachtmeister aufgerückt, 1935 als Unter­offizier in die Wehrmacht übernommen. Zwei Brü­der von ihm stehen ebenfalls im Osten, einer davon als Schirrmeister im gleichen Bataillon.

wird Jung kurz vor dem Strafraum umgelegt. Der Strafstoß, von ihm selbst ausgeführt, kann der Gäste' fiter Lc

Mit dem Gedenken an die an der Front stehen­den Berufskameraden, mit dem Gruß an Führer und Wehrmacht und mit den Liedern der Nation wurde die Feierstunde geschlossen.

Von der Industrie- und Handelskammer Friedberg.

Zum Präsidenten der Industrie- und Handels­kammer Friedberg wurde vom Reichswirtschafts­minister der Inhaber der Baufirma Karl Hof­mann II. in Ortenberg, Karl Hofmann II., Ortenberg, berufen. Zum Vizepräsidenten wurde Kaufmann Wllh. Simon, Bad-Nauheim, berufen.

Schwere Bluttat

in der Frankfurter Altstadt.

Lpd. Franks u r t a. M., 24. Okt. Bei der Revision eines Hotels in der Frankfurter Altstadt wurde der 28jährige, steckbrieflich gesuchte S e b a - stian Gundolf aus Einhausen von einer Krimi­nalbeamtenstreife gestellt. Er machte überraschend von seiner Schußwaffe Gebrauch, be­vor die Beamten selbst zur Waffe greifen konnten. Zwei der Beamten erlagen alsbald ihren Verletzungen, während der Dritte

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat wie wir auf der zweiten Selle dieser Ausgabe berichten dem Oberfeldwebel Wilhelm D i e l w e r t h, Zugführer in einem mot Infan­terie-Regiment, das Ritterkreuz des Eisernen Kreu­zes verliehen.

Oberfeldwebel Wilhelm Dielwerth ge­boren am 10.2.1912 in Büdingen, hat, wo er auch im Kampfe eingesetzt wurde, seinem vielsagen­den Namen alle Ehre gemacht. Er hat sich bereits in den Dorfeldkämpfen und im Westfeldzug durch besonderer; persönlichen Mut und entschlossenes Draufgängertum ausgezeichnet und im Abwehr­kampfe gegen die Sowjets durch selbständiges Han­deln' und mitreißende Tapferkeit als vorbildliche Führerpersönlichkeit bewährt, deren Leistungen be­reits durch Verleihung beider Eisernen Kreuze an­erkannt wurden. Als beim Kampfe um die Erzwin­gung des Durchbruchs durch den äußeren Befesti- gungsgürtel bei Nutaküla vor Leningrad die beiden vorderen Züge seiner Kompanie Dor J)en Sowjet­bunkern und Feldstellungen fesllagen, stürmte Diel­werth trotz heftigen Flankenfeuers mit seinem Zuge aus eigenem Entschluß im richtigen Augenblick vor­wärts. Es gelang ihm auf Grund der am Abend vorher bei einem Spähtrupp gewonnenen Gelände­kenntnis feinen Zug richtig nach vorn zu bringen. Er brach in die Stellung der sich zäh wehrenden Sowjets ein und rollte sie auf. Von Bunker zu Bunker riß er den Zug durch feinen beispielhaften Einsatz vor. Innerhalb kürzester Zeit waren zwei Geschütz­bunker mit gepanzerten 7.6-cm-Geschützen, darunter ein zweistöckiger, zehn MG.-Bunker und etwa 30 kleine Bunker genommen und eine Anzahl Ge­fangene gemacht. Diese von Oberfeldwebel V i el- wert h erreichten Erfolge ermöglichten es weiteren Teilen seines und des linken Nachbarbataillons, durch die Einbruchstelle bis tief in den Rücken des

nes Vertrauen auch im neuen Wirkungskreise zu verdienen, und gelobte, seine neuen Pflichten und Verpflichtungen gewissenhaft zu erfüllen. Er fei gern nach Gießen mit feinem reichen Kulturleben und seiner schönen Umgebung gekommen. Er wünsche das beste Einvernehmen mit allen Stellen, bekenne sich aber als Feind des Papierkrieges zu­gunsten mündlicher Aussprache und persönlicher Beziehungen. Mit dem Dank an die Behördenver­treter verband Dn I a c 0 b i die Versicherung, alles für eine gedeihliche Zusammenarbeit tun zu wollen; auf enge Tuchfühlung mit der Partei lege er besonderen Wert. Im gleichen Sinne gelte fein Dank auch Oberstaatsanwalt K n a u ß. Der Abschied von der Wehrmacht sei ihm nicht leicht geworden; oder er werde den Geist soldatischer Pflichterfüllung auch an der neuen Arbeitsstätte pflegen. Mit dem Dank an Landgerichtsdirektor Dr. Feilbach bat Dr. I a c 0 b i die Gefolgschaft um volles Vertrauen. Im Geiste des Nationalsozialismus, mit Verständ­nis für das Volkstänze, mit Härte gegen Rechts­brecher roefbe er "fein Amt führen; als oberster Grundsatz gelte: Recht ist allein, was dem deutschen Volke nützt. So werde man, trotz Personalmangel, im richtigen Korpsgeist die großen gemeinsamen Aufgaben für Führer und Volk merftern.

Schriftliche Meldungen erbeten, saooeila, gumrenoerfid) -Walto.©. Bezirksverw.Gießen,Goetbestr.10.

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mit einem Bauchschuß in das Krankenhaus etnae« liefert wurde. Der Täter brachte sich einen tob« lich en Kopfschuß bei.

seelische Erneuerung im Geiste des Nattonalsozialls. mus feien die Heldentaten unserer Soldaten nicht zu denken. Je größer ihre Taten, um so mehr müs­sen mir uns ihrer würdig erweisen. Die Volksge­meinschaft müsse im Mittelpunkt unseres Daseins tehen. Gerade der Rechtswahrer müsse sich bewußt ein, daß dieser Krieg auch ein Kampf um das deutsche Recht sei; es gehe um eine Auseinander- etzung mit den gleichen Mächten, die bei uns feit Jahrhunderten &je Idee des Rechtes verdunkelt ha­ben. Unserem Volke sei das Recht stets ein Spiegel seiner Seele gewesen, und mit dem Recht nach deut­scher Auffassung seien stets Ehrenhaftigkeit, Mut und anständige Gesinnung verbunden; diese Sub­stanzwerte seien durch den Nationalsozialismus wie­der zum Durchbruch gekommen. Im nation-alsoziali­stischen Staate bilde das Reckt ein völkisches Ele­ment, seine Aufgabe sei die Aufrechterhaltung der Volksgemeinschaft. Daraus bestimme sich die Stel­lung des Rechtswahrers im nationalsozialistischen Staate: er müsse politisch Farbe bekennen und sich für den Nationalsozialismus einsetzen. Wer mit dem Volke empfinde, werde auch richtig entscheiden; li- deralistisch beeinflußte Richter seien heute nicht mehr tragbar. Im Rickter des neuen Staates vereinige sich gefestigte Persönlichkeit und klare politische Hal­tung; fachliche Tüchtigkeit sei daneben selbstverständ­lich. Nur so können wir auf die Dauer eine natio­nalsozialistische Rechtspflege gewährleisten. Daß in der Ueberg-angszeit Fehlurteile vorkommen, sei an­erkannt; aber der deutsche Richter müsse bestrebt sein, nationalsozialistischer Rechtswahrer im idealen Sinne zu werden.

Der Oberlandesgerichtspräsident wandte sich dann an Landgerichtspräsidenten Dr. Jacobi und gab dem Wunsche Ausdruck, dieser möge sich der Größe der Verantwortung bewußt sein, die ihm im neuen Amtsbereich nicht so sehr in fachlicher wie gerade in weltanschaulicher Hinsicht auferlegt sei. Er müsse die ihm unterstellten Beamten beispielgebend be­einflussen, in kameradschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamem Wirken in der nationalsozialisti­schen Rechtspflege. An die Gefolgschaft richtete der Oberlandesgerichtspräsident den Appell, ihrem neuen Vorgesetzten volles Vertrauen entgegenzubringen; er biete als alter Frontkämpfer die Gewähr für eine vorbildlich pflichtbewußte Amtsführung. In diesem Sinne, mit Glückwunsch und Handschlag, führte Oberlandesgerichtspräsident Dr. S c r t b a Landgerichtspräsidenten Dr. Jacobi in fein Amt ein.

Nach einem Musikvortrage des Streichquartetts hieß Landgerichtsdirektor Dr. F e i l b a ch den neuen Amtschef mit Herzlicken Glückwünschen willkommen: die Gefolgschaft sei sich der großen Verantwortung bewußt, in ihrem Kreise herrsche die kameradschaft­liche Gesinnung einer geschlossenen Arbeitsgemein­schaft, die dem neuen Vorgesetzten volles Vertrauen entqegenbringe und freudige Mitarbeit gelobe.

Oberstaatsanwalt K n a u ß überbrachte namens der ihm unterstellten Behörden Gruß und Glück­wunsch; ihm sei das große Interest des neuen Hausherrn für das Strafrecht bekannt; er bitte dieses Interesse auch auf die Gießener Staatsan­waltschaft zu übertragen und hoffe auf ein herzliches Einvernehmen zwischen Landgericht und Staats­anwaltschaft.

Landgerichtspräsident Dr. Jacobi führte nach Dankesworten an Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Scriba aus, er hoffe dessen ihm seither bewiese-

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