Ausgabe 
27.9.1941
 
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Freiwillige für die Waffen-^.

Don der U-Erg.-Stelle Fulda-Werra (IX) erhal­ten wir die Mitteilung, daß wiederum Freiwilliaen die Möglichkeit gegeben ist, in die Waffen--- einzu- treten.

Die Divisionen der Waffen--- kämpften auf allen Kriegsschauplätzen und stehen jetzt in vorderster Front im Kampf gegen den Bolschewismus. Ähre stolzen Taten sind ein Ruf an die deutsche Äugend und an die wehrhaften Männer. Dollmotorisiert umfassen die Divisionen alle Truppen, wie Infan­terie, Arttllerie, Pioniere, Panzer, Rachrichtenttup- pen, Kavallerie, Panzerjäger, Flak, Kradschützen und Sanitätsttuppen. Sofort eingestellt werden-

a) Freiwillige auf Kriegszeit (ohne Dienstzeitver- Pflichtung) vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahr; vom 17. bis zum vollendeten 25. Lebensjahr nur für Infanterie, Panzer und Nach­richtentruppen (Funker);

b) Freiwillige mit Dienstzeitverpflichtung (4Vt Jahre) vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 35. Lebensjahr;

c) Freiwillige mit Dienstzeitverpflichtung (12 Ächre) vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 23. Lebensjahr.

Der Dienst in der Waffen--- ist Wehrdienst. Bei Eignung stehen den Freiwilligen die Unterführer­und Führerlaufbahn, sowie Sonderlausbahnen of­fen. Einberufung zur Truppe erfolgt beschleunigt!

Annahmeuntersuchungen finden am 3. Oktober in Friedberg im Stadtkasino statt. Meldungen von Freiwilligen werden dort angenommen. Arbeitsbuch und Wehrpaß sind mitzubringen.

Außerdem nimmt die ---Erg.-Stelle Fulda-Werra (IX), Kassel-Wilh., Löwenburgstr. 10, Tel. 36683 und 34441 ständig schriftliche Meldungen an und übersendet auf Anforderung das ausführliche Merk­blatt.

Oie KdF.-Gprochkmse.

Äm Mittelpunkt jeder sprachlichen Beschäftigung steht für den Deutschen die Muttersprache. Auch bie Erlernung fremder Sprachen muß heute dem $iel dienen, im Vergleich mit der eigenen Sprache eine Vertiefung der letzteren zu erreichen. Fremo- sprachen erlernt man aber auch aus einem Drang zu geistiger Betätigung und in dem Streben, durch Die fremde Sprache tiefer in das Wesen anderer Völker einzudringen. Verwertbar ist die Kenntnis

Verdunkelungszett

27. September von 19.08 bis 7.13 Uhr.

28. September von 19.06 bis 7.15 Uhr.

fremder Sprachen für ein Volk wie das deutsche im­mer, das im Herzen Europas auf vielseitigen Ver­kehr mit anderen Völkern angewiesen ist. Und wenn der Krieg siegreich bestanden ist, wird der sprachen­kundige Deutsche nicht nur eine innere Befriedigung über seine Sprachkenntnis empfinden, er wird sie auch mannigfach praktisch verwerten können.. Kein Wunder, daß daher die Möglichkeit, Sprachen zu er­lernen, oder eine bereits erworbene Fähigkeit auf diesem Gebiet zu erweitern und zu vertiefen, gerne ergriffen wird.

So erfreuen sich die Sprachenkurse, die im Zuge der ihr übertragenen Erwachsenenbildung von der NS.-Gemein schäft ,Kraft durch Freude" eingerichtet wurden, eines ständig steigenden regen Besuches. Die Winterkurse beginnen Anfang Oktober. Einem aus vielfachen Anfragen sich ergebenden Bedürfnis Rechnung tragend, wurde erstmalig ein Lehrgang m Deutsch angesetzt. Hier will man in Ehrfurcht unserem höchsten sprachlichen Gut, der Mutter­sprache, dienen. Durch Lesen guter deutscher Werke, in Sttlübungen und sprachlichen Bettachtungen will man den Sinn schärfen für die Verantwortung un­serer eigenen Sprache gegenüber. Ebenso sieht der Lehrplan erstmalig einen Lehrgang in Latein vor für Berufe wie Drogisten und Apotheker, die der Kenntnis dieser Sprache in ihrem Beruf nicht ent­behren können. Neu erscheint auch eine Einführung ins Ukrainische, eine Sprache, die durch die neuesten deutschen ©iege in den Blickpunkt gerückt ist. Die seither verttetenen Sprachen Französisch, Englisch, Italienisch, Russisch und Spanisch werden auch in oiesem Winter wieder gelehrt.

Für alle Kurse stehen gut vorgebildete Lehrkräfte ntr Verfügung, die ihre Sprachenkenntnis z. T. im fremden Land selbst erworben haben. Die Leitung der Kurse liegt wie seither in den Händen von Stu­diemat Dr. Hillenbrand von der Justus-von- Liebig-Schule. Nähere Auskunft in der Dienststelle der NS.-Geme in schäftKraft durch Freude", Schon- Mstraße 18, dienstags und donnerstags von 18 bis 20 Uhr.____________________________

Ejr ee _ das altbewährte

Kruaerol Hustenbonbon

H Uhl nur im Orangebeutel

Ritterkreuzträger Karlfn'ed Nordmann ein fliegerisches Vorbild.

Von Kriegsberichter Eugen Preß.

PK. Ich erinnere mich genau, es war am 17. Ok­tober 1940 an der Kanaltufte. lieber der englischen Küste und dem Kanal tobte ein ungleicher Luft­kampf. Eine Staffel Messerschmittmaschinen hatte einen Verband von 25 Hurricanes angetroffen, den Luftkampf mit diesem Gegner ausgenommen und erfolgreich zum Abschluß gebracht. Eine schwer ge­troffene deutsche Maschine baute eine Notlandung an der französischen Küste, der Pilot konnte noch schnell die Kabine verlassen, dann ging das Jagd­flugzeug in Flammen auf. Das war Oberleutnant und Staffelkapitän Nordmann, der eine Hurri- cane abgeschossen und zwei weitere wirksam beschie­ßend, von der überlegenen Zahl seiner Gegner eben­falls schwere Treffer in seine Maschine erhielt, sie trotzdem in brennendem Zustand noch über den Kanal zurückflog. Es war ein stolzer Tag für ihn, denn dank seiner überlegenen und draufgängerischen Führung konnte seine Staffel im Verlause dieses

besonders heftigen, lang anhaltenden Luftkampfes zehn Flugzeuge vom Muster Hurricane abschieben.

Oberleutnant Nordmann, der seit Kriegs­beginn weit über 300 Frontflüge machte, ist am 22. November 1915 in Gießen geboren. 1936 ging er zur Luftwaffe, war 1938 Lehrer an einer Jagd- fliegerfchule und wurde bereits im Herbst 1939 für feine Erfolge mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Am 1. September 1940 betraute man ihn mit der Führung einer Jagdstaffel, die er seit­her von Erfolg zu Erfolg führte.

Oberleutnant Nordmann hat seit Beginn des Krieges im Westen und im Osten in zahlreichen Luftkämpfen insgesamt 31 Feindflugzeuge abgeschossen. Mit dieser persönlichen Leistung, zu der noch die überlegene Führung seiner Jagd­staffel kommt, ist Oberleutnant Nordmann in seiner Gruppe das von allen Flugzeugführern angeftrebte jagdfliegerische Vorbild.

Der Gießener Sport im Dienste des WHW.

Die gau ft baller leiten die Darbietungen unserer Gießener Sportler zum Besten des Kriegs- WHW. am heutigen Samstagnachmittag mit ihren Runden um die Stadtmeisterschaft auf Oswalds- garten ein. Seit Jahren gilt Gießen als eine Hoch­burg dieses wohl ältesten Kampfspieles. Der Turn­verein 1846 holte Jahr für Jahr die Gaumeister- schaft und später die Bereichsmeisterschaft nach Gießen. Im letzten Jahr hat sich die Zahl der faustballspielenden Gemeinschaften vervielfacht. Die Mannschaften der Luftwaffe, der Bezirkssparkasse u. a. werden dem Bereichsmeister, der im Augen­blick nur Rixinger und Dr. Pfeffer zur Verfügung hat, seine Stellung streitig machen. Die Spiele be­ginnen um 16 Uhr. Um 18 Uhr kommen die Hand­baller zum Zuge. Auch hier stellt die Luftwaffe eine starke Mannschaft. Der wieder erstarkte Mtv. aber will erst geschlagen sein.

Die Kreisriege unter Führung des Alt­meisters und Kölner Turnfestsiegers Karl Reuter zeigt am heutigen Samstagabend im Gloria-Palast die hohe Kunst deutschen Geräteturnens. Außer Reuter selbst turnen Kaiser, Herbert, Schulz, Pils, alle Tv. 1846 bzw. Luftwaffe, und als Gäste Seth (Großen-Linden) und Bettin (Wiefeck). Am Sonntagabend tanzen und spielen an gleicher Stelle die Turnerinnen des Tv. 1846 und des Mtv. unter Leitung von Frl. Hauck und Fr. Seim.

Die Kinder gruppen unter Leitung von Ädel Hauck werben am Sonntagvormittag am Stadttheater und im Rahmen der Hauptveranstal- tung am Schwanenteich zu Wort oderzu Gehör" kommen.

Die Turnerinnen werden wir beim Basket­ballspiel (Mtv. gegen DfB.-R.) am Sonntagvor­mittag an der Stadtkasse sehen. Bekanntlich war Gießen bis vor einiger Zeit eine Hochburg dieses Spieles. Für die jetzt fehlenden Männer springen wie überall Frauen ein. Korbball und Flug­ball der Mädel vervollständigen das Programm. Daneben kommt aber auch die anmutige Seite der Leibeserziehung der Frau zur Geltung. Tanz und Spiel und Gymnastik werden die Pflege der gemein» schaftsgebundenen Hebung zeigen und freudige An­teilnahme finden. Neben der Bühnenschau im Glo­ria-Palast gestalten die Turnerinnen noch die Vor­führungen am Stodttheater und wirken bei der Schau der Leibesübungen" am Schwanenteich mit. Besondere Aufmerksamkeit dürfte dabei eine Gruppe finden, die dem NSRL. sich bereitwillig als Helfer zur Verfügung gestellt hat. 100 Nachrichtenhelfe­

rinnen zeigen unter Leitung von N. F. Dietrich Gymnastik und Tanz. Sie sind ganz besonders Beweis dafür, daß Sport heute Allgemeingut des deutschen Menschen geworden ist, gleich in welchem Einsatz er steht.

Diese Ausschnitte aus dem reichhaltigen Pro­gramm, das wir am Donnerstag bereits veröffent­lichten, zeigen, welche Mühe und Arbeit alle Be­teiligten aufgewandt haben und aufwenden wollen, um die erste Reichsstraßensammlung siegreich zu bestehen. Sie haben nur noch zwei Wünsche; der eine gilt dem Wettergott und der andere dem Zu­schauer. Dieser soll vor lauter Schauen nicht ver­gessen zu spenden. Denn dafür treten die Männer unb Frauen der Sportbewegung an. Sie kommen als Sendboten des Führers.

Oie (Sammler auf dem Seltersweg.

Es hat eine Zeit gegeben, die dieSport­kanone" verherrlichte und zum Helden machte. Wir erinnern uns dieserStarzeit" noch gut genug. Der nationalsozialistische Sport kennt keine der­artigen Auswüchse. Unsere Zett hat wirkliche Hel­den. Auch im Sport ist der Kanonenfimmel gründ­lich ausgerottet. Aber er kennt den Spitzenkönner und will ihn, weil er, wie überall, nach Höchst­leistung strebt. Dieser Spitzenkönner hat keine Vor­rechte vor dem unbekannten Turner und Sportler, er hat nur besondere Pflichten. Er soll Vorbild und erster Repräsentant sein. Nach diesem Gesichtspunkt hat der Sportbezirksführer auch für den heutigen Samstag und den morgigen Sonntag die Könner der Gießener Sportbewegung für die Sammlung eingesetzt. Sie sollen nicht nur auf der Kampfbahn die ersten sein, sondern auch, wenn es gilt, eine hohe völkische Aufgabe erfüllen.

Neben dem allgemeinen Einsatz als Sammler und Teilnehmer hat er deshalb eine Sonderfammlung feiner Aktiven und feiner Amtsträger angesetzt. Die Altersturner Will, der 83jährige Wilhelm D a p p e r, die Turner Reuter, Herbert, Kaiser, die Turnerinnen Hauck, Seim und Schmieder, die Leichtathleten Dr. L u h , Olym­piakämpfer Becker, Weiler und Zerndt, die Faustballer Dr. Pfeffer, Rixinger, die Ruderer Becker und Joedt, der Altmeister der Straßenfahrer August Deibel und die Amtsttäger des NSRL. sammeln unter Führung des Sport- bezirksführers Stein am heutigen Samstagnach- mittag im Seltersweg. Sie werden bei ihren vielen Anhängern und Freunden nicht umsonst bitten.

Wandewvrschläge für den Sonntag.

Wieseck Hangelstein CoUatet Kopf Lollar Wißmar Gießen.

Zu dieser Wanderung benutzen wir zweckmäßig die Straßenbahn nach Wiefeck und gehen vom End­punkt die Straße nach dem Friedhof, wo wir rote Keile antreffen. Das Zeichen führt uns zunächst über freies Feld zum bewaldeten Hangelstein. Bei einer Waldblöße, zu der unser Weg steil aufwärts geht, bietet sich eine weite Aussicht über Gießen bis zu den Höhen des Taunus. Wir überschreiten den Kamm des Berges, genießen über dem Stein- bruch den prächtigen Blick über das Lahntal nach den Burgen, bei der Felsen kanzel einen hübschen Durchblick zum Staufenberg, überqueren die Dau- bringer Straße und kommen hinüber ,zum Lollarer Kopf. Um auch von hier die schöne Aussicht nach den Marburger und Hinterländer Bergen zu ge-

nießen, besteigen wtt den Gipfel des Berges und kehren auf demselben Weg wieder zurück. Bald dar­auf erreichen wir Lollar. Wir gehen bis kurz vor den Bahnhof, durchschreiten die beiden Unterfüh­rungen und folgen jetzt schwarzen Strichen, die uns über die Lumda und später über die Lahn führen. Die Zeichen verlassend, wandern wir am Bahn­körper entlang bis zu den ersten Häusern von Wiß­mar und von hier über die Lahnbrücke nach Gießen zurück. Dauer der Wanderung 4 Stunden.

GladenbachRacheishaufenDaubhaushünfteln SprechGladenbach.

Don unserem Ausgangspunkt Gladenbach, dem anmutigen, bergumkränzten Städtchen, gehen wir zunächst nach der nahen, auf steilem Scyieferfelsen gelegenen Ruine Blankenstein, in deren Mauern

eben eine Wohnstätte errichtet wird. Kum hinter der Ruine kommen wir in das liebliche Zillertal, das wir vollständig durchschreiten, um sodann auf den Weg zu gelangen, der uns nach dem am Fuße des Rachelshäufer Kopfes oder Daubhaufes schön gelegenen Racheishausen mit interessantem Kirch­lein bringt. Don hier steigen wir aufwärts, blauen Dreiecken nach, an einem mächtigen Grünsteinbruch vorüber, genießen unterwegs prächtige Ausblicke, überschreiten das bewaldete Daubhaus (550 Meter) und kommen zum Hünitein (500 Meter), dem nörd­lichsten Vorsprung der zllberge, von dessen Holzturm sich ein entzückender Ausblick nach den Hinterländer Bergen und auf freundliche, in die Landschaft ge­streute Dörfer bietet. Nunmehr folgen wir blauen Kreuzen, die uns abwärts geleiten. Wir überschrei­ten die vielfach gewundene Straße Gladenbach-- Biedenkopf und gelangen nach Sprech, einem Teil von Runzhausen, wo gute Einkehr ist. Nachdem wir noch ein kurzes Stück die Straße verfolgt haben, schlagen wir einen aufwärts führenden Feld­weg ein, um sodann bei einer Ruhebank in den Wald einzubiegen und alsbald in die sog. Hinter« länder Schweiz zu gelangen. Auf halber Höhe des Bergwaldes gehend, kommen wir an gewaltigen Schieferfelsblöcken von seltsamen Formen vorüber, die teilweise mit Namen, wie Felsenmeer, Raben­stein, Teufelsklippe bezeichnet sind. Am Fuße des Blankensteins verlassen wir den Wald und genießen beim Austritt einen wundervollen Blick auf Gla­denbach mit seinem turmbekrönten Kirchberg und dem Hemmerich, der Koppe und dem Treisberg im Hintergrund. Bald darauf erreichen wir das vor uns liegende Gladenbach, von wo wir über Nieder- Walgern heimfahren. Wanderzeit 4 Stunden.

Oie Krankenversicherung

-erInvaliden- und Angestelltenrentner

Gegenüber Zweifeln, die in Kreisen der Sozial­versicherungsrentner hinsichtlich ihres Sterbegeld­anspruches entstanden sind, teilt der Reichsarbeits« minifter mit, daß den Rentnern, die bisher schon iit der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren, die Sterbegeldansprüche auch auf Grund der kürz­lich erfolgten Neuregelung in vollem Umfange ec* halten bleiben.

Gießener Dochenmarklpreife.

Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehe^ sich für A-ffiare. Für B-Ware ober abfallende War« sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.

* Gießen, 27. Sept. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM^ Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 50, Wirsing, % kg 6 bis 13, Weißkraut 5 bis 10, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün, 20 bis 30, Unterkohlrabi 7, Mischgemüse 8 bis 10, Tomaten 25 bis 30, Zwiebeln 15, Meerrettich 80, Schwarzwurzeln 40, Kürbis 10, Frühäpfel 35 bis 40, Birnen 30 bis 45, Lauch 20, Sellerie 20, Blumenkohl, das Stück 20 bis 50, Salat 10 bis 12, Salatgurken 30, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 12, Rettich 10 bis 15, RadiesL chen, das Bund 12 Rpf.

* * D i e Wochenmärkte werden vom kom­menden Donnerstag ab um 8 Uhr beginnen und um 14 Uhr enden.

Amtsgericht Gießen.

Der W. G. in Gießen hatte wegen Milchfälschung einen Strafbefehl über drei Monate Gefängnis er­halten, gegen den er Einspruch einlegte. Er hatte am 21., 22. und 25. April Vollmilch zum Verkauf gebracht, die durch Zusatz von Magermilch verfälscht war. Der Angeklagte suchte sich damit zu entschul­digen, daß er durch einen Mangel an Vollmilch zu der Tat gekommen sei. Das Gericht erkannte mit Rücksicht auf die seitherigRe Unbescholtenheit des An­geklagten auf eine Gefängnis st rase von zwei Monaten.

Der K. G. in H. hatte einen Strafbefehl über 20 RM. erhalten, gegen den er Einspruch einlegte. Anläßlich der Verlobung seiner Tochter hatte dis Jugend Scherben geworfen. Das Brautpaar räumte die Scherben von der Straße weg und brachte sie in den Hof des Angeklagten. Dieser warf dis Scherben wieder auf die Straße. Der Angeklagte wurde wegen Straßenverunreinigung und Ver­kehrsstörung zu einer Geldstrafe von 20 RM. ver­urteilt.

Jüc gecegelten Stuhl

Packung ( 75St) RM. 1.45

bas Barten nach Oetber-Rqepten l

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Mit der vereitungsvorschrift für Brcmbteig wir- die Bekanntgabe -er 4 Teigarten abgeschlossen. Brandteig-Rezepte können erst wieder tn späterer Zett veröffentlicht werden-

glatten itloB . - _

heiße wasser gegeben wirb, muß ; ein glatter Klofj entstanden ist.

Zu 5

Zu 1

b) Damit das Mehl gleichmäßig und m mchtzi liegt, schlägt man das Backblech mit em

Die Verarbeitung des Teiges

man rasch rühren Zu

man das kochende wasser von der Kochstelle und gibt bas gesiebte Mehl auf einmal hinein. Niemals langsam einftreuen.

8. . . rührt es zu einem glatten Hiob Sobalb das Mehl ins (/.y- und zwar so lange, bis ein glatter Nloß entstanden

3. . . und erhitzt diesen unter Rühren noch etwa 1 Minute . .

Durch dieses Erhitzen (Ubbrennen) wird der Teig fester. Ein Zeichen für genügend langes flbbrennen des Teiges ist eine dünne haut am Boden des Topfes.

4. . . Den beißen Klofo gibt man sofort in eine Schüssel

5. . . und rührt nach und nach die Eier darunter . .

Die Eier kommen in den heißen Teig. Jedes Ei wttd über einer Taffe aufgeschlagen und geprüft, ob es frisch ist. Man gibt ein Ei nach dem anderen in den Teig, well sie sich dann besser unterrühren lassen.

6. .. weitere Eizugabe erübrigt sich, wenn der Teig stark glänzt und so

Notwendige Dorardeite»

t. Die angegebenen Zutaten werden in der vorgeschriebenen Menge $u bereite e|teHt. 3b

2. Das Mehl wird gesiebt. Das Sieben lockert auf.

6. Brandteig wird auf einem mit Mebl bestaubten Backblech gebacken.

a) IHan siebt etwas Mehl auf bas Backblech

vom Löffel abreibt, dah lange Spitzen hängenbleiben . .

Da die Größe der Eier verschieden ist, prüft man nach der Zugabe der vorletzten Eies die Teigbeschaffenheit. Sollte der Teig schon stark glänzen und so vom Löffel reißen, daß lange Spitzen hängend leib en, muß weitere , Eizugabe unterbleiben. Zu flüssiger Leig ergibt brettgelaufenes Gebäck.

7. . . Danach gibt man dasBackin" in den erkalteten Teig.

Backin" darf niemals vor dem Backen mit warmen Zutaten zusammen» gebracht werden, da seine Triebkraft dann vorzettig ausgelöst wird und verlorengeht.

8. WM man den Teig z. v. zu Windbeuteln ausbacken, bann seht man ihn mit 2 Teelöffeln oder einem Spritzbeutel auf ein vorbereitetes Backblech. Soll der Teig in Zett ausgebacken werden, daim wird er mit 2 Teelöffeln abgestochen oder in Zorm von Kränzen auf em gefettetes Pergament- Zu papiei gespritzt und in das heiße $ett gegeben. 8

4. BR AN DTE IG

Dr

'tßaeßin seit 50 Jahren bewährt!

Vhe gebacken. (Siehe Inserat1. Wirb der Teig in Zett ansgebaden, dann erhitzt man es vorher ge-

6öas Seit gehaltenen holzlöftelsttel »löschen buben. ,