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Jugoslawiens Beitrag zur Befriedung Europas
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Belgrad, die Hauptstadt Jugoslawiens
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.Deutschland und England ein europäisches Unglück sahen, und die sich Daher für eine freundschaftliche.
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Blick auf die Festungoanlagen van Belgrad, die sich durch schöne Parkwege gut ergänzt in di« Umgebung einfügen. — (Scherl-Bllbarchiv-M.)
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Daß Jugoslawien seit dieser Neuordnung in einem zukünftigen blühenden Europa den ihm gebührenden PI ah aus/dem Balkan einnehnien wirb.
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Ium Schluß des Staatsaktes im Belvedere be- rußte Reichsaußenminister von Ribbentrop luaoslawien herzlich als Mitglied des Dreimächte-
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der Geschichte auch gelingen, eine vernünftige Neuordnung Europa» nach den Gesichtspunkten der kontinentatcn Interessen durchzuführen. In Dftafien wird e» nicht ander» sein
(Ev soll da» Atel der im Vretmächtepakt verbündeten Großmächte und der ihnen angeschlof- senen Staaten fein, dafür ju sorgen, daß ein (Europa und ein Ostaslen entstehen. In denen diese Staaten frei von fremden (E Infi ü ff f „ und Intrigen ihr eigene« völkische« und kulturelle« Leben aufbauen und ihre Völker einer langen 3rieben«teil und damit auch einer glücklichen wirtschaftlichen Zukunft entgegenführen können.
vesonder» segenvreich aber, davon sind wir Überzeugt, wird sich dieser Zustand auf dem v a I f a n auvwlrken. der bisher immer ein besondere« Vetätlgungvseld fremder (Einflüsse gewesen ist und wodurch er wiederum nur zu oft zum Buvgangvpunkt großer europäischer Ausetnandersehungen wurde. Deutschland selbsl — ich fpred>e die« hier feierlich au« — hat auf diesen Gebieten weder territoriale noch politische Interessen. Sein augenbllck tlchev Ziel ist e« nur, zu verhindern, daß eine fremde Macht sich diese« Haumee bemächtigt, um von dort au« die Möglichkeiten zur Fortsetzung de« europäischen ft riefle« zu finden. Sein enbflülllge« Ziel aber wird e« anvfchließ- lich sein, mitzuhelsen an der Herbeiführung
Defen, die europäischen Staaten zu sammeln und für den Gedanken einer neuen und ge- vchten Ordnung in (Europa zu gewinnen. Diese Be- triihungcn waren von Erfolg gekrönt, und zwar schr viel schneller und in weit größerem Umsang, os man dies in der Welt erwartet hatte, heute
stets aufs neue zu bedrohen.
heute flehen daher Deutschland, Italien, Japan, Ungarn, Rumänien, Slowakei, Bulgarien und Jugoslawien im Geiste einer neuen Soll« daritätzusammen, um vor allem jede weiteren Versuche einer Ausweitung des Krieges zu oer- Kindern. Dabei steht dieiunge Welt auf unserer Lette. Zum erstenmal wird e« damit ta
Bewohner und desl... . und Bvlkhaften bedingt, wie sie
Die Friedenspolitik Jugoslawiens steht in voller Uebereinstimmung mit den Lebensinteressen und den tiefen Gefühlen unseres Volkes. Alle politischen Verträge genau so wie die wirtschaftlichen, die In den leßten Jahren von unserem Lande unterschrieben wurden, sind DOTI den, Willen zn. Verwirk- lichunp eines oesferen und besser organisierten Friedens in Diesem Raume Europas beseelt. Am heutigen Tage, an dem Jugoslawien dem Dreimächtepakt beitritt, geschieht dies In der Absicht, seine friedliche Zukunft in Zusammenarbeit mit den Mächten des'Dreierpaktes, Deutschland, Italien und Japan, zu sichern. Indem es feinen Teil zur Or- flaniflerunq de» neuen Europas beiträgt, erfüllt es auf diese Weise die höchste Pflicht ebenso gegenüber sich selbst wie auch gegenüber der europäi(d)cn Gemeinschaft.
hing einfindet und zweitens sich ein Staat zu uns gesellt hat, von dem England noch immer glaubte, t! könne durch Einmischung in seine inneren Verhältnisse gewisse Kräfte dieses Staates für die von hm angezettelten Intrigen gegen diese Neuordnung Europas mobilisieren.
Erst in den letzten Tagen sind, wie man hört, Einmischungsversuche englischer und amerikanischer Stellen In die Politik dieses Landes unternommen worden, die als unerhört zu bezeichnen und die mit dem Respekt vor der Souveränität eines freien europäischen Staates schlechterdings nicht mehr zu vereinbaren sind. Dir begrüßen es daher um so mehr, daß Iugo- -slawlen sich der Notwendigkeit der Teilnahme <in einer Neugestaltung der Dinge in (Europa nunmehr nicht verschlossen hat und zu den langen Völkern gestoßen ist, die berufen sind, diese Neuordnung gegen sede -Einmischung von außen durch,usühren. -Der Führer hat — in konsequenter Durchführung b-r von Ihm von jeher vertretenen Politik — stets ■<in äußerstes getan, um England von der Not- -v-ndigkeit einer Revision der Friedensverträge und n einer Neuregelung der europäischen Angelegenheiten ■ijf friedlichem Wege zu überzeugen. Diese Dsdlltik entsprach auch, wie wir w ssen, durchaus B b*r Einstellung maßgebendster Kreise in Iugosla- H i en, die in dem Ausbruch eines Krieges zwischen
König Petcr II. non Jugoslawien, der In diesem Jahr noch großjährig wird. (Scherl-Blldgrchlv-M.)
einer Ordnung, die diesen für ganz (Europa wichtigen Raum nach gerechten und veruüus- ttgeu Gruudfätzeu befriedet, seine wirt-
sckzaftlichen Möglichkeiten dadurch erschließt und
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völkerung. die mit dem Bauerntum nod) eng verbunden ist, sich in unsere Zeit hlnübergeretlel hat.
Etwas merklicher wirkt Der Uebergnng von der Tiefebene Kroatiens zu dem bosnische n Hügel- lanbe; hier werden die Trachten In Anpassung an das ruhige Wald- und Wiesengelände Bosniens einfacher, In den. Farben gedämpfter, sie geben den beschaulichen Menschen diese« Landstriches gewisser- maßen den ruhigen Rahmen. Die Bosniaken, dl« hart um den „Segen der Erde" arbeiten müssen, hängen wie kein anderer Volksteil des Lande» an dem Hergebrachten In Lebensart, Sitte, Kleidung, und sie bleiben nicht nur den geschriebenen, sondern auch den urißefchrlebenen Gesetzen ihrer Ahnen treu. Das alte Bosnien wird lebendig in den verwitterten Burgmauern bosnischer Herzöge, in den gold- beladenen Stickereien wundersamer Frauentrachten ober In den getragenen Volksweisen, welche dl« Jugend im Schatten der Minaretts singt, wenn die lebten Rufe des Muezzin verhallt sind; die Zukunft vieles erz- und mineralreichen Landes lebt in den weiträumigen Fabrikanlagen, den riesigen Schloten sowie in wirbligen Industrieunternehmen.
Mitten in Serbien, dem Kernland Jugoslawien«, liegt die Stadt Sarajewo, In deren Mauern im Juli 11)14 durch einen SMuß aus den österreichischen Erzherzog der Weltkrieg heraufbeschworen
Jugoslawien wurde aus den politischen (Enlrolrf- lungen des Weltkrieges geboren. Serben, Kroaten, Slowenen schlossen sich zusammen und stellten damit ihr gemeinsames Schlckial unter die Führung eines neuen «roßen südslawischen Reiches. So ver- schieden die Menschen in ihren religiösen Anschau- unaen, in ihrem Volkstum und In Ihren Kulturen sind, so vielfältig Ist die Landschaft in den einzelnen Provinzen; wie hier Gletscher mit steinigen Wüsten-
bereits tritt als fünfter Staat Jugoslawien zu uns, und wir alle empfinden hierüber aufrichtige Mriebiflun-fl. Dieser Beitritt ist aber für uns info- firn noch von besonderer Bedeutung, als erstens yerdurch nunmehr praktisch der gesamte bisher n e u t r a I e Balkan sich im Lager der vrd-
buntfarbiges Gepräae gibt.
Fast unmerklich Ist der Uebergang aus der öfter, reichlichen Bergwelt in die s I o w e n I s ch e A I p e n land schast: die Dorfsleblungen des südlichen Kärnten findet man geiiau so in dem hügeligen ftrainer Lande und In den (Ebenen um Laibach, dem heutigen Ljubljana. Die Lieblichkeit des viel- Bewundenen Savetales steigert sich durch die leisen ebergänge zu dem ertraflreldjen Paradies der kroatischen (Ebene. Je weiter man In das flache Land vordringt, umso bunter wird das Trach tenbllb; und in der kroatischen fjauptftabt, dem sauberen Zagreb (früher Agram), kann man aus Den kleineren Märkten der Altstadt erfahren, welch überreichen Schatz an Volkstrachten hier die Be.
nents und feiner tausendjährigen Zivilist vorbereitet. Denn nur unter dem Zeichen eli rechten und positiven Zusammenarbeit umn u-mupu die Grundlage zu feiner Neuordnung sinken, die imstande fein wird, die alten Vorurteile und fünft» timen mc^atischen und materiellen Hindernisse ,-u beseitigen, unter denen wir alle heute In (Europa zu leiben haben.
mürbe; trotz monumentaler Neubauten hat bleje -...... iht einstige» Aiitli.....
Gassen um buo Miljacka-l!
nlffe zum Ausbruck gekommen, die vom Jahre 19341 an bi« au bem heutigen Akt in den Beziehungen beider Länder eingetreten sind. Iuaosiawien hat fä>on seit seinem Bestehen immer gesuhlt und auch besonder« gewürdigt, daß seine nationale Einigung, die nicht Die Frucht irgendwelcher vertraglicher Kombinationen Ist, sondern den natürlichen Abschluß langer und schwerer Kämvse Der Serben, Kroaten und Slowenen baritellt, i n Deutschland stet« richtig aus gefaßt worden ist. In diesem Geiste hat Jugoslawien im Jahre 1937 einen bedeutsamen Vertrag mit Stallen geschlossen. Aehnliche Freundschaftvver- träge hat Jugoslawien auch mit Bulgarien und U n ßti r n abgeschlossen. Da Jugoslawien keine Forderungen nach außen zu stellen hat, sordern die vitalen Interessen (einer Existenz und seine« Fortschritts, daß her Südolten vor einer neuen Ausweitung des Krieges bewahrt und die durch die bestehende Lage fdymer geschädigte wirtschaftliche Zusam- m e n a rl> e i t auf dem europäischen Kontinent gestärkt wird, wie auch die Zusammenarbeit, die den Weg zur europäischen Besriedung — der einzigen Rettung unseres europäischen Konti-
einem zukünftigen blühenden Eur bührenden Platz aui/dem Balkan ist eine zwangsläirflge Folge seines heutigen Beitritts zum Dreimächtepakt von Berlin. 3d) beglückwünsche deshalb das iugoflawifche Volk und leine Regierung im Namen der hier versammelten Staaten und vesonder« Im Nomen des deutschen 'Kolkes und seines Führers noch einmal auf das herzlichst«.
lieber die Konsequenzen dieser Kriegserklärung Ist sich (Englanb damals allerdings kaum Im klaren gewesen, man lebte wohl dort noch Immer In Machtvorstellungen, wie sie In der Zett vor dem Weltkriege herrschten, und man glaubte vielleicht, wie schon einmal auch jetzt wieder, Deutichlanb durch besondere Methoden und durch die Mobilisierung der ganzen Welt bezwingen zu können. Wohl selten hat ein Staat In der Geschichte sich so fürchter- lich getäuscht. Denn als es klar wurde, daß England Den Krieg wollte, hat Deutschland g e h a n - beit unb sich zur berechtigten Abwehr eingerichtet. Mährenb aber nun England, bessen Machthaber biesen Krieg ohne leben Grunb verbrochen haben, sich schon vom Anfang an bemühen mußte, a n - Dere Völker für seine Interessen verbluten zu lassen, unb seltbem immer wieder versucht, neue Staaten in ben Dienst seiner KrlegafÜhrung zu stellen, hat Deutichlanb es Immer als sein oberstes Ziel angesehen, Den Krieg z u lokalisieren unb mit seinen eigenen Kräften sowie mit lenen bes zu iym gestoßenen DcroÜnbcten Italienischen Staates zu b e e n o e n. Es hat baher auch keinen anberen Staat bisher gebeten, Ihm seine militärische Hilfe im Kampf gegen Englanb zu geben. Wohl aber hat Deutschland mit ben Im Dreimächtepakt vereinigten Staaten bas Interesse, baß
1. jebe weiter von Englanb beabsichtigte Kriegs- ausweituna verhütet wird, baß
2. die Dorbebmgungen geschaffen werden, um den neuen Frieden in Europa und Ostaslen endlich einmal ben Interessen jener Nationen anzupassen, bie Sewlllt unb entschlossen sind. In der Zukunft In frlebenalnb Freunbschast mltelnanber zu leben, unb daß
8. vor allem ein dauerhafter Friede geschaffen wird, der es unmöglich macht, baß entgegen
Ministerpräslbent Z w e t k o w 11 s ch.
< n, seine Sicherheit äu festigen. Im Geiste dieser (olitik waren unsere Anstrengungen in erster Linie mmer auf die Konsolidierung friedlicher n b freundschaftlicher Beziehungen uden Nachbarn gerichtet, um ben Frieben an en Grenzen, bie Freiheit, bie Unabhängigkeit unb ie staatliche Einheit zu sichern. Mit bem Groh- rutschen Reich hat Jugoslawien schon vor unb uch nach der Verbindung der gemeinsamen Jnter- ssen die b e st e n D e z i e h u n a e n unterhalten, die on Freundschaft unb vollem Vertrauen durchdrun- en waren. Die nützlichen Ergebnisse bieser Politik nb insbesonbere in einer Reihe wichtiger Ereig-
strichen, Uriuälber mit fruchtbaren Ebenen, fieber« bergenbe Geröttschluchten mit blühenben Meeresge- staden wechseln, das flnbet man sonst nlcgenbwv In Europa (Eine besinnliche Wanderung von, Nord- ich Südo ten zeigt deutlich, wie die Land- VerschieDenheit des täglichen Lebens der d des en Ausstrahlungen im Religiösen st, wie sie allen unb allein ihr
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Macht gelingt, burch bas Ausspielen europäischer Staaten aegeneinanber immer roieber neue Kriege zu Inszenieren unb bamit nicht nur ben Frieden, sonbern bie Wohlfahrt aller europäischen Völker
Die Erklärung der jugoslawischen Regierung, die iach der Unterzeichnung de« Protokolls über den lei trift Jugoslawiens zum Dreimächtepakt der uaoslawische Ministerpräsident gab, lautete:
Das Hauptziel unb fast bas einzige Ziel der lußenpolitlk Jugoslawiens war und bleibt, bem ugollawischen Volk ben Frieden zu erbat-
wssen Japan sich in öftajien die Konturen der dort unter seiner Führung entstehenden Neuordnung hn« frer deutlicher abzelchnen, ist e» feil Abschluß bes Paktes von Berlin das Bestreben der Achse ge- tiefen, bie europäischen Staaten zu sam-
Meine Herren! Mit eiserner Gesetzmäßigkeit, die iner großen Idee und der ihr innewohnenden Kraft itfpricht, und mit einer Präzision ohnegleichen nllzieht sich vor unseren Augen bereits heute, b h. o ch mitten im Kriege, bie Neuordnung uropas unb Ostasiens. Während burch die Staats- Machtentfaltung unseres Bundesge-
sahen, unb bie sich daher für eine freunbschaftlich^ Verstänbigung zwischen den belben Ländern allcnf- bings auch vergebens — einseßten, benn bie ena» lische Krleaserkläruna vom 3. September 1939 Jehte bieser Politik bes Führers ein sähe« (Enbe. Die Schuld an dieser Entwicklung tragt vor der Geschichte ausschließlich England.


