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Mittwoch. 2b. Mär; Ml

A Jahrgang Nr. 12

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Reichsstatthalter Sprenger

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Jugoslawiens Beitritt zum Dreimächtepakt

die jugoslawische Regierung folgende glelch-

Unser Bildtelegramm zeigt Ministerpräsident Zwetkowitsch beim Abschreiten der Front der Ehrenkompanie vor dem Bahnhos in feien; gmrz lmk^Reich-minister de- Auswärtigen von

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vorgesehenen gemeinsamen technischen Kom­missionen Fragen behandeln, die die Interessen Jugoslawiens bführen, werden zu den Be­ratungen bet Konünissionen auch Vertreter Jugo­slawiens herangezogen werden./

Artikel 3.

Der Wortlaut des Dreimächtepaktes ist diesem Protokoll als Anlage beigefügt.

Das vorliegende Protokoll ist in deutscher, italie­nischer, japanischer und jugoslawischer Sprache ab­gesagt, wobei jeder Text als Urschrift gilt. Ls tritt am Tage der Unterzeichnung in Kraft.

Gleichzeitig mit der Unterzeichnung des Protokolls über den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächke- pakl richteten die Regierungen der Achsenmächte an

rer der Rational-Sämling in Rorwegen Staats­rat Quisling, den Leiter der Rationalsoziali­stischen Bewegung in Holland M u s s e r t sowie den Vertreter der dänischen nationalsozialistischen Ar­beiterpartei und eine Abordnung führender Per­sönlichkeiten der flämischen Erneuerung.

Unter den deutschen Ehrengästen konnte Gauleiter Sprenger die Gauleiter Sauckel, Florian, Egge- ling und Lauterbacher, sowie die Vertreter der Reichsdienststellen und Gliederungen der Bewegung, die Vertreter des Staates und die Vertreter der Wehrmacht, insbesondere Generalleutnant Rein­ecke als Vertreter des Ehefs des Oberkommandos der Wehrmacht, ferner die Direktoren deutscher Hochschulen und Vertreter des deutschen Geistes­lebens, unter diesen den alten Vorkämpfer des Rassengedankens, Professor Dr. Hans Günther, und Geheimrat Eugen Fischer begrüßen.

Rach einer kurzen Begrüßungsansprache des Frankfurter Oberbürgermeisters Staatsrat Dr. Krebs hielt Reichsleiter Alfred Rofenberg einen Vor­trag über, das ThemaRationalsozialismus und Wissenschaft-.

Der Staatsakt - im Wiener Belvedere

Das Institut zur Erforschung der Iudenfrage.

Als Außenstelle der Hohen Schule von Reichsleiter Alfred Rosenberg in Frankfurt feierlich eröffnet.

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PD. Frankfurt a. Al., 26. März. Im Bür- aal des Frankfurter Römer wurde am heutigen twochvormittag die erste Außenstelle der hohen ule der RSDAP., das Institut zur Erforschung Judensrage, durch Reichsleiter Alfred Rosenberg Anwesenheit des Gauleiters Reichssiatthalter renger sowie zahlreicher in- und ausländischer engäsle feierlich eröffnet.

Gauleiter

lautende Rote:

Herr Ministerpräsident!

Ramens und im Auftrage der Deutschen Regie­rung habe ich die Ehre, Euerer Exzellenz folgendes milzuteilen: Aus Anlaß des am heutigen Tage er­folgten Beitritts Jugoslawiens zum Dreimächtepakt bestätigt die Deutsche Regierung ihren Entschluß, die Souveränität und die territoriale Integrität Jugoslawiens jederzeit zu respektieren. Genehmigen Sie, Herr Minister­präsident, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung. (gez.) Joachim von Ribbentrop.

Herr Ministerpräsident!

Mit Beziehung auf die Besprechungen, die antäh-

alles )ört hakt.

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enntß bttrühte zunächst den Reichsleiter, sowie die

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3. Wil Dfhn^: Nöii

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Gauleiter! durch politische Machtmittel geknebelt, sondern im Gegenteil einer neuen Forschung freie Bahn geschaffen.

Der Neichsleiter wies auf die doktrinäre Haltung der Demokratie hin, die bestimmte weltanschauliche Behauptungen wie z. Bi die Gleichheit aller Rassen vertrete und andern Anschauungen keinen Raum mehr gewähre.Weder auf Universitäten noch in der Presse Amerikas oder Englands können heute andere Ansichten wirksam vertreten werden als die, die den Besitzern der größten Vermögen der Demo­kratien bequem erscheinen." Der militärische Kamps einiger großer Demokratien gegen das erwachende Europa sei nur der letzte Versuch, eine neue Welt­anschauung und eine neue freie Forschung z u un­terdrücken, die der Herrschaft des Geldes ge­fährlich werden könnte. Historisch gesehen, werde man einmal den Kampf der Demokratien gegen die » Rassenerkenntnis auf die gleiche Stufe stellen wie : den Kampf des Jnquisitionszeitalters gegen die er- wachende nationale Kultur und das persönliche . Selbstbewußtsein der europäischen Völker.

i Demgegenüber werde der Nationalsozialismus der - gesamten exakten Naturwissenschaft und Technik l nicht die gering st en Hindernisse in den - Weg stellen: ganz im Gegenteil, es werden alle Forscherenergien sich hier auswirken können: denn es fei nicht Aufgabe der nationalsozialistischen

Artikel 1. ,

Dngoftaroien tri« dem am 27. Sq>tem6et l940 » Berlin unterzeichneten Dreimächtepakt Zwischen vmilschland, Italien und Japan bei.

Artikel 2.

Sofern die im Artikel 4 des Dreimächtepaktes

Annahme von Anzeige« für die Mittaasnummbr biS8*/,Ubr deS Vormittags

Anzklgen-Preiie:

Anzeigenteil 7 Rpf. le mm bei 22 mm Aeilenbreite, Tertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Seilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung MalstaffelI Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25 n mehr

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Jflm renger sowie Oberbürgermeister Staatsrat | 3)r Krebs für die Unterstützung bei der Ernch- tu q des Institutes. Besonderer Dank gelte dem Kchsschatzmeister der NSDAP. Reichsleiter Schwarz, der in großzügigster Weise sich der Ge- sMtfinanzierunq und Gesamtverwaltung der kom-

I Mnden Hohen Lchule und ihrer Außenstellen ange- I Bürmen hat. Entsprechend dem Auftrage des Fuh- keis werde die Hohe Schule einmaldie.z en träte Satte der nationalsozialistischen Forschung, Lire und Erziehung" darstellen. EN Me *in tncliae Aufgabe in vollem Ausmaße ihre volle Ver­riß klichung erfährt, werden in verschiedenen Städten Lu h e n st e 11 e n der Hohen Schule errichtet Durch W Errichtung dieser Außenstellen als Forschungs- Üihhite werde die spätere Zentrale der Hohen foule weite Kreise des deutschen Volkes unmittel- tc- an ihrem Wirken teilnehmen lassen. Zugleich acebe sich eine nahe und loyale Zusammenarbeit mt den deutschen H o ch s ch u l e n, da ia dle Leiter urD Mitarbeiter' der Institute zum großen Teil zu- Aiith auch Professoren an diesen Hochschulen sein w;rben. Mit der Errichtung der Hohen Schule habe bi. nationalsozialistische Bewegung zum erstenmal d-wußt und dienstlich, für große Gebiete eme Ver- a'twortung für deutsche Forschung und Wissenschaft übernommen. Damit werde nicht die freie Forschung

3« der Front der jungen Völker.

Vor einigen Monaten ging ein wunderschönes Geschichtchen durch die Presse: der inoffizielle Ge­sandte des amerikanischen Präsidenten, ein Herr Donovan, der Rechtsanwalt und Oberstleutnant dazu ist, hatte auf einer Animiertour durch den vor­deren Orient und den Balkan in Einern Sofioter Animierlokal seine Brieftasche verloren und merkte den Verlust erst, als er im Schnellzug nach Belgrad saß, um auch dort seine Lockrufe des Neuyorker Börsenkapitals loszuwerden. Das Geschichtchen war zu schön, als daß nicht die ganze Welt gelacht hätte ... über diesen Mister Donovan, der die ganze Ueberlegenheit derwestlichen Hemisphäre" auf den Balkan bringen wollte und sich dann höchst un­diplomatisch, aber nach besten Kräften blamierte.

Sein Herr und Meister, Präsident Roosevelt, hat am 14. März 1941 die Ausdehnbarkeit des Eng­landhilfe-Gesetzes auf jede Macht proklamiert, die künfüg irgendwie derAggression" Widerstand leisten werde. Um keinen Zweifel über den inneren Sinn aufkommen zu lassen, erschien dieNew $ort Herold Tribüne" mit der Balkenüberschrift:Roosevelt deutet U5^.°Hilfe für Iugslawien und Türkei an, falls sich diese zum Kampf entschließen." Ein amerikanischer Militärsachverständiger rechnete be­reits heraus, daß Griechenland, die Türkei und Südslawien allein 3,5 Millionqp Soldaten gegen k Deutschland in Marsch setzen könnten. Der ameri­kanische Gesandte in Belgrad, Arthur Bliß - Lane hat sich als englischer Hilfsbotschafter in Belgrad aufgeführt und Präsident Roosevelt hat außerdem eigene persönlicheBotschaften" an hervorragende Persönlichkeiten Südslawiens gerichtet. Nach der Schilderung dieser Blüten am grünen Zweig der USA. ist es kaum noch nötig, von dem tauben Holz am trockenen englischen Reis zu reden. Eden hat von Ankara und Athen aus alle Register in Bel­grad gezogen, fein Gesandter wurde unverschämt und' Churchill selbst befleißigte sich auf einer Diner- Ansprache eines mehr rauhen als herzlichen Tones.

Es war alles vergeblich. Südslawien hat nicht die Waffen ergriffen, hat kein Kontingent zu der 3^-Millionen-Armee gestellt, die vom Süd­osten her Deutschlands Flanke aufreißen sollte, son­dern am 25. März 1941 den Dreierpakt u n - terzeichnet. Der realpolitische Sinn der jugo­slawischen Staatsmänner konnte ihre Entschlüsse allein nach den Lebensinteressen des Staates bestim­men, die deutlich genug den Anschluß an Mittel­europa und das System des Dreimächtepaktes for­dern. Jugoslawien hat oft genug die undankbare Rolle empfunden, die ihm oie Siegermächte von 1919 zugedacht hatten, in der Kleinen Entente zur

Bewegung an sich, etwa über kosmophysikalische Experimente oder über Atomforschung dogmatisch urteilen zu wollen. Unser großes Schicksal lege uns aber die Verpflichtung auf, den biologischen Gesetzen und den seelischen Geboten der Völker und Rassen nachzugehen und alle jene Mächte des Lebens ehrfürchtig anzuer­kennen, die inmitten des deutschen Volkstums waren. Diese Haltung der nationalsozialistischen Bewe­gung zur exakten Naturforschung einerseits und zum Schicksal des deutschen Menschen andererseits um- schre'kbt die unmittelbaren Beziehungen zwischen Nationalsozialismus und Wissenschaft.

Inmitten jener Probleme, die das Leben uns un­mittelbar gestellt hat, stehe die Judenfrage. Wenn unsere Generation durch Instinkt und letzte Einsicht diesen Dämon des Verfalls in Deutschland ausgeschaltet habe, so erwachse ihr nunmehr die Pflicht/ sich ein Gesamtbild des jüdischen Wirkens im Zusammenhang mit den anderen Völkern au bil­den und allen irgendwie faßbaren Urkunden über die jüdische Wirksamkeit, namentlich in den letzten 200 Jahren, nachzugehen. Die Bibliothek des Frankfurter Instituts zur Erforschung der Juden- fiage sei heute schon die größte der Welt, die sich mit dem Judentum befasse. Sie werde noch in ganz entscheidender Weise vergrößert werden. Zahlreiche Forscher würden hier die Möglichkeit er­halten, in planvoller Weife und an Hand unbestech­licher Urkunden und genau belegter Aeußerungen alle Unterlagen durchzuarbeiten, die ein unbestech­liches Bild von der Wirksamkeit des Judentums ergeben.

Wir haben im Unterschied zu den Demokratien die Ergebnisse der Auswirkung des jüdischen Wesens und seiner letzten Periode besonders wirklich beob­achtet, die Giftigkeit des jüdischen Blutes im Ver­lauf einer langen Geschichte streng erfahrungsge­mäß festgestellt, wie man auch Gifte in gewissen Pflanzen feststellt, und nun nach diesem schmerz- l)aften Experimentieren an ganzen Volkstümern die Konsequenzen zum Schutze des arteigenen Blutes gezogen. Mag manches Urteil unserer kommenden Forschung vielleicht etwas anders ausfallen, als es im Kampf geschah, das sei nicht entscheidend: alles solle gewissenhaft verbucht und verarbeitet werden. Damit werde die deutsche Forschung auf einem be­stimmten historischen und biologischen Gebiet auch den anderen Völkern jene hier begründeten Erkennt­nisse vermitteln, die bei uns schon den Weg poli­tischer Tat erreicht, die aber doch noch vielfach ihre letzte Begründung nicht gefunden haben, ja zum Teil noch inmitten heftiger Kämpfe stehen.

Reichsleiter Rosenberg erklärte dann dieAußen­stelle der Hohen Schule, Frankfurt a. M., Institut zur Erforschung der Judenfrage" auf Grund der ihm vom Führer erteilten Vollmacht für gegrün - d e t und ernannte zu ihrem wissenschaftlichen Lei­ter einen jungen Forscher, den Parteigenossen Dr. Wilhelm- Grau.

lich des heule erfolgten Beitritts Jugoslawiens zum Dreimächtepakt flattgefunden haben, beehre ich mich. Euerer Exzellenz namens der Reichsregierung hier­mit das Einverständnis zwischen den Regie­rungen der Achsenmächte und der Königlich-Jugo­slawischen Regierung darüber zu bestätigen, daß die Regierungen der Achsenmächte während des Krieges nicht die Forderung an Jugo­slawien richten werden, den Durchmarsch oder Durchlransport von Truppen durch das jugoslawische Staatsgebiet zu gestatten. Geneh­migen Sie, Herr Ministerpräsident, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung.

sgez.) Joachim von Ribbentrop.

Empfänge beim Führer.

Der Führer war Dienstag mittag in Wien einge­troffen. Die Wiener Bevölkerung bereitete dem Führer einen begeisterten Empfang. Der Führer, in dessen Begleitung sich die Reichsleiter Dr. Diet­rich und Bormann befanden, wurden vom Reichsminister des Auswärtigen von Ribben­trop, dem Chef des Oberkommandos der Wehr­macht Generalfeldmarschall K e i t e l, dem Gauleiter und Reichsstatthalter v. S ch i r a ch sowie dem (Bau­leiter und Reichsstatthalter von Niederdonau, Dr. Jury, begrüßt.

Der Führer gab mittags im Schloß Belvedere aus Anlaß der Aufnahme des Königreiches Jugo­slawien in den Dreimächtepakt in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop einen Empfang, an dem der jugoslawische Ministerpräsident Zwetkowitsch, der jugosla­wische Außenminister Gincar Markowitsch, der italienische Minister des Aeußeren Graf Ciano, der japanische Botschafter O s h i m a , der italieni­sche Botschafter 211 fier i, der jugoslawische Ge­sandte Anöri c, der ungarische Gesandte von Sztojay, der slowakische Gesandte Cernak, der rumänische Gesandte B o s s y , der bulgarische Gesandte Sraganoff, ferner der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Generalfeldmar­schall Keitel, Reichspressechef Dr. Dietriche Reichsleiter Bormann, Reichsstatthalter Reichs­leiter von Schirach, der deutsche Botschafter in Rom von Mackensen sowie führende Mitglie­der der Delegationen der Regierungen 'des Drei­mächtepaktes teilnahmen.

Nachmittags empfing der Führer in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Rib­bentrop den jugoslawischen Ministerpräsidenten Zwetkowitsch und den jugoslawischen Außen­minister Cincar Markowitsch. Die Bespre­chung über gemeinsam interessierende Fragen ver­lief im Geiste der traditionellen freundschaftlichen Verhältnisse zwischen Deutschland und Jugoslawien.

Der Führer empfing auch iw Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribben­trop den Königlich Italienischen Außenminister Gras Ciano zu einer längeren Unterredung, die im Geiste der alten Freundschaft zwischen Deutsch­land und Italien verlief. An der Besprechung nah- men auch der Königlich Italienische Botschafter in Berlin, Dino Alfieri, und der deutsche Botschafter in Rom, von Mackensen, teil.

ipräfenfanlen der verschiedenen Regierungen und t hier verlrleleuen Erneuerungsbewegungen der keinen Länder, u. a. den Innenminister der floroa- nen Regierung Alexander Rlach, die Vertreter s ungarischen Regierung Staatssekretär General- Lektor L o v a c z und Sektionschef van k u t t - ' W f|r, die Vertreter der rumänischen Regierung, an bag r been Spitze Minister a. D. Professor Lu za, als infam Drfreier Bulgariens den Abgeordneten des bulga- R| Men Reichstags Schischkoff, weiter den Füh- flWFj T NI

4 Das Judentum 4

Linleitend dankte der Reichsleiter Gauleil N s»renaer sowie Oberbürgermeister Staats»

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen S*rteie6en.9$4>ilftra6e 7-9

Wien. LS. März. (DRB.) Abermals im Saue «n weniger als vier Wochen wurde da- Wiener s-lv-dere - Schloß am Dienstag zum Schauplatz iit.es Aktes von weittragender Bedeutung. 3" ben Wichen Räumen, wo erst am 1. Marz der Beitritt Klgariens zum Dreimächtepakt vollzogen wurde binte der Reichsaußenminister den lugostawstchen SI nisterpräsidenten Zwetkowitsch und den Koslawischen Außenminister Cincar Marko- tsch willkommen heißen. An der Seite des »ichsaußenministers waren zum Akt Unter- !-chnung erschienen der italienische AußenmiNl er 0raf Ciano, der japanische Bot^iafter Ä v!hima, der italienische Botsckaftor m Berlin. 6ieD 5 fi«ri, der jugoslawische Gesandte 21 n6 rtc

Kfeer ungarische Gesandte Szto jay, der ramsche ft »bisandte Bosfy , der bulgarische Gesandte D r a

«c n ofs und der Gesandte der Slowaker C er not t ; Kt» hpr Sttilofffreibeit des Belvedere hatte eme >r ; khrensorm^üon der Wehrmacht Ausstellung genom. frrei ; n!n Auf der blumenqeschmuckten großen Treppe M01!-. Ks Schlosses begrüßte der Reichsaußenminister: die beugt. W | Staatsmänner und Gesandten der fremden Machte hatte. nn3 geleitete sie in den Gelben Saal.

Mellur Der Reichsaußenmini st er erklärte dann J V* n«iner Ansprache, daß die Königl^-Iugoslawische

Kiner zinipruaje, uuD u.i ~

Nietung den Wunsch ausgesprochen habe, dem d,Simächtepakt beizutreten, und daß die IM Drei d-chtepakt verbündeten Großmächte und die ihnen mzeschlossenen Staaten llbereingekommen seien, e« Wunsch der jugoslawischen Regierung zu ent- ?,«chen. Anschließend wurde das Protokol fet den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt e lesen. Nach der Unterzeichnung des Protokolls °o der jugoslawische Ministerpräsident Zwet- r witsch eine Erklärung seiner Regierung ab. Ihr Reichsaußenminister begrüßte !°dann Jugofla. »I.n mit herzlichen Worten als neues Mitglied des dieimächtepaktes.

Das Protokoll.