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Teil

nimmel ist schwarz von angreifenden, kippenden.

j Himmel ist sc urzenden Ju -ibisfen. Mit

88, das Meer bewegt von fliehenden

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Aus dem Reich

Schiffen. Mit Volldampf und wilden Kurven ver- .ichen sie, sich den deutschen Bomben zu entziehen, noch vergeblich! Mit unheimlicher Sicherheit stürzen iie Ju 88 auf ihre Ziele.

Spuckend und zischend aus allen Rohren zieht -imitten dieses Gewoges der Kreuzer seine Bahn, ffiütenb schickt er sein Flakfeuer gen Himmel, doch m rasender Geschwindigkeit ziehen wir ab und urnrneln uns. Im Verband geht es heimwärts!

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der Admiralität, Alexander, im Unterhaus ge­fragt wurde, ob man nicht doch etwas über dieses Ereignis erfahren könnte, lehnte Alexander die Be» antwortung der Frage mit dem Hinweis ab, daß der Feind k/ine militärischen Geheimnisse erfahren dürfte. Welck) eine klägliche Ausrede! Es liegt in der Natur der Seekriegführung, daß man die eige- nen wie die feindlichen Verluste während des Ge» fechtes sehr genau feststellen kann. Die Kom- Mandanten unserer U-Boote und Ueberwasserstreit- kräfte wissen, was sie versenkt haben. Es ist also blanker Unsinn, wenn Alexander von derNot­wendigkeit der militärischen Geheimhaltung" sprach. Öder vielmehr: es ist der Zwang zur Lüge, der den ßqrb zu seiner Dertuschungstaktik trieb und noch treibt. Wir wissen ohnehin Bescheid. Wer aber nach Churchills Willen in Unwissenheit gehalten werden muß, das ist das englische Volk. Denn wenn die Jnselbevölkerung erführe, welche ungeheuren Schläge England schon jetzt hinnehmen muß, ohne sich wehren zu können, dann würde es wohl verzweifeln, bann würde wahrscheinlich Bri­tanniens innere Front zusammenbrechen, die wäh­rend des letzten halben Jahres nur durch Lügen, Falschmeldungen und Prahlereien mühsam aufrecht erhalten wurde. H. Ev.

mo er sich zeigt.

Spanisch-argentinischer Baumwoll- und Weizenvertrag.

rönde die & i Snftrufo *1 Flieger (fe ? ger durch it ' auf unjto 2-mi-LMi?

Sieg im Westen."

Entstehung und Herstellung des großen Heeres-Dokumentarfilms.

Madrid, 25. Febr. (Europapreß.) Die spanisch argentinische Wirtschaftsannäherung hat in den testen Tagen einen entscheidenden Schritt vorwärts getan. Es kam zur Unterzeichnung des Saum- wolloertra ge s, der die Einfuhr von 120 000 Sailen argentinischer Pesos nach Spanien vorsieht. Die Unterzeichnung eines weiteren Vertrages, der *ie Einfuhr von 500 000 Tonnen argentinischen Weizens nach Spanien in Aussicht nimmt, steht oevor. Die Schwierigkeiten des Kompensationsver- ! ährens haben den argentinischen Landwirtschafts­minister nicht abgehalten, bereits anzuordnen, daß amtlichen spanischen, Schiffen, die sich in SIrgen- inten befinden, Weizen zum Transport zur Dersu-

NSG. Des HeeresdokumentarfilmSieg im Westen" ist der erste Großfilm des Oberkommandos des Heeres. Er ist auf Grund eines Befehles des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, im Mai 1940 in Angriff ge­nommen worden. Der Heeresdokumentarfilm setzt

Fast zwei Millionen Arbeits- kraste zusätzlich mobilisiert.

Oberregierungsrat Dr. Stothfang vom Reichs« arbeitsministerium gibt eine Uebersicht über den Ar­beitseinsatz. Danach betrug die Zahl der befchaftig- ten Arbeiter und Angestellte^ im Gebiet des Groh- deutschen Reiches, ohne dis eingeglieberten Ost- gebiete rund 22 670 000, wovon 14 250 000 Manner und 8 420 000 Frauen waren. Der Referent erklärt, daß seit Ausbruch des Krieges auf der Seite der männlichen Arbeitskräfte eine zusätzliche Mobi- lisierung ermöglicht worden ist, die über 1,5 md- lionen Köpfe erreicht hat. Demgegenüber sind 300000. Frauen heute mehr als bei Kriegsausbruch m den Betrieben als Arbeiter und Angestellte tätig. Das für hochentwickelte Industriestaaten typische Verhält­nis von 2:1, d. h. daß auf zwei beschäftigte Man- ner jeweils eine Frau kommt, ist durch den Krieg etwas verändert worden in Richtung eines stärkeren Anteils der Frau. Die zusätzliche Mobilisierung von nahezu 2 Millionen Arbeitskräften muffe um Jo höher bewertet werden, als wir bei Ausbruch des Krieges nicht über eineindustrielle Reservearmee in Gestalt von Arbeitslosen verfügten, sondern in den Krieg bereits mit einem Mangel an Ar­beitskräften eingetreten sind. Der Referent unter­streicht die Notwendigkeit einer bevorzugten arbeite« traftoermittlung für die Rüstungswirtschaft, die Landwirtschaft und den Bergbau. Dann liege auch der Sinn der Hereinnahme von über einer Million ausländischer Arbeiter und des Einsatzes von über einer Million Kriegsgefangener. Auch in Zukunft erfordere die Verstärkung der Rüstung die Bereit­stellung zusätzlicher Arbeitskräfte. Dabei tonne weder auf eine weitere Hereinnahme von Ausländern, noch auf die Beschränkung des Arbeitsplatzwechsels, Dienstverpflichtung und Reichsausgleich verzichtet werden. Dor allem aber müßten auch die Betriebs- führer zahlen- und leistungsmäßig mit einem Mini­mum an Kräften auszukommen suchen.

Überprüfung

der Enijuduugs-Gewinue.

pung gestellt wird.

Zusammenarbeit der arabischen Staaten.

Beirut, 26. Febr. (Europapreß.) Die Zusam­menarbeit der arabischen Staaten zur Sicherung ihrer Unabhängigkeit nimmt engere Formen an. Nach der kürzlichen Ratifizierung des Freundschafts-. Vertrages zwischen Saudi-Arabien und 3em Jemen tritt dieser Zusammenarbeit letzt auch Sas Fürstentum Koweit in Nordostarabien am Persischen Golf bei. Der Erste Minister von Koweit, Äzzet Djaffat, erklärte, daß die Freundschaft zwi- chen Koweit und Saudi-Arabien in erster Linie aus Öen engen persönlichen Beziehungen zwischen König 3bn Saud und dem Emir Sabah von Koweit be­suche. Ibn Sand hat vor seiner Eroberung Saudi- Brabiens in Koweit gelebt.

Kleine politische Nachrichten

In Berlin traf eine Abordnung der i a p a n i' '"chen Marine unter Führung von Vizeadmiral Nomura ein. Die Gäste werden sich auf den verschiedensten Gebieten informieren. Auf dem tfiug. Platz wurde die Kommission durch den Leiter der Marineattachsgruppe, Korvettenkapitän Besthorn, begrüßt.

General A n t o n e s c u ruft für den 2. März zu mner Volksabstimmung auf.' Das rumänische Molk soll sich darüber entscheiden, ob es die Art, wie General Antonescu regiert, genehmigt, ooer mißbilligt. Abstimmungsberechtigt sind alle über 21 Jahre alten rumänischen Staatsbürger. Don der Abstimmung ausgeschlossen sind Juden.

Am 3. März wird die Deutsche Lufth a n s a nuf der Strecke O s 1 o S t o ck h o l rn mit emern regelmäßigen Flugdienst beginnen, wobei die Strecke wöchentlich dreimal im Hin- und Ruckflug desto gen wird. Es besteht die Möglichkeit, m beiden Städten dringende Geschäfte an einem Tage abzuwickeln.

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Namentlich in der ersten Zeit der Entjudungen sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen von einem wesentlich zu niedrig angefetzten allgemeinen Derkehrswert ausgegangen wurde. Es handelt sich dabei teilweise um Betriebe von erheblichem Wert. In solchen Fällen ist es aus staatspolitischen Grün­den wie auch im Interesse der Billigkeit notwendig, nachträglich eine Ausgleichszahlung zugunsten des Reichs festzusetzen. Dabei ist keineswegs beabsichtigt, die ordnungsmäßig abgeschlossenen Entjudungsver- fahren etwa in ihrer Gesamtheit oder in großem Umfange nochmals aufzurollen. Die Nachprüfung wird sich vielmehr auf Sonderfälle beschrän­ken. Der Auftchwung, den etwa ein Gewerbebetrieb auf Grund persönlicher Tüchtigkeit des Uedernehmers in der Zwischenzeit genommen hat, kann nicht als angemessener Entjudungsgewinn angesehen werden. Andererseits ist eine wesentliche Wertminderung in­folge der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung, z. B. durch die Umstellung auf die Kriegswirtschaft, zu Gunsten des Erwerbers zu berücksichtigen. Bei Uebernahme jüdischer Hypotheken und sonstiger For- berungen soll arundsätzlich der volle Unterschiedsbe- trag zwischen Kaufpreis und Derkehrswert als Aus­gleichszahlung zu Gunsten des Reichs bestimmt wer­den. Auch Vermittler können zu Ausgleichszahlungen herangezogen werden. Die Gauleitung wird bei der Entscheidung eingeschaltet. Eine Schiedsstelle wird bei dem Reichswirtschaftsgericht eingerichtet.

Kriegsteilnehmer

werden bevorzugt Bauern.

ureffer auf vier Handelsschiffen, Beschädigung eines Sreuzers, Treffer auf den Kaimauern und Hafen- nlagen von Bengasi! Auch an Afrikas Küste be­kämpft die deutsche Luftwaffe mit Erfolg den Feind,

Die Arbeitsaufnahme des BelgraderDeutscken Wissenschaftlichen Instituts fand m dem Festsaal der Aolarac - Universität statt. An der Feier nahm Prinzregent Paul mit dem königlichen M Renten 2)r. Stankowitsch teil. Mims erp asi- »ent Zwetkowitsch und die anderen Kab^ett^ Mitglieder waren erschienen. Aus dem Reichwuren

Die Rede des Führers ist den Londoner Kriegs­politikern mächtig in die Knochen gefahren. Mit >er nichtssagenden Bemerkung, der Führer habe nichts Neues" mitgeteilt, suchen die Organe Churchills und Duff Coopers den gewaltigen Em- druck der Ausführungen Adolf Hitlers abzuschwachcn. Sie mögen aber selber fühlen, daß damit nichts ge­tan ist, denn die Reden Adolf Hitlers wirken nicht nur durch die Volkstümlichkeit ihrer Sprache, son­dern auch durch die Stärke der Argu­mente, denen seine Gegner nichts entgegenzusetzcn vermögen. Noch vor wenigen Tagen behauptete Sir Roderick Jones, der jetzt verabschiedete Präsident des Reuterkonzerns, mit heuchlerischer Augenver- drehung, daß die Reuterberichterstattuna ausschließ­lich ausWahrheit, Genauigkeit und Unparteilich­keit" beruhe und schon ertappen nur das ehren­werte Reuterbüro bei seiner neuesten Lüge. Hat doch dieses Schwindlerinstitut die Stirn, die vom Führer mitgeteilte Versenkung von 215 000 B R T. Schiffsraum einfach abzustreiten. Reuter be- zeichnete die Erklärung des Führers alsphan­tastisch und ebenso weit von der Wahrheit entfernt wie solche deutschen Ankündigungen gewöhnlich waren". Der Schock, den die Nachricht von der neue­sten Geleitzugkatastrophe auf die britischen Macht­haber ausgeübt hat, muß allerdings enorm gewesen sein. Insofern kann man eS verstehen, wenn sich die Zauberlehrlinge Churchills nicht anders zu helfen wußten, als den deutschen Erfolg einfach wegzu­hexen. Aber schon in seinem zweiten Kommentar zur Führerrede wurde Reuter hinsichtlich der Ausdrucks­weise etwas vorsichtiger. Da hieß es nämlich, daß Adolf Hitlers Mitteilungeine Bemerkung mar, die zu sehr zu gelegener Zeit eintraf, um überzeugend zu sein". Hier wird also die M ö g l i ch k e i t des Verlustes schon indirekt zugegeben, und bald dürste auch der Zeitpunkt gekommen sein, da die britische Presse nachträglich, unauffällig und tropfenweise ein ~ geständnis der schweren Niederlage im Handelskrieg machen darf.

Auf die gleiche Weise drückte sich die englische Regierung schon immer um die Bekanngabe unan­genehmer Tatsachen herum. Als in der Nacht vom 19. zum 20. Oktober 1940 siebzehn englische Han- delsschiffe mit insgesamt 11000Ö BRT. vernichtet wurden, fand die britische Admiralität erst 4 8 Stunden später die Sprache wieder, um einige kleine Teilverluste zuzugeben. In einem an­deren Falle hat sich die britische Admiralität g a n z und gar ausgeschwiegen, denn über die Versenkung von 82 000 BRT. am 13. Februar 1941 hat das englische Publikum überhaupt keine Einzelheiten erfahren. Als der Erste Lord

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Eine Anordnung erweitert die Möglichkeit von Ausgleichszahlungen zugunsten des Reichs bei Entjudungsgewinnen, die feit dem 30. Januar 1933 abgeschlossen sind oder künftig abgeschlossen werden. Ein Ausgleich ungerechtfertigter Entjudungs- qewinne zugunsten des Reichs ist herbeizuführen, wenn es der Erwerber verstanden hat, unter Aus- Nutzung der politischen Verhältnisse einen Gewerbe- betrieb oder einen sonstigen Vermögensteil erheb­lich unter seinem wahren Derkehrs­wert von einem Juden zu übernehmen, ohn< daß der Entjudungsgewinn durch eine entsprechende 2Iu5- gleichszahlung für das Reich erfaßt worden ist.

maßgebend die Aktiengesellschaft für Filmfabrikation (Afifa) und die Kopieranstalt Paul Tesch beteiligt. Der Vertrieb erfolgt durch den Ufa-Verleih.

Sowohl die Uraufführung wie die an den grö­ßeren Standorten des Heeres im Reich stattfinüen- oen Erstaufführungen erfahren eine feierliche Gestaltung derart, daß in Berlin durch den Ober- befehlshaber des Heeres, am Sitz der Wehrkreiskom­mandos durch den Stellv. Kommandierenden General, in den größeren Standorten durch die Standortälteften die Einladungen zur Ur- bzw. Erstaufführung ergehen. Im übrigen erhalten die Veranstaltungen durch Ge- fteüung von Musik, Truppenabordnungen ufro. einen würdigen Rahmen. In Gießen findet diese Erstaufführung im Gloria-Palast am Montag, 3. März um 14 Uhr nachmittags statt.

Em Sonderheft zum Dokumentarfilm .Sieg im Westen".

Anläßlich der Uraufführung des großen Heeres- DokumentarfilmesSieg im Westen", der in ein­maliger Form die Operationen im Mai und im Juni 1940 schildert, hat die Pr^ssegruppe des Heeres im Oberkommando der Wehrmacht ein Sonder- heftSieg im Westen" herausgegeben. Aus dem Film sind hier die größten Kampfhandlungen und Taten im Bild entliehen. Es werden die Kämpfe um Eben Emael, Dünkirchen, Somme und Aisne, um den Rheinübergang und die Maginotlinie in Aufnahmen gezeigt, wie sie bisher noch nicht zu sehen waren. Im Bild erlebt man noch einmal das große Antreten am 10. Mai, verfolgt den Weg des kühnen Stoßtrupps, der unter Führung von Feld- webe! Portsteffen gegen die Außenforts von Eben Emael vorgchg, die große Danzerschlacht nordost- märte Namur und vieles andere. Interessante Auf­sätze geben darüber Aufschluß, wie der FilmSieg im Westen" an der Front entstand und erklären seinen Sinn. So ist hier ein kleines Werk entftan- ben das bleibenden Erinnerungswert hat. (48 Sei­ten'stark, erschienen im Deutschen Verlag zum Preis

i von 0,30 RM.)

sich aus der EinleitungDer Entscheidung entgegen" und dem HauptteilDer Feld- z u g' zusammen. Ausnahmen und Zusammenstel­lung der Einleitung erfolgten durch die Deutsche Filmgesellschaft (künstlerische Gestaltung die Herren K o r t w i ch und Smith). Für diesen TeilDer Entscheidung entgegen" schrieb Horst Hanns Sie­ber die Musik. Für den HauptteilDer Feldzug" wurden die Ausnahmen von den Filmberichtern der Berichterstaffel des Oberbefehlshabers des Heeres und der Propagandakompanien sowie von Film- trupps der Heeresfilmstelle an der Front, zum Teil in verlustreichem Einsatz und unter Verwenduna eines eigenen Panzers der Berichterstaffel nach einem besonderen Plan durchgeführt. Es erfolgte mehrfach ein Großeinsatz von Kameras, die auf die Operationen bzw. das Schlachtfeld in der Tiefe ver­teilt wurden. Alle wichtigen Ereignisse wurden auf diese Weise festgehalten, so daß bei gleichzeitiger Verwendung eines umfangreichen, während des. Feldzuges erbeuteten Filmmaterials (französische, belgische und englische Filme) ein umfassendes Bild des gesamten Feldzuges gestaltet werden konnte.

Die Herstellung des HauptteilsDer Feldzug" erfolgte durch die Produktion N o l d a n , wobei die künstlerische Gestaltung in den Händen der Herren Svend No Id an und Fritz Brun sch lag. Die Musik dazu komponierte Herbert W i n d t. Die verantwortliche Leitung sowohl hinsichtlich des Ein­satzes der Berichter wie der späteren Durchführung des Filmes lag bei der Pressegruppe des Heeres im Oberkommando der Wehrmacht (Oberstleutnant Universitäts-Professor Dr. H e s s e und Oberleutnant Dr. Welte r). Der Film wurde in enger Zusam­menarbeit mit der Filmabteilung des Reichsprvpa- ganbaminifteriums (Leiter: Ministerialrat Dr. Hip - ler) gestaltet. An der technischen Herstellung waren

Angehöriger erbgesunder, rassisch wertvoller und kinderreicher Familien, vor allem des Landvolks, finden durch neu gegründete Bauernhöfe und -dörfer unter Förderung des Reiches die beste Gelegenheit, sich als Bauern mit dem Boden zu verbinden. Da die Gemeinschaft der neuen Bauerndörfer nicht nur die Neubauern umfaßt, sondern auch andere Bewer­ber, so gelten die gleichen Auswahlbedingungen auch für Landarbeiter, Handwerker, Gewerbetreibende. Die Prüfung des Bewerbers und feiner Familie er­folgt an Hand von Fragebogen, durch Auskünfte, Inaugenscheinnahme und amtsärztliche Untersuchung. Die Endbeurteilung wird ausschließlich durch das Derwaltungsamt des Reichsbauernführers vorgenom- men. Der Antrag auf Erteilung des Neubauern- scheines ist bei der zuständigen Landesbauernschaft zu stellen. Die Grundbedingungen find: Der Bewer­ber muß die deutsche Reichsangehörigkeit besitzen, er und seine Frau oder Braut müssen deutschblütig fein, er soll ein Mindestalter von 25 Jahren haben, er muß verheiratet ober mit der Aussicht auf nahe Eheschließung verlobt fein. Bewerber, die längere Zeit kinderlos verheiratet find, find ungeeignet. Der Bewerber, feine Frau und die Kinder muffen ge- - sund und erbgefuni) fein. Verminderte Leistungs- . fähigkeit infolge Kriegsbefchädigung ist kein Ab-

aekommen der Leiter der Kulturpolitischen Abtei­lung des Auswärtigen Amtes, Gesandter von T w a r d o w f k i, der Ches des Amtes für Wissen­schaft und Präsident des Reichsforschungsrates, Mi­nisterialdirektor Professor Dr. M e n tz e l, der Prä­sident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes Berlin, General von Masfow, Vertreter der Deutschen Akademie in München und der Deutsch- Jugoslawischen Gesellschaft Berlin sowie die Rek­toren der Universitäten Wien, Prag, Graz und Bel­grad.

*

In Istanbul roirb vom 1. März ab eine Tages­zeitung unter dem TitelT a n i n" erscheinen. Die­ses Blatt soll die Tradition eines gleichnamigen Blattes fortführen, das einst das Sprachrohr oes Gründers der türkischen Republik, Kemal Atatürk,

ankern anscheinend vor der Hafeneinfahrt. Wir c öinen fast senkrecht m die Tiefe. Ein kurzer Ruck, ' me kleine Kurve, das Ziel ist im Visier. Der dicke lisch 3" meiner Linken verlaßt seinenLiegeplatz" K saust mit seiner verderbenbringenden Last in w, | U Tiefe. Mit uns haben auch viele andere Kame- I oben geworfen. Unsere Bombe rauscht mit mäch- e -iier Wucht auf die Kaimauer in der Nähe des dort iDflenben Frachters Wir beobachten weiter; mäch.

Einschläge an den Kaianlagen linhohe Waisersaulen in nächster Nähe von Han- i'lsschiffen und ein Bombentreffer an der Bordwand

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war. Zum Leiter ist der bisherige Chefredakteur des Yeni Sabah", Daltfchin, bestellt worden^ der Senior der türkischen Journalisten. Das Blatt fol den Charakter eines Regierungsblattes in Istanbul erhalten.

In Moskau wurde ein Wirtschaftsabkommen zwi« fchsn der Sowjetunion und der Schweiz abgeschlos­sen. Das Abkommen sieht gegenseitige Warenliefe- rungen in Höhe von 112,4 Millionen Schweizer Franken für das erste Dertragsjahr vor und in Höhe von 120 Millionen Schweizer Franken für das nächste Jahr. Die Schweiz wird Werkbänke, Elektro- ausrüftungen, Turbinen, Generatoren liefern, wäh­rend die Sowjetunion Getreide, Holz, Naphtapro- butte und Baumwolle ausführen wird.

lehmkngsgrund, die ordnungsmäßige Bewirtschaftung des Hofes muß aber gewährleistet fein. Der Bewer­ber und feine Frau müssen in politischer Hinsicht einwandfrei fein, sie müssen den beruflichen An­sprüchen eines Hofes genügen und in geordneten Vermögensverhältnissen leben. Der Nachweis von Eigenmitteln ist nicht Voraussetzung. Der Neu- bauernschein gilt zwei Jahre. Kriegsteilneh­mer, insbesondere Kriegsbeschädigte sowie Bewer­ber, die ihren landwirtschaftlichen Grundbesitz für öffentliche Zwecke zur Verfügung stellen mußten, werden bei der Ansetzung bevorzugt. Kinder­reiche Familien kommen eher zur Ansetzung als kinderarme. Im übrigen richtet sich die Reihen­folge nach der Dringlichkeit, der besonderen Eignung und den Familienverhaltnissen des Bewerbers.

DieTamschemwerferblendeneinsteUeni

Der Reichsverkehrsminister erinnert an die Vor­schrift über die Einstellung des Wehrmacht-Tarn- scheinwörfers. Danach nnuh der Tarnscheinwerfer so geneigt fein, daß die obere Hell-Dunkel-Grenze des Lichtes in einer Entfernung von 5 m von der Licht­austrittsöffnung mindestens 6 cm tiefer als die obere Kante der Lichtaustrittsöffnung liegt. Eine Blendung anderer Verkehrsteilnehmer muß unter allen Umstän­den vermieden werden. Nichtbeachtung der Dvrfchrift zieht Bestrafung nach sich. Ferner ist beobachtet worden, daß trotz Ausrüstung des Kraftfahrzeuges mit einem besonderen Tarnscheinwerfer daneben Fern- bzw. Abblendlicht verwendet wird. Ein sol­ches Verfahren widerspricht dem Zweck des Tarnscheinwerfers und ist während der Verdunklung unstatthaft, auch wenn die Haupt- scheinwerfer vorschriftsmäßig abgedeckt sind. Unbe­leuchtete geschlossene Eisenbahnschranken, Warn- tafeln und Balken sind bei getarntem Scheinwerfer- licht er ft aus geringer Entfernung wahr- nehmbar. Nur durch vorsichtiges und lang­sames Fahren während der Verdunklung kön­nen daher Unfälle vermieden werden.

vaiu>nd)Fttin«r: Dr ^rtetrüft CM beim 8awge Stellvertreter Bei paupnttitiruetten Ernst «lumschestr. Seianttoottft» ißt $odtL unb Bilder Dr. itt. W. Lange für das Reu-iieton: Dr. Han« Dhyriot; ,ta Sradi »teßen. Pronrv, Äfrtickmi u. Sport: 6enh Biumichf.n.

Druck uno Vertag Brühldhe Uniöeriitaubrudeiet R. Lange K. G. BetiWleitet: Dr..Ing- Wth Hamann «nzeigenleiter: Han« Beck. Beran'wkmtl^ck, str den Inhal« der An'etaen: DdeodorKümmel PüRr.«

Der Zwang zur Luge.

Von unterer Berlmei ecbriitleitung.

Draußen auf dem Meer sehen wir eine mächtige .ugwelle; mit hoher Fahrt strebt ein beachtlicher f.ott der Küste zu. Sollen wir angreifen? Nein, ptir fliegen über den Hafen. Einige Maschinen hin- j r uns stürzen sich auf diesen fetten Braten, wie I >»ir später hören, mit bestem Erfolg. Eine Bombe I af genau das Heck, zwei andere Bomben sausten

□rt an der Bordwand vorbei ins Meer. Die an- Feifende Besatzung bemerkte, daß sich Truppen n Deck versammelten. Wir fliegen weiter. Vor ns banwft ein großer Kreuzer, aus allen bohren feuernd, mit Zickzackkurs davon, vor ihm [ »chen einige Frachter das Weite. Jeder die- I;-r Frachter wird angegriffen, fast geschloffen ftür-

5n sich die Maschinen auf ihre Ziele. Ein Frachter übält einen Treffer auf das Heck, bei zwei anderen nllen die Bomben dicht neben die Bordwand. Der

re& ) tz,.

I'^'Kreuzers find die Ausbeute des erstenUs." i, ' Die Parole für den nächsten Tag heißt: Nach- ftroi6n::: >tzen. Wieder starten wir zur Mittagsstunde, das

en SA lief ist erneut ber Hafen von Bengasi. In ihm

tuno nden einige Handelsschiffe Truppen und Gerät Wn ei us, und vor der Hafeneinfahrt sollen noch Han- Ä - > lüisfdjiffe liegen. Wir sitzen in der Maschine. Kaum Lnt der Flugzeugführer die Maschine abgehoben, > 'n schütteln uns die Böen durcheinander. Mit un-

ln\0!,° IT:\ '-imlicher Wucht packen sie die Maschine, doch die

no fr..' u 88 geht unbeirrt auf Kurs. Früher als gestern c rläno:7. ; f-bt sich die nordafrikanische Küste ab. Weit fliegen idr über sie hinweg. Unter uns der braune afrika­nische Küstenstreifen, die charakteristischen Küsten- en, mit starken Wellen umgrenzt; Siedlungen der llrth (in Eingeborenen werden sichtbar, wir sind über afri- IIU|||[1 i »nischem Boden.