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25.8.1941
 
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General-Anzeiger für Oberhessen

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jBya. A e Montag.25.August lM

GiehenerAnzeiger ~s

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rung, die er mir eines Nachts gewährte! ... uns blieb danach nichts weiter übrig, als uns der ge­leimten Inselgruppe anzunehmen." Gemeint waren die Philippinen, von denen der gleiche Präsident erklärte:Unsere nunmehrigen Besitzverhältnisse auf den Philippinen bieten uns wirtschaftliche Möglich­keiten, die eine kluge Staatsführung nicht übersehen darf. Jedenfalls ist es auch angebracht, für die Er­weiterung unseres Handels alle Mittel anzuwen­den ..." Und Whitelaw Reid, einer der Friedens­kommissäre und Herausgeber derNew Port Tri­büne" sagte:Der Stille Ozean befindet sich jetzt in unserer Gewalt. Machen wir den rechten Gebrauch von unserer Erwerbung, so werden die Bereinigten Staaten in der Lage sein, aus dem Stillen Ozean einen amerikanischen Binnensee zu machen." Roosevelt denkt nicht anders, wobei es ihm und der- hinter ihm stehenden Kaste selbstverständlich allein darauf ankommt, dieErweiterung des Han­dels mit allen Mitteln" anzustreben, und dabei nicht nur die wirtschaftspolitische Stellung der USA. zu stärken, sondern vor allem auch die machtpolitische. Die strategischen Linien, die Roosevelt dabei im Auge hat, kreuzen allerdings gefährlich die japa­nischen.

geweitet wurde und damit von Roosevelt selbst ad absurdum geführt worden ist. Was damals als Wirtschaftspolitik gedacht war, ist inzwischen reine Machtpolitik geworden, was selbstverständlich auch den Gegensatz zu Japan immer schärfer Heraus­stellen mußte, wobei die innere Logik der Argu­mente und wenn man so will der moralische und ethische Unterbau zweifellos auf feiten der Ja­paner ist, während Washington in der Vergangen­heit mit hohlen Phrasen arbeitete, auf die Roose­velt aber schon lange verzichtet hat, um den bru­talen Machtstandpunkt um so schärfer herauszu­kehren. Frömmelnde Heuchelei und Zynismus fin­det man hier in einer seltsamen und neben den Engländern nur den Pankees eigenen Mischung.

So erklärte McKinley, der als Präsident der USA. Hawaii und die Philippinen schluckte, am 1(5. September 1898:Nacht um Nacht wanderte ich im Weißen Haus auf und ab. Ich fiel auf die Knie und bat den Allmächtigen um Erleuchtung und Füh-

fommen auf.

Im Kampf um die wenigen von den Bolschewisten noch besetzten Brückenköpfe am Dnjepr hatten die Sowjets ihre befestigten Feldstellungen durch Eingraben von schwersten Panzern verstärkt. An mehreren Stellen gelang es den deutschen Sol­daten in unvergleichlicher Angriffskraft, diese Stel­lungen zu durchbrechen uni) weiter einzudringen. In dec am Dmerr gelegenen Stadt Tscherkassy

Oer Dnjepr-Brückenkops Tscherkassy in deutscher Hand.

In der Ernte kommt es jetzt auf jede Stunde an!

NSG. Die sichere Einbringung unserer guten Ernte ist für die Ernährungswirtschaft von größter Bedeutung. 3n rastloser Arbeit hat das deutsche Landvolk alle Voraussetzungen dafür geschaffen, aber es fehlt dem Bauern an schaffenden Händen, die die Ernte einbringen helfen.

Partei- und Volksgenossen! helft alle mit! Stellt Euch sofort zur Verfügung! Jede Hand ist wichtig, keiner soll abseits stehen! Wer unsere Ernte eiu- bringen hilft, schlägt eine Schlacht für den deutschen Sieg!

Meldet Euch bei den Ortsgruppenleitern und Orts- bauernführern!

Frankfurt a. 211, den 23.8.41.

Gez.: Sprenger.

Oie Antwort an Churchill.

Berlin, 25. Aug. (DNB.) Zur gleichen Zeit, als am Sonntagabend über den deutschen Rund­funk die Sondermeldung in alle Welt ging, daß unsere Unterseeboote der englischen Seemacht wieder einen schweren Schlag versetzten, indem sie aus einem mit allen Mitteln gesicherten Geleitzug 25 Handelsschiffe mit zusammen 148 200 BRT. und dazu noch einige Sicherungsschiffe versenkten, sprach in London Churchill über sein Treffen mit Roosevelt. Zwei Ereignisseirgendwo auf dem Atlantik" spielten hier zusammen: Geheimnisvolles Geranne der Kriegsoerschwörer und die Tat deut­scher Seeleute. So hat Churchill, ohne daß er es ahnte, die einzige Antwort erhalten, die diesem Feind des deutschen Volkes gebührt.

Churchill war es daran erinnern wir uns ge­rade in diesem Augenblick, der b e r e i t s 19 3 6 in einer Unterredung mit dem USA.General Wood wörtlich sagte:Deutschland wird zu stark Wir müssen Deutschland vernichten." Diesem Leitsatz ist

griff deutscher Sturzkampfflugzeuge auf den Hasen von Tobruk besonders erfolgreich. Vombenvolltreffer setzten Flakbatterien außer Gefecht, zerstörten Hlu- nitionslager und beschädigten mehrere Schisse. Kampfflugzeuge bombardierten in der letzten Nacht mit guter Wirkung Stapelplähe des Feindes bei Marfa Matruk.

Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. In der Zeit vom 22. Juni bis 23.August verlor die britische Luft­waffe in Kämpfen über Großbritannien, im See­gebiet um die britische Insel und in Nordafrika sowie bei Angriffen auf das Reichsgebiet und die besetzten Gebiete insgesamt 1 044 Flugzeuge. Da­von schossen Verbände der Luftwaffe 916, Einheiten der Kriegsmarine 128 britische Flugzeuge ab. Wäh­rend der gleichen Zeit gingen im Kamps gegen Groß­britannien 127 eigene Flugzeuge verloren.

estnischen Küste genähert und versuchten mit ten an das Land zu gelangen. Deutsche Panzerjäger nahmen sofort Schiffe und Boote unter wirksames Feuer und vernichteten die Bolschewisten.

Im mittleren Frontabschnitt wurden bei einer Säuberungsaktion zersprengte sowjetische Truppenteile mit mehreren hundert Mann festge­stellt. Die Bolschewisten hielten sich im Wald ver­borgen, wo sie dem deutschen Zugriff zu entgehen hofften. Deutsche Abteilungen umzingelten die Sowjets und rieben die zersprengten Teile voll-

Großer deutscher Erfolg im Atlantik.

25 Handelsschiffe mit 148200 MT. versenkt. - Ll-Boote zersprengten stark gesicherten britischen Geleitzug auf dem Wege nach Gibraltar.

Aus dem Führerhauptquartier, 24.August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unterseeboote und in überseeischen Gewässern operierende Kriegs­schiffe melden die Vernichtung von insgesamt 2 5 feindlichen Handelsschiffen mit zusammen 148 200 VRT. hiervon haben die Untersee­boote allein in mehrtägiger Verfolgung und nach hartem Kamps aus einem von England nach Gibraltar bestimmten Geleitzug 21 Handelsschiffe mit insgesamt 122 000 VRT. herausgeschossen. Darüber hinaus haben sie von den Sicherungsstreit­kräften einen Z e r st ö r e r derAsridi"-Klasse, eine Korvette und einen V e - wacher versenkt. Nur acht Schissen dieses stark gesicherten Geteitzuges gelang es, in die portugiesischen Hoheitsgewässer zu entkommen.

Weitere Erfolge an allen Fronten

Oie Seefestung Otschakow in deutscher Hand.

Neuzeitliche Lruppensiihrung

Bon Major a. D. von Keiser.

In früheren Zeiten, als die Heere noch klein waren und die Kämpfe in geschlossenen Abteilungen , ausgefochten wurden, waren die Räume, die die Truppen auf dem Marsche, in der Unterkunft und auch in der Schlacht einnahmen, von so geringer Ausdehnung, daß die Truppenführung noch ver­hältnismüßig einfach war. Die vormarschierenden oder versammelten Truppen waren jederzeit schnell gefechtsbereit, der Feldherr gab seine Befehle mündlich an seine Generale und Regimentskom­mandeure, die einzelnen Regimenter oder Batail­lone wurden auch in der Schlacht durch persönliches Kommando ihres Führers geleitet, und die Ver­ständigung zwischen der oberen und unteren Füh­rung erfolgte entweder durch direkte mündliche Aussprache oder durch die einfachsten Nachrichten­mittel, Meldereiter, Meldegänger, Hornsignale. So war es noch in den Schlachten Friedrichs des Großen, und selbst in den Entscheidungsschlachten der deutschen Einigungskriege wie Königgrätz und Gravelotte-St. Privat, deren Verlauf von Moltke größtenteils noch persönlich von einemFeld- herrnhügel" aus übersehen werden konnte, war die Führung der Truppen, ihr Einsatz in den Kampf nach dem Willen des Feldherrn, noch kein besonders schwieriges Problem.

Das wurde erst anders, als die kämpfenden Heere zu Millionenmassen anschwollen und sich über so gewaltige Räume ausdehnten, daß die höheren und mittleren Führer von den meisten Truppen ihres Befehlsbereiches durch weite Ent­fernungen getrennt waren. Das gilt sowohl für den Vormarsch gegen den Feind wie für die Schlacht selbst. Der Aufmarsch solcher Truppenmassen zum Kampf aus der Tiefe der Marschkolonnen heraus erfordert sehr viel Zeit. Er muß darum rechtzeitig vor dem Zusammenstoß mit dem Feinde befohlen werden. Dazu aber müssen die höheren Führer über die Verhältnisse beim Feinde, über seinen Anmarsch oder seine Verteidigungsstellung, seine Stärke und Zusammensetzung^ die Stellung feiner Reserven usw. genau informiert sein. Darüber ist heutzutage eine sehr weit vorgetriebene Aufklä­rung, die sich bei Offensivunternehmungen großer Heere auf Hunderte von Kilometern erstreckt, eine gebieterische Notwendigkeit geworden. Auch in der Schlacht selbst können der Feldherr und die son­stigen höheren Führer siegverheißende Entschlüsse nur dann fassen, wenn sie dauernd über die Lage beim Feinde durch Meldungen der Aufklärungs­truppen auf dem Laufenden gehalten werden. Aus den unzähligen Meldungen der Auf­klärungsflieger, der Aufklärungsabteilungen und Spähtrupps entsteht schließlich ähnlich einem Mosaikgemälde ein Bild des feindlichen Auf­marsches im Geiste des Feldherrn, das durch dis Meldungen der einzelnen Truppenteile von der Front dauernd ergänzt wird und die Grundlage für die Führerentfchlüffe und die Befehle für die Kampfaufgaben der Truppenteile bildet.

Immer von neuem erkennen wir auch in diesem Kriege die entscheidende Bedeutung der Aufklä­rung für die Führung und die Kampferfolge un­serer Truppen. Die dauernden Aufklärungsflüge unserer mit den feinsten photographischen Apparaten ausgerüsteten Fernaufklärer über England unter­richten das Oberkommando der Wehrmacht auf das Genaueste über die militärisch wichtigen Anlagen des Landes, über die Häfen und Flughäfen, über Docks und Speicher, über Truppenübungsplätze und Munitionsdepots. Ohne diese vorbereitende Auf- klärungstätigkeit wären die erfolgreichen Angriffe unserer Kampfgeschwader, bei denen jeder einzelne Flieger sein Ziel auf Grund der Aufklärungsergeb-

Koriin 24. Aug. (DNB.) Im nördlichen Frontabschnitt drangen deutsche Abteilungen w einem Fluß vor und nahmen im kühnen Hand- ftrei» mehrere zum Teil erst t>or kurzem gebaute Sriegebrücten. Trotz heftigen Widerstandes stiegen sie auf bas besetzte Ufer vor und kämpften den bol- rLmiftifdien Widerstand nieder. Die «owjets er- men schwere blutige Verluste Außerdem wurden zahlreiche Gefangene sowie Snegsgerat aller Art einqebracht. Eine deutsche Div.ston durchstieß z w ,- kck-n Peipus - u,nb Jlmen-See eme stark ausaehaute Verteidigungsstellung der Somiets, stürmte über hundert zum leil ftart be­tonierte Bunker und setzte sie außer Gefecht, -im gleichen Abschnitt nahmen die Truppen einen Ort der ebenfalls durch zahlreiche Betonbunker mo­dernster Bauart befestigt war D,e deutsche Wach- lamkeit an der estländischen Küste verhin­derte einen sowsetischen L a n d u n g s o e r s mch. M BoMewisie» batten Lck mit drei Säiüen der

er treu geblieben. Zusammen mit dem übrigen pliutokratischen Gelichter betrieb er tue Einkreisung des Reiches, nutzte jedes Mittel, den Haß gegen Deutschland zu schüren und wurde schließlich zum Vertreter eines Kurses der britischen Kriegspolitik, der gekennzeichnet ist durch die Hungerblockade gegen ganz Europa, durch ständige Völkerrechts­brüche und Vergewaltigung kleinerer Staaten und vor allem brutalste Ueberfälle der englischen Luft­waffe auf die Zivilbevölkerung. Dieser zynische Welt­brandstifter glaubt jetzt durch Phrasen und Tiraden nach dem Muster der 14 Punkte des unseligen Wil­son das deutsche Volk betören und für die Unter­werfung und Beherrschung durch Plutokraten und Bolschewisten reif machen zu können. Es gibt keine Antwort, die das Dreigestirn ChurchillRoose­velt Stalin empfindlicher trifft als d i e Sprache der Waffen. Die neue Tat der deutschen U-Boot- männer macht Churchills neue Ergüsse vor der Welt lächerlich, noch ehe sie zur Kenntnis gebracht waren.

hatten sich die Bolschewisten in den Häusern ver­barrikadiert. In hartnäckigen Strahenkämpsen brachen deutsche Infanteristen schnell den letzten Widerstand und setzten auf eine im Dnjepr gelegene Insel über. Dabei wurde ein ganzes Sowjetbatail­lon vernichtet.

Die Seefestung Otschakow, ein Stützpunkt der Bolschewisten für leichte Seestreitkräfte im Schwar­zen Meer wurde von einer deutschen Division in kühnem Ansturm nach Ueberwindung hartnäckigen Widerstandes schwerster sowjetischer Küstenartillerie und der Seestreitkräfte genommen. Ein Versuch der Bolschewisten, durch breit angelegte Minenfelder ein Eindringen in die Stadt zu verhindern, war ohne Erfolg. Bisher wurden über 2000 Minen aufge­räumt. Die blutigen Verluste der Sowjets find un- aewöhnlich hoch, außerdem wurden 800 (Befangene eingebracht. Bisher wurden gezählt: 18 im Kampf genommene Flugzeuge, 31 Geschütze, über 100 Ma­schinengewehre, 27 Granatwerfer, 10 000 Schuß Artillerie-Munition, Tausende von Handgranaten und ungezählte Mengen kleiner Waffen und Muni­tion.

Machdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Washington, August 1941.

Oie Roosevelt-Administration geht seltsam ver- schungene Wege. Am 26. Juli veröffentlichte der Pusident seine Exekutiv-Order über die Einfrie- riirg der japanischen Guthaben, gleichzeitig wurde bei gesamte Wirtschaftsverkehr zwischen den USA. un) Japan unter scharfe Kontrolle gestellt, die phi- jipstnische Armee und Flotte der Führung der peinigten Staaten übergeben und auf Hawaii M hnahmen getroffen, die für den oberflächlich Ereilenden und Außenstehenden schon sehr nach Piloerdampf schmeckten, obgleich es sich auch hier nu um eineVorsichtsmaßnahme" handelte. Als bim London mit Pauken und Trompeten in dies miewöhnlich laute Konzert einfiel, erklärte Roofe- De|, daß die Lagekeinen Grund zur Beunruhi- ga g" gäbe und er mit derPotomac" einen jener geleimniSDoUen Fifchzüge antreten könne, wobei di, jetzige Fahrt sogar von allerlei Gerüchten um» gclen wurde, die heute durch die Atlantik-Be- geinung mit Churchill ihre Begründung gefunden Pen.

; fßas es mit der Beruhigung der Lage auf sich hafe, wurde am 7. August offenbar, als Associated Pich aus London meldete, daß der Grad der mili- tkiiischen Hilfe Englands für Thailandbe- jtinmt werde durch die Bereitschaft der Vereinigten Maten, mit Aktionen einzugreifen, die stärker sein als wirtschaftliche Blockade". Es handelte sich hiebei nicht etwa um eine unverbindliche Presse- äGerung Londons, sondern um eine offizielle Er­klärung, die außerordentlich aufschlußreich ist. Sie offenbart nämlich, daß zwischen England und den UlA. diplomatische Verhandlungen stattgefunden hchen, wobei England der treibende Keil war, um bi, USA. im Fernen Osten auf eine Politik der Srteroention um jeden Preis festzulegen, die

DNB. Ausdem Führerhauptquarlier. 24. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:, _ .

3n der Ukraine nahmen deutsche Truppen den bisher vom Feind noch zäh gehaltenen vnjepr- Brürf entopf Tscherkassy. Nordwest - ,jch Kiew wurde d!e Verfolgung des geschlagenen Gegners auf und über den Dnjepr forf- gejeftt Südlich des Ilmensees wurden stärkere sowjetische firäfle geschlagen und über den Lv- warlfluhzurückgeworfen. Mehr als 10 000 Gefangene und umfangreiche Beule fielen in unsere fianb Die in Estland kämpfende» Truppen drin­gen im konzentrifchen Angriff auf Reval vor. Der beiderseils des Ladogasees von unserem tinnischen verbündelen mit besonderer Zapferteil geführte"Ungriff macht weiterhin gute Fortschritte.

Tn Nordafrika war am 22.August ein An-

Pazifischer sjankee-LmperiaK'smus

Von unserem Bk.-Berichterstatter.

[id Roosevelt angesichts der entschlossenen Haltung toians und der prompt einsetzenden japanischen Li-gestungsmaßnahmen wahrscheinlich noch einmal Endlich überlegt hat. Diese englische Erklärung vjid in Washington als eine Verschiebung der Ver- enwortung auf die USA. angesehen, sollte es im tjrnen Osten zu einem Konflikt kommen, eine Acht in die Öffentlichkeit, um das festzustellen, MS auf diplomatischem Wege anscheinend nicht ge= hingen ist. Diese Durchkreuzung des fein einge- < Welten Rooseveltfchen Spiels, durch Drohungen, 1 iMch die mehr oder minder offen gezeigte Bereit- 1 ifcft auf Wünsche des Gegenspielers in diesem ' gell Japans einzugehen oder sie schroff abzu- , ljnen, ohne sich selbst dabei einzusetzen, ist in ; Lishington sichtlich unangenehm ausgefallen. 1 I Die Lage ist jetzt so, daß die amerikanische Presse ' I tii aus London berichten läßt, daß die USA. und < | frglanb immermassiver werdende Schritte gegen Äpan" unternehmen, aber von Washington fehlt liirzu jedes präzise Stichwort, wenn man von der Märung Hulls absieht, daß die japanische Einkrei- fiirg nur eine Folge sei des japanischen Vordrw- CB5 in Gebiete, in denen es sich umringt finde. Hse Erklärung ist selbstverständlich sehr anfecht- Bar, denn von japanischer Seite könnte mit größe-

i Recht geltend gemacht werden, daß es sich m lochina sozusagen immer "och vor der eigenen Ar befinde, was man von den U$A. und erst recht IM von England behaupten kann, deren ganze I Schichte in diesem Gebiet eindeutig aus eine wirt- sihistliche Vorherrschaft, ja auf einen unverhullten Imperialismus hinweist, der von England zur Zeit

I flif lauten Mitteln vorgetrieben wird, wobei Lishington ganz offensichtlich auf dem Wege über kn Fernen Osten also durch eine sehr gefährliche

! tintertür, die sich jederzeit als Falltür heraus= leien kann! indeneuropaischen Krieg ttlo ckt werden soll. Wenn Japan heute mjemer Mfe ein Einkreisungsspiel mit brutalsten Mi tein tib eine Erpressungsaktion feststellt, so hat England ! kl dieser Offensive ganz bestimmte Nebenabsichten, Üi die man sich in Washington allem Anschein nach iof) nicht so erwärmen kann, wie man es in Lon­don für wünschenswert hält

Qas hindert nicht, festzustellen, daß Roofevett Vstverständlich keinen Augenblick von feinem stch ureckten Ziel im Fernen Osten ablaßt. Er halt im liqenblick die Einschaltung eines ..retardierenden Üiments" für notwendig, ubertaßt England die 3m- icrioe, wobei er sorgsam bedacht ist, sich IN keiner Üiise festzulegen. Von London aus gesehen steht lie Lage so aus, daß man bereit ist, loszuschlagen, b;r nicht ohne die USA. Von Washington aus ge- fen stellt sich aber für Roosevelt das auberordent- ti wichtige Problem, eine Entscheidung zu /retten, li« sicherlich nicht auf den Fernen Osten beschrankt «i-be und außerdem müßte die innere Situation ki USA. von Roosevelt bei der.Erwägung eines hlchen Schrittes sehr sorgsam berücksichtigt werde _ «i- moralische Kriegsbereitschaft der

U forcieren, hat man bisher in Wa hington m schem Bedacht vermieden. Em zu hastiger Sehr t Ur diesem Wege wurde das Spiel der Rooseveu «ique, bas sich durchaus Nicht »auf die !Rebrheit de Dotierung berufen kann, empfindlich stören

3«i allen diesen Ueberlegungen des gegenwa l^n Standes der Dinge darf aber niemals oer 'ei en werden, daß Roosevelt gewillt

»tteln die von Japan proklamierte Neuordnung h Dftafien zu verhindern, um glelchZe^'g ffr6. ks den Dollar-Imperialismus auch m diesem

4 w zur Geltung zu bringen. Er kann r Eue ziemlich lückenlose Ueberlieferung beruf^ Ls f'i-b zu wenig beachtet, daß die Erklärung . 'oes, die sich gegenAusdehnung '' äifd)cn 'CConifierunqspläne" irgendeiner P . Mt richteten, sich auf die pa z, f ifche Küpe eog, wobei damals vor allein Rußland . Vieler war, das sich 1815 auf den .Hawa'i ^em -Hetzen wollte! Als dann Japan ewige Jahrzeyn^ "4er in immer wieder staunenswerter Sch § Großmacht Hexanwuchs, begayn da A

W mit der Doktrin, dis ML Mexwltz a