Freitag, 25.3««
KießenerAnzeiger (General-Anzeigerfür Oberhessen)
175 Zweites Blatt
Aus der Stadt Gießen. Der Haushalt der Stadt Gießen für 1941
geglichen. Die Ausgaben des auberordentlichen auqj be5 Verkehrs eine
Haushalts belaufen sich aus 993 250, ' starke Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen die sich
Deckung auch dieser Ausgaben ist vorhanden. ttaNi braßenbahnbetrieb in einer Derkehrssteige- Die Wirtfchaftspläne der Stadtwerke B P ^^ar.ahre
chliehen ab: ausdrückt, das Jahr 1941 wird ein
wie ein selbständiges
Oer neue Tag.
Von Tito Lolliander.
2 348 750,— RM.
782 750,— RM.
568 350,— RM.
535 000,— RM.
66 850,— RM.
1279 034,— RM.
17 700,— RM.
1 476,— RM.
Berdunkelungszeit
25. Juli von 21.24 bis 5.28 Uhr.
Das Bild des Ahnen.
Von Marianne Schirm.
nen war.
tum ersten Mal dieses
folgsplan mit
des Gaswerks im Erfolgs- plan mit .
des Wasserwerks im Erfolgsplan mit
der Straßenbahn mit Obusbetrieb im Erfolgsplan mit des Omnibusbetriebs im Er
folgsplan mit
ter Wirtschaftsplan dieser Werke im Finanzplan mit
der Wirtschaftsplan des Biohum- werks: im Crfolgsplan mit
im Finanzplan mit
Reichswettkämpfe der Studentinnen
Eröffnung im Schloßhof zu Darmstadt.
fahr keim Kenterung erfahren tofen
lieh i>er eingemeindeten Vororte Wieseck und «iwn
SS.
$etr^<Ä IÄnbahnhMes.^ £b« bigstraße/Ecke Bahnh°fstr-ch°- out ten im
Se terstor und im Seltersweg/Ecke ™
LLLMMN- LVLZ-W-LM fonbere auf den Linien des Obus-Betriebs, die nach lefter Möglichkeit schon in naher A^it durchgesuh werden sollen, es wurde aber auch nicht verkannt, rtpmiiip tedmifdie und personelle Schwierig-
. geplante Schaffung einer Btunnenanlage_nt8_er.
Jugend entgegen.
Der Reichserziehungsminister hat deshalb auch den Sport als Pflicht für unsere Studenten festgelegt. Unsere Studenten und Studentinnen sollen Vorbild für die ganze deutsche Jugend sein.
Zu den im Schloßhof im offenen Viereck ange tretenen über 1000 Studentinnen gewandt, erklärte der Gauleiter: „Während der Student durch ferne fnortlicbe Erziehung immer harter werden soll, ollt ihr Studentinnen anmutiger und liebreizender werden, als gesunde deutsche Mutter der Zukunft
chliehen ab:
a) des Elektrizitätswerks im Er- b) c) d) e)
Die Tür wird von den kleinen Händen auf- gestoßen, das Sonnenlicht flutet und umfaßt die Kindergestalt, die im gleichen Augenblick geblendet wird und zögernd auf der Schwelle steht. Aberim nächsten Augenblick breitet sie die Arme aus, wieder knallen die Schuhsohlen auf dem Iu^den, und mit einem jubelnden Ruf strebt das Kmd strauchelnd dem neuen reichen Tag entgegen.
(Berechtigte Uebertragung aus dem Schwedischen, Jnterpreß-I
ble^"' Gauleiter ging dann auf den Sinn des 1 gegenwärtigen geschichtlichen Ringens °tn- '
der -Präsident Roosevelt sich als Freimaurer
L'
erwiesen auch im diesen Tagen eines entscheidend n Kampfes ihren gefunden Willen, wie er letzt Darmstadt finnfälligen Ausdruck finde.
Abschließend wünschte der Gauleiter den Studen- tinnen b ften (Erfolg in ihrem sportlichen Streben, !n dem nicht jede Siegerin, aber jede eme oorb.ld- »OB Adolf Scheel, erklärte hierauf die Reichs wettkämpfe der deutschen Studentinnen für eröffnet 7nd verpflichtete die Wettkämpferinnen feierlich zu °^Di? Beransta/tüng mdet- mit der Kleinen Kantate über Wenn alle untreu werden nach Motten von ' Max 'von Schenkendorfs aus eine alte Geu, enwe.se 1 m$ieC1$ßetttämpfe beginnen am Freitag mit den ■ Vor ämpfen, während im Hessischen Lande-museum gleichzeitig eine Ausstellung „Aus der Arbeit der deutschen Studentin", die zum erstenmal einen E m- blick in den umfassenden Kriegsemsatz unserer Studentinnen gibt, eröffnet wird.
bie Wichtigkeit der £eibeserfüd)ligung beim Ausbau des neuen Deutschlands und für die Zukunft des deutschen Volkes erkannt und als Verpflichtung sestgelegt hat. Diesem Wunsch des Führers kam die Aufgcfchloffenhctt der deutschen
'^Auk'L^bL? tes W ° h n u n g s b a u e s konnte im letzten Jahr lediglich das Doppelt)aus mit 8 Wohnungen sür alleinstehende Personen irn qärtengßbkT fertiggefteUt werden, welches durch die Gemeinnützige Wohnungsbau-G. m. b. H. erste
Der „Trichter", eine Erfindung der Tobis ursprünglich als heitere Einlage tm großen Pro gramm gedacht, bringt jeweils eine l^olge bunter, merkwürdiger, meist komischer Bilder aus aller Welt - ohne Handlung, ohne Zusammenhang, bloß zum Anschauen, Staunen und Lachem In der ^ach varade" hat man eine ganze Serie von Tobis- Trichtern hintereinandergespannt, und es entsta eine 2lrt von Panoptikum, m welchem gdm uno Variete hauptsächlich den Eindruck bestlmmem M kann nicht alles aufzahlen, was e- da zusehen gibt Mit die interessantesten Aufnahmen bilden die Ausschnitte aus stummen und tönenden Filmen von Jannings, ein Stück schauspielenscher: Entwlck- lungsgeschichte. Jupp Hussels, Willi Schaeffers und den kürzlich verstorbenen Rudi G o d d e n hort man als Ansager. Werner Kroll, vielen aus dem Rundfunk bekannt, erweist sich wieder als em Parodist von verblüffender Treffsicherhe t; wenn man die Augen zumacht, meint man tatsächlich Gigli, die Leander oder Peter Sgelboff 3u seinerseits auch im Bilde erscheint. °r hat aber chon wirksamere Sachen gebracht als --^b°rabubu Der Komponist Franz Grothe spielt, KiNten e i b e r q singt, Hans Albers rast als ^>er geant Berry wildwestlich durch die Gegend, die Scala-Girls tanzen, auch der Berliner Wintergarten ist vertreten, dazu eine Reihe von drolligen Tierbildern und aufregenden Sportaufnahmen. Zu auterletzt eine Folge von größtenteils überaus geift- und geschmacklosen Kuriositäten aus dem Lande der sogenannten unbegrenzten Moglichkeil enDas ist keineswegs alles, sondern nur em Ausschnitt aus dem kunterbunten Vielerlei, das es m der „Lach- parade" zu hören und zu sehen gibt Stammen« fassend wird man sagen dürfen, daß eme solche Serie nur ausnahmsweise einen normalen Spiel film ersetzen kann. Semen eigentlichen Zweck wiro der einzelne „Trichter" als lustiges, auflockerndes Einschiebsel erfüllen. — Außerdem sieht man die neue Wochenschau, die schon ange3e^t^rouroe^^^
hängen, die die Lichtflut ausschließen, - und draußen zwitschert ein Buchfink. Da erwachte: w der etwas im Kinde zum Leben, elne Crlnnerung, ein Bild, das neu ist, aber doch wohlbekannt, und halb unbewußt wird ein Wort geformt:
„Tip — tip — tippa! Tippa!
Mit zeigendem Finger wird die Hand zum Fenster ausgestreckt, der Triller wiederholt sich. Erstaunt erkennt ihn das Mädchen. Die Augen werden noch größer als sonst, und der Mund steht offen. Aber ' sie kann ihrer Verwunderung und ihrem Vergnügen keinen anderen Ausdruck geben, als durch die Wiederholung tippa, tippa, und eifrig mit der Hand in die Richtung ZU Zeigen, woher der Triller kommt. Die Welt um sie füllt sich en Tag mit neuen Erscheinungen, und selbst dre Fähigkeit, ihnen Ausdruck zu verleihen ist neu. Das ist vielleicht das Wunderlichste m all dem Wunder licken zu dem sie erwacht ist.
Und wenn die Mutter sich über das Bett beugt, bann zappelt schon der kleine Körper in ungedul- : big em Tatendrang. Es gibt so viel zu enckecken, so viel zu fühlen und zu erleben — mcht em ■ Augenblick darf verloren gehen. Unaufhörlich werden d!e Hände nach neuem ausgestreckt, das untersucht werden muß, da ist em Knopf wltten aus = dem Bäuchlein, da ist ein Band, da eine eigene Träne, da ist die Uhr aus dem Nachttisch, ein Duch, Blumen in einem Glas — ein Füllhorn ergieß seinen flutenden Inhalt von sonderbaren Dmgen, und jetzt ist der letzte Knopf' der Schurze gejnopft, bie Schuhe an die Füße gezogen. Sie bekommt Kontakt mit dem Fußboden, und lw gleichen Augenblick macht sich ein Wesen frei und wirft sich dem neuen Tag entgegen. Die Schuhsohlen knallen auj dem Fußboden in hastigem, unsicheren Takt,, tapp tapp — tapp, die Schritte richten ficb, gegen bie Tür wo ein Funken lockenden und verführerischen
Nach dem Dorbericht zum Haushaltsplan ist die • - -' der Stadt nicht ungun ft i g.
- qnnraen ist neu, voll der merkwürdigsten
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w W kleim §onb einen festen Gr.ff um bie nächste Bettsprosse.
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den fte hervorstäht, Ist so »er- mäßig hoffnungsfreudig, daß sie eme gauze Weile schweigend liegt. Währenddesten bewegt sich der
Et tem°Reichsstutentenführer, daß er die Reichs- mett ämp7e nach Darmstadt gelegt habe, und be-
UV8WM scheu Studentinnen begrüßen zu tonn™.
Daß untere deutsche Jugend fp°rt»ch - fc großen Aufstieg genommen ha . i n -rster Linie dem Führer zu danken, derfchonlSZZ
machen. .
ÄÄ Ät ist ein wenig zu- .
mal^aur^fage ich ausweichend und hole eine^Klammer, die gerade auf dem Fensterbrett liegt. Ich nehme sie und presse meine Nase damit »u9 Das mag furchtbar lustig oder lächerlich aus- ^ehen, denn das Kerlchen lacht aus vollem Halse- Da habe ich.also ein herrliches Spielzeug entdeckt.
Nie wußte ich vorher, was man alles mit einer c simplen Wäscheklammer anstellen kann. Fch ttemme j fetn meine Backe, auf meine Finger, ich ver- zaubere sie und lasse sie wieder erscheinen, mein Sohn freut sich wie ein König darüber. Schließlich erfinte $ den allerletzten Trick Ich Hemme bie Klammer an die Tifchkante ^frAeßest nor. sichtig ab. Mit einem lauten Klack Jpringt sie tos und dem aufschreienden Dackel aus den Hals.
Der Erfolg ist ein augenblicklicher. Matchias hat sofort mit einem köstlichen ^lachter meE Bnlle gepackt und nach Peter geworfen. Sie rst M ge blieben, und wir beginnen sogleich ein neues Spiel. Wir lesen jetzt Zeitung. Interessiert betrachtet er mit mir die Bilder. Ich erkläre sie ihm, er W tmd von der Seite an, sein kleiner Zeigesinger fahrt auf ^^Abl^.^sagt er lachend. Ich fahre ihm gerührt über feine wirren blonden Haare. Meinen Adler m Wir machen mit viel Lachen noch eine ganze Reihe herrlicher Spiele, dann ist Mutter schon wie-
konnte nicht ins Kino gehen!" fugt sie. .Ach habe zuviel an euch beide denken müssen.
Wi/ sind beide hochrot im Gesicht von unseren b Mutter nimmt Matthias aus feinem Stuhl steht UNS beide nackeinander an und meint. <-^0 00 war eben die höchste Zeit, daß ich ge ormnen bin!
Da find wir beiden Manner sehr beschämt.
Verbraucherhöchstpreise
SSS Bsws
MEYIZ SZMZ-Sr-- WuS MM mich 'M an meinen Platz in der eMosen Reihe.
iorberungen an die Leistungsfähigkeit der Stadt gestellt werden mußten, so war es doch mogl die Säiuldentilqung planmäßig welterzufuhren und runb 5640M,- ÄPbishert^ Schulden damit a - mtraaen. Die Lage der Stadtkasse unb der Kassi der Stadtwerke war jederzeit flüssig, beide> sin immer in der Sage gewefen, den an sie gefteUten Anforderungen zu entsprechen.
Auch die Stadtwerke haben an allen ®e-
für Epeisefrühkartoffeln.
Der Reichsstatthalter in Hessen gibt folgende Ver- braucherhöchstpreise für Speisefruhkartofseln be- a) Kleinverteilerpreise ab Laden und Marktver- b) Abgabepreise des Erzeugers an Verbraucher ab
’ 20. bis 30. Juli 1941:
Weiße rote, blaue Runde^gelbe Lange^gelbe a) —,08l RM. —085 RM. —09 RM.
b) —,085 RM.
ADOX
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Mein Sohn und ich.
Von Ernst Heyda. i
Mutter ist in die Stadt gegangen; sie darf heute । sogar ins Kino gehen. Ich will einmal mit ihm aUcin fein. Da lächelt niemand verschmitzt, wenn ich "^Wo^er "sollte' ich auch alles so genau wissen! Ich bin nun Über ein Jahr Soldat, und er ist siebzehn ^Ich^habe ihn also in seinen Stuhl gesetzt und habe mir in der Konditorei Leckereien holen lassen Die ißt er genau so gern wie ich. Dazu kr^gt er ab unb zu einen Löffel Kaffee, damit es besser rutscht-
Nach einer Weile hat er genug. Er mmntt das letzte Stückchen und, wirft es auf die Grde. Sofort lt Beter, der Dackel, da, der auf solche Gelegenheiten lauert. Unser Junge schreit vor Seligkeit reißt mir das letzte halbe Nuhtortchen aus der Hand, ehe ich nur aufpaffen kann, und wirft es Peter zu.
Nun ist nichts mehr da.
Er entdeckt plötzlich das Hoheitszeichen auf meiner Uniform und tippt dagegen. Fragend schaut mich das Kerlchen an. ..... .
,Das ist ein Adler!" erklärte ich, „-M Adler! Er schaut immer noch hin, sagt aber nichts, dann wendet stch fein Blick, er hat die Uhr gesehen. „Da! sagt er, und hebt die kleine Hand.
„Neil?" fragt er. „Neitl", daraus kann ich nichts
ro°Tmh der Kriegsverhältniffe kann die Finanzlage dek Stadt in jeder Weife als gesund bezeichnet werden.
Sleuerausfchlagsfahe und Derkehrswünfche.
Sn der Aussprache mit den R°tsherren.teilte der
So schaute er schon aus meine der Ahn: Augen von reinstem^Bl j dessen einem unendlich ttaren ll na(i) erschlossen in und betrachtete verwundert d rätselte am
lieben «Rock und die hohe H heftaunte die Halbdunkel des ^‘"^J^a^Lnen Bilderrahmens. Schnörkel des schien gald ne^» » ^nisse Ich trug "Er Freuden un ^^.^h. unter das Bild, das ernst I mir der
Wenn ich es red)t mar^ rnu
Urahn mehr als Rater und M , ^üd-ern und ein scheues, stilles Kmd und f 3 &eT-en her Bildern leichter einen Weg a 3 ä^ten waren, wen, und wenn -- s^re Egan$
D°n dem Da^ an. m meiner Kind-
nach innen gericksieten Traum l Leben m beit erwachte und mst bemj ™ n in Ur- Berührung kam, sah tch mit and gebens, Bos- aroßvaters Antlitz. Widerstande ^n ' Seit her Menschen Zweistl an ^r^etgemn^ dies alles ließ nt^ch sehnsüchtig z Vergangenen, schauen. Denn das Dämmerlicht des
aus dem das Bild si^rube hie meinem
Träumen und Vvrftellunge entsprachen. Mit- eigenen Wunschbild n°m Leben den-
unter war em leists Verwunde " ein
a.t'irä' ” «...
per^ingen0 We. Das Wb meinem eigenen Heim, und ub e und
ich ein Bübchen 3^Lm enWvr de^e
Etlrn, tzärlein und Munk> dem Ur°h myt
Bald waren es zweiKmd , oie [.^n
Leben erfüllten und nicht ^ben des Ahns Träumen. Wohl forschte ich dem Moen mein nach, weil meine Kinder ^m gl ch Wirklichkeit, Leben war s-tzt °^llt von glu-hast°r ,
und ich ht-lt mit M«nsch-n Zwn prach-.
gehörten, und nicht mehr mit V
münickt bezeichnet. Ferner wurde die Jnangrifst nähme der Verbreiterung des Selterswegs durch den Abbruch des Schulzeschen Hauses begrüßt in der Hoffnung, daß diese Maßnahme bald werter
Beratung mit den Ratsherren sttzte Oberbürgermeister R 11 ter durch ^me Beschluß fassung den neuen Haushaltsplan m Kraft.
Vornotizen.
Tageskalender für Freitag.
Gloria-Palast, Seltersweg: '.Venus vor Gencht « — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Lachparade .
Lichtspielhaus: „Lachparade«'.
Lpd Darmstadt, 24. Suli. Vom 24. bis 27 Juli werden in Darmstadt die Reich sw ett- k ä m v e "er gro ßdeutschen Student.n° nen durchaefuhrt, zu denen sich 1200 Te.lnehmenn- mn aus allm Teilen Deutschlands für d.e Örtlichen Wettkämpfe sowohl ^ ine kulturellen Rahmenoeranstaltungen -wg-suuden ^ben. Am Donnerstagabend wurden tm Glockenhof Des ziuen Schloßes zu Darmstadt di° W°ttkampft erchsne. goblreicke Ehrengäste aus Partei, ötaat, v macht Wissenschaft und Sport waren anwe end, außerdem die Vertreterinnen von 14 ausländischen SÄäSÄÄS »ÄSaS
SS «SÄ -
^Nock Glockenspiel und Bläserruf folgte eine kleine ÄÄ Äs
, Sftate die Gäste herzlich w.llkommen hwß.
t Gauleiter Sprenger
Westn "ein Vogel' oder fliegendes Laub — etwas, was sich bewegt. Sie sieht ihn an — haben noch Dunkel aus dem Reich des Schlafes m sich Der Daumen bewegt fid) metter;
nach den Seiten, krümmt sich und erweckt ihre Neugierde. Sie nimmt die andere Hand S" Hrlst- 9 Sie dreht sich am ganzen Körper, alle Muskeln setzen sich in Bewegung, und tm nächsten Augenblick hat sie sich aufgesetzt. Die Hand hat chren Griff um die Sprosse losgelassen, der Laut, den sie stellen 7usstieß, ist vergessen. Alles ist neu, mcht nur der Morgen in seiner Gesamtheit, sondern sede Stunde sit neu, und.sie stößt von neuem aus:
Jhr°ganzes"Zimmer ist voller Wunder und Ueller- rafchinqen5 Der Schlaf der Nacht hat den gestrigen Tag aus gelöscht, und nichts anderes ist übrig geblieben als ein glückliches Wissen vom beben. Do Licht und Wärme, Bewegung, von einer ständig wechselnden bunten Mannigfaltigkeit. Da irgendwo auf der anderen Seite der Bettsprosten warte eine übervolle, unentdeckte Welt. Sie hellt beid Arme, läßt sie wieder fallen, so daß die Hande auf die Decke schlagen.
ii™a7n!bi*m Wort konzentriert stch «As We- sentliche ihres Bewußtseins. Das ist die Stutze, die Sicherheit im Dasein. Und sofort erwacht em Will in bestimmter Richtung: hinaus, zum Esten zum Laufen dort, jenseits des Zauns der Sprossen.
Etwas rührt sich im Halbdunkel. Und sie wiederholt, leiser und ruhiger, gleichsam konstatierend.
'^°Hwas"ist von gestern und allen anderen Tagen Übriqgellliellen - gerade diese Mama das Hinten Unter- ist das Beständig, und als wove sie über ean solch und plötzlich eigentümliches Faktum nachdenken, sitzt ,ie
' ' ganze Weile fchweigeiü). . Oithis
“irSSÄSi».*« des kleinen Mädchens fangt einen Te^l des Lick^ das einen dichten Strahlenkranz um das rosige Antlitz bildet. Es wendet sich jetzt zu den Sonnen- 1 jiccken auf der Wand, gegen die Decke, zu den Dor
straße, eingeladen.
Wie sich aus dem von Oberbürgermeister Ritter gegebenen Erläuterungen ergibt, ist oer ordentliche Haushalt, der mit einem Bettag von rund 11035190,- RM. abschließt, ausgeglichen. Die Ausgaben des Außerordentlichen
Oberbürgermeister Ritter hatte die Nutsherren . 6 er Staat maji uuy “ 'V,»*
für Donnerstag nachmittag zur Beratung der Ha, . F^^^ 3 burd) die Kriegsverhältmste erhöhte An-
haltsfatzung nebst Haushaltsplan der Stadt G H n x----------- s;» fioiftunnsiäbiatett der Stadt
für das Rechnungsjahr 1941, .ferner der Wirt- fchafts- und Sonderhaushaltsplane der stadtsichen Werke und Nebenkosten in das Stadthaus, Berg-


