Pak sichert den Vormarsch
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jur zu Diefem Zweck behandeln sie den gesamten Aeroamerikanischen Kontinent heute bereits wie eine ruszubeutende Kolonie und suchen sich die Stütz- Mkte nach eigenem Ermessen aus, gleichviel ob k in der westlichen oder östlichen Hemisphäre
legten."
Oberst MölderS vom Führer empfangen
DRV. Aus dem Aührerhauptquarller, 24.3ull Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing heule in Gegenwart des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, den erfolgreichsten deutschen Jagdflieger, Oberst TNölders, und überreichte ihm das ihm nach feinem 101. Abschuh verliehene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Die angelsächfische Bedrohung Franzofisch-Lndochinas.
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Teeko-Frvchttee in der Pockung oder im hygienisch ver packten Aufgußbcutel ist ein ausgezeichnetes Austauschgetränk für den bekannten „Teekanne"-Tee. Er schmeckt an kalten Tagen heiß, im Sommer kühl gestellt am besten. Man überbrüht ihn einfach mit kochendem,Wasser; dann verdünnt man ihn nach Belieben mit kaltem Wasser und gibt Zucker und etwas Zitronensaft daran. Auch Kindertrinken ihn sehr gern. Teeka-Fruchttee in der Packung oder im Aufgußbeutel sowie Meta-Fixminze, der aromatische Pfefferminztee im Aufguß- beutel, sind überall zu habeni
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Gut getarnt sichert deutsche Pak den Uebergang unserer Truppen über einen^Flutz, über dessen jenseitigem Ufer schwere Rauchwolken aus einer von den Bolschewisten m Brand gesetzten Stadt aufsteigen. — (PK.-Trautvetter-Scherl-M.)
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Proteste gegen die Schwarzen Listen
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Ale des Weltjudentums verfolgen, die sich völlig -entisch mit der britischen Plutokratie erklärt loben und im übriaen keinen Zweifel darüber Assen, daß sie selbst Danach trachten, die Welt zu ^herrschen und alle Rohstoffbasen in ihren Besitz .^ bringen. Nur aus diesem Grunde schielen sie ja Aaehrlich über den Pazifik nach China und Indien,
Oie Hoffnung auf schlechtes Wetter.
Der neue englische General ist gefunden: es ist der General Wolkenbruch. Es ist richtig, daß am Südflügel, also in Bessarabien und Po. doli en seit vierzehn Tagen heftige Regenfälle niedergegangen sind, die den Vormarsch der deut« chen Truppen erschweren. Aber sie bleiben den Sow- ettruppen des hier kommandierenden Marschalls Budjenny hart auf den Fersen, sintemalen auch die Wolkenbrüche die Eigenschaft haben, über Gerechte und Ungerechte niederzugehen. Dieselbe Hemmung, die den in rastloser Verfolgung — so sagte.der Wehrmachtbericht vom 23. Juli — befindlichen deutschen Truppen auferlegt ist, trifft auch den weichenden Feind. Nur wenige Brücken führen über den Dnjepr unterhalb Kiew; das Westufer des Dnjeprs ist wesentlich höher als das Ostufer, das die Sowjettruppen erst gewinnen müssen; und end. lich dürfte der an sich hier schon recht breite Dnjepr Hochwasser führen, was den durcheinandergeschüttel.
Buenos Aires, 24. Juli. (Europavreß.) Die Proteste argentinischer Wirtschafts, kreise gegen die Schwarzen Listen der Vereinig, ten Staaten mehrten sich. Führende argentinische Handelshäuser wandten sich direkt an das Außenministerium. Die Verkündung der Schwarzen Listen durch die Washingtoner Regierung wird als ein Manöver betrachtet, um die argentinische Konkurrenz im Zusammenhang mit der bevorstehenden Unterzeichnung eines neuen Handelsvertrages zwischen Argentinien und den Bereinigten Staaten möglichst a u s z u s ch a l t e n. Man hofft, daß die argentinische Regierung die Schwarzen Listen ebenso nachdrücklich zurückweisen wird wie
ten Sowjettruppen nach ihrer schweren Material« einbuße einigermaßen die Rettung erschweren wird. Der englische Optimismus für die Sowjets verdeckt nur schlecht die eigene Angst. Liddell Hart, der als Militärschciftsteller einen Ruf hat, hebt — ganz im Sinn unserer Darlegungen — hervor, daß die Sowjets in letzter Zeit mit sehr viel Verbindungs- schwierigkeiten zu tun gehabt hätten. Und große Massen in weiten Räumen zu bewegen, sei an sich ungemein schwierig. Das gelte besonders, wenn man an den schnellen Bewegungskampf der Deutschen denke. Der wesentliche Unterschied aber sei, daß die Deutschen technisch und organisato- risch iyrem Gegner weit überlegen seien. Sie verständen, wie in früheren Feldzügen, auch diesmal ihre Nachschublinien gegen die Bolsche- wisten trotz allen „Partisankrieges" offenzuhalten. Dagegen sei ein beruhigendes Moment, daß „die sowjetische Luftwaffe und die sowjetischen Panzer noch immer in Tätigkeit seien". Das ist der Trost Liddell Harts. Er wird ausreichen ... bis zur nach, sten deutschen Veröffentlichung der Sowjetverluste an Panzern und Flugzeugen.
Deutschland Führer und Volk trennen zu wollen. Das haben schon Chamberlain und Churchill vergeblich versucht. Deutschlands Einiakeit ist weder durch feindliche Waffen noch durch scheinheilige Der-
von Schmuck und Kostbarkeiten, die längst in alle Winde zerstreut sind. Die „Rote Treppe" wurde übrigens nicht von den Bolschewisten so genannt, sie hieß schon früher so, vielleicht von dem Kupfer- dach, das einst die Treppe deckte, vielleicht auch nach dem vielen Blut, das ihre Stufen gerötet hat? Denn auch me Geschichte des Zarentums ist eine Geschichte voller Grausamkeiten und Willkür. Am Kopf dieser Treppe empfing Iwan der Schreckliche den Boten des zu den Polen geflüchteten Fürsten Kurbskij. Er stieß ihm seinen scharfen Eisenstab durch den Fuß und hörte dann, auf den Stab ge- stützt, die Vorlesung der Botschaft an!
Gegenüber der Mariä.Himmelfahrtskathedrale, ihr in der Form ähnlich und nur wenig jünger, erhebt sich die Kathedrale des Erzengels Michael, die Grabkirche der Zaren bis zu Peter dem Großen, zwischen ihr und dem Großen Palast, auf dem höchsten Punkt des Kreml, die K a t h e d r a l e Mariä Verkündigung aus dem 15. Jahr- hundert, die einstige Tauf- und Trauungskirche der Zaren. Im ganzen umschließt der Kreml etwa em Dutzend großer Kirchen und eine ganze Reche Kapellen, unter den ersten die Alexiuskirche des 1365 vom Metropoliten Alexius gegründeten Tschudow- Klosters, einst der Sitz des Metropoliten von Mos- kau. Nicht weit davon hängt zu Füßen des fünf Stockwerk hohen und mit über 30 Glocken gefchmück- ten Turmes Iwan Welikij die „Zarenglocke , die größte der Welt, 8 Meter hoch, mit einem Um- fang von 20 Meter, so daß 200 Menschen in ihr stehen können, über 4000 Zentner schwer. Sie wurde nur zu den feierlichsten Anlässen in Bewegung ge- etzt und verkündete einst dem russischen Volke, wenn ein neuer Zar den Thron bestiegen hatte.
Längst liegen die Kirchen verödet, sind die Glocken des Kreml verstummt. Aber auch die größeren und kleineren, älteren und neueren Paläste, die Schatz- kammer, die berühmten historischen Kanonen an der Nordfront der Kaserne, alles, was früher besichtigt werden konnte und dem russischen Volke teuer war, ist jetzt schon lange versperrt. Dqn den fünf Toren, die in den Kreml führen, sind zwei geschlossen, von den drei übrigen eines Stalin allem vorbehalten, und auch durch die beiden anderen kommt niemand ohne strenge Kontrolle hinein oder hinaus. In dem allen majestätischen schneeweißen Genchtsgebaude haben früher fast alle Sowjetgrößen gewöhn aber eit einigen Jahren wurde für sie außerhcüb des Kreml jenseits der Moskwa ein neues Warmhaus in plumpem modernen Stil errichtet, während das (3«id)tsgebäube nur den R-g'erunzsburos oorbe. halten blieb. Nur Stalin allein hauste dort in un. heimlicher Einsamkeit zwischen den Büros, Kas-rnen, . Parteischulen und -klub-, oerodeteki Palästen, . leeren Kirchen oder Museen, m die sie umgewandelt : wurden. Das russische Volk hat sem altes stolzes , Sprichwort: „lieber Moskau geht mir der Kreml, , über den Kreml nur der fummel , schon lange ver-
l Fluß. Im Weiterflug ließen wir unsere schweren Kaliber auf einen der wichtigen Kopfbahnhöse Moskaus fallen. Im Reihenwurf streuten wir die Abstellgleise, auf denen mehrere lange Eisenbahnzüge standen, mit Bomben ab. Wir beobachteten, wie Lokomotiven und Wag. gons von den Detonationen zur Seite geschleudert wurden und sich über die vielen Schienenstränge
Tokio, 24. Juli. (DNB.) „Die brllische Fernostpolitik verschärft sich", so erklärt „Yomiuri Schirn- bun" unter Hinweis auf die Entsendung Duff Coopers nach Fernost. Die Vorgänge in Syrien hätten der de-Gaulle-Gruppe in Französisch- Jndochina Auftrieb gegeben, es sei anzünehmen, daß sie sich nunmehr offen gegen Sapan stellen werde. Die Zeit sei gekommen, daß Japan entschlossene Gegenmaßnahmen ergreife, um diese gefährliche Entwicklung zu verhindern. Japan könne unmöglich mit gefalteten Händen zuschauen, daß England sich der de-Gaulle-Gruppe in Fran- zösisch-Jndochina bediene, um vollendete Tatsachen zu schaffen. — „Tokio Nitschi Nitschi" berichtet aus Hongkong, daß England sich mit Tschungking und der de-Gaulle-Gruppe über em geheimes Militärabkommen verständigt hatte, um Französtsch-Jndochina zu besetzen.
„Mandschuria Daily News" schreibt, das Einbeziehen von Grönland in die westliche Hemisphäre, der wertvolle Erwerb der britischen Inseln von Kanada bis Trinidad, der kürzliche Raub von Island, eines freien unabhängigen Landes in Europa, seien das Resultat der letzten Rooseveltschen Operationen. Diese aggressive Ausweitungspolitik sei unter heuchlerischer Mißachtung aller amerikani- schep Prinzipien verfolgt worden. Im Fernen Osten ei die Politik der Ausweitung spezifisch gegen Japan gerichtet. Roosevelt und seine Leute woll- ten Japan erdrosseln und eine Wirtschaftsdik- tatur über die ostasiatischen Nationen zu ihren Gunsten errichten. Die nordamerikanische Hilselei- ftunq für Tschungking trage den Charakter einer militärischen Unterstützung, um die chinesischen Menschenmassen für Die Ausweitungspolitik Der Vereinigten Staaten im Fernen Osten auszuwerten. Die USA. suchten zusammen mit Großbritannien eine Einkreisung Japans zu erzielen, um Japan in seine territorialen Gewässer zurückzuweisen. Japan müsse sich daher darauf vorbereiten, diese gemeinsamen Aktionen zwischen den Vereinigten Staaten, England und der Sowjetunion, die den norbameri. ramschen Einkreisungsplan vervollständige, wirksam zu bekämpfen.
Oas pariser Echo.
Paris, 24. Juli. (DNB.) Die Meldungen aus dem Fernen Osten über die Bedrohung von Jndo- china durch England und Tschungking bestimmen das Bild Der Pariser Tageszeitungen. Die Situation kompliziert sich im Fernen Osten, schreibt Der „Petit Puristen". England und Tschungking bereiten eine Besetzung Der französischen Kolonie vor. Wenn die
legen.
Dieses Weltverbesserungsprogramm aber auch yodj mit 14 Punkten Wilsons in Zufam- «entrang Sst bringen und zu behaupten, daß, wie linst Die Thesen Wilsons, auch die Ausführungen Sumner Welles geeignet feien, im deutschen Volke Zriedenshqftnungen au erwecken, ist von einer Lächerlichkeit, die tödlich wirkt. Das deutsche Volk <it den Riesenbetrug mit den 14 Punkten Wilsons och nicht vergessen und es wird daher Herrn Sum- ’tr Welles und seinen Auftraggebern nicht den Ge.
Mn tun, auf einen derartigen Unsinn hereinzu- --------
allen. Ein Volk, das einmal durch die 14 Punkte I seinerzeit die englisch en Schwarzen Listen.
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Berlin, 24. Juli. (DNB.) „Am Abend des Mitt- Stahlkonstruktionen knickten um wie Streb 3Dd) 23.Juli, starteten wir zum drittenmal Betonpfeiler barsten, und die Reste Der egen Moskau, flogen über die vormarschie- stürzten in Den 6 W-Uerilw Enden deutschen Kolonnen und stießen weiter nach Jften vor, bis plötzlich ein roter Schein in
Ferne die Eintönigkeit unterbrach", so berichtet iner der erfolgreichen deutschen Bombenflieger. Dort liegt unser Ziel. Moskau brennt noch von ‘en Bombardements der vorhergehenden Tage. Vor )em blutrot gefärbten Himmel blitzen krepierende -lak-Granaten auf. Mit Hunderten von Scheinwer- £rn hat sich Moskau umgeben, um sich verzweifelt yer angreifenden deutschen Flugzeuge zu erwehren. Sie emporschießenden Strahlenbündel hindern uns richt, Kurs auf die befohlenen Ziele zu nehmen. E i n g r a u s i g e s B i l d bot sich unseren Augen, rls wir über der brennenden Innen- tadt schwebten, rauchende Trümmer bedeckten Seite Flachen längs des M o s kw a-.B o g c n s, tber den wir gestern und vorgestern unsere Born- jen abgeworfen hatten, nicht weit davon entfernt ouchte eine große Brücke auf, auf die wir nun tfnunterftlefjen und unsere Bomben warfen. Die
Mt beimessen. Sumner Welles ist aber Der Der- Wilsons betrogen worden ist, fällt auf solche reter einer Großmacht, Deren politische und wirt- Lockungen kein zweites Mal hinein. Völlig abwegig gastliche Machthaber heute nichts anderes als die ist auch der Versuch von Sumner Welles, in Lf 1 norfnl na« XI« ri 4. «Xff:« ■73.... ir J. r v t s. 03 -> 11 tnnff öm
britische Bedrohuna sich präzisiere, werde die fron- zösische Kolonie schwere Stunden erleben Das „Oeuvre", stellt heraus, daß England und die Gaullisten zusammen mit Tschungking eine Invasion der französischen Kolonie Indochina und seine Teilung vorbereiteten. Der „Matin" stellt fest, daß Japan die Engländer überwache. Ihre Absichten auf Jndochina würden schwere Konsequenzen haben. „La France au Travail" schreibt: Engländer, Chinesen und Gaulliften schicken sich an, in Indochina einzufallen. Aber Japan verfolgt aufmerksam die Entwicklung der Ereignisse.
Wavell geht nach Moskau.
Schanghai, 24. Juli. (DNB.) Wie die Zei- tung „Sin Wan Pao" aus englischen Kreisen erfährt, soll der kürzlich zum Oberbefehlshaber^ in Indien ernannte General Wavell in Kürze nach Moskau abreifen. Er solle angesichts des deutschen Vormarsches in der Sowjetunion, durch Den sich England in Indien bedroht fühle, mit den militärischen Führern Der Sowjetunion über eine militärische Zusammenarbeit zwecks Aufrichtung einer gemeinsamen Abwehrfront Verhandlungen aufnehmen.
Kleine politische Rachrichten.
In dem seit dem 16. Juli fest in deutscher Hand befindlichen Smolensk, das von den Bolschewisten an zahlreichen Stellen in Brand gesteckt wurde, ist jetzt Ordnung eingekehrt. Die Brände wurden durch rückwärtige deutsche Verbände gelöscht. Die Aufräumunas- und Säuberungsarbeiten in allen Stadtvierteln schreiten gut voran.
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Die „New York Times" fordert die Besehuna der englischen Kolonie Sierra Leone in Westafnka durch die USA. Sierra Leone liegt zwischen Französisch- Guinea und Liberia, ist 80 000 qkm groß und hat eine Bevölkerung von VA Millionen Menschen.
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Die Regierung der USA. hat zwei weitere ita- lienische Schiffe beschlagnahmt. Es handeU sich um den 5074 BRT. großen in Genua beheimateten Dampfer „San Giuseppe" und Den Dampfer „Vit- torino , die beide im Hasen von Norfolk (Virginia) vor Anker lagen.
Einen neuen Grenzzwischenfall zwischen peruani- scheu und ecuadorianischen Grenzposten gab die peruanische Regierung bekannt. Danach haben ecuadorianische Soldaten, die am rechten Ufer des
Der Kreml, jetzt das Zentrum Der bolschewistischen i । Schreckensherrschaft, der nun zum erstenmal von 3er deutschen Luftwaffe getroffen wurde, ist nicht, i ®ie sich vielleicht manche vorstellen, eine Burg, iondern ein Stadtteil, Der älteste befestigte Eeil Moskaus, ein unregelmäßiges Fünfeck, das »on einer 2 Kilometer langen, etwa 20 Meter 3hen, zinnen- und turmgefrönten Mauer umgeben i|t und in [einem Innern Kirchen, Klöster, Paläste, Safernen, Arsenale und Verwaltungsgebäude um- chließt. Auf einer Anhöhe an der Moskwa gelegen, beherrscht der Kreml das ganze Stadtbild, mnb wer vom änderen Ufer des Stromes, etwa vom Fofienkai ober von der Morawetzkij-Brücke zu ihm !)inauffd)aut, umfaßt mit seinem Blick Die ganze steingewordene Geschichte Rußlands seit den Anfängen des Großfürstentums Moskau, also seit dem A4. Jahrhundert.
Freilich ist von den ältesten Teilen vieles den häufigen Feuersbrünsten und Kriegskatastrophen 511m Opfer gefallen und später neu errichtet worben. Alle Jahrhunderte haben an dem Kreml gebaut, ei..gerissen und wieder gebaut, so daß hier Oebäube aus bem 14. Jahrhundert unmittelbar neben solchen aus dem 19. Jahrhundert stehen. Doch j tm dieser Uneinheitlichkeit und mit seinen riesigen Dimensionen macht das ganze einen großartigen, halb asiatischen Eindruck. „Voila Rome tatare! rief die geistreiche Frau von Stasi unwillkürlich aus, als sie von dem fast 100 Meter hohen Slotfenturm Iwan Welikij auf das Gewirr von vergoldeten Türmen, patinageschmückten Kuppeln unb weißschimmernben Fassaben hinabblickte
Der größte und neueste Bau des Kreml, der Droße Kreml-Palast, erst im 19. Jahrhundert nach dem Brande von Moskau an Der Stelle mehrerer alter hölzerner und steinerner Paläste mit verschwenderischer Pracht errichtet, umschließt zugleich den ältesten Bau, die aus dem Ü4. Jahrhundert stammende Kirche Spas na Boru, Buf deutsch „Erlöser im Walde" Schon der Name »führt uns in die früheste Geschichte Moskaus ijurütf, denn hier erhob sich die erste hölzerne Kirche, •als noch die Hügel, die jetzt vom Kreml und der iStadt Moskau bedeckt sind, unendliche unberührte Waldungen trugen. Im Jahre 1330 ließ Iwan l Kalita, als nach Uedersiedlung des Metropoli en ®on Wladimir nach Moskau dieses auch zum geht- wichen Mittelpunkt des Russentums geworben war, das hölzerne Kirchlein abreißen unb eine Kirche aus ^Wie eng *maren im alten Rußland Kirche unb spalast stets verbunden! Dom „Heiligen Flur des Troßen Kreml-Palastes führt die ..Note Treppe , wich .Löwentreppe" genannt, unmittelbar tn D e Kathedrale Mariä fii m m e l fa ftrt, Me innstige Krönungskirche der Zaren und Grabstätte fcr Patriarchen, im 15. Jahrhundert tn bnzantinisch- wmbardischem Stil erbaut, mit chrer riesigen, 42 Bieter hohen Kuppel und vier Nebenkuppe n Die größte Kirche des Kreml, im Innern einst glitzernd^gessem
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