Metzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
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Zchristlettvng und Geschastrstelle: Stehen, Zchulstrahe 7-9
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Der britische Luftfahrtminister Sinclair mußte am Mittwoch in der Unterhaussitzung die Unterlegenheit der britischen Luftwaffe zugeben. Er versicherte dem Hause, daß die britische Regierung „keine Anstrengung scheut, um zuerst die Parität und dann die Ueberlegenheit über die deutsche Luftwaffe zu erreichen." Sinclair gibt damit zu, daß die Angriffe der britischen Luftwaffe auf besetztes und Reichsgebiet zu schweren Mißerfolgen der der deutschen Luftwaffe nicht gewachsenen britischen Luftwaffe geworden sind.
r Iptattonen der deutschen Wehrmacht und ihrer kündeten trotz starker örtlicher Gegenwehr und,
Druck und Verlag:
Vrühlsche Univerfitättdruckerel 8. Lauge
den, errang Oberstleutnant G a l! a n d seinen und 72. Luftsieg.
Sinclair gibt Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe zu.
Ifaleriger Wegeverhältnisse ihren planmähi - |im Verlauf.
5 larke Kampffllegerverbände belegten auch in der kten Nacht wehrwirtschaftliche und militärische An- tym der Stadt Moskau mit Bomben aller L Uber.
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Die britische Luftwaffe erlitt am gestrigen Tage bei Versuchen, die Kanalküste anzugreifen, eine ihrer schwer st en Niederlagen. Jäger schossen 46, Flakartillerie und Vorposlenboote je 3, Marineartillerie 2 britische Flugzeuge ab. Damit verlor der Feind innerhalb weniger Stunden 54 Flugzeuge. Bei diesen Luftkämpfen gingen drei eigene Flugzeuge verloren.
Im Kampf gegen Großbritannien bombardierte die Luftwaffe in der letzten Nacht Häfen und militärische Anlagen an der D e st - und O st k ü st e Englands.
Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht an einigen Orlen Südwestdeutfchlands Spreng- uni) Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Der entstandene Schaden ist unbedeutend.
Wieder 32 Briteuslugzeuge abgeschoffen.
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Nach beim OKW. vorliegenden Meldungen erlitt auch am Donnerstag die britische Luftwaffe bei Angriffsversuchen an der Kanalküste im Raum von Calais bis La Rochelle sehr schwere Verluste. Nach bis jetzt vorliegenden Meldungen wurden insgesamt 32 britische Flugzeuge abgeschossen, davon 27 in heftigen Luftkämpfen, der Rest durch Flakartillerie. Die neuerliche Niederlage ist für den Feind um so empfindlicher, als allein an einem schmalen Küstenabschnitt 9 viermotorige Kampfflugzeuge zum Absturz gebracht werden konnten, wobei 37 De- sahungsmitglieder in Gefangenschaft gerieten. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt.
Am 23. Iuli befanden sich unter den abgeschossenen Flugzeugen ein viermotoriges Bombenflugzeug, 8 Brislol-Blenheim-Kampfflugzeuge und 40 Jagdflugzeuge des Musters Spitfire. Bei den Kämpfen, die im Raum Calais—Ostende und teilweise auch über holländischem Küstengebiet durchgefochlen wür
fe.' je fallen.
Der Wehrmachtbericht.
! MV. Aus dem Führerhauptquartier, 52(11111 Das Oberkommando der Wehrmacht gibt
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üimpfe abspielten. Oder man sah sie, winzig, sil- le-n, wie spielend einander umkreisen, und das täusch ihrer Maschinengewehrgarben wehte säst 1 । iriörbar, wie ein feines Schnarren, zu uns her-
Großkampftag am Kanal
Von Kriegsberichter Dr. Hermann Weninger.
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Oberleutnant Eppen hat sich in weit über 100 Feindflügen als Staffelkapitän eines Sturzkampfgeschwaders hervorragend bewährt und durch seine rücksichtlos Üurchgefuhrten Angriffe entscheidend in die Kämpfe der Gebirgs- und Panzerdivisionen in Griechenland eingegriffen; vielfach wurde dadurch erst der weitere Vormarsch der Truppe ermöglicht. Er versenkte mit seiner Staffel einen Zerstörer und zehn Schiffe von insgesamt 50 000 Tonnen, erzielte Volltreffer auf vier Kreuzern und einem Zerstörer. Oberfeldwebel Wenigmann hat als Flugzeugführer in einem S t u r z k a m p f g e s ch w a d e r in über 100 Feindflügen durch feine unerschrockenen und todesmutigen Angriffe starken Anteil an den Erfolgen seiner Gruppe. Bei der Riederkämpfung der Befestigungen der Metaxas-Linie und der Vernichtung des Feindes bei Klidi hat er durch feinen rücksichtslosen Einsatz und seine hervorragende Treffsicherheit maßgeblichen Anteil. Die Vernichtung eindlicher Artilleriestellungen, die den Durchbruch einer Infanterie-Division ermöglichte, starke jugoslawische Kräfte wurden dadurch abgeschnitten, ist seinem Einsatz zu danken. Im Seekrieg erzielte er einen Volltreffer auf einem Leichten Kreuzer und versenkte einen Tanker von 4000 Tonnen,
Azoren in ihren Einflußbereich einzuziehen versuchten, die Souveränitätsrechte Portugals zu vertreten und die Unteilbarkeit des portugiesischen Imperiums vor aller Welt zu bekräftigen. Richt ohne Ironie erinnern portugiesische Blätter im Hinblick auf die heutige Lage daran, daß in jenen Tagen zwei Länder, Brasilien und Großbritannien, Portugal bei dieser Geste gegen den Pankee-Jmperialismus unterstützten» Brasilien durch Entsendung des Kreuzers „Floriano", England durch Entsendung der Schlachtschiffe „Australia" und „Severn" sowie durch eine Erklärung des englischen Konsuls in Funchal, der vor dem Throne des Königs „the cordeal and brotherly feelings“ . Königs Eduards VII. gegenüber Don Carlos zum Ausdruck brachte.
Seitdem hat sich die politische Konstellation verschoben. Während Brasiliens Freundschaft Portugal gegenüber unverändert geblieben, ja- eher noch stärker geworden ist, steht England aus Opportunitätsgründen heute aus der Seite der Vereinigten Staaten, die unter fadenscheinigen Vorwänden ihre Hände nach den portugiesischen Inseln im Atlantischen Ozean aüsstrecken möchten. Die Therorie von der „westlichen Hemisphäre", die Präsident Roosevelt zur Vernebelung der nordamerikanischen Raubpläne ausgeheckt hat, ist wohl nirgendwo auf eine so scharfe und geschlossene Ablehnung gestoßen wie in Portugal, das sich dadurch direkt bedroht sieht. Einer der hervorragendsten Diplomaten Portugals, der ehemalige Botschafter Augusto de Castro, hat in dem von ihm herausgegebenen Blatt „Diario de Roticias" als erster Roosevelts Begriff einer „amerikanischen Totalität" ad absurdum geführt und nachgewiesen, daß zwischen den Völkern Westeuropas und Südamerikas eine engere Bluts-, Ideen- und sogar Interessengemeinschaft bestehe, als zwischen Südamerika und Nordamerika. Die „westliche Hemisphäre", die Roosevelt in Gegensatz zu einer „östlichen Hemisphäre" bringen wollte, sei lediglich eine dem Hirne des nordamerikanischen Präsidenten entsprungene Fiktion, und wenn man schon durchaus bestimmte geographische Zonen gegeneinander abgrenzen wolle, dann wäre es weitaus richtiger, von einem „Euro-Amerika" im Gegensatz zu Nordamerika zu sprechen.
Das zustimmende Echo, das aus den iberoameri- kanischen Ländern berübergedrungen ist, hat nicht nur die Richtigkeit dieser Auffassung bestätigt, son-' dern darüber hinaus Portugal ermutigt, seine Beziehungen zu diesen Staaten, vor allem zu dem traditions- und blutsverwandten Brasilien zu stärken. Zwei portugiesische Freundschaftsmissionen weilen zur Zeit in Brasilien, die eine geführt von dem Leiter des portugiesischen Propagandasekretariats (das unserem Propagandaministerium entspricht), Antonio Ferro, einem der ausgezeichnetsten Publizisten des neuen Portugal, die zweite unter der Leitung des ehemaligen Außenministers und Generalkommissars der Dreihundertjahrfeier, Dr. Julio Bantas, und des bereits genannten Botschafters Augusto d e Castro. Genau wie die Reise des Staatspräsidenten Carmona nach den Azoren, so war auch die Entsendung dieser beiden Missionen schon vor vielen Monaten beschlossen worden, zu einem Zeitpunkt, an dem man das spätere „Vorprellen" der Vereinigten Staaten in den europäischen Bereich unter dem Deckmantel der „Hemisphären-Theorie" Roosevelts nicht vor-
Jahrgang llr. 175 fficbemt täglich, außer Anntags und feiertags
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ec, hatte es noch kein Ende aefunden. Keine
SLnbe verging, in der nicht die Luft erfüllt war ulw.,uDni Geräusch der Motoren. Deutlich unterschied jotoi'-' rcii den steigenden und singenden Ton kurbelnder
; frier und das ruhige Brummen der Bomber. Das . inr ; «iftc spielte sich in großen H ö h e n ab und ■£ ,c ein Kampf der Jäger unter sich, so ' >°H oft, daß nur die weißen Kondensstreisen am
»men Himmel den Ort anzeigten, an dem sich Die
.Die Lustschlacht im Westen.
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W ;m natürlicher Weise Hot der Feldzug im Osten als .clls Interesse an sich gezogen. Täglich aber werden , di jz'ere und zähe Leistungen in Der Schlacht um en. Atlantik, in Libyen und auf der Dauerwacht flI vielen anderen Stellen vollbracht. Die Meldung D5N Abschuß der 54 britischen Flug- ,uge „in der großen Luftschlacht am Kanal" M einen Operationsraum in den Vordergrund, indem es schon 'feit dem 16. Juni sehr hart 3U-- iTb ß'!3- Damals starteten die Engländer eine Luft- 'ofmsioe ... zweifellos, weil sie über die internen !öi Behänge in Moskau im Bilde waren und dem er- । Rotten sowjetischen Bundesgenossen Courage • : rn-fyn wollten. Sicher mag auch mitgewirkt haben, me Großbritannien in Libyen und in Kreta fein ■Q9( lärisches „Gesicht" verloren hatte, daß insbe- E?-so^ere am Einsatz der Luftwaffe heftig Kritik in n ^'"'feidanD selbst geübt wurde und daß deshalb den nc 1" 20l.inern um Churchill der Nachweis am Herzen A (a; die englische Luftwaffe sei noch am Leben.
!tzi.che agitatorischen Rücksichten haben sicherlich 3U ifip sehr große Rolle gespielt, da es ja galt, nicht nii im englischen Weltreich, sondern auch in den IB. einen guten Eindruck zu machen. Schließlich hcic man auch aus aller Welt Freiwillige zum i. NiM^ritt in die britische Luftwaffe aufgefordert, und W hörte diese Welt aus Libyen und aus Kreta nur ist -Hinsbotschaften. In der Zeit vom 26. Juni bis on t03uli einschließlich wurden über dem besetzten eiiii-&:net allein 190 englische Flugzeuge abgeschossen.
Hssetzte einen Nasenstüber nach dem andern. Jetzt ——fov ein großer Schlag im Raum Calais—Ostende - ,qe bH werden. Es wurde eine verlorene
List schlacht. 54 abgeschossene britische Flug- fyi ,$e ü bei nur drei eigenen Verlusten: das ist das 'Eisbnis dieses Kampfes am 23. Juli. Die Eng- ~ ’ (ä)ier wurden bis über niederländisches Küsten- M geict gejagt, ehe sie zum Abdrehen nach Westen zum Versteckspiel in den Wolken kamen. Kurz po:*er hat der diplomatische Korrespondent der poilchlpre5" die große Posaune geblasen: „Im Westen das Dröhnen der britischen Bombenflugzeuge — -bo1 Woche zu Woche stärker." Mit den 54 englischen (arte fiiwugen ist auch die große Posaune in die Nord-
„Auch hier ist Portugal."
Von unserem Rg.-Korrespondenten.
' NB. ..., 24.Juli. (PK.) Gestern war Groß- hr. pftag am Kanal. Der größte seit Beginn der tn ischen „Luftoffensive". Am frühen Morgen fing »an, und als die Dämmerung hereingebrochen J kein Ende aefunden. Keine der nicht die Luft erfüllt war
Lissabon, Juli 1941.
Der portugiesische Staatschef General Carmona trifft in diesen Tagen an Bord des stattlichten Dampfers der Handelsflotte Portugals, der „Car- oalho Araujo", zu einem etwa vierwöchigen Besuch auf den Azoren ein. Der offizielle Charakter dieser Reise^ wird dadurch unterstrichen, daß der Dampfer von mehreren Kriegsschiffen eskortiert wird, und sich zwei Minister, der Innenminister Dr. Pais de Sousa und der Marineminister de Bettencourt, in der Begleitung des Präsidenten befinden.
In gewissen interessierten Kreisen des Auslandes hoc man versucht, dieser Reise von vornherein jede politische Bedeutung abzusprechen und sie lediglich als den Abschluß der Besuche hinzustellen, die General Carmona in früheren Jahren anderen überseeischen Besitzungen Portugals abgestattet hat. Demgegenüber ist zunächst festzustellen, daß Reisen portugiesischer Staatsoberhäupter nach Teilen des Kolonialreiches durchaus nicht zu den Alltäglichkeiten gehören. Als General Carmona vor genau drei Jahxen, im Juli 1938, seine Fahrt nach den westafrikanischen Provinzen antrat, war dies überhaupt das erstemal, daß ein portugiesischer Staatschef sich zu einem Besuche des Imperiums entschloß. Damals wie heute hatte diese Reise einen ausgesprochen politischen Hintergrund: Es galt gegenüber böswillig in die Welt gesetzten Gerüchten, daß eine europäische Macht ihre Augen begehrlich auf den portugiesischen Kolonialbesitz gerichtet habe, die Zusammengehörigkeit des Mutterlandes und feiner überseeischen Besitzungen zu betonen. Der Besuch Carmonas in Westafrika wurde ebenso wie feine etwa ein Jahr später erfolgte Reise nach Portugiesisch-Ostafrika unter das Motto gestellt: „Aqui tambem e Portugal".
Es ist daher gewiß kein Zufall, wenn dieses Schlagwort: „A u ch h i e r i st P o r t u g a 1!" heute, anläßlich des Besuches des Staatspräsidenten auf den Azoren wieder hervorgeholt wird. Gewiß, an sich ist dieser Besuch schon seit den Afrikareifen Carmonas geplant gewesen, ohne daß dafür aber ein bestimmter Zeitpunkt in Aussicht genommen worden wär. Menn ausgerechnet im gegenwärtigen, mit Spannungen geladenen Augenblick die Zivilgouverneure der drei Verwaltungsbezirke der Inselgruppe, also Staatsbeamte, sich im Flugzeug nach Lissabon begeben, um die Einladung der Jnsel- bevölkerung an den Staatschef zu erneuern, und wenn dann der Besuch schon auf wenige Wochen später anberaumt und von der portugiesischen Presse mit großem Stimmaufwand angekündigt wird, dann können nur ganz naive Gemüter annehmen, daß es sich bei all dem um ein rein zufälliges Zusammentreffen der Ereignisse handele.
Im Gegenteil liegt hier eine bewußte und sogar sehr zielbewußte politische Demonstration, eine sehr energische Bekundung der unlösbaren Zugehörigkeit der Azoren zum portugiesischen Mutterlande vor, für die es übrigens in der neueren Geschichte Portugals einen Präzedenzfall gibt. Als im Jahre 1901 der König Don Carlos und die Königin Amelia in Begleitung des auf den Azoren geborenen Ministerpräsidenten Hintze und des Marineministers de Soufa über einen Monat lang auf der Inselgruppe weilten, um die Treuekundgebungen ihrer Bevölkerung entgegenzunehmen, ging es darum, gegenüber den Vereinigten Staaten, die damals schon die
daß unsere. Flak zum Schuß kommt und von unseren Jägern ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft gefordert werden muß. Die wenigen Kampfflugzeuge, die unter den vielen Jäaern 'einfliegen, müssen sich in so großen Höhen halten, daß sie militärische Ziele nicht wirksam bekämpfen können. Nicht einmal eine Beunruhigung der Zivilbevölkerung wird erreicht. Es gibt hier keinen Alarm, die Arbeit geht weiter, jeder ist das Brummen in der Luft längst gewohnt, kaum daß sich einmal die Köpfe nach oben wenden, wenn em Luftkampf größeren Stils ausgefochten wird, so wie heute. Im übrigen geht jeder seinem gewohnten Tagwerk nach. Aber die angreifenden Engländer stürzen vom Himmel. 54 an einem Tag. An einem Tag, an dem nicht eine Bombe ihr Ziel traf, nicht der Schatten eines Erfolges erzielt werden konnte. Der Eindruck, den wir schon lange hatten, wurde heute, an diesem Tag an der Kanalküste, zur Gewißheit: die englische Luftwaffe verblutet an einer Offensive, die ihr nichts einbringt, nichts einbringen kann.
Das Ritterkreuz
für Gturzkampfflieger.
Berlin, 24. Juli. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an: Oberleutnant E p p e n und Oberfeldwebel Wemg-
Bhitiges Wort mit. Dann dröhnten die Abschüsse fy'erer Batterien über die Küste hin. Die leichten Sctterien hatten lange nichts zu tun und gaben ihm die Hoffnung auf, noch zum Schuß zu brimen. Was da zuweilen in rasender Fahrt dicht c die Steilküste brauste und sich dann in schwm- rregenöer Schnelligkeit hochschraubte, das waren 4 *re eigenen Jäger. Und doch war äußerste -^och- iirtteit geboten, die auch ihren Lohn erhielt. Es am späten Nachmittag, als plötzlich auch Die fielen Batterien in unserer Nähe zu feuern be- ?imen. Nur sekundenlang, dann stürzte eine bren- toDe Spitfire ins Meer. Sie war plötzlich unmittel- to vor der Batterie aufgetaucht und hatte sie i m 'iüf f lu g angegriffen. Aber die Kanoniere kten gelernt, nach stundenlangem, ermüdenden Werten dennoch blitzschnell zu handeln, wenn ihre >tmde gekommen ist.
Aie Hauptlast Des Kampfes aber trugen Die väg e r. Wo der Feind nur immer auftauchte. Da Mxn sie zur Stelle. Die VerbänDe wurden zer- Jrngt, gejagt und zum Kampfe gestellt. Oberft- äliant Galland führte sie an. Abschuß aus vthuß wurde gemeldet, ruhmbedeckte Jagdflieger feen ihren Siegen neue hinzu, junge Flieger •fen sich die ersten Lorbeeren.
'.fypät am Abend, als sich mit der Dunkelheit Ruhe Land und See breitete, überschauten wir das r-fsbnis des Tages. Zwölf feindliche Ein- M e großer Formattonen kristallisierten sich aus Fülle Der turbulenten Ereignisse heraus. 5 4 ' mdliche Flugzeuge waren im ganzen zur cke gebracht. Viele stürzten ins Meer, noch ehe ' :iie französische Küste erreichten. Wir haben Drei "Menge verloren. Seit Wochen trägt nun Die Wiche Luftwaffe diese Angriffe gegen Die fran- sjjche Küste vor. Sie erreichten Damit Vichts, als
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Jamaika (br.) itlCARAGUA
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