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Durch Seestreilkräfte 217300 VRT. versenkt.

Aus stark gesichertem Geleitzug 125000 BRT. durch Unterseeboote versenkt.

Japan läßt sich nicht einschüchtern.

Moehle 19 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 111 943 BRT. versenkt. Ein weiteres Unterseeboot meldet die Versenkung von zwei bewaffneten Han­delsschiffen mit zusammen 7000 VRT. 3m Millel- meer versenkten deutsche Kampfflugzeuge nördlich Derna ein feindliches Handelsschiff von 10 000 BRT. 3m Seegebiet südlich Irland wurde ein größeres Handelsschiff schwer beschädigt. Ls blieb mit Schlag­seite liegen.

Bei einem Vorstoß stärkerer Zagdfliegerverbände gegen die britische Südküste stellte sich der Feind nicht zum Kampf. Kampffliegerverbände griffen in der letzten Rächt erneut kriegswichtige Ziele in hüll mit gutem Erfolg an und bombardierten ein Flugzeugwerk in Südengland sowie Dockanlageu und Rüstungsbetriebe in London. Der Feind flog in das Reichsgebiet weder bei Tage noch bei Rächt ein. Bei einzelnen nächtlichen Einflügen in das be­setzte Gebiet wurde neben unbedeutendem Sach­schaden eine geringe Anzahl Personen getötet oder verletzt.

Tokio zu sabotieren und Mißtrauen unter den Teilnehmern auszustreuen versuchten. Japan müsse energisch auf den Erfolg der Konferenz hinarbeiten und damit Störurigsoersuche der angelsächsischen Mächte, die die Aufrichtung der japanischen Füh­rerschaft im Fernen Osten befürchten, zum Scheitern bringen.

Tausend Nordamerikaner verlasse' Schanghai.

Stockholm, 24. Februar. (Europapreß.) Am Dienstag wird der nordamerikanische Dampfer .President Coolidge" Schanghai mit tau­send Passagieren, die zum größten Teil aus nord­amerikanischen Frauen und Kindern bestehen, verlassen. Die Reisenden kamen auf Aufforderung ihrer Konsuln aus dem besetzten Teil Chinas zurück.

Die USA. ais Kriegslieferant.

Washington, 24. Febr. (Europapreß.) Die Richtung der USA.^Politik läßt sich ilo. an der Ge währuna von Ausfuhrlizenzen für Waffen ablesen. Während im ganzen Jahre 1940 reichlich 88 v.H. aller Lizenzen für England und das Empire ausgegeben wurden, waren es allein im Dezember des Vorjahres nicht weni­ger als 95,5 o. H. Ein weiterer stetiger Kunde war Holländisch-Jndien, das im Jahre 1940 insgesamt 3,5 v. h. der Ausfuhrlizenzen erhielt. Der Monat Dezember des Vorjahres war in diesem Falle unverändert. Insgesamt erhielten im Jahre 1940 Lizenzwerte für Waffen: England und das ge­samte Empire 771 Millionen Dollar, Holland 33 Millionen Dollar, Frankreich 33,5 Millionen, Mit­tel- und Südamerika 10 Millionen, während sich der Rest von 25 Millionen Dollar aus verschiedene an­dere Staaten verteilte.

diejenigen, die Freunde oder Angehörige verloren haben, lächeln, während sie sich mit Stolz über die letzten Ereignisse unterhalten". Der Rundfunk­sprecher mochte vielleicht glauben, damit etwas be­sonders Rühmenswertes gesagt zu haben. Wir würden in solchen Worten eisiger Gefühlskälte nur eine Beleidigung des eigenen Volkes erblicken können.

Sachwalter der Wallstreet.

Der USA.-Bizepräfident Wallace gegen eine soziale Neuordnung.

Berlin, 24. Febr. (DNB.) Der neugewählte Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Henry Wallace, hielt seine erste Rede seit der Amts­übernahme. Er wiederholte darin die unfinniaen und unbegründeten Behauptungen über deutsche Beherrschungspläne, wie wir sie aus der amerikani­schen Presse und den Reden des Präsidenten Roose­velt kennen. Selbst ein so ausgemachter Deutschen­feind und übler Hetzer wie der Jude Laguardia Hatter dieser Tage zugeben müssen, daß über- hauptkeinAnhalt bestehe, einen deutschen Angriff auf die Länder jenseits des Atlantik für möglich zu halten. Vizepräsident Wallace aber malt als Schreckgespenst an die Wand, nach der Niederlage Englands würde Deutschland versuchen, auch die Vereinigten Staaten zu be­herrschen". Es ist ein Gedankengang, der in nichts eine Stütze findet; er ist so unlogisch, daß er nur Menschen vorgetragen werden tonn, denen durch systematische, jahrelange Agitation jedes selbständige und klare Denken ausgetrieben worden ist.

Wallace gab aber wenigstens zu, welche Hin­tergründe diese Hetze hat: Die Plutokraten der Wallstreet fürchten um ihre fetten Schacherge­winne, die Bank- und Börsenfürsten haben Angst, daß sie nach einer sozialen Neuordnung der alten Welt nicht mehr uneingeschränkt die Preise und Produktionsmethoden diktieren können!Die ein­zige Hoffnung, wenigstens einen Teil der Dor- kriegsmärkte für Weizen, Baumwolle, Tabak und sonstige landwirtschaftliche Erzeugnisse zu hal­ten, liegt in der Niederlage Deutsch­land s", erklärte Wallace. Man will also Deutsch­land und die anderen europäischen Länder in der alten Abhängigkeit halten, es paßt den Herren der Wallstreet nicht, daß sie es nicht mehr in der Hand haben, ganzen Völkern den Brotkorb höher hängen zu können, daß sie nicht mehr von ihrem Tisch aus über die Zukunft, die Größe und den Wohlstand Deutschlands und der übrigen europäischen Staaten entscheiden. Sie merken, die Herren Plutokraten, daß dieser Krieg eine soziale Neuordnung bringen- wirb, die sich bis in die fernsten Ecken der Welt auswirkt. Und darum lassen sie den Dollar und das Pfund spielen und scheuen fein Mittel der Lüge und Verleumdung. Aber nichts wird ihnen helfen. Die Macht des Goldes ist dahin.

England kämpst nicht Amerikas Kampf"

Die Opposition

gegen das EnglandhMe-Gesetz.

Washington, 25. Febr. (DNB. Funkspruch.) Im Senat wurde die Aussprache -über das Gesetz zur Englandhilfe fortgesetzt. Dabei kamen einige Redner der Opposition zu Wort, die wiederum die Politik RoosEUs aufs, schärfste angriffen. So er­nannte der demokratische Senator E l a r k an, fein Kampf sei eigentlich zwecklos, weil die Strö­mung bereits zu stark sei. Clark erklärte, England kämpfe nicht Amerikas Kampf, sondern für genau I das gleiche, wofür es bisher schon gekämpft habe, | für wirtschaftliche Ueberlegenheit, für Gold, handel und die Machterhaltung der herrschenden Klasse. Auch der progressive Senator L a f o I e 11 e betonte, daß England nicht Amerikas Krieg führe. Er forderte, die bereinigten Staaten sollten sich der eigen en Verteidi­gung zuwenden, und warnte davor, in der Welt eine Pollzistenrolle spielen zu wollen. Die Vereinig­ten Staaten sollten den Versuch aufgeben, die ganze Welt zu beherrschen, ehe sie nicht für das eigene Volk anständige Häuser gebaut und ein Programm für die Gesundheitsbetreuung und die

Berlin, 24. Febr. (DRB. Funkspruch.) Unter- feeboote griffen einen stark gesicherten Geleitzug an und versenkten in zahlreichen hart­näckigen Angriffen 1 2 5 000 B R T., bar- unler einen zur Sicherung eingesetzten Hilfs­kreuzer. Der Geleitzug wurde aufgerieben. Andere Unterseeboote versenkten, teilweise ebenfalls aus Geleitzügen heraus, zahlreiche feindliche Handelsschiffe. Das Gesamtergebnis der Un­terseebootserfolge erhöht sich damit einschließlich der im OKW.Berichl vom 24. 2. 41 gemeldeten Teil­ergebnisse auf 1 9 2 3 0 0 BRT. Weitere Erfolge von Seestreitkräften bringen die heute gemeldeten Verluste des Feindes an handelsschiffsraum auf insgefatnt 217 300 BRT.

Der Wehrmachtberichi

Berlin, 24.Februar. (DRB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein Unterseeboot unter Führung von Ka­pitänleutnant Moehle versenkte vier feind­liche bewaffnete Handelsschiffe mit zu­sammen 33 100 BRT. Damit hat Kapitänleutnant

Mailand, 24. Febr. (Europapreß.) DerCor- riere della Sera" berichtet aus Schanghai, die große Aufmachung der Landung australischer Truppen in Singapür und der Beschluß der nordamerikanischen Regierung, neue Marine- Truppen auf den Inseln Guamund Samoa zu stationieren, werde in politischen Kreisen Ost- asiens als ein vergeblicher Einschüchte­rungsversuch gegen Japan betrachtet. Die Landung einiger tausend Mann Australier in Singapur und die Ankunft eines indischen Kontin­gents in der Meerenge könne die Lage nicht wesent­lich verändern in einem Sektor, in dem England phantastische Summen für Befestigungen und mili­tärische Vorbereitungen ausgegeben habe. Der japa­nische Generalstab habe wohl gewußt, daß die Meerenge nicht ohne Truppen bleiben könne. Die berühmte Konferenz der Admirale habe vorgesehen, daß 3 0 0 0 00 Mann in der Meerenge Wache halten. müßten, während jetzt an Seeleuten und Soldaten erst 5 0 0 00 Mann vorhanden seien. Wenn ein japanischer Plan gegen Singapur bestehe, so werde es sich um einen Plan gegen 300000 und nicht gegen 50000 Mann handeln, der zugleich von der Voraussetzung einer starken Flottenkraft ausgehe, die gegenwärtig durch ihre Abwesenheit glänze. Japan werde sich kaum durch die Landung einiger tausend Mann Australier. in Singapur beeindrucken lassen.

Gegen englische Intrigen in Lndochina

Tokio, 24. Febr. (Europapreß.)Japan kann nicht dulden, daß England Jndochina zu a n 11 - japanischen Maßnahmen aufstachelt und Thailand bedroht", sagtHoch! Shimbum". Es werde immer klarer, so fährt das Blatt fort, beson­ders nach den setzten diplomatisch-strategischen Ent­wicklungen im Süden, daß England und USA. die thailändisch-indochinesische Vermittlungskonferenz in

Krankenfürsorge des ganzen Volkes aufgestellt hät­ten, ehe nicht für die Alten Sicherheit und für die Jugend Möglichkeiten zum Fortkommen geschaffen seien. A >

Der italienische Bericht

Rom, 24. Febr. (DRB.) Der italienische Wehr- machtbericht vom Montag hat solgenbeu Wortlaut:

An der griechischen Front Artillerie- unb Spählrupplatigkeit. Unsere Verbände der Luftwaffe haben erfolgreich militärische Anlagen, Straßen

und rückwärtige Verbindungen des Feindes bom­bardiert. Unsere Jagdflieger haben im Luftkampf mit gegnerischen Jagdfliegern fünf Glosier-Flugzeuge abgeschossen. Drei unserer Bomben sind nicht zurück­gekehrt.

JnRordafrika brachen sichbeiGiarabud heftige feindliche Angriffe wiederum an dem zähen Widerstand unserer heldenhaft kämpfenden Truppen. Unsere Flugzeuge haben erfolgreich im Gebiet von fiufra Truppen uyd krafkwagenzüge mit Splitter­

bomben belegt. Einheiten des deutschen Fliegerkorps haben in Libyen einige feindliche Stützpunkte an. gegriffen. Verschiedene feindliche schwere Krast. fahrzeuge gerieten in Brand. Ein Flugzeug wurde am Boden zerstört. Ein feindlicher Flottenstühpunkl wurde wirksam bombardiert.

Ein anderer deutscher Luftwaffenverband hat im östlichen MUltelmeer einen in Fahrt befind, lichen Flottenverband angegriffen und dabei eine große Einheit von nicht feststellbarer Bauart sehr schwer getroffen, so daß mit ihrem Untergang ge. rechnet werden kann. Im Gebiet des Aegäischeo Meeres haben auf der Insel Lesbos unsere Flugzeuge erfolgreich feindliche militärische Anlagen bombardiert.

In Ostafrika haben zwei unserer Kompanien westlich von Ailmani (Sudan) feindliche überlegene Kräfte angegriffen, die nach hartnäckigem Wider­stand unter großen Verlusten an Mann und Mate­rial zum Rückzug gezwungen wurden. 3m unteren Sudan dauern die Kämpfe an. Unsere Flugzeuge haben im 3uba-Gebiet seitliche Anlagen und Truppen bombardiert. Unsere 3agdflieger haben eine hurricane abgeschossen.

Kleine politische Aachrichten.

Marineartillerie beschoß mit Erfolg meh­rere feindliche Handelsschiffe, die in der Nähe von Dover den englischen Kanal zu durch­queren versuchten. Unter dem Eindruck des schwe­ren Beschüsses drehten die Schiffe ab und zerstreu­ten sich. *

Im Adolf-Hillev-Haus in Frankfurt am Main überreichte der Stellvertretende Gauleiter Linder im Auftrage des Gauleiters am Jahrestage der Parteigründung im Rahmen einer Feierstunde an Mitglieder der Sektion Gauleitung für fünfzehn­jährige und zehnjährige aktive Tätigkeit in der Partei die Dienstauszeichnung her NSDAP.

Der Führer hat dem Professor Geheimen Hofrat Dr. jur. ing. E. H. Otto Zwiedineck, Edler von Südenhorst, in Gräfelfing bei München aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdigung feiner hervorragenden Verdienste um die Volkswirtschaftslehre die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

*

Die Vergebung des diesjährigen West mark« Preises, die ursprünglich am 2. Mär§ in einer Feierstunde im Gautheater Westmark in Saarbrücken stattfinden sollte, muß auf unbestimmte Zeit ver­schoben werden.

Das Luftschutzkommando von Sofia hat im Rahmen der Ausbildung der Luftschutz­warte am Sonntag die Hausbewohner der Haupt­stadt zu einer Hebung einberufen. Die Organisation des Luftschutzes in Sofia wird rasch ausgebaut, um für einen etwaigen Ernstfall gerüstet zu sein.

Der ehemalige französische Marineminister (Sam­pln d) i ist in Marseille im Alter von 58 Jahren gestorben. In den Vorkriegskabinetten war (Sam- pinchi zusammen mit Mandel, Reynaud und Sar« raut einer der eifrigsten Kriegshetzer. Campinchi, der die Advokatenlaufbahn eingeschlagen hatte, be­tätigte sich bereits in jungen Jahren in der Politik und war lange Zeit Präsident der Radikal-Sozialen Partei.

*

Der geschäftsführende argentinische Präsident Castillo hat die italienische Luftfahrtgesellschaft Lati ermächtigt, einen wöchentlichen Flugdienst für Flug­gäste und Güter zwischen Rom und Argentinien über die Afrikaküste, Brasilien, Uruguay einzurich­ten, der gegebenenfalls nach Santiago de Chile ver­längert werden kann.

yaupnd)arUeiter: Dr .trtebndi Wilhelm Hange <5telWeinciei oN pauindjrutieirero Ernst Blumschetn. SeraniworlliL fit Polin unb Mder Dr. ftx. W. Lange für das Reit* leton: Dr. HanS Thyriot; üt Stab. Gießen, Provnv, u. Sport: $ntii -ti.umiche i.

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Gießen (Sfeinstraße 43). den 23. Februar 1941.

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Die Trauerieier findet am Mittwoch, dem 26. Februar, nachmittags 2V2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Gießen, Goethestraße 54, Dessau-Klein-Kühnau, den 25 Februar 1941.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, sowie die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und sonstigen Aufmerksamkeiten bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen

Hans Keitzer, Reichsbahn-Zugführer

sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

Frau Pauline Keitzer, geb. Stürner Tilly Keitzer

Rudy Keitzer und Familie.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Wagner

Gg Eidmann und Frau, geb Wagner Gg. Schupp Witwe, geh, Wagner W. Stork und Frau, geb. Wagner.

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Sonntag morgen verschied unerwartet meine liebe, unvergeßliche Frau, unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgrobmutter, Schwägerin und Tante

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