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Weg von jetzt in die Zukunft wird
Oie große Hede Mussolinis.
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Deutsche Soldaten hören in Rom die Rede des Dille
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diener, sie leben vom Profit dieses Krieges. Dabei kann kein Segen fein!
Diesen Leuten trete ich gegenüber als nichts anderes als ein einfacher Kämpfer meines deutschen Volkes. Ich bin der lleberzeugung, dah so wie bisher dieser kanmpf von der Vorsehung gesegnet wurde, er a u ch in der Zukunft gesegnet sein wird. Denn als ich vor 21 Jahren jum erstenmal in diesem Saal hereinkam, war ich ein Unbekannter und Namenloser. Ich hatte nichts hinter mir ats meinen eigenen Glauben. In diesen 21 Jahren ist eine neue Welt geschaffen worden! Der
sein, als es der Weg vom 24. Februar 1920 bis heute hier an diesen Platz gewesen ist. (Ungeheure Beifallsstürme.) Mit fanatischer Zuversicht sehe ich nun in diese Zukunft. Die ganze Nation ist seht angetreten. Und ich weih: In dem Augenblick, in dem das Kommando erschallt: „Tritt gefaht", wird Deutschland marschieren!
Die alten Parteigenossen jubeln dem Führer am Schluß seiner Rede mit nicht endenden Beifallsstürmen tu in die sicb minutenlang kosende Hellrufe mischen, bis die Lieder der Station die erhebende Kundgebung beschliehen.
Am Sonntagnachmittag fand im Teatro Adriano in Rom der große Jahresrapport für die örtlichen Hoheitsträger der Faschistischen Partei statt. Bei dieser Gelegenheit hielt der Duce eine auch über den Rundfunk verbreitete Rede, in der er seine Zuversicht über den Sieg der Achse zum Ausdruck brachte. — Unser Bil.d- telcgramm zeigt den Duce bei Beginn seiner Ansprache, umgeben von seinen Mitarbeitern.
(Scherl-Bilderdienst-M.)
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Gottes Gegen ist bei denen, die ihn sich verdient haben.
wir waren aber auch damals schon über- zeugl. daß für unser Volk, wenn es zu fich selbst zurückfindet, wieder fteihig wird und ehrenhaft, wenn der einzelne Deutsch« wieder in erster Linie für sein Volk eintritt und nicht für sich fetbst, über feine persönlichen Interessen die Gesamtinteressen stellt, wenn die- ses ganze Volk wieder einem grohen Joeai nachstrebt und bereit ist, sich dafür einzusthen, dann einmal die Stunde kommen wird, do. ®er Herrgott diese Prüfung als beendet er lart. wenn dann das Schicksal uns noch einmal au die Walstati ruft, dann wird fern Segen denen fein, die sich den Segen in ger harter Arbeit verdient haben. (E minutenlanger Sturm der Begeisterung.) Und das kann ich lagen: Wenn >ch--°r der Ke^ schichte mich und meine Gegner ansehe, dann w>ru mir Nicht bange beim äbwSgcn unserer ®el nnun gen. Wer sind sie lch°n. d'ese Ego sten. I°d e(an- ihnen tritt nur em für bie Intercne
des. hinter ihnen allen steht entweder d-r Iud- oder der eigene Geldjack. Sie sind nichts als B-r>
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sich gegen die Verkümmerung ihres Lebensrechtes wehrt Und zugleich hat Musst- lini an den tapferen und beständigen etnsachen, bedürfnislosen und fleißigen Sohn des italienisck-cn Volkes appelliert Er hat deutlich unterschieden zwt- chcn einzelnen Gliedern einer Oberschicht, die nu- gelt und im pfiffigen Opportunismus denkt, wahrend die Geschichte Italien vor die große Bewährungsprobe gestellt hat. Das ist Mussolini aus der Seele gekommen. Denn er ist ein Sohn der itaheni- chen Erde und "des italienischen Volkes und er suhlt als solcher Er suhlt als solcher tn der Zeit, da er sich als Gewerkschaftler um das Wohl und Wehe der italienischen Arbeiter flimmerte, die in Deutschland, in der Schweiz und in Italien arbeiteten. Er fühlt sich auch heute als solcher . er, der den Waffengang Italiens mit England gewagt hat, an den die frühere Generation auch nicht im Traume denken konnte _ , . f. ,
Benito Mussolini wäre fein Sohn der italienischen Erde und des italienischen Dolfes, wenn er ich nicht auch als Nachfolger des römischen Reiches empfände, dessen organisatorisch-kulturell-milltarische Leistung unserem Erdteil ein Gepräge gegeben hat, dessen Spuren bis heute unverwischbar haften. Er erinnerte die Italiener von heute an die Schlecht oon Cannae, an jene düsteren Tage in ber Ge- chichte des alten Roms, wo der Schreckensruf durch sie Straßen der kapitolinischen Stadt raste: „Hannibal ante portas!" Und auf Cannae folgte die Schlacht von Zama, in der sich Publius Cornelius Scipio den Beinamen „Africanus" erwarb und das stolze Karthago in den Staub demütigte. Das römische Weltreich ist so recht eigentlich bet Cannae entstanden. Damals wuchs Rom innerlich über sich selbst hinaus, daß es auch militärisch über seinen bisherigen Umkreis hinauswuchs, war die Folge. In diesem Sinne predigt Mussolini seinem Volke den Haß gegen England, den kalten unerbittlichen Haß, der tief im Herzen und in der Seele wurzelt und ein unentbehrlicher Faktor für den Sieg ist Er will, daß sein Italien über sich selbst im Kampf gegen England hinauswächst, genau so wie das alte Rom im Kampf gegen Karthago seine eigentliche Protze gewonnen hat. Dr. Ho.
©er Eindruck der Muffolinirede in London.
So stehen wir Nationalsozialisten jetzt vor einem neuen Kampfjahr. Wir wissen alle, daß es große 'Entscheidungen bringen wird. Wir sehen mit einer unerschütterlichen Zuversicht in die Zukunft. Wir sind durch die härteste Schule gegangen, die Menschen zuteil werden kann. Wir wissen, daß dieses unermeßliche Opfer nicht u m s o n st geroefen fern kann, denn wir glauben auch hier an eine Gerechtigkeit. Was haben wir in diesen Jahren alles getan, wie- haben wir uns bemüht, wie haben wir uns abgequält, immer nur ein Ziel sch ziuge: unser Volk! Wie haben sich die Millionen da- für hingegeben. Wie sind Hunderte und Tausende dafür gefallen. Die Vorsehung hat uns nicht umsonst diesen wunderbaren Weg gehen lassen. AM Tag der Begründung dieser Bewegung haberch eine Erkenntnis ausgesprochen: Einst hat unser Volk ungeheure Siege errungen und es ist oann zuer,i undankbar und u n e i n s geworden, es hat sich an sich selbst versündigt, und die Strafe der Vor sehung hat es dafür getroffen. Wir sind mit Recht geschlagen worden. Wenn ein Volk sich sehr vergißt, wie es das deutsche damals gMn hat wenn es aller Ehre und aller Treue plötzlich glaubt ledig zu fein, dann kann ihm die Vorsehung nichts. an- iberes zufügen als eine jo harte, bittere Beleh 9-
Zukunft ihm bringen. Ja. sogar noch viel besser, weit ich mir nämlich cinbilbe, dah es woht schon immer ein deutsches Volk gegeben hat und seit über tausend Jahren ein Deutsches Reich, dah es aber niemals die deutsche Einigkeit gegeben hat, dah es niemals das gab, was wir heute besitzen, eine gefchtof- sene Organisation unseres Volkes, und dah es auch nicht immer die Führung gegeben hat, die das deutsche Volk heute besitzt. (Tosender Beifall.) Und da kann ich meinen Gegnern bei aller Bescheidenheit noch eines sagen: ich habe es schon mit vielen demokratischen Gegnern ausgenommen. Bisher bin ich Immer noch ats Sieger aus diesem Kampf hervorgegangen. Ich glaube, auch dieser Kampf findet nicht unter anderen Verhältnissen statt. Die Grähenordnung ist die gleiche. Ich bin jedenfalls der Vorsehung dankbar, dah, nachdem dieser Kampf schon unausbleiblich war, sie ihn noch zp meinen Lebzelten ausbrechen Heb und zu einer Zeit, zu der ich mich noch frisch und rüstig fühle. (Lin Beifallssturm ohnegleichen.) Und gerade jetzt fühle ich mich wieder so frisch! Es kommt der Frühling, der Frühling, den wir alle begrüben. (Die alten Parteigenossen jubeln dem Führer mit ungeheurer Begeisterung und tosenden Heil-Rufen zu.) Es kommt wieder die Zeit, in der man die Kräfte messen kann; und ich weih, dah bei aller Einsicht in die furchtbare harte des Kampfes in diesem Augenblick Millionen deutsche Soldaten genau so denken.
Das ganze deutsche Volk steht hinter feinen Soldaten
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Regime arbeitet feit mehr als zwei Jahrzehnten an der Entwicklung dieser Möglichkeiten, aber für die Riesenanfpriiche eines modernen Krieges sind doch die natürlichen Bodenoorfommen schmal.
Die italienische Halbinsel und Sizilien bilden als solche nur insoweit eine unmittelbare Heimatfront, als es sich um die Abwehr von Luft- oder See- angriffen handelt. Und hier springt uns allerdings ein Unterschied mächtig ins Auge: Bis zum Aus- qanq des Weltkriegs galt es als ungeschriebenes Ge- fetz in der auswärtigen Politik, daß Italien niemals einen Waffengang mit England wagen könne. Der mächtige Gebirgsrücken des Apennin, der sich von der Po-Cbene durch die ganze Halbinsel bis an ihre südliche Spitze zieht und in den Gebirgen Siziliens eine Fortsetzung findet, hat die 'Eisenbahnen in unmittelbare Küstennähe gedrängt. Dort waren die dem Beschuß durch die englische Flotte ausgesetzt. Der Vorteil der Seestrategie war bis zum Weltkrieg ihre potentielle Allgegenwart, die ein rasches Auf- tauchen und Wieder-Bgrschwinden erlaubte.
-Die Abwehrmittel zu Lande waren viel langsamer in der Bewegung. Der Küstenschutz Italiens hatte also in der ganzen Ausdehnung des Landes sehr stark sein müssen, auch an schweren Waffen. Das überstieg das geldliche und wirtschaftliche Leistungsvermögen Italiens bis 1922, dem Jahre des Machtantritts Mussolinis. Erst der Duce hat die maritime und Luftabwehr Italiens derartig entwickelt, daß die Rücksicht aus die überaus leichte Verwundbarkeit der langen Halbinsel, Siziliens und Sardiniens, in den Hintergrund trat.
Dieser heute vielleicht allzu, wenig beachtete Tatbestand muß mit äußerster Klarheit herausgestellt werden, wenn wir das große-Werk Benito Mussolinis in seiner ganzen Bedeutung erst begreifen und dann würdigen wollen. Im Lichte dieses Tatbestandes müssen auch die englischen Angriffe in Tarent, Genua und Süditalien gelesen und verstanden werden. Es sind isolierte und im strategischen Sinne zwecklose Angriffe gewesen. Ihre Isoliertheit ist es 1 gerade, die sie in schärfsten Gegensatz zu der allge- .meinen und überwältigend starken Bedrohung Jta , liens durch England vor dem Machtantritt des i Faschismus stellt.
Mussolini hat den Haß seines Volkes gegen Eng- i land aufgerufen. Das ist nicht der Haß des Minder- ! wertigen, sondern der Haß gesunder Menschen, der
dieser naiven Masse zu schlucken gibt.
Im Sommer hatte Churchill verlangt, daß im Falle, wo der englische Boden vom Feinde betreten würde, alle Engländer sich in Heckenschützen verwandeln sollten. Nach dem Urteil des französischen Offiziers ist cs sicher, daß die Engländer bas tun würden, denn sie würden nicht denken, daß eine solche Haltung ihnen Repressalien zu- ziehen könnte-, selbst wenn sie daran dächten, mürbe sie bas nicht abhalten. Sie legen ben menschlichen Verlusten viel weniger Bebeutung bei als wir, wenn einer stirbt, nun so ist bas traurig, „aber es ist nichts zu machen". „Es ist ben einfachen Leuten unmöglich", so schließt ber Bericht, „bie Perfibie unb die Verrätereien ihrer führenden Persönlichkeiten zu ahnen. Sie lassen sich foppen, übers Ohr hauen, in Kanonenfutter verwandeln, aber sie beklagen sich darüber nicht".
Daß an dieser hier gekennzeichneten Verdummung und Verrohung der englischen Massen auch jetzt fortdauernd weitergearbeitet wird, zeigt em eng- Uscher Rundfunkbericht über bie Wirkung ber letzten deutschen Bombenangriffe auf Swansea. Es heißt darin: „UeberaU sieht man Lächeln. Selbst
Genf, 24. Febr. (DNB.) Die Action Frankist veröffentlich Eindrücke eines französischen Marineoffiziers, der nach dem Waffenstillstand aus Großbritannien, wo er gefangen war, nach Frankreich zurückkehrte. 'In diesem Bericht heißt es: Die Moral des Engländers besteht aus Gewissenlosigkeit, eitler Ruhmsucht und Sorglosigkeit. Eine Familie, deren Haus durch eine Bombe zer- tört rooren ist, wird am nächsten Morgen auf dcn noch rauchenden Trümmern eine britische Flagge hissen, die eine Aufschrift trägt: „We can take it (Wir können das ertragen.) Ein Ladeninhaber, des- sen Haus ebenfalls beschädigt ist, wird den Rest seiner Ware auch im Freien auf dem Bürgersteig stolz verkaufen neben einer Tafel, welche bie Aufschrift trägt: „Business as usual!“ (Verkauf wie immer.) Das englische Publikum glaubt alles, was ihm bie Zeitungen sagen. Es hat die Ueber- Zeugung, bie Zeitungen lügen nicht. Ich habe während fünf Monaten drei bis vier Zeitungen täglich gelesen, wovon einige von lokalem Interesse waren, und ich war erstaunt über die Menge und die Enormität ber Schwindelmeldungen, welche man
Den Stier > bei -en Hörnern gepackt
Die Rede des Duce ist von einer Klarheit und von einer so allgemeinen Uebersicht, daß zu dem von ihm angeschlagenen Thema an sich kaum etwas Erläuterndes zu sagen ist. Italien hat in den letzten Monaten einige Enttäuschungen erlebt. Der Duce hat zunächst von diesen Enttäuschungen ge- sprachen. Er hat den Stier bei den Hornern gepackt. Der Duce konnte nichts Besseres tun. Seme männlich-offene Art schlägt ben Engländern bie Waffen ihrer routinehaften Agitation aus ben Hänben ... jener Agitation, die im Dunkeln wühlt, aufhetzt, Verdachtsmomente verbreitet und tben deshalb sofort unfruchtbar wird, wenn die Tatsachen zu Worte kommen und zugleich ein kräftiger Wille sich mit magnetischer Gewalt dem eigenen Volke mitteilt.
Mussolini hat dabei auch um Verständnis für Italien geworben. Unb bazu hatte er alles Recht Wie ber einzelne Mensch, so sieht auch jedes Volk zunächst immer den eigenen Umkreis. Die Große der Ereignisse zwingt aber auch uns Deutsche dazu, ein klein wenig diese Scheuklappen abzulegen und uns in den Standpunkt und Gesichtskreis eines am beren Volkes, in biefem Falle des italienischen Volkes, hineinzudenken und hineinzuleben.
Das Eigenartige des Krieges, den Italien fuhrt, ist, daß es keine eigentliche Heimatfront hat, die entscheidenden Kämpfe in Albanien, in Libyen unb in Abessinien werden über See geführt.JDie Fronten in diesen Kriegen sind viele tausend Kilometer lang. Die Nachschubverhältnisse gestalten sich ganz verschieden: in Albanien gehen sie glatt von- tatten, mit Nordafrika ist die Verbindung schon chwieriger unb Abessinien ist — im Wesentlichen — isoliert. Italien ist in ben Krieg eingetreten nach- dem es toon durch den Feldzug in Ab-,simen 1935/36 und ben Felbzug tn Spanien 1936/39 stark in Anspruch genommen war. Die Starke dieser Inanspruchnahme kann nicht gemessen werben an ber deutschen Rüstungsstärke, sondern an ben vor- hanbenen wirtschaftlichen Gegebenheiten in Italien selbst. Italien hat keine Kohle, keine Erze, keine allzu großen Wasserkräfte. Natürlich hat es auch etwas Kohle und auch etwas Erz, und das faschistische
tum aroBen Appell ber faschistischen Kampfverbänbe aus Anlaß ber großen Rebe bes Duce waren auch Angehörige der deutschen Luftwaffe auf der Pia^a Venezia aufmarjchiert.
(Bildtelegramm: Associated-Preß-M.)
Wir haben jetzt ein Jahr unvorstellbarer Erfolge L hinter uns, auch schwerer Opfer, wenn auch nicht f äm ganzen gesehen, so doch im einzelnen. Wir wissen □ber, daß uns diese Erfolge nicht geschenkt worden jjinb, sondern daß unzählige deutsche Männer zunächst an der Front in höchster Tapferkeit ihr Leben sinsehten und auch Dtzt unentwegt einsetzen. Was I jo viele unserer Männer in unseren Regimentern Seiften, in unseren Panzern, in unseren Flugzeugen, l muf unseren U-Booten, auf unseren Schiffen unb l überall sonst in unseren Formationen, ist etwas ! Einmaliges. Es hat noch niemals bessere unb noch | niemals tapferere Solbnten gegeben! (SÖieber er- I ijebt sich, brausend der Beifall!) Wir Nationalsozia- ! listen sind besonders stolz auf sie, denn wir sind ja । «selbst nichts anderes als eine einstige alte Frontpartei, k die Frontpartei des Weltkrieges. Von dort 1 finb wir einst zurückgekommen, Ingrimm im Herzen, iDuterfüUt und zugleich mit Gram belastet, die «schände empfindend, die man unserem tapferen Walke damals angetan hat. Wir, die wir dieses -ganze Ringen des Weltkrieges mitmachten, wissen ja niflm allerbesten, was unsere Soldaten heute leisten:
:und ich kann von diesem Platz aus ihnen allen nur Ibas eine sagen: Unsere Herzen, die Herzen aller •alten Nationalsozialisten sind bei euch: es sind bie Herzen von lauter Kämpfern. Wie viele sind unter uns, bie selbst zerschossen sind aus dem •Großen Kriege. Wie viele, die verwundet waren, wie viele, die ihn sonst mitmachten. Sie haben alle I brennenden Herzens die Etappen verfolgt, die unsere I Armeen in diesem Jahr zurücklegten. Jeder einzelne I Ort — er hat ihnen so viel gesagt. Es war für sie I eine ungeheure Genugtuung, jetzt das | verwirklicht zu sehen', wofür sie damals unter einer I schrecklichen Ungunst jahrelang Blut um Blut hin- I gegeben haben, und was sie leider doch nicht erreichen konnten. Sie sind so stolz auf ihre Sohne heute, auf die jungen Soldaten des Dritten Reicbes. (Tosende Beifallsstürme.) Niemand kann ihnen das । besser sagen als die Partei dieser alten Kampfer, die selber einst vom Großen Krieg zurückkehrten, die Schmach ber Heimat nicht erbulben wollten unb sofort im Innern einen neuen Krieg anfingen, den i Krieg gegen die Zerstörer unferers Vaterlandes und
unserer Heimat.
Stockholm, 24 Febr. (Europapreß.)Jn Conbon erklärt man, bie Sonntagsrebe Mussolinis habe grunbsätzlich nichts Neues gebracht. In 'ben Kommentaren wirb jeboch ber Schwerpunkt auf zwei Dinge gelegt: 1. auf bie starke Betonung Mussolinis, baß Italien sich in unverbrüchlicher Treue hinter bas mächtige Deutschland stelle, unb 2., daß Italien bis zum E n d - sieg marschieren werde, ganz gleichgültig, was immer auch die Zukunft bringen möge. Man hat den Eindruck, daß die englischen Hoffnungen, durch eine Verstärkung der englischen Kriegführung gegen Italien Rom von der Achse loslösen zu können, jetzt selbst in London aufgegeben worben sind.
England in nneriräglicher Spannung.
Stockholm, 25. Febr. (DNB. Funkspruch.) In einem Stimmungsbericht aus London wird darauf hingewiejen, daß je weiter das Frühjahr vorrückt, desto unerträglicher die Spannung wird, die über dem englischen Volke liegt, dessen Nerven schon durch die Schrecken des Herbstes und des Winters bis zum äußersten beansprucht worden sind. Noch vor sehr kurzer Zeit habe die Regierung durch allerlei optimistisch gehaltene Erklärungen die Stimmung zu verbessern gesucht und vor allen die taktischen Erfolge General W a o e 11 s in Nordafrika für diesen Zweck propagandistisch aus- • gebeutet. Diese Zeit fei jetzt vorüber, und die Regierung habe ihre Taktik bemerkenswert^rweise plötzlich geändert. Man bereite nunmehr mit allen Mitteln die Bevölkerung auf neue und noch schwerere Selben als in ben letzten Wochen und Monaten vor. Man kenne in britischen Regst- rungskreisen die Schwächen des englischen Verteidigungssystems trotz aller großen unb bombastischen Erklärungen seh» genau unb mochte rechtzeitig vorbeugen. Die größte Sorge der Regierung zur Zeit fei, einer Panik in entscher» benbem Moment entgegcnzutreten.
„Ruhmsucht und Sorglosigkeit."
Bericht eines ans England zurückgekehrten französischen Lffiziers.


