« Aus -er Sia-i Gießen
Tag der Deutschen Hausmusik.
Ama allen ausge- oylt ihegelegt, sich doch mich sehr freuen, n und mit diesem machen wurden,
(Nachdruck verboten.)
W. Fortsetzung.
Karin hatte das Gefühl, daß Günther um irgend' ne Sache herumredete. Er schien einem Gedanken
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nicht
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war die Reise hierher ganz gut. Ich habe viel ge
,Im Namen meiner Freundinnen Lotte Grütz.
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Verdunkelungszeit
24.11. von 17.17 bis 8.56 Uhr.
einverstanden erklärt, daß die Ernuhrungsämter, insbesondere in den Großstädten, die Abgabe von Zwiebeln von der Abtrennung oder Abstempelung eines Abschnittes eines örtlichen Bezug sau »weises abhängig machen. Die Ernährungsämter haben sich vor Einführung einer derartigen Regelung mit den örtlichen Garbenbairwirtschastsverbänden ms Benetz- men zu setzen. Juden erhalten keine Zwiebeln.
vann habe ich mich eben ent! Rendsburg zu fahren. Es war
Pa63* würde die Engländer ganz aus dem Spiel lassen, Günther. Wenn du länger m Deutschland (eben würdest, das kennenlerntest von dem wir da drüben keine Ahnung^ haben, bann^^re^^wahr^
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Wenn Karin auch der gl°.-tzn Ansicht nrnr
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Karin Srunelius
Roman von Guiöo k.Vranö
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firne Sache herumredete.
nachzulaufen und vor lauter Hast, ihn nicht zu oer- licren, iprad) er im Zickzack, Sie lächelte. Im Vrunde kam er ihr vor wie ein großer Junge. Der iilbstand, vor dem sie sich 1° fürchtete und den sie -auch spürte, als er vorhin auf sie zugekommen war, hatte sich merklich verringert. Wie durch eine Wand getrennt kam sie ihm näher, aber sie hoffte, mich diese noch zu überwinden. . .
„Das macht doch nichts, Gunther! Sprich dich rruhig aus und erzähle, so viel du willst. Wir Huben Noch Zeit. Dor allem möchte ich eins wsisen. fleht es dir gesundheitlich? „Was machen deine Rippenbrüche und so weiter?"
Oberhessischer Kunflverein.
WeihnachtSausstettung oberhessischer Künstler im Turmhaus.
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ner, Marga Lohse, Lern Dierfurth und Annemarie Gärtner teile ich Ihnen mit, dah sie sich entschlossen haben, eine Stellung bei den Farmern in Deutsch, bst anzunehmen, und sie erwarten zu gegebener Zeit die diesbezüglichen Anweisungen. Ich wurde ......n, wenn Sie Ihr Versprechen wahr- machen ipuiu^h, mich so bald wie möglich nach drüben zu holen. Ich stelle mir die Tätigkeit auf dem Merckhof sehr nutzbringend vor. Geben Sie uns bald Bescheid an Ihre Eva Rumelm , las Karin mit einigem Erstaunen.
„Das ist ja wirklich ulkig!" meinte sie, seine Worte wiederholend. „Besonders aber dieses Fräulein Rümelin?! Aber wieso auf dem Merck- Hof? Habt ihr denn eine Hilfe notig? Ich habe niemals so etwas von deiner Mutter gehört.
„Nein, da hast du ganz recht. Das war ja auch nur so von mir dahingesagt, dah sie eine Stellung auf unserer Farm haben könnte , suchte er aus-
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fler berichten. Aber es blieb noch eine Spanne, denn Günther erzählte von den Nachrichten, die er aus dem Merckhof hatte. Ihr Vater hatte wieder einmal feine Eltern besucht, es ging allen ausgezeichnet, und man hätte ihm nahr^.22, , n .
ein deutsches Flugzeug zu kaufen und nut diesem den Rückflug zu machen! Von der Versicherung bekäme man ja ein ganz schönes Stuck Geld, wie aus Nairobi auf Grund des Unfallberichtes gemeldet
^Immer meh^fiei Karin auf, dah Günther^ Hal- tung unfrei war. Oder gelang es ihr nicht Sie künstliche Trennung zu überwinden? Vielleicht würde es sich ändern, wenn sie einmal zum Sprechen käme? Aber eigentlich redete er doch von Dingen, die so gar nicht in die Situation hineln-
Ein Mädchen wartet.
In der Bahnsteighalle fluten die Menschen auf und ab. Das Abschiednehmen und Erwarten nimmt kein Ende. Die Gesichter wechseln, aber sie spiegeln immer wieder die gleichen Regungen des Herzens: ernste Nachdenklichkeit, stille Trauer, unbändige Dorsreude und lachendes Glück. Zuweilen leuchten einen in der knappen Sekunde einer flüchtigen Be. geanung aus großen Augen abgründige liefen an unb man geht noch eine Zeittang in stillen Gedan- ken mit ihnen.
„Entschuldige, daß ich die Briefe nicht mitgebracht habe. Ich hätte sie dir natürlich gleich vorlegen sollen. Hast du übrigens etwas gehört?"
Karin konnte nur verneinend antworten. Außer den Zeugnissen hatte sie bisher keine Nachricht er- halten. Noch ehe sie aber davon anfangen konnte, was sie seit ihrer Trennung in München getan hatte, kam einer der blaugekleideten Hoteljungen an den Tisch und überreichte Günther auf einem silbernem Tablett ein Telegramm.
„Herr Günther Merck?" fragte der Kleine mit einer höflichen Verbeugung.
Hastig riß Günther das Papier an sich, öffnete es mit unbeherrschten Fingern und überflog seinen Inhalt. Ein kurzes, unmotiviertes Lachen netz ^o^ukig"^ meinte er mit einem Kopfschütteln und warf den Umschlag auf den Tifch. „Sie können es allem Anschein nach nicht erwarten!
Ohne eigentlich tiefer in den Sachverhalt ein- bringen zu wollen, fragte Karin nur so nebenbei: "^Ach^st)"'' Es handelt sich um die zukünftigen Barmerinnen aus Rendsburg. Donnerwetter haben £ie es eilig! Da lies einmal!" Er reichte ihr das
glüser auf den Tisch gestellt. Hier und da drang durch eine Tür bie Musik aus dem Barraum her- aus. Ununterbrochen kamen und gingen gutaussehende Frauen und Männer an die Rezeption, holten ihre Zimmerschlüssel oder fragten nach Poft. Eine unaufhörliche Bewegung, das leise Summen von halblauten Stimmen, hier und da ein kurzer Befehl an einen der jungen Hoteldiener, gaben dem Raum etwas Nervöses, das sich irgendwie auf die
K, November Me unbesiegten Abteilungen von (ulauabert-Fercaber. nachdem sie zum Jampfe mit dem Bajonett und Handgranaten über- (-gangen waren, von der erdrückenden zahlenmäßi- (»n Überlegenheit des Feindes überwältigt Bei (er heldenhaften Abwehr zeichnete sich das Cara- Inieri-Bataillon ruhmreich aus. Nach Erschöpfung 1-r Munitionsvorräte hat dieses Bataillon bis zum ttzten feine Gegenangriffe mit der blanken Waffe Urchgeführt. Fast alle Carabinieri lind gefallen. An 1-r Front von Celga wurden heftige feindliche lngriffe von unseren Verbänden abgewieseN.
EIN italienischer Verband von Jagdflugzeugen, )e neue und verbesserte Merkmale aufweisen, ge- r<t gestern über Malta mit 40 feindlichen Iä- l»rn in Kampf. Sechs Gegner wurden abgeschossen, i ete andere schwer getroffen. Eines unserer Flug- rüge kehrte nicht zurück. Drei britische Flugzeuge rinden von unseren Kriegsschiffen abgeschosien. 'ivei im östlichen Teil des initiieren Mittelmeer- l-ckens operierende Torpedoboote versenkten mit Wasserbomben ein feindliches Unterseeboot.
er verwundert, warum »Ä ÄrMti
flQr G ^arSch7uck-°ur dem Sekt-
nofnrtt hntten?- . f0 a(a5 stocherte an den Pfirsichstückchen herum und
; Wenn Karin auch der gieupen unw , 1 o jweg einer ^erzeugenden Erklärung.
«s würde nichts schaben! w wnm» überlief sie doch in dieser Stunde em leichter ucyre o) ’ Freundinnen Lotte Grütz-
tißchen für die Behandlung in Khartum rachen, ^Ürde wohl die Sprache auf ihre । «3m Jlamen meiner u
vne?"
Am Sonntagvormittag wurde im Turmhaus am Brand die traditionelle Weihnachtsausstellung der oberhessischen Künstler eröffnet. Der Katalog verzeichnet 15 Maler und Bildhauer mit 34 Arbeiten. Verhältnismäßig sparsam wie immer, aber in vorzüglicher Qualität ist die Plastik vertreten. Der Kulturpreisträger der Stadt Gießen, Bildhauer Carl Bourcarde, eröffnet den Reigen mit einigen ausgezeichneten neuen Arbeiten: zwei unmittelbar lebendige Kinderköpfchen, rund und nah, im Ausdruck beseelt durch die Wirkung der warm getönten Materialoberfläche; dann ein Kopf „Assistenzarzt Dr. T.", kraftvoll und männlich, gesammelt und ausgearbeitet; endlich die Büste „Frau St.", ein echtes Porträt, das von der an- mutigen Biegung des Mundes und der eigenartigen Welle des Haares seinen persönlichen Eharakter erhält. Nicht vergessen fei auch die sehr edle, ver- geiftlgte Totenmaske des Malers und Graphikers Felix Klipstein. — Güngerich zeigt eine stark ausmodellierte, in sich bewegte Skulptur, Portät Professor Sommer, dem Andenken eines der volkstümlichsten Gießener Hochschullehrer gewidmet.
Die Maler und Zeichner sind in der Ueberzahl. Hagenauer gibt mit dem „Frühling am Bach" eine klare, in den Formen sehr vereinfachte, farbig geschlossene und gut zusammenklingende Landschaft, dazu ein Aquarell „Mein Sohn , ein reizendes Kinderköpfchen, sehr frisch in Farbe und Ausdruck, mit fühlbarer Liebe gemalt. — Ämkamp zeigt zwei Bildnisse, „Stukaflieger" und „Junger Soldat", in beiden ist die sichere Hand des gepflegten Porträtisten zu spüren; im „Stukaslieger" besonders ist das soldatisch-sachliche Thema mit einer fijm- pathischen malerischen Kultur behandelt. — Eine Anzahl guter, heimatlich bodenständiaer Landschaften sinket man von Döring („Reifes Korn"),
auch schwere Aufgabe. Mozart ist schwer. Wenn ein Stümper ihn spielt, dann verwischen sich die feinen Konturen seines Filigrangewebes und bie schönsten Gedanken verlieren den Glanz. Aber auch einer rein Virtuosenhaften Ausdeutung widersetzt er sich, er wird bann zum Tongeklingel. Mozart verlangt mehr, nämlich einen guten Spieler unb daneben einen einfühlenben Musiker. Dann erst zeigt er sich In seiner strahlenben Große, bie frisch unb jung- bleibt, wie am ersten Tage.
Die Gießener Musikerzieher können auf ben dies- jährigen Tag der Hausmusik, ben sie in Verbindung mit ber NSG. „Kraft burch Freube" am gestrigen Sonntag in ber Universitätsaula zugunsten bes Winterhilfswerkes veranstalteten, mit Genugtuung zurückblicken. Die Zusammenstellung unb Ausdehnung ber Dortragsfolge, bie Wahl und Anordnung der Werke Mozarts muß diesmal als be- sonders glücklich bezeichnet werden. Man fand da oollgewichtige Werke des Salzburger Masters aus bom Gebiet ber Konzert- unb Kammermusik, umrahmt von Stücken für größere Besetzung. Das Ausschlaggebenbe dabei ist, daß das alles in den Häusern, wo gute Musik eine wirkliche Pflegestatte hat, ausgeführt werden kann und auch ausgefuhrt wird. Die an diesem. Abend musizierenden Schuler verfügen fast durchgehend schon über recht vorgeschrittenes Können unb stellen bamit ihren musikalischen Erziehern ein treffliches Zeugnis aus. Neben ber sauberen technischen Ausführung war bie öerftänbnts- unb stilvolle Wiebergabe besonders er- freulid). Einige Stücke — genannt seien: bie Violinkonzerte (besonders das aus A) unb bie c-moll- Klavierwerke - zeigten in der Darbietung eine besondere technische unb musikalische Reife. Der starke Beifall der Zuhörer, unter benen^sich^rfreulicher-
Klingelhöfer („Sommertag im Hüttenberg ) und Küchel, der sonst als Kunstgewerbler bekannt ist und diesmal zwei aquarellhaft lockere Oelkreide- Studien ausstellt.
Kroll zeigt den „Fahnenträger" ein großes, sauber gemaltes, repräsentatives Bild, bas mit sicherem Instinkt Wesen und.Haltung der jungen Generation unserer Zeit erfaßt; daneben eine stille Landschaft „Fuldabrücke" und eine im Mittelgründe etwas ungeklärte Komposition mit männlichem Akt („Sommerabend"). Don D i e h m a n n ist das Bildnis eines Hüttenberger Mädchens mit Krug unb Glas zu nennen: rund, gesund und kräftig, ein schlichtes Abbild bäuerlichen Daseins. Auch die „Amtmannsmühle im Biebertal" und .,Alt-Gießen" zeigen in ihrer Plastik und Farbigkeit eine erfreulich fortschreitende Entwicklung.
Das gleiche gilt von Rix, der mit der „Neu- mühle bei Watzenborn" eine gut. gegliederte und stimmungsvoll belichtete Landschaft gibt; saftiger und bewegter im Kolorit wirkt bis Bild „Nach dem Regen" mit einem fast stilisiert abgezirkelten Regenbogen. — Don Schlarb sei die „Auffahrende Artillerie" genannt, eine breite Kriegsszenerie von heftig bewegter Gegenständlichkeit. — Stephan zeigt zwei seiner Federzeichnungen, „Birken" und „Ruine Gleiberg", fein und sparsam in den Mit- teln, persönlich im Stil, ausgesprochen dekorativ in d-r Bildwirkung. — Von Dreher finden mir ein freundliches Aquarell „Frühling" und einen kräftigen, sehr gekonnten männlichen Akt (Meisttft- Zeichnung). — F r o m m a n n ist mit zwei tüchtigen sachlichen Bleistift-Porträts vertreten (.Unteroffizier Gehbauer" und „Prof. Isambert"), Schippe! mit einem sorgfältig ausgeführten Stilleoen „Der Brief .
Hans Thyriot
An der Tafel ber Ankunftszeiten fällt mir ein Liebespaar auf. Sie sind beide nicht mehr jung. Und man sieht es ihnen an, daß das jahrelange Bestreben, für einander dazusein, sich einander anzupassen, auch viele Aeußerlichkeiten formte. Die beiden sehen sich beim Sprechen mit Hellen Augen an, so warm, so verschwenderisck, daß man m ber Nähe etwas , von biefer Herzlichkeit zu spüren glaubt
Itifbrfrpni Ein junges Mäbchen blickt ihnen nach, wie sie
. 11 Arm in Arm davongehen, und die Wogen der
Ver(In, 22. Nov. (DNB.) Der Führer unb | Menge hinter ihnen zusammenschlagen. Eigenartig chlossen schaut dieses schmale Mädchenaesicht n. Die vollen Lippen sind fest • aufeinanoerge-
Urm5Uer'ten Safi na» einer fieinen^3au|e troll, endete, fragte er verwundert warum - '
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Herste Befehlshaber ber Wehrmacht verlieh auf oerfi, !t0rschlag bes Oberbefehlshabers ber Kriegsmarine drein _____ - ,, ,
ks Ritterkreuz an Kapitän zur See Weniger, preßt. Die Augen, mehr nach innen gekehrt, werden jiapitänleutnant Mü tzelburg und Kapitänleut- ant Mengersen. — Kapitän zur See Weniger int als Chef einer Sicherungsbivision 61 feinbliche 'luazeuge und acht feindliche Schnellboote abge- Hoffen bzw. versenkt. In Erfüllung seiner Führer- nifaabe ist er bei einer Unternehmung im Kanal-1 ,,, „ .
-eilet gefallen. — Kapitänleutnant Mutzelburg hat von den halb geschlossenen Lidern bis auf einen Zs Kommandant eines U-Bootes elf Handelsschiffe schmalen Schimmer verdeckt. Das Mädchen geht mit Tiit 75 000 BRT. und einen Zerstörer versenkt. - kleinen Schritten ruhelos auf unb ab. Einige Male apitänleutnant üRengerfen hat als Kommandant Mjt ?s nach ber Uhr, wobei es fairen Handschuh
, nes U-Bootes 19 Handelsschiffe mit 128 271 BRT. mit einer anmutigen Bewegung am ©eienf yurnrf- nb einen Zerstörer versenkt. klappt. Es laßt sich durch nichts unb wiemai^) aus
* fernem inneren Gesammelt- unb Dersuntensein her-
Der Führer und Oberste Befehlshaber der cmsreiben Es märtet, ganzes Denken und
Wehrmacht verlieh auf Dar,»lag de, Oberbefehls- Sinnen ist Warten. Das Hangen und Bangen steht
Ätzers der Luftwaffe das Ritterkreuz an Hauptmann aL‘U<r:16m gittmer, Gruppenkammandeur in einem Kampf- M no» m»t rar. ffiro ein gespannter Sogen schwader, und Oberleutnant K a r b e , ©taffelfapl- » ganze Gestalt fiebernd nach 6em Kamviaelckwoder wo sie die Arme vorschnellen rann, dem Geliebten,
an m einem ^ampsgeicywaoer. vielleicht dem Bräutigam entgegen.
SSÜf « 3^n^en. Selbst« der Mtlnb .st -°r
, !ne’ 3^fMTeriere’gin?enCtV,tDb>erftlerutnant>I,?t>,n^rnr, »« ».-.Wogen^nebbe^ Cer^rmortete ^ug °tamatn®UJ A'HsomDa'nieAe'Mn'einem Sntan^erie! 3näb‘,>enB •fl>eint bleicher, müder geworden. Doch -utnant M a ch, Kompaniechef in einem Infanterie fämpft die Enttäuschte ihre Mutlosigkeit
-sgiment. nieder unb fragt ben Schaffner nach der nächsten
Oh^das ist aber nickt schön von dir gewesen! Wenn du ihr schon Hoffnungen gemacht hast, und das gebt doch daraus hervor, dann mußt du sie auch erfütien. Was ist es denn für ein Mädchen?
1 forschte Karin jetzt hartnäckig. Sie nahm das leie- | gramm noch einmal zur Hand und überlas die einzelnen Namen halblaut. Fast buchstabierte sie
' den letzten vor sich stin ... „Ihre ®na ^u-
ganz nett ... so richtig Natur, ein bißchen handfest, zupackend, ganz klug und eben begeistert von ihrem noch in der Ferne liegenden Ziel be- schrieb er das Mädchen, bas ihn mit hrem Telegramm ein wenig in bie Enge getrieben hatte. .Blond, blaue grosie Augen, ein paar schone Hände, trotz ber Arbeit ... scheint überhaupt em quter Kamerad zu sein. Ich konnte es mir schon denken, daß sie und ihre Freundinnen bei uns eine kleine Auffrischung bedeuten wurden. Eine notwendige Blutzufuhr sogar! ereiferte er sich gegen den Schluß.
(Fortsetzung folgt.)
Schon zu allen Zeiten hat die Musik im Werden < unb Geschehen unseres Volkes eine bedeutsame Rolle < gespielt. Bei allen Gelegenheiten feierlicher Art war : unb ist bie Musik vertreten, ohne sie können wir uns 1 eine Feier überhaupt nicht benken. Unb ist es nur bas Lieb, bas einer Stimmung treffenden Ausdruck gibt. Eine ganze Reihe aroher unb größter Werke oerbanten jolchen feierlichen Anlässen ihre Ent- tehung, bas Wirken unb Schaffen unserer Meister: Bach, Beethoven, Brahms u. a. bietet ber Beispiele genug. Die tragenben völkischen Gedanken ber Zeiten sind In ben Nationalliedern festgehalten, bie zu ben höchsten Gütern bes Volkes zählen. Die überragende Bebeutung ber Musik für unser Volk ist schon immer erkannt worben, besonbers aber seit jenen Zeiten, als sie burch bie großen Tonbichter Heinrich Schütz, Ioh. Seb. Bach, Hänbel und deren Zeitgenossen sich eine vorherrschende Stellung vor ber Musik ber übrigen Völker erobert batte. Das große Erbe, bas uns jene Meister überliefert hatten, wurde in ben folgen- ben Jahrhunberten würbig unb erfolgreich bewahrt. Man muß über bie musikalische Urkraft unseres Volkes staunen, die in rascher Folge eine kaum glaubliche Zahl genialer Musiker hervorbrachte unb bas musikalische Ansehen Deuftchlanbs mit neuem Glanz umgab. Namen wie: Haybn, Mozart, Beethoven, Schubert, Wagner, Brahms, finb noch lange nicht erschopfenb für jene Zeit, bie uns heute noch mit berechtigtem Stolz erfüllen barf. Es ist nun Pflicht jebes musikliebenden unb musikalischen Menschen, bas große Erbe jener Männer, in bem ein gutes Stück beutscher Seele festgehalten ist, stets lebenbig zu erhalten. Mit ben Feiern an Gedenktagen ist es keineswegs allein getan. Ein geistiges Erbe muß immer wieder neu erobert werden; unb bas kann nur geschehen durch eindringlichste und unermüdliche Arbeit jedes einzelnen. Wer sich biefer strengen Zucht entzieht, wird stets an ber Oberfläche bI<3nCnbtefem Jahre gebenfen wir des 150. tobes- tages Mozarts. Dieser Meister bedeutet für uns einen überragenden Höhepunkt im musikalischen Geschehen des deutschen Volkes. Ehrfurchtsvoll stehen wir vor ber gewaltigen Hinterlassenschaft biefes begnadeten Mannes, die er nach einem kurzen Leben zurückließ. Welches Gebiet ber Musik man auch betrautet, immer wirb man feinen Namen unter ben Besten finben. Man genügte deshalb nur einer । Ehrenpflicht, wenn man feiner in diesem Jahr de- : sonders a-dachte. Im Romertfaat, in ber Schule unb i in der Musikerziehung ftanb fein ^ame ^enan. i Auch die Kreismusikerschaft Gießen (^v^lchaft Mu- , sikerzieher) hatte sich die Pflege Mozartfcker Werke befonbers angelegen sein lassen. Eine bantbare^aber
-utnant war er Kommandeur einer Infanterie? Tageskalender für Montag.
Division. Im Dezember 1940 zum General der In- . . Freude": im Stadttheater,
■nnterie befördert, «*^.bSrb®ba5rnUanntm 19.30 Uhr'/ Gastspiel des GauvavietSzu^es. — Glo-
■nonbierenben General eines A. K. ernannt. | , ri /coiher Iuaaefellen
Am 18.9.1941 mußte sich General Bi-raw ent-1 WrfuMn ßile-
ihlteßeN' ■ ab er trotz b-'d-rf-lsiger ^N°^enbedro. ><oberb-fsts«-r^KunstvereIn:"lS bis 17 Uhr
7? ol SÄr&Mh■ M -basischer Künstle im Turmhaus
chen Augenschein in vorderster Linie gewann der am 'öraTT0- .
Sommanbierenbe General den Eindruck, daß die Die Verteilung V0N ZwlevelN.
% r^oV^n^b^ e^t^b t ^^meiftern war. Zwiebeln unterliegen nach ben bestehenden Dor- üach zähem Häuserk-ampf würbe noch am selben schviften ber °lfentttch^BeM^
Sage der Feind in Poltawa vernichtet und bie Dereinigimg ber deutschen Gartenbamvlrtschaft hat Stadt genommen, obwohl starke feindliche Kräfte die
Trianten unb Rücken bedrohten. Die rasche Wegnah- beginn vorsovgllch bis m die Hand der Kleinver- me der Stadt hrachte eine Straßen- und eine Eisen- teiler durchgefüh^t. Die Abgabe
.ahnbrücke unbeschädigt in deutsche Hand. Am an die Verbraucher war bisher, sochett ittcht orttiche !Ä 10 1941 trat er mit seinem Korps zum Angriff Sonderregelungen erfolgt sind, frei-
.eiderseits C h arkow aus eigenem Entschluß an. auf die ge^nwarttge Zwiebeloeilorgun^age hat Durch ben Einsatz aller verfügbaren Kräfte von sich nunmehr der Reicksernahrungsmimster ^mit 5üben her gelang es dem Korps, mehrere Brücken-1 einverstanden erklärt, daß ,dre Ernahrungsämter, Besatzungen überraschend niederzukämpfen und die iür das weitere Vorgehen der Armee entscheidenden Drücken in der Stadt zu besetzen. Der Erfolg gewinnt umso mehr an Bedeutung, als das 3" überwindende Gelände fast grundlos und die Witte- arungs- und Dersorgungsverhältnisse ungewöhnlich uungunftlg waren. ___________
Rippenbrüche unb so weiter?" . icheinlich deine Einstellung zu deinen englischen
„Na, so fabelhaft ging es mir daß ich es einfach dne anbere. Den wahren Grund des da-
nicht mehr ausgehalten habe Dem Doktor Carl^ Verhaltens der englischen Beamten kannst
Ver dich übrigens grüßen laßt, habe ich die P s • , ermenen, wenn du an Ort unb Stelle er- nuf die Brust gesetzt und ihm gedroht, das Laza «n e Neue, Große und Gewaltige
-rett in bie Luft zu sprengen, und. schon war ich faynn Y , Deutschland ist!" m t
1 entlassen. Na, bann war ich zuerst in Wien. Dan ' weiß ich wohl, Karin! Das habe ich Berlin, wo ich deinen Brief gefunden habe, ""0 hl'^Nendsburg erlebt! Diese Madel, die muß- j vann habe ich mich eben entschlosien, ^Ibst ) dnmal beobachten können! Was bte an
Rendsburg zu fahren. Es war auch ein Blodsmn Können, theoretischem Wissen und po-
won mir, bas von dir zu perlangeif. Du ko n s r Einstellung mit nach draußen nehmen, bas «ia gar nicht so recht Bescheid wissen. Und ift „obl eine Garantie für die Zukunft! Diellelcht
0a ganz großartige Sachen gesehen Aber bas er- -----«i* ^h- nie! oe-
: !Zähll ich dir später ... Um also wieder^von meiner Gesundheit zu reden. Du siehst, daß ick voll'6 iwiederhergestellt bin. Der Aero Club of East ~ . chat mir gratuliert zu unserem Dusel, und «inen Dortrag über unsere Lustreise batten, wenn -ich zurückkomme. Was mein ft du bapu? Ich w , «s würde nichts schaden! Ich konnte mich da
XBoflir (Scttctdl r^nö^b^M das Mädchen wieder ruhlos
auf und nieder. Meine Gedanken befchäfttgen sich
VU0 JXtnerrreUJ vrQlVll# noch lange mit ihm. Wird seine Ausdauer belohnt Berlin, 23. November. (DNB.) General der werden? Unwillkürlich gängeln mich spätermeine .nsanterie Erwin Vierow, geboren am Schritte wieder zum Bahnhof Da sehe ich das -5.5.1890 als Sohn eines Kaufmanns, trat 1908 Madchengesicht schon von wettern strahlen Die II, Fahn-nsunk-r in dar 3.91.64 -in. Er kämpft- M-in- g-ht ,° fnfch und,munt-r an d-r 6 *
-n W-si-n, in Serbien und wieder gegen Frank- Matrosen d-r si- °>ng-bakt ,ah^ und plaudert ,° «ich. Nach dem Weltkrieg war der damalig- Ma- vergnügt daß man d e Verwandelte kaum wieder- !,r Bierow u. a. eine Zeit lang zur sinnischen Armee erkennt. Atter an ihr ist wehende Freude und flattert nb zur Teilnahme an österreichischen Truppen,- wie die Bänder der Matrosenmütze Im Winde. Ibungen kommandiert. 1935 wurde erals Oberst ..
Kommandeur des I. R. 3 6. Als General-


