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Giekener Anzeiger

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Helsinki, Oktober 1941.

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Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich bei guter Erdsicht gegen den Versorgungshafen v i r k e n h e ad. 3n kriegswichtigen Anlagen ent- fkanden heftige Explosionen und Brände. Andere Kampfflugzeuge erzielten, Bombenvolltreffer im Hafengebiet von Great Zarmouth.

Der Feind warf in der letzten Nacht Spreng- und Brandbomben an verschiedenen Orten Westdeutsch­lands. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Ls entstand nur unbedeutender Schaden. Flak- arNllerie schätz drei britische Bomber ab.

In der Zeit vom 15. bis 21. Oktober 1941 verlor die britische Luftwaffe 59 Flugzeuge; während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien acht eigene Flugzeuge verloren.

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Der Reichsaußenminister empfing Botschafter de Brinon.

3m D st e n, 23. Oft. (DNB.) Der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop empfing am Donnerstag den in Deutschland weilenden fran­zösischen Botschafter de B r i n o n.

n5port zur Onega-Front mit großen Schwierig- verbunden, weil d i e Eisenbahnlinie

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Der Wehrmachiberichi.

DNB. Aus dem Führerhauptguartler, 23. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Trotz schwieriger Witterungsverhältnisse wurde die äußere Verteidigungsstellung der sowjetischen Hauptstadt in den letzten Ta­gen von Südwesten und Westen her in breiter Front durchbrochen. Unsere Angriffsspitzen haben sich stellenweise bis auf. 6 0 K i l o m e t e r an W o s k a u h e r a n g e k a m p f t.

Moskau wurde auch in der vergangenen Nacht mit Spreng- und Brandbomben belegt.

Unterseeboote versenkten vier feind­liche Schiffe mit zusammen 32 000 BRT. hierbei wurde der britische TruppentransporterAurania" von 14 000 BRT. im Atlantik aus einem stark ge­sicherten und schnell fahrenden militärischen Geleit­zug cherausgeschossen. Kampfflugzeuge versenkten bei Tage einen Frachter von 1550 BRT. und beschä­digten durch Bombenabwurf ein großes Handels­schiff-

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dienst bis vor kurzem noch dem jetzt abgesetzten Marschall Timoschenko große Lobeshymnen ge­sungen und ihm endlose Siegeslorbeeren gewun­den hat. Er feierte in Timoschenko ein großes sow­jetisches mllitärisches Genie. Noch vor etwa drei Wochen faselte London von einer großen Gegen­offensive Timoschenkos. Dieser von den Londoner Redaktionsjuden so hochgepäppelte bolschewistische Befehlshaber geht nun den gleichen Weg wie die übrigen Sowjetgrößen. Man wird ihm den Kopf vor die Füße legen oder er bekommt nun den Genickschuß. Die Art, wie Stalin seine Opfer erst zu Schuldigen stempelt und sie dannliqui­diert", ist ja bekannt. Dieser neue Fall ist nur eine treffende Bestätigung der so oft gekennzeichneten sowjetischen Methoden.

Die Ernennung S u k o w s , desGenerals mit 26 Fahren militärischer Erfahrungen und Offiziers von ungeheuerer Energie", zeugt von der ganz be­sonderen Schlauheit der Sowjets, erst jetzt das große MUitärgenie an die Front zu schicken. Bisher hat man es wohl im Hintergründe gehalten, nur um die Deutschen zu täuschen und ihnen so eine end­gültige Niederlage beizubringen.

Völlige Desorganisation im Ltral.

Schanghai, 24. Okt. (DNB. Funkspruch.) Nach den letzten Berichten aus der Sowjetunion herrschen in den sogenannten neuen Industriebezir- k e n der Sowjetunion i m Ural in Westsibirien unbeschreibliche Zustande. Man hatte in den letzten Wochen in aller Eile Facharbeiter der verlorenge­gangenen oder bedrohten Jndustriebezirke der euro­päischen Sowjetunion nach Osten gebracht, hier aber waren keinerlei Vorbereitungen für ihre Auf­nahme getroffen. In Swjerdlowsk, Uralsk und anderen Industriezentren sind die herbeige­brachten Arbeiter schutzlos der bereits stark ein­setzenden Winterkälte ausgeliefert. Bei Swerd­lowsk kampier en Tausende von Arbei­tern in Erdlöchern unter freiem h im - m e l. Von einem geordneten Einsatz dieser neuen Arbeiter in der Produktion kann unter diesen Um­ständen keine Rede sein, da zunächst einmal die primitvsten Voraussetzungen dafür geschaffen wer-

Annadme von An reine« für die Mittagsnummer biSS'Mlbr des Vormittag-

Ameraen-Pretle:

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Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel I AbicklüneMeiigennaüel B Plavoor'chrilt (vorherige Vereinbarung) 25°/« mehr

Wohl um der Öffentlichkeit gegenüber den Kom­mandowechsel nicht so kraß in Erscheinung

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Jmee an der finnischen Front ins Stocken gekom-

n ist. Der ganze Ergänzungsapparat funktioniert I rigt mehr. Die Artilleriemunitionslager an der fcont sind, wie sichere Nachrichten besagen, an

Berlin, 24. Okt. (DNB.) Angesichts des völ­ligen Zusammenbruchs in der Mitte der sowjetischen Front-und der katastrophalen Lage der sowjetischen Armeen im allgemeinen suchte Sta - l i n nach Schuldigen. Diese hat er jetzt gefunden.

W e schon kurz nach dem Londoner Nachrichten­dienst gemeldet, wurde in Moskau bekanntge­geben, daß

General Gregor $ u t o ro Marschall Timo­schenkos Kommando an der mittleren Front übernommen habe, einschließlich der Verteidigung Moskaus.

Aeußere Verteidigungsstellung Moskaus durchbrochen.

Neuer großer Erfolg unserer !l-Boote im Atlantik.

den Kanal zum Weißen Meer überschneidet, ist sie durch finnische Bomben völlig unbrauchbar gemacht worden.

Neue deutsche Erfolge an der ganzen Front.

Berlin, 23. Okt. (DNB.) Im gesamten Süd- a b s ch n i t t der Ostfront befinden sich die geschla­genen Bolschewisten im Rückzug. Vor allem im Industriegebiet von Stalino weichen die Bolschewisten in ungeordneten Gruppen zurück.

Die sowjetische Luftwaffe hatte bei den Kämpfen im S Ü d a b s ch n i 11 am 22.10. wiederum schwere Verluste. Allein in einem Kampfabschnitt verloren die Sowjets 18 Flugzeuge. An der gesamten Ost­front wurden im Laufe des 22.10. insgesamt 65 Sowjetflugzeuge vernichtet, davon 33 im Luftkampf.

3m Nordabschnitt führten die Sowjets im Laufe des 22.10. mehrere erfolglose Entlastungs­angriffe gegen die deutschen Stellungen durch. Alle bolschewistischen Angriffe wurden von den deutschen Truppen erfolgreich und unter schweren blutigen Verlusten für die Bolschewisten abgeschlagen.

3m Laufe des 22. Oktober unternahmen die in Leningrad eingeschlossenen Sowjetkräfte erneute

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Das tapfere F nnland

Von unterem J.-Korrespondenten.

|9b Jahrgang Nr. 255 inttieuii täglich nutzer Sonntag: und,Feiertag-

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Beruasvrers:

Monatlich.. NM 1.80 3uneUgebühr.. -.25 nick De' Nichterscheinen ,on einzelnen Nummern ntolne höherer Gewalt xermvrechanschlun 2251 tmhtanichrirt:Anzeiger" ^oftfcbe-i 116« fFran U.M

erfolglose Versuche, den eisernen Ring der deutschen Truppen zu durchbrechen. Alle sowjetischen Angriffe, die nach starker Artillerievorbereitung geführt wur­den, scheiterten unter schwersten blutigen Verlusten für die Bolschewisten.

Bei der Säuberung des Kampfgebietes im mitt­leren Abschnitt der Ostfront von versprengten Sow­jetkräften nahmen deutsche Soldaten am 22. Oktober wiederum einen höheren sowjetischen Offi­zier einer Sowjetarmee gefangen. Es handelt sich um den Befehlshaber einer sowjetischen Reserve-, armee, Generalleutnant Wischnjewsky.

Das Ritterkreuz.

Berlin, 23. Okt. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Gene­ralfeldmarschall von Brauchitsch, das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an General der Pioniere K u n tz e , Kommandierender General eines Armee­korps; Generalmajor Dehner, Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberst Grase, Kommandeur eines Infanterieregiments; Major L a u f a t, Abtei­lungskommandeur in einem Artillerieregiment; Ober- leutnant Göbel, Bataillonsführer in einer Vor­ausabteilung; Oberleutnant M i l l 0 n i g , Kompa­nieführer in einem Panzer-Pionier-Bataillon.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehls­habers der Luftwaffe, Reichsmarschall G ö r i n g, das Ritterkreuz de.s Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Thierfelder, Staffelkapitän in einem Zerftörer- gefchwäder.

den müssen, daß diese Arbeiter auch nur das nackte Leben fristen können.

Moskauer Bevölkerung in großer Unruhe.

Tokio, 24. Oktober. (DNB.-Funkspruch.) Die Evakuierung, der ausländischen Di­plomaten aus Moskau habe, wie der dortige Vertreter der ZeitungTokio Asahi Schimbun" in einem längeren Bericht schildert, große Beun» r u h i g u n g unter der Bevölkerung hervorgerufen. Wie die Zeitung weiter berichtet, ist der Verkehr in schwere Unordnung geraten. Angesichts der großen Gefahr hätten zahlreiche Kaufleute nicht mehr ihre Geschäfte wahrgenommen, so daß die Be. Hörden die Aufrechterhaltung der Betriebe unter Androhung von Strafen hätten erzwingen müssen.

Todesurteile in Moskau.

Stockholm, 24. Oft (DNB. Funkspruch.) Nach einer Reutermeldung wurden durch ein Dekret des Stadtkommandanten von Moskau wieder drei Personen zum Tode ver­urteilt. Sie wurden derantisowjetischen Tätig­keit" und des Fluchtversuchs aus Moskau schuldig erkannt. Fünf weitere Personen sehen chrer Verurteilung entgegen, darunter der Leiter der Moskauer Milchversorgung.

Geld als Lockmittel.

Hsingking, 23. Okt. (DNB.) Wie die Nach­richtenagentur Kokutsu in Chardin meldet, spornt die Sowjetunion bie ihr noch verbliebenen P i - loten dadurch an, daß sie ihnen für jeden Kampf gegen deutsche Flieger riesige Geldsummen z a h l t. 1000 Rubel werden von der Sowjetunion für jeden Abschuß eines feindlichen Flugzeuges ge­zahlt Der TitelHeld" wird jenen Sowjetpiloten gegeben, die zehn Flugzeuge abgeschossen haben. 2000 Rubel und besondere Preise werden für die Teilnahme an 15 Luftkämpfen, 3000 Rubel und ein Sonderpreis für 25 Luftkämpfe gezahlt.

Eine andere Frage ist es allerdings, ob man mit derartigen Beträgen, die selbst in einem plutokrati- schen Land wie England Aufsehen erregen, dem Pi­lotenmangel imArbeiterparadies" steuern kann.

Huna r! IFrniiruj' roie llcOere inaajrugien oejagen, an .< 9 } pulen Tellen der Front bereits völlig ausgeschöpft, ' Lj -01 anderen versucht man durch Einschränkung der .^Muertätiakeit der Lage Rechnung zu tragen. 23er- s-,L,ß''iM^ungsschwierigkeiten stellen sich ein. Im weiten Lj' «ifje werden bolschewistische Truppen heute bereits

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Der Zusammenbruch der Sowjetarmeen

Die bolschewistischen Marschälle von Stalin ausgeschattet.

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> dk-n Frontabschnitten liegen Informationen

Üer vor, daß die Versorgung der bolschewist

Metalle statt Gold?

Die militärischen Ereignisse im Osten haben mit dem Zusammenbruch der bolschewistischen Verteidi­gungsfront gleichzeitig auch den Beweis dafür er­bracht, daß weder England noch die Vereinigten Staaten in der Lage sind, eine auch nur einiger­maßen ausreichende materielle Hilfe für Moskau zu leisten. Und zwar liegt die Ursache dafür durchaus nicht nur in dem Fehlen jedes leistungsfähigen Ver­bindungsweges zur bolschewistischen Front, sondern auch in der ungenügenden Produktionskraft der beidengroßen Demokratien", von denen die letztere sich gerühmt hatte, das Arsenal der Demokratien zu sein. Wie es mit der englischen Produktionskraft bestellt ist, zeigt der Bericht des Haushaltsaus­schusses des Unterhauses, der mit der Untersuchung der Gründe für die ungenügende Produktion der britischen Rüstungsindustrie beauftragt worden war. Ungenügende soziale Betreuung der Arbeiter in den Betrieben richtiger gesagt Das Fehlen jeder so­zialen Maßnahmen, übermäßig lange Arbeits­zeiten und die Unmöglichkeit einer wirklichen Ar­beitslenkung wegen des Fehlens jeder Unterlagen zur Erfassung der Arbeitskräfte nach Ausbildung, Schulung usw. werden in dem Bericht als Ursachen des Produktionsabfalls genannt. Auch im dritten Kriegsjahr haben die Briten also das Problem der vernünftigen Organisation der Kriegs- und Rüstungs- wirtschvü noch nicht gelöst. Es ist daher durchaus glaubhaft, wenn in England selbst von einem Rück­gang um 30 v. H. gegenüber der friedensmäßigen Leistung gesprochen wird.

Bei dem Wirrwarr in der Presse, der nach der Verkündung der großen deutschen Siegesmeldungen in England und in den USA. eintrat, ist es auch zu recht interessanten Konttoversen zwischen USA. und England hinsichtlich der gegenseitigen Leistung für die Kriegführung gekommen. So warfen die Engländer Roosevelt ganz offen Saumseligkeit in den Lieferungen für die Englandhilfe vor, und man hörte erstaunt, daß bis zum September 1941 kein einziger Tank aus USA. nach England gekommen sei, ja, daß die Vereinigten Staaten selbst noch im 3uni dieses Jahres nur 128 Panzer insgesamt für ihre eigene Armee besessen hätten. Das klingt anders' als die phantastischen Behauptungen der Propa­ganda. Wir sind die Letzten, die einen Gegner un­terschätzen, aber daran ist wohl fein Zweifel mehr, daß die tatsächlichen Lieferungen der Vereinigten Staaten für die Sowjethilfe in einem starken Gegen­satz nicht nur zu den Propagandabehauptungen, son­dern auch zu den dem amerikanischen Volke von der Roosevelt-Clique abgeforderten riesigen Mil­liardensummen stehen. Es muß infolgedessen nicht nur in England, sondern auch anderswo die Frage entstehen, wofür denn die Vereinigten Staaten eigentlich so ungeheure Summen benötigen. Gewiß sind drüben viele Fabriken noch im Bau, auch die Aufrüstung des eigenen Heeres erfordert viel Geld und Material, aber das alles kann den Widerspruch nicht gänzlich klären. Der Eindruck, daß Roosevelt in Wirklichkeit ganz andere Ziele verfolgt., als die loyale Unterstützung Englands und Moskaus mit Kriegsmateriallieferungen, läßt sich nicht mehr ver­wischen. Roosevelt strebt nach der Welt­herrschaft. Er sieht den Weg dazu einmal in der Beerbung des englischen Weltreiches nach dessen Zusammenbruch, zum zweiten aber in der wirt­schaftlichen Beherrschung aller übrigen Staaten der

Weiten auszuführen, well die. Vorräte erschöpft M. Hierzu kommen Mängel hinsichtlich der Aus- rütung der Truppen. Schon hat in dem Frontad- Aiitt der Winter feinen Einzug gehalten. Die sow- ^lischen Truppen tragen heute aber noch zum ersten Teil Sommeruniformen. Auch hier versagt lei Nachschub. Wie sich das weiter auswirken muß, feit auf der Hand. Die bolschewistische Kriegs- ferung hat ganz offensichtlich unter dem Druck der ä tschen Waffen in den zentralen Frontabschnitten Bereits die Handlungsfreiheit in einem Umfang ein- jttüfjt, der ihr die Berücksichtigung etwas weiter gelegener Sektoren nicht mehr gestattet. Dies sich um so schlimmer auswirken, als, wie D den finnischen Berichten hervorgeht, nunmehr die Verbindungsbahn VologdaLorokka, die einzige Versorgungsarterie übrig blieb, in Kematifch wiederholten Angriffen durch die fin- e Luftwaffe unterbrochen worden ist.

Denn ein Organismus abstirbt, so zeigen sich die irlösungserscheinungen regelmäßig zunächst an den pheren Gliedern. An jedem dem Tod geweihten am verwelken zunächst die Spitzen der Blätter, km die Blätter selbst und dann Ast auf Ast bis hib zur kranken Wurzel. In dieses Stadium der Boonie ist die bolschewistische Armee bereits ein» -treten. Die Symptome, die hier im Norden fest- (tltellt werden können, sprechen eine eindeutige bfliache für jeden, der es versteht.

lamit ist noch nicht gesagt, daß jetzt an diesen Amtabschnitten sofort große Ereignisse zu erwarten Bren. Gerade mell der Auflösungsprozeß bereits Gange ist, bestehen keine Notwendigkeiten über» ten Handelns. Das Leben jedes einzelnen Men- 1 wird, soweit es im Kriege möglich ist. ge- Mont: denn nach diesem Kriege steht allen- Völkern, !«t <m diesem Kampfe für das neue Europa teil» »mmen haben, eine neue Schlacht bevor: bie chlacht des Wiederaufbaues unseres lei und, wie sich wieder einmal erneut beweist, her iung, stark und zukunftsgewiß gewordenen kv.päischen Erdteils.

Archanqelsk und Oneqa evakuiert.

Helsinki, 23. Oktober. (Europapreß.) Die ge- fate Zivilbevölkerung der beiden wichtigen sow- isHen Häfen Archangelsk und Onega ist : k u i e r t und ins Innere der Sowjetunion ge- Yt worden, erklärten finnischen Frontberich- zufolge sowjetische Gefangene, die in den

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Wenn man die Bedeutung der deutschen Siege lr Zuge der gegenwärtigen Offensive für die mili- liäsche Lage Finnlands feststellen will, muß man flies oorausschicken: die finnische Armee hat auch j| diesem Kriege Wunder von Tapferkeit vollbracht d ist von Sieg zu Sieg geschritten. Gegenüber #iem auch unter den schwersten Bedingungen zah- - und materialmäßig überlegenen Feinde hat sie ne Rückschläge strategischer Art erlitten. Sie hat se Leistung, auf sich selbst gestellt, aus eigener oft vollführt, obwohl das kleine Land innerhalb es Menschenalters bereits 3um dritten Male den ieg gegen einen übermächtigen Feind zu führen jroungen ist. Die Worte, die der Führer anläßlich Eröffnung des Winterhllfswerkes 1941/42 über 1 Kampf in Finnland gesprochen hat, haben welt- chichtliche Bedeutung und sind hier in Finnland allen Kreisen der Bevölkerung in diesem Sinne standen worden. Sie werden mit dem Gefühl fer Dankbarkeit gegenüber dem Mann in der Welt iirbigt, der in dem entscheidenden Augenblick der nischen Geschichte in kühnem Schwung über alle denken des Alltages hinweggehend dieses Land r neuer drohender Knechtschaft bewahrt hat.

50 groß die Leistung der finnischen Armee aber ch ist, so sehr ist man sich doch auch hier, wo man Jahrhunderten in einem steten Kampf gegen en übermächttgen Feind steht, und daher sehr ilistisch zu denken gewohnt ist, bewußt, daß die ont gegen den Bolschewismus als E i n h e i t s - 0 n t zu betrachten ist. Daher ist es erklärlich, ß die deutschen Siege hier in allen Kreisen der ivölkerung einen so nachhaltigen Widerhall ge- smden haben.

ilnd diese Folgen der deutschen Siege

zu lassen und den Engländern das Verschwin­den Timoschenkos zuversüßen", fügte der Londoner Nachrichtendienst hinzu, es werde ange­nommen (!), daß Marschall Timoschenko einen an­deren Posten erhalten werde. DiePrawda" schreibe heute, so führte der.Londoner Nachrichtendienst wei­ter aus, daß Sukow 26 Jahre militärischer Erfah­rungen hinter sich habe und als Offizier von un­geheuerer Energie geschildert werde.

Die amerikanische Agentur United Preß meldet aus Kuibyschew: Stalin hat, nachdem er persönlich den Oberbefehl für bie Ver­teidigung übernommen hatte, Timoschenko feiner Amtsobliegenheiten enthoben und den Ge­neral Sukow zum Oberbefehlshaber der Westfront ernannt Die Gründe für die Ab­setzung Timoschenkos wurden nicht bekanntgegeben, und es wurde auch nicht erklärt, ob er ein anderes Kommando erhält

In Neuyork wurde die Nachricht über Timoschen­kos Verschwinden zuerst durch das Mittagsblatt New Port Journal American" bekannt. Diese Zei­tung brachte als Hauptmeldunq diePrawda"-Mit- teilung, daß Timoschenko als Befehlshaber der sow­jetischen Zentralfront abgesetzt wurde. Das Blatt überschrieb die MeldungTimoschenko in roter Säuberungsaktion abgesagt!"

Gleichzeitig wird bekannt, daß Marschall

Vndjenny im Lnbljanka-Gefäng- nisinBloskau sihe und Marschall Woro­schilow ebenfalls erledigt fei.

Beachtlich ist, daß der Londoner Nachrichten-

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r b i g unter finnischem Feuer liegt. In [öOO K wichtigen Knotenpunkt Maaselkael, wo 6ieÄU ' bi Archangelsk-Bahn mit der Murman-Bahn soll vollkommenes Chaos herrschen. 25

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e rüi<n 'etin Tugen gemacht worden sind. Sie gehörten jiij'Vfi'^en an, die früher in den beiden Städten cin paniert waren.

Iuie I in. Archangelsk, das vor Ausbruch des Krie- J 13*200 000 Einwohner zählte, sind nur noch rund Soldaten, Hafen- und Transportarbeiter 52 ,t\ geblieben. Aehnlich sind die Verhältnisse in ^|!i p g a. Vereinzelte englische Schiffe haben Archan- iiu" IW mit Material erreicht, jedoch ist der Weiter-