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Hans Hofmann

Auguste Hofmann

geb. Kreiling

Heuchelheim, 24. Sept. 1941.

nimmt Großmutter einen Leinenlappen. Der bindert zwar bei der Arbeit und es heilt nicht darunter. Aber dafür rutscht er dauernd und ist immer schmutzig. Im Ernst nehmen Sie lieber das heilende Wundpf lasier

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Beginn 13. Oktober 1941.

Anmeldungen und Auskunft im Schulgebäude, Gießen, Goethestraße 32, Ruf 2486.

Rückfalldieb und Gewohnheitsverbrecher.

LPD. Mainz, 23. Sept. Der bereits vierzehn' mal vorbestrafte, jetzt 31 Jahre alte Kurt Som­mer aus Braunschweig hatte sich vor der 2. Straf­kammer Mainz wegen verschiedener Betrügereien zu verantworten. Er gab sich als Ferntransportunter­nehmer aus und täuschte Autounfälle vor. 3n Autoreperaturwerksiätten erzählte er von seinen an­geblichen Autounfällen, erteilte Abschlepp- und Repa- raturaufträge, und erschwindelte sich bei dieser Ge­legenheit Darlehen in Höhe von 20 bis 170 RM. Quittungen unterschrieb er mit falschen Namen. Wegen fortgesetzter Rückfallbetrügereien, schwerer Urkunden­fälschung und Rückfalldiebstahls wurde er als gefähr­licher Gewohnheitsverbrecher zu vier Jahren Zuchthaus und 400 RM. Geldstrafe verurteilt. Außerdem wurde gegen ihn die Sicherungsverwah­rung ausgesprochen.

Schweinemarkt in Gedern.

* Gedern, 23. Sept. Der heutige Schweine­markt war mit 416 Ferkeln beschickt. Bei sehr schwachem Geschäft wurden je nach Alter und Quali­tät 16 bis 18 RM. für das Stück bezahlt. Es ver­blieb großer Ueberstand.

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Nach einem unermüdlich arbeitsreichen Leben und längerem Leiden entschlief gestern mittag mein lieber, treusorgender Vater, Schwieger­vater, Großvater, Bruder, Schwager u. Onkel Wilhelm Hofmann V.

Schreinermeister

im Alter von 69 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Artur Hofmann und Familie.

Heuchelheim, Bad-Nauheim, 24. Sept. 1941.

Die Beerdigung findet Donnerstag, 25. Sept., nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhaus, Fried­richstraße 8, aus statt.

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sich bereits in allen Größen angesammelt, warum diese Auswahl noch vermehren? Auch zum Fleisch­einkauf sollte man eine Schüssel mitbringen. Daß sich Sauerkraut in einem tiefen Gefäß einfacher nach Hause tragen läßt als im Papier, ist wohl klar. Nicht zuletzt sollte die Hausfrau bedenken, daß durch das Einziehen in das Papier und beim Umfüllen selbst ein paar Gramm der Nahrungsmittel verloren­gehen, was sie mit etwas Ueberlegung leicht ver­meiden könnte.

Gießener Schlachtviehmartt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtoieh-Berteilungsmarkt) in der Viehver- steigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 40 bis 45, Bullen 34,5 bis 43,5, Kühe 14 bis 46,5, Färsen 40 bis 44,5, Kälber 35 bis 57 Rpf. je Vz kg Lebend­gewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,24, bl (135 bis 149,5 kg) 1,24, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,22, c (100 bis 119,5 kg) 1,18, d (80 bis 99,5 kg) 1,12, ef (unter 80 kg) 1,08, gl (fette Speck­sauen) 1,24, i (Altschneider) 1,22, g2 (andere Sauen) 1,12, h (Eber) 1,12 RM. Marktverlauf: Alles zu­geteilt.

Strafkammer Gießen.

Der A. P. in Gießen hatte in den Jahren 1938 bis 1941 als Buchhalter und Kassierer in einem Ge­schäft in Gießen Gelder, die er zur Verwaltung und Verbuchung erhalten hatte, für sich behalten, sowie nach und nach Gelder aus der Kasse ent­nommen und für sich verbraucht. Eine Kontrolle über den Angeklagten wurde nicht ausgeübt. Schon bald nach seiner Einstellung hatte er mit den Unter­schlagungen begonnen.

Der Angeklagte gab zu, etwa 6000 RM. unter­schlagen zu haben, er räumte auch ein, daß es etwa 8000 bis 9000 RM. sein könnten. Der Bücher­revisor berechnete den Fehlbetrag weit höher.

Der Anklagevertreter führte aus, der Angeklagte sei schon wiederholt und einschlägig vorbestraft, er habe sich eines groben Vertrauensmißbrauchs schul­dig gemacht, und er beantragte eine Gefängnisstrafe von drei Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren.

Der Angeklagte wurde wegen Unterschlagung zu einer Gefängnis st rafe von zwei Jahren und sechs Monaten, auf die fünf Monate Untersuchungshaft angerechnet werden, verurteilt. Von der Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte wurde abgesehen, da das Gericht zugunsten des Angeklagten annahm, daß er weniger aus verbreche­rischer Neigung, als aus Schwäche, Haltlosigkeit und Leichtsinn und nicht ehrlos gehandelt habe. Die Vorstrafen haben aus den. Angeklagten nicht den nötigen Eindruck gemacht. Straferschwerend wirkten die Vorstrafen, die Höhe des unterschlagenen Be­trags sowie der grobe Vertrauensmißbrauch. Mil­dernde Umstände wurden dem Angeklagten versagt.

Landkreis Gießen.

* Geilshausen, 24. September. Frau Helene D e ch e r t, geb. Göbel, Hierselbst, wird am morgigen Donnerstag, 25. September, in guter Gesundheit und geistiger Frische 7 5 Jahre alt. Der Jubilarin gel­ten auch unsere herzlichen Glückwünsche zu ihrem morgigen Geburtstage und für einen schönen Lebens­abend.

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Das Schießen auf die Gaume-isterschaft des Gaues Hessen im Deutschen Schützenoerband wurde in 3 Abteilungen gleichzeitig in Kassel, Gießen und Frankfurt a. M. durchgeführt. Das Schießen in Gießen wurde auf den städtischen Schießständen ausgetragen und stand unter der Leitung des Kreis­schützenführers Eduard G 0 n d n e r, Gießen.

Durch die wechselnde Sicht und auch dadurch, daß seit dem vorigen Gauschießen noch weitere gute Schützen zur Fahne einberufen wurden und sich die Schützen mehr aus älteren Jahrgängen wie im vorigen Jahre zusammensetzen, liegen die Ergeb­nisse zum Teil etwas niedriger wie im vorigen Jahre: immerhin kann man die Ergebnisse noch als gut bezeichnen. 136 Schützen waren angetreten.

Auszug aus der Ergebnisliste.

a) Kleinkaliber 50 Meter militäri­scher Anschlag 12er Ringscheibe (in den 3 Anschlagarten liegend, kniend und stehend frei-

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zusammen, jedoch fehlte der Mann, der zu zähl­baren Erfolgen einschoß.

w.-Sleinberg 1. Jgd. Leihgestern 1. Jgd. 4:1 (1:0).

Im ersten Bannmeisterschaftsspiel dieser Serie standen sich am Sonntag in Watzenborn-Steinberg diese Mannschaften gegenüber. Das Spiel, geleitet von Schiedsrichter Hofmann (Gießen-Wieseck), trug den Charakter eines Lokalkampfes. Beiderseits wurde hart gekämpft, insbesondere setzten sich beide Hintermannschaften restlos ein. Nach anfänglich leichter Ueberlegenheit der Blau-Weißen aus Leih­gestern hatten die Platzbesitzer etwas mehr vom Spiel, zu Erfolgen reichte es aber nicht. Zwei Mi­nuten vor Halbzeit schoß Schmand einen zu kurz abgewehrten Ball über den Torhüter der Leih- gesterner hinweg, doch auf der Torlinie hielt der Verteidiger den Ball mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Harnisch zum 1:0. Nach Sei­tenwechsel verwandelten die Teutonen einen Eckball, wenige Minuten später hieß es 3:0. Bei einem weiteren Angriff wehrte Leihgesterns Mittelläufer den Ball im eigenen Strafraum wieder mit den Händen ab. E. Buß verwandelte den Elfmeter zum 4:0. Kurz vor Schluß überlistete der Gästesturm die einheimische Hintermannschaft, und der Ehrentreffer für den vorjährigen Bannmeister Leihgestern war nicht mehr zu verhindern.

Turnverein Großen-Linden.

Am Sonntag trafen sich die Jugendmannschaften der Stadt Gießen und Großen-Linden zu ihrem er­sten Verbandsspiel um die Bannmeisterschaft. Nach wechseloollem Spiel konnte der rechte Läufer von Großen-Linden in der 30. Minute den ersten Tor­erfolg erzielen, dem Gießen bis zur Pause nichts entgegenzusetzen hatte. Nach dem Seitenwechsel übernahm Gießen die Führung. In kurzen Abstän­den fielen auf beiden Seiten die Tore, bis das Spiel mit 3:3 (1:0) abfchloß.

Vorher spielte die 2. Jugend von Großen-Linden gegen die 2. Jugend von Launsbach. Das Spiel en­dete 1:1 (0:1).

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Hessen-NassauMoselland 156 :166.

Gebieksvergleichskampf der Hitler-Jugend.

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste wurde am Sonntag im Hochschulstadion zu Darmstadt der Ge­bietsvergleichskampf zwischen Hessen-Nassau und Moselland abgewickelt. Die starken Moselländer blie­ben mit 166:156 um 10 Punkte im Vordertreften, nachdem sie schon in den Dormittagskämpfen der B-Jugend mit 68:49 Punkten das bessere Ergebnis erziell hatten.

Die Gäste hatten ihre stärkste Waffe in dem Deut­schen Jugendmeister Kremer, der für sie drei Siege und wertvolle Punkte für gute Plätze herausholte. Die Hessen-Nassauer setzten außerordentlich tüchtig ein und holten in feinen Endkämpfen buch Siege über 100 und 1500 Meter gegen die favorisierten Moselländer heraus. Aber im Dreisprung gingen die erhofften Punkte verloren, obwohl der Mosel­länder Schwarz verletzt nur 13,08 Meter schaffte. Baumann (Hessen-Nassau) blieb mit 13,02 Meter weit unter seiner Bestleistung. Dafür blieb Hessen- Nassau aber über .4X100 Meter überraschend in Front.

Hitler-Jugend Bann 116.

Skeinbach 1. Jgd. Dorf-Gill 1. Jgd. 0:1.

Die 1. Jugendmannschaft der Sportgemeinde Steinbach empfing die gleiche von Dorf-Gill zum fälligen Rundenspiel. Vom Anstoß weg entwickelte sich ein schnelles Spiel. Nachdem die Gäste zu ihrem Siegestreffer gekommen waren, fielen die Gastgeber etwas ab und fanden sich zu keiner geschlossenen Mannschaftsleistung mehr zusammen.

Steinbach 2. Jgd. D.-Steinberg 2. Jgd. 0:0.

Vorher standen sich ebenfalls im Rundenspiel die 2. Jugend von Steinbach und die gleiche von Teu­tonia Watzenborn-Steinberg gegenüber. Die Gäste, die nur mit 9 Mann antraten, konnten sich nicht rich­tig durchsetzen. Die Einheimischen fanden sich besser

Hand jeweils 5 Schuß in 5 Minuten): 1. Reichs­bahn Fulda 582 Ringe; 2. Reichsbahn Dillenburg 555 Ringe; 3. K.K.S.V. Blitzenrod 550 Ringe; 4. K.K.S.V. Frohnhausen (Dillkreis) 534 Ringe; 5. Schützenverein Kirchhain 516 Ringe; 6. Schützen- verein Friedberg 470 Ringe. Einzelschützen: Heinrich Appel, Gießen, 143; Hermann Sauer, Gießen, 118; K. Neeb, Gießen, 137; K. Heiß, Gie­ßen, 147. Die vier besten Einzelschüßen waren: 1. H. Roth, Reichsbahn Fulda, 153 Ringe; 2. F. Schwab, Reichsbahn Fulda, 153 Ringe; 3. W. Trapp, Reichsbahn Dillenburg, 153 Ringe; 4. R. Hofmann, Hermannstein, 151 Ringe. Alters­schützen-Mannschaften: 1. Schützenoerein Gießen, 554 Ringe, und zwar die Schützeck K. Dreyer 140; W. Georg 131; W. Scheidt 140; Gg. Schilling 143 Ringe. 2. Reichsbahn Fulda 488 Ringe. Die vier besten Altersschützen waren: 1. Gg. Schilling, Gießen, 143; 2. Konrad Dreyer, Gießen,

140; 3. Wilhelm Scheidt, Gießen, 140; 4. Jofef Liese, Fulda, 137 Ringe.

b) Kleinkaliber, belieb igerAnschlag; Schützenmannschaften: 1. Reichsbahn Fulda, 596 Ringe; 2. Schützenverein Friedberg, 582 Ringe; 3. Postjport Gießen, 520 Ringe, und zwar die Schützen H. Kern, 132, Fr. Hill, 118, W. Flach, 128, H. Paul, 142 Ringe. Die sechs besten Ein- zelschützen waren: 1. R. Hofmann (Hermann- stein), 160 Ringe; 2. H. Gabler (Friedberg), 158; 3. K. Heuser (Hermannstein), 154; 4. Fr. Schwab (Reichsbahn Fulda), 151, E. Rothmann (Fulda), 151; 6. R. Eich, 150 Ringe. Altersschützen-Ein­zelschützen: Georg Schilling (Gießen), 150 Rinae, Willi Georg, 138 Ringe. Alters- schutzenmannschaft (mit Diopter): Schützen- gilde Bad-Nauheim, 442 Ringe.

c) Wehrmanngewehr 175 m (in den drei Anschlagsarten, 20kreisige Kopfscheibe). Schützen­mannschaften: 1. Schützenverein Gießen, 861 Ringe, und zwar die Schützen K. Motz, 195 Ringe, W. Kunert, 221, H. Appel, 239, H. Wessels, 206; 2 Vorstädter Schützenverein Wetzlar, 774 Ringe. Einzelschützen: August Manegold (Marburg), 204 Ringe, Heinrich Samer (Marburg), 204 Ringe. Altersschützenmannschaft: Schützenvereiit Gießen, 814 Ringe, und zwar die Schützen K. Dreyer, 176 Ringe, Willi Georg, 206, W. Scheidt, 195, Georg Schilling 237 Ringe.

d) Scheibenpistole 50 m (20er-Ringscheibe, 30 Schuß stehend freihand): Schützenverein Gießen, 1634 Ringe, und zwar die Schützen Georg Schilling, 437 Ringe, Heinrich Appel, 417, Willi Georg, 376, W. Kunert, 404 Ringe.

e) Gebrauchsmäßige P i st o l e (10er-Figu- renscheibe, 25 m, in den drei Hebungen erstens Ge- nauigkeit, zweitens Fertigkeit und drittens Schnel­ligkeit: Mannschaften, je 3 Mann: 1. Reichsbahn Fulda, 729 Ringe; 2. Schützenverein Hermannstein, 705 Ringe. Einzelschüßen: Fr. Schröder (Her­mannstein), 92, 20 und 83 = 195 Ringe; K. Jestädt (Fulda), 71, 46 und 65 = 182 Ringe; W. Their (Hermannstein), 66, 47 und 46 - 159 Ringe.

Tieferschüttert erhielten wir die schmerz­liche, unfaßbare Nachricht, daß mein herzensguter, inniggeliebter Mann, der liebevolle Vater seines Kindes, unser lieber, unvergeßlicher Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Enkel, Schwager und Neffe

Heinrich Eifert

Leutnant in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 27 Jahren am 3. Sept. 1941 bei den schweren Kämpfen im Osten für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist.

In tiefer Trauer:

Hansi Eifert, geb. Kern und Töchterchen Ingrid Lorenz Eifert, Hauptmann und Frau Marie, geb. Habermehl Maria Eifert

Wilhelm Erckmann, Leutnant, z.Z. Im Felde und Frau Erna, geb. Eifert

Rudolf Eifert, Leutnant, z.Z. Im Felde und Frau Ubi, geb. Roth

Karl Eifert, Uffz., z.Z. im Felde.

Gießen, München,,Worms, im Sept. 1941.

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

________________________________.__3953 D

Todesanzeige.

Am Dienstag, dem 23. September, verschied sanft nach kurzem Leiden unsere hebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter

Frau Katharine Drehwald

geb. Pfeiffer

im 83. Lebensjahre.

In stiller Trauer:

Familie Wilhelm Drehwald und Kinder

Familie Andreas Stieler

Familie Karl Drehwald

Familie Wilhelm Weber

Georg Dönges.

Großen-Buseck, Gießen, Langen Remscheid.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 25. Sept., um 15 Uhr, vom Trauerhause in Großen-Buseck, Anger 26, aus statt.

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