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^absamtsleiter Ruder über weltanschauliche 5 Heere- Rottung sowie ein Vortrag des Landesobmannes e- eir^g §2urx Wetntz zur Versorgungslage. Des weiteren »e|eb!; :rach Brigadeführer Dörnemann über die Auf- )e5 Atz rben der SA. Dann hielt das Vorstandsmitglied

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24. September von 19.16 bis 7.08 Uhr.

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frnten, während der bisherige Innenminister Lchaili Außenminister und General Makhjevan Zriegsminister wird. Das iranische Parlament ist zu ener Sondersitzung zusammengetreten. In Teheran u,d Täbris soll jeder öffentliche Verkehr durch die siwjetischen Truppen unterbunden worden sein. 2cm der durch die Sowjets besetzten Zone des Irans die ist es unmöglich, in Verbindung mit dem unbe- itzten Iran zu kommen oder eine Verbindung mit dm Ausland aufzunehmen. Ferner ist es untersagt, öe Grenze zu den Nachbarstaaten zu passieren.

tzine Bortragsveranstaltung des Gauleiters

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Dornotizen.

Tageskalender für Mittwoch.

Stadttheater: 19 bis 21.30 UhrWie du mich wünschst< Gloria-Palast, Seltersweg:Immer nur ... Du". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Spiegel des Lebens".

Kreisleitung Wetterau.

Sprechstunde des Kreisleiters.

Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Don­nerstag, 25.9. 41, nachmittags von 15 bis 17 Uhr in Gießen statt.

Bett.: Sprechstunden des Kreisgeschäftsführers und des Kreispersonalamtsleiters.

Die Sprechstunden des Kreisgeschäftsführers und des Kreispersonalamtsleiters sind wie folgt festgelegt: montags, mittwochs und freitags von 10 bis 13 Uhr. Außerhalb dieser Zeit kann eine Vorsprache nur in ganz dringenden Fällen stattfinden.

Schadenverhütung in Wort und ^itb

Der neue Schadenverhütungskalender 1942.

Die Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhütung gibt auch für das Jahr 1942 einen interessanten und belehrenden Schadenverhütungs-Bildkalender heraus, dre in 52 Bildblättern mit erläuternden Beschreibun­gen und Anregungen auf die Notwendigkeit der Schadenverhütung für den-einzelnen Volksgenossen wie für die Volksgemeinschaft verweist. Der Ka­lender will für den Verlauf des Jahres 1942 ein treuer Freund und Wegweiser sein, um vor Verlust und Schaden zu schützen. Er gehört deshalb in jedes deutsche Haus. Bestellungen nehmen schon jetzt die Ortsgruppen der NSDAP, entgegen.

Glückwunschtelegramm nur noch als Brieftelegramm.

Die immer noch zunehmende Menge der zu über­mittelnden Telegramme hat Maßnahmen notwendig gemacht, durch die die unverzögerte Zustellung der wichtigen und dringlichen Telegramme sichergestellt werden soll. Der Reichspostminister hat daher mit sofortiger Wirkung angeordnet, daß Privattele­gramme, die außer Glückwünschen keine anderen

Jm Zeichen des Hakenkreuzes.

Ein viertaufendjähriges Vermächtnis zur 1. Reichsstraßensammlung des Kriegswinterhilfswerkes 1941/42.

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Genugtuung darüber, daß sie nun sogleich erreicht haben würde, was sie sich vorn ersten. Tage an ge­wünscht hatte. Kampflos das Feld raumen? Kathl war es, als ob ein paar verklemmte Zahnräder tn ihrem Innern den Fremdkörper, der das Getnebe zum Stillstand gebracht hatte, knirschend zermalm­ten und mit einem Ruck weiterliesen Sre stemmte die Fäuste in die Hüften und pumpte sich voll Lust. Ihr Busen hob sich und füllte den Raum. Hellwang hatte die Empfindung, die Atmosphäre verdichte sich, und er atme unter erhöhtem Druck.

Also ich soll das getan haben ..." Kathi flüsterte es'beinahe. Sie ließ den Grimm ganz vorsichtig ab, wie man die Luft aus einem prall aufgepumpten Fahrradschlauch abläßt, wo man das Ventil ja auch zuerst ein wenig lockert, ehe man es vollends her- auszieht und den Druck zischend entströmen IflfcL Sie faßte Fräulein Zögling ins Auge: ,Zetzt werd ich Ihnen mal was sagen ... Und dann kam der Ruck, und das Ventil flog heraus:Sie fe^ft haben das Zeug in die Flasche getan! Jawohl, Sie selbst, neamads anderes! Und weshalb haben « dees ge­tan? Damit Sie endlich einen Grund haben, mich aus dem Haufe zu beißen! Und weshalb wollen Sie mich aus dem Hausse beißen? Deshalb wes­wegen Sie sich auch die Haar färben und sich pu­dern und die Lippen schminken und die Finger­nägel lackieren! Hergekommen wie sie ls, hat ! aus­geschaut wie eine vom Jungfrauenverein uni) als ab ?ie nicht bis drei zählen könnt aber nach vier Wochen is schsn angegangen mit der Verwandlung. Unö jetzt? Schaun S' Eahna die Jungsrau nur an, Herr Doktor."

Aerr Doktor!" stammelte das Fräulein mit einer Bewegung, als suche sie hinter Hellwang- Rucken Schutz.

fterr Doktor", höhnte Kathi,jawohl, Herr Dok- tor! Vorne Herr Doktor unb hinten Herr Doktor und nir als Herr Doktor, dos ist alles, was Sic könn-n^und woraus Sies abgesehen haben. Und mns Ihnen fehlt, ist nur noch das eine, daß der Herr D°N°r Aufgebot bestell. ...» 8.i rMfe gegen das Fräulein vor, Schritt vor Schritt schob ^.Lerr^Doktori" schrie das Fräulein gellend und

n JG.-Farbenindustrie, Dr. Fr. ter Meer, von lchkbildvorführungen begleitet, einen Vortrag über

Aus der Stadt Gießen.

Erntehelfer.

Auf dem Wege zum Amt holte mich ein jüngerer Berufskamerad ein.Nun, wie war's im Urlaub?" brannte ich ihm nach den ersten üblichen Grußwor- ten die Zündschnur zu seinem jüngsten Erlebnis- stapel an.

Viel Wolken und Regen! Und stellen Sie siH vor, dabei war ich ausgerechnet auf dem Lande...

Auf dem Land? Na ja, da gehören Sie wohl auch zu den ganz Schlauen!" fuhr es mir in mil­dem Spott so heraus.

Wie meinen Sie das? Ach so!" lachte er er­leuchtet auf und schlug dabei mit der hohlen Hand einen symbolischen Bogen nach hinten.Aber nein, ich war auf Erntehilfe!"

,Hawohl, so sagt man und meint wahrscheinlich so ungefähr dasselbe!"

Aber nein!" wehrte er lebhafter ab,so wckr das nicht! Hören Sie! Also in der Klinik fing es an. Ich heilte an einem Fahrrad uns all, mein Bauer war von einem seiner Pferde geschlagen worden. Als Leidensgenossen wußten wir uns manches auch aus Stadt und Land zu erzählen und in der Folge auch zu schreiben. Hier sehen Sie" dabei zückte er einen Briefumschlagstatt nur eines Post­stempels deren zwei: einen rechteckigen, der in Fett-

LTba/«Sc?. aurüi. Sein Aick fiel auf Ne Gosche mit her Loreley und dem F°rstel-o°n.Di° I$a[dje stand doch nicht immer hier? fragte er.

Ritifi kicherte böse .

Nein", antwortete Fräulein 3»gling,ich habe t stets bei meinen Toilettesachen einem Schub- d) der kleinen Kommode in Verwahrung gehab.

Kathi kicherte zum zweitenmal. baR

Und wie kommen -sie zu der Vermutung, ö kuthi diesen Streich begangen hat. .

Sehr richtig!" fiel Kathi ein, ,bees_mocht l aa Ziin wissen, wie sie daraus timmt!' eie e id)t, daß Hellwang in einem Ton prach, der gar :1t nen Zweifel daran ließ, daß er m- derechuld- illge völlig einer Meinung mit dem Fraulein war i-b nur noch eine letzte Bestätigung brauchte, um Tsi/räumf doch mein Z-mmer aus, und ich habe 't schon einige Male im Verdacht gehabt, d°8l ° it meinen pichen herumschnufselt. Ich habe h Zeichen gemacht..."

Danke, Fräulein Zögling das genügt. lrehte sich scharf um:So, Kathi, und letzt I g - - mit doch einmal, wie Sie sich dws Äesch cht° ii!lären, und ob Sie vielleicht der Meinung sind. kS hier Heinzelmännchen am Werk waren

Diesesmal kicherte Fräulein Zögling.

Kathi kniff die Augen zusammen als ob s e piog ig kurzsichtig geworden sei. Sie brauchte el -»künden, um zu begreifen, daß sie auf ,De.L 9lnt- Pnften stand. Dort wartete Hellwang ausJ^e .. iort und überlegte wahrscheinlich schon, was rs Zeugnis schreiben sollte, und da sh j * tanlen Haß im Gesicht der Reuen und die helle

wie auf bäuerlichen Geräten Ostdeutschlands ein­geschnitzt und aufgemalt.

Bewußt hat der Führer gerade dieses Symbol arisch-nordischen Menschentums als Zeichen des neuen Deutschlands wieder ausgenommen. Unter ihm steht heute ganz Europa geeint im Kampf gegen artfremde Mächte, und weny die 1. Reichs- ftrafjenfammlung des Kriegs-Winterhilfswerkes 1941/42 am 27. und 28. September gerade mit diesem Zeichen eingeleitet wird, so wissen wir, daß wir unter dem Hakenkreuz heute für ein viertausend- jähriges Vermächtnis unserer germanischen Vorfah­ren kämpfen.

klammerte sich an Hellwanas Arm,schützen Sie mich vor diesen infamen Verdächtigungen!"

Verdächtigungen, hahaha, die reine Wahrheit ist es!" m f

Hellwang riß sich wie aus einer Betäubung em­por. Sein Gesicht glühte.Schluß!!" brüllte er Kathi an,jetzt ist es aber genug! Ein Wort noch, und ich schmeiße Sie-eigenhändig hinaus!"

,Sie werden mir das Reden nicht verbieten!" brüllte Kathi zurück.Jawohl, ich bin entlassen, das brauchen Sie mir nicht erst zu sagen, das weiß ich schon, und weil ich entlassen bin, deshalb red ich! Und versuchen Sie, mich anzurühren, dann geb ich aber für nix mehr eine Garantie! Ich hab' keine Angst vor Ihnen, und was ich zu sagen habe, das sag ich auch, auch Ihnen, Herr Doktor, nämlich, daß Sie sich weiß Gott wie gescheit Vorkommen und in Wirklichkeit genau so blöd sind wie alle Manns­bilder, und genau so treulos! Ihre Frau wird a rechte Freud' an Ihnen haben, wenn sie von dro­ben zuschaug'n muß, wie diese Krampftutschn bei Tisch an Ihrem Platz sitzt und Ihnen schone Augen macht, und droben im Arbeitszimmer bei Ihnen umeinand'hockt und sich abends auf der Terrasse vor Ihnen spreizt ..."

Schützen Sie mich!" schrie das Fräulein mit irrer Stimme. Hellwang dräng gegen. Kathi vor. raus!" keuchte er und streckte den Arm gebiete­risch zur Tür,packen Sie Ihre Koffer und verlassen Sie das Haus! Auf der Stelle!" Er schob Kathi un­aufhaltsam mit der Kraft einer ansahrenden Loko­motive durch die Tür und in den Flur hinein und sah, daß drüben die Kinder mit bleichen Gesichtern und tellergroßen Augen auf der Schwelle des Eß­zimmers standen und der turbulenten, wahnwitzigen Szene als Zuschauer beiwohnten. Und plötzlich stürzte Britta vor und hängte sich an Kathis Rock..

Nein, nein! Die Kathi darf nicht aehn! Sie hat ja nichts getan! Ich bin es ja gewesen! Ich habe den Lack in die Flasche getan!"

Und in der nächsten Sekunde umklammerte auch Lydia Kathis Knie:Ich auch! Wir beide waren es! Wir haben den Lack 'neingetan, wir!"

Von Kachi dazu angestiftet!" gellte das Fräu­lein Hellwang ins Ohr. Er preßte die Fingerspitzen

Als ein uraltes arisch-germanisches Sinnbild wurde das Hakenkreuz vom Nationalsozialismus im Kampf arteigenen Menschentums gegen die lieber» griffe, fremder, jüdischer Lebensformen erneut an die Fahnen geheftet.

Entstanden ist das Hakenkreuz aus der Darstel­lung der Sonnenscheibe oder Sonnenbahn, deren Bewegung durch vier oder mehr Speichen (Sonnen­rad) dargestellt wurde. Diese Speichen können auch ohne Radfolge stehen und ergeben dann einen Stern oder ein Kreuz. Seine vier Speichenenden zeigen die vier Himmelsrichtungen an, die die Sonne durchläuft. Die Bedeutung der Sonne wird noch deutlicher, wenn die Speichenenden in gleich­gerichteten Bögen oder Hyken auslaufen (Haken­kreuz).

Darstellungen des vierfpeichigen Sonnenrades oder Hakenkreuzes finden wir in Mitteleuropa schon in arischer Urzeit (Jungsteinzeit) um 3000 vor unse­rer Zeitrechnung. Die Urgermanen als Kernvolk der Arier wandten das Hakenkreuz besonders häufig auf ihren Felszeichnungen und Bronzegeräten an. Manchmal stand es in der Mitte einer flammenden Sonnenscheibe. Später, in großgermanischer Zeit, als die Germanen im Kampfe mit den Römern stan­den und das Römerreich eroberten, ritzten sie das Hakenkreuz als Siegeszeichen auf ihre Schwerter und Schilde, und ihre Frauen trugen Hakenkreuze als Schmuckbroschen und Anhänger in Bronze ge­gossen oder aus Goldblech gearbeitet, wie uns em fränkischer Goldanhänger aus dem 6. Jahrhundert ober ein Schmuckstück einer thüringischen Priesterin aus der Zeit um 600 mit der Darstellung von vier Hakenkreuzen zeigt. Besonders lebendig sind die alt­schwäbischen Zierscheiben mit der Darstellung eines Hakenkreuzes oder dreier in Hakenkreuzform an­geordneter Tierköpfe.

Jm deutschen Dolksbrauch ist das Hakenkreuz bei allen Stämmen bis heute lebendig geblieben. Wir finden es ebenso an niedersächsischen Bauernhäusern

druck das Dorf nennt und darunter in schwächeren Buchstaben mit dem Leitvermerküber" das zu­ständige Postamt, das dann mit dem üblichen run­den Stempel die Marke entwertet. Und gerade die­sesüber" hat so etwas Erregendes und zugleich Ueberzeugendes, daß man in umgekehrter Richtung dort wirklich auf das Land kommt, in ein richtiges kleines Dorf weit draußen, so wie man es sich dor- stellt, jenseits von allem Stadtlärm in einem stillen Tal inmitten von Bergen, Wäldern, Wiesen, mit ßaufbrunnen..."

Aha, so sind Sie wohl als Dorfromantiter hin­ausgezogen?" fünfte ich doch noch einmal mitten in feine aufkeimende Gefühlsschwärmerei hinein.

Mag schon sein!" gab er lächelnd zu.Entschei­dend aber wurden Aufrufe, die Reichsbahn nicht mit unnützen Reisen zu belasten, Urlaubstage in Erntearbeiten einzusetzen, und als mir mein Kli­niksfreund schrieb, daß sein alter Vater auf dem Wege ins Feld tödlich verunglückt sei, ging ich nicht, wie ich schon sollte, als Besuch, sondern als richtiger Erntehelfer..."

Und als was sind Sie zurückgekommen?" fragte ich gespannt.

3a, ich muß gestehen, in diesen Wochen habe ich meine Brotkarte einmal von der Rohstoffseite her erleben gelernt, ganz anders als so bei einem Sonn- tagseinsatz in der näheren Umgebung, mit allen Anstrengungen und Entbehrungen, die die bäuer­liche Arbeit mit sich bringt ..."

Und bei der ich selbst ausgewachsen bin, bei der aber Ihnen vermutlich alle Romantik zum Teufel gegangen ist ..."

Was? Sie sind vom Land?"

Ja sogar von einem Dörfchen mit den zwei Poststempeln. Zu allem mußte ich mir auch noch meine Schulbildung, die Sie in der Stadt so nahe und bequem hatten, zweimal täglich mit einem mehr als einftünbiqen Fußmarsch durch Feld und Wald, Wind und Wetter erkämpfen. Aber gerade diese harte Jungenzeit weit draußen im Bauern­haus hat mir mit den Jahren hier in der Stadt einen eigenartigen Glanz gewonnen."

So sind Sie also auch ein Dorfromantiker", warf er nicht ohne Genugtuung ein.

Aber ein aufgeklärter, der weiß, daß der echte Dorfromantiker aus Mühe und Arbeit geboren wird, und Sie sind auf dem besten Wege dazu. Mein ältester Bruder zwei seiner Söhne kämpfen im Osten erwartet mich zur Hackfruchternte ...

Mahnend schrillte die große Dienstuhr durch die langen Zimmerfluchten.

Wir hier hören auf die Uhr, der Bauer draußen guckt nach dem Himmel", meinte er fast wehmütig.

Mit langen Schritten stieg er die Treppen hoch nach der dreistelligen Nummer seines Dienstzimmers, während ich unter seinem Wunsch: -Usentnch haben Sie besseres Wetter bei der Herbstarbelt! hinter einer dunklen Tür im Erdgeschoß verschwand.

R. D.

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erbM I in deutschen Kautschuk.

Der Pariser Staatsgerichtshos zur Unterdrückung trnmunifti d)er Umtriebe hat vier Kommunisten z:m Tode verurteilt. 13, darunter vier Frauen, utben zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt. Unter bn zum Tode Verurteilten befindet sich Jean Ea- j ttslas, ein früheres Mitglied des Abgeordneten­hauses und des Zentralkomitees der Kommumstt- fo en Partei.

Dem zur Zeit in Berlin weilenden italienischen Minister für nationale Erziehung, Giuseppe Bottai, nurte von der Technischen Hochschule Berlin in Verkennung seiner technisch-wirtschaftlichen Ver- d-nste um die Ausbildung der Ingenieure in feier Icher Promotion durch den Rektor Professor Dr. rorm die Würde des Dr.-Jng. ehrenhalber Der«

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NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n - fie r hatte das gesamte Führerkorps des Gaues trssen-Nassau zu einer Arbeitstagung ins Adolf- t ller-Haus nach Frankfurt einberufen. Er er cfnete die Tagung mit einem persönlichen Re- firat, das sich mit Gegenwartsfragen befaßte und bs weitere Ausrichtung für die kommenden Mo- iiite aufzeigte. Es folgten bann Ausführungen von

Mitteilungen enthalten, im Jnlandsdienst nur noch als Brieftelegramme anzunehmen sind. Zu den In- lanbstelegrammen zählen auch die nach dem Pro­tektorat Böhmen und Mähren, dem Generalgouver­nement, dem Elsaß, nach Lothringen, Luxemburg und den neu eingegliederten Gebieten der Unter­steiermark, Kärntens und Krains gerichteten Tele- gramme. Die Brieftelegramme werden bekanntlich nach den vollbezahlten Telegrammen wie Tele­gramme übermittelt, am Bestimmungsort aber wie gewöhnliche Briefe zugestellt,- sie werden künftig deshalb zeitiger aufzugeben fein als bisher.

Höchstlöhne für Hausgehilfinnen.

Der NS.-Gaudienst brachte am 20. September eine Mitteilung über Höchstlöhne für Hausgehilfin­nen, die mir imGieß. Anz." vom 22. September veröffentlichten. Dazu übermittelt der NSG. heute folgende Richtigstellung:

Bei der besprochenen Anordnung über Höchst­löhne für Hausgehilfinnen handelt es sich um eine Anordnung des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Rheinland, nicht um eine solche des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen. Der Reichstteuhänder der Arbeit Hessen hat von dem Erlaß einer solchen be- sonderen Höchstlohnanordnung mit Rücksicht auf die erst vor kurz'em von ihm herausgegebenen Richt­linien für Hausgehilfinnen (veröffentlicht in feinen Amtlichen Mitteilungen vom 25.3. 41, erhältlich im Verlag der Deutschen Arbeitsfront, Frankfurt a. M., Roßmarkt 10) Abstand genommen. Der Reichstreu, händer der Arbeit Hessen weist bei dieser Ge- legenheit jedoch ausdrücklich darauf hin, daß selbst, verständlich auch für Hausgehilfinnen der Lohn- stop gilt. Lohnerhöhungen für Hausgehilfinnen sind daher nur mit seiner vorherigen Zustimmung, die bei den Arbeitsämtern als seinen Beauftragten zu beantragen sind, zulässig. Lohnerhöhungen ohne diese Genehmigung sind strafbar.

Papier oder Gefäße mitbringen.

Viele Hausfrauen gehen immer noch zum Ein- kaufen und vergessen, Behälter oder Gefäße mitzu- nehmen. Warum muß man denn eine Galerie von Senfgläsern stehen haben, um zSletzt den Senf doch im Päpier nach Hause zu tragen? Marmeladegläser haben gegen die Schläfen. Ein Narrenhaus, dachte er ver­zweifelt, ein vollkommenes Narrenhaus ...

Nein, die Kathi hat von nichts was gewußt!" schrie Lydia,ich bin von ganz alleine drauf ge­kommen!"Die Kathi ist unschuldig, sie hat von nichts was gewußt!" beteuerte auch Britta.

Kathi preßte die Kinder an sich. Wie eine gewal­tige Glucke war sie anzusehen, die ihre Fittiche über die Jungen breitete und sich aufplusterte und bereit war, sie bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Eine atemlose Stille entstand.. Und dann ließ Hell- mang die Arme sinken. Er rutschte im Ganzen zu­sammen. Seine Gestalt schien auf einmal nur noch die Hälfte von dem Raum auszufüllen, den sie vor ein paar Augenblicken noch eingenommen hatte. Ums Himmels willen, Kinder", fragte er kraftlos, warum nur, warum habt ihr das gemacht?"

Britta lugte zaghaft zwischen Kathis Hüfte unb Arm zu ihrem Vater hinauf. Sie faßte Mut, als sie sah, wie vermöbelt er aussah und daß von die- ser Seite kein Angriff zu befürchten war.

Ach Gott, Konni", flüsterte sie und schluchzte ein bißchen,weil wir doch gemeint haben, daß die Sieglinda unsere neue Mutter werden soll ..."

Und weil sie uns so arg z'wider ist", ergänzte Lydia dreister. Hellwang hörte eine Bewegung hm- ter sich. Ein kurzes Rauschen, als führe em rascher Windstoß durch einen entlaubten Baum

Unter diesen Umständen, Herr Doktor ..." Die Stimme von Fräulein Zögling war schrill und schien aus sehr großer Höhe zu kommen, als ob das Fräulein unglaublich gewachsen sei. Hellwang wagte nicht, sich umzudrehen. Es war ihm alles scheußlich peinlich. Er nickte in unbestimmter Rich­tung und hüstelte nervös

Unter diesen Umständen, allerdings ;.." mur­melte er und trat zur Seite, um Fräulein Zögling die Tür und den Weg frei zu machen. Er drehte die Hände mit einer Bewegung nach außen, als wollte er andeuten, daß er persönlich van dieser Wendung genau so überrascht und vor den Kopf geschlagen sei wie sie wahrscheinlich selber daß darin aber so etwas wie das Walten einer Schick» salshand erblickte und nicht die Absicht habe, sich dagegen aufzulehnen.

(Fortsetzung folgt.)

Nachbildungen von antiken Schmuckstücken mit dem Hakenkreuzmotiv werden als Abzeichen in der ersten Reichsstraßensammlung des Kriegs-Winterhilfswer» kes 1941/42 am 27. und 28. September den Trägern viel Freude bereiten. Die fammehrte Organisation für diese Sammlung ist der NS.-Reichsbund für Leibesübungen

(Scherl-Bilderdienst-NSV.-Reichsblldarchiv-M.)

Der Beamie.

Mit dem Beamtennachwuchs beschäfttgte sich eine «ngung, zu der Reichsbeamtenführer Hermann Neef Vertreter der Reichsbehörden, der Partei und der Wehrmacht geloben hatte. Ministerialdirektor- tger, der Leiter der Abteilung Deutsches Beamten- tm hn Reichsministerium des Innern, würdigte Üjgenben und Vharakterhaltung des deutschen Be- enten, die in persönlicher Sauberkeit, in Treue und Pflichterfüllung besteche. Der Reichsbeamtenführer nterftrid) die ideellen Grundlagen und hohen sitt- lchen Werte, die dem Beamten sein besonderes Ge- päige geben. Jm nationalsozialistischen Deutschland |r auch für den Beamten das Wort von der freien lohn für den Tüchtigen wahr geworden. Der Auf­feg Deutschlands sei nicht zuletzt der Arbeit des Itarnten zu danken.

Auftakt zur Paracelsus-Zeier in Salzburg.

Zum ersten Male erklang am Dienstagabend im f2sispielhaus die Paracelsus-Fanfare, die lr Salzburger Domkapellmeffter Meßner aus !nlaß der 400. Wiederkehr des Todestages des roßen deutschen Arztes Paracelsus komponiert hat. dreizehn Nationen haben ihre Vertreter zu dieser feier nach Salzburg entsandt, um damit ihren Dank ct jene große deutsche ärztliche Schule zu bekunden, Iren erster Bahnbrecher Paracelsus war. Auf der csten festlichen Veranstaltung sah man Reichs- ünifter Dr. Fri ck und Reichsgesundheitsführer Dr. kon ti. Stellen aus den Werken des Paracelsus, virgetragen von Johannes van Hamme, uermittel» . tm Einblicke in seine Gedankenwelt. Ein festlicher fgmnus von Max Mell faßte die Gefühle der Oegenroart für den großen Kämpfer und die dutsche Wissenschaft zusammen. Das Salzburger Mozarteum-Orchester unter der Leitung von Dr. lr. van Hoggstraten brachte die Kleine Nachtmusik tib die Hoffner-Sinfonie zum Vortrag. Den Ab- !j,luß bildeten Tanzvorführungen des Wiener (faatsopernbaUetts.

Meine voliiische Nachrichten

Das USA.sTlarineminifterium teilt mit, daß min- ' lüftens 24 britische Kriegsschiffe USA.^äfen ange» (ufen haben. Darunter befänden sich die Schlacht- sciffeMalaga",Rodney" undResolution'.

$ F°r«ctzung. (Nachdruck oerboten.)

mit Spiritus, nur mit Spiritus", murmelte 'hllmang durch die Zähne und wagte nicht, Frau, .ie-n Zögling anzufehen, weil er fürchtete, f'ch dann -cht beherrschen zu kännen. Er st-Me di- Untertaf e

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