Aus der Stadt Gießen
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Abs. 2 des Strafgesetzbuches zuzubilligen sei. Auf
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8,50
Gutes Deutsch . .
Am Donnerstag, dem 24.4. 41, 20 Uhr:
8.50
Gebühr RM.
Aus der engeren Heimat
7,50
7,50
Anmeldungen können noch angenommen werden, müssen aber sofort abgegeben werden. (Siehe unten.)
Gebühr RM. 12,50
Gebühr RM. 12,50
Gebühr RM. 12,50
Gebühr RM. 7,50
Gebühr NM. 7,50
Gebühr RM. 7,50
Gebühr RM. 8,50
Gebühr RM. 7,50
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Gebühr RM. 10,50
Gebühr RM. 8,50
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Doppelte Buchführung I (Einführung) . . .
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Folgende Lehrgemeinschaften beginnen:
Am Montag, dem 28.4. 41, 19.30 Uhr:
mer! Es ist eben Krieg.
Wie oft aber hört man einen Fronturlauber am Ende feines Urlaubs sagen: „Ach, ich wollte noch so vieles, was nun doch unerledigt oder unbespro- chen blieb!" Warum? Weil eben die Zeit wie im Fluge verging, die Spanne, die ihm so unendlich weit erschien, als er seinen Urlaub antrvt!
Für die verheirateten Fronturlauber ist die Urlaubszeit etwas besonders Großes! Sein Herz und seine Gedanken sind erfüllt von dem Wiedersehen, von dem Wiedermitleben im Kreise seiner Lieben. Aber auch seiner Frau und seinen Kindern geht
als Autor und Regisseur vorstellen. „Zweimal klopfen", so heißt Hans Caninenbergs Komödie,
werden in Kürze 1926V
^Unverkäuflich
Am Montag, dem 21.4.41, 18.30 Uhr: Elektrotechnik, Stufe II . . . Gebühr RM.
Am Freitag, dem 25. 4. 41, 18.30 Uhr: Fachrechnen, Stufe III ... Gebühr RM. (Metallberufe).
Verdunkelungszeil
24. April von 20.35 bis 6.06 Uhr.
ausgestellten Waren unverkäuflich oder bereits verkauft seien. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder teilt mit, daß auf Anweisung des Reichswirtschaftsministers und des Sonderbeauftragten für die Spinnstoffwirtschaft angevrdnet wurde: „Unternehmungen des Einzelhandels, die Spinnstoff- oder Schuhwaren führen, dürfen in Schaufenstern, Schaukästen und sonstigen Auslagen nur Waren ausstellen, über die sie uneingeschränkt verfügen können." Eine Anbringung von Schildern an der ausgestellten Ware mit der Aufschrift „Unverkäuflich" oder „Verkauft" oder ähnlich, ist nicht gestattet. Sofern ausgestellte Waren verkauft werden, sind sie unverzüglich aus den Auslagen zu entfernen. Einzelhandelskaufleute, die dieser Anweisung zuwiderhandeln, können mit Ordnungsstrafen bis zu 1000 RM. bestraft werden. Keine Kundenbesuche im Kraftwagen.
Der Reichsverkehrsminister stellt in einem Erlaß klar, daß ein öffentliches Interesse an der Benutzung von Kraftwagen zum Zwecke von Kunden- und Lieferantenbesuchen in einer kriegsgesteuerten Wirtschaft grundsätzlich nicht besteht. Es sei daher als Mißbrauch anzusehen, wenn zu diesem Zweck Kraftdroschken oder Mietwagen in Anspruch genommen werden. Eine andere Beurteilung könne nur in besonderen Ausnahmefällen Platz greifen, in denen zur technischen Beratung von Kunden umfangreiche Modelle, Proben oder Muster mitgeführt werden müssen, die in einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht befördert werden können.
Gießener Dochenmarktpreise.
Nachstehende Preise sind Händlerpreife und verstehen sich für ä-Ware Für ö-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger
* Gießen, 24. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln,
spielt in Theaterkreisen.
„Schwarzmeer-Kosaken" im Sladllheater.
Am Montag, 28 April, gibt der „Schwarzmeer- Kosaken-Chor" im Stadttheater sein zweites Gieße- ner Konzert. Die ausaezeichnete Aufnahme, die das erste Konzert am Anfang dieser Spielzeit bei dem Gießener Publikum gesunden hat, und die großen Erfolge, die dieser Chor überall zu verzeichnen hatte, lassen erwarten, daß auch dieser Besuch der „Schwarzmeer-Kosaken" in Gießen wieder ein volles Haus finden wird. Der Chor singt aus dem reichen Schatz russischer Volks- und Soldatenlieder. Die Leitung des Chores hat Boris Ledkovfki. Außer Miete!
bedeutende Verstärkung der Rücklagen. 3m ein,^'. i nen werden aus den Erträgen des Jahres 1940 k j gesetzlichen Rücklage 3 000 000 RM. zugeführt, dr h damit auf 30 000 000 RM steigt, außerdem wi^ ■ durch Auflösung stiller Rücklagen aus ftüheren M ren unter Verwendung des Gewinnvortrages ei, j
Mieder acht Spiere zur deutschen Fußballmeisterschaft
Der letzte Sonntag im April bringt wieder ach Endrundenspiele um die deutsche Fußballmeis«.'-
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Die Anmeldungen müssen sofort auf der Dienststelle der DAF., Zimmer 4, Schanzenstraße 18, abgegeben werden. Beratung^ und nähere Auskunft daselbst. Die Teilnehmergebühr ist mitzubringen.
Iforttofüen.
Tageskalender für Donnerstag.
Vortrag in der Aula der Universität um 19.30 Uhr: Leutnant zur See Ritsche spricht über „Krlegs- erlebnisse auf einem Torpedoboot". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Carl Peters". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Das Flötenkonzert von Sanssouci".
Uraufführung im Stadttheater.
Am Dienstag, 29. Aprll, wird eine Komödie des Gießener Schauspielers Hans Caninenberg
Textil- und Schuheinzelhandelsunternehmen . in letzter Zeit vielfach dazu überge-gangen, in Schau- fenstern oder Schaukästen Waren auszustellen, die mit einem Schild „Unverkäuflich" oder „Verkauft" versehen sind. Vielfach wird auch, obwohl solche Schilder nicht an den Auslagen angebracht sind, den Kaufinteressenten im Geschäft erklärt, daß die
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Der größere Wirtschoftrraum stellt schon heute Gesamtwirtschaft neue bedeutende Aufgaben. 81 y der siegreichen Beendigung des Krieges werben um, tere Anforderungen erwachsen. Jnfomedepen ijt 5 verständlich, daß Ueberlegungen, inwieweit be Eigenmittel zu verstärken sind, nicht allein von augenblicklichen Lage ausgehen, sondern stärker nch die Entwicklungsmöglichkeiten in Rechnung stellv. Eine solche Vorsorge für die Zukunft trifft bi
Dresdner Bank. Die Verwaltung wird die ijaup ! Versammlung um die Ermächtigung ersuchen,^ 1^ Grundkapital um bis zu 50 000 000 RM. zu e> höhen. Die finanzielle Vorsorge wird unterteil durch eine auch der Gegenwart zugute kommen
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Ein Tag -er hessischen Attersturner in Lich.
- Lich, 21. April. Im Parkhotel in Lich fand am Wochenende eine wichtige Arbeitstagung des RS.-Reichsbundes für Leibesübungen ftat. Die führenden Männer und Frauen des Fachgebiets Turnen im Bereich Hessen des RSRL. aus allen Bezirken des Bereichs hatten sich eingefunden, um unter Leitung von Bezirksfachwart Hermann Schäfer (Kassel) fachliche Fragen zu besprechen und den Arbeits- und Veranstaltungsplan für den Somer 1941 festzulegen. U. a. wurde beschlossen, das Alterstreffen des Bereiches, das in den beiden vorausgegangonen Jahren in Heuchelheim eindrucksvoll durchgeführt werden konnte, in diesem Jahre am 2 7. Iuliiü der alten Turnerstadt Lich zu veranstalten. Der Bereich Hessen beauftragte mit der Ausrichtung dieser größeren Bereichsveranstaltung den Sportbezirk Gießen und den Turnverein 1860 Lich. R^RL.-Bezirksführer Handels-Studienrat Hans Stein (Gießen) und Bezirksfachwart Carl Daupert (Wiefeck) werden baldigst die Vorarbeiten aufnehmen. Rach den Beratungen, zu denen vom Turnverein Lich Vereinsführer Karl Volz und Kamerad Otto D i e r u f f hinzugezogen worden waren, fand eine Besichtigung der Turnhalle und des Turnplatzes statt.
Verkehrsverein Grünberg.
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Am Donnerstag, dem 24. 4.41, 19.45 Uhr: Doppelte Buchführung III
(Abschlußtechnik).....Gebühr RM. 12,50
das Herz über, wenn er fein Kommen anmeldet, so daß sein Urlaub fein Geheimnis bleibt, sondern die Runde macht zu Verwandten, Freunden und Bekannten.
Es ist zu verstehen, baß alle Freunde, Onkel und Tanten usw. den feldgrauen Gast einmal Wiedersehen und begrüßen wollen. Warum aber beansprucht der eine oder andere, daß der Fronturlauber mehrere Stunden im Kreise jener verbringen soll, die zu besuchen gar nicht in seinem Plan lag?
Ganz allein will ja der verheiratete Fronturlauber im Kreise seiner Lieben verweilen, ganz allein und zurückgezogen in seiner Behausung das Glück genießen, aus dem ihn der Krieg riß. Ist es nötig, daß solche Stunden eines Fronturlaubers durch Gäste gestört werden, die er gar nicht erwartete? Die nur die Stunden verkürzen, die er sich bei seiner Abreise so ungestört ausgemalt hatte?
So kommt es denn, daß der verheiratete Fronturlauber am Ende seines Urlaubs sich sttll sagen muß: „Ach, ich wollte so Vieles, was nun doch unerledigt und unbesprochen blieb!"
Darum beschränke jeder nicht zum engsten Kreis gehörige Verwandte oder Freund das Eindringen in den glücklichen Kreis eines Urlaubers. Besuche von Leuten, die er nicht erwartete ober zu sich rief, sind zu dieser Zeit Schatten.
Der Fronturlauber will keine Zeugen für fein Glück, aus dem ihm jene Kräfte wachsen, die er braucht, um sein Leben für all das einzusetzen, was ihn zu diesen Stunden so glücklich und lebenswert macht, für Frau und Kind, für Haus und Hof, für seine Heimat, Werte, ohne die es kein 23ater» land gibt!
Darum sind Urlaubstage für den verheirateten Fronturlauber Tage voll Andacht, die kein Unberufener stören darf. C. H.
5 kg 45, Weißkraut, V» kg 10, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 18 bis 20, Unlerkohlrabi 6, Grün- kohl 8, Meerrettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 24, Feldsalat, */« 10, Aepfel, kg 30 bis 40, Lauch 24, . Sellerie 21, Salat 25 bis 30, Radieschen, das Bündel
10 Rpf.
** 2 n unserer Kriegsmarine. Einen Bericht 5 dem Dienst bei unserer Kriegsmarine, und zwar einen Ausschnitt aus dem Kriegsdienst auf einem Torpedoboot, kann man am heutigen Donnerstag abend in der Aula der Universität hören. Als Vortragender berichtet Leutnant zur See Ritsche.
Strafkammer Gießen.
Einen einträglichen, allerdings nicht ordnungsmäßigen Sackhandel führte der G. S. mit Unterstützung durch die L. Sch. in Gießen im September, Oktober und Dezember vorigen Jahres durch. Er stahl bei einer hiesigen Firma einige hundert Säcke, die er nach und nach „organisierte", um sie dann selber ober durch seine Helferin an allzu willige und unbedenkliche Abnehmer zu verschachern. Dabei ließ sich der Sackräuber auch eine Fälschung einer Prioaturkunde zuschulden kommen, indem er eine Quittung mit einem falschen Namen unterschrieb. Die mitangeklagte Sch. wußte von den unsauberen Geschäften ihres Kumpans, dennoch machte sie die Hehlergeschäfte fortgesetzt mit und gab dabei den Käufern auch falsche Auskunft über die Quelle der fortgesetzten Sacklieferungen. Der Angeklagte S. wurde wegen Rückfalldiebstahls, schwerer Urkundenfälschung und Betrug zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis unter Anrechnung von zwei Monaten Untersuchungshaft verurteilt, die Sch. erhielt wegen Sach- Hehlerei und Betrug sechs Monate Gefäng- n i s.
Wegen Einbruchsdiebstahl war der Fr. W. aus Rieder-Mörlen vom Amtsgericht Bad-Nauheim am 13. Februar zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er in Gemeinschaft mit einem Manne im Dezember aus einem fremden Stalle drei Gänse gestohlen und sie zu Wucherpreisen verkauft hatte. Der Mittäter hat deswegen seine vier Monate Gefängnis abgemacht, dem Fr. W. dagegen wollte es nicht in den Kopf, daß er für feine Tat drei Monate brummen sollte. Deshalb legte er Berufung gegen das Nauheimer Urteil ein, die jedoch von der Strafkamer verworfen wurde.
Gondergsricht in Gießen.
Folgende Lehrgemeinschaften eingesetzt: *
Einfache Buchführung
(Kleinhandels- und Gewerbe
betriebe) .......
Rechnen
Techn. Zeichnen I
(Einführung)
Techn. Zeichnen II
(Fortgeschrittene) . . » .
Techn. Zeichnen III
(Weiter Fortgeschr.) . . .
Techn. Rechnen I
(Einführung) . . . < # .
Techn. Rechnen II
(Fortgeschrittene) . < » .
Elektrotechnik I
(Einführung)......
Einführung in die Buchstabenrechnung (Mathematik) . .
Techn. Messen I
(Einführung) . . 4 . . .
schäft. Für Sonntag sind folgende acht Kämpfe w gesehen:
Gruppe la: LSD. Stettin — Preußen Sa-.' zig. Gruppe lb: Dresdner SC — NSTG. Pw; Gruppe 2a: VfB. Königsberg — HamtbuM SV. G r u p p e 2b: Borussia Fulda — HannoverM. Gruppe 3: VfL. Köln 99 — Helene Essen; FCK Mülhausen — Kickers Offenbach. Gruppe I: Stuttgarter Kickers — VfL. Neckerau; 1860 Machen — Rapid Wien.
In der süddeutschen Gruppe 4 ist der Ausgang des Münchener Spiels für die Tabellen gestalte l von besonders großer Bedeutung. In der Gruppe ) fällt im Kamps zwischen Köln und Essen die $»:■ entscheidung. Borussia Fulda, Hessens Meister, ew sängt Hannover 96 zum Rückspiel und hat Gelegen heit, die schwere Vorspielniederlage wettzumachtR.1 In den übrigen Spielen der Gruppen 1 und 2 fiti Stettin, Hamburg und Dresden die Favoriten.
Splelvereinlgung 1926 Leihgestern 1. Jugend Bannmeister.
Arn Sonntag spielte die 1. Jugend der Spiegel' einigung 1926 Leihgestern gegen die gleiche va' Fauerbach in Butzbach im Endspiel um die Dani-' rneisterschaft. Schon bald konnte Leihgestern mit IJ m Führung gehen. In der zweiten Halbzeit foruM Leihgestern auf 2:0 erhöhen und damit die Bam' rneisterschaft erringen. Das Spiel nahm einen aw wechslungsreichen Verlauf.
kurz, alles, was besonders stark verölt oder bcfchmut>t ift, verlangt nach i iMi. iMi macht die Verwendung von Seife und Waschpulver überflüssig!
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freie Rücklage von 10 000 000 RM. gebildet. Ja haftende Eigenkapital der Dresdner Bank steigt Ifc. mit schon jetzt um 13 000 000 RM. auf 190 0001X0 RM. Die Umsätze sind erneut um 11,8 d. j)., bt Bilanzsumme ist um 913000 000 RM. mf 4118 000 000 RM gestiegen. Auf der Passivsenr haben die Gläubiger insgesamt um 767 000 000 M. zugenommen, wovon auf die „Sonsttgen biger" 725 000 000 RM. (+ 37 v. H.) entfallen. Se-.
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angelegte Zugangsweg von der Alsfelder Brücke zu den Anlagen auf der Ostfeite des Brunnentales wurde geschaffen. Zur Anlage des neuen Zugangs- weges hat der Verein in den beiden letzten Jahren 5390 Quadratmeter Gelände, das landwirtschaftlich nur wenig genutzt wird, für 307,40 RM. erworben, wozu noch 79,05 RM. Kosten für Ueberschreibuna und dgl. tarnen. Der Gefamtgrundbefitz beläuft sich nunmehr auf 27 585 Quadratmeter. Die Mitglieder-
ni 6 verurteilt.
Wirtschaft.
Dresdner Bank.
uraufgeführt. Mit feinem Erstlingswerk wird sich Hans Caninenberg, der dem Stadttheater Gießen Wir alle miffen, daß die Urlaubszeit eines Front-1 seit zwei Jahren angehört und der sich einer
folbcüen bemessen ist, und nur, wer einmal selbst Unzahl klassischer unb moberner Rollen V btheit
Soldat war, weiß, wie kostbar dem Fronturlauber Gießener Publikum erworben hat, nun auch jede Minute ift, die er bei feinen Lieben daheim verweilen darf, bevor er wieder feine Rückreife antritt auf unbestimmte Zeit, ja, vielleicht für im»
Zahl ist feit dem letzten Jahre um 9 gestiegen, sie beträgt 132. Die Rechnungsablage ergab folgendes: Einnahme 621,45 RM., hierin ist ein Zuschuß der Stadt mit 100 RM. enthalten; die Ausgaben beliefen sich auf 552,67 RM. und verteilen sich auf Grundstückserwerb, Löhne für Durchforstung, Wege- Planierung u. a.
Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Ludwig Z i n ß e r wurde als Vorsitzender und Heinrich Robert als Schriftführer wieder gewählt, während Karl Schmierer als Rechner neu gewählt wurde. Die Aussprache ergab verschiedene Anregungen. Die überständigen Birken am Reustädter Tor sollen gefällt unb durch Neupflanzungen ersetzt werden. Auch über die Neugestaltung des Denkmalplatzes wurden Vorschläge unterbreitet. Vor einer enbgültgen Gestaltung soll aber erst das Urteil der Straßenverwaltung eingeholt wer- den, ob der Platz in seiner jetzigen Größe bestehen bleiben kann, ober ob er zur Verbreiterung der Straße an biefer verkehrsreichen, aber unübersichtlichen Stelle beschnitten werben soll. Eine weitere Anregung betraf die Wiedereinführung der Müll- abfuhr durch die Stadt.
Kreis Bübingen.
3 Schotten, 23. April. Die Gemeinderäte stimmten dem Verkauf der hiesigen P 0 stkraft - Wagenhalle an die Reichsp0stverwaltung zu. Das Gebäude war vor 10 Jahren von der Stadt am Taubenweg errichtet worden. — Für einen neuen Kindergarten sind der Stadt in dankenswerter Weife Mittel zur Verfügung gestellt worden. So hat auch die Zigarrenfabrik Joh. B. Noll, Gießen, die hier eine Filiale besitzt, für diesen edlen Zweck einen Betrag von 300 NM. zur Verfügung gestellt. Möge diese vorbildliche Hilfe Nachahmung finden.
Auch de m Transport von KriegS- g°fanpenen Abstand wahren!
LPD. Es ist eine nationale Pflicht für jeden Volksgenossen, Kriegsgefangenen gegenüber den notwendigen Abstand zu wahren. Kriegsgefangene sind und bleiben — auch wenn sie ohne Waffen sind — Feinde des deutschen Volkes. Volksgenossen, die das notwendige nationale Anstands- gefühl nicht auf bringen und sich mit Gefangenen
Grünberg, 23. April. Der Verkehrsverein hielt in der Wirtschaft „Oberschvltes" feine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende, Wagnermeister Ludwig Zinßer, erstattete den Jahresbericht für das abgelaufene 44. Geschäftsjahr. Die schon lange vorgesehene Durchforstung der Anlagen aus beiden Seiten des Brunnentales wurde durchgeführt. Die Kosten betrugen 111,42 RM., während der Holzerlös 177,70 RM. erbrachte. Der im Jahre 1939
einfaffen, muffen durch Strafen an ihr« Pflicht erinnert werden. Daß aber auch — gen<n wie von jedem Volksgenossen — von benjenio^ Personen Zurückhaltung gefordert wird, die mit bff Beaufsichtigung und dem Transport von ©efang, nen betraut sind, befräftiate eine Verhandlung^ dem Koblenzer Amtsgericht. Ein Mann aus Miü> ftermaifetb, der als Hilfsorgan der Polizei an und Abtransport von Gefangenen von und 3^ ; Arbeitsplatz zu beaufsichtigen hatte, ließ dabei bq notwendigen Abstand vermissen. Er wurde in fä genommen und jetzt zu zwei Wochen Gefän^,
Allendors (Lahn) 1. Jgd. — Dukenhofen 1. 3flb. VA
Nach längerer Pause trat die 1. Jgd. von dorf wieder auf den Plan. Sie hatte die 1. N ' von Dutenhofen zu Gast. Die Gäste waren körpS' lich stark überlegen. Die Einheimischen wußten bi-:d trotz einiger Neulinge durch technisches Können oiK1 zugleichen. Kurz nach der Pause fiel durch M Rechtsaußen die Entscheidung. Dieses Ergebt
I wurde bis zum Ende gehalten. J
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Grund der Zeugenvernehmung wurde die Anklage nach dem Heimtückegesetz fallen gelassen, der Angeklagte dagegen wegen verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen zu 3 Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft verurteilt. Dem Angeklagten wurde der Schutz des § 51 Abf. 2 des Strafgesetzbuches zugebilligt.
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Unter der Änklage des Dergchens gegen das
Heimtückegesetz und gegen die Bestimmungen über , „ .
den Umgang mit Kriegsgefangenen hatte sich am stungswirtschaft und des Dierjahresplans zugeno» gestrigen Mittwoch der G. S. aus M. vor dem in men haben. Die Gewinn- und Verlusttechnung ro*t I Gießen tagenden Sondergericht zu verantworten, eine Erhöhung*der Erttäge um 6 700 000 RM. arf Die Anklage machte dem Manne zum Vorwurf, 117 800 000 RM. auf. Anderseits sind u. a. die Pe> ; am 8. Januar 1941 an feinem Arbeitsplätze in M. sonalaufwendungen um v# * <vv”x ' gehässige, hetzerische und von niedriger Gesinnung 55 400 000 RM. und die „Sonstigen Auftoendlr:' zeugende Aeußerungen gegenüber Mitarbeitern und gen" um 1700 000 RM. auf 12 800 000 RM. zurüf , einem französischen Kriegsgefangenen getan zu ha- gegangen, während die Steuern um 13 300 000 M. 1 ! ben. Der Angeklagte erklärte, seine Aeußerungen! auf 32 000000 RM. angestiegen sind, zum Teilw seien nur gegen einen bestimmten Betrieb gerichtet folge Nachzahlungen für frühere Jahre. Es roi.d |- gewesen, sie hätten jedoch keine allgemeine Be-ein Reingewinn von 9 000 000 RM. ausgewiesei, !' beutung gehabt. Der Sachverständige vertrat die1 aus dem wieder 6 v.ch. Dividende ausgeschuM ' -Dil1 Ansicht, daß dem Angeklagten der Schutz des § 51 werden. I»
RM. Gleichzeitig sind die Schuldner um 240 000 WO RM, auf 884 000 000 RM. zurückgeganoen, wohl die Großkredite für die Industrien der j
hältnismäßig noch wesentlich stärker war der > ’JUfflt mad)s bei den Spareinlagen, der 173 000 000 R2. oder 47 v. H. ausmacht. Auf der Aktivseite bildt das ausschlaggebende Merkmal die Erhöhung ta Schatzwechsel und der unverzinslichen Schatzanw.«' |L k. fungen um 1 016 000 000 RM. auf 1818 000 WO


