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___________________ v , -----Das orteanfüfL Publikum wurde unwillig und verlangte Ruhe. )a aber sprang auf der Galerie des Saales ein rauirr Kerl, den Stetsonhut auf dem borstigen Schätz auf und brüllte:
Gefreiter M. ist von der Front zu seiner fori panie zurückgekehrt. Er hat das Eiserne KreuzJe. kommen, und das Band ziert stolz seine Feldblise.
Alle Mann sind neugierig auf seine Erlebnise, und jeden Abend werden in der Kantine grih, Reden geschwungen. Aber auch der Hauptfeldwiiel interessiert sich sehr für diese Erlebnisse.
„Haben Sie auch Engländer gesehen, Gefrechk M?" fragt er.
Der Gefreite lächelt.
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Messung beschäftigt, 1832 zum General st ab kommandiert, ein Jahr später zum Premierleutnaut (heute Oberleutnant) und 1835 zum Hauptmann be-- fördert. Noch im gleichen Jahre unternahm er eine Reise in den Orient, beteiligte sich auf Bitten des Sultans in Konstantinopel an der Reorganisation der „osmanischen Streitmacht", baute verschiedene Befestigungen aus und machte dann größere Reisen durch Kleinasien. Als der Sultan starb, kehrte Moljke 1839 in die Heimat zürück. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse legte Moltke in Tagebuchblättern und Briefen nieder; diese Aufzeichnungen über Zustände und Begebenheiten :m osmanischen Reiche in den Jahren 1835 bis 1839 sind, geographisch, geschichtlich und kulturgeschichtlich betrachtet, von zeitüberdauerndem Werte. Gerade die „Türkischen Briefe" zeigen deutlich die innere Entwicklung, die der Verfasser in
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„Hört auf mit dem verdammten Gefiedel, föäfj knallt's! Laßt das Kind schreien! So was habe * seit sechs Jahren nicht mehr gehört!"
In die jähe Stille hinein klang das fräftga Schreien des Kindes. Droben auf der Galerie den zerbeulte Hüte von verwetterten Köpfen :e. nommen. aus harten, von Staub und greller Sorz. entzündeten Augen rannen Tränen in wilde Slip, pelbärte und tropften auf schreiend bunte Halstii^ herab; grobe, rissige Hände fügten sich still u. jammen. Und drunten saß beglückt die lächelidz Mutter und sah mit nassen Augen zur ©al^ empor. KJ.
Am 24. April schloß der einundneunzigjährige Feldmarschall die Augen. Nach seinem Tode erschienen seine „Gesammelten Schriften und Denkwürdigkeiten", die auch manches noch Ungedruckte enthalten, darunter eine gute Novelle. Die „M ilitärischen Werke Moltkes" gab bald darauf der deutsche Generalstab heraus, der dem Werke das herrliche, immergültige Wort des großen Soldaten voranstellte: „Nur in der eigenen Kraft ruht das Schicksal der Nation!"
Hans Sturm.
harren in der Pflicht wird über den Wert Menschenleben entscheiden."
1828 bis 1831 wurde Moltke bei der Landesver-
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Heute Donnerstag, 24. April, 19.30 Uhr spricht in der Universitäts-Aula
Leutnant zur See Nitsche
über:
Kriegserlebnisse an! einem Torpedoboot
_______________________1931 D
Urteilte.
In den Gototagen Kaliforniens, als die Abenteurer und Wagehälse aus aller Welt in dem (von Agenten) gelobten Lande zusammenströmten und unter grimmigen Anstrengungen und Entbehrungen nach den zauberischen gelben Körnern scharrten, um dann die etwaige Beute (und vielleicht das Leben dazu) in ein paar wilden Stunden wieder zu vertun — in diesen rauhen Tagen zog einmal eine Neuyorker Theatertruppe mit einem Singspiel durch die Orte des Landes.
Als nun eines Abends das Vorspiel gerade begonnen hatte, fing plötzlich ein Säugling, den seine
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Oer andere Molike.
Zum 50. Todestage am 24. April.
Unvergessen blieb in unserem Volke Hellmuth von Moltke, der als Chef des preußischen Ge- neralst-.ibes und als Generalfeldmarschall das Reich bauen half; weniger weiß man von dem anderen Moltke, der Briefe schrieb, militärische und andere Schriften veröffentlichte und Gespräche geführt hat, die ihm. dem Schweiger, besondere Ehre machen. Wenn Moltke den feindlichen Armeen seine unfehlbaren tödlichen Rechnungen aufstellte, dann lebte er ganz das jedem Empfinden entrückte eisige Leben des Heerführers, nahm er die Feder zur Hand ober geriet er in anregende Gespräche, dann blühte aus seinen Worten und Sätzen ein Schatz von Weisheit und Adel des Herzens, der in feiner meisterlichen Form heute noch lebendig wirkt und mitzureißen vermag. Dies gilt auch für die kleine Selbstbiographie, die der Sechsundsechzigjährige in einer deutschen Fa- milienzeitschrift erscheinen ließ.
Hier erzählt der am 26. Oktober 1800 zu Parchim in Mecklenburg Geborene von seinen jungen Jahren: „Schon im zwölften Lebensjahre wurde ich mit einem älteren Bruder nach Kopenhagen in die Landkadetten-Akademie gebracht. Ohne Verwandte und Bekannte brachten mir dort eine recht freudlose Kindheit zu, die Behandlung war streng, selbst hart, und mir gewöhnten uns früh an Entbehrungen aller Art. Dankbar erinnere ich mich der einzigen Familie, die uns liebreich aufnahm. Der Verkehr mit den edlen, feingebildeten Mitgliedern dieser Familie hat wohltätig auf meine ganze Entwicklung gewirkt. Als Offizier und mit guten Zeugnissen und Empfehlungen versehen, kam ich 1822 nach Berlin und trat nach besonderer Prüfung als jüngster Sekondeleutnant (heute soviel wie Leutnant) zu Frankfurt a. d. O. in das 8. (Leib-) Infanterie-Regiment ein. Damals kommandierte General von der Marwitz die 4. Kavallerie- Brigade, dessen Gemahlin eine geborene Gräfin Moltke war. Ich fand in diesem Hause wohlwollende Aufnahme. Der alte General gab eines Tages dem jungen Leutnant eine Höflichkeitslehre, die er nie wieder vergessen hat. Aufgefordert, av- zulegen, wollte ich den Degen ohne weiteres in die Ecke stellen, als ein: „Im Vorzimmer, wenn ich bitten darf", mich rektifizierte. Ausnahmsweise früh gelangte ich zum Besuche der Kriegsschule in Berlin. Das Vermögen meiner Eltern war durch die Kriege und eine Reihe von Unglücksfällen ver
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