Ausgabe 
24.4.1941
 
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Aus dem Reich

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Kleine politische Nachrichten

!n 50. Todestage des Generalfeldmarschalls waren Reichskommissar Terbooen,

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dem Bestreben, vor allem die werktätige Be- rung mit qualitätsmäßig einwandfreier Be-

Tschungking abgeriegelt. *

Nach einem Domei-Bericht werden an Bord des TruppentransportersRepublik" weitere 2200 USA.» Soldaten und Offiziere zur Verstärkung der USA.» Truppen in Manila (Philippinen) eintreffen. Die USA »Streitkräfte betragen augenblicklich 6000 Mann und sollen in Kurze verdoppelt werden.

Anlaß des 100jährigen Bestehens des Mozar- ! verkündete Reichsminister Rust in einer rtunbe die Erhebung der Salzburger Hochschule e'sten Reichshochschule für Musik.

: Führer hat an seinem Geburtstage den l^nisten der bekannten Kriegs- und Soldaten- r 5) e r m ß Riel in Anerkennung seiner Der» t den Professorentitel verliehen.

Futschau, die Hauptstadt der Provinz Fukien, fiel als letzter Dertragshafen an der chinesischen Küste in japanische Hände. Bei Lienkang und Tschanglo in der Nähe von Futschau gelandete Truppen hat­ten schwere Gefechte mit Tschungking-Truppen, be­vor sie Futschau erreichten. Damit haben die Japa­ner den Warenverkehr über die Fukienküste nach

elftem Offizier der deutschen Wehrmacht das gchenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez. Adolf Hiller."

Don den Serben ermordete Volksdeutsche.

Teme schb ur g, 23. April. (DNB.) Am Sonn- tj: wurden in der Stadt P a n t s ch o w a, die ^nüber von Belgrad am linken Donauufer im fischen Banat liegt und über die Hälfte von OMen bewohnt ist, neun von den Serben c!M o r d e t e Volksdeutsche feierlich beige- fes. Sie gehörten dem Volksdeutschen Selbstschutz

sichergestellt worden, daß die von der arbeitenden Bevölkerung vor allem benötigten Bekleidungsge- genstände qualitativ einwandfrei, billig und ge­normt auf den Markt kommen. Zunächst sind Köper und die daraus herzustellenden Berufsjacken und Berufshosen, ferner Arbettshemden für Schlosser und kunstseidene Kittelschürzen als Standardware herzustellen. Im übrigen stellt das Verfahren sicher, daß diejenige Menge an Spinnstoffwaren, die nicht in die Fabrikatton für Fertigkleidung gelangt, auch als Meterware standardisiert dem Verbraucher teils zur Selbstanfertigung, teils zu Ausbesserungszwek- ken zugeführt wird. Auch andere europäische Län­der sind im Begriff, ihr Bekleidungswesen zu stan­dardisieren. Abgesehen von Italien ist es Schweden, das vor der Standardisierung des gesamten De- kleidungswesens steht. Auch Rumänien bereitet die Herstellung bestimmter Standardstoffe zu festen Preisen vor.

©aifonfräflfe für Kurorte.

Wie der Reichsarbeitsminister dem Reichsfremden­verkehrsverband mitgeteilt hat, trifft es nicht zu, daß die Zuweisung von Arbeitskräften an Fremden­heime und Hotels untersagt ist. Es ist nur bestimmt worden, daß Kräfte, die bisher in Haushal­tungen tätig waren, bei dem Mangel an Haus­angestellten für den Einsatz in kinder­reichen Haushaltung en vorbehalten bleiben müssen und insoweit auch, wenn sie aus dem Ausland kommen, für den Einsatz im Gaststätten­gewerbe ausscheiden. Die Arbeitsämter werden aber trotzdem nichts unversucht lassen, um den dringend­sten Kräftebedarf der Fremdenheime und Hotels zu decken. Insbesondere werden auch ausländische Ar­beitskräfte für diesen Zweck hereingeholt.

uch eine Verordnung des Reichsinnenministers t das Reichskriegsschädenamt als t Spruchbehörde für die ihm auf Grund der isfachschädenverordnung übertragenen Enffchei- errichtet worden. Es ift ein Bestandteil des

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an und sind vom serbischen 8. Infanterie-Regiment bei dessen Rückzug aus Panffchowa mit nach Inner­serbien verschleppt und nachdem sie selbst ihr Grab Seschaufelt hatten, an die Wand gestellt und er- hossen worden. Sechs waren sofort tot, zwei jedoch nur verletzt. Der die Hinrichtung leitende Ober­leutnant, ein Montenegriner, brüllte die zwei noch Lebenden an:Ihr deutschen Schweine, glaubt ihr noch an Hitler?" Mit erlöschender Stimme ant­worteten diese:Wir sterben für unseren Führer. Heil Hitler." Der Oberleutnant stach sie dann mit einem Bajonett nieder, während die serbischen Sol­daten noch mehrere Gewehrsaloen in die Leichen feuerten und sie dann verscharrten.

Azug von Strümpfen und Stoffresten jrauenkniestrümpfe mit Gummirand können egei zwei Bezugsabschnitte und ohne Abtrennung MS Bezugsnachweises bezogen werden. Gesttickte Ecccn mit einem Gewicht bis zu 80g je Paar Vi Männer und Knaben dürfen gegen vier Punkte bergen werden. Fehlerhafte sowie angeschmutzte in: verschossene bezugsbeschränkte Spinnstoffwaren -ii einem Preisnachlaß von mindestens 15 v H. Men für die Hälfte der vorgeschriebenen Anzahl Ml Bezugsabschnitten bezogen werden. Fehlerhafte, ßti mpfe, die als Nähware in den Handel gebracht v: en, dürfen gegen einen Punkt bezogen werden. Dik Abtrennung eines Bezugsnachweises unter» He t. Meterreste dürfen für die Hälfte der vorge-

bencn Punktzahl abgegeben werden. Reste un-, ler 20 an Länge dürfen ohne Bezugschein oder

Ete abgegeben werden, ebenso Reste von Deko- ms- und dichten Gardinenftoffen. Für Ausbes- gs» und Anstrickaufträge hat der Austraaneh- tl)iier von der Reichskleioerkarte des Verbrau- r für je angefangene 20 g verbrauchtes Garn ner Punkt abzutrennen, höchstens aber die Hälfte Eiligen Punkte, die erforderlich wäre, um ein em ausgebesserten bzw. angestrickten Stück ent» jenbes Bekleibungsstück fertig zu kaufen, lieber» der Garnverbrauch insgesamt 30 g nicht, so

Mrbleibt bie Abtrennung von Punkten.

D e ne e Standard-Bekleidung.

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ieWn akademischen Austauschbienstes auf einer °Xi> W:ife durch Deutschland, bei der Berlin, Bres- Arien, Salzburg, München, Stuttgart, Nurn- r^'Nnd Bayreuth berührt werben. Die norwegi- n ; s-h'tt Säfte besuchen Schulen aller Art, um bie ft in1 ,be i!f?n Einrichtungen auf diesem Gebiete und ? Unterrichtsmethoden kennenzulernen.

Deutsche Theater in Oslo gab seine Erftauf- J *Ul*!rS im norwegischen Nationaltheater. Anwesend

wegischer kommisfarischer Staatsräte und führende deutsche und norwegische Persönlichkeiten.

Die deutschen Militärbehörden haben beschlossen, der bulgarischen Regierung alle jugoslawischen Ge­fangenen bulgarischer Nationalität aus­zuliefern. Die bulgarische Regierung wird ihnen die Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen.

Churchill wurde am Mittwoch von König Georg empfangen. Der Ministerpräsident gab einen Ueberblick über die letzte Entwicklung der Kriegs­lage. Die Unterredung soll sehr erregt verlaufen sein und längere Zeit gebauert haben.

Die britische Abrniralität bestätigt, baß ber bri­tische HilfskreuzerRajputana^ torpebiert unb versenkt worben sei. DieRajputana" ist ein Schwesterschiff berRawalpinbi". Das Schiff hatte eine Wasserverdrängung von über 16 000 BRT.

Nach einer Reutermeldung aus Madeira brachten Fischer ein Rettungsboot mit Heb erleb enden des DampfersA u r i l l a c" (4248 BRT.) in den Hafen ber Insel ein. Das Schiff, bas früher französisch war unb von ben Englänbern geraubt würbe, sei bei einerfeindlichen Aktion" versenkt worden.

Der kanabische Marineminister Macbonalb hat be­kanntgegeben, baß Kanaba 45 v. H. feiner Staats­einnahmen zur Deckung ber Kriegskosten oer- roenben müsse. *

Das norbamerikanische Staatsdepartement gab bekannt, baß ber als militärischer Beobachter zu ben britischen Luftstreitkräften im Nahen Osten kommanbierte amerikanische Oberst Geralb D r o wer in Aegypten ben Tob gefunden habe, lieber bie Tobesursache würben keine Angaben gemacht.

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Washington, 23. April. (Europapreß.) Der ^anzausschuß bes Repräsentantenhauses berät P er verschlossenen Türen über bie neue ©teuer» ru. age. Das Weiße Haus bemüht sich, bie Einzei- Mn ber Vorlage, bie bie Aufbringung von brei» einulb Milliarden Dollar vorsieht, geheimzuhalten, verend bie republikanische Opposition entschlossen ijt ber Oeffentlichkeit die Wahrheit über bas unge= 0>: nliche Ausmaß der neuen Steuern mitzuteilen. Di Oppositton will bamit gleichzeitig zum Ausbruck brr gen, baß Aufrüstung und Englanbhilfe jeden U!A. »Bürger erhebliche Summen fetten. Sie erklärt weiter, daß die vorgesehenen Sruererhöhungen vorläufig nur den verhältnis- ntfiiig bescheidenen Auftakt zu dem Fünf» tigi radikalen Anziehen der Steuerschraube bar» ftri-n

ine neue Steuervorlage sieht neben wesentlichen errungen ber Verbrauchs st euern auf Bier,

d bei lohi sofort bur^i zunichte g?K jen rourben t Englische ss Ortschaft eindlichesjf

sicher feto e von w:

iat am 21.M n einem b 8000-ißJ;

Flugzeug ie militari^ a Malta,

-Streichhölzer, Tabak, Süßigkeiten, Automobilzube­hör usw. Erhöhungen ber Einkommensteuer- sätze vor, bie teilweise eine Vervierfachung ber bisherigen Sätze barfteüen, wobei besonders bemerkenswert ift, baß künftig auch Einkommen bis zu 2000 Dollar jährlich herangezogen werben sollen. Es ist vorgesehen, den Steuersatz mit 16,5 statt bis­her mit 4,4 v. H. beginnen zu lassen. Demnach müßte z. B. ein Unverheirateter oder ein kinderloses Ehepaar mit einem Jahreseinkommen von 2500 Dollar statt bisher 11 künftig 72 Dollar an Bundes st euern zahlen. Bei einem Ein­kommen von 3000 Dollar beträgt die Steuer statt bisher 31 Dollar 152 Dollar, bei 4000 Dollar 312 statt bisher 70 Dollar, bei 5000 Dollar 506 statt bis­her 312. Wie die Beispiele zeigen, werden also die geringeren Ein kommen klassen, welche in den bis­herigen Steuergesetzen weitgehend geschont waren, erheblich stärker herangezogen.

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zuMl Hflin Reichsverwaltungsgerichts, bereite", u .-----------

siebt K.ffjieger-, Flak- oder Luft nach richt en truppe, die ibetens ein Jahr aktiv gedient haben und nicht hinaus^ jutiet 22 Jahre alt sind, zum Kurzftudium als iär orologen-Anwärter für bie Lauf-

dav y.-, ix» höberen Reichswetterdiensies zugeiassen

''jnfad) si"; dr slowakische stellvertretende Ministerpräsident er besuchte in Begleitung bes Beauftragten für

,n bring'^ ti i knberlanbverschickung in ber Slowakei bie IN elf f e Hin-Teplitz untergebrachten Kinber aus bem Lnjien \ N iimeften Deuffchlanbs. In ben bisher leerftehen- 7-9 7 ^i'tels bes Kurorts Trentschin-Teplitz sinb etwa

v<6fl E eutsche Kinber untergebracht worben. 1U w 11 *

i-ö MT [ bem 21. April befinbet sich eine Gruppe nei-.L (fr n > iiaegischer Erzieher auf Einlabung bes * biWn akabemischen Austauschbienstes auf einer

aber der M

©ruppni'' ftln. 50. Todestage bes Generalfeldmarschalls bas W: Mi n von Moltke legte in Kreisau bei Schweibmtz -uies verli i v Auftrage des Führers unb Obersten Befehls- " t anit- Weis ber Wehrmacht der stellvertretende Komman-

Wende General des 8. Armeekorps, General der eidenWkv terie ^Qlm, einen Kranz im Mausoleum nie- unseres 7 W Das A^enken des großen Feldherrn ehrten .Lvstsi"' luc durch Kranzspenden der Oberbefehlshaber Heeres, der Chef des Oberkommandos der imad)t und ber Chef bes Generalstabes des

nacht die i den füM !fen. Dor! , ----- ----- --------------------

!. 5)ie j it(-ng zu versorgen und gleichzeitig einen Schutz

larke strch i v: Preissteigerlingen zu bieten, hat der Reichs- i-Duell sei 1 di : ijaftsminifter eine Anordnung über die Her-

1 fe ig von Standardware aus dem Gebiete der tifkrfttOI 'l^^offwirtschafi erlassen. Danach ist zunächst

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ß Kampf um die Steuern in USA

Die Kosten für die Englandhilfe.

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ist die Kunst des Mischens!

Dabei denken wir nicht an die Künsteleien

der Köche des antiken Rom, dieaus einem Stück Pökelfleisch eine Turteltaube machten, wenn man es verlangte" auch nicht an die Zeit, da in Frankreich königliche Marschälle in die Kochschule gingen.

Wir meinen die gute und nahrhafte Kunst der Zubereitung dessen, was alle Tage auf den Tisch kommt Und diese große Kunst ist nichts anderes als Misch­kunst. Warum schmeckt uns die Fleischbrühe nicht, wenn kein

Suppengrün drin ist, jene klassische Mischung bescheidener Erzeugnisse des Hausgartens? Und warum schmeckt der Jtornfrancfi so gut? Wo­her kommt sein volles, doch unaufdringliches Aroma, sein abgerundeter Geschmack?

Wir wissen es: weil er richtig gemischt ist! Nach dem richtig, nach dem mundgerecht Ge­mischten verlangen ja die Menschen. Das schmeckt ihnen am besten, das wollen und brauchen sie - auch in der Kaffeetasse!