Ausgabe 
24.3.1941
 
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9 Jl.Spott

einen Knacks, ist aber noch nicht ausgelaufen! Mein | kündigte er

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(Nachdruck verboten )

Bl.Rortfehunfl.

N-!d Mas werden. Mer Eier. Mmn, wenn -in- iunge Samewie Di- mehr v-r° W>e midj äu ftaufe ni^t »M)l 9^« Mein

mir Heb, wenn ich bald ein Unterkommen mit

HVCIl.CJM.) ICUU Ulli Vl/iim vit iifl« ui»«ivv Sehr liebenswürdig! Aber so lange möchte u*

* rm250000

,Hch müßte also in einen Haushalt gehen?" Würde Ihnen das schwer fallen?" Vergessen Sie nicht, daß mir vielleicht Iockele

Füßen stehe."

Lobenswert! Also, was ich tun kann, soll schehen. Wir sprechen noch darüber."

Wird das b<üh sein? Offen gestanden wäre

Werken in Schlesien?"

Sie errötete.Der Besitzer ist mein Vater."

Er legte die Gabel hin und starrte sie an.

Vater?" i

Und dann sind Sie..." Er klopfte sich auj

ich ein ganz sympathischer junger Mann mit nur leichten Charakterfehlern bin. Nee, eins hat doch

verstehe ich einiges."

Das ist viel wert. Es ist ein Trost für einen

ist ein sehr selbstherrlicher Mann. Er meint es gut mit uns allen, und ich bin in Frieden ro egge gangen, wenn auch .. etwas überstürzt. Ein beftimmtef Ereignis war plötzlich entscheidend. Ich habe keine Verbindung mehr nach Hause wenigstens vor« läufig nicht. Ich werde auch nicht eher wieder W Verbindung aufnehmen, als bis ich fest auf eigene«

Sie haben etwas für mich?"

Vielleicht," sagte er ausweichend,das heißt...

Verdunkelungszeit

24. März von 19.41 bis 7.17 Uhr.

nicht gern warten."

Wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstell^ werden Sie es auch nicht nötig haben!" Er bote

,^ui . uuu wie uyn ! fein Essen beendet, leate Messer und G?.bel bestem

Er hat sich feinen Kram bisher allem gemacht. unb ftanb auf Den Teller stellte er gleich in de« "»- *7;« *=>'» ! Abwaschtisch. An Ordnung schien er gewöhnt

Mn Junggeselle Familienzuwachs? r , ijrJfein,Uebrigens haft ich gern mal einen Blick

wähl für diejenigen, die für die neuesten Einnch- hingen der Technik in den Sergnugungöbetrieben auf den Markten Interesse haben. Bei dieser Sach» läge war der Auftakt der Messe bereits am Samstag vielversprechend. Am «estrigen Sonntagnachmittag herrschte natürlich Großbetrieb, bei dem namentlich der Besuch vom Lande stark in Erscheinung trat Alle Fährbetriebe und die Schaugeschafte hatten regen Zuspruch, auch das Derkaufsgeschaft war flott im Gange. Die Besucher vergnügten sich offensichtlich und tarnen auf ihre Rechnung. Die Frühjahrsmesie teht auch am heutigen Tage unter einem guten Stern.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

O ßollar, 23. März. Die Reichsstraßensamm­lung am .Zag der Wehrmacht" wurde hier von den alten Soldaten und den Helferinnen des Roten Kreuzes durchgeführt. Das Sammelergebms war wieder ein recht günstiges. Die Äriegerlame» radschaft Lollar veranstaltete amlag der Wehrmacht" ihr WHW.- Schieß en in der neuen Schule. Die Feuerwehrkapelle Lollar hatte sich hierbei durch ein Platzkonzert unter ihrem Musikzugführer Pa. Kamerad Pfeffer m den Dienst der guten Sache gestellt. Das WHW.-Schie- hen erbrachte einen recht namhaften Betrag, der an die NSV. abgeliefert wird. Geschoßen wurde aus drei Ständen in 2 Gruppen (1- Gruppe, Schuler bis 14 Jahre; 2. Gruppe für Erwachsene) Dem Schießsport wurde fleißig gehuldigt. Als Ansporn wurden drei schöne Plaketten und eine Anzahl Ehrenscheiben herausgeschossen. Bester "Schutze bet den Schülern wurde Werner Gottlich. Bester Schütze der Erwachsenen wurde Kamerad Pg. Albert Muller. Zweitbester Schütze wurde Kamerad Adolf Göttlich. Wieder hat Lollar gezeigt, wie es hinter unserem Führer steht, wenn, es gilt, für sein großes Werk zu spenden.

fireis Alsfeld.

Ihnen zu. Wenn Sie

übrigens mttesien wollen? Ich habe noch ein paarVV18V||MIM --------

Eier bei mir in der Frisiertoilette liegen. Sie müssen dabei im Wege sein könnte. Wer nimmt gern je=

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nämlich wisien, daß ich ein Iungmädchenzimmer be-1 mand mit einem Kind auf?" wohne. Rosa und resedagrün... Warten Sie, ich IRichtig! Ja, das stimmt!" Er versank eine habe gern Schnittlauch zum Rührei, der wachst auf Weile in Nachdenken, pfiff dann vor sich hin und be- dem Balkon, unb ich hole mir welchen. Wie tft es trachtete sie sehr eingehend. Sie lieh es sich gefallen, nun, darf ich Sie zu Gast bitten?" 1 -*- cr*-

Anschließend an dieses Spiel spielten einige Sni«. ler der Mannschaft mit Spieler von 1900 ko mb. gegen eine Mannschaft der Wehrmacht. Durch di« Anstrengungen der Mannschaft im Vorspiel konn­ten sich alle Spieler zu einer einheitlichen Lüftung nicht mehr aufraffen. Die Wehrmacht siegte mit dem gleichen Resultat, wie sie am 8. März gegen 1900 verloren hatte. Hier spielten Engel, Enders, Muhl, Weniger, Leutheuser, Seitz, Michel, Fleisch' Hauer, Kraft III, Schmitz, Kraft I.

der Steinberger vor. Fröhlich ist es vorbehatten, auf 2:1 zu erhöhen, nachdem vorher der Mitttt- ft-ärmer der Steinberger eine verunglückte Abwehr des rechten Verteidigers geschickt ausnutzend zum Ausgleich eingeschossen hat. Als ein Freistoß im Mittelfeld gegeben wird, kommt der Ball zum frei« stehenden Ehmann, der sofort zu Fröhllch weites leitet, der auf 3:1 erhöht. Dann ist Halbzett. Nach Wiederbe^nn drücken die Steinberger sehr stark. Ihr Halblinker verkürzt auf klarer Abseitsstellung auf 3:2. Verschiedene Ecken der Gäste bringen nichts ein. Dann klärt Wunderlich in einem Gedränge durch Faustabwehr glänzend. Fett rückt weit auf. Hieäurch kommt eine weite Vorlage Fleischhauers zu Ehmann, der in einem Alleingang auf 4:2 er« höhen kann. Dieses Tor bedeutet die Entscheidung, denn hierdurch läßt der Druck der Steinberger nach, und die Platzbesitzer können bis zum Schluß das Spielen offen gestalten. Mit dem Schlußpfiff des Schiedsrichters Nesseldreher, her bei dem mit allem Einsatz durchgeführten Spiel keinen leichten Stand hat, haben die Df Der verdient gewonnen, und es hat' sich erneut gezeigt, daß nidjt die Papierforrn entscheidend ist.

Vornotizen.

Tageskalender für Montag.

Gießener Konzertring: 19.30 Uhr im Stadttheater Orchesterkonzert. Gloria-Palast, Seltersweg: Mein Leben für Irland". Lichtspielhaus, Bahn- hofstraße:Wunschkonzert". Oberhessischer Kunst- verein und Winterhilfswerk: 17 bis 19 Uhr Aus­stellung im Turmhaus am Brand. Frühjahrs­markt (Schaumesie) auf Oswaldsgarten.

Der Dichter Hermann Stahl liest an» eigene« Werken.

Der Goethe-Bund Gießen hat für feinen zwei­ten Mitgliederabend in diesem Dortragswinter den jungen Dichter Hermann Stahl zu einer Lesung aus eigenen Werken für Donnerstag, 27. Marz, em geloben. Hermann Stahl hat uns bereits eine Reihe von Büchern geschenkt. Sein erster Roman Traum der Erde" wurde mit dem Jmmermann- Literaturpreis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Es folgten die KindergeschichteDor der angelehn- ten Tür", dieGedichte" sowie die ErzählungDie Wurpel unter dem Gras". Ferner sind von Stahl bekannt seine olympische NovelleDer Läufer und der RomanOrgel der Wälder". Das chngste Werk von Hermann Stahl ist der Novellenband Die Heimkehrt des Odysseus". Die Lesung findet in der Aula des Land graf-Ludwig^Gymnasiums, Eingang Bismarckstraße, statt.

Oie Giehener Frühjahrsmesse eröffnet

Arn Samstag hat die Gießener Frühjahrsmesie aus Oswaldsgarten ihre Geschäfte und Dergnu- gungsbetriebe eröffnet Vielseitig sind die Schau- geMste vorhanden, reichhaltig ist auch die Aus-

REJCHSIUFTSCHUTIBUND

Ä4.Geldlotterie

Ergebnisse der Dezirksklaffe.

DfL. Marburg Wetzlar 05; Wetzlar nicht angetr., Burgsolms Sptft. Wetzlar; Sptft. nicht angetr., VfB.-Reichsbahn Watzenborn-Steinberg 4:2, 1900 Bissenberg; von 1900 abgesagt.

Don den angssetzten Spielen wurde nur eins ab­getragen. Hier siegte trotz zahlreichem Ersatz VfB. überraschend, sicher und verdient. Da über die Wer­tung der nicht ausgetragenen Spiele noch entschie­den wird, ist die Aufstellung der Tabelle nicht mog- hd> verdienter 4:2-»g des vfv.-Reichsbahn.

Als am Samstag bekannt wurde, daß Godglück und Benner nicht dabei sein konnten, hatte man die Siege shofsnungen im Lager der DsBer schon be­deutend zurückgkschraubt. Dann erschienen am Sonn­tag Kraft und Kaicack nicht Da mit Rücksicht auf das Wehrmachtspiel Ersatzspieler anwesend waren, griff man auf sie zurück. Als die Mannschaft mit Wunderlich, Fleischhauer, Schlitz, Kirchner, Leut« Heuser, Michel, Seitz, Nicolai, Ehmann, Hauser und Fröhlich auflief, glaubte wohl keiner an einen Sieg der Platzbesitzer. Es wurden lediglich Betrachtungen darüber angestellt, wie hoch wohl die Niederlage ausfallen wurde, und dann kam die Sensation. Die Gießener Mannschaft kämpfte verbissen um jeden Meter Boden. Jeder Spieler setzte sich resllos em. Dorkommende Fehler wurden von dem Nebenmann ausgeglichen. Als die Gießener dann merkten, daß die Steinberger auch nur Fußball spielten, Gab ihnen diese Feststellung den starken Rückhalt, der notwendig zum Siege war. ,

Spielverlauf: Die Gießener haben Anstoß und kommen sofort durch. Einen Schuß aufs Tor wehrt der Steinberger Hüter. Sein Abstoß setzt den Flü- gei ein, der jedoch an der Hintermannschaft der DsBer scheitert. Auffallend ist dabei, daß die Stein­berger ihren linken Flügel bevorzugt einsetzen. Als die VfBer in gutem Zusammenspiel bis m den Strafraum der Steinberger vordringen, begeht hier der rechte Verteidiger ein Foul, das jedoch seine Sühne nicht findet. Zwei Minuten später dasselbe Bild. Diesmal hat der Schiedsrichter gesehen, und den verhängten Elfmeter schießt Ehmann zur 1:0- Führung ein. Die VfBer sind eindeutig überlegen. Durch raumgreifenbes Spiel und Einsatz ihrer Flügel stoßen sie immer wieder in den Strafraum

Nachbarn.

Ja also, ich muß nun an die Arbeit, Fräulein.--------------- -- . . .

Mathesius. Sie haben sich meiner Abendmahlzeit in Nase.Gut, ich lade mich bet Shnen $u Gast, pa den Weg geworfen. Es wäre mir ein großes Der- Nächstens werde ich S'e dafür enfichadigen, unbi gnügen, wenn Sie mir Gesellschaft leisten wollten. Sie dürfen mit mir zusammen essen.

Das Programm für heute heißt Rührei ober Setzei j w,r- 7^f -

was es nun gerade wird, gewöhnlich wird s lauch ernten"

Rührei, in der Pfanne oder auf Dem Fußboden | gefiel ihr sehr. Sein Geschwätz gina nicht auf je nachdem. Ich muß mich mit einiger Vorsicht be- t>fe Nerven, sondern man muhte darüber lachen, wegen. Glauben Sie nicht, daß ich einen Gehfehler ($r verzog nie eine Miene Uebrigens merkte sie ,

den der NSKOB. dann an die Zeit des Weltkrieges, an bte Tapferkeit des deutschen Frontsoldaten von 1914/18 und an die großen Opfer, die gebracht wur­den, um den Feind vom heimatlichen Boden fern« zuhalten. Wenn man heute, so führte der Redner aus, die glänzenden Waffentaten unserer lungen Wehrmacht sich vor Augen führe, so müsse man sich darüber klar fein, daß nur die nationalsozialistische Weltanschauung in der Lage war, neue Menschen zu formen, die Technik unserer Waffenindustrie auf ihre Höchstleistung zu bringen, auf die gestützt btt geniale deutsche Führung in der Lage war, solche gewaltige Taten, wie sie der jetziae Krieg gezeiat hat und noch zeigen wird, zu vollbringen, Deutsch­land werde, so betonte der Kreisleiter, als Sieger aus diesem uns von England aufgezwungenen Kriege hervorgehen und Eurova frei machen von dem bisherigen Druck Errglands. Be der Soldat draußen an Der Front feine Pflicht erfülle, so werde auch die Heimat bis zum äußersten ihre Pflicht tun unb ihrerseits mithelfen, daß der Endsieg errungen und mit ihm eine glückliche Neuordnung für ganz Europa geschaffen werde.

Hieraus sprach der Setter der Abteilung Kriegs- blinde, Kamerad Kranz (Friedberg). Er gab em Bild von der Entstehung des Bundes der Kriegs­blinden und von dem Betreuungswerk für diese schwer betroffenen Kameraden. Jahrelang habe der

Bund, getrennt von der NSKOB., seine ttrbeit ver- richtet, er sei aber nun als besondere Fachabteilung der NSKOD. angeschlossen. Die Fürsorgetattakett, die sofort nach dem Zusammenschluß der Kriegsblin­den einsetzte, sei all die Jahre hindurch eine sehr rege ?ewesen, wie u. a. an den vielen Erholungsheimen ür Kriegsblinde unb an anberen Fürsorgeinrichtun» gen zu erkennen sei. °Er gab zum Schluß der Hoff­nung Ausdruck, daß die nunmehrige Zusammen- arbeit in der NSKOB. ebenso segensreich sein möge, wie ehedem. ~ ,

An die Dorträge schloß sich eine Aussprache an. Dabei konnten viele bisher noch nicht ganz ge­gärte Fragen beantwortet werden, die Amtswalter der Kameradschaften sammellen viel wertvolles Material für ihre weitere Arbeit und nahmen Richt­linien mit auf den Weg, die es ihnen ermöglichen werden, ihre Tätiakeit innerhalb der Kameradschaf­ten nach einer einheitlich ausgerichteten Lime durch- zuiühren.

Am Schlüsse dankte KameradschaftsMrer Gra­ve l i u s allen Vortragenden für ihre wertvolle Aufklärungsarbeit und schloß dann bte Tagung in üblicher Weise.

43jährigen 2Mbert Schmitt zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus unb 5 Jahren Ehrverlust.

Lpd. Darmstadt, 23. März. Dtt 47jährige Lina Karle war bei der Lebensmittelkartenaus­gabe ehrenamtlich tätig und hatte sich wahrend längerer Zeit Karten unrechtmäßig unge­eignet. Sie wurde zu 1 I ah r 9 Mo n a t e n Zuchthaus unb zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte für 2 Jahre verurteilt.

In einer Wollstrickerei in Groß-Zimmern war die 37jährige Christine Göbel aus ?^-Zlmmern tätig? Seit Juli 1940 hatte sie 5 0 bis 6 0 S 11 o - gramm Wolle gestohlen und verhökert; den Erlös hat sie für Vergnügungen unb mit ihrer Tochter für Schmuck und Kleider ausgegeben. Sie wurde zu 1 Jahr 3 Monaten Zuchthaus unb 2 Jahren Ehrverlust verurteilt.

Unsichere Aktienmärtte.

FWD. Frankfurt a.M, 22.März Di«^Ak­tienmärkte verzeichneten m dieser Berichtszeit eine abnorme Bewegung. Ausführungen, die Reichs­bankpräsident Funk in der Reichsbank-Hauptver- Sammlung über die Dividendenhohe, bte ^rage ber Kapttalserhöhungen unb auch über bte ^ursberoe- qungen an den Börsen machte, wurden stark er­örtert unb führten zusammen mit Diskussionen über die neuen Gewinnabschöpfungsbestimmunyen des Reichspreiskommissars, vorübergehend zu einer ge- wisien Unsicherheit. Neben der Kulisse kam es auch zu Abgaben aus Publikumskreisen. Spater nahm das Geschäft in Aktien sehr kleines Ausmaß an, unb auf dem etwas erholten Niveau war bte Wetterent- Wicklung nicht ganz -inh-itlich. Bevorzugt blieben Werte bte eine stabile Dividende von etwa 6 v. j). verteilen, oder solche, die bei höherer Dtmdenbe als unterkapitalisiert angesehen werden. Hier waren auch die Erholungen am stärksten und glichen mel- fach die vorangegangenen Verluste erheblich aus. Die Stimmung an den Aktienmärkten war bis

Mund, schüttelte den Kopf und nahm die G- . wieder aufMeine Neugier hat Mne Grenzen.

? Fragerei. Verzeihen Sie, daß

! an Dinge gerührt habe, die mich nichts angchen! ,Lch habe keine Geheimnisie, Herr Theiß. W

... H 0 mderg (Ohm), 21. März. In der hiesigen Hauptstraße ereignete sich ein schwerer Verkehrs. Unfall bei beifi leider ein Kind den Tod fanb. Die acht dahre alte Elisabeth Qu an 3 wurde beim Überschreiten des Fahrdammes v 0 n e ntm Auto gestreift und stürzte infolgedessen so heftig zu Boden, daß der T 0 d des bedauernswerten Kindes auf der Stelle eintrat. Auf dem hiesigen Schwetnemarkt standen 151 Ferkel zum Ver- tauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 30 bis 35 RM, 8 bis 10 Wochen alte 35 bis 40 RM., 10 bis 12 Wochen alte 40 bis 48 RM. das Stück. Nach lebhaftem Geschäft verblieb geringer Ueberftanb.

Schiebungen mit Lebensmittelkarten.

Schwere Zuchthausstrafen für die Volksschädlinge.

Lpd. Frankfurt a.M, 23. März. Das Son­dergericht verhandelte gegen drei frühere Angestellte einer Bezirksstelle des Ernährunasamtes und gegen weitere drei Personen, die der Amtsunterschlagung, Urkundenbesettiguna, Bestechung, bzw. Hehlerei be­schuldigt waren. Die Angeklagten eigneten sich Fleisch-, Fett- und Kleiberkarten, Leus zum Selbstgebrauch, teils zur Wettergabe gegen Entgelt an. Die Verfehlungen würben in der Zett von Dezember 1939 bis August 1940 begangen unb führten im Herbst v.J. zur Verhaftung samllicher Beteiligten, die im wesentlichen geständig waren. Im allgemeinen waren die Kartenunterschlagungen nicht besonders umfangreich, was schon aus der Höhe der bezahlten Bestechungsgelder heroorgeht, die einmal 70, RM., im anderen Falle 80, RM. betragen haben. Unter den Angeschukngten befand sich auch die Ehefrau eines der Angestellten, die von ihrem Mann und dessen Kollegen Karten ge­nommen hatte und wegen einfacher Hehlerei mit 6 Monaten Gefängnis bestraft wurde. Die übrigen Angeklagten wurden sämtlich als DolksschMinge er- achtet, ber 5Hährige, vorbestrafte Ernst L ö s ch k e, einer der Abnehmer der Karten, auch als gefähr­licher Gewohnheitsverbrecher. Das Gericht verur­teilte Löschte zu fünf Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung; den 52jährigen Heinrich W i n t e r ft e i n , der durch schlechte wirtschaftliche Verhältnisse zu den Amts­verbrechen veranlaßt worden sein will, zu zwei Jahren Zuchthaus unb 5 Jahren Ehrverlust, den 34jährigen Walter Jedamzik zu drei Jah- r en Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, den > 39jähngen Hans Günther zu zwei Jahren , Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust und den

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WochenMuß allerdings noch immer etwas mrsich«. Von dielen Vorgaben bk-b der R enteil. markt zwar nicht völlig unbennstußt, doch wahrt« biefer den freundlichen Grundton Sta°t°p°p,-r- °°. ben nur unmerklich nach, einzelne Werte, wie Altbesitz, lonnten sich befestigen. Auch Jndustrr-obligation-n vereinzelt recht freundlich, wenn auch andere durch die Entwicklung des 21tti«nturfiS ffüirutft togen.

gm Akti-nsreiv-rkehr wirkt« sich die uw chere Haltung in großer Geschastsstill- aw.

Kurse genannt wurden, waren sie ledoch recht gut gehalten. Auch am Einheitsmarkt gab es zahlreiche Werte die sich kursmäßig wenig veränderten, wenn auch einige nach Pause stärker ermäßigt, wieder notiert wurden. Das Dezugsrecht für runge Deich, attien (für Spitzenausgleich) wurde rm geregelten Freiverkehr imt 6,25 festgestellt bei einem Kurs der alten Aktien von etwa 163 v. H. und einem Bezugs- angebot 6:1 zu 105 v. H. Tagesgeld bltefb unver- ändert 1,75 v. H.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 22. März. Es notierten je 50 Kilogramm Lebendgewicht m RM: Ochftn aj 45 bis 46,5, b) 40 bis ^,S, Bullen -> 44 ln, 445 b) 39,5 bis 40,5, Kühe a) 43 bis 44,5, b) 38 bis 40^, c) 30 bis 34,5, d) 18 bw 25 Färsen a) 44 bis 45,5, b) 40^ bis 41L. c) 34 bis 36 5, Kälber (Sonderklasse) 65 bis 74 andere Kalber a) 59, b) 55 bis 59, c) 45 bis 50, d) 33 bis 40, Hammel b2) 48 bis 51, c) 23 bis 44, Schafe, a) 42 bis 44, b) 35 bis 40, c) 12 bis , öJm J 57,5, bl) ^7,5, b2) 56,5, c) 54,5, d) (51^, e) 49A gl) 57,5, §2) 51,5. Marktverlauf: alles jugetettt.

Zchwelnemarkt in Alsseßd.

* Alsfeld, 24. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 167 Ferkel auf getrie­ben Im Durchschnittsalter von 7 bis 9 Wochen koste­ten die Tiere 35 bis 45 RM. das Stuck. Der Handel war schleppend.

sich.Frau Roche erzählte. Sie suchten! heraus, was seinen Vorschlag noch merkwürd j mackte. Er lenkte auch bald vom Thema afc. J

vielleicht hat sie Ihnen auch gesagt, daß schuldigen Sie bitte eine Frage, Fräulein Mathe en Rat rechne." i Ich bin neugierig wie eine Elster. Sind Sie

~- * wandt, versippt, verschwägert mtt den Machej

Sie überlegte, daß jegliche Zimperlichkeit Peter,Vielleicht," sagte er ausweichend,das hecht gegenüber unnötig sei. Sie hatte Hunger, und der es muß überlegt werden. Einstweilen mochte ich jänöe Mein Geld aektt zur Neiae Ich nw D^st der bratenden Eter st,eg ihr oerlockend in die noch mchto Voreiliges reden Und ob es Ihoen ®el° zur xe>g«.

" ' " ' ' ------- - * wurde sicht auch noch,ehr dahin" ^-E^n-n. sit M a M

»Um was für eine Stellung handelt es sich Denn? wcnben Ich teil- mit Ihnen di- letzte Rinde Br°t

, . IUm einen frauenlosen Haushalt in einem Dor- -------<«<.._ ,----M

Einverstanden. Also ich geh mal unseren Schnitt- ort, um... eme Jungaesellenwirtschast." Ein älterer Herr?" Nein, er ist nur einige Jahre älter als ich. ,J)m . und Sie meinen, daß dieser Herr...

gehabt. Schöne Bescherung!"

Es war drollig, wie er redete. Der würde sich gut; mit Gert verstehen! dachte Charlotte, unb dieser Ge-! danke gab ihr ein Gefühl des Vertrauens zu chrem«

Schwefel, was in den Eiern ist? Wie werden Sie

eigentlich mtt dem Zauberkunststück fertig, Der in , . . N

die Pfanne zu schlagen, Fräulein Mathesius? Laufen Das haben Sie bewiesen. .

_ jhi ö v ------>Aber daraus kann man kein Geld schlagen.

Oh, sagen Sie das nicht! Sie werden ja auch

wohl noch einiges mehr können, wie?" , Steuer uujjju

Charlotte lachte. ,Lch glaube ja. Dom Kochen wohl aber meine

iFitl TnäArflün Hilf hPF ^Bg^n^Leb-nsgruMätz-"h^ w^e "lÄn Freund i La mch ,

Hin UluDUjEIl UUJ DEL 0IUUJL p W^er WW bas^etwa^ Rat *

Roman von Mo HeafelöLNein, das ist nur der Phosphorgehalt ober ist es tun^üro? h h n"

' -Ich verstehe nichts von Büroarbeiten.

IUnb wovon sonst? Eier können Sie braten!

Als sie ihn so verwirrt ansah, lächelte er ent- L«, o- v- v--------- >.

schuldigend.Seien Sie mir nicht böse, wenn ich sie Ihnen auch immer gern am Hosenbein herunter?

Sie mit meinem Unsinn verdreht mache. Ich weiß Verzeihung, ich meinte am Rock, schon, daß Mutter Rothe eine nette Frau ist, dieNun geben Sie schon her!

keinem Menschen 'was Böses nachredet, sogar nur]Auf dieses erlösende Dort habe ich gewarteN nicht, obwohl sie manchmal Grund dgzu hätte. ; Es ist schon .merkwürdig mit Mannern Ich Uebrigens brauchen Sie sich mir nicht vorzustellen, kann zum Beispiel Tischtennis spielen, daß auch be-1 Wie Sie beiken habe ich schon erfahren, Fräulein gabte Könner vor Neid blaß werden. Aber « roenn une Mathesius^ Ich weiß auch, daß Ihnen der Himmel richttg in die Pfanne kriegen also Sie ver- sicht, als bloß eme Konservenbüchse ausz ein Kind bekbert hat aus zieinlich ungewöhnlick>e stehen es vorzüglich. Ich setze mich inzwischen aus 3* nr.&b nhn tn einen Haushalt sehen? Weise. Was nicht alles vorkommt! Ich bandle auch , den Kohlenkasten und sehe Jhuen zu. W^un Sie gern mit kleinen Gören an, weil ich |ie gern habe.

Nach Ihrer Erfahrung werde ich mich aber künftig vorsehen. Mit einem Male sitze ich ebenfalls mtt einem Kind da und hab' noch nicht mal was davon

hab? Ich habe nur die drei Eier in der Hosen- später, daß er auch sehr ernsthaft reden konnte. Als aber er bekommt Familienzuwachs .. I n

tafche, die ich in die Pfanne schlagen will. Kommen fie sich am Küchentisch gegenübersaßen und ihre,Ein Junggeselle Familienzuwachs? sein.Uebrigens hätf ich gern mal einen Biw «g

Sie also mit?" > Abendmahlzeit zu sich nahmen, sprach er von sich!Ja, der ist eben mal so. Aber, wie gesagt ich ^ren Findlingssohn geworfen Ist das angän^

Sie folgte ihm In ber Küche schaltete er das und von seinem Beruf. Er arbeitete augenblicklich muß erst mal mit ihm reden, und auch Sie Aussen otKr |t5re chn beim Schlaf?"

Licht an und machte sich an die Arbeit.Nun bei einem bekannten Architekten, beutete aber an, sich die Geschichte ansehen Wegen Jungen.Sie rnöven Kinder?" können Sie mich nach He^enslust betrachten," sagte daß er die Stelle aufgeben wolle In diesem Zu- gäbe es bestimmt keine Schwier^ eitern ^Q, auch hinge Hunde und Katzen - alles

pr habet und sich ein Urteil über mich hüben. Die fammenbang erwähnte er auch wieder seinen Freund ten gleich etn paar, nutbnngen. Platz wäre f n brottig ist und noch nichts von der Gemeinheit des Eier sind gant' Gott sei Dank! Ich selber finde, daß ! Hanne Westphal, von dem er schon einmal ge-. halbes Dutzend da. I Sehens inei^."

Uier jmo ganz, sprachen hatte. Er wolle sich mit dem zusammentun. Es schien wirklich ein merkwürdiger Haushalt zu. D

IUnd was werden Sie in Berlin anfangen?" er-1 fein. Peter wollte jedoch nicht recht mtt der Sprache! (Fortsetzung folgt.)