Ausgabe 
24.3.1941
 
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Kleine politische Nachrichten.

Rüg

Tätig-

Rüstungsindustrie und der Landwirtschaft mit Ar-

sowie der Fürsorge-

Wirtschaftsämter

Montag, den 24. März 1941,19.80 Uhr, Stadttheater: 10. Konzert (Gruppe A Nr. 6)

Gießen.

1449 d

1448 D

1450V

im 75. Lebensjahr.

GOETHE-BUND/GIESSEN

VjTopf HM. 1.30

ViTopf RM. 2.00

1452 D

Odysseus'

liest aus eigenen Werken.

IProxp.d.Chem.lab. I

Schneider, Wiesbaden)

' 1451

Bienenzüchter

Montag

Stadttheater

NSG. Vor einigen Tagen hat die Stadt Frankfurt a. M. 1600 Mitgliedern der R S» Frau en schäft und des D e u t s äse n F r a u e n w e r k e s , die sich ehrenamtlich

Llesel Fischer, geb.Tillmetz mit Töchterchen Waldtraut Hellmut Relchardt, Oberst­leutnant und Kommandeur ein. Flugzeugführerschule.

in An- Staat,

Frau 7111a Fischer, geb. Jung Kurt Fischer, Forstmstr., z.Z. I.Felde Emmy Rei aardt, geb. Fischer Heinz Fischer, Forstreferendar, z.Z. Leutnant im Felde

Familienunterhaltes obliegt. Man muß sich nur einmal vor Augen halten, welche Arbeit und Mühe es kostete, diese Aemter bei Kriegsbeginn ins Leben zu rufen, sie arbeitsfähig zu machen und durch zweckmäßige und durchdachte Organisationen alle Reibungen auszuschalten. Die Bezirkswirtschasts- ämter waren zwar schon vorher ins Leben gerufen worden, aber doch nicht in dem Ausmaß, daß sie ohne weiteres ihre Kriegsaufgaben hätten überneh­men können.

ausgegeben, und zwar auf Abschnitt b. Gießen, den 22. März 1941.

Die Mitglieder des Goethe-Bundes und der Kulturellen Vereinigung (früher Kauf­männischer Verein) haben auf Mitgliedsausweis (Kontrollabschnitt G.B. Nr. 4 und K.V. Nr. 11) freien Eintritt.

HämorrlTOiöen sind heilbar a.uch b.schw.Fällen

Oer Beamte steht mitten im Volk.

Ein Gespräch über den Kriegseinsatz der deutschen Beamtenschaft

Der Uebergang zur Kriegswirtschaft mit allen Einschränkungen, Derbrauchsregelungen, Lohn- und

Allen Freunden, bekannten und Vereinigungen, die mich zu meinem 70. Geburt ge in Io über­reichem Maöe mit Geschenken, Älunien und Glück­wünschen erfreut haben, sage ich hierdurch meinen aufrichtigsten Dank.

RudolfRödiger, Installateurmeister

Die trauernden Hinterbliebenen: Wilhelmine Deibel, geb. Becker Familie Adolf Weller Familie Adolf Deibel.

Gießen-Wieseck, den 24. März 1941.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 25. März, um 14*/zUhr vom Trauerhause, Schulstraße 1, aus statt.

in den Dienst des Ernährungs- sowie , des Wirtschaftsamtes gestellt haben | und so die Lücken, die durch Einberufungen > W v

in der Beamtenschaft entstanden sind, schlie- ä m t e r, denen die Betreuung der Angehörigen der ßen helfen, ihren Dank abgestattet. Durch' zum Wehrdienst Einberufenen und die Zahlung des

beitskräften zugute. Das gleiche gilt für die bei den Städten und Landkreisen eingerichteten Kriegsämter - also in erster Linie der Ernährungs - und

Solist: Kurt Stiehler, Violine

Dirigent: Professor Hermann Abendroth als Gast Es spielt das Rhein-Mainische Landes-Orchester

Gießen (Ludwigstiaße 44), den 21. März 1941.

Die Beisetzung findet in aller Stille in Darmstadt statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen.

sieben.

Die Ausführungen, die Gauamtsleiter Kremmer des weiteren machte, waren ein erneuter Beweis

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Ober­bürgermeister der'Stadt Gießen:

Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz.

schistischen Partei in Deutschland, Graf g e r i, die Glückwünsche der NSDAP.

In der Aula der Universität Neapel fand

Vortragsfolge:

1. W. A. Mozart, Vorspiel zu Idomeneo, Werk 366

2. W. A. Mozart, Konzert für Violine und Orchester, A-Dur, Werk 219

3. L. van Beethoven, 7. Sinfonie, A-Dur, Werk 92

(Bezugscheine notwendig) Lassen Sie sich durch unsere Fachabteilung beraten

Edgar

BORRMANN £

Gießen, Neustadt 5-7, Ruf 41. 5 u. 4156

_______;________________________________1453 A

Eintrittskarten zu RM. 1.55, 2.05, 2.80 und 3.55 im Vorverkauf in der Karten­verkaufsstelle der NSG.Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg; Musikalien­haus Challier, Gießen, Neuenweg 10 und an der Abendkasse des Stadttheaters 14170-I

bekannt als der Verfasser der BücherTraum der Erde,Vor der angelehnten

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Fetterem für die Nacht und für den Sport, zu Massagezwecken und zum Sonnenschutz. Auch zur Hautpflege bei kleinen Kindern

einer eindruckoollen Kundgebung der deutsch-ita- lienischen Zusammenarbeit auch auf dem Gebiete des Kolonialwesens gestaltete.

*

Im Rahmen der Werbeaktion für das kriegs­wichtige F a ch s ch r i f t t u m , die mit einer An­sprache des Oberbürgermeisters F i e h l e r in München eröffnet wurde, fand am 23. März in Hamburg die Eröffnung einer großen Fach­buchausstellungDas Fachbuch für Handel und Verkehr" statt. Die Eröffnungsansprache hielt Reichsbeamtenführer N e*e f.

Der mit der kommissarischen Leitung der Geschäfte des Universitätskurators in Posen be­auftragte frühere' Hauptgeschäftsführer des Reichs- studentenwerks Dr. Hans Streit ist zum Regie­rungsdirektor ernannt worden.

*

Der dänische Geschäftsträger in Santiago de Chile überreichte dem chilenischen Außenminister Manuel Diachi eine Protestnote seiner Regierung, in der Dänemark Chile ersucht, die Beschlagnahme dänischer Schiffe rückgängig zu machen.

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräle der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Ober­bürgermeisters der ^ladt Gießen.

Betr.: Eierverteilung.

In der Zeit vom 22. 3. bis 5. 4. 1941 werden für jeden Versorgungsberechtigten auf den Bestellschein 21

2 Eier

Erzeugnissen. Man stellt eich die Be­schaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen. Briefumschläge, Postkarten, Rechnungen,Geschäftskarten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf ge­pflegte Drucksachen I Wir bieten sie Ihnen Brühlsche Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251

GIESSENER KONZERTRING 1940-41

Arbeitsgemeinschaft: NSG.Kraft durch Freude Konzertverein Stadttheater

Am 22. Jahrestag der Gründung der Faschistischen Partei überbrachte im Namen des Stellvertreters des Führer der Leiter der Auslandsorganisation, Gauleiter Bohle, dem italienischen Botschafter Alfieri und dem Landesgruppenleiter der Fa°

Jetzt ist es Zeit

zur Beschaffung Ihrer

Mittelwände

Heute wurde mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel

Ludwig Fischer

Reg.-Oberbaurat bei der Hess. Brandv.-Kammer von seiner schweren Krankheit erlöst.

In tiefem Schmerz:

Todes-Anzeige

Am 22.8. entschlief nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Karl Deibel II.

Landwirt

diche Tatsache angeregt, hat ein Vertreter des NS.-Gaudienstes Veranlassung genommen, einmal den Leiter des Gaüamtes für Beamte, Bürgermeister Kremmer, über den Kriegseinsatz der Beamten in Hes­sen-Nassau zu befragen. Bürgermeister Krem­mer machte dazu folgende Ausführungen:

Die Arbeit der Behörden während des Krieges ist entweder Arbeit für die kämpfende Truppe unmittelbar oder sie gilt der Rüstungs- und Versorgungswirt-

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schäft. Unmittelbar der Wehrmacht dient der Einschränkungen, Derbrauchsregelungen, Lohn- und dr- wmm.t »u«**,*«.,

Kriegseinsatz der Reichsbahn und der R e i ch s-1 Preisfestlegungen vollzog sich reibungslos. Zum! dafür, daß der nationalsozialistische Beamte mit

post; mittelbar kommt der Wehrmacht die kett der Arbeitsämter zur Versorgung der

NonhloCCQ von3 btt 20v. H. erhalten Sie bei wie* ledLniuSSe holten Veröffentlichungen einer Anzettel

Buchhalterin)

zum Beiträgen der Bücher (Durch- schreibe) halbtags oder als Neben- beschäftigung per 1. April gesucht. .

Schriftl. Angebote unter U95A an den Gießener Anzeiger erbeten.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht übersandte den Generalfeldmarschällen von W i tz l e b e n und von Kluge, die am heutigen Tage die 40jähige Wiederkehr ihres Diensterntritts in die Armee feiern, telegraphisch seine Glück­wünsche und ließ ihnen sein Bild mit einer herzlich gehaltenen Widmung überreichen.

Wegen dringender Lagerarbeiten

bleibt mein Geschäft am

Montag, dem 24, Dienstag, dem 25., und Mittwoch, dem 26. März 1941

/ geschlossen!

Gostau 1. Sturm, Bietern. MaiktslraBe 17

__________________1447 0

Donnerstag, den 27. März 1941, abends 7.15 Uhr, in der Aula des Landgraf- Ludwig-Gymnasiums, Eingang Bismarckstraße 2. Mitgliederabendt

DER DICHTER

Hermann 'Stahl

Gruppe A, Nr. 6

19.80 bis 21.30 Uhr

Orchesterkonzert

Gastdirigent: Professor Hermann Abendroth. Solist: Kurt Stiehler, Violine.

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Wesenheit von Vertretern von Partei und des deutschen Generalkonsuls sowie einer Abord­nung der Auslandsorganisation der NSDAP, eine deutsch-italienische Zusammenkunft zum Stu­dium kolonialer Fragen statt, die sich zu

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Teil deshalb, wett manche Behoben Arbeits­ämter, Reichsnährstand, Reichstreuhänder sich bereits oorKriegsausbruchvor Anforde­rungen gestellt sahen, die der Kriegswirtschaft, wenn auch in anderen Größenverhältnissen, eigentümlich sind; zum anderen Teile, weil alle Vorbereitungen bereits vorsorglich getroffen worden waren. Die Verbrauchsbeschränkungen setzten schlagartig ein, die Maßnahmen auf diesem Gebiet waren des­halb von Erfolg gekrönt, weil sofort eine Behörde da war, die sich der Dinge annahm, und weil das deutsche Volk Disziplin genug besaß, die Notwendig­keit der Rattonierung einzusehen. Der deutschen Be­amtenschaft war die'Aufgabe gestellt, die gewaltige Umstellung des Behördenapparates auf die Not­wendigkeiten des Krieges schnell durchzuführen und sie der Kriegswirtschaft anzupassen. Diese Umstel­lung Hot sich rasch und zielsicher und ohne jede bürokratische Hemmung vollzogen.

Schwierigkeiten waren dabei in Hülle und Fülle zu überwinden: einmal waren die wichtigsten Frie­densaufgaben fortzuführen, zum anderen galt es, d i e L ü ck e n zu schließen, die durch die Einberufun­gen Tausender von Kameraden und die Abgabe er­fahrener und tüchtiger Beamter in die besetzten Ge­biete gerissen worden waren. Einige Beispiele kön­nen hierzu ein sehr eindrucksvolles Bild vermitteln. Im Bezirk der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. mußten beispielsweise über 20 v. H. der Be­amtenschaft ersetzt werden; die Reichspost­direktion Frankfurt a. M. hat auf diese Art rund % ihres Bestandes an Fachkräften verloren. Aehnlich liegen die Dinge bei der Kommunal-, Reichsfinanz- und anderen Verwaltungen. Im Gau Hessen-Nassau haben die Heimatbehörden rund 10000 Kräfte absteilen müssen. Diese Zahl allein spricht für sich; denn der Personalverminde­rung steht eine Erhöhung des Arbeitsanfalles gegen­über, sowohl rein zahlenmäßig als auch nach der Art der Arbeit, die wesentlich schwieriger und kom­plizierter geworden ist. Zu einem ganz geringen Teil konnten diese Lücken durch die Wiederbeschäfti­gung von Ruhestandsbeamten geschlossen werden. Weiterhin wurden Frauen herangezogen, und bei einer Reihe von Behörden macht der Frauen- anteil bereits weit über 7a der Beschäf­tigten aus.

Gern und freudig nimmt der deutsche Beamte jede Belastung auf sich, in dem Bewußtsein, seinen Teil zum Endsieg beizutragen. Mit der gleichen Hingabe dient er der Partei. Von 60 000 Beamten im Gau Hessen-Nassau stehen ungeachtet der zur Wehrmacht einberufenen und in die besetzten Gebiete abgeord­neten Kameraden 35000 in der Partei­arbeit. Non ihnen sind allein 6000 politische Leiter. Diese Männer geben neben der starken dienstlichen Belastung fast restlos ihre Freizeit der Bewegung und damit der Volksgemeinschaft. Ein besonderer Ausdruck dieser Haltung ist die Tatsache, daß die Beamten des Gauss Hessen-Nassau nahe­zu lOOprozentig Mitglieder der NSV. sind und aktiv als NSV.-Walter in ihrem Einsatz

Mit stolzer Freude beging das Memelland die zweite Wiederkehr seiner Rückgliederung in das Großdeutsche Reich. In einer Führertagung der HI. brachte der Reichsjugendführer die Gewiß­heit zum Ausdruck, daß die Jugend dieses Grenz­landes im Osten mit derselben Einsatzfteudigkeit den Entscheidung stampf des Reiches durchstehen werde, wie sie den Kampf*um die Heimkehr ins Reich ge­führt habe.

Der Stabschef der SA. begab sich auf Ein­ladung des Militärbefehlshabers der besetzten nie­derländischen Gebiete, General der Flieger Christian- sen, auf einig5 Tage nach Holland. In Den Haag weilte der Stabschef bei Reichskommissar Seyß-Jnquart. Dann stattete er dem General der Flieger C h r i st i a n s e n einen Besuch ab.

Tür,Die Wurzel unter dem Gras,Der Läufer undDie Heimkehr des

Bergschenke

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Dir sagen unseren werten Gasten für die freundliche Unterstützung besten Dank. oioei

Erich Berndt.

ten Im Volk steht und mit seiner Pflichttreue und dem bereiten Verständnis für jede Notlage der Front der Heimat einen wesenüichen Beitrag leistet.

Aus aller Welt.

Schneesturm über Finnland.

lieber Finnland tobt ein Schneesturm, der zu den stärksten der,.letzten Jahrzehnte gehört. Die gewal, tigen Schneemassen haben starke Verkehrsstörungen zur Folge. In Helsinki mußte der Straßenbahn- und Autoverkehr eingestellt werden. Infolge der starken Verwehungen ergaben sich im Eisenbahn­verkehr starke Störungen.

Todesurteil an einem Verdunkelungsverbrecher vollstreckt.

Am Mittwoch ist der 34jährige Otto Repp aus Hanau hingerichtet worden, den das Sondergericht in Kassel als Volksschädlinge zum Tode verurteilt hat. Repp, ein vielfach vorbestrafter gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hat auf der Straße unter Ausnutzung der Verdunkelung eine körperlich behin­derte Frau vergewaltigt.

Motorwagen aufeinandergeprallt.

In Basel stießen in der Nähe oes.Dreispitzes ein aus zwei Wagen bestehender Zug der Birsek- Bahn und ein ebenfalls aus zwei Wagen bestehen­der Zug der Aesche-Trambahn-Linie infolge falscher WeiHenstellung in voller Fahrt zusammen. Die bei­den Motorwagen wurden völlig ineinander verkeilt. Es gab 37 Verletzte, darunter 18 Schwerverletzte.

Großfeuer in New Orleans.

Auf dem in der Nähe der Stadt New Orleans gelegenen Gelände der Gulf-Refining-Oelgesell- schäft brach ein Großfeuer aus, bei dem zahl- reiche Benzinfässer explodierten. Auch an den vielen Schmierölbehältern fanden die Flam> men reiche Nahrung. Die Feuerwehrleute waren in der Hauptsache damit beschäftigt, einen Tank mit 500 000 Gallonen Oel zu retten. Man nimmt an, daß das Feuer durch Funken eines ladenden Last­wagens entstanden ist. Bereits in der vergangenen Woche wurde New Orleans von einem Großfeuer heimgesucht, wobei ein Schaden von drei Millionen Dollar entstand.

Derunbewachte Augenblick".

In Meerholz bei Gelnhausen zog sich das 7'/r- jährige Töchterchen der Familie Oswald Kanschuß, während die Mutter für einen Augenblick aus der Wohnung gegangen war, schwere Brandver­letzungen zu, die zum Tode führten. In Mittel­buchen bei Hanau bemächtigte sich ein einjähriges Kind in der elterlichen Küche der Essigessenz­flasche und trank daraus. Mit schweren inneren Verbrennun-gen muhte das Kleine einem Hanauer Krankenhaus zugeführt werden. Auch diese Fälle kommen auf das Konto des leidigenunbewachten Augenblicks", vor dem die Mütter, die mit Klein­kindern allein sind, nicht genug gewarnt werden können. Der Augenblick, in dem die Mutter d2n Rücken wenden ließ, fei es nur, um eine ungedul­dig klopfende Nachbarin einzulassen, hat mit seiner Außerachtlassung aller sonstigen geübten Vorsicht schon manchem kleinen Wesen euren qualvollen Tod gebracht.

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Ihre Geschäftsdrucksachen