Ausgabe 
24.3.1941
 
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Montag, 24. März Ml

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l-1. Jahrgang M.70

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GieHenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen rssäss*

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nichtet. Insgesamt versenkte die Artillerie

Streiks in der amerikanischen Rüstungsindustrie

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sank südostwärts Aldebourgh ein weiteres Handels­schiff von rund 3000 BRT. nach Bombenvolltreffer. Stärkere Kampfkräfte belegten in der Rächt zum I s 12. März abermals die Hafen- und Dock -

Jtaqjt erzielte Wirrung noch erheblich verstärkt.

lieber dem Reicksael

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Bett in, 22. März. Das OKW. gibt bekannt: Der Flottenchef Admiral Lütjens als Führer eines Schlachtschiffverbandes meldet als bisherigen Erfolg einer längeren Unternehmung schwerer Seestreitkräfte im RordaNanlik die Versenkung vdn insgesamt 22 bewaffneten feindlichen Handelsschiffen mit zusam­men 116 000 BRT. 800 Ueberlebende wurden dabei von deutschen Schlachtschiffen gerettet. Deutfchss Un- cerseeboote griffen an der afrikanischen

Wieder Britenbomben auf Berliner Wohnviertel.

Berlin, 24. März. (DRB. Funkspruch.) Bri­tische Kampfflugzeuge flogen in der Rächt zum 2 4. M ä r z nach Rorddeulschlcmd ein. Teilkräfte ver­achten, die Reichshauptstadt anzugreifen. Rur ein­zelnen Flugzeugen gelang es, bis zum Stadtkern vorzudringen. Sie warfen ausgrotzee höhe planlos Brandbomben und ver­einzelt Sprengbomben, die ebenso wie am Stadtrand lediglich Wohnviertel trafen. Der entstandene Sachschaden ist gering. Einige Dach- tuhlbrände konnten rasch gelöscht werden. Unter der Bevölkerung sind einige Tote und Verletzte zu be­klagen.

Oer Führer überreicht General­leutnant Rommel das Eichenlaub.

Gute Rachbarschast." Die ULA. gegen Fleischeinfuhr aus den La-Plata-Ländern.

22. März abermals die Hafen- und Dock - »anlagen von Plymouth mit Bomben aller Kaliber. Ausgebreitete Brände entstanden vor allem ihn Südteil des Hafens. Die in der vorhergehenden Macht erzielte Wirkung wurde durch diesen Angriff

Heber dem Reichsgebiet fand bei Tag und bei Macht keinerlei Kampstätigkeit des Feindes statt. Flakartillerie schoß zwei feindliche Flugzeuge, Rachl- gäger und ein Minenräumboot je ein feindliches Flugzeug ab. Der Feind verlor ferner am gestrigen ilage in Luftkämpfen zwei Jagdflugzeuge vom Mu- fster hurricane. Die Verluste des Gegners betrugen Lamit am 21. März insgesamt sechs Flugzeuge, idenen zwei eigene Flugzeugverlusle gegenüberstehen.

Bei dem Angriff auf den feindlichen Geleitzug «an der afrikanischen Westküste haben sich die Unter- leeboote unter Führung von Kapitänleutnant Vesten und kapitänleutnant Schewe besonders

der Streikergewerkschaft, als das Vorspiel für den für Juni angekündigten Generalstreik des N e u- yorkerUntergrundbahnpersonals. Die Neuyorker Stadtverwaltung soll durch diesen Streik gezwungen werden, ausschließlich Arbeiter und An­gestellte einzustellen, die dem Transportarbeiteroer­band angehören. Nach Beendigung des Autobus­streiks ist der volle Betrieb auf sämtlichen stillgeleg­ten Linien wieder ausgenommen worden. Die Ar­beitswiederaufnahme erfolgte, nachdem der Trans­portarbeiterverband in die schiedsrichterliche Bei­legung des Konflikts eingewilligt hat.

Bolivien wehrt sich gegen den Oollarimperialismus.

La Paz, 23. März. (Europapreß.) In einer hitzigen Aussprache des bolivianischen Senats über Differenzen zwischen der Standard Oil Company und der bolivianischen Regierung erklärte Senator Chuquisaca, daß sich Bolivien von den Fangarmen dieses nordamerikanischen Polypen befreien müsse. Diese Frage habe nicht nur einen wirtschaft­lichen, sondern auch einen politischen und sozialen Aspekt. Eine Abordnung der sozialistischen Kam­merabgeordneten erschien im Außenministerium so­wie im Wirtschaftsministerium, um Aufklärung dar­über zu erhalten, warum die bolivianische Regie­rung bei ihren Meinungsverschiedenheiten mit der Standard Oil Company die Intervention des Staatsdepartements in Washington duldete, und weiter, ob die bolivianische Regierung

Admiral L ü t j e n s. (Scherl-Bilderdienst.)

Westküste einen nach England bestimmten, schwer beladenen und gesicherten Geleitzug an. 3n mehr­lagigem zähen Festhalten am Gegner und in immer erneuten Angriffen gelang es den Unterseebooten, elf feindliche Schiffe mit insgesamt 77000 VRT. zu versenken.

3m Verlaufe des gestrigen Tages fügte auch die Luftwaffe der feindlichen Schiffahrt erheblichen Schaden zu. 3nsgefamt fielen etwa 3 1000 BRT. Schiffsraum der Vernichtung anheim. Weitere 6000 BRT. wurden schwer beschädigt. So griffen nördlich Kreta deutsche Kampfflugzeuge in den Machmittagsstunden einen gesicherten Geleitzug mit großem Erfolg an. Ein Tanker modern st er Bauart von 12 000 VRT. stand nach zwei Voll- Ireffern in Flammen und muß als verloren betrach- ftet werden. Ein zweites Schiff von 8000 BRT. «brach durch einen Bombentreffer in zwei Teile aus­einander. Ein drittes Handelsschiff von 6000 BRT.

vernünftigen Gründe für das Verhalten der Vereinigten Staaten vorhanden seien, das in be­fremdendem Gegensatz zu der ständig betonten guten Nachbarschaft stehe.

Auch die uruguayische Presse ist empört.Tribuna Populär" sagt, angesichts solcher Tatsachen sei keine Stimmung für gute Nachbar­schaft vorhanden, um so mehr als der uruguayische Kaufmann wisse, daß der ^^.-Handelspartner stets nicht der gebende, sondern nur der neh­mende Teil sein wolle.Die Politik der guten Nachbarschaft darf nicht nur Theorie bleiben", sagtEl Diario". Das AbendblattMontevideo" schreibt, daß jegliche amerikanische Zusammen­arbeit unmöglich ist, solange dasaggressive Schutzzollsystem" der Vereinigten Staaten weiterbesteht. Lediglich das englandhörige BlattEl Paris" meint, daß die probritische Haltung der USA. Verpflichtungen" für Südamerika nach sich ziehe. (!)

(Presse-Hoffmann-M.)

Berlin, 22. März. (DRV.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht über­reichte am 20. März dem Kommandierenden Ge­neral des deutschen Afrika-Korps, Generalleutnant Rommel, als zehnten Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Generalleutnant Rommel war im Westfeldzug einer der erfolg­reichsten Panzerdlvifions - Komman­deure, der durch heldenhaften persönlichen Ein­satz und Kühnheit in selbständigen Entschlüssen sich in kürzester Zeit den Weg zum Atlantik bahnte und damit der deutschen Führung wesentliche Möglichkeiten zur endgültigen Vernichtung des französisch-englischen Heeres gab.

Hitler zu sehen sowie Reichsauhenminister von Ribbentrop und die übrigen bedeutenden Per­sönlichkeiten des Reiches. Er hoffe, ihnen nicht nur zu begegnen, sondern auch näherzukommen, ebenso wie sie ihn fennenlemen sollten.3ch betrachte es als meine Pflicht, den Führer und feine Mitarbeiter genau kennenzulernen, besonders seitdem wir durch den Dreimächtepakt miteinander verbunden sind."

Außenminister Matsuoka erfiärte weiter, daß der Dreimächtepakt für 3apan da.s größte inter­nationale 3 njf r u m e n t bedeute, an dem es je mitgearbeitet habe. Einige Leute glaubten, er hätte etwas besonderes im Sinne, wenn er sich jetzt nach Deutschland und 3talien begebe, aber er habe nur den einen Wunsch, die Führer Deutsch­lands und 3taliens zu treffen und kennenzulernen. Wenn ihm das auf feiner Reife gelinge, fo würde er darin das größte Geschenk für sein Land sehen. Oftmals", so sagte Matsuoka,entscheidet ein ein­ziger Blick zwischen Staatsmännern bereits über Krieg und Frieden. Das Kennenlernen ist daher etwas Großes." Abschließend fügte der Außen­minister hinzu, daß die Reise auf Einladung der deutschen und der italienischen Regierung erfolge, daß sie aber auch feinem tiefempfundenen Wunsche entspreche. Er nehme gern die Gelegenheit wahr, um sich über Deutschland und Mallen einen per-

geriet in Brand. 3n den Gewässern um Malta er­hielt ein englischer Zerstörer einen Bombentreffer auf das Vorschiff. 3m Seegebiet um Lug- land versenkten Kampfflugzeuge im Bristolkanal südostwärts Pembroke ein Handelsschiff von 4000 VRT. und einen Tanker von 4000 BRT. Ferner

3« Moskau.

Japans Außenminister empfängt deutsche Pressevertreter.

Moskau, 23.März. (DRV.) Arn Sonntagnach­mittag Ist der japanische Außenminister M a t s u - oka auf der Reise nach Berlin mit seiner Beglei­tung in Moskau eingetroffen. Zum Empfang des japanischen Außenministers, dem die Sowjet­regierung v«n der mandschurisch-sowjetischen Grenze an einen Sonderwagen zur Verfügung gestellt hatte, hatten sich auf dem 3aroslawler Bahnhof Vertreter der UdSSR, eingefunden. Von japanischer Seite wurde der japanische Außenminister vom Botschaf­ter Tatekawa und dem gesamten Personal der japanischen Botschaft begrüßt. Zur Begrüßung hat­ten sich ferne;? die Botschafter und Gesandten der^ dem Dreimächtepakt angehörenden Mächte einge­funden. Von deutscher Seite war Botschafter Graf von der Schulenburg mit den Angehörigen der deutschen Botschaft und dey drei Waffenattaches erschienen.

Der japanische Außenminister empfing kurz nach seiner Ankunft in Moskau in der japanischen Bob

Matsuoka in Erwartung seines Zusammentreffens mit -em Führer »Oer Dreimächtepakt für Japan das größte internationale Instruments

ausgezeichnet.

Zm geschloffenen Verband im Atlantik.

Deutsche Schlachtschiffe führen erstmalig in der Leekriegsgeschichte in geschlossenem Ver band eine Operation in den Gewässern des Allan- Ak durch und haben mit dem unmittelbaren Angriff auf die Hauptverbindungslinien des Feindes begon- men.

Die bisherigen Unternehmungen standen unter ft e r Gegenwirkung f a st der gefam t e n feindlichen Schlachtflotte und zahl reicher leichter Feind st reitkräfte. Den- moch gelang es unseren zahlenmäßig unterlegenen Schlachtschiffen, dem Feind imRord-undMit- lelaflantit schwere Schäden zuzufügen.

Ls wurden allein bei einem Angriff auf die v on kanadischen Häfen ausgehenden Geleitwege in kurzer Zeit angesichts in unmittelbarer Rahe «operierender feindlicher Schlachtschiffe 5 D a m pf e r «mit 33 000 BRT. versenkt. An anderer Stelle wur- R>en 16 Dampfer mit zusammen 75 000 VRT. oer-

Die erfolgreiche Atlantik-Operation schwerer deutscher Geestreitkräste.

22 Handelsschiffe mit 116000 ART. versenkt.

nicht auch der Ansicht fei, daß eine Unterwerfung unter den vorgefchlaqenen Schiedsspruch des ober­sten amerikanischen Gerichtshofes unvereinbar ' mit der Rechtshoheit Boliviens.

Buenos Aires, 22. März. (DND.) Die neut ausgetauchten Schwierigkeiten für die Ausfuhr von Fleisch nach den Vereinigten Staaten^ hat in der argentinischen Oeffentlichkeit große Enttäuschung ausgelöst. Presse und Rundfunk erklären, daß die ablehnende Haltung Nordamerikas bem_ Geist der panamerikanischen Freundschaftspolitik völlig wider­spreche. Die zuständigen argentinischen Kreise müß­ten mit größtem Erstaunen erkennen, daß keine

Stockholm, 23. März. (Europapreß.) Einen Bericht über zahlreiche Streiks in der nordameri­kanischen Rüstungsindustrie schickt der Neuyorker Korrespondent derTimes" feinem Blatt. So be­richtet er u. a. von einem Streik in einer Fabrik, die 450 Arbeiter beschäftige, deren Produktionsaus- sall jedoch die gesamte F l u g z e u g i n d u st r i e Kaliforniens lahmleqen könne. In dieser Fabrik würden täglich 30 000 Gußeisenteile her­gestellt, die für die Fabrikation von Flugzeugen in anderen Werken benötigt würden. Die von dem Flugzeugwerke sind die Northop, North-american, Flugzeugwerke sind die Northop, North American, Douglas, Vultee, Lockhead und Boeingwerke. Der Präsident einer dieser Gesellschaften erklärte, der Mangel an Gußeisenteilen habe 'n seiner Fabrik am Donnerstag 18 000 Teile, in einer an­deren Fabrik 8500 Teile betragen. Die Angelegen­heit werde, so schreibt derTimes"-Korrespondent, als so ernst angesehen, daß das Arbeitsministe­rium in Washington einen Vermittler nach Los Angeles gesandt hat, der versuchen soll, den Streik beizulegen.

Auch an vielen anderen Stellen in den Vereinigten Staaten seien, so wird weiter gemel­det, während der letzten Zeit Streiks in Rüstungs­fabriken ausgebrochen, vor allem in solchen Fa­briken die eine Schlüsselposition innerhalb her Rüstungsindustrie einnehmen. Die Behörden nähmen an," daß dies kein Zufall sein. Aus Fort George (Maryland) wird gemeldet, daß ein Fall systematischer Sabotage ausgedeckt worden sei, die feit mehreren Monaten betrieben worden fei. Tausend Arbeiter der American Alumi- nium Company in Los Angeles kündigten für Sonntag den Streik an. Sie fordern eine Lohnerhöhung, Verminderung der Arbeitszeit und Anerkennung ihrer Gewerkschaft als alleiniger Ver­treter der Interessen der Arbeiterschaft. Es besteht die Möglichkeit,daß der Streif sich auf die Flug­zeugfabrik North American Avia­tion in Jngelwood ausdehnep wird, deren Beleg­schaft von 7700 Mann sich darüber enttcheiden will, ob sie sich dem Streik anschließen soll.

Sor einem Generalstreik der Neuyorker U-Bahn.

Washington, 23. März. (Europapreß,) Den jetzt beigelegten Streif des Neuyovfer Autobus- Perlon a l s bezeichnete Michael Quill, der Führer

verweist auf die Reutermeldung vom 19. April 1940, wonach das Schlachtschiff©neifenau" von nor­wegischen Küstenbatterien oerfenft wurde. Ebenso habe sich damals das führende norwegische Oberkom- mando in seinem Bericht Nr. 3 vom 12. April dieser englischen Lüge angeschlossen und behauptet,Gnei- senau" sei hn Oslo-Fjord versenft worden. Auch das SchlachtschiffScharnhorst" habe Reuter infolge Volltreffer britischer Bomber als verloren gemeldet. Die Welt erhalte mit dem jüngsten Eingeständnis Reuters den weiteren Beweis für die Unwahr« fcheinlichfeit der englischen Erfolgs­meldungen und für die Richtigkeit der deutschen militärischen Berichte.

Wertvollstes Kriegsmaterial ging auf M ere^sgrund.

Lissabon, 21 Mär;. (DJtB. Funkspruch.s Wie aus Reuyork gemeldet wird, hatten nach Aus­sagen von Ueberlebenden, die von dem deutschen Schlachtschiffverband im Atlantik versenkten eng­lischen Handelsdampfer wertvoll st es Kriegs­material, darunter Flugzeugtelle und ^Munition an Bord.

Schlachtschiffe bisher 22 bewaffnete feind­liche Handelsschiffe mit zusammen 116000 Bruttoregistertonnen.

Scharnhorst" undGneifenau"im Atlantik.

Die Reuter-Meldung, daß die deutschen Schlacht­schiffeS ch a r n h o r st" undG n e i s e n a u" im Atlantik operierten, erinnertNorsk-Telegramm- Büro" daran, daß der englische Nachrichtendienst diese beiden Schiffe bereits zur Zeit der Norwegen- aftion als verloren gemeldet habe.Reuter be° B damit also, daß die ftüheren englischen Mel-

_ n unwahr waren." Die Osloer Agentur

Oie Lleberraschung.

Von unserer Berliner Schnftleitung.

Das Echo der Artillerie-Salven im Atlantik kommt der, Wirkung einer Weltsensatton gleich. Während noch in London die amtlichen Stellen und die Presse während des Samstag sich totstell- ten, brachten schon die amerikanischen Blätter die Meldungen über das Auftreten eines Geschwaders schwerster deutscher Seestreitkräfte im Atlantik und über die Versenkung von 116 000 Tonnen in riesigen Ueberschriften. Diese selbst für amerikanische Der- hältnisse ungewöhnlich starke Hervorhebung des Er­eignisses ist voll berechtigt. Denn zum erstenmal sind hier Schlachtschiffe vernichtend auf denjenigen britischen Verbindungslinien auf getreten, auf denen die englischen Geleitzüge aus Kanada, Südafrika, Australien und Südamerika, Geleitzüae also mit den wichtigsten Dersorgungsgütern, zu laufen pfleg­ten. Der blitzartige Vorstoß deutscher Großkampf« schiffe bringt naturgemäß in dieses englische Linien­system die größte Verwirrung, nachdem schon wie­derholt U-Boote auf diesen Strecken reiche Beute gemacht hatten. Gerade die Tatsache, daß die Un­ternehmung der deutschen Schlachtschiffe trotz der Gegenwirkung der feindlichen Schlachtflotte und zahlreicher leichter Streitkräfte erfolgte, wie der amtliche Bericht betont, läßt wieder einmal für alle Welt die Phrase von dermeerbeherrschenden eng­lischen Flotte" im rechten Licht erscheinen.

Erst am Samstagabend hatte man sich in Lon­don von dem Schrecken über die neue englische Der-

chafl die deutschen Pressevertreter, um ihnen einige Erklärungen abzugeben. Mit großer Freude und mit großen Erwartungen habe er die , , Reise angetreten. Besonders erfülle es ihn mit Be- sönlichen Eindruck zu bilden und zu sehen, friedigung, daß er GelegenhÄt finden werde, wie Deutschland und 3talien ihre gewaltige Auf- Deutschlands großen Führer Adolf!gäbe auf dem Wege zum Siege bewältigen.