Ausgabe 
24.2.1941
 
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Kassenwart und dem Führerrat Entlastung und dankte ihnen für ihre selbstlose Arbeit. Er bestätigte den Ortsvereinsführer Hans Werner in feinem Amte, der wiederum feine Mitarbeiter bestätigte. Kreisverbandsführer K. H. Kuhl forderte zu reger Teilnahme an den Handelskammerprüfun-gen auf. Im Laufe des März wird ein Frühjahrs-Vereins­wettschreiben durchgeführt werden.

Dornotizen.

Tageskakender für Montag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Im Schatten des Berges". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Re- gine". Oberhessischer Kunstverein: 17.30 bis 18.30 Uhr Ausstellungen im Stadttheater und im Turm­haus am Brandplatz.

Glasp'aketten für die WH W.-Sammlung.

Bei der 6. Reichsstraßenfammlung am 1, und 2 März gelangen durch die SA., ff, NSKK. und das NS.-Fliegerkorps 20 Gablonzer Glasplaketten zugunsten des Kriegs-WHW. zum Verkauf. Die prächtigen Glasplaketten zeigen Köpfe berühmter Männer. (Scherl-Bilderdienft-M.)

lein entschlossener Männer an des Reiches Wieder­aufstieg glaubten. Heute habe die Partei unter der einzigartigen Führung Adolf Hitlers nicht nur Deutschland in allen seinen Stämmen geeinigt, son­dern es auch zu der Stellung gebracht, die ihm^in dieser Welt zukomme. Auch in diesem Kriege stan­den die deutschen Studenten wieder auf dem Plane. Das mögen die Ritterkreuzträger beweisen, die aus den studentischen Reihen hervorgegangen seien. Und so fei mit dem völligen Neubau der studentischen Erziehung auch die große Tradition nicht verlassen worden, die den Studenten zum Kämpfer für sein Volk schon immer gemacht habe. Damit erwachse allen denen, die heute in der Heimat ihre Pflicht zu tun hätten, die besondere Verpflichtung, diese selbst­los und hart gegen sich selbst zu erfüllen. Dereinst solle man nicht sagen können, das deutsche Akade- mikertum habe in diesem größten Entscheidungs­kampfe eines Volkes versagt, Dies müsse jedem deutschen Studenten dieser Generation immer wie­der oberstes Gesetz sein:Unser Können und unsere Arbeit gehört der Nation."

Anschließend kamen die Gesetze des deutschen Stu­denten zur Verlesung, und darauf wurden die neuen Kameraden durch Handschlag und Ehrenwort auf den Führer und den NSD.-Studentenbund verpflichtet.

Der Vertreter des Kreisleiters richtete dann an die jungen Studenten noch einige Worte, in denen er sie ermahnte, jederzeit ihre ganze Kraft für Deutschland einzusetzen und nichts für sich selbst zu verlangen. Alles, was wir schaffen würden, sollten wir für den Führer schaffen, denn Deutschland sei Adolf Hitler und Adolf Hitler sei Deutschland.

Der Gruß an den Führer beendete die eindrucks­volle Weihestunde.

Kleine Arbeiten, die Freude machen.

Das Fröbelseminar veranstaltete anläßlich der Abschlußprüfung der Kindergärtnerinnen und Kin­derpflegerinnen am gestrigen Sonntag im Schul­haus Gartenstraße eine Ausstellung der Wertarbei­ten der Schülerinnen. Trotz der Beschränkungen in der Materialauswahl für diese kleinen Arbeiten l>atten sich die Mädchen sehr findig in der Ver­wertung von Resten und alten Sachen erwiesen.

Aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen des Fröbelseminars wurden vor allem praktische Gegen­stände und Spielsachen angefertigt, die viel Geschick­lichkeit, Schönheitssinn, und Fardensreude verr.eten

Gleich am Eingang fielen holzgeschnitzteBildchen- ständer und Zisrkästchen zum Aufbewahren von Briefmarken, Schmuck oder anderen kleinen Dingen des Alltags auf. Auf dem nächsten Tisch lagen viele Gegenstände aus Bast, kleine Schälchen und Vasen aus Ton, in geschmackvollen Form en und Farben gehalten, die lediglichwom Töpfer gebrannt worden waren, aus. Sehr geschickt und sauber ausgearbei­tet mären verschiedene Holzarbeiten, vielfach Laub­sägearbeiten, wie z B. einige Briefständer oder andere Schmuckkästchen, sowie größere Spielsachen. Dazwischen lagen einige gefällige Geldtäschchen mit Reißverschluß und Bucheinbände aus Leder­resten, kleinere und größere Zierkästchen in Klebe­arbeit sowie mehrere schöne Buchzeichen aus ge­webten Perlenschnüren. Unter den Spielsachen fie­len eine aus massivem Holz gearbeitete Lokomotive mit mehreren Wagen, mehrere Tierfiguren und vor allem eine moderne Kaserne mit Garagen und Flugzeughallen auf, ein naturgetreues Modell, das mit Flugzeugen und einem kleinen Personenwagen mit allen Einzelheiten ausgestattet war. Besondere Geschicklichkeit stellten zwei völlig aus Papier hev- gestellte Pärchen dar, von denen das Schwälmer Bauernpaar in bunter Tracht besonderen Anklang sand.

In einer anderen Abteilung hatten die Kinder­gärtnerinnen ihre Schneiderkunst dargestellt und an Schürzchen und Kleidchen, vielfach in ganz einfacher Machart und schönen Paßformen, auch die Verwen­dung älterer Kleidungsstücke demonstriert. Die Ausstellung der Kindergärtnerinnen bestand zum großen Teil aus Weißzeug- und Strickarbeiten, wie sie für das Kleinkind gebraucht werden. Unter den Spielsachen fielen die Puppenstübchen mit einer bis ins Kleinste gehenden Ausarbeitung auf. Daneben befanden sich Spielsachen aus Papier und Pappe, Klebesachen als Anschauungsmaterial für die Klei- j nen, Tierchen aus Wachstuch, Bilderbücher und Blumen und Blätter heimischer Kräuter und ! Blumen.

Sicherstellung der Hausinstandsetzungen

Vergehen geahndet wurde Das Nachspielen vor fünf Minuten bringt den Blau-Weißen bann notl einen dritten Erfolg ein Nachdem Luther einen Bombenschuß knapp über die Latte gejagt hat, ij; es Koch, der sich endlich einmal auf fein Könner besinnt, in schnellem Spurt die Verteidigung Hinte: sich läßt und an dem sich vergeblich streckenden Tod Wächter vorbei den den endgültigen Sieg bedeutm- den Treffer erzielt.

Meisterin im Geräteturnen.

Deutsche Meisterin im Gerätturnen wurde it Passau Charlotte Walther (Leipzig) mit 131,5 Punkten vor der Titelverteidigerin Gretchen Sievern (Äiel) mit 130,0 und Alma Hand (Köln) mit 129.5 Punkten. Im Reichswettkampf der jüngeren Turne- rinnen siegten Ursula Seitz (Hamburg) und Heisi Kienzl (München) mit je 105,5 Punkten.

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Fastnacht.

Fastnacht hat nichts mit Fasten und Entbehrun­gen zu tun, sondern hängt mit dem mittelhochdeut­schen Zeitwort vasen = umherschwärmen zusammen; im Westfälischen sagt man auch richtiger Fasnacht. Der Volkshumor hat in Süddeutschland einzelnen Tagen der Fastnachtswoche ihre besondere Namen gegeben; so spricht man vom gumpigen Donners­tag (gumpen = lustig springen), vom pframigen Freitag (pframig = rußig, vom Bestreichen des Ge­sichts zur Maskierung mit Ruß), vom schmalzigen Samstag, vom Herren-, Bauern- und Narrenfast- nacht am Sonntag, Montag und Dienstag.

Unsere Altoorderen hatten alle ihre Gebräuche und Festlichkeiten auf Naturvorgänge und Natur­erscheinungen begründet; das Christentum hat sich die alten vorchristlichen Bräuche vielfach dienstbar gemacht und sie kirchlich verbrämt. Der Februar ist auch der Monat der Faschingszeit, die mit der Fastnacht zu Ende geht. Unter Fastnacht hat man eigentlich den Abend oder die Nacht vor Aschermitt­woch zu verstehen, deshalb nennt man vielfach diese Nacht auch dieechte" Fastnacht. Allmählich hat man den Namen auf die ganze Woche vom Don­nerstag bis Aschermittwoch ausgedehnt. In dieser Zeit hatte man sich für die von der Kirche ange­setzte 40täg{ge Fastenzeit noch einmal gütlich zu tun mit Gelagen, Possen, Maskeraden, woraus in An­lehnung an die altgermanische Sitte des Winter- austreibens der Karneval entstand, in Süddeutsch­land und in der Ostmark Fasching genannt.

Allerlei Volksbräuche, die an die Fastnacht an- knüpfen, bedeuten Erinnerungen eines alten ger­manischen, auf Donar und noch mehr auf seine Ge­mahlin Frigg (Freya) sich beziehenden Festes, an dem eine Vorfeier des Frühlings, des Endes des eigentlichen Winters, stattfand. Im Hinblick auf den häuslichen Wohlstand muß, fo glaubte' man, die Hausfrau zur Fastnacht recht vielerlei kochen, sieben- ober gar neunerlei Speisen, so wirb bas ganze Jahr hinburch Ueberfluß im Hause fein. Kein heidnisches Germanenfest ohneFastesfeuer". So flammten nach uralter Sitte auch zur Fastnacht, ber Zeit ber zu- rückkehrenben Sonne, auf ben Bergen bes sübwest- lichen Deutschland) bic abenblichen Feuer auf. Dieses Funkenfeuer sollte bas roieber aufftrebenbe Him­melsgestirn unterstützen unb bas Winterkorn wecken.

Nur an bas zuständige Finanzamt.

Anträge und Anfragen in Sachen ber Kinder­beihilfe werden ausschließlich durch das zuständige Finanzamt erledigt. Richtet ein Haushaltungsvor­stand seine Eingabe anderswohin, so wird sie von dort an das zuständige Finanzamt weitergeleitet. Dadurch tritt eine erhebliche Verzögerung in der sachlichen Bearbeitung der Anträge und Anfragen ein. Es ergeht deshalb an alle Haushaltungsvor-- stände die dringende Bitte, sich in allen Fragen, die die Kinderbeihilfe betreffen, trur an das für ihren Wohnsitz zuständige Finanzamt zu wenden.

Veryflichtungsavens des NSO.-Gtuden eibundes

Gruppe Universität Gießen.

Am Freitag veranstaltete wie uns berichtet wird die Gruppe Universität Gießen des NSDStB. einen Verpflichtungsabend für die Erst- semester. Einleitend begrüßte der derzeitige Amts­vertreter des Studenkensührers die Anwesenden und betonte besonders, daß er sich freue, auch einen Ver­treter des Kreisleiters bei diesem Abend begrüßen zu können.

Danach wurde ein Kapitel aus Rosenberg, Mythos des 20. Jahrhunderts" über Schule unb Erziehung verlesen. Hieran knüpfte Kamerab Wolf­gang T r a n s ch e l als Amtsoertreter bes Stuben- tenführers in längeren Ausführungen an. Er stellte babei heraus, daß die Begriffe Ehre, Freiheit, Vaterland feit mehr als zwölf Jahrzehnten die Richt­linien jeder studentischen Arbeit gewesen seien und daß für sie in jedem Kampfe ber Nation Stubenten gefallen feien. Zu einer kurzen Ehrung ber Toten ber Universität aus bem Weltkrieg, zu Ehren ber gefallenen Kämpfer um Deutschlanbs Wiederaufstieg unb als Ehrung für bie gefallenen Helben bieses Krieges erhoben sich die Anwesenden eine Minute von ihren Plätzen Weiter Zährte Kamerad Transchel aus, daß sich der Student auch immer ber Verpflich­tung bewußt sein solle, bie ber Name Horst Wessel bebeute, benn biefer sei wohl einer ber besten unb größten Stubenten gewesen; er habe als Student unb Nationalsozialist feine Treue zum Führer unb feinen Glauben an Großbeutschland in einer Zeit mit seinem Tobe besiegelt, ba nur ein kleines Häuf-

OJl.-tfport

als solches kann man es schon bezeichnen, wenn ge-

tenbes «Bein in bie Schußrichtung gehalten werben

bergauf und drängen sofort Ehe die Gießener Hin­termannschaft im Bilde ist. fallen zwei Tore für bie Bissenberger, unb zwar aus einem Eckball und einem Deckungsfehler. Mit stürmischen Angriffen erroibern bie Gießener. Sie können jeboch vor dem Tore mit den harten Verteidigern nicht fertig wer­ben. Einen Strafstoß verwandelt Godglück zum 2:1. Ueberraschend fällt bas britte Tor ber Biffenberger, bei einem weiten Verteibigerfchlag bleiben die Gie-

kann unb bamit ein sicher erscheinenber Erfolg ver- hinbert wirb. Selbst bie von Luther gefürchteten

Der Eiskunstlauf-Reichssiegerwettbewerb für Hi­nteren endete in G^rznisch Partenkirchen mit ein?n Wiener Erfolg. Rubi S e e l i g e r kam mit Platz' Ziffer 6 unb 173,1 Punkten auf ben ersten Platz r*r Franz Zelger (Wienl 12/168,3 P., Bert Aschenbrei:' ner (Berlin) 13/166,9 P., Rodert Unger (Nürnberg 20/161,2 und Hans Schwarz (Essen) 29/155,1 P.

schäften.

Bei ben SA.-Skiwettkämpfen in Garmisch-Partcr- kirchen gewann am Sonntag Rubi Gehring (tfl Arolsen) ben Sprunglaut mit drei 49-Meter-Sprü^ gen. Im 18-Kilometer-Mannschaftslauf, ber von 5*

Bei ben Wintersportkämpfen in Villach gewann ber Riesenqebirgler Hans Lahr bie Kombination Langlauf/Svrnnalauf unb bamit auch den Ehren­preis bes Führers. Mit zwei 50 Mster-Spruncin war Lahr bester Kombinationsspringer Heinri- Palme (Polizei) gewann am Sonntag ben Swr- sialsprungsoul mit Note 221 0 (68,5 + 74 Meteks nor Heinrich Ktevstr (WH./Oberstdorf) und Pa " Schneibenbach (WH /Aschberg).

Schwebens Eisschnelläufer siegten in Stockh^n im 3'{tägigen Länderkamps aegen Deutschland iril 609.303 zu 654.542 Punkten. Der beste Einzellauf war ber schwedische Weltrekorbmann Seyffarth, &I?I am Schluß tag über 10 000 Meter einen neuen La.n> besreforb aufstellte.

, Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr 16 bis 17 Uhr. SamstagncH mittags geschloffen.

benn auch nicht aus An ber zu weit aufgerückten (Qäjteoerteibigung vorbei kann Luther mit einer weiten Vorlage von Greven auf 2:1 erhöhen Als Letsch, sich bei einem Gebränge um seine eigene Achse drehenb, ben Ball wegbeförbern will, wirb er von bem Halbrechten mit beiben Hänben in bas Tor gestoßen, was ben Schiri zu einem Freistoß veranlaßt. Regelrechtes Angehen bes Torwächters hätte hier zu einem Erfolg geführt, während bas

Strafstöße können auf biefe Weise abgewehrt wer­den. In ber 35. Minute kommen bie Gastgeber

richter eingesprungenen Schiebsrichters konnte man Verlaufs ausscheiben muß. Trotz biefer Schwächung nicht einig gehen, ba er bei feinen Entscheibungen läßt 1900 nicht locker Die zehn Mann wehren sich offensichtlich bie Gießener benachteiligte i mit aufopferndem Willen gegen bie ungestümen

Spielverlauf Die Bissenberger spielen zuerst Angriffe ber Burgsolmser Der Lohn hierfür bleibt

6. WiimrlamyWele oer eitler «jnoent

In ben Tagen vom 23. Februar bis 2. März kommen 1800 Jungen und Mädel nach Garmisch Partenkirchen um hier auf den olvmpischen Kampfplätzen ihre Meister im Skl' und Eislauf zu finden Diese 6 Wimerkampfsptelc der Hitler-Jugend 1941 ragen aus der Ebene eines nationalen Spott» festes weit heraus, denn in diesem Jahre kommen auch die Jugendmannschaften be» freunderer Nationen, um an Den Wetikämp» fen leilzunehmen Neben den italienischen Jungfaschisten die schon im letzien Jahr in Garmisch zu Gast waren, sind Jugendmann» schäften aus Bulgarien. Norwegen, Portugal. Rumänien, Spanien, der Slowakei und Un­garn frei Einladung des Reichsjugendfübrers gesolgi

Während die ausländischen Gäste im Rahmen dek Zugendmeisterschaften in der Alpinen Kombination, am Langlaus, Sprin­gen und teilweise auch an einem Etsbockev- turnier teilnehmen sind für die Hitlerjungen noch ein Geländelauf und für Zungen, Mädel und Jungvolk Eiskunstläufen ausgeschrieben

Dom Wintersport.

In Garmisch-Partenkirchen endete bas erste Vor- schlußrunbenspiel im Eishockey-Länberturnier nvt einem überraschenden Sieg ber Schweben über bi? Schweiz mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). In ber beutfdjH Frauenmeisterschaft im Kunstlauf sicherte sich dir Titeloerteidigerjn Lydia Beicht in ber Pflicht ein? klare Führung?

Deutschlanbs Eishockeyspieler gewannen am Samstagabend beim Garrnisch-Vartenkirchener Län­der turnier ben Vorschlußrunbenkarnpf gegen Ungnn mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) Toren und qualifizierten sich bamit für bas Endspiel gegen Schweden.

Mit einem großartigen beutschen Sieg endete da- Eishockey-Länderturnier in Garmisch-Parlenkirchein Die beutsche Mannschaft wuchs im Endspiel über sich selbst hinaus unb bezwang bie favorisierte Mann­schaft Schwedens mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) Toren. 3m Kampf um ben britten Platz siegte bie Schweiz mit 4:2 (2:0, 1:171:1) über Ungarn.

Die Münchnerin Lydia Beicht verteidigte iii Garmisch-Partenkirchen ihren Titel als deutsche Eis- kunstlaufmeisterin erfolgreich. Sie hatte schon noch ben Pflichtübungen einen klaren Vorsprung, den st? natürlich in ber Kür nicht einbüßte.

*

In ber Ski-Melbestaffel ber SA. triumphierte bei ben Hochlanbmannschaften bie Wehrmacht, bie durch bie Gebirgsjägermannschaften von Garmisch un) Norwegen bie beiden ersten Plätze belegte. SD Grupve Sudetenland siegte bei ben Mittelgebirss?- unb Leibstandarte München bei ben Flachlandmanm

Ergebnisse der Vezirtsklasse.

Tschammerpokalspiele.

Luftwaffe VfL. Marburg 1:0 Naunheim Watzenborn-Steinberg 7:1 Steinborf Sportfreunbe Wetzlar 5:0 Löhnberg Wetzlar 05 1:4 kriegsmeisterschaflsspiete

Burgsolms 1900'1:3

Bissenberg VfB.-Reichsbahn 3:3

Die Luftwaffe gewann verbient, gemessen an ben herausgespielten Torgelegenheiten. Die Schußun­sicherheit ihres Sturmes war jeboch ungeheuer. Die besten Torgelegenheiten wurden verschossen. Als Marburg in ber zweiten Halbzeit alles auf eine Karte setzte und mit allen Mannen stürmte, hatte bie Luftwaffe kurz vor Schluß Glück, als ein ver­hängter 11 Meter baneben getreten mürbe.

In Naunheim führten bie Platzbesitzer schon mit 3:1 Toren. Es ist auffallenb, daß gerade in Naun­heim die Steinberger weit unter ihrer Form spielen.

Die Ueberraschung bebeutet die Höhe ber Nieber- lage ber Sportfreunbe in Steinborf. Die Sport­freunde verloren verdient und bekamen zu allem Ueberfluß noch zwei Leute, bie sich nicht beherr­schen konnten, herausgestellt.

Die Wetzlarer hatten schwerer zu kämpfen, als bas Refultat vermuten läßt. Die technische lieber» legenheit gab jeboch letzten Enbes ben Ausschlag.

Die 1900er hatten Lippert in ber Verteibigung, ber mit in erster Linie für ben Sieg ber 1900er zeichnet. Das Spiel war für bie 1900er sehr schwer, ba bie Burgsolmser sich roieber durch ungeheure Härte auszeichneten.

Mißverstänbnisse ber Hintermannschaft kosteten bie VfB.er einen Punkt. Ein burdjaus vermeidbarer Unterschied

Unentschieden in Bissenberg.

Die Hoffnungen, die man mit Recht auf das überraschend zum Führungstreffer. Eine Flanke Spiel in Bisfenberg gesetzt hatte, wurden enttäuscht, bes Linksaußen hält ber Mittelstürmer an, läßt ben Da Leutheuser als Mittelläufer nicht zur Verfügung | angreifenben Verteibiger ins Leere laufen unb ftanb, hatte man als rechten Läufer einön Ersatz- schießt unhaltbar ein. Dies spornt bie Blau-Wei- mann eingestellt, ber jedoch nicht bie körperlichen! ßen wieder etwas an, unb trotz zahlreichster Ver- Voraussetzungen für ein berartiges Spiel mit-1 teibigung gelingt es Luther fünf Minuten später, brachte. Die Folge hiervon war eine Unsicherheit einen Nachschuß wuchtig einzuschießen Nach bem ber Hintermannschaft ber Gießener, bie für bas Wechsel entbrennt ber Kampf von neuem Die Gast- Enbrefultat ben Ausschlag gab. Wohl zeigten bie' geber bringen eine immer härter roerbenbe Gang­VfB.er bas gefälligere Spiel unb konnten roäbrenb ! art ins Spiel, bie zur Folge hat, baß bas Spiel bes ganzen Spieles eine leichte Feldüberlegenheit mehr unb mehr an Mert verliert. Ein Onfer biefer herausspielen, bie jeboch für ben Sieg nicht reichte. Spielweise wird Kraft I., der, von dem Mittelläu- Mit der Leistung des für ben angesetzten Schiebs-1 fer absichtlich getreten, für bie Dauer bes weiteren

bie Sicherstellung notmenbiger Jnstandsetzungs- arbeiten sowohl in ben Räumen, die bem Geltungs­bereich bes Reichsmietengesetzes unterliegen, als auch in solchen Räumen, bie dem Reichsmietengesetz nicht unterliegen, sich insbefonbere auf die Schäden er­strecken wird, bie infolge Frostes unb ungenügender Beheizung entstauben finb unb deren Beseitigung besonders' dringlich ist. Instandsetzungen, die nur einheitlich für ein Gebäude vorgenommen werden können, z. B. Beseitigung von Rohrbrüchen, Män­gel ber Zentralheizung, sollen auch bann auf An- orbnung ber bestimmten Stelle vorgenommen wer­ben, wenn es sich um Geschäftsräume handelt, durch die Beseitigung der Schäben jeboch Wohnraummie­tern Abhilfe zuteil wirb.

Damit ist sichergestellt, baß im Interesse ber Er­haltung bes Volksgutes notwendige Jnstandsetzungs- arbeite'n auch dann durchgeführt werden, wenn der Besitzer selbst den Auftrag nicht dazu gibt. Dem Handwerk wird es also vor allem obliegen, der­artige Schäden sofort nach Auftragserteilung zu be­seitigen.

Am 15. Januar 1941 erließ bie Reichsregierung das Gesetz zur Aenderung des Reichsmietengefetzes. Nach der neuen Fassung bes § 6 bes Reichsmieten­gesetzes kann danach, wenn ber Vermieter bie Aus­führung notmenbiger Jnstandsetzungsarbeiten unter­lassen hat, eine von ber Obersten Lanbesbehörde zu beftimmenbe Stelle bie sachgemäße Ausführung ber Jnstandsetzungsarbeiten burch geeignete Anorbnun- gen sichern. Sie kann insbefonbere anorbnen, daß bie Mieter einen entsprechenben Teil bes Mietzin­ses nicht an den Vermieter, fonbern an die Stelle selbst ober an eine anbere Stelle zu entrichten haben, ober baß sie bie Arbeiten selbst ausführen und einen entsprechenben Betrag bes Mietzinses einhalten können. Der Betrag darf aUerbings einen vorgeschriebenen Hunbertsatz ber Miete nicht über­schreiten. Auf Räume in Gebäuben, die lediglich Geschäftsräume enthalten, sowie auf Räume und Gebäude, die bem Staat, ber Partei ober einer Körperschaft bes öffentlichen Rechts gehören, findet das Gesetz keine Anwendung.

Aus der amtlichen Begrünbung des Reichsarbeits­ministers zu diesem Gesetz ist nun zu ersehen, baß

ßener Verteidiger stehen, unb der dazwischenspur- tenbe Mittelstürmer kann ungehindert einschießen. Nachdem Fröhlich zwei klare Torgelegenheiten aus­gelassen hat, ist Halbzeit. Die zweite Hälfte sieht die VfBer bei einem verzweifelten Ansturm. Der Druck ist groß. Fröhlich kann auf 3:2 verkürzen, unb bann ist es Ehmann, ber nach Innen kurvend in einem Alleingang den Ausgleich erzielt. Als kurz vor Schluß Funk im Strafraum gelegt wird, gibt ber Schiebs- richter unverftänblicherweise Sti^lfstoß. Den scharfen Schuß Gobglücks kann ein 23cnvibiger mit Kopfab- wehr klären. Bei Schlußpfiff hat Bissenberg ein glückliches Unentschieben erzielt.

Burgsolms 1900 1:3 (1:1).

Die Blau-Weißen konnten auch bas Rückspiel gegen Burgsolms siegreich gestalten. Hauptsächlich aber nur, weil biesmal alles von Anfang an mit bem nötigen Eifer bej der Sache war. Dies war aber auch erforderlich, denn die Gefährlichkeit ber Burgsolmser auf eigenem Gelänbe ist zur Genüge bekannt. Unb ba noch verschiebens Rauhbeinigkeiten einzelner Spieler hlnzukarnen, ist der Erfolg um \o höher einzuschätzen7

Der Anstoß ber Blau-Weißen bringt biefen gleich eine aussichtsreiche Chance. Kraft II. verlängert bie Vorlage von Greven zum Linksaußen Koch, dessen Flanke bringt Schellhaas in günstige Schußposition, bie biefer jedoch nicht auszuwerten weiß. Diese ge­glückte Anfangsaktion verleiht den Blau-Weißen starken Auftrieb, und bie Platzbesitzer müssen sich in der ersten halben Stunde das Spielgeschehen von den Gästen diktieren lassen. Hierbei haben sie großes Glück, daß es zu keinen Erfolgen kommt. Denn nur

rabe noch in letzter Sekunde hier unb ba noch ein ret-^ Mannschaften bestritten würbe, siegten die Gebirge tenbes ,Bein in bie Schußrichtung gehalten werben jäger Norwegens.