Ausgabe 
24.1.1941
 
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Pflege der Kameradschaft utrb zur Pflege der sol-1 datischen Tradition verbreitet war, ist ein Beweis I

Vier lote bei einem hauseinslurz in Salerno.

bk schliefen, wurden unter den Trümmern be-

Äus den TrümMern wurden vier Personen als Leichen geborgen.

Vier Tote bei einem Deckeneinsturz in Pavia.

In der Nähe von Pavia stürzte nachts in einem Bauernhaus die Decke ein, da auf dem Dachboden übermäßig viel Neis gelagert war. Bier Personen,

weckte, und seine Auffassung vom Staat, wie sie in seinemAntimacchiavelli" und seinem bekannten AusspruchDer Fürst ist der erste Diener seines Staates" zum Ausdruck kommt. Dann erstattete der Vizepräsident Geh. Justizrat Professor Dr. H e y - mann den Jahresbericht. Professor Dr. Defant

Kameradschaften gehören, wie die älteste Krieger­kameradschaft Wangerin, die im Jahre 1786 gegründet wurde, dem NS.-Reichskriegerbund an.

Festsitzung der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

ebenfalls von den Schneemassen erfaßt. Mehrere Personen wurden 600 Meter weit mitgerissen. Sie konnten sich erst in letzter Minute retten.

Drei Schifahrer von einer Lawine getötet.

In den waadtländischen Alpen ging eine riesige Lawine bei Föhnwetter unweit von ChätelSt. Denis zu Tal, als eine Gruppe von Schiläufern ihren Weg kreuzte. Drei Alpinisten wurden von den Schneemassen begraben.

Grippe-Epidemie in Schweden.

Schweden wird von einer Grippe-Epidemie heimgesucht. Aus verschiedenen Provinzstädten wer­den täglich bis zu 50 Erkrankungen gemeldet. In Stockholm macht sich bei den Banken und Post­anstalten eine große Personalknappheit bemerkbar. Stellenweise ist einM u n d s ch u tz" eingeführt worden. Straßenbahnschaffner, Kellner, Bankbeamte

__________ _____________, .... _______ ! In der Nacht zum Donnerstag stürzte in Eastel- für'das im Deutschen lebende Soldatentum. Diese San-Lorenzo (Salerno) ein vierstöckiges ..... '" *" "" "" - Haus ein uni), begrub die Einwohner unter sich.

Aus alter Welt.

General von Eonta f.

Im Alter von 84 Jahren starb in Frankfurt a. O. General der Infanterie a. D. v o n C o n t a. Seine Laufbahn begann als Fähnrich im Westfälischen Infanterie-Regiment Nr. 23. Dann war er Adju­tant der 37. Infanterie-Brigade und Kompanie- chef im Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95. Beim Generalkommando des XVI. Armeekorps im Infanterie-Regiment Nr. 98, im Garde-Grenadier­regiment Nr. 5 und im Infanterie-Regi­ment N r. 116, tat er in den folgenden Jahren Dienst, um 1907 Kommandeur des Füsilier-Regi­ments Nr. 80 zu werden. Als Generalmajor kom­mandierte er die 18. Infanterie-Brigade und wurde im Januar 1914 Generalleutnant und Komman­deur der 1. Division in Königsberg. Seine Division führte er in den Schlachten bei Tannenberg und an den masurischen Seen zum Siege. Mit seinen ost- preußischen Regimentern kämpfte er in den Kar­pathen, erstürmte den Zwinin und machte den Sie­geszug durch Galizien und Polen mit. Ende Juli 1916 wurde General v. Eonta Kommandeur des neu aufgestellten Karpathen-Korps. Seine Leistun­gen wurden im Oktober 1916 durch den Orden Pour le mdrite anerkannt. Mit dem IV. Reserve-Korps nahm er an der großen deutschen Frühjahrsoffen- sioe 1918 teil. Am 24. März wurde ihm in Aner­kennung der hervorragenden Leistungen der ihm unterstellten und von ihm mit großer Tatkraft ge­führten Truppen das Eichenlaub zum Pour le msrite verliehen. Am 18. August 1918 erwarb sich General v. Eonta neue Verdienste in den schweren Abwehrkämpfen. Seine energische Führung wurde durch die Verleihung des Kronen-Ovdens 1. Klasse mit Schwertern belohnt.

Ivojähriges Bestehen von Kriegerkameradschaften.

Im Jahre 1941 können 25 Kriegerkame- Professor Dr. Richard Schorr, die B r a d l e y - i bisher durchweg noch keinen ernsten Charakter an- r a d s ch a f t e n auf ein hundertjähriges Bestehen Medaille, die von dem ordentlichen Mitglied genommen, greifen jedoch überdurchschnittlich schnell zurückblicken. Diese Kameradschaften wurden im der Akademie, Arthur von Auwers> aus Anlaß1 um sich. Stockholmer Aerzte sprechen von einer Jahre 1841 von gedienten Soldaten ins Leben ge- seines 50jährigen Doktorjubiläums im Jahre 1912 täglichen Verdoppelung der Erkrankungen und rufen. Die Tatsache, daß schon damals das Streben für Hervorragende Forschungsarbeit auf dem Gebiete I glauben, daß der Höhepunkt noch lange nicht er­zürn Zusammenschluß ehemaliger Soldaten zur, der Astronomie gestiftet worden ist.__________________I reicht ist._______________________________________________

berichtete über das jetzt abgeschlossene 16bänbige Werk, das die wissenschaftlichen Ergebnisse der deut­schen atlantischen Expedition auf oem Forschungs­und VermessungsschiffM e t e o r" nach zehnjähri­ger Arbeit die Expedition selbst fand in den Jahren 1925/27 statt darlegt. Professor Dr. We st ermann berichtete über die Sprachauf- ir a h m e n an Volksdeutschen aus Galizien, Wolhynien und Bessarabien, die u. a. für die Sip­penforschung von erheblicher Bedeutung sind. Prof. Dr. Blutenandt hielt den Festvortrag über das

Die Preußische Akademie der Wissenschaften be­ging die Feier des Geburtstages König Friedrichs .-.......

des Großen und des Tages der Reichsgründung, graben. Sie konnten nur tot geborgen werden. Unter den Ehrengästen bemerkte man -die Reiche Ein Bauernhof durch Schnee ins Meer gedrückt, minifter Dr. Rust und Seldte. In seiner (Eröffn | $n der Gegend des Nordkaps auf norwegi- nungsansprache behandelte der Präsident der Akade- fd)em Gebiet ist ein aus mehreren Häusern bestehen- mie, ^-Oberführer Professor Dr. Wahlen, Fried-der Bauernhof durch einen Schneerutsch ins Meer rich den Großen, der die Aakademie durch Berufung hinausgetragen worden, wie aus Norwegen gemel- heroorragender Forscher und durch persönliche An- , det wird. Dabei kam eine Frau mit ihren drei teilnahme an ihren Arbeiten zu neuem Leben er- Kindern ums Leben. Ein weiteres Gebäude wurde

Ehlnefifche Piraten.

Vier mit etwa 60 chinesischen Piraten bemannte Dschunken überfielen vor einigen Tagen bie Insel Pingschau in der Hongkong benachbarten Mins-Bucht. Die Piraten, die unbemerkt von der Hongkonger Wasserpolizei gelandet waren, plünder. ten die Bewohner ter Insel aus und verließen Pingschau mit einer Beute von etwa 20 000 Dollar. Weiter nahmen sie 25 Chinesen als Geiseln mit Es ist dies seit Jahren die erste größere Aktion chinesischer Piraten in der früher wegen Seeräu. berei berüchtigten Bucht.

Großseuer im Dubliner Schloß.

Wie der britische Rundfunk meldet, ist im Dubli­ner Schloß (Dublin Castle), dem ehemaligen Sitz der britischen Regierung in Irland, ein Großfeuer ausgebrochen. Die Räume des Handelsministeriums hätten schwere- Schäden erlitten und eine Anzahl von Dokumenten sei vernichtet worden.

Institut für Meeresbiologie in helfingör.

Anfang Januar Übersiedelt das von dem dänischen Wissenschafller Dr.phil. Gunnar Thorsen auf her Insel Hven im Oeresund begründete Laborator.um für meeresbiologische Untersuchungen nach der Stadt H e l s i n g ö r , wo das Institut feine Forschungs- arbeiten zur Aufhellung der Zusammenhänge zwi- scheu Fischreichtum und Kleintierwelt der Meere fortsetzen wird. Dr. Thorsen, welcher sich mit der Ernährung der Fische beschäftigt hat und die Bedeutung einer genauen Kenntnis der Ernäh­rungsverhältnisse der Meere für die Fischerei nach­wies, hofft, nach den Untersuchungen über die Plankton-Tierchen im Sund fein Arbeitsgebiet auf d:e benachbarten Gewässer auszudehnen und durch systematische Erforschung und Kontrolle des Auf­tretens dieser für die Ernährung der Seefische wich- tigen Lebewesen die denkbar besten Voraussetzun­gen für eine Ertragssteigerung der Fischerei zu schaffen.

Vüupudjctrtlener: Dr .trtebnd) ©ilbelm Lange Stellvertreter M HaupNchrUtietlers Ernst Blumschein. verantwortlich ür -foiitC und 8über Dr. Fr. W. Lange für das pfeu'.ieton: Dr. Hans Thyriot; ür Stab' Gießen. Provin?, ^triidia-. u. Sport: Ecnn B.umiche i

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ftr bm Inhal' her t'ltrewn- TheodorKÜMNN" N-.g.

Thema: Die biologische Chemie im Dienste .....

der Volksgesundheit. Zum Schluß überreichte der tragen ein Tuch vor dem Muu-, um die Ansteckungs- Präsident dem Leiter der Hamburger Sternwarte, gefahr zu vermeiden. Die Erkrankungen haben zwar Professor Dr. Richard Schorr, die Bradley- § bisher durchweg noch keinen ernsten Charakter au-

A - : f r - s:. ____ X.--X---VV.Ä--- 1 rtrtr.ror.mrtM rtrrtifrtr. irthrtrfc (rhHöfl

Erkältet bei diesem Wetter? Dann

Was ist denn mit Ihnen los?

Großen-Linden, dep 24. Januar 1941.

0264

Die trauernden Hinterbliebenen:

Philipp Faber IV. und Angehörige.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen

Frau Marie Faber, geb. Volk

sagen wir auf diesem Wege unseren innigen Dank.

iiiiiiiiiniiiiimiiiimiiii Kleine Anxeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Dartun: Kleinan­zeigen in die Hei- matzeitung, den OieBenerAnxeigei uiiiiimiiiiiiiiiiiiimiiii

i Die Deutsche Arbeitsfront * NSG. Kraft durch Freude

Bekanntmachung.

Nach der Verordnung über Steuererleichterungen zur Förderung der eingegliederten Ostgebiete (Ost- Steuerhllfe-Verordnung) vom 9. Dezember 1940 (RGBl. I S. 1565, RStBl. 1940 S. 1013) sind bei allen deutschen Staatsangehörigen und deutschen Volkszugehörigen,

a) die ihren ausschließlichen Wohnsitz oder ihren ge­wöhnlichen Aufenthalt in den eingegliederten Ostgebieten haben,

b) deren dauernde Arbeitsstätte sich in den ein­gegliederten Ostgebieten befindet,

bei Berechnung der Lohnsteuer durch den Arbeitgeber 260 Reichsmark monatlich (60 RM. wöchentlich, 10 RM. täglich, 5 RM. halbtäglich) steuerfrei zu be­lassen. Dieser Freibetrag erhöht sich noch für jedes minderjährige haushaltszugehörige Kind, das aus der Lohnsteuerkarte eingetragen ist, um 26 RM. monat­lich (6 RM. wöchentlich, 1 RM. täglich, 0,50 RM. halbtäglich). Die hiernach steuerfreien Beträge werden nicht auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Sie sind zusammen mit etwaigen steuerfreien Beträgen (wegen erhöhter Werbungskosten und Sonderausgaben, wegen Kriegsbeschädigung usw.), die auf der Lohnsteuerkarte von dem Finanzamt eingetragen sind, von dem Arbeitslohn ohne Rücksicht auf seine Höhe abzuziehen. Der verbleibende Betrag ist unter Beachtung der Ab­rundungsvorschriften in die Stufen der Lohnsteuer­tabelle einzuordnen. Die Freibeträge sind nicht ab­zuziehen:

a) wenn der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber schuldhaft seine Lohnsteuerkarte nicht vorlegt,

b) wenn der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte vorlegt, die den Hinzurech­nungsvermerk über 52 Reichsmark monatlich (12 RM. wöchentlich, 2 RM. täglich, 1 RM. halbtäglich) enthält.

Eine dauernde Arbeitsstätte in den eingegliederten Ostgebieten ist regelmäßig anzunehmen, wenn die Beschäftigung in den eingegliederten Ostgebieten mindestens drei Monate ohne Unterbrechung bauert Das gilt auch, wenn der Arbeitnehmer gleichzeitig noch einen Wohnsitz im anderen Reichsgebiet hat. Es ist einerlei, ob die Betriebsstätte, in der der Arbeitslohn und die Lohnsteuer berechnet werden, sich in den ein­gegliederten Ostgebieten oder im anderen Reichsgebiet befindet.

Die Freibeträge sind erstmals anzuwenden bei dem Arbeitslohn, der für einen Lohnzahlungszeitraum gezahlt wird, der nach dem 31. Dezember 1940 endet. Die schon bisher geltende Befreiung vom Kriegszu­schlag besteht weiter.

Bei Arbeitnehmern deutscher Staatsangehörigkeit und deutscher Volkszugehörigkeit, deren Lohnsteuer­karte von einer Gemeinde in den eingegliederten Ostgebieten ausgeschrieben worden ist, und die einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in den eingegliederten Ostgebieten haben, hat der Arbeitgeber nut die Hälfte der auf Seite 4 der Lohnsteuerkarte 1941 eingetragenen Bürgersteuerbeträge einzube­halten und abzuführen. Einer Berichtigung der Bür­gersteueranforderung auf der Lohnsteuerkarte durch bib zuständige Gemeindebehörde bedarf es in diesen Fällen nicht. 374D

Gießen, 20. Januar 1941.

Finanzamt Gießen, Friedberg, Alsfeld, Büdingen, Grünberg, Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotten.

Mittwoch, den 29. Januar 1941, 19-30 Uhr, in der Neuen Aula der Universität, Gießen

Dichtbildervortrag:

Pet l/olli wajen, 5 ein s En t5 tekunj undEntwicklung Gis heute Es spricht: Gauvolkswagenwart Müller, Frankfurt am Main

Unkostenbeitrag RM. -.80.

Eintrittskarten sind bei den KdF. - Betriebs warten sowie in der Verkaufsstelle Seltersweg 60 erhältlich.

376 D

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In tiefer Trauer:

| Vereine |

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Berlin, Gießen (Am Alten Friedhof 18), den 24. Januar 1941.

statt.

377D

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Die Trauerfeier findet Montag, 27. Januar, um 13.30 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. Von Beileidsbesuchen und Kranzspenden bitte ich abzusehen.

Beginn um 14 Uhr.

Finan amt Gießen, Friedberg, Alsfeld, Büdingen, Grünberg, Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotten.

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Bekanntmachung.

Nach der Zweiten Verordnung des Reichsministers der Finanzen zur Durchführung der Verordnung über die Erhebung einer Sozialausgleichsabgabe vom 24. Dezember 1940 (RGBl. I S. 1666, RStBl. 1940 S. 1065) sind die Vorschriften über die Erhebung einer Sozialausgleichsabgabe, die bisher nur auf Polen anzuwenden waren, auch auf Juden ausgedehnt worden. Hiernach haben jüdische Steuerpflichtige einen Zuschlag zur Einkommensteuer (Lohnsteuer) in Höhe von 15 vom Hundert des Einkommens als Sozialausgleichsabgabe zu entrichten.

Jude ist, wer von mindestens drei der Rasse nach volljüdischen Großeltern abstammt. Als volljüdisch gilt ein Großelternteil ohne weiteres, wenn er der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört hat. Als Jude gilt auch der von zwei volljüdischen Großeltern abstammende staatsangehörige jüdische Mischling,

1. der am 16. September 1935 der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört hat oder danach in sie ausgenommen wird,

2. der am 16. September 1935 mit einem Juden verheiratet war oder sich danach mit einem solchen verheiratete,

3. der aus einer Ehe mit einem Juden im Sinn der Sätze 1 und 2 stammt, die nach dem 17. Sep­tember 1935 geschlossen ist,

4. der aus dem außerehelichen Verkehr mit einem Juden im Sinn der Sätze 1 und 2 stammt und nach dem 31. Juli 1936 außerehelich ge­boren wird.

Es ist für die Sozialausgleichsabgabepflicht einer­lei, ob der Jude die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder ob er staatenlos ist.

Arbeitgeber, die jüdische Arbeitnehmer beschäfti­gen, sind verpflichtet, die Sozialausgleichsabgabe zusammen mit der Lohnsteuer vom Arbeitslohn ein­zubehalten und an die zuständige Finanzkasse abzu­führen. Der Reichsminister der Finanzen hat Lohn­steuerlabellen herausgegeben, die die Lohnsteuer ein­schließlich der Sozialausgleichsabgabe enthalten.

Die Sozialausgleichsabgabe der Juden ist beim laufenden Arbeitslohn erstmalig von dem Arbeitslohn zu erheben, der für einen Lohnzahlungszeitraum ge­zahlt wird, der nach dem 31. Dezember 1940 endet. Tie Sozialausgleichsabgabe der Juden von sonstigen (insbesondere einmaligen) Bezügen ist erstmalig von den Bezügen zu erheben, die dem Steuerpflick)tigen nach dem 31. Dezember 1940 zufließen.

Die Vorschriften über die Erhebung der Lohn­steuer gelten auch für die um die Sozialausgleichs- abgabe erhöhte Lohnsteuer. Die Arbeitgeber haften hiernach dem Reich für die Einbehaltung und Ab-

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