Ausgabe 
24.1.1941
 
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apiiänleulnaiit Prien dankt seinen Kameraden

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w MAngnffausdas größte englischeAluminiumwerk

Oas Husarenstück einer tapferen deutschen Flugzeugbesahung.

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Bon Kriegsberichter HanS Heinrich Dienstbach.

Glückwunschtelegramm.

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Aber Schweres kommt noch für sie. Alle nord- englischen Jäger sind nun rebellisch, alles lauoxt aus sie und die Chancen aus diesem Hexenkessel her» auszukommen, sind sehr gering. Im Tiefflug rasen sie durch das Loch Reh. So dicht an den Langen entlang, daß dem Mann unten in der Wanne die s-xaare xu Berge stehen Bäume, Fernsprechleitun.

Kleine politische Nachrichten.

In Brüssel fand anläßlich des Besuches des Korpoführers Hühnlein bei den Männern der Trans« portbrigadeLuftwaffe" ein Kameradschaftsabend statt, auf dem der 2^'sehlshaber des Lustgaues die NSKK.-BrlgadeLustwasfe" in seinen Befehlsbe­reich übernahm.

Nach erfolgreicher Feindfahrt mit seinem U-Boot zeichnet Kapitänleutnant Prien zwei seiner Besatzungsmitglieder aus. (PK.-Kölle. Scherl-Pi.)

Der ungarische Hoiwedmlnister Vitez Bartha, der in-Berlin eintraf, war am Abend des 2.'l Ja­nuar Käst des Chess des Oberkommandos der Wehr­macht, Generalfeldmarsct>all Keitel, und folgt am 24. Januar einer Einladung des Oberbefehlshabers des Ersatzheeres, Generaloberst F r o m m in Ver­tretung des Oberbefehlshabers des Heeres.

Führerinnen sollten sich stets bewusst sein, dass der Reichsarbeitsdienst einen Repräsentanten des neuen Deutschland darstclle und eine der markante­sten Neuschöpfungen des nationalsozialistischen Reiches sei. Diese Erkenntnis müsse Führer und Führerinnen gerade hier auf diesem vorgeschobenen Posten zu einer ganz besonderen Haltung verpflich­ten.

.... javanischen besuchte. Anlässlich

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bisher not tionahr allem iii , grauen' Ölung. Joi 'ertrage fin! ch tn (N luszugt- uf 6er.' inb die Dlii1 i verbleiben

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Und nun kommt es zum schwersten Entschluß des Unternehmens. Etwa 8 Kilometer hinter dem Ziel reißt Leutnant Mündel den Vogel in dem engen Tal herum. Bis auf 3 Meter kommen die Flügel­spitzen dem Berg nahe, bis auf 20 Meter wird die Maschine an tx?n Boden gedrückt. Der im Plan vor- gesehen gewesene Anflug aus der Ostrich- jung wird gewagt. Das unmöglich Erscheinende

S'erung bn ungen üb« punkten qb| Antillen bet 'n den bit richtuns angen. ih oder mehn- ?Berhiubai) nb den Sto lhandluM orben. in t eine W hington gt- i r g a n un!

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Innerpoliiischer Burgfriede in Japan.

VaS Parlament verzichtet auf Interpellation. - Vie Regierung vertagt die Wahlreform um ein Jahr.

(Tibereu Blatt. , o ______

Und dann ist es soweit. Die beiden Iunkersmo-

hren brausen auf und reißen die Ju über die lange Citartbahn. Vollgetankt bis zllmStehkragen , denn ls n- und Rückflug sind ein langer Weg, wuchtet b r brave Vogel die beiden schweren Bomben m den nächtlichen Himmel. Festes Vertrauen erfüllt die ocr Männer zu ihrer bewährten Maschine. Sie ha. b' n noch Zeit, zum letztenmal alles genau zu über- b nken. Der Kommandant, Oberleutnant F i d o^r r a r.chnet noch einmal seinen in monatelanger Arbe entstandenen Plan durch. Er weiß, daß er sich aus H Führer der Maschine, Leutnant Mündel, d- r vor seiner schwersten fliegerischen Aufgabe steht, r-rlassen kann, ebenso aber auch auf den Bordfun- kr Ol'erfeldwebel Bothe und den unten in der Aanne liegenden Bordschützen Un eroffizier L e m - b-erg, der in dieser kleinen Gemeinschaft noch eine b-sonders wichtige Aufgabe hat, von der ebenfalls ^Ä,woh0si^gedrosselt fliegen, denn der lange Weg r-rlanqt forglichste Einteilung des Brennstoffvor. tih, kommen sie nach erstaunlich kurzerZ

ardschottland an, und holen nun imBogen aus r-ich der zerklüfteten schottischen Westküste. (elbst wenn sie von den britischen Horchgeräten er- fußt werden, kann niemand dort unten werken^wo-

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gen, Schlffsmasten, Sperrballone, alles ist im Wege. Aber mit fast nachtwandlerischer Sicherheit bringt der Flugzeugsührer die Maschine ost aus Meterabstand zwischen all diesen Hindernissen durch. Und nach einer halben Stunde versinkt hinter ihr Schottland, hinter ihr bleiben die verzweifelt suchenden eng­lischen Jäger. Und wenig später wissen die vier ein- foiiicn Manner, daß sie den Feldfluahafen w eder erreichen werden. Eine fliegerische Tat ist geglückt. Sie haben ins Scl)warze getroffen und der englischen Rüstungsindustrie schwersten Sct)aden zugesügt. L)er Einsatz hat sich gelohnt.

Persönlichkeit und Gemeinschaft.

Dr. Ley vor westfälischen Betriebssichrer«.

der Dämmerung, und es muß tief geflogen werden. Dann stehen sie bei der Insel Eigg, und nun folgt der Flug durch den Engpaß zwischen dem Sound of Arisaig und dem Loch Eil. Die Täler sind hier kaum 50 bis 80 Meter bryit, es ist eine fliege­rische Meisterleistung, diese schnelle Maschine im Tiefflug hier durchzubringen. Dicht bepflastert ist das Loch Eil mit Handelsschiffen und kleinen Bewa- chungsschiffen. In drei Meter Höhe jagt der deutsche Vogel zwischen ihnen durch. Die vier Män­ner können in der Dämmerung sehen, wie die Schiffsbesatzungen munter werden.

Dann ist der 1343 Meter hohe Ben Revis in Sicht, an dessen Fuß die Stadt Fort W I l l i a m und das ersehnte Ziel liegen. In einer Linkskurve chießt die Maschine dicht über dem Boden auf b i c Aluminium werke z u, die jetzt deutlich sicht­bar sind. Schon ist die Flak dort unten munter ge- worden und speit dem Angreifer gut sitzende Lagen entgegen. Gespannt sitzt der Kommandant am Ziel- gerät. Jetzt müßte er die Bomben auslösen. Aber er kann sich nicht entschließen. Durch die Kurve schiebt die schnelle Maschine etwas seitlich, und die Bomben würden ihr Ziel vielleicht nicht treffen. Schon ist der Augenblick des Abwurfes vorüber und damit auch eigentlich die einzige Chance des Ge-

Der Vorsitzende der bulgarischen Reserveoffiziers- Vereinigung, General a. D. S ch k o j n o f (, hielt im Militärklub von Sofia einen Vortrag über seine Reise durch die deutschen Schlachtfelder im Westen. Den Anlaß zu dieser Reise bildete die Ueberretchung einer Dankadresse des bulgarischen Reserveoffizier­korps an den deutschen General, der mit seiner Division in Nenilly als erster etngeriickt mar und damit auch das Bulgarien aufgezwungene Friedens­diktat symbolisch vernichtet hat.

Oer Reid»<iar6eif«bienft im Protektorat

Prag, 24. Ian. (DNB.) Im Festsaal des Czer nin-Palastes in Prag fand ein Appell des Reichs- arbeitsdienstes in Anwesenheit des Reichsprotektors Freiherrn von Neurath und des Reichs- orbeitsführers Hier! statt Der Reichsprotektor betonte, daß die Erhebung des RAD.-Abschnittes XXXIX im Protektorat Böhmen und Mähren zum Arbeitsgau die Anwesenheit des Reichoarbeits- führers in Prag erforderlich machte, lieber den Aufbau des Neichsarbeitsdiensteo im Protektorat hielt Oberstarbeitsführer C o m m i ch a u einen ein­gehenden Vortrag. Reichsarbcitsführer Hier! dankte dem Reichsprotektor sehr herzlich für die Unterstützung, die er dem Reichsarbeitsdienst ange- deihen lasse. Der Reichsarbeitsdienst im Protektorat sei dazu bestimmt, den Deutschen in Böh­men und Mähren eine f e st -Stütze In politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehung zu sein, um sie in die Lage zu versetzen, ihr Deutsch- tum frei zu entfalten. Die einaelekten Führer und

In diesen Tagen erfolgte der Zusammenschluß aller japanischen Iugendverbände In der neuen staatlichen JugendorganisationGroßjapanischer Iugendverband". Die Führung liegt in den Händen des japanischen Kultusministers Halhida. Vizeprä­sident Ist Asahina, der al» Führer der javanischen Auotauschgruppe 1938 das Reich besuchte. Anläßlich dieses Zusammenschlusses richtete Reichslugendführer Axmann an den japanlsck-en Kultusminister ein

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Dortmund, 23. Ian. (DRB.) Aus Einladung der Gauleitung Westfalen-Süd sprach Reichsorgani- ationsleiter Dr. Ley in Dortmund vor mehreren hundert Betriebsführern. Der Führer, so sagte Dr. Ley, stellte den nationalen Gedanken an die Spitze seines Ringens und verband mit ihm die Forderung nach einer vernünftigen und ozialen Ordnung aller Dinge. Nachdem der Kampf in unserem eigenen Lande entschieden war, übertrug er sich auf die Völker um uns. Die Welt der alten Parolen wollte aufhalten, was nicht mehr aufzuhalten war. Freiheit heißt, frei von Sor­gen sein. Wer Hunger hat, ist unfrei, sobald er Brot hat, ist er von dieser Sorge frei. Der Soldat, der an Ordnung gewöhnt ist, der feiner Ge­meinschaft verbunden ist, fühlt sich frei, wenn er eine Leistung vollbracht, wenn er-einen Sieg errungen hat. Wir müssen zwischen Persönlich­keit und Gemeinschaft ein Verhältnis fin- den, das ein Optimum in der Leistung ergibt. Wir predigen keine öde Gleichmacherei, sondern wir bauen jene sinnvolle Ordnung, die der Entfaltung der Persönlichkeit nicht nur nichts in den Weg legt, sondern sie fördert Nur aus der Wechselwirkung zwischen Persönlichkeit und Gemeinsä)aft wird jene große Leistung erzielt werden, die wir brau­chen. Die Gemeinschaft muß dem einzelnen die Ent­faltung seiner Fähigkeiten sicherstellen, denn der un­veräußerliche Schatz und das Kapital der deutschen Nation sind die Fähigkeiten der deutscl)en Men­schen. Schließlich muß die Gemeinschaft dem ein- zelnen Kultur und Freude geben, damit der Mensch begreift, an allen Gütern der Nation habe ich als deutscher Mensch Anteil.

Tokio, 23. Ian. (Europapreh.) Die öffentliche Meinung Japans begrüßt den am Mittwoch zustan- degekommenen Burgfrieden zwischen der Regierung und dem Parlament nut auf­richtiger Genugtuung. In weiten Kreisen hatte sich die Ueberzeugung durchgefetzt, die gegenwärtige auhenpolitlfche Lage sei für eine Austragung inner­politischer Konflikte ungeeignet, und der Abschluß eines Kompromisses wurde allgemein gewünscht. Der Mittwoch war iür Japans Parlamentarismus de- deutfam. Der Reichstag W Kabinett unbedingt l o i) al

netenversammlungen um ein v o l l e s I a h r v e r. schoben werden, so daß die Lebensdauer dieser Körperschaften um diese Frist verlängert wird.

Dieser Burgfriede zwischen der Regierung und dem Reichstag erspart Japan Spannungen, die fönst wohl unvermeidlich die gegenwärtige Parlaments- tagung erfüllt hätten. Im Zeichen des geschlossenen Burgsriedens dürfte die gegenwärtige Parlaments, tagung nun reibungslos verlaufen und nach Be­willigung des .Haushaltsgesetzes schon am japan­ischen Relchsgründungstage, dem 11. Februar, an­statt sonst am 24. März zu einem friedlichen Ab­schluß führen, bei dem alle zufrieden sind: die Re­gierung über die glatte Durchsetzung ihres 16 Dal- liarden-Etats und die Abgeordneten über die un­verhoffte einjährige Verlängerung ihres schon ver« loreii geglaubten Mandats.

Oas russisch-japanische Fischerei-Abkommen.

Tokio, 24. Jan. (DNB. Funkspruch.).Tokio Asahi Schimbun" erklärt, der Abschluß des neuen Fischereiabkommens zwischen Japan und Sowjet- rußland zeige deutlich, daß eine allgemeine Bereinigung der Beziehungen beider Lander durchaus möglich sei. Zwischen Sowjetruß. land und Japan sei Zufammenarbeit notwendig und beide Teile könnten sie nur wünschen. Die Einsetzung einer gemischten Kommission bedeute einen wichtigen Schritt zum Abschluß eine» langfristigen Vertrages, worin Svwjetrußland und Japan uberelnstimmten. Hierin liege die Haupt- bedentung de» neuen Abkommens. Enaland und Amerika seien durch seinen Abschluß offensichtlich enttäuscht worden, was für die gegenwärtige Lage bezeichnend sei.

Monatelang schon hatte sich Oberleutnant Fi- urra mit dem Gedanken befaßt, die größte eng- iche Erzeugungsstätte für Leichtmetall, die bei r t William in Schottland liegt, anzu- i,eisen. Was das heißt, weiß nur derjenige richtig pszuschätzen, der die englische Abwehrtaktik selbst ir (erlebt hat und die Schwierigkeiten des Tief o qriffes kennt. Um genau zu treffen, kam nur n Tiefangriff in Frage. Dazu mußte er i*i Tagesli-cht, zumindest bei dämmerndem Tageslicht erfolgen, und dies in einem Gelände, b s durch die in nächster Nähe liegenden hohen Gebirgszüge fliegerisch denkbar schwierig war. t nzu kommt, daß das Werk ja a u f b e r West - . tte Englands liegt, daß also der Abflug r er das Inselreich vorgenommen werden mußte, nb zwar nachdem der Angriff fämtliche Jagd- in fein im nördlichen England mobil gemacht haben neißte. Wahrlich ein Unternehmen, das sorgfältigste Siirbereitung und äußerste Einsatzbereitschaft der gsamten Besatzung erforderte.

i Es hat lange gedauert, dis die vier wackeren Männer die Erlaubnis zu diesem kühnen Wagnis b kamen. Immer wieder sprack-en die vier den Plan bd auf alle Einzelheiten durch. Immer wieder n-achten sie Versuchsflüge, bis sie die felsenfeste Überzeugung hatten, daß die kühne Tat bei eint- g m Glück gelingen mußte. Wenigstens der An- g'lff...! Das Nachhausekommen stand auf einem

(PK.) Seit Monaten schon leidet die englische iegsindustrie unter größtem Mangel an '-ichtm etall. Was das bleutet, weiß heute id) der Laie. Kein Motor ohne dieses Material, <n Flugzeug, in dem nicht viele Kilogramm des Achten Werkstoffes verarbeitet wären. Wie groß die !»t auf diesem Gebiet drüben schon geworden ist, :| "nzeichnet die Tatsache, bah ble Englänber ben

Liifo kostspieligen wie gewagten Versuch machen süßten, allwöchentlich einmal mit einem Clipper- ligzeug einige Tonnen bleses Stoffes aus.Ame- t a herüberzubekommen. Die Leichtmetallerzeu- ng ist die Schlüsselstellung.für die ge- tute Motoren- und Flugzeugindustrie. Ein An- kiff auf das wichtigste Werk dieser Art mußte, penn er gelang, *bie englische Industrie schwer

gesehen gewesene A n Fung wird gewagt.___ ,

gelingt. Unten in der Wanne kann Unteroffizier Lemberg sehen, wie die Leute aus ben Häusern herauskommen unb nach bem heranrasenben Ge- spenst hinausstarren. So tief ist jetzt der beutsche Vogel, daß ble Flak nicht mehr schießen kann, will sie ihre Geschosse nicht direkt in ble Werksanlagen unb Häuser schleubern. Urtb bann sieht Lemberg bie Bomben fallen, die erste schlägt burch bie rote Ziegelwanb bes quer laufen­den Turbinenhauses genau zwischen die Mündungen der beiden mächtigen Druckwasserleltun- gen, bie zweite schlägt in di e Mitte b e s mäch­tigen Werkes zwischen den langen Shetbächern ein. Sekunbenlang ist alles still, unb in diesen 6e- funben ist die Maschine so weit vom Ziel abgerückt, daß ihr die Druckwellen der eigenen Bomben nicht mehr gesährlich werden können. Dann spritzen zwei gewaltige Rauchwolken aus den Fabrikanlagen. Getroffenl In Sekunden^ schnelle ist das ganze Werk in Rauch und Qualm gehüllt.

Hart herumgerissen rast die braveJu durch bas Tal bes River Lochy, unb nach brei Minuten können die vier Männer in der mächtigen Wolke über bem Werk etwa brei weitere gewal­tige Explosionen erkennen. Das Wasser aus bem zerrissenen Turbinenhaus muß bie Aluminium- öfen erreicht Haden. Die nun folgenbe Katastrophe besiegelt bas Schicksal des Werkes. Der Zweck bes Angriffes ist erreicht, so erreicht, wie es ble vier Männer in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft

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Generalleutnant a. D. Max Jung in Reinbeck- Wentorf (Holstein) begeht am 24. Januar ben 75. Geburtstag Der alte Artitterl-st, ber längere Zeit im Kriegsministerium tätig urtb im Weltkrieg u. a. höherer Artilleriekommandeur und Kommandeur einer Infanteriedivision mar, wurde 1919 als Ge­neralleutnant zur Disposition gestellt. Nach der De- Mobilmachung war er noch mit der Wahrnehmung der Gesä-äste al» Inspekteur der 1. Fußartlllerle-In- spektlon beauftragt unb bann Vorsitzender (Präses) der Artillerie-Prüfungskommission.

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Am 25. Januar findet im neuen Auostelluntzs- gebäube ber Kunstakabemie i n Sofia die Eröff­nung der unter ber Schirmherrschaft beo König» ber Bulgaren stehenben AusstellungN e u e b e u t- s che Baukunst- statt Die Auoslelluna wird ncranpaltet von bem Generalbauinspektor für ble Relchshauptstabt, Professor Albert Speer, und dem Oberbüraermelstcr der Stadt Sofia unter För­derung des Reichsniinisters des 'Auswärtigen unb bes Roichsmlnisters für Volksaufklärung unb Pro- paganda.

__________ ___________ le Gefolgschaft zu leisten unb auf jegliche Interpellation zu oerzichten. Als Gegenlcistuna für biefe Hal­tung des Parlaments beschloß die Regierung, bem Parlament in biesem Jahre nur solche Ge­setzentwürfe vorzulegen, bie für b i e V e r - voll tänbigung ber Wehrkraft erfor- b e r l ch seien, unb alle diejenigen Vorlagen zu- rückzu teUcn bzw. zurückzuziehen, die Auseinander­setzungen ober gar Konflikte Hervorrufen konnten.

In Ausführung bieses Beschlusses trat bas Kabi­nett noch am Mittwoch zusammen. Unter bem Vor- sitz bes Ministerpräsidenten Fürst K o n o i) c wurde unter den 120 zur Vorlage an ben Reichstag be- stimmten Gesetzentwürfen eine Auslese getroffen. Unter ben gestrichenen Vorlagen beflnbct sich vor allem bas neue Wahlgesetz, bas von ben nationalistischen Reformkreifen entworfen uiib da- zu bestimmt war, bie bisherige Form bes Parla­mentarismus enbgültig zu beseitigen. An biesem Entwurf hätten sich ble innerpolttischen Gegensätze wahrscheinlich entzündet. Statt dessen wird bie Re­gierung ein Ausnahmegesetz vorlegen, burch bas bie laut Verfassung im fommenben Avril fälligen Neuwahlen zum Reichstag, sowie ben Provinziallandtagen, Kreistagen unb Stadtverorb-