Ausgabe 
23.8.1941
 
Einzelbild herunterladen

W Ml Jahrgang Nr. 200

»Meint täglich,, außer ............zcintags und Feiertags

lt'e, von oj

ie spätllkiiWW deutsche Front ist seit dem Beginn dieser

Infanterie auf dem Marsch

li Walderok

N.

bolte"-

n"

Verbündeten sprechen eine eherne Sprache. Oberkommando der. Wehrmacht gab in einer

Korden zog sich der Ring um Petersburg durch ezwingung von Narwa und Nowgorod immer

laufen Kip n große; 5 nt der Ni­es wird i d Schrei! i

erdenden Auseinandersetzung zwischen Europa Iftbbem bolschewistischen Nihilismus in ständi-- lk Bewegung geblieben, auf der ganzen

1 schnell z bedenklich Merz sM

Zchriftleltung und Geschäftsstelle:

Gietzen, Zchulstrahe 7-9

ja genommen, die Einkesselungsschlacht von Ml stickMinsk gewonnen. Die andere bolsche-

it ständiger Bewegung

Von unserer Berliner Schriftleitung.

r nunmehr zwei Monaten, am 22. Juni, stieß ^Befehl des Führers die deutsche Wehrmacht auf ster Front zum Abwehrkampf gegen den ge- lügen Sowjetaufmarsch an der deutschen Ost- We vor. In den ersten sieben Tagen hat der he Wehrmachtbericht nur in größter Kürze d> Allgemeinheit über die Operationen berichtet, kam 29.Juni wurde der erste zusammen- Äsende Bericht des OKW. gegeben, in

1 Sondermeldungen wurde die erste Reihe lir Erfolge der Allgemeinheit bekannt. Die eine istarscharmee des Bolschewismus im Raume von ^Litowsk war zertrümmert, Wilna und Kowno

Oer Wehrmachtbericht.

DJ7B. Aus dem Führerhauptquartier. 22. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Nach zweimonatiger Dauer des O st f e l d z u g e s steht die deutsche Wehrmacht mit ihren Verbündeten in ungebrochener Kraft tief inFein- d e s l a n d. Auf der gesamten Front sind d i e Operationen in vollem Fluß.

In der Sübufraine werden die letzten Stütz­punkte des Gegners am D n j e p r planmäßig und unter schwersten Verlusten des Gegners beseitigt. Nordwestlich Kiew weicht der Feind weiter hinter den Dnjepr. 3m Raum ostwärts Gomel wird die Verfolgung des geschlagenen Gegners fort­gesetzt. An der Front vor Leningrad und in Estland kämpfen sich unsere Truppen st e t i g vorwärts. Auch die Angriffe an der finnischen Front beiderseits des Ladogasees gewinnen täglich an Boden.

In einer Folge schwerer Vernichtungsschläge Hal die Sowjetwehrmacht unvorstellbare blutige Verluste erlitten. Seit Beginn des Feldzuges sind nunmehr über 1 2 5 0 0 0 0 Gefangene eingebracht, rund 14 0 0 0 Panzerkampfwagen und 1 5000

500 g M % Liter $ ilch und Gi i Eierkch ben geschl

Tag und Nacht sind die deutschen Kolonnen in den riesigen Weiten des sowjetrussischen Kampfgebietes auf dem Marsch, um den Feind zum Kampf zu stellen und zu vernichten. Gewaltig sind die Leistungen unserer Infanterie, die auch jetzt trotz aller Modernisierung des Krieges die Königin des Schlachtfeldes ilt fiier sieht man Waffen--- unter fast tropischer Sonnenglut bei der Verfolgung des Feindes. '* 1 1 (---PK.-Augustin-Scherl-M.)

Anzeigerr-Vreise:

Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rpf. te mm bei 70 mm Zeilenüreire

Nachlässe:

Wiederholung Malstastell Abschlüsse Mengenllaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/« mebr

Samstag, 23. / Sonntag, 24. August (Oll

Annahme von Anzeigen

für die Mittagsnummer Ey JFBkjXW bis8'/,Ubr des Vormittags

Nach zwei Monaten Ostfeldzug.

Schwere Vernichtungsschläge: 1250000 Gefangene. 14000 Panzer, 15000 Geschütze und 11250 Flugzeuge verloren die (Sowjets. - Oie Operationen überall weiter in vollem Fluß.

»L

* »i»

burch " kinde, J? nd madji1 sollst dich

»ntormeldung einen Ueberblick über die zahlen- 8§zen Verluste des Feindes. Fünf Viertel Mil-

Gefangene, rund 14 000 Panzerkampfwagen M15 000 Geschütze sowie 11 250 Flugzeuge sind Mrgebnis. Etwa die Hälfte der Flugzeuge wur- oor allem in den ersten. Feldzugstagen) am 1 zerstört, die übrigen in Luftkämpfen und Flakartillerie heruntergeholt. Der Wehrmacht- von demselben 22. August fügt hinzu, daß owjetwehrmachtunvorstellbar blutige Ver- erlitten hat. Schon fünf Viertel Millionen gene sind schlechterdingsunvorstellbar". Ge-> Zahlengrößen gehen eben über die menschliche iuung hinaus. Man kann sie nur illustrieren, nmittelbaren Anschauung werden sie dadurch m nicht, weil eben unser optisches Sehvermö- stl?hysische Grenzen hat. Fünf Viertel Millionen gene in einer einzigen Dreierkolonne mit sej durchschnittlichen Entfernung von einem Me- n Glied zu Glied ergeben einen Bandwurm fiflill? Kilometern. Das entspricht der Entfernung n Freiburg im Oberrheingebiet bis Wesel am

-rrhein. Aber niemand kann diesen Riesenband- von Freiburg nach Wesel übersehen. Pla- ^sch vorstellbar ist er also nicht. Und die blutigen Mfte des Feindes sind noch viel größer.

lEr Wehrmachtbericht vom 22. August leitet diese

teoän äväbw fe|öS,lZ^Ü

"K-etzenid«

jobei A R*«'

irtofseln, t* g 'Heitel

1, evtl. BuE Derben geri ischt. Man g geben, dU ge werben! iber auf tid

Geschütze erbeutet ober vernichtet worden. Die Sowjetluftwaffe verlor insgesamt 1 1 2 5 0 Flug­zeuge, davon wurden 5633 am Boden zerstört, die übrigen in Luftkämpfen und durch Flakartillerie abgeschossen.

Außerdem wurde schon jetzt der feindlichen krlegs- führung durch die Wegnahme wichtiger Roh st off- und Industriegebiete schwer­ster Schaden zugefügt.

An der britischen O st k ü st e beschädigte die Luftwaffe in der vergangenen Nacht zwei feind­liche Frachter durch Bombentreffer.

An der K a n a l k ü st e brachen Angriffsversuche der britischen Luftwaffe auch am gestrigen Tage zusammen. Jäger und Flakartillerie schossen 2 6, Marineartillerie drei feindliche Flugzeuge ab. Ein Sperrbrecher der Kriegsmarine schoß vor der Atlan- tikküste ein britisches Kampfflugzeug ab.

In Nordafrika erzielten deutsche Kampfflug­zeuge Bombentreffer auf zwei Leichten britischen Kreuzern bei S i d i B a r a n i. Truppen- und 2Ha- terialausladungen in Tobruk wurden mit Bom­ben aller Kaliber belegt, drei britische Jagdflugzeuge in Luftkgmpfen abgefchossen.

Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein.

Weitere Fortschritte an allen Fronten.

Berlin, 22. Aug. (DNB.) Die deutschen Trup­pen schlugen am 20. 8. nordwärts Smolensk einen sowjetischen Angriff unter blutigen Verlusten für die Bolschewisten zurück. Sowjetische Panzer blie­ben in wohlgezieltem deutschen Abwehrfeuer be­wegungsunfähig liegen. Der Versuch der Bolsche­wisten, die Panzer abzuschleppen, scheiterte durch das starke deutsche Störungsfeuer. In kurzen hef­tigen Kämpfen arbeiteten sich die deutschen Abtei­lungen an die anderen sowjetischen Panzer heran und zerstörten 40 Panzerkampfwagen. Vom 17. bis 20. 8. vernichtete allein die in diesen Kämpfen eingesetzte deutsche Division, außer den vor den sowjetischen Linien liegen gebliebenen, insge­samt 70 sowjetische Panzer. '

Im Raum von Gomel hatten Sowjetver­bände neue schwere Verluste. Die Zahl der Ge­fangenen erhöht sich ständig. Ostwärts von Gomel vernichteten deutsche Truppen erneut 15 sowjetische Panzer, darunter einen 32-Tonner. Auch eine Anzahl Geschütze wurde erbeutet. Im Raum von Narwa machten die deutschen Truppen 6000 Gefangene, vernichteten zehn sowjetische Panzer­kampfwagen, 51 Geschütze, 34 Maschinengewehre so­wie 400 Granatwerfer und brachten den Bolsche­wisten hohe blutige Verluste bei.

Wirkungsvoller Einsatz der Lustwaffe.

Berlin, 22. Aug. (DNB.) Im nördlichen Teil oer Ostfront bekämpften deutsche Flugzeuge am 21. 8. mit guter Wirkung sowjetische Truvpen- ansarnrnlungen und motorisierte Kolonnen. Artil­leriestellungen der Bolschewisten wurden Tnit Bom­ben belegt. Brücken im Raum nordostwärts des Ilmensees wurden durch Volltreffer zer­stört. In Nord-Estland richteten sich erfolg­reiche Angriffe deutscher Kampfflugzeuge gegen sowjetische Kraftwagen, die in Bereitschaft standen. Die Bolschewisten verloren durch diese heftigen und

erfolgreichen Angriffe viele Menschen und Kriegs­material. Im Finnischen Meerbusen wurde ein sowjetisches Handelsschiff von 5000 BRT. aus niedriger Höhe angegriffen und durch einen Voll­treffer so schwer beschädigt, daß es nach einer hef­tigen Explosion in Brand geriet und kurze Zeit darauf sank. Im Raum von Leningrad so­wie ost- und südostwärts von Leninarad vernichte­ten deursche Kampfflugzeuge bei Angriffen auf insgesamt acht Flugplätze 35 sowjetische Flugzeuge am Boden. 16 sowjetische Maschinen wurden in Luftkämpfen von deutschen Jägern.abgeschossen.

Verbände der deutschen Luftwaffe griffen auch am 21.8. wieder sowjetische Schiffsziele im See» gebiet von Odessa mit Erfolg an. Südlich von Otschakow wurde ein Zerstörer durch Bom­beneinschläge unmittelbar am Heck schwer beschädigt. Ein sowjetisches'Dorpostenboot wurde von deutschen Jägern im Tiefangriff erfolgreich mit Bordwaffen beschossen.

ol9enbf« 'N Ach, W

n unb hi 'U.dik^ Nicht (

S W nie t w

DerFlügel".

Don besonderer Seite wird uns geschrien ben:

Die Berichte des OKW., die die gewaltigen Er- folge der Heeresgruppe Rundstedt melde­ten, hatten sich hinsichtlich der übrigen Teile der Ostfront auf die lakonische. Feststellung beschränk^ daß die Operationen planmäßig und erfolg­reich verliefen. Es mag sein, daß die Welt ange­sichts der eindrucksvollen Fortschritte des rechten deutschen Flügels dieser sachlichen Bemerkung keine rechte Aufmerksamkeit schenkte. Zu unrecht denn inzwischen haben die letzten Meldungen aus dem Führerhauptquartier bewiesen, daß die Initiative der deutschen Führung sich nicht auf diesen an das Schwarze Meer' angelehnten Flügel beschränkte.

Die im Zentrum operierende Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Bock hat nach den ver­nichtenden Schlägen der Schlachten von Bialy- stokMinsk und Smolensk nun im Raum von Gomel dem Gegner erneut eine schwere Nie­derlage bereitet. Oestlich des gleichen Dnjepr, an dessen Unterlauf die Kameraden des rechten Flü­gels Budjennys Divisionen zu Paaren trieben, liegt das Kampfgebiet, in dem Teile von 25 Divisionen sowie zwei freilich im Landmarsch herangeführte Luftlandebrigaden bis auf einen Rest von 84 000 Mann, die den Weg in die Gefangenschaft antreten mußten, vernichtet wurden. Mit Hunderttausen­den von Soldaten verlor die bolschewistische Führung in dieser Schlacht die unersetzliche Ausstattung die­ser Verbände. Zu den Taufenden der bisher erbeu­teten Geschütze kamen weitere 850 hinzu. Man braucht nur einmal zu überlegen, wieviel Arbeits­stunden vom Material ganz abgesehen die Herstellung der fast 1400 Geschütze erfordert, deren Erbeutung in den Wehrmachtberichchn allein der letzten sieben Tage gemeldet wurde, um sich klar- zUmachen, welchen materiellen Aderlaß die Sowjetwehrmacht in diesen Kämpfen erlitten hat. Dazu kommen die blutigen Verluste, deren außerordentliche Schwere die deutschen Berichte im­mer von neuem betonen und die früher oder später, jede zahlenmäßig noch so starke Wehrmacht zum Weißbluten bringen müssen.

Schon dieser Erfolg der mittleren Heeresgruppe war eine böse Ueberraschung für alle die, die an die Nachrichten aus London und Moskau glaubten. Man erzählte sich dort, daß die deutsche Wehrmacht sich bei ihremPyrrhus-Sieg" in der Ukraine so verausgabte, daß die Operationen an den anderen Frontabschnitten zwangsläufig angehalten werden mußten. Nun kommt bekanntlich ein Unglück selten allein. Und so folgte denn der Nachricht von der Niederlage von Gomel am 21. August die Meldung, daß auch die dritte Heeresgruppe einen wichtigen Erfolg errungen hat. Der gemeldete Durchbruch durch schwer befestigte, hartnäckig verteidigte Stel­lungen zwischen Ilm en- und Peipus- fee, der zur Besetzung der Städte Nowgorod, Kingisepp und Narwa führte, ist dabei nur ein Anfang. Wir können in Ruhe abwarten, was das OKW., das sich zunächst auf die Mitteilung von einem weiteren siegreichen Vordringen unserer Truppen beschränkt, zu gegebener Stunde über den weiteren Verlauf dieser Kämpfe des linken Flügels berichten wird.

Seit Cannae hat derF l ü g e V dere Rolle in der Kriegführung gefpi_ hoher Kunst entwickelte heutige Führung kennt in ihrer Elastizität nicht mehr die starre Festlegung auf Pläne, wie sie im Herbst 1914 den seiner Auf­gabe nicht gewachsenen rechten Flügel zum Ver­hängnis der ganzen Front werden ließ. Sie läßt dem Gegner nicht die Zeit, sich auf einen Abschnitt einzustellen, der den Schwerpunkt der Operatio­nen bildet, sondern kommt bald hier, bald da zum Zuge. Die souveräne Art dieser Führung stützt sich auf die meisterhafte Beherrschung des Einsatzes flankierender Gruppen, die den Gegner überflügeln und ihn in immer neue Kessel zwingen. Das Verfahren, Stoßkeile anzusetzen, die dann zu solchen Umfassungsbewegungen ausholen, führt mitunter dazu, daß eigene Verbände sich nach drei Seiten gegen den Feind zu wehren haben. Daß sitz dessen ungeachtet die befohlenen Bewegungen unbeirrt durchführen, ist ein stolzes Zeugnis für das Können auch der Unterführer.

Heute erntet auf den Schlachtfeldern des Ostens nicht nur die Ausbildungs- und Erziehungsarbeit der Truppe ihre Erfolge, sondern auch die uner­müdliche Arbeit Les Generalstabes, der im Sinne des SchlieffenwortesDiel leisten, wenig hervor­treten, mehr fein als scheinen!" in stiller und kalt­blütiger Ueberlegenheit seine Aufgabe meistert. Die Führung der Sowjets hat in der letzten Zeit mehr­fach hohe Befehlshaber vor Kriegsgerichte gestellt, weil sie ihnen die Schuld an den Niederlagen bei­mißt. Das wird an der Unterlegenheit der Bolsche­wisten nichts ändern. Der deutsche Soldat beweist in diesem gigantischen Feldzug einmal mehr, daß er mit vollem Recht für sich den Ruf, der beste Soldat der Welt zu fein, in Anspruch nimmt.

erstenmal gebraucht der Wehrmachtbericht den Aus­druck:An der Front vor Leningrad"." Der Wehr­machtbericht vom 21. August hatte bereits die Er­oberung von Nowgorod, Narwa und Kingisepp ge­meldet. Kingisepp, eine unter ihrem alten NaMen Jamburg bekanntere kleine Stadt von etwa 10000 Einwohnern ist nur als Brücke über die Luga wich­tig. Kingisepp-Iamburg liegt bereits am östlichen Ufer der Luga, stellt also einen Brückenkopf dar. Mit diesem Bericht über die Kämpfe an der Front vor Leningrad korrespondiert der SatzAuch die Angriffe an der finnischen Front beider­seits des Ladogasees gewinnen täglich an Boden." An der Westseite des Ladogasees liegt die Karelische Landenge, die im Winterfeldzug des sowjetisch-fin­nischen Krieges von 1939/40 so heftig umkämpft war. Die wichtigsten Städte sind Wiborg und Kex- holm. Kexholm ist bereits in finnischer Hand. Am Ostufer des Ladogasees befindet sich wiederum eine breite Landbrücke bis zum Onegasee. Ihr wichtigster Ort ist Petrosawodsk, das dort liegt, wo die Mur­mansk-Bahn das Ufer des Onegasees berührt.

Nach zwei Monaten äußerst erbitterter Kämpfe stehen unsere tapferen Truppen heute in einem er­oberten Gebiet, das an Größe das alte Deutsch­land einschließlich des Gouvernements und des Pro­tektorats übertrifft, lieber 800 Kilometer sind unsere Soldaten durch Hitze und Regenschauer, über Sümpfe und Straßen, die nicht einmal Landwege in europäischem Sinne sind, marschiert. Was unsere Truppen geleistet haben, dafür gibt es keine euro­päische Vorstellung. Sie hatten mit einem stumpfen Gegner zu tun, der sich bis zuletzt verteidigte, und haben ihn überwunden. Sie haben die hefige Luft­waffe, die Stalin zum Angriff auf Europa bereit- gestellt hatte, zerschlagen, seine riesenhafte Maschi­nerie des Krieges weitgehend unbrauchbar gemacht, Millionen gefangen und noch mehr vernichtet. Unter dem Druck der rastlosen Verfolgung schmolzen die Truppen Stalins dahin. Eine neue Dampfwalze sollte Europa überrollen. Das war die Hoffnung Stalins, das der Traum Churchills und Roosevelts. Sie sind zerschlagen worden, -und das deutsche Schwert und der deutsche Geist haben über den satanischen Vernichtungswillen gesiegt. Die Bilanz dieser acht Wochen ist der deutsche Triumph!

I ib von iDomei uit: ,-y,.. ;

^eindes fortgesetzt wird. Schwer schlag

Satz des Wehrmachtberichts zu Bach- lier Front vor Leningrad und in Estland kamp j.ch unsere Truppen stetig vorwärts. Zum

i -lj tzrund einer Ermächtigung Stalins den ne» .Wb Staudamm habe sprengen [affen, roomtt ds 1 lange zentralukrainische 3nbuftnegebiet lahm- sei. Das bedeutet also biß Stillegung des Äbel'r,l ostukrainischen Industriegebietes E ne

io i We Sprengung hat zur natürlichen ^ge

Ml o^l-rgehende Uederschwemmung am unteren ö T'ch;r,macht aber auch den Dnjepr in seinem gam V n langen Sauf bis Dnjepropetrowsk wesentlich weitere Angaben des Wehrmachtberichts 52-Sluquft besagen, daß der Femd nvrdwest ff w 1 Kiew zurückweicht, daß also Öte nor uns ' b -r ir im Anschluß an die Schlacht von Gomel an° g -d.vete Angleichung der bisher bestandenen Em |f>Wng rasch vorwärtsschreitet. Diese Mekmng 'N ergänzt durch die B-mercung daß ,m Raum

W UlPKPIIPr Z1IHP

,on einzelnen Nummern 11 « BW -

itäge höherer Gewalt

srUesseiu. General-Anzeiger für Oberhessen

lr sagen!

J?tc ttifn he Ar.griffsarmee bei Lemberg war zernie'rt. kam der Sturm auf die Stalin- öeilpn-flt e- Sie wurde genommen. Im Norden war der ^Mnk sche Meerbusen erreicht. Im Zentrum wurden 'U$Jin g^ßen Einkesselungsschlachten von Witebsk Ad Smolensk riesige bolschewistische Armeen ver- Vt. ober gefangengenommen. Dann kamen mit ^itung einer neuen Phase ber Kämpfe bie Er- Oas Kiiü MMe ber letzten Wochen unb Tage. Nach ber Be- J» sollte |yl jjxg Bessarabiens und dem Ausräumen des jf0 von Uman wurde Odessa eingeschlossen, Niko- M Unb W jel genommen, dann Cherson. Im Zentrum süd- iibeilMIhIsmolensk wurde mit dtzr Schlacht bei Gomel Va jieue Schlüsselstellung des Feindes erobert, und

ma einz tolpert ist,. .. ~ __ »

t gar no^KM' vorn Finnischen Meerbusen bis zum Schwar- $aue 11 *^cer befinden sich unsere Truppen und die chicklWiMirjlnde unserer Verbündeten in siegreichem Vor- Mutler iWsinlw. Das Schicksal der Massen Stalins und sei- ir ünmo!IfflF gewaltigen Kriegsrüstung ist unabwendbar, blich lügen London und die Hetzer Roosevelts. KtTatsache'n der Vernichtung ihrer bolschewisti-

Mehl, 1 Mesl^ y 1 xjjcijiiiiuu/ivciiujl wm w«. i- -------

'rMke.U.Ws!rllung mit den schlichten und eindringlichen jben ein:Nach zweimonatiger Dauer des Ost-

cheln vm^ fkü|ages steht bie beutsche Wehrmacht mit ihren übergefte SEIeibr nbeten in ungebrochener Kraft tief in Few- L qiienn' b slaib. Auf ber gesamten Front sinb bie Ope- ,n 2W A'str.tli en in vollem Fluß." Wie sehr bie Ope- hjnB n t ren am Beginn des dritten Feldzugsmonats u in sind, sagen die nachfolgenden Sätze:In

, . -d r: Übukraine würben bie letzten Stützpunkte bes ihren, - r;_ ( ei^rs westlich vom Dnjepr planmäßig unb unter m noch fester ften Verlusten für ihn beseitigt." Was hier so eln, 40 y trcDt skizziert würbe, kann in seiner weittragen- ch selbst^/ b m Bebeutung kaum überschätzt werben. Denn üblich 'n MW bim äußersten Dnjeprbogen liegen bie großen M in 5:tu= und Elektrizitätswerke von ieln init &!l T'.rje propetrowsk und Saporoschie. Sie ein zerpsWü unter Mithilfe deutscher Ingenieure erbaut iillen Dong le-oiyn und versorgen die ganze Oftukrame bie U ÄW v ir uns besetzte Westukraine trägt überwiegend haiu, I^N^uirtschastlichen Charakter mit elektrischer ö nircie. Die Energieerzeugung ist so groß, daß die * fehl msgedehnten Kohlenbergwerke m dem etwa 0f< : 3 X) tis 400 Kilometer entfernten Don^zrevier ben i-ten gar nicht verbrauchen können. Es sinb bes- mm n ben letzten Jahren große Ebelstahlanlagen

kochten , ^ f Aluminiumhütten errichtet worben. Eine Ifoabat ,p. - e" ic:ii.-be Nachrichtenagentur gibt unter Vorbehalt ;gnze > e w Reibung roieber, wonach Marschall Bubienny

Vz«*» m._ u ... rr--(Sinftna nPrt TIC3

W