Opekta
Marmeladen u
Donnerstag, 24.)ull 1941
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheßen)
IZ4 Zweiter Blatt
Aus dem Reiche der Frau
Wir statten unsere Tochter aus
Haber
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den Gedanken der Gemeinschaft emMeben ler-
Sommerliche Ratschläge
Kinder brauchen regelmäßige Mahlzeiten
vonstatten.
Eine „Schattenseite" im Sommer.
-HoiJ :lo$ta Jroufi dinel ugern
Warum hat mein Kind keine Freunde?
Papier und Pappe verbrennen ist sinnlos! Beides hat wenig Heizwert — aber größten Altstoffwert!
Zrok.
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bedeckt. Die Schürze deckt nicht nur bie Vorder- bahn des Rockes, sondern lhre äußeren Ränder treffen sich in der Hinteren Mitte, und so ist die Schürze auch ein richtiger Schutz für Aas Kleid.
Aus zwei verschiedenen Kleidern, vielleicht aus einem einfarbigen und einem gestreiften, wird ein ehr hübscher Kittelschurz, welcher genau so gut auch als Kleid getragen werden kann. Sehr gut sieht es aus, wenn der Rücken einfarbig und das Vorderteil gestreift oder geblumt ist. Die Taschen und der Kragen oder die Manschetten können dann als Vermittlung wieder einfarbig gearbeitet roer= den. Bunte Kattun- oder Vistrakleidchen, welche sich wieder gut waschen und bügeln lassen, sind mmer praktisch und wirken zusammen mit emer vielleicht durch einen bunten Zierstich ober em buntes Bort- chen belebten Kittelschürze recht häuslich. Kops- tucher in allen Farben und auf die verschiedensten Arten getragen, machen das Bild lustig und farben- froh, mb en dem praktischen Wert, den s^ haben., Hemdchen, Höschen, warme und praktische Strumpfe, einfache und sportliche Schuhe, Söckchen aus verschiedenen Wollresten, Wolljackchen, warme Blusen aus alten Kleidern und ein einfacher Rock gehören mit dazu Als Rock kann ein BDM.-Rock verwendet werden. Allerhand Blusen können bei dieser Gelegenheit aufgetragen werden. Plattierte Stumpfe sind natürlich praktischer als ganz dünne, denn erstens sind sie wärmer und dann brauchen wir nicht L viel zu stopfen. Im Sommer gehen wir barfuß in hol^schuhen. Wer allein nicht nut solch einer Ausstattung zurechtkommt, der hole sich Rat beim Deutschen Frauenwerk, Abteilung Volkswirtschaft- Hauswirtschaft.
Als Zuckerzugabe rechnen wir für je 1 kg Erd- beeren, Himbeeren, reife Stachelbeeren, 50 g ;>uder, für je ein kg Johannisbeeren, Rhabarber, Sauer- kirschen, Heidelbeeren, Holunderbeeren Brombeeren, Eberesche, Hagebutten 100 g Zucker. Bei Mischungen, die sehr zu empfehlen finb tme z. B. zwei drittel Rhabarber, ein Drittel Erdbeeren, 80 bis 100 g Zucker aus 1 kg Früchte, bei zwei Drittel Johannisbeeren, ein Drittel Himbeeren die gleiche Zuck er- menge und bei einhalb Sauer-, einhalb Süßkirschen 80 g Zucker, auf 1 kg Frucht. Den Zucker streuen wir jeweils zwischen die zerkleinerten und evtl, entkernten Früchten; wir können auch die Fruchte schon einige Stunden vorher mit dem Zucker hm- stellen, der Saftbildung ist das sehr dienlich.
Wenn das Wasser im Topf kocht, so rechnen wir eine Stunde für den Entsaftungsvorgang wahrend- dem öffnen wir den Topf nicht. Rach ^laiif dieser Stunde nehmen wir den Deckel mit dem Tuch und den Früchten ab und füllen den Saft noch heiß m die vorher gut vorbereiteten, gezauberten unb für die Saftaufnahme schon erwärmten Flaschen. -Mir füllen die Flaschen randvoll bei Gummikappenver- chlutz, man lagert die Flaschen mit Fruchtbr-l tehend, während sie sonst liegend aufbewahrt wcr-
Neben all dem Schönen, daß die Sommerzeit uns bringt, tritt aber auch häufig etwas weniger erfreuliches, das unsere Hausfrauen und Mutter immer wieder von neuem geschickt macht, em. Die allseitig so gefürchteten Obst- und F r u d) t f a f t.f l e cf e . Wenn's möglich ist, bestreuen wir sie sofort Mit Salz und waschen sie mit etwas heißem Wasser aus. . Auch Zitronensaft hilft sie vertreiben. Man kann I erspart.
,„PF halten (Schweselsäden anzünden am vcpea m Konservendosen. Stofs darüber halten). Aber Vorsicht hiermit bei gefärbten Stoffen! Auch bie Grasflecken machen uns immer wieber Kummer, wenn sie bei einem Ausflug in Wald und Feld hinterher unsere Kleider ober Anzuge „zieren . hier Hilst Spiritus ober Wasserstoffsuperoxyb, mit dem man bie Flecke leicht betupft. Bei Spintusbe- hanblung aber vermeiden, daß der Fleck vorher mit Wasser in Berührung kommt! Auch Harzflecke hat es schon bei manchen Wanderungen gegeben. Im allgemeinen können wir uns auch da nut Spiritus helfen, nur bei empfindlichen Stoffen nimmt man Aether. Und T i n t - n s l - ck - i'nden sich leider auch immer wieder ein. Tinten- und Rostflecke be träufeln wir mit Zitronensaft und l-g°n bas Stuck h <» Sanne Für Flecke von roter Tinte nehmen mir jedoch Schwefeldämpfe. Und Kopierstiftflecke? Hier hilft Zitronensaft oder käufliche Zitronensäure. Acht unb einfach ist es so gosagt wenn wir un nun die kleine Mühe machen und uns die verschiedenen Mittel merken. Man kann sich auch e kleine Fleckentabelle irgendwo m der Küche an bringen um sie jederzeit zur Hand zu haben, bann ist manche Aufregung und manche Verstimmung I erspart.
den.
Flaschen, die Fruchtsäfte mit keinem oder wenig Zucker enthalten und sterilisiert wurden, bekommen auch den Korken mit Bandschlinge. Man kann dazu aber auch Reste von Kunstdarm verwenden, die wie Schweinsblase benützt werden. Kunstdarm wird an* geleuchtet, gut abgetrocknet und stramm über bie Flaschen gezogen. Währenb man festhält, muß eine zweite Person ben feuchten Binbfaben herunllegen unb fest verknoten. Auch Dunftobstglaser verschließt! man mit Schweinsblase ober Kunstlederbarmresten. Es ist auch möglich, baneben einmanbfret saubere Leinwanblappen, bie in hanbliche Vierecke geschnitten würben, zu verwenben unb darüber noch dreifache Glashaut zu geben. Beibes muß mit feuchtem Binbfaben fest verknotet werben.
-Noch ein Rat: Wirb Tomatenmark in engen Flaschen aufbewahrt, so kann man diese auch mit einem Mullapp en verschließen, wenn man eine 2 ms -3 mm höbe Schicht reines Oel auf den Inhalt gießt. Das Oel findet später beim Kochen Verwendung.
Rezepte.
Buttermilchkaltschale. 1 Liter Butter- milch Liter Wasser, Zitronenschale, Zucker nach Geschmack, 40 g Stärkemehl. Das mit kaltem Wasser angerührte Stärkemehl gibt man in das kochende Wasser und läßt garkochen. Wenn etwas abgekuhlt, gibt man die Buttermilch dazu, schmeckt mit Zltro. nensaft und Zucker ab.
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Fruchtqrützeaus Beerenobstrückständen. Beim Süßmosten (Dampfentsaften) und Gewinnung von Fruchtsaft vorhandene Rückstände von Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und dergleichen werden mit Wasser gemischt erhitzt, heiß durch grobes Sieb gepreßt und die dickflüssige Masse gesüßt, erhitzt und auf Liter 60 g Grießmehl ober 55 g Saga ober 50 g Kartoffelmehl darin unter Rühren gargekocht. (Beim Fehlen saurer Sorten ist etwas Zi- tronenschale nötig.) In ausgespulter Schussel er- starren lassen. Mit Vanilletunke Suppenteller verspeisen. (Holsteiner heimatgencht.) Auch als Abendessen sehr gut.
Kirschenstrudel. 375 g Mehl, 1 Ei Salz, etwa % Liter lauwarme Milch, 750 g Sauerkirschen, Semmelbrösel, Milch zum Bestreichen, Zucker nach Geschmack. Mehl auf ein Brett sieben, in die Mitte das mit Flüssigkeit und Salz verquirlte Ei geben und alles von der Mitte aus zu einem elastischen Strudelteig verarbeiten, den man, mit einer Schützet bedeckt, % Stunde ruhen läßt. Dann rollt man ben Teig bünn aus, gibt darauf die entsteinten, abgetropften Sauerkirschen, die man mit Zucker und Stoßbrot vermischt hat. Der Strudel wird zusammengerollt, mit Milch ober Wasser bestrichen und auf einem gefetteten Blech hellbraun gebacken.
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beim Heimkommen eine Kleinigkeit das zweite, das um 13 Uhr kommt, hat gefrühstückt und ißt mit bem ersten, der Mutter und dem Kleinkind zusammen eine warme Zwischenmahlzeit. Gibt es ein warmes Gericht, das sofort gegeben werden muß und durch Stehen ja auch an Nährwerten embuß n würde, kann es so bereitet werben, daß das Schul- kind, das um 13 Uhr fortgeben muß, noch als Schlußspeise kurz vor 13 Uhr etwas davon abbekommt, vorher aber schon vm anderes Hauptgericht gegessen hat. Damit bas Kleinkind auch um 18.15 Uhr nach mit am Tisch sitzen kann, wird es mittags länger schlafen gelegt ober morgens etwas später hochgenommen, hat der Vater st^n bereits im Betrieb eine warme Mittagsmahlzeit genossen, ißt bie Familie nach bem angegebenen Plan mittags bie Hauptmahlzeit unb gemeinsam mit dem Vater abends ein warmes Abendbrot. Das wäre natürlich für die Kinber eine noch glücklichere Losung, damit nicht bas Schwergewicht des Essens spat auf die Abendmahlzeit verlegt zu werden braucht. Aber bieses Beispiel zeigt, daß bei gutem Willen, immer ein Weg gemeinsamer und regelmäßiger Mahlzetten gesunden "werben kann. Und so verwickelt wie bei diesem Beispiel liegen meistens die Verhältnisse nicht einmal. LIL
Dampfentsasien mit wenig Zucker.
Mit geringen Zuckermengen einmachen, ist eine sehr begehrenswerte und wünschenswerte Sache geht boch unser Zuckervorrat immer schneller zu Enbe wie er eigentlich soll. Das evtl. Nachzuckern in ber Zeit des Verbrauchs ist nicht so schlimm, da es sich ja dann immer nur um kleinere Portionen handelt. Wir müssen aber vorsichtig zu Werke gehen, daß wir unser Einmachgut nun auch wirklich haltbar machen und nicht durch mangelnde Sorgfalt oder auch unerprobte Rezepte verderben lassen. Di schönste Saftgewinnung ist bestimmt die des Dampf - entsaftens, bei dem wir bie Werte bes frischen Obstes weitgehenbst erhalten unb baburch also auch gesund- heitlich besonbers wertvolles Ein machgut gewinnen. Ohne große Apparate anzuschaffen, können nur in unserem Sterilisiertopf ober einem ähnlich großen Topf gut bas Entsaften burchführen, inbem wir auf ben Boben des Topfes einen Untersatz (alter Teller ober Drahtrost) legen und barauf eine entsprechend große Schüssel stellen zum Auffangen des Saftes Den Topf füllen wir handbreit mit Wasser. Heber den Topf legen wir ein entsprechend großes, sauber ausgekochtes, durchlässiges Tuch, das wir mit einer feuchten Kordel festbinden und in das mir bas zu entfaftenbe Obst hineintun Zwischen Obst unb Deckel kommt ein Bogen festes Pergament- ober Cellophanpapier. Nachbem wir den Deckel aufgelegt haben, lösen wir die Kordel unb binden die Tuch- enben über ben Deckel zusammen. Beim Sterili- fiertopf dichten wir dann noch das Thermometerloch und können bann mit bem Entsaften beginnen.
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am gemeinsamen Familientisch zu vereinen Doch - und zwar wirb um 18.15 Uhr, wenn also der Vater ich frisch gemacht, umgezogen und etwas vom Weg erholt hat, gemeinsam die Hauptmahlzeit ^wgenom- men Das Schulkind, das um 11 Uhr aus der Schule kommt, hat Frühstücksstullen Mltgehabt oder ißt
Leider gibt es manches Kind, das keinen Freund h(\ fein Gefühl für Kameradschaft besitzt oder an- ng men will. Da meiden z. B. ängstliche und schüch- iferie oder besonders empfindliche Kinder die Ka- mrabfd)aft, unb zwar oft, wenn sie in ber Schule mi: gefunben stürmischem Draufgängertum Gleich- ßjriqer zusammengeraten. Wesensfremb ist bem MiÄternen und ernpstndlichen Kinde der robuste N ährte. Er kann sich ihm nicht anpassen, wird im llrflang mit ihm unlustig. Vielleicht fehlt ihm auch
Mut, um die Freundschaft des anderen zu nrben. Da wäre eine grobe, spöttische Behandlung Erzieher falsch, denn sie untergräbt noch mehr dc- Selbstbewußtsein. .
22 ferner gibt es den kleinen Pessimisten, per im- auf tot gedrückt herumläuft, die Welt grau in grau er sich si-hü Auch ihm fehlt es an Selbftuev- ethi- fcuen, und täglich verkommende, kleine Unannehm- einic- lic ketten belasten seine Kinderseele schwer. Er lernt n M aber seine ständig weltschmerzliche Stimmung ,u* : ffi ber Anlaß, daß er den Anschluß an bie Kame- süiotl ®>en verpaßt. Er wird gemieden und sucht die in\. Lisamkeit. Ein ähnliches Schicksal erleiden oft em= ieiin? Ho i lebende Kinder, wett ihnen durch die raum- ei . lice Abgeschiedenheit seelische Erlebnismoglichkeiten -—Uten. Unwillkürlich werden sie wortkarg unb oep ossen, ja es kann sogar so weit gehen, daß sie
ui lreiwilligen Schweigern entwickeln. , , t . ,
.. ■ ^»luch aus einem ausgeprägten Gefühl des Ge- (gefjt das schulentlassene Mädel ^s Hauswart- hßtwerdens, was aber meist auf einem Irrtum ^oftliche Jahr oder in eine sonstige hauswutschaft- 1 ruht, entwickelt sich ein empfindlicher Mangel an [id)e Tätigkeit oder Berufsausbildung, dann hat die Lldstbewußtsein. Denn die Zahl der wirklich ge- Mutter alle Hände voll zu tun, Kind zweckend nten Kinder, sei es nun bei Gleichaltrigen oder spachend auszustatten. Dies ist nicht immer ga z i,lhrern ist gottlob selten. Größer ist, wie gesagt, Ißi(L benn bje Kleidung, die das Madel für die
Zahl ber9Stinber, die in dem Wahn leben, ge- gebraucht hat, wird nicfjt immer restlos ifet 3u werden. Diese Annahme ist manchma dem für bie Hausarbeit eignen, hier handelt es M -itzlichen Eintreffen eines Nesthäkchens äUZusthrei- barum, daß das Madel praktich und doch auber in wobei sich ältere Geschwister vernachlässigt, ja cmgezvgen ist. Sommerliche und winterliche ^r bar gehaßt fühlen. Ein Nesthäkchen aber kann ^ttskeiber sind wichtiger als das .'^.Son^ags- ffnirfiiAPoit foirht au einem unleidlichen Ka- „ßchniittagsausgehkleid'. Em Arbeitskieid aus z e atten SommerNeidern hergestellt ist Zweckentsprechender als der Versuch, em altes Ballkleid zu einem Arbeitskleid ummodeln zu wollen. Schurzen sind besonders wichtig, denn sie schonen die Kler- der und sehen zugleich schmuck und (auber aus. Kopftücher schützen die haare vor Staub und vermeiden zugleich, daß vielleicht einmal ein gar zu vorwitziges härlein in den Suppentopf fallt und ! damit die ganze Freude an dem mit so viel Muh
Tin Gd^l^öu ein emunle ib I id) e n Ka- ^^^^^Ein^beitskleib E^vei traben entwickeln, wenn es die Eltern verhüt-1 -----h^rnpffeüt. ift zweckentfpre-
c2ln, verwöhnen, ihm jeden Wunsch von den Augen sehen, so daß es bald zum Mittelpunkt der Fa- y.üe wird. Es gewöhnt sich daran, alle zu kom- ynnbieren und ist enttäuscht, wenn die Gleicholtt - m für sein Gebaren kein Verständnis zeigen. Not- drungen zieht es sich zurück und wird Emzelgan- ir Auch Einzelkinder neigen dazu, ihre Umgttmng t tnranntfieren. Eltern, denen man diesen ,v,v
LNgsfehler vorhält, meinen, daß sie selbst ihrem zubereiteten Essen verdirbt Aeider-
i nde aenua Umgang, Freund und Kamerad fein Zunächst werden wir nicht gleich mit der Meioer- innen.9 Doch ist bas eine irrige Ansicht, denn nur fa^te bewaffnet in bie Stabt l^uftn und uns - ßtrnidic Beziehungsfähigkeit kann unter Gleich- überlegt nur neuen Stoff kaufen, sondern ^e Reste otrigSi oder Altersnahen entstehen. Nach Möglich- ^b Mckkiste wird susamm^ mit den schon vor- ,it sollen Eltern danach trachten, dw'Erziehung h^^nen Kleidern und Wäschestücken das ihre o z irer verschieden gearteten Kinder m der Richtung uns mit roemg Punkten und wen g Geld z Et lenkem daß diese sich von jüngster Jugend an einer red)t netten und praktischen Aussteuer zu ver -den Gedanken der Gemeinschaft einzuleben ler-^lfen. Aus einem zu Nein gewordenen Katwn- »s-tt-r •" - -
ob als Dirndl oder als Sportkleid verarbeitet, wird zum Schutz von einer Schürze aus lauter Resten
Auch die Butterkühler aus Ion haben 6*^0' I EÜndm"°m
einen schimmligen Geruch anzunehmem Man kann «chw°,eld°mps ihn neutralisieren, wenn man bem Kuhlwasser etwas besten m Salz zusetzt unb bie Kühler gelegentlich innen unb Aber Vorsicht außen mit starkem Salzwatzer bürstet. Auch bie Abwaschlappen bebürfen im Sommer besonderer Aufmerksamkeit. Sie bleiben sauber, wenn man sie von Zeit zu Zeit in kaltes Essigwasser legt, dem man ebenfalls Salz zugesetzt hat. Run noch zwei Ratschläge zur Arbeitsersparnis: Zwiebeln, grüne Bohnen, Schnittlauch und andere Krauter sind sehr rasch fein geschnitten, wenn man sie nicht mit Dem Messer, sondern mit einer Schere schnippelt. Zum Mohrrübenputzen benutze man einen Metallputzlappen, wie man ihn zum Scheuern der Kochtopfe benutzt — das schont bie Hände unb geht schnell
Die heißen Sommertage verlangen von der Haussau besonbere Aufmerksamkeit in der Küche, d- Tiit Nahrungsmittelverluste permieben «e^en. selbst bei bester Organisation laßt es sich mcht im- rer t>etmeiben, baf einmal. Hefte non einer M- üit übrig bleiben ober daß fleisch, Gemüse usw. licht erst unmittelbar vor dem Berbrauch gekauft „erden können, sondern eimge 3°^ 'ieuen bleiben irüllen Da liegt denn tue Gefahr des Berdervens Äe Vm allem tst jedes Fleisch gegen marme ' miperatur empfindlich und verliert an Farbe In iiesem Falle Hilst etwas Sodawafser, mit dem tian es (falt) em- bis T-t2''^'vnnnoHt=
leefer Prozedur sieht es wieder srsichi und Ich aus. Soda ist Überhaupt ein «Utes Huftnuit h der sommerlichen Küche: Salate, bte mett ge norden sind, sprisie man kurz vor Gebrauch< mü Iiiner dünnen Spöalbfun?। ob unb roaMn b« m
'.ehmen oder zu waschen, m: eine tiese^ Schussel mit Salzwasier, dem man sie erst unmllklbar vor der Zubereitung entnimmt. Angeschnittene Zitronen selben ftisch und setzen keinen Schimmel an. wenn ÄS 8 E
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'uch an. Das gleiche gilt auch sur g Zum Bedecken von Näpfchen und Top m^miiolch besten eignen sich gut ge1°uberte Blumentop,unter (atze aus Ton, da sie nicht °brut ch°n können. K°n^
'"L 'S Ä »an S Die Sommerhitze ber ^^.frau 3U sch fi ..*Ler un: ich auch im übrigen Kuchen -reich Mitunter^un^ angenehm aus. Da ift 3. K Der entftrömen. den Sommermonaten oft schlechte Dus l - Um sie zu beseitigen, besser nach, siganz 1°"» halten, lasse man ständig °'N etwa hanbgrotzes vma Soda im Ausguß liegen, bas neuert wird, wenn es ZU schwinden g rammt um n uyi
; übL Luch^-rursachen. 13 Uhr, das dritte muß um 14 Uhr besser
Währenb für L, Erhaltung -ber Kräfte bient, ist es bie ©runblage für den Aufbau l- - . . .
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überbimenfionale Entwicklungen, Zurückbleiben ober Frühreife eintreten können.
Aber nicht allein richtige Zusammensetzung der Ernährung unb bie Menge spielen eine Rolle, fon- bern von großer Bedeutung ist bie regel mäßige Enn ahme ber Mahlzeiten, ba sich der Organismus aus di- Zufuhr van Nahrw-tt°n zu b°. stimmten Zeiten einstellt unb darauf maltet. So m alfo "ine Häufung von Mahlzeiten ebenso ichadlich, wie große^ Zwischenräume, unb es sollte niemals, besonders bie Hauptmahlzeit nicht, das Essen um Stunden verschoben werden.
exn normalen Zeiten ist bas alles eine Frage der Gewissenhaftigkeit und Pünktlichkeit der Mutter und Hausfrau, heute wirb man sofort einmenben, daß Leberstunben bes Vaters, Ueberbeanspruchung ber Mutter, langes Warten beim Einkauf, evtl, ihre Ve rurstätigteit oder stundenweise Beschäftigung, ja, auch bie verschiebenen Schulzeiten ber Kivder selbs, chr Eingespasintsein in Dienst unb Ehrendienste reaelmäfuaen Mahlzeitenplan unmöglich & & Äen den physischen Momenten Such bie seelischen Einflüsse eine Rolle spielen, muß bafür gesorgt werden, baß sich die Sa^ilie roe n i g- . ft e n 5Se i n m a I 3U gemeinsamer Mahlzeit am Fa- milientifd) einfinbet, von dem Ruhe unb Kraft und ; Beglückung ausstrahlen muß. Selbst wenn dadurch 1 ^ etwas früheres Aufstehen ober wahrend des ' Taaes eine Zwischenmahlzeit notwendig werben : soü?e, muß bie Versammlung um den Eßtisch möglich gemacht werben.
Nehmen wir ein Beispiel. Das eine Schulkinb kommt um 11 Uhr aus der Schule das andere um


