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ter und Kreisleiter auf Grund persönlich geölter Erfahrungen und Kenntnisse auf den ein-
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Weil »Sä#«»«-Arzneimittel sich überall in derWeli millionenfach bewährt haben. Sie vereinigen in sich die Ergebnisse Wissenschaft« lieber Forschung mit jahrzehnte-
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Bayer) langer, praktischer Erfahrung.
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rma nationalsozialistischer Grundhaltung, die zu Der Mensch hieß in diesem Falle Leronika uno « aktuellen Gegenwartsfragen, besonders aus war gewiß nicht älter als IV» Jahr, wie er da in t , Gesichtswinkel der Kriegslage gesehen, einzu- einem Straßenbahnwagen aus des Vaters Arm £ Mn ist. Um all diese aufgetauchten Probleme I faß. Der Vater hatte in der Fülle einen schweren i uri ^besonders anschaulichen und praktischen Be- Stands Nickt allem, daß er sich auf em paar kum- rt -Wl"' unterziehen. nahmen einzelne Gau- merlichen Quadralzentirnetern gegen den Andrang
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den fe Kilogramm Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,26, bl 135 bis 145,5 kg) 1,26, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,24, c (100 bis 119L kg) 1,20, d (80 bis 99,5 kg) 1,14, e—f (unter 80 kg) 1,10, gl (fette Sauen) 126, i (Altschneider) 1,24, g2 (andere Sauen) 1,14, h (Eber) 1,14. RM. — Marktverlauf: Alles zugeteilt.
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Aus der Stadl Gießen
Veronika und die Blümchen.
** Nichtöffentliche Sitzung d er Rats- Herren. Oberbürgermeister Ritt e r hat die Rats- Herren unserer Stadt zu einer nichtöffentlichen Sitzung auf morgen, Donnerstag nachmittag m den Sitzungs aal des Stadthauses, Bergstraße, zusam- menberu en. Die Beratung gilt dem Haushaltsplan für 1941 und der dazu gehörigen Haushaltssatzung.
Amtsgericht Gießen.
Sie war nicht kleinlich im Stehlen, die A. H. aus Oberscheld, die zuletzt in Gießen in Stellung war. In allen Häusern, in denen sie arbeitete, fand sie Dinge, die chr gut gefielen, und alsbald „orgam-
Abend des 20. warf ein feindliches Flugzeug Bomben auf das Wohnviertel der Ortschaft rarino (Provinz Ealtanisseta). Es gab
-e und 16 Verwundete unter der Aivilbevölke-
Arbeitstagung des Führerkorps der Partei.
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Da ist schon der löffelförmige Bug, der in ferner Gestaltung völlig von anderen Schrffsformen ab- weicht, weil er dem Schiffsrumps die Möglichkeit geben muß, auf die Eisdecke aufzulaufen und sie mit Hilfe des Schiffskörpers ernzudrucken. Auch das Heck muß eine ausfallende Form haben, denn der Eisbrecher ist gezwungen, oft rückwärts zu fahren und dabei das Eis beiseite zu schieben. Da ist die
Oie Gießener Hütte der Sektion Sießen-Oberheffen des Deutschen Alpenvereins.
oorläufig ist er noch leitender tarnt der Dominik-Werft. Und da wirb er teure Pstrcht tun ^Was^bann kommen wird, darüber braucht er sich heute noch nicht den Kopf zu zerbrechen.
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Sos G^ckM^mit den beiden Eisbrechern für Kap Aorn hat sich als ein Mißgriff herausgestellt. Die Norddeutsche Werst hat keine Erfahrungen aus dem Gebiet dieses Dampfertyps. Lind hat sich durch stine Gehässigkeit gegen Friedrich Dommck m eme Verlegenheit hinemmanovnert, dre chn noch viele Haare kosten wird.
Auf dem Gößbichl, 2239 m hoch, bei Gmünd in K ä r n t e n liegt ein Haus, das von fernen Bauherren, den Mitgliedern der Sektion Gießen-Ober- f Hessen des damaligen Deutschen und Oesterrelchr- > schen Alpenvereins (heute kurzweg Deutscher Alpen- verein) die Gießener Hütte benannt wurde. \ Sie hat zwei gemütliche Tagesaufenthaltsräume, , eine Reihe von Uebernachtunaszimmern, em Ma- j tratzenlager und ein größeres Touristenzimmer. Die ; einzelnen Raume sind mit Bildern aus der Stadt , Gießen geschmückt, zahlreiche Einrichtungsgegen- stände im ganzen Hause erinnern durch ent- i prechende Beschriftung ebenfalls an unsere Stadt. < ilm 24. August 1913 wurde sie in Gegenwart von Vertretern der Sektion Gießen eingeweiht. Aus jener Zeit stammt ein Hüttenbuch, das uns setzt zur Einsichtnahme vorlag. Es handelt sich um em 240 Seiten starkes Buch, das den Besuchern der Hütte zur Einzeichnung ihrer Personalien und der Angaben über ihr Wohep und Wohin vorgelegt wurde, das zugleich in einer Spalte „Bemerkun- kungen" dem Gast die Möglichkeit gab, seine Meinung über die Hütte selbst, die Unterkunft über Wege und Witterung, landschaftliche Schönheiten ufa). Lundzutun. . „ , ..
Das Gästebuch beginnt mit einem von Professor Dr. Richard Trapp, Oberstudienrat a. D. m Gießen, verfaßten Gedicht „Zur Einweihung der Gießener Hütte am 24. August 1913". Darm bringt der Verfasser die Empfindungen zum Ausdruck, von denen die Gießener Alpinisten bei her Schaffung ihrer Hütte auf dem Gößbichl erfüllt waren, und die er ausklingen ließ in den Worten:
„Vor Not, Gefahr und Stunneswuten Bewahr dich Gottes Gnadenhand! Er mög dich schirmen und behüten Du Gießner Heim im Kärntnerland!
Ferner befindet sich auf einer der ersten Seiten des Buches ein von dem inzwischen verstorbenen Oberstudiendirektor Dr. Otto A l t e n d o r f Meßen) verfaßter „Prolog zum 25fährigen Stiftungsfeste der Sektion Gießen des Deutsche» und Oesterrelchischen Alpenvereins, gesprochen von Montana, der Fee der Hochalmspitze , in dem die engen Beziehungen zwischen der Gießener Hütte und ihren Paten m der Stadt an der Lahn gefeiert werden.
Die erste Eintragung als Gast in der Gießener Hütte machte Professor Hedderich lElehen), Vertreter der Sektion Gießen, am 14. August 1913, als Zweck seines Besuches gab er die Besichtigung der Hütte an. Dann folgten für das erste Jahr der Hütte bis zum 17. Oktober 1913 insgesamt 192 Besucher-Eintragungen, unter denen sich auch viele Gießener befanden. Den größten Teil aller Huttenbesucher stellten naturgemäß die Touristen aus den verschiedensten Gegenden des damaligen Oesterreich insbesondere aus dem Kärntner Lande. Daneben fanden aber auch viele Deutsche aus dem Reich den Weg zur Gießener Hütte
Das schicksalsschwere Jahr 1914 brachte am 30. Juni den Wiedereinzug des Hüttenwarts unv am 5 Juli als ersten Gast wiederum den Professor Hedderich aus Gießen als Vertreter der Gießener Sektion. Mit dem Ausbruch des Weltkrieges im August 1914 fanden die Besuche iuf der Gießener Hütte ein vorzeitiges Ende. Am 24 August schrieben sich die letzten Besucher, zwei Touristen aus Gmünd, in das Gästebuch em. Am 8. Oktober
Eisbrecher ist gezwungen, oft rückwärts und dabei das Eis beiseite zu schieben. Konstruktion der Propeller aus Nickelstahl, die gegen massives Eis arbeiten müssen, ohne Schaden zu nehmen. Da ist die besonders große Steuerfahiakeit, die dem Eisbrecher in der schmalen Fahrrinne kurze Wendungen gestattet. Da ist die.große Anzahl wasserdichter Schotten, die das Schiss beim Leckschlagen gegen das Versinken sichern — da ist ... da ist ... da sind hundert und wieder hundert Fragen an die Lind im Eifer des Wettbewerbs gegen Friedrich Dominik nicht gedacht hat und die jetzt beantwortet
werden müssen.
Aber es ist schwer, heute die richtigen Fachet« für solche Spezialaufgaben zu bekommen. Der Im genieur, der hente etwas kann, ist tn fester Stellung.
Lietzendorf kann etwas.
Er hat früher auf einer Elbmger Werft" Eisbrecher gebaut. , . «
Wenn man ihn wenigstens zu emer beratend en Mitarbeit auf der Norddeutschen Werft gewinnen könnte, dann wäre einem schon geholfen. Aber man weiß nicht, wie er sich dazu stellt. Denn, was man da von ihm verlangt, ist nicht ganz korrekt. Lietzendorf ist ein Angestellter der Konkurrenz. Wenn man auch selber als Aufsichtsrat eine Pendel- stellung hat — das System läßt sich auf einen An- gestellten nicht ausdehnen!
Das ist eine dumme Situation.
Noch dazu, wo Lietzendorf damals in der Beschwerdesache gezeigt hat, daß er in Ehrbegriffen verdammt peinlich denkt. ....
Dabei — juristisch gesehen, ist das doch kern Unrecht, was Lind von chm verlangen möchte. Er soll keine Geheimnisse verraten, sondern bloß ...
Bloß der Konkurrenz helfen soll er!
Es wird nicht leicht fein, das gerade einem Mann wie Lietzendorf klarzumachen.
Aber in der Not frißt der Teufel Fliegen.
Natürlich kann man nicht mit der Tür ins Haus
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lisländer, die von Schanghai n a ch I a p a n e- wollten und bereits japanische und manbscyu-
ii Bifen und die Durchreiseerlaubms der lyra-1 ^^^^llsUeimMain'Iostekn Öchsen 42,5 bis hm Militärbehörden hatten, erretten auf ®ei ?7 Sen 41 bis 51,5 Kühe 13,5 bis 48,5, Färsen 27 0 ans lofio in lientfin t ein eG - : en ba 6 n 47 Bullen 41 ms d ,
fallen. Aber im Laufe eines zufälligen Gespräches indet sich vielleicht Gelegenheit, dem Ingenieur auf »en Zahn zu sichten. .
Ohne große Mühe bringt Lmd heraus, wo der Gesuchte seine Mahlzeiten einnimmt.
Ein paar Tage später sitzt auch er m der kleinen Weinstube zum Abendessen. Als Lietzendorf eintritt ist Lind schon da. _.
.Kommen Sie her!" meint er. ,Leisten Sir mir ein bißchen Gesellschaft, wenn Sie nichts Besseres vorhaben."
Er ruft das in so netter Art, daß der Jngemeur sein Mißtrauen überwindet und Platz nimmt.
Lind winkt dem Kellner. „Noch ein Glas! — Sie trinken doch bei mir mit?" lädt er sein Gegenüber ein. „Eine ganze Flasche ist mir sowieso zuviel. Ich habe in letzter Zett etwas mit meinem Herzen zu tun." Er ächzt ein wenig. „Es ist ichon em Leid, wenn man alt wird."
Der Kellner bringt das Stammessen. Es paßt wenig zu dem teuren und schweren Wein, den Lmd trinkt. Kein Wunder, wenn er davon Herzbeschwerden bekommt. .
Während der Ingenieur ißt, beginnt Lind zu plaudern. Aber so geschickt er das auch macht, Lietzendorf merkt doch sehr bald, daß sein Tischpartner etwas auf dem Herzen hat. Aber er denkt nicht daran, ihm dabei zu helfen. Er ist ihm einmal auf den Leim gegangen. Nie wieder passiert ihm das! _
Trotzdem ist auch ihm dieses zufällige Zusammentreffen angenehm. _ u .
Er ist mit der Ausarbeitung seiner Erfindung vorangekommen, und wenn auch noch längst ein Abschluß nicht zu erwarten ist, dann kann es ooch kein Fehler sein, mal vorsichtig die Fühler auszustrecken, ob Herr Lind etwas davon halt. Man wirb nicht dümmer davon, wenn man die Meinung eines solchen Mannes hört, der in großen Summen zu denken gewohnt ist. .
Aber Konrad Lietzendorf hat inzwischen gelernt, daß es nicht klug ist, bei Lind mit der Tur ms Haus zu fallen. Er kann warten. Um so mehr kann er das, als doch anscheinend sein Gegenüber von ihm auch etwas will.
(Fortsetzung folgt.)
Das Blumenpflücken ist eine unausrottbare und weithin verbreitete Betätigung des Menschen, und wenn es sich in artigen Grenzen hält und nicht in Flurschäden ausartet, ist nicht -mal so viel dagegen zu sagen. Keinesfalls aber darf es sich in Gebieten abspielen, die dem Schutze des Publikums empfohlen sind, auf daß die gesamte Mitwelt eine Freude und ein Wohlgefallen daran hat. Indessen das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an. 1 Der Mensch hieß in diesem Falle Veronika und _ar gewiß nicht älter als IV2 Jahr, wie er da in j einem Straßenbahnwagen auf des Vaters Arm Probleme faß- Der Vater hatte in der Fülle einen schweren
fierte" sie diese Sachen für sich, selbstverständlich still und heimlich, bis schließlich die rechtmäßigen Eigen- tümer das spitzbübische Treiben der holden Amanda entdeckten und sie natürlich hinausbeforderten, So stahl sie in einem Hause einen Siegelring, den sie als Altgold „versilberte"; in einem anderen Hause brachte sie unrechtmäßigerweise ein Paar Schuhe an sich, m einem weiteren Hause, in dem sie dann als „Perle glänzte, galt ihre besondere Liebe einem Topf mtt 1% Kilo Schmalz, der von ihr .'kassiert wurde, in diesem Hause versuchte sie auch ^en
mit einem Nachschlüssel zu offnen. Mittlerweile mar aber mit Amanda der bekannte Krug so lange zum Brunnen gegangen, bis er zerbrach, d. h. die Diebin wurde zur Anzeige gebracht und wußte sich nun vor dem Amtsgericht in Gießen wegen Diebstahls in drei Fällen und wegen eines versuchten 'Aweren Diebstahls verantworten. Da sie bisher noch nichts auf dem Kerbholz hatte unb auch ohne weiteres ge- ständig war, ließ das Gericht ihr mildernde Um- stände zugute kommen. Sie kam daher mit z me t M 0 naten Gefängnis als ausreichende Ge-
1 legenheit zum Nachdenken noch glimpflich davon.
W Z. Gauleiter und Reichsstatthatter S p r e n- hatte die Gauamtsleiter, Kreisletter und Führer l Liederungen zu einer internen Arbeitstagung tdolf-Hitler-Haus in Frankfurt a. M. einbe» ni. Im Mittelpunkt dieser Tagung stand die Er-
L!r deutsches Unterseeboot versenkte am 21. Juli östlichen Ostsee ein sowjetisches Un- rl> e b o 01, ohne daß dieses von seinen Waffen inch machen konnte.
* . I „Veronika, das darfst du nicht", sagte der Vater
Menbatterien der deutschen Kriegsmarine nah- und redete sonst noch eine Menge, um das Kind tt am 21. 7. an der lettischen ftüftc leiste DOn ber Unrechtmäßigkeit seines Vorhabens zu etische Seestreitkräfte unter Feuer, überzeugen. Aber derlei Ermahnungen sühnen zu nach der ersten Salve sank ein sowietisches nichts, der Vater mußte Veronika das Händchen schiff nach schwerer Detonation. Die Bolsche- festhalten, damit sie sich an der künstlichen Flora drehten daraufhin ab und entzogen sich, der vergriff.
1 deutschen Feuerwirkung. Ob nun der Vater nicht auspaßte, ob Veronika
* zu schnell war — mit einem Mal geschah es.
»kchsmarschall Göring empfing in seinem „Blumbe" sagte das Kind verzückt, griff Zu, und quartier den stellvertretenden kroatischen da hatte es ein Händchen voll Blumen gegrapscht =fübrer und Minister für die Landesverteidi- und den Hut dazu, auf dem sie wuchsen. Die be« Marschall Kvaternit. troffene Dame kreischte einen Juchzer, die Fahr-
W * gäste taten ihrer Fröhlichkeit feinen Zwang an, der
r. 9fTl. .rnnrt hpr froatikhen Marine-Frei- Bater stand betreten da. Veronika betrachtete mit ^L NnWSos^ ®DWmiSmUT^nriZn“jä fageü, fo^eiu^nd" erstehe i^em Emsatzort emgetroften. „och nicht, daß man keineswegs Blumen von
m v m Damenhüten pflücken darf, und manchereiner mag
seoelt ersuchte den Bundeskongreß um Bewil- . Anen S^ß daran haben — ja, aber wenn von 1,25 Millionen Dollar für den Bau ir^enbn)er glaubt, es mache einem Vater Spaß, D neuen HeNumfabnk. einen Hut, den feine Tochter einer fremden Dame
* . vom Haupte pflückte, der ziemlich erbitterten Eigen-
jfe ^Bereinigten Staaten haben Großbritannien tümerin mit gestammelter Entschuldigung zuruck- fti« Anleihe von 425 Millionen Dollar gewährt, zugeben, so irrt sich der.
r^es Geld soll England ermöglichen, die unter dem $$ ^uß es ja schließlich wisse». Veronika ist 'vMLease-Gesetz von USA. gelieferten Waren zu „ümlich meine Tochter. H. 1.
1914 wellten noch einmal ein Zimmerpolier und fein Helfer aus einem benachbarten Orte zur „Nach, schau auf der Gießener Hütte", die im Jahre 1914 insgesamt 75 Personen Unterkunft geboten hatte.
Dann kamen die Jahre des Weltkrieges, in denen der Gößbichl mit der Gießener Hütte im Kampfgebiet der damaligen Alpenfront lag. Es folgten die ersten Nachkriegsjahre, in denen niemand m deutschen Landen Lust zu Alpentouren hatte zumal in jener Zeit auch die politischen Verhältnisse im Kärntner Lande noch sehr ungeklärt waren. Erst im Jahre 1921, also nach rund siebeniähriger Schließung, bezogen am 29. Juni der Hüttenwart und die Wirtschafterin sowie die Köchin die ©ie- jener Hütte wieder. Vom 5. Juli 1921 ab fam auch der Touristenverkehr wieder in Gang. Unter den zahlreichen Besuchern jenes Jahres sind in dem Gästebuch neben der Mehrzahl von Touristen aus Oesterreich und Kärnten auch Freunde der Gießener Hütte aus Gießen und Umgegend, unter ihnen wie- herum Professor Hedderick als Vorsitzender der Sektion Gießen vermerkt. Insgesamt waren es rund 500 Freunde der Alpen, die in jenem Jahre die Hütte in Anspruch nahmen. Am 22. September 1921 wurde die Besuchszeit des Jahres abgeschlossen.
Seitdem haben bann Jahr für Jahr Hunderte von Männern und Frauen die gastliche Statte Der Sektton Gießen auf dem Gößbichl bei Gmund besucht. Das uns vorliegende Gästebuch reicht m einen Eintragungen bis zum 27. Juli 1931. Nun legt ein zweites Buch zum Einschreiben der Be- facher auf der Hütte aus. Es ist ein vielseitiges Stück deutscher Landsmannschaft, das in den Gaste- eintragungen in diesem Buche erkennbar wird. Neben Touristen aus Kärnten und Oesterreich, Die infolge der geringeren Entfernungen naturgemäß in jedem Jahre am häufigsten in der Gießener Hütte Einkehr halten, findet man in dem Gästebuch alle Gegenden unseres deutschen Vaterlandes vertreten; vom äußersten Zipfel Ostpreußens, von her abgelegensten Ecke Schlesiens, von der We» tüfte, der Nordmark, von den Gestaden der Nordsee über alle deutschen Gaue b-is herunter in die
u Tientsin keine Eisenvayn' s , ^fe 14 Rpf. je
©rünbe für die Gmretfenermetge. | bis geb^nbgcmirflt. Für Schweine wur-
ilnb Konrad Lietzendorf arbeitet weiter Tag für Tag und danach jede Nacht bis bald tn den grauenden Morgen hinein.
So treibt er es eine Weile.
Dann spürt er, daß er den Raubbau an seinen Kräften nicht ewig aushalten wirb. _ Wenn auch her Achtstundentag' keine göttliche Jnstttutton sein dürste — fünf, oft gar nur wer Stunden Nachtruhe ist auf die Dauer doch zu wenig.
Und noch ein anderer Gedanke kommt ihm.
Wenn der junge Dominik mit feiner Erfindung Erfolg hat — und er wünscht ihn ihm von ganzem Herzen — was wird dann aus seiner eigenen?
So selbsttos denkt kein Mensch, daß er das Ergebnis seiner Arbeit in den Papierkorb werfen
Auch Konrad Lietzendorf will weiter im Leben! Was er sich hier in langen Nachtstunden abringt, bas soll ihn einen Sprung vorwärts tragen, einen recht weiten, hoffentlich!
Das zu wünschen und zu erstreben ist sein gutes Recht. Keiner kann etwas dagegen haben. Selbst Nissen nicht. Denn wenn auch die Anregung zu der Arbeit von ihm ist — Lietzendorf hat sie ihm viel- fach bezahlt durch die Unterstützung bei seinen eige- nen Arbeiten. Don ihm stammt ja das wissenschaftlich« Rüstzeug, mit dem der andere seine Erfindung aufbaut. Wer gerecht ist, muß das zugeben.
Und wer nicht so gerecht denkt
Konrad Lietzendorf zieht die Schulter hoch.
Auch wer nicht so gerecht denkt, wird sich fügen
J zu unterziehen, nahmen einzelne Gau- merlichen Quadratzentimetern gegen den Andrang - H 0 «- -----c m—1. —f-r:* —, von allen Setten zu behaupten hatte, er mußte ja
, auch auf dies Kindchen Veronika achten. Denn Arbeitsgebieten in gründlichen Referaten zu Veronika war mit aller Macht darauf aus Blumen nzelnen Themen Stellung. Die Arbeitstagung 5U. pflücken, mitten m der Straßenbahn, ich bitte so für jeden Teilnehmer wertvolle Anregun- ^! ....... x
vermittelte die weitere Ausrichtung und vor „Aumbe! sagte $^ro,ntfsi,h9:.
gangbare W-ge praktischer Maßnahmen in grapfchte nach den hundert Blümchen die e ne & hör fnmmpnhen Mocken Dame gleich nebenan auf ihrem Hut hatte,
beit der kommenden W ch „Blumbe!" sagte bas Kinbchen anbächttg und wollte
Kleine pvlitifthe burd>aus bi€ Blümlein von ber Dame Hut pflücken.
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Verdunkelungszeit
23. Juli von 21.27 bis 5.25 Uhr.
W Käüch^Twnnnik ist fein Leben karg nut len Lob gewesen. Aber die neue Schaffens-
Ä? Lietzendorfs beginnt chm so zu
> -Hier häufiger ein anerkennendes Dort Hramfr W ftni aber wundert er sich über das eltfame V li In, mit dem der Cheftngen.eur hierft-r qmt *6# 'N Ws ob er im stillen dem Lob -'ne andere 1,1fkiimg gäbe, oder als ob er nrrt fein
«1 htirn bei andern Dingen wäre — weit hinaus 0°^ ’tii das, wovon eben die Rede rst.
Die Dominiks.
>ag'l Roman von Hellmuth Böttcher.
te"" NKvrtsetzung. (Nachdruck verboten.)
chnitt fe Wunsch der Japaner ist gescheit wie das 0. 3ü lH-, das sich di? Leute da hlnten in Ostasren er otf' iiik-nEen. Ein Gasmotor arbeitet billig und zu 10 1 Ic'fia. Der dafür gebraucht Anthraztt 0*
Orah als Kohle, nimmt also weniger Raum 'Jnb gleichzettig spart man das Gasol, das die
Mimotaren verschlingen, und braucht Nich iBtb dafür den Russen oder andern Landern tn
fe teÄ SSM«
£ ÄJ-•«.« «Ä fi 1 ri b sondern wohin und zu welchem Zweck |ie ^'"fiich'Nhinenbau ist eine Kunsll Und^e jede fti- hat er fein doppeltes Echos, Das Echos das
, ' 1 Schaffen felber liegt, uti> das zweite das di
II. I» Schaffen Sinn und Krönung ?°rlechll tir . di- Reißbretter im Büro des Ehefingemeurs b
sich mit Skizzen und Konstruktionen. In den
■■ 'Stinten liegen lange Berechnungen.
; -S-nn Dominik dann und wann das Zimmer „'S? iig ndorfs betritt und die Arbeiten prust, dann
D er sich im stellen zugestehm daß m de^ >ne offenbar nicht nur eine starke technische B kng ruht, sondern auch ein bedeutender, uner
|ren * Dornotizen.
D( deutsche Gesandte in Paraguay, Dr. Hans Tageskalender für Mittwoch.
Lj =8 ü f in g , ist nach schwerer Krankheit gestor- Deff entlief) er Vortrag der.Universität 20 bis
jn der paraguayanischen Hauptstadt Asun- 21.30 Uhr, im Kunstwissenschaftlichen Institut, Licht- fit tefaefeht worben bildervortrag Pros. Dr. Glöckner über Malers unb
p $ 6 ♦ Dichtung". — Gloria-Palast (Seltersweg): ,,23enu3
Di portugiesische Freundschaftsmisston für Bra- vor Gericht. — Lichtspielhaus (Bahnhofitratze): M unter Führung des ehemaligen Außen- „Der Mann, von dem man spricht.
Atters und Generalkommissars der im verlange- TtrAtihfffinh ift TXnlfäfdtUä
jSabr abgehattenen 300-Jahr-Feier, Dr Dan- BraN0|LyUy Ift ^0»rSfcyUY.
•u ist an Bord des Dampfers ,/Serpa Pwnto ^a5 Feuer vernichtet, ist unwiederbringlich M/raMio de Janeiro abgereist. verloren. Der Dersickerungsschutz sür den Betro-
"L r * \ fenen Hilst diesem wohl, aber volksroirtscha lieh blei-
nf k raile Amerika-Finnen, die im letzten fim ben die Werte zerstört Die deutschen ofsentlichen '^rMowjetischen Krieg als Freiwillige nach Finn- Berstcherungsanstalten haben ESgerechnet, daß m l'S aetommen waren haben sich jetzt von neuem Deutschland m leber Minute Sachguter lw Werte NUK7mg- 3"il* am finnifchen Frei- °°n 750,- «m. vernichtet werden. Der Schaden L horcht srklärt trifft den Einzelnen Wie die Gemeinschaft. Brano.
m d.ihlD°mpf bereit erklärt., *aben ift also Bolksfchaden, und andererfeits ist
'm ? 2r Gnretber der Informationsabteilung der ja« Brand chutz demnach Bolksfchutz. Das gilt befon- Lp irchen R«7e>mng te lt mit, daß Außenminister bers im Kriege. Jeder Brand hilft dem Femb
II o a bneits^am Samstag die B o t I ch a f - Darum ist forgfaltiger Ernte,chutz Pfllcht all r 5 irtirDeulftblanbs und Italiens empfan- Bauern und Landwirte. Jeder aber muh tzilfe \ <rn -rabe und zum Ausdruck gebracht habe, daß ieiften, wo immer es not tut, zu ,ed^ Stunde und 315 Außenpolitik weiterhin im Seifte und Ziel Minute, bei Tag und Nacht. Feuerfchutz rettet u
"-litte Dreimächtepaktes geführt werde. (et Brot!
i'tee : * . . , ~nnnn Gießener Schlachtvkehmarkt.
„frei'l .■■tafönber, Auf dem gestrigen Gießener. Schlachtoiehma^t
(Schlachtoieh-Verteilmigsmarkt) m ber^ Diehverstei-


