Der Sowjetunion frei zu bekommen.
Das
nzvisihr urch Versenkung des einen oder anderen Darnp- Ichwech frs aus feindlichem Geleit zu stören, sondern wie-
schen
-ß.)
7 Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
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erkannten Kranken- und Säugl.ngspflegeschulen des Gaues _e^_
Weitere Auskunft durch das Amt für Volkswohlfahrt, Gauleitung Hessen-Nassau, Darmstadt, Steubenplatz 17.
4363V
es M inghuaji!
Grundsteuer und Hauszinssteuer bei Kriegsschäden an Grundbesitz
Ausbildung: iVijihrige Lernzeit, staatliche Prüfung, praktisches Jahr.
Fortbildung: Operation^-, DiiU Säuglingsschwester usw.
Aufstiegsmöglichkeiten: Juogschwesternfihrerin, Oberschwester, Oberin. Gehalt nach neuem Tarif.
e. • Johann A. Wülfing
Berlin SW 68
Einsatz der Relchsbund-Schwester:
Krankenhäuser, Sanatorien. Kinderkliniken. Mütter*. Säuglings- and Kinderheime und Krippen, vorbeugende Familienhilfe auf dem Lande, krankenpflege- rische Tätigkeit im Ausland. Werkschwestern.
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Damit sind nach den Meldungen von nur vier Lagen wieder über 1 00000 BRT. feind - ichen Handelsschiffsraumes allein durch nsere Unterseeboot-Waffe ausgeschaltet worden. Die urch keine Gegenmaßnahmen zu brechende An- riffskraft der deutschen Unterseeboote ist danach rieber einmal eindeutig erwiesen. Sie begnügen ch nicht damit, die britische Dersorgungsschiffahrt
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Ang, sondern um die Aufhebung des Neu - tralitätsgesetzes durchzusetzen. Die republikanischen Senatoren Austin (Vermont), Bridges stiew Hampshire) und Gurney (Süd-Dakota) brachen eine Vorlage ein, das gesamte Neutralitätsge- sch zu widerrufen, weil dadurch einmal die Moral in England und der Sowjetunion gestärkt, zum andren Japan zurückgehalten'und eine Verwicklung dtr USA. in einen zwei-Ozean-Krieg wahrscheinlich vermieden würde. Die Isolationisten erinnern heran, daß derartige Vorfälle, wie mit dem Zer- Hörer ,Searn y", erwartet werden und keines- solls schon jetzt zu einer offenen Kriegserklärung iiihren müßten. Admiral Pats Stirling jun. schreibt, dis USA.-Flotte befinde sich im Schiehkrieg, wo der- attige Opfer zu erwarten seien.
AbhSren türkischer Rundfunksendungen von Briten r erboten.
Ankara, 21. Oft. (Europapreh.) In den Haupt- dten derjenigen Länder des Nahen O st e n s, unter britischer Kontrolle stehen, wurde eits vor einigen Wochen das Abhören feindlicher Rundfunksender unter Androhung hoher Ge- gnisstrafen verboten. Wie jetzt in türkischen Re- rungskreisen bekannt wird, wurde von den bri- li|(i)en Behörden angeordnet, daß unter feindlichen ndfunksendungen auch solche aus der Türkei verstehen sind. Auch das Abhören dieser Sen- ßngen ist mit schweren Strafen bedroht.
Ud^dwWle*v$eWAJeit sind pharmazeutischoPräporote, die schon seit Jahrzehnten zur Erhaltung der Gesundheit unschätzbare Dienste leisten.
Sie erleichtern das Leben und schützen vor manchem Ungemach.
Unsere Präparate haben in allen Teilen der Welt zahllosen Menschen geholfen.
SANATOGEN FORMAMINT KALZAN
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Leben auszugleichen, das bis dahin friedlich und gradlinig verlief. — „Entschuldige, Karin. Ich muß doch eben einmal feststellen, ob ich die Richtung habe!" unterbrach Günther, als sie, mütterlich besorgt, sich nach seinem Befinden erkundigte. Sie wurde sich selbst böse, als ihr plötzlich zum Bewußtsein kam, daß Günther nun seit langen Stunden am Steuer saß, immer voller Wachsamkeit und Anspannung, während sie, ungewohnt des stürmischen Ablaufs der Ereignisse, vor Müdigkeit eingeschlafen war.
Wie konnte sie auch nur eine Sekunde lang die Augen schließen, während unter ihr ein Kontinent wie ein Filmstreifen ablief, Gebirge sich mit Sandwüsten und Steppen ablösten, Urwälder und ausgedörrte, silberglitzernde Salzflächen wie ein bunter Bilderbogen vorüberglitten. Dazwischen kauerten die Lehmhütten der Negerdörfer, kleine Städte mit weißen Moscheen. Irgendwo wirbelten Hunderte von Elefanten Staub auf, um aus dem Busch an die Wasserstelle zu kommen, stürmten Riesenherden von Gnus oder Büffeln, aufgeschreckt durch den rasenden Lärm der Motoren, die hochgepeitschte Angst selbst, über den Sand. Giraffen stelzten grotesk im Galopp in das hohe Riedgras, Gazellen flogen wie Pfeile über die Buschinseln, die sich wie dunkle Flecke von dem Hellen Sand abhoben.
Es war alles so neu und wunderbar für sie, daß sie Stunde um Stunde sprachlos, voll innerer Ergriffenheit hinunterschaute. Nicht weniger aber war sie fast demütig beglückt, daß sie in einem weißen Riesenvogel über all diese Schönheiten und Seltsamkeiten hinschweben konnte, daß Günther neben ihr mit der größten Ruhe zwischen Fort Lamy und Khartum peilte. An nichts konnte sie ausmachen, ob er das Steuer um einige Grade drehte, oder ob die Maschine wie immer geradeaus flog. Im Grunde war es etwas Herrliches, sich unter dem Schutz und in der Kraft eines Menschen zu wissen, dem endlose Räume nur dazu vorhanden schienen, um durchquert zu werden, dem die Zeit nicht mehr galt als eine Brücke, auf der er von einem Weltteil zum anderen gelangte. Sie hätte Günther etwas über alle Maßen Liebes sagen und Gutes tun wollen, so dankbar schlug ihr Her;.____________________________
Llniformiräger und Reichskleiderkarte
Weitere Einzelheiten.
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Einsatz der NS.-Schwester» _ .
NSDAP, und Ordensburgen
Der Kapitän, mit dem er auf einer Karte den Weg, den er weiter verfolgen wollte, besprach, staunte nicht einmal so sehr über dis Leistung des Deutschen, als vielmehr über die Zumutung Günthers, ein junges Mädchen wie Karin einer solchen Hetzjagd auszusetzen. Er tat es mit so viel Scharm und einem galanten Lächeln, daß Karin rot wunde und protestierte. Auf sie brauche man keine Rücksicht zu nehmen.
Aber erst nach einem Lunch, bei dem der italienische Offizier viele Worte zum Lobe Deutschlands und auf die große Freundschaft ihrer beiden Führer sprach, und Günther keineswegs schüchtern, sondern — Karin bewunderte ihn wieder einmal — elegant sich bedankte und mit ein paar kühnen Gesten dem Kapitän antwortete, wurden sie endgültig entlassen.
Winkende Hände, im Winde sich leicht wiegende Palmen, weiße, blendende Häuser blieben zurück, als Karin noch einmal hinunterschaute. Schnurgerade Chausseen tauchten auf, lange Kolonnen von Lastwagen schleppten sich quer durch die Wüste, die sich nach einem harten und unerbittlichen Willen aufschließen und verwandeln sollte in blühendes Land für Tausende italienischer Kämpfer. Geometrisch angelegte Siedlungen, verstreut und doch um einen Kern geschart, teilten die Landschaft in riesenhafte Gevierte, hinter denen sich wieder das unbebaute Land, auf neue Siedler wartend, dehnte.
Auch Karin fühlte sich jetzt von einer merkwürdigen Erregung ergriffen. Langsam zerfiel Afrika unter ihr. Europa, das sie nur aus den Erzählungen ihres Vaters, aus Andeutungen auf dem Merckhof kannte, in dunklen Erinnerungen von der Schule her hatte, tauchte mit dem unendlichen Blau des Mittelmeeres vor ihr auf. Europa — Deutschland —, das alles hatte den geheimnisvollen Schimmer des Unbekannten für sie. In Deutschland und Italien ist etwas Neues aufgebrochen, etwas Großes und Gewaltiges, das wie ein Sturm über die Welt hingeht und sich auch einmal über Deutsch-Ostafrika ausbreiten wird.
(Fortsetzung folgt.)
Karin Grunelius
Roman von GuiöoK.Vranü
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ktzten Meldungen bewiesen haben — vor dem Zu- jriff der deutschen Unterseeboote ebenfalls nicht lehr sicher sind. Dort ift bekanntlich vor kurzem uch ein britischer Zerstörer durch ein deutsches Un- rseeboot versenkt worden.
Diese Dernichtungsschläge der deutschen Untersee- iote sind für Churchill besonders bitter in einer eit, in der das Ausbleiben von Nachrichten aus loskau das Ende des bolschewistischen Bundesge- raffen an kündigt.
Der Kampf um das Neutralitätsgeseh
Washington, 21. Oft. (Europapreß.) Die in- ilrventionistischen Senatskreise benutzen den ^earny"-Zwischensall nicht nur, um eine Aende-
Sie beobachtete, daß seine Lippen ganz blaß und leblos waren und hatte selbst das Gefühl, schrecklich durstig zu sein. „Willst du etwas trinken?" fragte sie besorgt. — „Nicht nur das! Frühstücken will ich!" lachte er. Mit dem Ergebnis seiner Peilung schien er zufrieden zu sein, denn er kümmerte sich nach Einstellung des Selbststeuergerätes kaum um die Maschine. „In zwei Stunden hoffe ich in Kufra zu sein. Vielleicht, daß wir Tripolis gar nicht brauchen. Das wäre eine Verkürzung von mindestens dreihundert Kilometer bis zur italienischen Küste."
Karin verstand nicht viel von dieser technischen Geographie. Sie hatte sich in seine Hand begeben und fühlte sich wohl neben ihm. Unterdessen hatte sie aus einem Koffer, der mit anderen hinter ihrem Sitz aufgebaut war, Zwieback, Schokolade, Zitronensaft und Zucker genommen, träufelte den Saft auf ein paar Stücke und reichte sie Günther hinüber. Achtlos schlürfte er knabenhaft, kaute ohne Geschmack. Diel wichtiger schien ihm die Möglichkeit, daß er nicht nach Tripolis zu fliegen brauchte.
„Aber die Engländer in Khartum haben dich doch dort angekündigt!" warf Karin ein, obgleich sie weder für noch gegen eine Landung war, einfach aus dem Grunde, weil sie sich keinen Begriff davon machen konnte. — „Dann bestellen wir eben unser Kommen ab!" Ohne sich lange zu besinnen, rief er auf dem ihm bekannten Zeichen den Flughafen von Tripolis an und verständigte sich mit dem Kommandanten. Einige Zeit später kam Kufra in Sicht, nach dem furchtbaren Einerlei der Wüste endlich Palmen, menschliche Siedlungen, Leben.
5.
Trotz des fast leidenschaftlichen, mit südlichem Temperament gefeierten Empfanges wollte Günther nicht lange bleiben. Plötzlich hatte es ihn wie ein Iagdsieber gepackt, das alle Müdigkeit überwand. Er legte sich nur zwei Stunden in ein kühles Zimmer und war gegen elf Uhr schon wieder auf dem Startplatz. Zwölfhundert Kilometer hatte er sich von hier aus bis Sizilien errechnet, wenn ihn keine Abdrift auf dem Mittelmeer zu Umwegen zwang. Die Wettermeldungen lauteten günstig. In sechs Stunden mußte er Modica erreicht haben.
nähme von Schirmmützen für Männer, Burschen und Knaben ausgedehnt worden. Auch für Trauer- Hüte gilt die Kleiderkartenpflicht. Die Liste der nichtbezugsbeschränkten Waren hat eine Erweite- runa erfahren durch Aufnahme einiger Leder- artirel Hinzugekommen lind Ledergürtel und Kleidung aus Fischleder. Kleidung aus Gummi oder Austauschstoff ohne Spinnstoffe war bisher punkt- frei. Jetzt sind auch die Regenmäntel aus Austauschstoff punktpflichtig, jedoch nur mit der halben Punktzahl. Pelzwaren wurden bisher punktfrei albgegeben und repariert. Jetzt sind bei der Abgabe und bei der Reparatur von Pelzwaren für das Futter so viel Punkte abzutrennen, als der verwendeten Menge Futterstoff entspricht.
Des Verlustes des reichen Getreidegebietes der llkraine. Die Beamten erklärten, daß das Getreide nach W l a d i w o st o k geschickt werden solle, um |bas sibirische Getreide für den europäischen Teil
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erholen auch ihre Angriffe gegen einen einmal i-faßten Geleitzug mit Härte und Zähigkeit.
Hinzu kommen noch die empfindlichen Kriegs- chiffs Verluste der Briten, wie die anläßlich .'S letzten Angriffes im Nordatlantik gemeldete ersenkung von zwei britischen Zerstörern des Gents und eines britischen Bewachungsfahrzeuges in 2t Straße von Gibraltar, die — wie die
Aus der Stadt Gießen.
Das Tagebuch.
Dor mir liegt em Tagebuch. Es ist etwas besonderes daran, denn es wurde von einer ganzen Schule geschrieben. Buben und Mädel einer Schule erzählen darin ihre Ferienerlebnisse. Um die Blätter haben sie Einfassungen von bunten steifen Blümchen gemalt und zwischen ihre Berichte haben sie Bilder geklebt, deren Unterschriften etwa lauten: „Mein Bauernhof" — „Unser Ferienheim" — „Unser Badeweiher" — „Meine Ferieneltern" — ..Meine Freundin Rest" — „Der Hofhund Karo" usw.
Da erzählen sie von ber Reise ins unbekannte Ferienland, von der Ankunft, von ihren vielfältigen Erlebnissen, von neuen Freundschaften und fröhlicher Gemeinschaft im Erholungsheim. Und von dem immer ein bißchen bitteren Abschied.
Der kleinen Barbara hat am meisten das gute Essen imponiert. Getreulich zählt sie auf, was es da alles gab. „Einmal hatten wir Pfannkuchen mit Preiselbeeren, da hab ich mir den Bauch vollgestopft." Bloß die Puddingsuppe hatte sie „dick".
Der 12jährige Wolfgang war auf einem großen Bauernhof. „Ich ging den ganzen Tag mit dem Sepp. Das war der Großknecht und mein Freund. Wenn ich groß bin, werde ich Knecht beim Bauern."
Die Grete kam in eine Kuranstalt. „Es war ein ganz richtiges Bad, wo immer viele Leute hinkommen. Wir wurden jeden Tag ein paarmal geduscht. Zuerst hab ich gekrischen, aber dann gefiel es mir sehr gut . .
Franzl hatte sich besonders mit dem Schäfer des Dorfes ange-freunöet. „Der wußte viele schöne Geschichten. Sein Hund mochte mich zuerst nicht leiden, aber^bann mochte er mich sehr gern. Wenn sich ein Schaf verlaufen hatte, dann gingen der Hund und ich es immer suchen."
Für Willi war das größte Erlebnis bie Dorfschmiede. „Der Schmied war sehr freundlich unb hat mir immer alles erklärt. Einmal Durfte ich mit ber großen Zange das glühende Eisen halten. Wie er aber zuschlug, bat es mich tüchtig herumgebeutelt." Fast jeder dieser Berichte schließt mit einem bedauernden: „Es war schade, als die schöne Zeit herum war. Es war meine schönste Zeit, bie ich nie vergessen werde in meinem ganzen Leben."
Run ein Leben ist lang. Dieses Leben birgt noch soviel in sich für diese jungen Menschenkinder, daß wohl auch das größte Erlebnis ihrer frühen Jugend darüber in den Hintergrund treten wird. Eines aber wird nicht verloren gehen: Die neue Kraft, die gestärkte Gesundheit, der Zuwachs an Lebensfrische unb Lebensmut, die diese Kinder dem Erholungswerk der NSD. verdanken.
Ida Bammert-Ulmer.
Dornotizen.
Tageskalender für Mittwoch.
Stadttheater: 19 Uhr „Veit Stoß". — Gloria- Palast, Selte^sweg: „Komödianten". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Liebe, Männer und Harpunen!" — Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadttheaters.
Sprechstunde des Kreisleiters.
Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 23. Oktober 1941, nachmittags von 15 bis 17 Uhr in Gießen statt.
Flugmodell-Veraleichsfliegen im Dienst des KWHW.
Der Sturm 6/75 des NS.-Fliegerkorps veranstaltet am Sonntag, 26. b. M., von 10 Uhr bis 16 Uhr ein Flugmodell-Dergleichsfliegen auf den Wiesen hinter dem Gericht. Außer den Segelflugmodellen werden Nurflügel-, Enten- und Motorflugmodelle vorgeführt. Die Veranstaltung wird durchgeführt im Rahmen der zweiten Reichsstraßensammlung für das Kriegswinterhilfswerk.
Verdunkelungszelt
22. Oktober von 18.11 bis 7.57 Uhr.
3n vier Tagen über 1OOOOO BRT.
Berlin, 21. Oktober. (DNB.) Innerhalb weni- ger Tage verzeichnete bie deutsche Unterfee« loots-Waffe den zweiten glänzenden Erfolg Während am Wochenende die Versenkung von zehn eindlichen Schiffen mit zusammen 60 000 BRT., barunter drei Tankern, gemeldet werden konnte vermerkte der Dienstag-Bericht des Oberkommandos er Wehrmacht neuerlich einen erfolgreichen Schlag ber deutschen Unterseeboote. Sieben feindliche Handelsschiffe mit zusammen 38 200 3RT. sind diesmal das Ergebnis. Dazu kommt och die schwere Beschädigung des britischen Wal- wgschiffes „Svend Foyn" von 14 596 BRT. durch lujrpebotreffer.
In Verbindung mit der Ausgabe der dritten Reichskleiderkarte hat der Reichswirtschaftsminister die Verordnung über die Verorauchsregelung für Spinnstoffwaren in einigen Punkten geändert. Wie bisher erhalten Verbraucher, die von einem öffentlichen Bedarfsträger ober von einer Anstalt voll mit Bekleidung versorgt werden, keine Reichsklerder- karte. Neu ist die Bestimmung, daß die Reichs- kleiderkarte binnen drei Tagen bei ber Kartenstelle abzugeben ist, wenn jemand in ein solches Der- sorgungsverhältnis eintritt. Bisher betrug diese Frist einen Monat, bei Einberufung zur Wehrmacht sogar drei Monate. Bei Beendigung des Dersor- gungsverhältnisses erhält der Verbraucher die Reichskleiderkarte nach Abtrennung derjenigen Anzahl von Bezugsabschnitten, die auf den. Zeitraum der vollen Versorgung anteilsmäßig entfällt. Verbraucher, die teilweise mit Bekleidung versorgt werden, erhalten die Reichskleiderkarte. Verbrauchern, die zum Tragen einer Uniform verpflichtet sind, können von den vorgesetzten Dienststellen Uniformbezugscheine erteilt werden. Bei Verbrauchern, die teilweise mit Bekleidung versorgt werden oder Uni- formbezugscheine erhalten, werden die Bezugsrechte der Reichskleiderkarte entsprechend verringert. Neu ist ferner die Bestimmung, daß im Wege der 23er- fteigerung oder des zwangsweisen Verkaufs bezugsbeschränkte Spinnstoffwaren nicht an 23er- braucher abgegeben werden dürfen, auch nicht gegen Bezugsberechtigung.
Zur neuen Neichskleiderkarte ist ergänzend mitzuteilen, daß außer Bekleidungsgegenständen wie bisher buntgewebte und bedruckte Tischdecken, Gedecke und Mundtücher aus Kunstseide und Zellwolle sowie Handtücher und Frottiertücher auf Punkte bezogen werden dürfen. Im übrigen gibt es Bettwäsche und Bettwaren, Tisch-, Haus- und Küchenwäsche, Decken, Vorhänge und Gardinen, Dekorationsstoffe und Oberbekleidung aus Leder nach wie vor auf Bezugschein. Die Punktpflicht der Hüte ist auf Kopfbekleidung jeder Art mit Aus-
stücke erst bann fortgeschrieben, wenn ein Ersatzbau errichtet wurde oder wenn feststeht, daß ein Ersatzbau nicht errichtet werden wird. War bas zerstörte Gebäude steuerbegünstigt, so ist die Vergünstigung auch für den Ersatzbau zu gewähren, wenn es sich um ein Gebäude derselben Art handelt. An Billigkeitsmaßnahmen bestimmt der Erlaß: Der Steuerschuldner bat die laufende Grundsteuer und etwaige Steuerrückstände aus den Entschädigungen und Beihilfen zu entrichten. Besondere Bllligkeitsmaßnah- men wegen Ertragsminderungen kommen aus Anlaß des Sachschadens nur dann in Betracht, wenn die Einnahmeausfälle usw. durch die Entschädigung nicht voll oder nicht mehr gedeckt werden. Die Entschädigungen und Beihilfen können nicht sofort nach Eintritt des Schadensfalls festgesetzt und ausgezahlt werden. Die Gemeinden haben daher vor der Auszahlung im erforderlichen Umfang Stundung zu gewähren.
Für die H a u s z i n s ft e u e r gelten die vorstehenden Anordnungen sinngemäß. Neubauten unb durch Umbauten ober Einbauten neugeschaffene Gebäude, teile, bie als Ersatz für kriegszerstörte Gebäude ober Gebäudeteile aus dem jetzigen Krieg errichtet werden, sind nach dem bestehenden Recht hauszinssteuerfrei. Gebäude oder Gebäudeteile, die der Hauszins- fteuer unterliegen und im jetzigen Krieg zerstört worden sind, müssen deshalb in jedem Falle hauszinssteuerfrei gestellt werden. Diese Freistellung ist von Amts wegen durchzuführen, wie der Minister bestimmt.
Reich ersetzt bei Kriegsschäden an Grundbesitz dem geschädigten Eigentümer nicht nur bie Kosten der Instandsetzung oder des Wiederaufbaus, sondern auch den sogenannten Nutzungsschaden zum Ausgleich entgangener Einnahmen und zusätzlicher Ausgaben. An Unternehmen ber gewerblichen Wirtschaft, deren Betrieb wegen eines Kriegsschaden- s'alls ganz oder teilweise stillgelegt werden mußte, können an Stelle der Entschädigung Beihilfen zur Deckung der fortlaufenden Betriebskosten für die Dauer ber Stillegung gewährt werden. Beihilfefähig sind u. a. die auf betriebseigenen Grundstücken lastenden Steuern. Wenn hiernach ein materieller Schaden bei Kriegsschäden an Grundbesitz in keiner Weise unberücksichtigt bleibt, kann die steuerliche Behandlung von dieser Tatsache ausgehen. Der Reichsfinanzminister hat deshalb gemeinsam mit dem Reichsinnenminister eine Regelung zur Grund- unb zur Hauszinssteuer getroffen.
Für bie ©runbfteuer gilt hiernach: Sachschäden, die in einer Beschädigung von Grundbesitz, insbesondere von Gebäuden bestehen, sind aus Gründen ber Derwaltungsoereinfachung steuerlich nicht zu berücksichtigen. Die Besteuerungsgrundlagen gelten weiter. Billigkeitsmaßnahmen sind möglich. Werden beschädigte Gebäude in einem anderen Umfang wiederhergestellt ober durch die Instandsetzung erheblich verbessert, so sind die Besteuerungsgrundlagen nach den geltenden Vorschriften fortzuschrei- ben. In den Fällen, in denen Gebäude zerstört wor. den oder als völlig zerstört anzusehen sind, werden die Besteuerungsgrundlagen ber betroffenen Grund-
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u „A A«, Rpfrfisbnnd der Freien SAwestern und Pflegerinnen e. V. stellen lautend junge Mldel und Frauen im Alter von 18 bii 88 Jahren all Lernschwestern in den staatlich an-
Die NS.-Schwesternschaft und ner Gaoeg ein. — Weitere Ausbildungvsiätten im übrigen Beichsgebiet werden durch die Keicbsdienststellen der Schwesternschaften Berlin W 62. KurfürsUnstraße 110. vermittelt
Wie ein Wunder schien Karin bas alles. Noch nie- itcls hatte sie einen Sonnenaufgang zwischen Him- itt( unb Erde erlebt, noch niemals glaubte sie, der lerbenben Nacht, bie sich im Westen noch mit langen vkhatten festhielt, unb dem Aufblühen ber Frühe 1° nahe gewesen zu sein.
öon ber Sonnenglut übergossen lehnte Günther tfcas zurück. Der stark gewölbte Rücken brückte ille Müdigkeit aus, bie sich in ber ftunbenlangen Wtrengung nächtlichen Wachens am Steuer in ihm «izesammelt hatte. Das stammende Rot übertönte tit Blösse seines Gesichts, aber der Widerschein in Itt Augen blieb in einem leichten Schleier seines kckes hängen.
(Er hatte Karin geantwortet. Warum sollte er chr kirn böse sein, wenn es ihr gutes Recht war, die ^>cht schlafend zu verbringen? Waren die letzten Saje mit den Vorbereitungen, bie schnellen Entlasse für manche Dinge, die sonst Tage der Reife beuchten, bie langen Unterhandlungen, bie sie mit ihttm Vater in der Merckschen Familie über tausend ith abertausend Dinge hatte, nicht zu viel für sie.
welch rührender Aufmerksamkeit hatte sie ihm gehört, wenn er mit geometrisch geraden Linien einer großen Karte, die bis an die Nordsee tilgte, ben Weg aufzeichnete, ben sie nehmen rour= kti ... vom Meru aus über Nairobi nach Norden ks Khartum, dann schräg durch die Libysche Wüste hd) Tripolis, hinüber an das italienische Ufer, über 8o-n, Mailand. München nach Berlin, wo er sich pri dem Rangsdorfer Flugplatz angemeldet patte.
lausende von Kilometern wurden hier mit einer litten Handbewegung über Kontinente gezogen.
wenigen Tagen sollte sie zum erstenmal in ihrem ^len jenes Land sehen, aus dem ihr Vater, ihre । »utfer stammten — Deutschland.
Dirklich, es gehörte viel Kraft unb Liebe eines folgen Herzens dazu, um biefen Einbruch in ein


