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Metzener Anzeiger
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Rüstungszentrum Stalins in deutscher Hand
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Wehrmacht Feind nicht
Insel Dagö bedrohlicher
verlieren haben. Durch den Fall der ist die Situation um Leningrad noch geworden, als sie vorher schon war.
Diese neuen Erfolge der deutschen zeigen, daß die deutschen Truppen den
fahrt versenkten Unterseeboote im Atlantik sieben feindliche Handelsschiffe mit zusammen 38 200 BRT. Das große britische Walfangschiff „Svend Foyn" wurde durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Kampfflugzeuge vernichteten nordostwärts hüll ein Handelsschiff von 10 000 BRT. Ein weiteres großes Schiff wurde durch Bombentreffer beschädigt.
3n der letzten Rächt griff die Luftwaffe den wichtigen Versorgungshafen Liverpool sowie Häfen und kriegswichtige Einrichtungen an der englischen Ost - und Südostküsle an.
Britische Bomber warfen in der Rächt zum 21. Oktober Spreng- und Brandbomben auf mehrere Orte in Rordwest- und Westdeutschland. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Einiger Sachschaden wurde verursacht. Vier der angreifenden Flugzeuge wurden abgefchossen.
Slowakischer Staatsbesuch beim Führer
Besprechungen im Geiste herzlicher Freundschaft und Waffenbrüderschaft.
Der Wehrmachibenchi.
DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 21. Oktober. Dos Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Deutsche und italienische Verbände n o h m e n gestern das Gebiet um Stalino, eines der wichtigsten Rüstungszentren irnDonezbecken. in Besitz. S t a l i n o selbst wurde durch Gebirgsjäger genommen. Auf einem bedeutenden Jnduslrie- werk dieser Stadt weht die Reichskriegsflagge.
Bei der Säuberung des Schlachtfeldes ostwärts von Brjansk fand der Oberbefehlshaber der sowjetischen 50.Armee, General Petroff, Mitglied des Obersten Sowjets, mit mehreren Offizieren seines Stabes den Tod.
Kampfflugzeuge bombardierten wichtige Anlagen in Moskau und Leningrad.
3m Kampf gegen die britische Versorgungsschiff-
zur Ruhe kommen lassen und daß es für ihren ungestümen Angriffsgeist keine Hindernisse gibt. Mit nicht zu überbietendem Elan und einem Heldenmut ohnegleichen sind sie daran, das Werk der Vernichtung des bolschewistischen Todfeindes zu vollenden. Wir wissen, daß sie jetzt noch Schwierigkeiten, die teilweise das Wetter mit sich bringt, zu überwinden haben, und wir danken es ihnen ganz besonders, daß sie trotzdem nicht erlahmen im Willen, den vollen Sieg an ihre Fahnen zu heften.
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: 5 ber Eroberung der baltischen 3nseln haben Seeff reif fr fift e unter dem Oberbefehl des .„ter B Msraladmirals Earls maßgebend mitgewirkt, jaer PMter dem Transport der Landungstruppen haben Ri Lurch Vorstöße in den Finnischen Meerbusen eine Dikenbedrohung durch die sowjetische Kriegsma- *e ausgeschallel, die feindlichen Minensperren in Gewässern um die baltischen 3nseln beseitigt durch Beschießung der feindlichen Stellungen »ti See her in die Landkämpfe eingegriffen.
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Das Ritterkreuz.
Berlin, 21. Okt. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Goring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberfeldwebel Beier, Flugzeugführer in einem Nachtjagdgeschwader.
Ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, an: ^-Obersturmführer Rentrop, Batterieführer in einer ^-Flakabteilung; Oberleutnant Hermann Wulf, Kompanieführer in einem Infanterie-Regiment, Oberleutnant R y l l, Kompanieführer in einem Panzerregiment; Oberwachtmeister G o l l -
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! 3t schwerem, von den Fliegerverbanden venerale der Flieger Freiherr v o n R l ch t b o - Im und Forster unermüdlich unterstütztem Rm- 9» haben die in der Heeresgruppe des Generalfeld- «-rlchall Ritter von Leeb zusammengefaßlen Bct- stöibe des Heeres und der Waffen-^ feit dem Be- ^>t des Oberkommandos der Wehrmacht vom v. jMf über
300 000 Gefangene eingebracht, 1 581 Vanzerkampfwagen und
4 063 Geschütze
«teufet oder vernichtet. 3hr wichtigstes Operations- Ilvist mit der Einschließung von ceuin- liQÄ) erreicht. Die verzweifelten Ausbruchsversuche in Leningrad eingeschlossenen sowjetischen Strelt- Nle wurde durchweg unter schweren Verlus en
Vegners abgewiefen. .
vssenlliche Teile dieser Heeresgruppe und der
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Wtederboluna Lltalitastell Abicblülle Ntenaensiassel B Plavoorschriit (vorherige Berembarnng) 25°/«» meor
Kein Feind mehr im baltischen Raum.
lieber 300000 Gefangene und gewaltige Kriegsbeute. — Das wichtigste Operationsziel erreicht: Oie Einschließung von Leningrad.
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bad), Zugführer und Führer von Voraus-Geschützen in einem Artillerieregiment.
Eichenlaub
für tapferen Regimentskommandeur.
Berlin, 22. Oft (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh dem schwerverwundeten Kommandeur eines Infanterie- Regiments, Oberst Freiherr von Lützow, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Der Führer übersandte dem tapferen Kommandeur, der in diesem Kriege seine zweite Verwundung erhielt, folgendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 37. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Adolf Hiller."
Rumänische Ordensauszeichnungen für deutsche Wehrmachtführer.
BukaIest, 21. Okt. (DNB.) KonigMichoel von Rumänien verlieh auf Vorschlag des Staatsführers und Oberbefehlshabers der rumänischen Streitkräfte, Marschall Antonescu, Reichsmarschall Hermann Göring den höchsten rumänischen Kriegsorden „Michael der Tapfere" in dritter, zweiter und erster Klasse. Dieselbe Auszeichnung wurde Großadmiral R a e d e r, Generalfeldmarschall von Brauchitsch und Generalfeldmarschall Keitel zuteil. Gleichzeitig wurde Generaloberst Halder mit der dritten und zweiten Klasse desselben Ordens ausgezeichnet. Der König verlieh ferner den Generalen I o d l und I e f ch o n n e k den Orden „Stern von Rumänien" erster Klasse mit Schwertern und mit dem Bande des Ordens „Militärische Tapferkeit". Der Chef der deutschen Wehrmachtmission bei den Operationsarmeen, Generalmajor h a u f f c, wurde mit dem Kriegsorden „Michael der Tapfere" dritter Klaffe ausgezeichnet.
Neue gewaltige Erfolge
Daß es sich bei den gewaltigen Niederlagen, die die Bolschewisten in den letzten Tagen an der ganzen Ostfront erlitten haben und die einen besonders sinnfälligen Ausdruck in dem gigantischen Siege der deutschen Wehrmacht in der Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk fanden, um eine Erschütterung handelt, die das ganze Gefüge der sow- letischen Wehrmacht ins Wanken gebracht und das Stehvermögen der bolschewistischen Truppen so gut wie vernichtet hat, ist eine offenkundige Tatsache, die.wohl nirgends mehr, nicht einmal in London, bezweifelt werden dürfte. Wenn es noch eines besonderen Beweises dafür bedurft hätte, so wäre er jetzt in der vom Oberkommando der deutschen Wehrmacht gemeldeten Eroberung eines großen Teiles des Do nez deckens mit der Einnahme von Stalino gegeben. Daß diese beiden neuen gewaltigen Erfolge so rasch nach dem Abschluß von Wjasma und Brjansk der Welt gemeldet werden konnten, ist darin begründet, daß der Widerstand der noch kampffähig gebliebenen Sowjetarmeen und Sowjetreseroen schon erheblich nachgelassen hat.
Die neuen Heldentaten der deutschen Wehrmacht sind um so höher zu veranschlagen, als sie nicht nur harte Kampfleistungen, sondern auch die schnelle Ueberwindung außerordentlich weiter Räume notwendig machten. Es handelt sich um Strecken von vier- bis fünfhundert Kilometern, die kämpferisch bewältigt werden mußten und zur Durchführung eines genau ausgearbeiteten strategischen Planes gehörten. Gerade die Schnelligkeit, mit der sich jetzt, bei der Eroberung des Donezbeckens, die Operationen vollzogen, gewährleistete einen raschen Erfolg, ohne daß sich der feindliche Widerstand vorher festsetzen und versteifen konnte. Gerade dadurch bestand die Möglichkeit, das Donezbecken nicht als eigentliches Kriegsgebiet benützen zu müssen und cs damit vor allzu großen Beschädigungen zu bewahren. Mit dem Donezgebiet verlieren die Sowjets eines der wichtigsten wehrwirtschaftlichen Zentren, aus dem sie vor allem die für die Kriegsindustrie unerläßliche Kohle bezogen haben. Der Verlust dieses „Kohlen- pottes" der Sowjetunion wird für die Machthaber des Kreml, die inzwischen nach Samara übergesiedelt sind, um so schmersticher sein, als ihre Wehrwirtschaft durch die Wegnahme des Erzgebietes von Kriwoi Rog, die Einschließung von Leningrad und das Zerstörungswerk der deutschen Luftwaffe ohnedies schon schwer gehandicapt worden ist.
Aber nicht nur im Anschluß an den gigantischen Sieg in der Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk sind neue gewaltige Erfolge erzielt worden, auch an anderen Stellen hat die Ostfront die deutschen Truppen in siegreichem Vorgehen gezeigt. So ist jetzt auch die Inse l Dagö in der Ostsee in deutsche Hand gekommen. Die Wegnahme dieser Insel bedeutet für die bolschewistische Kriegführung den Verlust einer wichtigen Position, der um so schwerer wiegt, als die Sowjets gerade im Raume von Leningrad nur mehr wenige Positionen zu
Luflflolle des Geueraloberfk Keller sind schon vor längerer Zeil frei geworben und bei Operationen an anderen Stellen der Ostfront beteiligt.
Wie Oagö erobert wurde.
Von Kriegsberichts!: Dr. Woltereck.
DNB. Bei der Kriegsmarine, im Oktober 1941. (PK.) Am Sonntag begann der Angriff gegen die letzte größere Ostseeinsel, die den Sowjets verblieben war, der Angriff gegen Dagö. Wieder einmal triumphierte jene mustergültige Zusammenarbeit aller drei Wehrmachtsteile, wie sie in dieser vollendeten Form nur bei der deutschen Wehrmacht zu finden ist. Der Kriegsmarine fiel dabei die außer- ordenllich wichtige Aufgabe zu, im Rahmen der Angriffe gegen die Insel Formationen des Heeres überzusetzen, Pionierfahrzeuge während der lieber- fahrt zu sichern und die Landung auf der Insel durch die Schiffsartillerie zu decken.
In der Bucht von O e s e l herrschte mitten in der Nacht reges Leben und Treiben. Im blassen Schimmer des Mondes formierte sich untere kleine Armada, die sich aus Einheiten einer Minensuch- Flottille zusammensetzte, die im Ostfeldzug von Anfang an dabei war, vor allem dann, wenn etwas Besonderes anlag — und ihren Schützlingen, den Pionierfahrzeugen, auf denen gerade die letzten Männer und ihr Material verladen worden sind. Einen anderen Teil des Materials haben unsere Boote an Bord genommen.
Kurz nach Mitternacht laufen wir aus und erreichen den für die Landung vorgesehenen Punkt
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DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 21.Ott Auf Einladung des Führers weilten ber slowakische Staatspräsident Dr. Ti so und ber slowakische Winisterpräsibent Dr. Tuka, in deren Begleitung sich u.a. 3nnenminister Sano Wach und ber Verteidigungsminister General E a t l o s sowie ber stowakische Gesandte in Berlin, Eernak, und ber beutsche Gesanbte in Prehburg, Lubin, befanden, zu einem Besuch im Führerhauptquartier.
Die politischen unb militärischen Besprechungen beim Führer verliefen im Geiste ber herzlichen Freundschaft zwischen ben beiden Völkern unb stauben im Zeichen ber Waffenbrüder- schaft, die burch ben Kampf deutscher und slowakischer Truppen gegen öedgjueinfatnen Feind erneut ihre Bewährung fina^M den Besprechungen nahmen der ReichsminisleMes Auswärtigen von Ribbentrop und der Ehef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, teil.
Während ihres Besuches folgten die slowakischen Staatsmänner einer Einladung des Reichsauhen- ministers von Ribbentrop.
Der Verteidigungsminister, General E a t l o s, und der Oberbefehlshaber des slowakischen Heeres, General Eunderlic, hatten mit ihrer militärischen Begleitung Besprechungen mit dem Ehef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmar- schall Keitel, unb seinem Stabe. Anschließend fand ein Besuch beim Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldma^chall von Brauchitsch, in seinem Hauptquartier statt.
?am Abschluß des Besuches waren bte slowakischen Staatsmänner Gäste des Reichsmarschalls Hermann G ö r i n g in seinem Hauptquartier.
Auszeichnung des slowakischen Verteidigungsministers.
DNB AusdemFührerhauptquartier, 21 Oktober Der F ü h r e r und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh dem slowakischen Verteibl- aunqsmimster, General Catlos, das Großkreuz vom Deutschen Adler mit Schwertern und überreichte ihm diese Auszeichnung anläßlich seines Aufenthaltes im Führerhauptquartier.
M. Jahrgang Nr. 25(
(mcbeim (aglitto nutzer Sonntag? unb »Feiertags
Beilagen:
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Dieser Besuch des slowakischen Staatspräsidenten und seiner Begleiter unterstreicht aufs neue die enge Kameradschaft und Waffenbrüderschaft, die die beiden Völker verbindet, deren Söhne Schulter an Schulter seinerzeit in Polen gekämpft haben und jetzt gegen den bolschewistischen Weltfeind kämpfen. Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht hat des öfteren bereits die Gelegenheit wahr genommen, den Mut und die Tapferkeit der slowakischen Truppen besonders hervorzuheben und zu würdigen. Wenn jetzt Staatspräsident Dr. T i s o und der slowakische Minister für die nationale Verteidigung in einem Augenblick, in dem die deutsche Wehrmacht mit den Truppen der Verbündeten von einem gigantischen Sieg zum andern schreitet, zum Führer kommen und von ihm herzlich auf genommen werden, bann bedeutet bas vor allem auch eine Anerkennung ber solbatischen Stiftungen ber slowakischen Armee unb barüber hinaus eine Besiegelung des freundschaftlichen Verhältnisses zwischen dem Großdeutschen Reich und dem slowakischen Staat. Staatspräsident T i | o war einer ber ersten europäischen Staatsmänner, die den Anschluß an bas Groß- deutsche Reich suchten unb fanben. Er hat schon beizeiten erkannt, baß bas Schicksal bes Staates, besten Leitung er in bewegten Zeiten übernahm, am besten in einer engen Zusammenarbeit mit dem Groß- deutschen Reich aufgehoben ist, unb er ist biefer Erkenntnis seither treu geblieben. Das beutsche Volk begrüßt barum ben Gast des Führers unb seine Begleiter auf bas herzlichste unb gedenkt dabei auch mit den besten Wünschen der slowakischen Soldaten, die an der Ostfront in hartem, siegreichem Kampfe neben unseren Truppen fechten.
Oie Insel Oagö genommen.
DRV. Aus dem Führerhauptquartter, 21. Oktober. Das OKW. gibt bekanut:
Dagö ist genommen. Damit sind alle bat- tljchen 3nfeln in deutscher yaud und der gesamte baltische Raum vom Feiude befreit.
In vorbildlicher Zusammenarbeit mit Verbänden ter Kriegsmarine und der Luftwaffe war es einer Jifauteriedivision des deutschen Heeres bereits am U Oktober gelungen, auf der Südfpihe der 3nsel Äettaschend zu landen. 3n zehntägigen hartnäckigen EKzelkämpfeu wurde seitdem die 3nsel vom Feinde Räubert
3000 (Befangene fielen dabei in unsere Hand. Sechs Listenbatterien wurden zerstört. Reste der feiud- liien Besatzung wurden bei dem versuch, über See entkommen, durch Einheiten der Kriegsmarine mb der Luftwaffe vernichtet.
Oer Abschlußbericht des OKW.
VRV.Aus dem Führerhauptquartter, 21. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht B bekannt:
vurch die heute gemeldete Besetzung der 3nsel Togo ist der baltische Raum nunmehr völlig vom Feinde befreit und damit der Zeitpunkt gekommen, auch über die Operationen zu berichten, die seit Anfang August im nördlichen Lbichnitt der Ostfront stattgefunden haben.
Nach dem Durchbruch durch die SfaÜnlinie war der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Ritter eon Leeb im Zusammenwirken mit der Luftflotte ta Generaloberst Kelter die Aufgabe gestellt, die zchchen 3lmen- und Peipus-See stehenden Kräfte 6(1 Gegners zu schlagen, die Festung Leningrad io Süden abzuschließen sowie E st l a n d und die baltischen 3 n f e l n vom Feinde zu säubern.
Iroh andauernd starker Bedrohung ihrer Ost- ftafe drehte die Waste der Armee des Generaloberst Busch zusammen mit der Panzerarmee des Generaloberst Höppner zunächst nach Rorden eia 3n überaus harten Kämpfen wurde die in un- tWöfamem Wald- und Sumpfgelände angelegte und tief ausgebaute Stellung des Gegners zwischen 3lm en - und Peipus-See durchbrochen, Mb ei rund 5000 Bunker im Rahkampf bezwungen M ausgedehnte Winenfelder mit mehr als 80 000 Bitten zu beseitigen waren. 3n weiteren heftigen tinpfen mußten sodann nördlich Luga ffär- tfeindliche Kräfte vernichtet werden, bevor der iff auf das F e st u n g s g e b i e t von L e - [nin grab beginnen konnte. Alle Versuche des Gejners, die Einschließung dieser Stadt durch Entlastungsangriffe beiderseits des 31men- ||ci zu verhindern, schlugen fehl. 3m Gegen- । «griff südlich des 31mensees wurde die hauptqe- fch durch Vernichtung zahlreicher feindlicher Divi- faiett beseitigt.
Hand in Hand mit diesen Operationen stieß die !Ümee des Generaloberst von Küchler westlich te Peipus-Sees in breiter Front bis zur Küste Finnischen Weeres vor.
llach der Wegnahme von R e v a t und P e r n a u Herbe die Landung auf den baltischen Inseln in die llye geleitet, während starke Telle der Armee Erblich des Peipus-Sees nach Osten vorgingen, um bti ben Kämpfen zur Einschließung von Leningrad ; Mgesetzt zu werden.
ohne irgendwelche Zwischenfälle. Jetzt kommt die kritischste Stunde unserer Unternehmung. Die P i o- niersahrzeuge laufen die Insel an, während unsere Boote sich gegenüber ber Lan- bungsfteöe auseinanberziehen unb auf Position legen, um mit ihrer Artillerie sofort einzugreifen, wenn unsere Lanbungstruppen auf Wiberstanb stoßen. Eine spannungsreiche halbe Stunbe vergeht, bann haben bie ersten Sturmboote bas Lanb erreicht. Anbere Pionierfahrzeuge folgen unb laben ihre Besatzungen aus. Die Sowjets f i n b an- scheinen!) völlig überrascht, benn unsere Truppen finben nur ganz geringen Wiberstanb vor, ber in kurzer Zeit gebrochen wirb.
Nun unternehmen bie Minensuchboote ben Patrouillenbienst entlang ber Küste von Dagö. Hierbei werben wir von ber Insel aus mit A r - filierte beschossen. Teilweise liegen bie Einschläge sehr nahe an ben Booten, eines bavon wirb burch Splitterwirkung beschädigt. Wir erwidern das Feuer, nebeln uns ein und wechseln die Position, um erneut einzugreifen. Im Laufe des Tages werden unsere Boote mehrmals beschossen, jedoch erzielt der Feind keine weiteren Treffer.
Inzwischen gehen bie Operationen auf Dagö erfolgreich weiter, wie wir von Borb aus beutlich burch bas Aufflammen immer neuer, zum Teil sehr großer Explosionen unb Bränbe auf ber Insel feststellen fönnnen. Auch bie Luftwaffe ist sehr intensiv an ber Arbeit, unb wir können beutlich beobachten, wie unsere Flugzeuge über ben feinblichen Stellungen kreisen unb ihre Bomben ablaben. So begann ber Angriff auf bas sowjetische Dagö.
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