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Aus dem Reich.

bekommt ein paar Remitiere, pflegt sie und be­kommt auf diese Weise, wenn es erwachsen ist, eine hübsche Anzahl eigene Tiere, die es bei der Heirat sofort mitnehmen darf, wenn es wegzieht, während die Herde des Vaters erst nach seinem Tode unter die Kinder aufgeteilt wird.

Ja, eine seltsame, wunderliche Welt tut sich uns hier aus, die Welt eines Naturvolkes, das einzig und allein nach den Gesetzen lebt, die die Natur ihm auferlegt. Wir sehen in einen Lebenszustand, wie er weit weit in die Geschichte unseres Daseins zurückreicht als einer der letzten Ausläufer, aber vielleicht auch als ein kleiner Maßstab, wie weit oder wenig weit wir es gebracht haben. Das eine kann man ohne weiteres sagen: Das Dasein eines Nomad-Lappen ist mit seinem eigenen Leben voll­kommen ausgefüllt und erfüllt; können wir das auch von unserem Dasein sagen?

Oie bulgarischen Staatsmänner in Nom.

Rom, 21. Juli. (Europapreß.) Der bulgarische Ministerpräsident F i l o f f und Außenminister P o - p o f f sind in Rom eingetroffen. Sie wurden vom Duce und von Außenminister Graf Ciano begrüßt. Auf der Fahrt nach der Villa Madama wurden den bulgarischen Gästen von der römischen Bevölkerung begeisterte Kundgebungen bereitet. Die bulgarischen Staatsmänner wurden dann vom König und Kaiser im Quirinal empfangen. Alsdann begaben sie sich in den Palazzo Venezia zu einer Unterredung mit Mussolini, der auch Graf Ciano beiwohnte.

Bei dem zu Ehren des bulgarischen Ministerprä­sidenten Filoff und des Außenministers Popoff am Montagabend gegebenen Essen hielt der Duce einen Trinkspruch. Ministerpräsident "Filoff antwortete. Infolge der Siege der Achse sei Bulgarien zum Grenznachbarn Albaniens geworden. Das bulga­rische Volk beglückwünsche sich zu dieser neuen Nach­barschaft und wünsche in dieser seiner neuen West­grenze das Band zu sehen, das auf Grund einer unaufhörlichen Freundschaft für die kommenden Jahrhunderte die Schicksale der beiden Staaten glücklich vereinen, zahlreiche Wege der Zusammen­arbeit in allen Lebensäußerungen öffnen und damit den vielfachen gemeinsamen Interessen dienen werde.

Im Namen des bulgarischen Volkes könne er, Filoff, dem Duce die Versicherung geben, daß Ita­lien im bulgarischen Volk immer seinen aufrichtig­sten Freund auf dem Balkan finden werde.

Oie Abschüsse

der rumänischen Lustwaffe.

B u d a p e st, 21. Juli. (Europapreß.) Der rumä­nische Verteidigungsminister General I a c o b i c i erklärte in einer Rede am Tage des Schutzpatro- nes der rumänischen Luftwaffe, bis jetzt seien von der rumänischen Luftwaffe und der Flak 22 3 feindliche Flugzeuge abgeschossen wor­den. Davon habe allein die 53. Staffel 35 Abschüsse erzielt, ohne selbst auch nur einen einzigen Verlust zu erleiden. Der Minister verlas eine Reihe von Namen verdienter Flieger, die zu Ordensauszeich­nungen vorgeschlagen worden sind.

Kleine politische Nachrichten.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley unternahm eine Inspektionsreise durch die Gaue Köln- Aachen und Westfalen-Nord. Er wurde von dem Gauleiter G r o h e und dem Stellvertre­tenden Gauleiter Stangeer begleitet.

Generalfeldmarschall List hat nach einer Mel­dung der römischen Presse dem Oberkommandieren­den der italienischen Besatzungstruppen in Griechen­land, General Geloso, in Athen einen Gegen­besuch abgestattet.

Das griechische Unterrichtsministerium hat ab Ja­nuar 1942 an allen griechischen Mittelschulen Deutsch als Fremdsprache obligatorisch einaefuhrt. Der Un­terricht wiw vorerst in den drei oberen Klassen be­ginnen.

Aus Georgetown (Britisch-Guayana) meldet der Londoner Nachrichtendienst, daß Truppen der Ver­einigten Staaten dort angekommen seien. Britisch- Guayana gehört zu den Stützpunkten, die auf Grund des Leih- und Pachtgesetzes von England an die USA. abgetreten wurden.

Schülerauslese für die Hauptschule.

Zum Beginn des neuen Schuljahres im Herbst werden in den neuen Ost- und Westgebieten des Reiches Hauptschulen nach dem Vorbild der Ostmark errichtet, Schulen also, die die besonders leistungsfähigen Schüler der Volksschulen, soweit sie nicht auf eine Höhere Schule übertreten, nach der vierten Volksschulklasse für die restlichen vier Jahre der Schulpflicht zu einem über das Volksschulziel hinausgehenden Bildungsziel fördern sollen. Ver­antwortlich für die Auslese ist der Leiter der Volks­schule, der sich dabei auf die Beobachtungen des Klassenlehrers stützt. Für jeden Schüler wird die charakterliche Haltung, körperliche Eignung und geistige Leistungsfähigkeit in Betracht gezogen. Schülern mit charakterlichen Mängeln, die im all­gemeinen Verhalten in und außerhalb der Schule deutlich erkennbar sind und auf offenbar schlechten Anlagen beruhen, darf der Uebergang in die Haupt­schule nicht zuerkannt werden. Die körperliche Eig­nung für die Hauptschule ist nicht gegeben bei einem besonders schweren Leiden, das nach Meinung des Schularztes in absehbarer Zeit nicht behoben wer­den kann und voraussichtlich eine Behinderung für das Mitkommen in der Hauptschule darstellt, ferner bei einem besonders auffallenden Mangel an Mut und Einsatzbereitschaft bei Spiel und Sport und bei dauerndem Sträuben gegen jede Körperpflege. Im übrigen setzt die Hauptschule sichere Leistungen vor allem in Deutsch und Rechnen voraus; die Recht­schreibung muß in einem der Altersstufe entsprechen­den Ausmaß beherrscht werden.-Es kommt ferner auf die erkennbare Anlage zum selbständigen Den­ken und einen ausdauernden Lernwillen an. Der Uebertritt in die Hauptschule erfolgt ohne Auf­nahmeprüfung, aber das erste Halbjahr in der Hauptschule gilt als Probezeit. Die Ellern sind von dem Ergebnis der Auslese frühzeitig zu unterrich­ten. Der Hoheilsträger der NSDAP, erhält eine Liste der in die Hauptschule zu überweisenden und der in der Volksschule verbleibenden Kinder. Be­schwerden der Eltern gegen die Entscheidung des Schulleiters find dem Schulrat vorzulegen, der im Benehmen mit dem Kreisleiter der NSDAP, ent­scheidet.

Oie Höchstlöhne für Haus- personal.

Der Sachbearbeiter beim Reichstreuhänder der Ar­beit für das Wirtschaftsgebiet Brandenburg, Regie­rungsrat Krumsdorf, erläutert in derSozialen Praxis" die für Hausperfonal ergangene Höchst- lohnanordnumg. Die irrige Ansicht, daß der Lohnstop für die Hauswirtschaft nicht gelte, habe dazu beigetragen, daß die Löhne auf diesem der Beaufsichtigung schwer zugänglichen Gebiet a u f eine unangemessene Höhe stiegen. Der Referent erklärt, daß die Ermittlung gerechtfertigter Löhne für Aufwartungen und Wasch­frauen verhältnismäßig einfach war. Bei den Löhnen und Erziehungsbeihilfen für Pflicht­jahrmädchen und Haushaltslehrlingen mußte schon weitgehend auf den Wert der Sachbezüge Rücksicht genommen werden. Bei den Pflichtjahrmädchen erschien es angebracht, einen etwas höheren Lohn vorzusehen, da hier neben dem Erziehungsgedanken auch die Arbeitskraft von Be­deutung ist. Schwieriger liegen die Verhältnisse bei den Hausgehilfinnen. Neben den Lei­stungen und Erfahrungen, neben dem beruflichen Können der Hausgehilfinnen ist auch der Arbeits­umfang sehr unterschiedlich. Die Lösung konnte nur darin gefunden werden, daß den tatsächlichen Ver­hältnissen durch Einführung von Lohnspannen Rech­nung getragen wird. Die obere Grenze gilt als ab­soluter Höchstlohn, der nur gezahlt werden soll, wenn besondere Verhältnisse ober hervorragende Leistungen der Hausgehilfin dies rechtfertigen. Be­sondere Aufmerksamkeit verdiente die allgemeine Uebung, der Hausgehilfin zum Geburtstag, zu Weihnachten und anderen Anlässen Geschenke zu machen, die oft einen erheblichen Wert besitzen. Es konnte nicht die Absicht sein, mit dieser Uebung zu brechen. Aber es waren auch hier Beschrän­kungen notwendig, da sonst Umgehungsmöglich­keiten Tür und Tor geöffnet wäre. Der Referent weist darauf hin, daß die Höchsllohnregelung auch auf dem Arbeitseinsatzgebiet Vorteile zeitigen werde.

Ein Wechsel des Arbeitsplatzes könne künftig für die Hausgehilfin keine oder nur unwesent­liche Lohnverbesserungen mit sich brin­gen. Sollte es jedoch einmal einer Hausgehilfin gelingen, unter Verstoß gegen die Anordnung eine höhere Entlohnung zu erreichen, so setze sie sich der Gefahr einer Bestrafung aus. Endlich sei zu beachten, daß für schon jetzt gezahlte höhere Löhne nicht eine unbedingte Pflicht zur Herabsetzung, sondern nur eine schriftliche A n - zeige an den Reichstreuhänder vorge­schrieben werde. Dieser habe es dann in der Hand, angemessene Löhne festzusetzen, und, soweit dies überhaupt vertretbar fei, Hausgehilfinnen in beson­deren Fällen günstigere Lohnbedingungen zuzuge- stehen. Beim Stellungswechsel dürfe allerdings wie­der nur der Höchstlohn gefordert und gezahlt wer­den.

Ausstattungsbeihilfe auch im Elternhaus.

Zur Einführung der Ausstattungsbeihilfe für Hausgehilfinnen i n kinderreichen Haushalten wird mitgeteilt, daß auch Be- «schäftigungs - und Lehrzeiten im elter­lichen Haushalt berücksichtigt werden können, wenn das Arbeitsamt die Notwendigkeit der Be­schäftigung vor deren Beginn anerkennt und schrift­lich bestätigt. Hierdurch ist die Möglichkeit zum Er­werb der Äusstattungsbeihilfe, besonders auch in sol­chen elterlichen Haushalten gegeben, in denen aus wirtschaftlichen Gründen eine fremde Hausgehilfin nicht gehalten werden kann. Heranwachsenden Töch­tern, die sonst nach der Schulentlassung entgeltlich Arbeit aufzunehmen pflegen, wird es durch die Aussicht auf die Ausstattungsbeihilfe erleichtert, ihre Arbeitskraft zur Unterstützung der kinderreichen Mutter dem elterlichen Haushalt zur Verfügung zu stellen.

Oer Soldatendienst

der Reichsstudentenführung.

DerAltherrenbund" veröffentlicht einen Bericht über den Kriegseinsatz des Studententums. Neben den Leistungen des Studententums an der Front fei nicht weniger wichtig die Kleinarbeit der in der Heimat verbliebenen Studenten. Der Bericht hebt den Kriegsleistungskampf, den Ernte­einsatz, den Facheinsatz Ost und den Rüstungseinsatz der Studenten und Studentinnen hervor. Das wich­tigste Ereignis in der studentischen Kriegs ar beit dieses Jahres ist die Einrichtung eines Soldaten­dienstes der Reichsstudentenführung, dessen Auf­gabe die umfassende Betreuung aller Kriegs st udenten ist. Mit der Durchführung dieses Soldatendienstes, der eigene Dienststellen bei allen örtlichen Studentenführungen einrichten wird, sind das Sozialpolitische Amt der Reichsstudenten­führung und das Reichsstudentenwerk beauftragt worden. Auch an dieAlten Herren" wird appel­liert, sich bei dieser Betreuungsarbeit einzuschalten. Der Soldatendienst wird die vom Wehrdienst zu- rückkehrenden Soldaten-Studenten und vor allem die verwundeten Studenten in allen Fragen betreuen und beraten. Wohnungsvermitt- lung, Studienberatung, sachliche Studienerleichte­rung und wirtschaftliche Studienvergünstigung stehen im Vordergrund.

In die Reichspropagandaleitung der NSOAp. berufen.

Berlin, 21. Juli. (DNB.) Der Reichspropa- gandaleiter der NSDAP., Reichsminister Dr. Goebbels, hat unter Entbindung von ihren bisherigen Aemtern folgende Par­teigenossen in die Reichspropagandaleitung der NSDAP, berufen: Den Gaupropagandaleiter von Berlin Wächter (MdR.), den Gauschulungsleiter von Sachsen Studenkowski (MdR.), den Gau­propagandaleiter von Tirol-Vorarlberg Dr. Lap­per (MdR.), den Leiter der Aktiv-Propaganda­leitung von Berlin Frölich, den Leiter der Ab­teilungAusstellung" im Institut für deutsche Kul­tur- und Wirtschaftspropaganda Bötticher, den stellvertretenden Gaupropaganda­leiter von Hessen-Nassau Wilhelm Lehr, den Leiter der Rundfunkabteilung der DAF. Fischer, den Kreisleiter in Küstrin Krämer, den Gaufilmstellenleiter von Sudhannover-Braun­schweig Kadach, den Gaufilmstellenleiter von

Brandenburg Teuchert, den Referenten fa Volksmusik in der Reichsmusikkammer Rekto, Jung und den Chefdramaturgen der Ufa-Werb^ film Funke.

DramatischerSiegfried" in Bayreuth.

Bayreuth, 21. Juli. (DKD.) ZwischenWal. küre" undGötterdämmerung", den tragisch um­strittenen Stationen desRing"--Dramas, bildet bec Siegfried" aufs Ganze gesehen bei lyrischen Ruhepunkt. Und der poetische Kern diesem vom Fluche des Goldes unberührten Mittelstücke; der Trilogie ist wiederum dessen Mittelakt, in bei» die absolute Ruhe der Natur und die Unbefangen­heit des freien Helden musikalische Gestalt geworben sind. Gleichwohl lag der Schwerpunkt der ersten Siegfrieü"-Aufführung der diesjährigen Bay­reuther Fe st spiele in den Außenakten. Do; hatte seinen Grund einmal in der vorwiegend auf das Dramatische gerichteten musikalischen Jntervre. tation Heinz Tietjens. Aber auch Max Lo, r e n 3, in Erscheinung und Spiel der Prototyp be; Wagnerischen Siegfried-Darstellers, hat nicht nur seine schauspielerische Ekstase bis an eine äußech Grenze herangeführt, üuch das schwere Metall seine; Heldentenors entfaltete sich am glanzvollsten bies- mal in der deklamatorischen Wucht der Schmiede, lieber und im hymnischen Zwiegesang mit der er­wachten Brünhilde, die von Marta Fuchs eint dezent zurückhaltende Verkörperung selbst in heiklen Szenen und kraftvollen Spitzentönen erhielt.

In den Vordergrund der künstlerischen Wertunz rückte Erich Zimmermann, dessen Mime durch eine schlechthin vollkommene Vereinigung von schärfster, bis in jede Bewegung durchdachter Cha. rakteristik der Rolle, von prägnanter Sprachartikula- tion und vorbildlicher Gesangsphrasierung gekenn­zeichnet war. In der affenartigen Maske mit Zim­mermanns Mimebrüderlich" verwandt sicherte Ro. bert Burg die Eigenart seines Alberich durch for. eierten Baritonklang. Ein ruhender Pol Hoheit und Wissen mit Humor und blühender Schönheit ber Tongebung verbindend, stand Rudolf Bocke!- m a n n als Wanderer zwischen dem neidischen Zwei- gengezücht. Der Eindruck der BayreutherRing'. Aufführung ist auf den täglich wechselnden Be- sucherkreis einheitlich stark. Auch die Gäste aus ben Gauen Magdeburg-Anhalt und Tirol antworteten I nach jedem Akt mit hingerissenem Beifall.

Johannes Jacobi. [

Aus aller Well.

3n den piemonlesischen Voralpen abgeslürzk.

Zwei junge Alpinisten aus Stella sind bei ber Ersteigung des Mucrone in den piemontesischen Voralpen abgestürzt. Einer von ihnen verunglückte dabei tödlich. Starker Nebel und nasse Felsen er­schwerten den Aufstieg. Auf halbem Wege rutschte einer von ihnen im Kamin aus und riH den Freund mit sich.

Gefängnis für einen Tierquäler.

Vor dem Solinger Amtsgericht war angeschuldigl ein Mann, der bei einer Schäferhunddreffurprüfung feine drei mitgeführten Schäferhunde mit den Wor­tenFaßt ihn!" auf einem einzelnen Schäferhund eines 72jährigen Stallmeisters gehetzt hatte. Bevor der angegriffene Hund recht wußte, wie ihm ge­schah, hatte ihm die Uebermacht von drei Art« genossen ein Ohr in zwei Teile gespalten. Das <m* gegriffene Tier widersetzte sich nun aber so kräftig, daß den Besitzer der drei Hunde die Wut packt« und er mit einem Karabinerhaken auf den Hund so roh einschlug, daß das Tier schließlich vollkommen erschöpft zusammenbrach. An dem Vorgang nahmen zahlreiche Volksgenossen mit Recht Anstoß, so daß es zu einer Anzeige gegen den Rohling kam. Do- Gericht verurteilte diesen zu einer Gefängnisstrast von einem Monat.

2Nil der Hacke gegen Blindgänger.

In dem Dorfe Korynos bei Saloniki fand ein Bauer auf seinem Acker einen aus dem Kriege stam­menden Blindgänger. Er brachte die Bombe nach Hause und versuchte, sie mit einer Hacke zu zer­trümmern und unschädlich zu machen. Mit einem Male explodierte der gefährliche Fund. Der Bauer und seine ganze zwölfköpfige Familie fanden auf ber Stelle den Tod. Vier weiter« Personen wurden unter den Trümmern des Hau­ses mit schweren Verletzungen geborgen.

Hauptschriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter M Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik ml Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Jfitjrwl; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange O Verlagsleiter: Dr. - Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Leck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: TheodorKümmel Pl.Nr.S,

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im 71. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

Lizzie Pascoe, geb. Blankenhohn Eugenie Hoelscher, geb. Heide Maria Weiler, geb. Heide Julie Riege, geb. Heide und 6 Enkelkinder.

Erica Kohlbecher, geb. Pascoe Gretel v.Hein, geb. Pascoe Fritz Pascoe Dr. Hansjörg Kohlbecher Curt v. Hein, Major

Raisting/Oberbayern, Saarbrücken, Berlin, Gießen/Lahn, Wiesbaden, den 15. Juli 1941.

Die Einäscherung hat in aller Stille in München stattgefunden.

02415

Infolge eines Herzschlages verschied sanft unsere liebe, gute Mutter, Schwester und Großmutter

Hermine Pascoe, geb. Heide

Am Sonntag, dem 20. Juli 1941, verschied nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, mein guter Vater, Schwiegervater, unser guter Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Gastwirt Jakob Rau

im Alter von 76 Jahren.

Jn tiefer Trauer: Margarete Rau, geb. Keßler Familie Adolf Rau

Hilde Wagner

Renigunde Wagner

Familie Christian Rau

Familie Wilhelm Nau

Salzböden, Wetzlar, im Felde, den 21. Juli 1941.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 23. Juli 1941, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt.

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