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den es bei uns

Damit vervunoene**-'*

, hoch genug einschätzen. Beim kühlen Trun-k und schönen Wanderliedern verging die Zeit viel zu 1 «. ... Unrrfij+ioMJRrtTTnM'a

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Frühjahrs- und Sommer-Modenschau.

Allendorfern überlegen war.

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Die Kraftfahrzeugsteuer ist von manchen Steuer­pflichtigen nicht nach dem ermäßigten, sondern nach dem vollen Steuersatz entrichtet, weil sie sich durch die Ungewißheit über die künftige mengenmäßige Zuteilung von nichtflüssigen Kraftstoffen von der Abgabe der Versicherung haben abhalten lassen. Wenn der Steuerpflichtige jedoch tatsächlich während der ganzen (Miltigkeitsdauer der Steuerkarte oder für einen oder mehrere Monate zum Antrieb seines Kraftfahrzeugs ------

Verduuketuugszeit

22. Mai von 21.21 bis 5.17 Uhr.

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G NtDMCHLANK-M

rasch. Voll der Eindrücke eines herrlichen Wander­tages brachte dasBieberlieschen" die Wandevschar gegen 19 Uhr nach Gießen zurück.

Jetzt ist, schon in der Morgenfrühe, mit lautestem Schall die Lust erfüllt von süßem Vogelsang, und er wird stärker mit jedem Tag. Aus dem unbe­kümmerten Tirilieren hebt sich, wenn man naher hinhört, bald ein (Solofänger heraus^ em ^Vo^ell

Aus der Stadt Gießen.

Vogelorchester im Frühling.

Die deutsche Jugend tritt an

Zum Zieichssporiwettkampf am 24. und 25. Mai.

jagt über die aufgewendete Arbeit zur Herrichtung der Vielzahl der Wurffelder, Lauf- und Sprung­bahnen. Ueber 650 Banngeschäftsstellen entfalteten eine fieberhafte Tätigkeit.

Wohl zielt der Reichssportwettkampf nicht aus die beste Einzelleistung ab, aber alle Jungen und Mädel sind von dem Ehrgeiz beseell, mindestens; 180 Punkte zu erreichen, um dadurch in den Be­sitz der Siegernadel zu kommen, die im Dorjal)re in Höhe von 1,5 Millionen Stück verteilt wurde. Daß hierbei sehr gute Leistungen erzielt wurden, liegt auf der Hand. Es muß aber doch überraschen, daß die älteren Hillerjungen 100 m vielfach in 11,1 Sekunden durchliefen, über 6,70 m im Weit­springen und im Keulenwurf hart an die 80-w-Marke kamen. Im Deutschen Jungvolk, das unseren Nach­wuchs auf allen Gebieten der Leibesübungen ga­rantiert, ragten ein Weitsprung von 6,64 m und ein Ballweitwurf von 81,50 m heraus.

Dem hohen Wert des Reichssportwettkampfes der Hitlerjugend bestimmt jedoch die Gemeinschafllich- keit des Wettkampfes, der Jungenschaft bei den Pimpfen, der Kameradschaft bei der HI., der Mädel- und Jungmädelschaft beim BDM. Die zehn Besten eines Fähnleins, einer Gefolgschaft und einer entsprechenden Einheit bei den Mädeln er­halten als Auszeichnung die vom Führer unterzeich­nete Urkunde.

aus ging es an die Ersteigung des DünSberges, die manchen Schweißtropfen kostete. Dafür fo^nle der Wick vom Turm des Berges in die weite Runde. Nach dem weniger mühevollen Abstieg wurde m bester Wanderstimmung eine gemütliche nchlußraft in Bieber gehalten. Der Dereinsführer gab seiner Freude über die starke Beteiligung und die dadurch bewiesene Liebe zur Natur und Heimat besonderen Ausdruck. Gerade in der Kriegszeit, in der leber- mann über das normale Maß beansprucht sei, könne man das Wandern durch Gottes schöne Natur und ine damit verbundene Ausspannung vom Mag nicht

Musikbegabung steht ------ - _ . _ ,

Spitze unserer Sänger. Schon Ende Februar er­klingt leise und wie probend zuerst chr Lied. Wenn das erste Frühlicht den Sorgenvollen zum schweren Tagewerk, ober den Kranken zu einem ßeibens* tage weckt, so tönt wunderbar tröstend der Gesang der Amsel an sein Ohr. Am Tag geht chr Gesang leicht in dem lauten Chorgesang der anb er en unter, aber bann wieder am Abend, wenn allmählich em Vogel nach bem andern verstummt, schwebt über dem schlafenden Orchester das unvergleichlich schonk Duett der Wipfelsänger. Es gibt da auch Unter­schiede der Begabungen, wahre Virtuosen, deren

sanfte Flötentöne bis M 12 fein unterschiedene modulierte Strophen wiederholen, die sogar manch­mal transponiert, also Note um Note in eine höhere ober tiefere Tonart gesetzt werden. Wenn chr solche neue Tonfolge geglückt ist, so wird jedesmal eine kleine Pause eingelegt, und bann wird die neue Erfindung wiederholt. Ihre Base, die Singdrossel dagegen, läßt einen meist ungefügteren Gesang er­schallen, eine kurze Reihe jubelnder, polier und weithin schallender Tone, die sie herauslauchzt und sprudelt. Ost ist es fast wie Stottern, als ob sie sich nicht zu laffen wüßte vor der Uebersülle in ihrer Kehle. ., ,

Erst viel später vernimmt das Ohr mit tLni- ztzcken einen ganz neue Stimme, die kleine hin­reißend gespielte Fiedel der Grasmücke, bie vor lauter Frühlingsseligkeit fast zu derfpringen droht. Was sie wohl denkt? Worum die Vogel wohl

über 2400 kg 5 RM '

Der Steuerpflichtige hat spätestens bei Ablauf der Gültigkeitsdauer der Steuerkarte oder bei Un­terbrechung dzw. Beendigung der Steuerpflicht un­aufgefordert dem Finanzamt die fchriflliche und von ihm unterschriebene Versicherung abzu­geben, daß das Kraftfahrzeug während der Gültig­keitsdauer der abgelaufenen Steuerkarte regelmäßig durch Verwendung nichtflüssiger Kraftstoffe ange- trieben worden ist. Ist auch flüssiger Kraft- t o f f zum Antrieb des Kraftwagens, sei es auch wr behelfsmäßig, verwendet worden, so ist die Menge des verbrauchten flüssigen Kraftstoffs an­zugeben. Erhält dos Finanzamt die Erklärung des Steuerpflichtigen nicht innerhalb einer Woche nach Ablauf der Steuerkarte bzw. nach Unterbrechung

rung bei der Sache.

Fußball in Al endorf/Lahn.

Avendorf (Lahn) L 3gb. Heuchelheim L 3gd. 2:1

Die Mannschaften trafen sich am Sonntag zum Freundschaftsspiel ix Allendorf. Das Spiel begann mit raschen Angriffen der Gäste, die durch die auf« merksame Abwehr Oer Platzbefttzer zu keinem Er­folg führten. Bald fanden sich die Einheimischen und tonnten durch zwei schöne Tore in Führung gehen, denen die Gäste nur ein Tor entgegensetzen tonnten. Nach Seitenwechsel hatten die Platzbefttzer mehr vom Spiel, jedoch wurden beiderseitig keine Erfolge mehr erzielt.

Igo. Allendorf Igo. Heuchelheim 0:2 (0:0).

Die Bedeutung des Reichssportwettkampfes ist allein schon durch die Million en-Zahl seiner Teil­nehmer ausgewiesen, die mit sieben Millionen im Jahre 1939 an der Spitze aller sportlichen Kund­gebungen in der Well steht. Den alljährlich immer großer werdenden Erfolg verdankt diese größte aller Leistungsprüfungen in erster Linie einer bis ms kleinste durchgeführten Organisation und nicht zu­letzt der verständnisvollen Zusammenarbeit der Reichsjugendführung mit dem NS.-Reichsbund für Leibesübungen. In der Kriegszeit helfen sich dar­über hinaus Jungen und Madel gegenseitig bei der Durchführung ihrer Wettkämpfe und gestalten so auch im kleinsten Ort dasFest der Gemein- ^Von dem Umfang der Riesenarbeit, die von den kleinsten Einheiten zu leisten ist, um das Gelingen des Nationalfestes der deutschen Jugend zu gewähr­leisten, weiß der Außenstehende meist nicht viel. Darum sollen einige Zahlen des letzten großen Ap­pells den Ablauf dieses gewaltigen Leistungskamp­fes widerspiegeln. Ungeachtet der Schwierigkeiten in den gefährdeten Gebieten und Obergauen wur­den sechs Millionen Teilnehmer und 480 000 Mann­schaften gezählt. Zur Durchführung der Wettkampfe wurden 340 000 Kampfrichter eingesetzt. Aus fast 10 000 Sportplätzen wurden 150 000 Schlagbälle, 25 000 Bandmaße, 20 000 Wurfkeulen und 15 000 Stoppuhren benötigt. Dabei ist noch kein Wort ge-

Jm Ccvfä Wien fand gestern, veranstaltet von I. M. Ewald Langen, Leverkusen-Schlebusch, eine Frühjahrs- und Sommer-Modenschau statt, die sich des lebhaften Jnteresies zahlreicher Besucherinnen erfreute. Die Veranstaltung sollte keine unerfüllbaren Wunschträume erwecken, son­dern, im Zeichen der Punkte und der Stofferspar­nis, praktische Winke und durchführbare Anregun­gen vermitteln, die mit der Reichskleiderkarte ge­gebenen Chancen möglichst vorteilhaft auszunutzen. Eine Reihe namhafter deutscher Modefirmen hatte sich zu den Vorführungen vereinigt, die einen inter­essanten Querschnitt durch die neue deutsche Früh­jahrs- und Sommermode lieferten. Den Anfang machten eine Anzahl von Handarbeitskleidern zum Selbstanfertiaen, Dirndl-Kleider und Trachtenjäck­chen in gefälligen Formen und Farben. Dann sah man zweiteilige Kleider und solche nach bunten Schnitten, sehr variabel in Farbe, Stoff und Mach­art, auch für wenig Punkte zu haben. Eine reizende Ergänzung bildeten die von einer Wiener Firma gezeigten neuen Schirmmodelle. Bemerkenswert mären ferner die Neuheiten an Strümpfen; es gab welche ohne Falten und Laufmaschen, regem und mückenfeste, auch solche in reiner Seide. Klei­der für Ferien und Strand, für Garten und Sport, für den Nachmittag. Sehr beachtet wurden die Klei­der aus zweierlei Stoff, die Modelle zur praktischen Verwendung von Resten und vor allem das be­rühmteDerwandlungskleid" (auf vier Arten zu tragen.) Allgemeinem Interesse begegnete

zu befürchten.

Maiglöckchen stehen unter Naturschutz.

In den letzten Tagen haben die wohlriechenden, reizvollen Maiglöckchen ihre Blüten entfaltet. Es handelt sich bei dieser Frühlingsblume um eine Giftpflanze; aber sie erfreut sich von jeher beson­derer Beliebtheit unter den FrühlinASblumen. In den letzten Jahren waren die Maiglöckchen in un­fern Wäldern immer seltener anzutreffen. Der Grund dieses Rückganges dürfte in erster Linie in ber veränderten Methode der Waldbewirtschaftung ,511 erblicken jein. Um diese schöne Frühlingsblume in den Wäldern zu erhallen, sind die Maiglöckchen seit einigen Jahren unter Naturschutz gestellt. Es i't insbejonbere verboten, sie mit den WurZeln von ihrem Standort zu beseitigen oder so zu beschädigen, daß sie ihre Lebensfähigkeit verlieren.

Am Sonntag trat die Schülermannschaft von Heuchelheim zum fälligen Rückspiel an. Das Spiel kann man als ein Spiel der Hintermannschaft be- zeichnen. Die Heuchelheimer haben das Spiel ver­dient gewonnen, da bie Mannschaft mit größtem

Oie Krastfahrzeugsteuerermäßigung bei Verwendung nicht-flüssiger Kraftstoffe

Von Dr. jur. et rer. pol. K. Wuth, Steuerberater, Berlin.

Himmelfahrt.

Der Htmmelfahrtstag, der in diesem Jahre wegen der kriegswirtschaftlichen Derhaltnisse um einige Tage auf den nächsten Sonntag verlegt worden rst, M in den Städten seit je als der Tag der Herren- partreiu Diesen Tag m freier Natur, auf Bergund Hügel zu feiern, $ uralter Brauch in deutschen Gauen, allerdings nicht eingeschränkt auf diereife Männerwelt. In germanischer Heidenzeit zog zur Maifeier die Dorsgenossenschaft (Städte gab es da­mals in Deutschland noch nicht) mit dem Priester, mit Götterbildern und Opfertieren um die Saat­felder- man flehte den Wettergott Donar um Segen für die Flur und um Schutz vor Hagel und andere Wetterschäden an. Die vorchristliche Sitte wurde schon sehr früh von der Kirche übernommen und christlich umgewandelt. Der Feiertag des Donar, der Donnerstag, wurde auf den Tag der Hinnnel- fährt Christi gelegt. Allmählich ist dann der heid­nische Wetterbittgang zu einem christlichen Ernte- gottesdienft, einer sogenannten Hagelfeier umgeb ll- det worden. Eine Erinnerung an den Wettergott Donar lebte noch bis in die Neuzeit hinein im Waldeckschen und in einigen Harzdörfern: das Eich- hörnchenjagen. Am Hmmrelfahrtstage zog man in bis Tannenwälder, um die Donar heiligen Tiere trat dem roten Pelz zu jagen. Maientau ift beitfam und kräftigend. In Schlesien pflücken die Bursihen am Himmelfahrtsmorgen einen Strauß aus Gras uni) Maiblumen und überreichen ihn chren Herz- liebsten am Kammerfenster; wer sich mit dem Tau aus diesem Sträußchen das Gesicht bestreicht, be­kommt feine Sommersprossen und behält gesunde Augen. Da nun einmal jede lebfrifche Maid den Wunsch nach reinen Wangen und blanken Augen hat, brauchen die Dorff avaliere feine Ablehnung

G.A-Sport.

Schalke und DSC. vor dem Gruppensieg.

Um die deutsche Fußballmeisterschaft.

Die Gruppenspiele um die deutsche Fußball­meisterschaft werden am letzten Mai-Sonntag be­endet. Es stehen nur noch die zweiten Ensi chn- dungsspiele in den Gruppen 1 und 2 aus, die am Sonntag in Gleiwitz und Hamburg steigen. Es treffen sich:

In Gleiw itz : Dvrw.Ras. Gleiwitz gegen Dresdner SC. (0:3);

in Hamburg: Hamb rger SV. gegen Schalke 04 (0:3).

Mit je 2:0 Punkten mid 3:0 Toren haben sich Dresdner SC. und Großdeutschlands Meister Schatte 04 eine kaum zu erschütternde Rückversiche­rung geschcfffen. Sie könnten es sich leisten, in Glei­witz und Hamburg unentschieden zu spielen oder gar knapp zu verlieren, ohne des Endsieges ver­lustig zu gehen. Für die Gastgeber des Sonntags bestehen nur noch ganz geringe^ Hoffnungen, eine Wendung herbeizufuhren. Sie wäre nur bann mög­lich, wenn Schalke und DSC. mit drei aber mehr Toren Unterschied verlören. An diese Möglichkeit kann man aber vorerst nicht glauben

Schwimmer-Lehrgang in Giehen.

die Vorführung von regensicheren Stoffen. Kostüme und Mäntel aus Seide, Fest- und Abendkleider (darunter als Glanzstück dasWiener-Walzer- Kleid") bildeten den Abschluß der beifällig auftze- nommenen Vorführungen.

AtzE -Gießen

Daß bie Maiwanderung und ber Gang auf den Dünsberg auch im Kriege ihre Zugkraft nicht ver­loren haben, zeigte die Wanderung des DHC. Gie­ßen am vergangenen Sonntag, zu der sich 70 Wan- berßameroben und -Kameradinnen auf ber Lahn-

Am vorigen Sonntag wurde in der Schwimm« Halle des Gießener Volksbades ein Lehrgang für Uebimgsleiter im Schwimmen für den Bezirk 8 Gießen des NSRL. durchgeführt. Es waren 25 Vertreter(innen) aus den verschiedenen Vereinen des Bezirkes erschienen. Der Leiter des Lehrgaim, Bez.-Fachwart Pascoe, erklärte in einem Vl trag, warum die Notwendigkeit besteht, alle Ueburogsleiter in benrg auf die Technik des Sport» schwimmens durch Lehrgänge einheitlich auszurich- ten. Weiter wurde die Durchführung einer Uebungs« stunde für Anfänger durchgesprochen und eine prak­tische Uebungsstunde für das sportliche Schwimmen durchgeführt. Zum Schlüsse gab es een Wettschwim­men oer Lehrgangsteilnehmer, bas zeigte, daß un­ser Bezirk recht gut veranlagte Schwimmer aufzu­weisen hat. Alle Teilnehmer waren mit Begeiste»

singen? 1

Das Rotkehlchen ist so zutraulich wie kein an­derer Vogel. Es umhüpft und umknickst den tm Garten Arbeitenden so nah, daß man sich vorsehen muß, es nicht zu treten ober zu verletzen, munter oucken seine schwarzen Aeualein ganz aus der Nähe unserem Tun zu. So lebhaft wie sein Wesen ist, ist mich fein Wesen. Man hat es die Koloratur­sängerin unter den Vögeln genannt Die Strophen beginnen mit einigen Uifen, außerordentlich hohen Tönen. Es folgt die rasch abfallende Tonkette sich oft fast überschlagender Melodien, die dann wie eine wunderschöne ruhige Frage ausklingt, ein ewig junges, ewig helleres Lieb.

Und dann die andern in dem vielstimmigen Chor: Wenn die Schneeschmelze naht, mag es auch noch so winterlich sein, entschließt sich der Fink schon zu seiner schmetternden Meldung:Sss ist noch fruuh . Unvergeßlich das Lied der Lerche, wenn man m die Ferien fuhr, ber Zug auf freiem Felde OieU und alles ganz still war. Da sprang chr Lieb aus, höher und höher stieg sie im Singen, schien von der Gewalt des Silberquells in ihrer Brust gen Himmel geschleudert. Die Stare scheinen mehr m sich hinein zu fingen, zu quirelieren, ihnen schmilzt ber Ton vor lauter Frühlingsvergnügen.

Wie soll man nur seiner Bewunderung, seiner Liebe und Dankbarkeit für all diese Darbietungen Ausdruck geben? Man kann es doch, indem man für flache Vogelbrunnen zum Trinken und Baden, für Brittstätten, die vor allem Zugriff gesichert sind, und vor allem auch für richtige Winterfutte- rung in eigenen ober beffeunbeten Gärten forgt

Dorrwtizen.

Tageskalender für Donnerstag.

Gloria-Palast (Seltersweg):Ohm Krüger". Achtspielhaus (Bahnhofltrahe):Ein Walzer um den fetefansturm".

flüssigen------

nunmehr aus Billigkeitsgründen für noch lausende Steuer karten beantragen, gegen Rückgabe ber Steuerkarte die Kraftfahrzeugsteuer mit dem vollen Steuersatz nur für d i e Monate zu berechnen, in denen auch flüssiger Kraftstoff verwendet worden ist. Dies ist jedoch nur für vor dem 1.4.41 liegende Zeiträume zulässig. Die frühere Steuerfestsetzung wird in diesen Fällen berichtigt und der zuviel ent­richtete (Steuerbetrug erstattet, wenn der Anttag- steller die regelmäßige Verwendung von nichtflüs­sigen Kraftstoffen zum Antrieb des Fahrzeuges

(Bie ener Ivochenmarktpreste Nachstehende Greste stnd tzändl-rprei!- und -erstehen sich für A»9Bare. Für 6-Ware ober abfallende War« sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.

* G i e ß e n, 22. Mai. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, 1,80

Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartofseln, 5 kg 46, gelbe Rüben, % kg 12 bis 15, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 16, Spargel 80 bis 106, Erbsen 40, Zwiebeln 17 bis 18, Meerretttch 40 bis 60, Rhabarber 12, Lauch 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 18 bis 20, RadieschcBund 12 Rpf.

*

** 75 Jahre alt Am heutigen Donnerstag, 22 Mai, kann der Kleinrentner Heinrich S e n- n e r II., Krofdorfer Straße 9 wohnhaft, m Frische und Gesundheit seinen 75. Geburtstag begehen. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichen Glück­wünsche.

Em übler Großhändler.

Hohe Freiheits- und Geldstrafe wegen Vergehens gegen die Vewirtschastungsgesehe.

LPD. F r a n k f u r t a. M., 20. Mai. Das Son- bergend)! Frankfurt verhandelte gegen den 48sahrv gen Gemüse- und Obstgroßhändler Franz HElnrich Kuby, ber in der Großmarkthalle fern Geschäft betrieb. Er hatte zuletzt einen Umsatz von über zwei Millionen Reichsmark und 1940 ein Jahreseinkom­men von 25 000 RM. Kuby machte sich verschiedener Vergehen gegen die Preisoorschriften und Bewirt- fchaftunasgesetze schuldig und wurde zu 2>4 Jah­re n Gefängnis und 10 000 RM Geldstrafe verurteilt. Nach den Feststellungen des Gerichts ließ er sich von Händlern, die er belieferte, L e be ns - mittel aller Art ohne Marken geben Butter, Fleisch, Mehl, Oel, um sich und seiner Familie keine Einschränkungen auferlegen zu muffen. Der Angeklagte nutzte feine Stellung als Verteiler für Obst und Gemüse insofern aus, als er Mangel­ware nur den Kunden gab, die ihm Lebensmittel brachten. Außerdem begnügte er sich nicht mit seinem Einkommen (!), sondern nahm auch noch Auf­geld e r. Kuby ist bereits dreimal wegen Schleich­handels und auch jetzt während des Krieges wieder« hott wegen Preisüberschrettungen bestraft worden.

oder Beendigung der Steuerpflickt, so wird die Steuerfestsetzung unter Widerruf ber Steuerermä- zigung ohne weiteres berichtigt und der zu wenig entrichtete Steuerbetrag eingezogen.

Nachprüfung durch das Aluaazamt.

Das Finanzamt kann bei Erneuerung oder Um? chretbung der Steuer karte oder alsbald nach Un­terbrechung oder De-endigung der Steuervflicht wie auch sonst, z. B. durch Anforderung der Quittungen über den Bezug Nicht flüssiger und gegebenenfalls flüssiger Kraftistoffe, wie auch anderer Unterlagen nackwrüfen, ob tatsächlich regelmäßig Nichtflüssige Kraftstoffe verwendet worden sind. Auch können bei ber für die Zuteilung der Kraftstoffe zuständigen Dienststelle des Wirtschaftsamts entsprechende (Er= mittlungen vor genommen werden.

Berichtigung der Steuerfestsetzung.

Stellt das Finanzamt fest, daß auch flüssige Kraftstoffe während der Gültig-kettsdauer ber Steuerkarte verwendet worden sind, so nüberruft es die Steuerermäßigung uni) setzt die Kraftfahrzeug­steuer entsprechend der Verwendung flüssiger Brenn­stoffe fest (KraftStG. § 11 Ziffer II). Die Noch­st e u e r wird jedoch nur für die Monate berechnet, in denen auch flüssiger Kraftstoff verwendet worden ist. Ist der Verbrauch im Verhältnis zur Verwen­dung nichtflussiger Kraftstoffe nur gering gewesen und kann er als behelfsmäßig in dem oben ange­gebenen Sinne gellen, so kann das Finanzamt von der Steuernachforderuna ab sehen. Ein solcher Fall wird als gegeben angesehen, wenn in einem ober mehreren Monaten der Gülligkettsdauer der Steuer­karte der zum Antrieb bes 'Fahrzeugs verwendete flüssige Kraftstoff mit einem Eigengewicht bis zu 2000 Kilogramm (einschließlich) nicht mehr als 20 Liter, mit einem Eigengewicht von mehr als 2000 bis 5000 Kilogramm nicht mehr als 40 Liter, mit einem Eigengewicht von mehr als 5000 Kilo­gramm nicht mehr als 60 Liter je Steuermonat be­trägt.

Erstattung von kraftfahrzeugsteuer.

drucke eingefunben. hatten. Am Bootshaus der Hasiia vorbei ging es durch bie Lahn gärten, in denen sich zahlreiche Steingärten mit ihren bunten und leuchtenden Farben besonders abhoben. Durch Wiesen und Felder wanderte bie stattliche Schar lahnaufwärts bis an den Wißmarer Steg und dann über Launsbach zum Wettenberg, im Volksmund auchNapoleonsnase" genannt. Wie selten von einer anderen Stelle hat man von hier aus einen präch­tigen Blick auf unsere Stadt und ihre Umgebung. |-. ----- -

Tief unten fließt bie Lahn in vielen Windungen Einsatz kämpfte und auch an Schnelligkeit den burrf) bas Tal. Aus bem Wege nach Krofdorf tagen im schönsten Sonnenschein bie allen Burgen Glei­berg und Vetzberg unb weiter rechts Dünsberg und Allenberg, Biedenkopf und Hohensolms vor den Blicken ber Wanderer. Nach ber Mittagsrast in Krofborf folgte man ber blauen Strich-Markierung durch bas liebliche FyhickachM. UeberaU erfreute sich das Auge am frischen Grün unb an den blühen-

i und Sträuchern. Von Fellingshausen

Die Kraftfahrzeugsteuer ermäßigt sich nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz für Kraftfahrzeuge, deren Antrieb auf nicht-flüssige Kraftstoffe umgeftellt tft Flüssiger Brennstoff darf nach den Durchführungs­bestimmungen nur behelfsmäßig und ausnahmsweise verwendet werden, z. B. zum Anlassen ober wegen einer unterwegs eintretenden technischen Störung. Grundsätzlich ist die Steuerermäßigung nach den Runderlassen des Reichsfinanzministers vom 9.4.37 und 18.12.40 davon abhängig, daß gasför­mige Kraftstoffe tatsächlich und aus­schließlich zum Kraftfahrzeugantrieb verwertet werden; bie Kraftfahrzeugsteuer wird in voller Höhe erhoben, wenn ein solches Fahrzeug wieder regelmäßig ober auf längere Zeit auch durch flüssige Kraftstoffe angetrieben wirb. Mit Rücksicht auf bie gegenwärtige Lage ber Treidsto ffversor - g u n g und bie sich jeweils ändernde Verbrauchs­lenkung ber verschiedenartigen Treibstoffe ist es bem Steuerpflichtigen bei Abgabe ber Steuer an- Meldung wie es in einem neuen Erlaß des Reichsfinanzministers vom 27.3. 41 heißt, oft nicht möglich, die zur Erlangung ber Steuerermäßigung erforberliche Versicherung über die ausschließliche Verwendung nichtflüssiger Kraftstoffe während des künftigen Zellabschnittes, für den bie Steuer karte gelöst wird, abzugeben. Geschieht bies aber nicht, so darf die Steuerermäßigung an sich nicht gewährt werden. Da dies unter Umständen zu Härten unb Schwierigkeiten führen kann, ist in bem Erlaß für bie Dauer des Krieges folgende Regelung zuge- taffen:

Antrag des Steuerpflichtigen auf Steuerermäßigung.

Wer für sein Kraftfahrzeug wegen Verwendung nichtflüssiger Kraftstoffe Steuerermäßigung bean­spruchen will, kann in der Steueranmeldung bean­tragen, daß das Finanzamt vorerst von ber Bei­fügung der Erklärung über bie ausschließ­liche Verwendung nichtflüssiger Kraftstoffe Ab- t-a nb nimmt. Das Finanzamt setzt alsdann die Kraftfahrzeugsteuer für die Gültigkeitsdauer der gelösten Steuerkarte vorläufig unter Zugrunde­legung des ermäßigten Steuersatzes fest und ver­merkt die vorläufige Steuerfestsetzung auf der Steuerkarte. Die Kraftfahrzeugsteuer betragt in diesem Falle von bem Eigengewicht des Fahrzeugs bis zu 2400 kg für je 200 kg Eigengewicht ober einen Teil davon 15 RM., von bem Eigengewicht