Ausgabe 
21.1.1941
 
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Der italienische Bericht

Hom,

Völker zu neuer

Kleine politische Nachrichten.

starkes Artilleriefeuer festzustellen.

50 Jabre Oetker!

ZVas bedeutet Dr. Oetker für Dich, liebe Hausfrau?

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hrers besäßen, dann sähe es besser Glück der Völker und die PZohlsahrt

Der Gründer der Firma, Kommerzienrat Dr. August Oetker, hatte ein ungewöhnliches Verständnis für die kleinen Sorgen und Wünsche der Hausfrauen. Darum begann er vor nunmehr SO Jahren, Hilfsmittel zur Erleichterung ihrer täglichen Arbeit zu schaffen. So entstand das inzwischen millionenfach bewährte BackpulverVackin", dann die verschiedenen Oetker-Puddingpulver und Backöle, Dr. Oetker Vanillinzucker, Soßen­pulver, Einmachehülfe, das ausgezeichnete KindernährmittelGustin" und als Neuestes Dr. Oetker Gelierhülfe zur vorteilhaften Selbstbereitung von Marmeladen und Gelees.

-eht um diese Zukunft der Kampf, aber das Urteil ....... " J)en. Sie hat die

deutsche Bomber sind nicht zurückgekehrt.

Im Morgengrauen des 20. Januar haben feind­liche Flugzeuge Bomben aus eine süditalienische Ort- chaft abgeworsen. Militärische Anlagen wurden nicht leschädigt. Zwei Zivilpersonen wurden leicht verletzt.

Wehrmacht gibt bekannt:

An der griechischen Front bei andauernder ungünstiger Wetterlage kein Ereignis von Bedeu-

Vekgrad, 20. Jan. (Europapreß.) Der italie- wische Widerstand verstärkt sich, wie Meldungen von der Grenze besagen, an allen Fronten. Insbesondere im Kampfabschnitt von V a l o n a sowie im mitt­leren Kampfsektor sind die Griechen auf harten italienischen Widerstand gestoßen. Am Sonntag wur­den im Kampfabschnitt von Valona zwei italienische Angriffe in kurz aufeinander folgenden Wellen un­ternommen. Am nördlichen Frontabschnitt wurden Kampfhandlungen durch das ungünstige Wetter ver- ') mar während des Wochenendes wie»

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tung. Unsere Flugzeuge haben wirksame Bomben­angriffe auf feindliche Stützpunkte durchgeführt. Au­ßerdem wurden Truppen und Nachschubkolonnen mit Bomben und MG.-Feuer belegt.

In der L y r e n a i k a Artillerie- und Spähtrupp­tätigkeit an der Front von Giarabub und Tobruk. In der Gegend von Giarabub haben unsere Flug­zeuge feindliche motorisierte Abteilungen mit bestem Lrfolg bombardiert. Bei einem feindlichen Luftan­griff auf Tobruk wurde ein Flugzeug von unserer Luftabwehr abgefchofsen.

In O st a f r i k a haben unsere vorgeschobenen Ab­teilungen an der Sudanfront einen starken feind­lichen Angriff zurückgewiesen und Gefangene ge­macht. Eine unserer Abteilungen hat eine auf Kraft­wagen herangeschaffte Abteilung und eine Kavalle- rieschwadron angegriffen und in die Flucht geschla­gen. Unsere Flugzeuge haben an verschiedenen Ort­schaften des Sudans Panzerwagen bombardiert. Der Feind hat einige Luftangriffe auf eryträifches Gebiet unternommen und leichten Schaden angerichtet.

Bomberformationen des deutschen Flieger­korps haben, begleitet von italienischen und deut- ! scheu Jägern, im Sturzflug den Flottenstützpunkt von La Valetta (Malta) angegriffen und dort liegende Schiffe, das Arsenal und die Hafenanlagen wiederholt getroffen. Lin Dampfer ist gesunken. Der

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Hile dich Erzeugnisse haben im Laufe der Jahre unzähligen Hausfrauen durch ihre ZuueriSssigkeit, Güte und Preiswürdigkeit daS Wirtschaften erleichtert. Dazu kamen die bemShrten Oetker-Rezepte, di- in Millianenauflagen Zahr für Z-Hr in die dtutschm Haushalte gelaugten und d°rt anerkannt gute Dlenste leisteten. Allein van den O-tk-r-Back-Rezeptbüchern und Dr. Oetkers Schulkochbuch wurden bis i-ht 15 Millionen Stück verkauft. So gilt mit Recht der Spruch-Dr. Oetker hilft der Hausstm^

Das Spiel mit dem Schicksal.

Aus dem merkwürdigen Leben des Winston Spencer Churchill.

Bon Helmut Sündermann, Slabsleiter des Reichspressechefs,.

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Maltas Festungswerke buchstäblich zertrümmert.

Rom, 20. Jan. (Europapreß.) Aus Malta ein- getroffene Berichte schildern die ungeheure Gewalt der von den deutschen Bombenflugzeugen auf La Valetta ausgeführten Angriffe. Riesige Massen der gewaltigen Festungswerke, die während der Bela­gerung im Jahre 1665 einen unüberwindlichen Wi­derstand bildeten, seien von den deutschen Flieger­bomben buchstäblich zertrümmert worden. Eine nicht unbeträchtliche Zahl der Festungsmannschaft liege unter den ungeheuren Trümmern begraben.

Verstärkter italienischer Widerstand an der albanisch-griechischen Front.

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^nhd» I [er Geschichte "ist schon gesproch. ödeen einer neuen Zeit, die die

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icmmenbruch ausgeliefert. Seine Moral ist Maske und seine Phrasen sind Demagogie."

. Zum Schluß erklärte der Reichspressechef, aus der unmittelbaren Anschauung der schöpferischen Per- sjnlichkeit dürfe er sich wohl eine Feststellung er­lauben:Wenn die Lenker der sich demokratisch urnnenden Welt auch nur einen Bruchteil von der ineren Größe und dem Verantwortungsbewußt-

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scheut, wird ein Fehlschlag. Das Wort Krieg ist sein Leitstern. Aber dieser Stern führt ihn von Niederlage zu Niederlage.

Aber noch gibt er das Rennen nicht aus. Im Jahre 1922 bietet sich wieder einmal eine Gelegen- heit. Als Kemal Pascha damals in einem kur. zen energischen Feldzug die Griechen, die sich in Kleinasien festgesetzt hatten, von dort vertrieb, be­hauptet Churchill plötzlich, die Früchte des engli­schen Sieges in Mesopotamien und in Palästina seien in Gefahr. Sofort erteilt er an die damals in Konstantinopel und Tfchanak stehenden britischen Streitkräfte den Befehl,die Türken zuruckzuschla- gen, koste es, was es wolle". Gleichzeitig sendet er ein'Telegramm an die Dominions mit der Frage, ob sie bereit seien, im Falle eines Krieges Truppenkontingente nach Europa zu entsenden. Das Abenteuer war im besten Rollen, als eine glatte Weigerung des in Konstantinopel stehenden engli­schen Generals eintraf, der angesichts der turki chen Entschlossenheit eine Niederlage in einem solchen Kamp für sicher hielt und als das überraschte britische Kabinett in schärfster Weise den wildge­wordenen Kriegsminister zurückpfiff. Die Dominions antworteten empört. Man warf Churchill vor, er wolle seine Kriegspolitik dem Empire aufzwingen, und Beaverbrook erklärte kurz und sachlich:

IV.

Kaum ist der Weltkrieg beendet, da hält dieser merkwürdige Mann emsig Ausschau nach neuen Möglichkeiten, einen Brand zu entfesseln, oder we­nigstens ein Feuerchen zu entfachen, an dem er seiner Leidenschaft wieder frönen kann. Wer sucht, der findet. Und während in Versailles der so­genannte Frieden gebraut wird (den er als Ein­richtung verachtet und deshalb über die Friedens­konferenz den an sich treffenden Ausdruck findet: sie seiein ungestümer Zusammenstoß verwirrter Demagogen"), entdeckt er mit Freude den rus­sischen Bürgerkrieg und beschließt sofort, diese Gelegenheit zu nützen.Rettet Rußland so verkündet /er den erstaunten Staatsmännern, die froh sind, daß der Weltkrieg ein Ende hat und in deren Brust keinerlei Sehnsucht nach neuen Aben­teuern schlummertnoch ist es Zeit, noch sind eine Armeen nicht durchorganisiert, helft General Denikin, helft General Koltschak in Sibirien Als sich erweist, daß die Armeen dieser Generale noch viel mehr desorganisiert sind als die der Sowjets, scheut er in der nervösen Hoffnung, doch noch zu einem Kriege zu kommen, nicht vor der Parole zurück:Schafft eine deutsch-französisch-englische Militärallianz." So geschehen im Jahre 1919! Auch das russische Unternehmen, für das er keinen Eifer

Dieser Mann bedeutet Krieg.

In wutentbrannter Enttäuschung wirft sich Chur, chill nun wieder in die Innenpolitik. Er arbeitet eifrig am Sturze Lloyd Georges - auch ein Dank dafür, daß dieser ihn trotz allen Wider- standes in das Kabinett zurückgeholt hatte. Der Fall Lloyd Georges freilich kostet auch ihm das Ministeramt. Aus der Suche nach Möglichkeiten, wieder ins Kabinett zu kommen, gewinnt er den Eindruck, daß die Zukunft wieder der Kouser- vatioenPartei gehört. Und er scheut sich nicht, zum zweiten Male die Partei zu wechseln und tm Jahre 1924 stellt er sich der erstaunten Oefsentlich- feit wieder als konservativer Abgeordneter vor? Der Lohn folgt auf dem Fuße: im zweiten Kabinett Baldwin, im November 1924 ist er wieder M i- n ist e r. Diesmal als S ch a tz k a n z l e r , ein Ami, das er bis 1929 ohne rechte Neigung verwaltet. Dann hält sich Baldwin für stark genug, den lntti- ganten Winston endlich auszubooten.

Es hat den Anschein, daß es dabei bleibt. Er. spielt nur noch die Rolle eines Unikums, niemand nimmt ihn mehr ernst. Aber er ist entschlossen, die Flinte noch nicht ins Korn zu werfen. Er weiß, daß er im Frieden nie wieder eine Rolle zu spielen vermag. Er glaubt immer noch an den Krieg als seinen Stern. Die Feldzüge der viktorianischen Zeit haben ihm die Chance des Bekanntwerdens geboten, in der Vorbereitung des Weltkrieges hat er feine erste große Aufgabe erhalten, im Kriege selbst war er auf dem Weg zum Posten des Mini- , sterpräsidenten. Ein Krieg und nur ein Krieg , wird verhindern, daß er sang- und klanglos aus , der englischen Geschichte verschwindet. Krieg das , ist ihm letzte Befriedigung, das ist das größte Spiel mit dem Schicksal. Wie ein Besessener arbeitet er

dem Ziele zu.

Wir haben noch keine Schilderung darüber, rote Churchill die Stunde des Kriegsbegin- nes im Jahre 1 939 begangen hat, aber mir können ahnen, was es für ihn bedeutet, nach zehn- jähriger Arbeit für dieses Ziel, erneut seine Stunde gekommen zu sehen. Diese Stunde hat ihm wieder ein Amt gebracht, und die Entwicklung hat es ihm ermöglicht, sogar den heiherfehnten Posten des Premierministers, die Macht, die diktatorische Macht an sich zu reißen!

Jetzt ist er am Ziel: die britischen Armeen marschieren, wohin er will: nach Norwegen, nach Holland, nach Belgien ... Und es gibt nie- manb mehr, der ihn aus, dem Kabinett verweisen kann, wenn die Armeen wieder geschlagen zurück- kommen oder an den Stätten der Niederlage zu Zehntausenden verbluten. Und es darf sich niemand mehr erheben und ihm wie einst Zorn und Empo- rung ms Gesicht schleudern. Und wenn er über die Trümmer seiner Hauptstadt kletterti>er Krieg ist ein Spiel, das man mit lächelndem Antlitz spielt . Und wenn Millionen Betrogener in Angst und Verzweiflung durch die Straßen jagen pah habt ihr den Krieg nicht gerne?".

Das Spiel des Winston Spencer Churchill mit dem Schicksal ist auf dem Höhepun k t ange- gelangt und dem dramatischen Abschluß nahe. Von dem Sprung in die Schlucht im Jahre 1892 bis zur höhnischen Absage an den Führer nach dem Zusammenbruch Frankreichs im Jahre 1940 führt der lange, verschlungene und meist unsaubere Weg, der oft die Bahnen der Vernunft verlassen hat. Damals aber wie diesmal hat er die Grenze i des Wahnsinns überschritten. Einst sprang ein be- . deutungsloser dummer Junge, heute reißt er ein - Reich mit in die liefe.*

' Quellen, denen die Zitate dieses Aufsatzes ent- , nommen sind: W. S. Churchill: The World Grifts. 19111918; W. S. Churchill: The Aftermath; W.

ter Manschen dieser Erde! Die gleiche Grüße des - Eeistes, die bk Kulturvölker des Kontinents so oft

& der abendländischen Geschichte hervorgebracht fobei, tritt auch heute wieder hervor, um Entschei- fangen zu vollziehen, die den Gang von Jahrhun- jzrten bestimmen. Die Völker verspüren den Hauch dieser Größe, nur das Gehirn der Staatsmänner ß-wisier Demokratten ist nicht groß genug, sie aus- luneymen. Es geht heute ein Erwachen durch die Völker dieses Kontinents. Aus Vorkämpfern und Mitläufern einer überlebten Vergangenheit wer­ten Verbündete einer aufsteigenden Zukunft. Noch

Es ist Thatsache,jlass die Fabrikate, welche von Dr. Oetker in Bielefeld für Küchenzwecke fabriziert werden, einen wirklichen Fortschritt bedeuten!

Eine Oetker* Anzeige aus Großmutters Zeiten

Entwicklung und Blüte führen fallen, bereits in Marsch gefetzt. Ihr Rhythmus schwingt mit in dem Narschtritt der Armeen und Heeressäulen, die als Kämpfer für die Lebensrechte ihrer Nationen und für das Zeitalter des Volkes angetreten sind. Jede «chte Revolution erhält ihre Weihe im Kampf und stndet ihr Ziel in der Ordnung, in jener wahrhaften Ordnung, Die nicht den Keim zu neuen Kriegen in' sich birgt, sondern das Tor des menschlichen Fortschritts weit aufstößt, weil es den Völkern den Weg fortschreitender ruhiger Entwicklung verbürgt."

20. Jan. (DNB.) Das Hauptquartier der I ren Kalibers. Die italienischen und deutschen B « v.ut u-tt. gleitjäger haben sechs feindliche Flugzeuge abge­

schossen. Lin italienisches Jagdflugzeug und vier

In der Aula der Universität Berlin ^kündet- ^g^gE^Ang'iäffen bereits wiederholt getroffen I hindÄIedoch" 5ÄÄ? wurde! erhielt weitere Treffer durch Bomben schwerer starkes Art

des Reichsministers für Wisienfchaft, Erziehung und Volksbildung, Dr. Rust, und des japanischen Bot- (djafters in Berlin die Eröffnung des ersten deutsch- japanischen studentischen Leistungskampfes.

Professor Dr. med. h. c. Gonser starb tn Stuttgart, wo er seit 1938 im Ruhestand lebte. In 34jähriger Tätigkeit in Berlin arbeitete Professor Gonser mit an den Grundlagen, auf denen heute Partei und Staat in Gemeinschaftsarbeit die Ge- fahren der Genußgifte bekämpfen.

Zum erstenmal seit Beginn des Krieges waren die Gendarmeriekommandeure aus dem gesamten Reich zu einer Arbeitstagung zusammen­getreten, auf der der Chef der Ordnungspolizei, ^-Obergruppenführer General der Polizei Da- luege, einen Ueberblicf über die Leistungen der Ordnungspolizei feit Kriegsbeginn gab und der Reichsführer ttk und Chef der deutschen Polizei H i m m l e r die Befehle für den künftigen Kriegs­einsatz gab. e

Der Korpsführer des NS.-Fliegerkorps, General der Flieger Christiansen, führt Arbeitstagun­gen und Lehrgänge durch, die der Ausrichtung auf Ibie Kriegsaufgaben des NS.-Flieaerkorps und der wehrsportlichen und weltanschaulichen Schulung der NSFK -Führer und -Männer dienen. Die Perso- nalrefcrenten sämtlicher NSFK.-Gruppen sind zu einer Arbeitstagung in Berlin versammelt. Ferner werden die hauptamtlichen Segelfluglehrer des NSFK. in den Segelslugfchulen Rhmow und Salz­gitter zu dreiwöchigen Lehrgängen zusammenge- zogen.