Mittwoch. 20. August 1941
Giessener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
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Die kommunistischen Umtriebe in Schweden
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IblrSge Verluste erlitten. Heber die in der Schlacht L Aman gemeldeten Zahlen hinaus sind rund
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Der Bericht der schwedischen Polizei enthüllt eindeutig daß die nach ihren Organisationszahlen nicht besonders bedeutungsvolle Gruppe des schwe-
i, 40; 18. ft ede Kollmar, L Tv. Lmg-G Sons.
Stipel liegende Kriegsschiffe in unsere Hand: eil Schlachtschiff von 35 000 Tonnen, ein Kreuzer vo 10 000 Tonnen, vier Zerstörer und zwei Anter- fcc oote. Ferner wurde ein Kanonenboot versenkt, ücii weiteres schwer beschädigt sowie ein mit Loko- N Iven vollbeladenes Schwimmdock erbeutet.
Keim Angriff auf den h a f e n v o n O d e f s a hat -ü Luftwaffe neun große Truppentransporter durch fhDere Bombentreffer unbrauchbar gemacht, I h Kriegsschiffe, darunter einen Schweren Kreuzer,
Oer Wehrmachtbericht.
'JlB. Aus dem Führerhauptquartier, igjuguff. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt tu! nnt:
TPie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, hol7N die Verfolgungskämpfe in der Sdukraine, bei denen deutsche, rumänische.
Berlin. 19. August. (DJIB.) 3n fortgefeftlen Men griffen am 18.8. deutsche fiampfflugjeuge & im Hasen von Odessa von den Sorojels jufatn- nmgejogenen Schisse an. Diese fow,et>fchen hau- ^schisse sollten zum Abtransport der von den
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Europas Elle kaum zu messen ist.
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Druck und Verlag: vrühlfcheAnioerfitArdnlckereiS.La»ge
Sieg über Maffe und Weite.
Von Kriegsberichter Dr. Storz.
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eine große Flotte und eine wirksame Luftwaffe zu zählen, wie seinerzeit den Engländern. Einige alte Schiffe und die Reste einer zerschlagenen Luftflotte könnten schwerlich eine Hilfe sein bet dem chwierigsten strategischen Manöver, das es gebe: einer Truppeneinschiffung. Außerdem sei Odessa im Westen von einer 700 Kilometer langen feindlichen Küste flankiert und im Osten vom deutschen Vormarsch bedroht. „England", so fährt „Arriba" fort, „verlor in Dünkirchen zahlreiche große Einheiten seiner Flotte, eine enorme Zahl von Menschen und eine bedeutende kontinentale Plattform. Frankreich verlor dort nicht weniger als den Krieg." Das Blatt überläßt seinen 'Lesern die Antwort auf die Frage, was wohl die Sowjetunion in ihrer wirklich verzweifelten Position verlieren werde. Auch die Madrider Zeitung „ABC" unterstreicht die weittragende militärische Bedeutung, die die Einnahme von Nikolajew als Abschluß der Einkreisung Odessas hat. „ABC" sieht in dem deutschen Erfolg einen schweren Verlust für die Sowjetwirtschaft, die damit eines der größten und besten Höfen am Schwarzen Meer beraubt sei. „Allgemein gesagt", so schließt die Zeitung, „ist die Besetzung von Nikolajew die schlagende Antwort an die, die sich bisher darauf beschränkt haben, im Atlantik zu fruchtlosen Reden zusammenzukommen."
Eisenbahnlinien noch Petersburg unterbrochen.
Berlin, 20. August. (DNB.-Funkspruch.) Im Laufe des 19.8. richteten sich starke Angriffe der deutschen Luftwaffe auf die nachPetersburg führenden Eisenbahnlinien, die an mehreren Stellen unterbrochen wurden. Zahlreiche Kolonnen der sich ostwärts zurückziehenden Truppen wurden erfolgreich mit Bomben beworfen und zum Teil vernichtet.
Kämpfen der letzten Tage erhebliche Verluste an Truppen und Kriegsgerät. Im Vorfeld einer deutschen Division wurden über tausend gefallene Sowjets gezählt. Die bolschewistischen Einheiten standen unter dem Zwang ihrer Kommissare. Obgleich auf Befehl dieser Kommissare immer neue Truppen unter Bedrohung ruücksichtslos in den Kampf geworfen wurden, ergaben sich an mehreren Stellen weitere 600 Bolschewisten.
Das Dünkirchen am Schwarzen Meer.
Madrid, 20. Aug. (Europapreß.) Die Einnahme von Nikolajew, mit der sich der Ring um Odessa geschlossen hat, wird in den spanischen Blättern als Vorbote eines „Dünkirchen am Schwarzen Meer" betrachtet. Unter dieser Ueberschrift zieht der offiziöse „Arriba" einen Vergleich zwischen dem Dünkirchen an der Kanalküste und der Entscheidungsschlacht, die um Odessa bevorsteht. Das Blatt kommt zu dem Schluß, daß die Situation der Sowjettruppen in Odessa weit verhängnisvoller sei als die der Engländer vor einem Fahr. Den Bolschewisten biete sich nicht die Möglichkeit, auf
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Fernkampfflugzeuge versenkten lm Atlantik iv. einem stark gesicherten Geleitzug zwei feindliche hndelsschiffe mit zusammen 20000 VRT.
Jin der letzten Nacht richteten sich Angriffe stärkerer Dfcbänäe der Luftwaffe mit sichtbarem Erfolg gegen te englische Schiffsbauzentrum von Sunber- lm d. Andere Kampfflugzeuge bombardierten oerfdebene Flugplätze auf ber Insel.
In Norbafrika griffen beutsche unb italie- «iche Sturzkampfflugzeuge bie Hafenanlagen von Lhruk an. Sie erzielten Bombentreffer in 2Ua- tei allagern unb Auslabeplähen. Ein feinbliches fcsiff würbe schwer beschäbigt.
Britische Kampfflugzeuge warfen in ber letzten Nicht an einigen Stellen Westbeutschlanbs Bomben. Me Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Bltli- Mscher ober wehrwirtschaftlicher Schaben entstaub M Nachtjäger, Kampfflugzeuge unb Flakartillerie Men Zwölf britische Bomber ab. Lin- le'ne sowjetische Flugzeuge, bie nach Norbbeutschlanb Wogen, würben zum Abbrehen gezwungen.
Neue Lustangriffe auf den Hafen von Odeffa.
Weitere schwere Schiffsverluste der Bolschewisten.
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Oas ganze Gebiet westlich des Dnjepr in unserer Hand.
Agriff gegen Odeffa eingeleitet.-60000 Gefangene und zahlreiches Kriegs- Mterial eingebracht.—Im Kriegshafen Nikolajew mehrere aus Stapel liegende KiegSschiffe erbeutet.-NeunTruppentransporter inOdeffa unbrauchbar gemacht.
Baltisches Schicksal
Bon unserem K.A.-Korrespondenent.
rial über verbrecherische Pläne der schwedischen Kommunisten in grellstes Licht. Vor ollem hatte die Sabotage eine Versenkung von deutschen italienischen und spanischen Schissen zum Ziel. Aus 133 Meter T.ese aus den Ermruben von Kiruna wurde von den Kommunisten für ihre Höllenmaschinen der notwendige Sprengstoff gestohlen und dann an die verschiedenen Mitglieder der geheimen kommunistischen Sa- botaqeorganifationen verteilt. Dabei wurden Versuche mit den verschiedenartigsten Zeitzündern unternommen. Ferner wurde ein Anschlag auf die Erzbahn Narvik — Lullea und gegen die Staudämme des großen schwedischen Elektrizitätswerkes von Porjus m Lapp-
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Leider,
Oer Lustangriff auf Sunderland.
Berlin, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der bereits gemeldete Angriff deutscher Kampffluazeuge auf den Hafen Sunderland an der britischen O st k ü st e in der Nacht zum 19.8. hat bedeutenden Erfolg gehabt, wie die deutsche Aufklärung festgestellt hat. Die große Zahl sehr schwerer Bomben hat in Hafengebäuden und besonders in den Docks, wo Explosionen und Brände entstanden, große Schäden angerichtet. Deutsche Flugzeuge drangen in der Nacht zum Dienstag bis nach Aberdeen vor und trafen eine Fabrik mit mehreren Bomben. Auf dem Flugplatz Leconfield brannte nach dem Bombenwurf ein Benzinlager mit starken Explosionserscheinungen aus.
Britische Invasionsmanöver.
-Stockholm, 20.August. (Europapreß.) Jnva« sionsmanöoer, die einen sehr realistischen Charakter annahmen, fanden am Sonntag in Lincolnshire statt. Angreifer und Verteidiger nahmen ihre Sache so ernst, daß „Aerzte hinzugezo. gen werden mußten". Polizei, die eingreifen wollte, wurde angegriffen. Mehrere Schutzleute mußten mit dem Straßengraben Bekanntschaft machen. Das Manöver forderte mehrere Verletzte.
Finnische Erfolge westlich des Ladoga-Sees.
H e l s i n k i, 19. Aug. (Europapreß.) Amtlich wird mitgeteilt, daß die Einkesselung der Gebiete westlich des Ladogasees und südwestlich von Sortaoala immermehr verengt wird. Es sind wiederum mehrere wichtige Punkte von den finnischen Truppen ; erobert worden, u. a. Kurkujeki. Die Bolsche- i wisten versuchten dauernd, sich aus der Umklamme- i rung zu befreien, hatten aber wenig Erfolg.
Deutschlands gepanzerte Faust hat in diesen Wochen den eisernen Vorhang zertrümmert, der seit Jahresfrist jeden Blick auf das Geschehen m den Randstaaten fernhielt. Um so erschütternder nach langer Ungewißheit ist das Bild, das die Tatsachenberichte der Wenigen en rollten, die der baltischen Hölle entrannen. Angefangen bei der Ausplünderung selbst des kleinsten Mannes und fernes Lebenskreises von allen Dingen, die zu seinem europäischen Lebensstand selbstverständlich gehörten bis zur Deportierung und Erschießung „Zehn- tau'sender der gefürchteten „Jntellek uellen , hat
(PK.) Die Weite des Raumes erschließt sich nur dem, der sie einmal bezwungen hat. Man muß über Weltmeere gesegelt sein und Kontinente durch- quert haben, um ihre Größe, gemessen am Maßstab des eigenen Heimatlandes, ganz begreifen zu können. Der deutsche Soldat ist es in diesem Krieg gewöhnt, sich aus eigenem Erleben ein solches Bild zu formen. Hoch oben im Norden am eisigen Polarkreis greift er genau so an, wie er in der Gluthitze Libyens kämpft, er schirmt im gewaltigen Bogen vom Eismeer bis nach Afrika Europa vor dem englischen Feind, und unter seinen vernichtenden Schlägen zerbricht im Osten die jüdisch-bolschewistische Gefahr, die seit Jahrzehnten Kultur unb Wohlfahrt der Länder unseres Kontinents bedroht.
Dieser Kampf aber will mit anderen Maßen gemessen werden als alle bisherigen Feldzüge. Holland, Belgien und Frankreich, Jugoslawien und Griechenland und selbst das langgestreckte, aber schmale Norwegen, das waren Räume, deren Grenzen vom Reich aus betrachtet das Meer bildete, und die sich einordnen ließen in die Vor- stellungswelt unseres eigenen Lebensraumes. Im Osten aber schien der deutsche Soldat ins Leere zu stoßen. Ist die Sowjetunion nicht unvorstellbar groß? Ganz Europa kann sie zweimal in ihren Grenzen umfassen, 45mal das Deutsche Reich. Mußte nicht d e r G e n e r a l R a u m den Bolschewisten ein mächtiger Verbündeter fein? Zumal dieser Raum fast ohne Straßen, mit spärlichen Eisen- bahnstrecken, die der breiten Spur wegen für deutsche Züge nicht befahrbar sind, und mit seinen Sümpfen, Wäldern, Mooren und großen Wasserläufen auf jeden Kilometer unbezwingbar scheinende natürliche Hindernisse bot.
Aber die Hoffnungen, die man in Moskau auf den General Raum setzte, schwanden bald dahin. Nach 14 Tagen schon standen die deutschen Dwi- Honen in das Herz der Sowjetunion stoßend am , Dnjepr, verglichen mit dem französischen Feldzug also weit hinter Paris! Das sind Erfolge, bie geschichtlich ohne Beispiel sind. Erzwungen wurden ie gegen einen wohlvorbereiteten, materialmaßig tark gerüsteten und über ungeheure Menschenreserven verfügenden Feind. Wenn man in England noch einmal Hoffnungen auf eine Wendung des Schicksals gesetzt hatte, jetzt müsse sie geschwunden fein. Stärker als je offenbarte sich die Unbesiegbarkeit des deutschen Soldaten, die für die anderen vielleicht ein Wunder, für uns aber das Zeugnis der Stärke unseres Volkstums und das sichtbare Resultat unserer revolutionären Weltanschauung ist. Revolutionär ist unser nationalsozialistischer Glaube, unübertrefflich die kämpferische Moral der Truppe, unnachahmbar sind Führung und Kamps
inneren Angelegenheiten, über Militärstandorte, das Eisenbahnunglück von Krylbo, die Arbeitslosigkeit in Schweden usw. ausplaudern konnte, alles Dinge, die sogar zum Teil der schwedischen Öffentlichkeit in dieser ausführlichen Form fremd waren. „Aston- bladet" stellt fest: Es sollte eigentlich überhaupt keine politische Angelegenheit sein, sondern aus- schließlich Angelegenheit der Polizei, die Sabotaae- und Spionagepartei der Kommunisten einzukreisen und zu vernichten, aber in Anbetracht der (in Schweden) herrschenden parlamentarischen Naivität, die eine legale bolschewistische Organisation gestattet, dürfte es für die öffentliche Meinung nützlich sein, nun einmal schwarz auf weiß die Art und Weise dieser Partei zu sehen ... Eine derartige Naivität ist ein Verbrechen gegen das schwedische Vaterland.. Die Langsamkeit der Politik wird vervollständigt durch die Langsamkeit der Regierung, doch wird die öffentliche Meinung der schwedischen Staatsbürger zu einem Sturm gegen die roten Feinde Schwedens anwachsen.
Annahme von Anzeigen für bie Mittagsnmnmer biSSV.Ubr des Vormittags
Ameigen-Preife:
Anzeigenteil 7Rvf.jemm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette
Nachlässe:
Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o"mehr
^ngn. £• (ampfroagen, 530 Geschütze unb um- 5, 50; 7. Ni- ^reiches anberes Kriegsmaterial erbeutet worben. k LW 3r Kriegshafen Nikolajew fielen folgenbe auf
i. Lang-W-,;.
iiSchabigt.
I Luch bie Kämpfe im Raum von Kiew unb Ko- u|f e n haben ber Sowjetwehrmacht schwere Ver- hie gebracht. Seit bem 8. August wurden hier IjlKTSG Gefangene eingebracht, 142 Pan- . infampfroagen, 123 Geschühe, ein pan- spoButzÄ W und zahlreiches anberes Kriegsmaterial er- inffurt a.M
eiö g H d).
Unter dem Druck der Kommissare.
Rettin, 20. W., (Tn35’ 'füdN n
Rückzug ber Sowjets t n -ner Der=
Ukraine hat sich an vielen St ll z m Sruf
Beteiligung des Leiters der Kommunistischen Partei Schwedens an der Sabotageangelegenheit hervor. Der Name L i n d e r o t wurde bereits in dem Bericht des Reichsführers ff über die internationale Sabotagetätigkeit der Kommunistischen Partei genannt. Linderot ist bereits seit einigen Wochen aus Stockholm verschwunden. Er soll sich auf der Stockholmer Sowjet-Gesandtschaft befinden. Diese Meldung ist allerdings von der hiesigen Sowjet- gesandtschast dementiert worden.
„Astonbladet" bringt auch Einzelheiten über die Tätigkeit des kürzlich von den schwedischen Behörden aufgedeckten kommunistischen Geheimsenders, der, wie man annimmt, seit Ausbruch des Krieges im Osten die Hauptquelle für den wohlunterrichteten sowjetischen Nachrichtendienst in schwedischer Sprache gewesen sein muß. Schon lange habe man sich gewundert, wie die Sprecherin des Sowjetfunks Einzelheiten über bie schwedischen
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Kriegsmaterials über See d.enen. Auher den te-eils als schwer befchadigl gemeldeten Schissen arden noch drei h a n d el s s ch> s s e von 151000, 6000 und 1000 DAT. und em Taepedoboa» i»ch Bombentreffer in Brand gesetzt oder so »wer getroffen, dah sie nicht mehr °usaufenk°n im. Insgesamt beschädigten Kampf- und Stur; Icmpfflugreuge der deutschen Lustwafse am Mon tag im Hasen von Odessa einen schweren °w>et.Mn teurer iroei Torpedoboote und neun ttrunnenUansporfer mit zusammen etwa L' 000 BEI. Durch diese Schifssverlusie >e d> S.wjets bei den deutschen Bombenangrissen eri lei, ist der Abtransport der m W’ *sJd’ 4 im bolschewistifchen Tmppenmassen kaum nom
^.Jahrgang Nr. 197
«scheint täglich, außer ^nntags unb Feiertags
Beilagen:
Kener Familienblätter MtunBilb-DieScholle
Besugsvreis:
Mailich.,.....»RM 1.80 ^nellgebühr... „ r-25 aiä bei Nichterscheinen nir einzelnen Nummern Klge höherer Gewalt ^Mivrechanschluß 2251 s-i7htanschrist:„Anzeiger" PlMeck 11686 Franks j M.
luprische unb italienische Verbänbe in vorbilblicher Wfenbrüberschaft znsammenroirkten unb hervor- nrnbe Kampf- unb INarschleistungen vollbrachten, des ganze Gebiet roestlich bes Dnjepr j„unsere ha nb gebracht. Gegen bie Stabt .nelmann, ja unb einzelne kleine Brückenköpfe am Un- V (<rHUf bes Dnjepr, in benen sich noch sowjetische 'im Sj?’J ärfte befinben, ist ber Angriff eingeleilet. ' ' 11 ,m Verlauf bieser Kämpfe hat der Feinb schwerste
Kopenhagen, August 1941.
Der schüchterne Glaube an die Möglichkeit einer Zusammenarbeit Deutschlands und des hinter ihm tehenden Europas mit der Sowjetunion als natürliches Rohstoffreservoir Europas, hat nach Ab- chluß des deutsch-russischen Paktes vom Sommer 1939 Dänemark in einen Zustand völliger Neutralität in russischen Fragen verharren lassen. Das eigene Interesse an einer erhofften Entfaltung des mit der Sowjetunion angebahnten Außenhandels ließ gleichzeitig der eingefleischten Ablchnung jener remden und feindlichen sowjetischen Welt gegenüber Schweigen gebieten. Das größere Ziel der Schaffung eines krisenfesten Wirtschafts-Großraumes erschien Dänemark wichtiger als das alte politische Gefahrenmoment der Berührung mit der Sowjetunion. Es war darum auch keine leichte Prüfung für das dänische Volk, den schlauen Ma- növern zuzuschauen, die zur Annektierung der baltischen Staaten durch Moskau führten. Nicht nur brachen hiermit gleichzeitig Dänemarks Bemühungen für eine Ausdehnung ferner wirtschaftlichen Möglichkeiten augenblicklich zusammen, mehr noch als dies hatte ein durch Geschichte und Mythos genährtes Gefühl der Verbundenheit mit den baltischen Völkern diese niemals aus bem skandinavischen Horizont verschwinden lassen. Allem die Sage, daß einst dem kämpfenden dänischen Heer auf estnischem Boden die rotweiße Kreuz- flagge vom Himmel herabfiel, mußte den baltischen Brüdern Dänemarks Interesse und tLympathie
So wurde — wie in zahllosen anderen Fällen auch einem Reeder in Reval beim Einzug der Bolschewisten sein gesamter Besitz mit Schiffen und Kontoren, Haus und Habe enteignet, und ihm, der als alter Seemann darum bat, wenigstens die Führung eines Schiffes übernehmen zu dürfen, der Platz als Obmann einer Hafenarbeitertruppe angewiesen. Selbst die allein verbleibende Aussicht, mit Frau und Tochter in einem Winkel des Armenhauses der Stadt Hungers zu sterben, wurde zuguterletzt noch durchkreuzt, indem man alle drei zu vielen anderen tat und auf Nimmerwiedersehen ab-
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nrf hDlm 19 Aug. (DNB.) Die Stockholmer I dischen Kommunismus zur gleichen ,mter= stebt im Zeichen sensationeller Enthüllungen nationaler Verbrecher gehört bie m allen fianbern Presse Itebt im oeia) i i schwebi- ohne Rücksicht auf bas Leben anberer nach ben
üb» “Ä ö immer in Wei,ungen' Moskaus Anschläge gegen die Einrich- Ädmeden "aal bestehende Kommunistifche Partei tungen des öffentlichen Lebens gep^nt haben. Die K^medens auf das fchwerste belastet wird. Der am feit langem von den verfchiedenften Seiten erhobene in Kiruna begonnene Prozeß gegen körn- Forberung, diesem Treiben enbgültig einen Riegel Saboteure stellte bas burch Polizeibe- vorzuschieben, wird nunmehr m aller Schärfe unter- f betannt gewardene bdaftenbe Late- strichen. „Astonbladet" hebt vor "Uen Dingen bu UirifAe Sßläne der schwedischen Beteiligung des Leiters der Kommunistischen Par-
J illkraine hat sich m "unter dem Druck
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transportierte.
„Auf diese Werse wird in Wirklichkeit das Entsetzliche versucht, ein ganzes Volk zu morden", so heißt es in einer Zusammenstellung der Sowjetgreuel im Baltikum in der Kopenhagener „National- tidende". Wohlgemerkt handelt es sich hierbei um ein Volk, das äußerst gefügig war, Rußlands Versprechen Glauben schenkte und die Grenztore selbst den roten Untieren öffnete, die nun wie die Marder im Hühnerhof rasten. Dabei könne der rote Mob nicht einmal sich der Entschuldigung bedienen, Eroberer in einem feindlichen Lande zu sein, denn „Gäste sind es, denen man notgezwungen Glauben schenkte, Räuber, deren Worten man glaubte".
Einen Monat nach der Besetzung Estlands wurde offiziell verkündet, daß alle im Ausland befindlichen Bürger des Landes, die sich heimzukehren weigerten — darunter sämtliche Diplomaten — als Landesverräter zu betrachten und innerhalb 24 Stunden nach Ergreifung hinzurichten seien. „Wenn dergleichen zur Unterrichtung des zivilisierten Europa offiziell bekanntgemacht werden konnte, so wird man sich leicht vorstellen können, was inoffiziell mit den Angehörigen jener Menschen geschehen ist, die als Geiseln festgenommen wurden", so erklärt Nationaltidende weiter. Nicht Angehörige der Oberklasse, sondern arme Fischer und Arbeiter, die aus den blutigen Maschen des Roten Netzes entkamen, hätten von einer „kadaverstinkenden Hölle", anstatt eines Arbeiterparabieses berichtet. Jetzt wisse man, daß Finnlanbs Kampf gegen eine erbrücfenbe r der geturmteien Uebermacht besser war als Estlands erpreßtes Ver-
d einen Leidensweg zurückgelegt, der mit trauen auf Moskau. ________,
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