Donnerstag, 20. März MI
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)
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Ings schon zugejubelt, und noch heute wie einst >Ieugen wir uns in staunender Ehrfurcht vor diesem ander, dessen Geheimnis noch kein Gelehrter er- en konnte. Alle diese Vögel, ^ie von weiten mau und
Verdunkelungszeit
20. März von 19.34 bis 7.27 Uhr.
soll und darf man sie sparsam verwenden, lieber ein pdar Tropfen weniger als zuviel I Man muß aber schon beim Kauf daran denken, daß ist, was sich Suppenwürze nennt»
„Mein Leben für Irland."
Ein Tobis-Film im Gloria-Palast.
Kriegsleistungswettbewerb der Deutschen Llebungswirtschast 1941
Wege zur nationalsozialistischen Musterwirtschaft.
Die Deutsche Uebungswirtschaft im Berufserziehungswerk der Deutschen Arbeitsfront führt im Jahre 1941 ihren 4. Leistungswettbewerb durch. Dieser verdient besondere Beachtung. Er ist nicht nur ein untrüglicher Beweis für die intensive Arbeit der deutschen Uebungswirtschaft, sondern zu- Ö ein Beweis für das Streben des deutschen chen nach beruflicher Höchstleistung
Wir wollen uns vor Augen halten, daß feder Arbeiter in der Heimat heute mehr als jemals sein ganzes Ich in den Dienst des Volkes stellt und stellen muß. Wenn viele Volksgenossen darüber hinaus trotz ihrer starken beruflichen Inanspruchnahme sich leistungsmähig schulen und beruflich fortbilden wollen, so ist das als besonderes Zeichen unserer Volksgemeinschaft zu werten. ,
Die deutsche Wirtschaft ist aufs äußerste dadurch angespannt, daß ihr Millionen deutscher Arbeiter entzogen sind, die einberufen wurden, um die deutsche Volksgemeinschaft zu schützen und zu erhallen. Im gleichen Verhältnis zur normalen Wirtschaft fehlen auch innerhalb der Deutschen Uebungswirt- schaft unzählige Kräfte. Wenn letztere dennoch in der Lage ist, einen Kriegsleistungswettbewerb auszuschreiben, so ist diese Tatsache sichtbarster Ausdruck bafür, mit welchem Willen die Mitarbeiter der Deutschen Uebungswirtschaft zu ihr halten und stehen, daß sie trotz äußerster Beschäftigung nach wie vor ihre Leistungen durch sie steigern wollen.
Richt nur Aortbildungsslätle, sondern Weg zu beruflicher Höchstleistung.
Hierbei taucht die Frage auf: Woher erklärt sich diese Einsatzfreudigkeit für die deutsche Uebungs- wirtschaft? Die Deutsche Uebungswirtschaft ist nicht nur schlechthin eine berufliche Fortbildungsstätte,
öornofUra.
Tageskatender für Donnerstag.
Gießener Konzertring: 19.15 Uhr in der Großen Aula der Universität Konzert. — Gloria-Palast, Seltersweg: „Mein Leben für Irland". — L'.cht- ielhaus, Bahnhofstraße: „Tat ohne Zeugen".
Ortszeit für den 21. März.
Sonnenaufgang 7.28 Uhr, Sonnenuntergang 19.38 illhr. — Mondaufgang 3.53 Uhr, Monduntergang 13.07 Uhr. Frühlings-Tagundnachtgleiche.
Betriebsunfälle durch Kriegsereigniffe und ihre Entschädigung.
Nach einer Verlautbarung des Reichsverfiche- rungsamtes ist ein Betriebsunfall auch dann »nzunehmen, wenn bei einem feindlichen Angriff tuf eine Stadt zufällig in einem bei der reichsge- -tzlichen Unfallversicherung versicherten Betriebe die Vort beschäftigten Arbeiter verletzt werden. rjierbei ft es ohne wesentliche Bedeutung, ob die schadl- «ende Handlung (Fliegerangriff oder Beschuß) dem Betriebe mutmaßlich gegolten ober ob eine allgemeine schädigende Kriegshandlung Vorgelegen hat. Für diese Unfälle, auch für Unfälle auf dem 3$ e g e nach und von der Arbeitsstätte, die durch derartige feindliche Einwirkung entstehen, sind nach % 9 der Personenschädenverordnung in der Fassung »om 10. November 1940 die Träger der reichsge- -tzlichen Unfallversicherung entschädigungspflichtig. Die Gewährung von Fürsorge und Versorgung nach Her Personenschädenverordnung kommt 'n diesen Fällen nur insoweit in Frage, als diese Verordnung weitergehende Leistungen als die reichsgesetz- iche Unfallversicherung (oder die entsprechenden Vorschriften) vorsieht. Betriebsunfälle und Wege- Zufälle der hier bezeichneten Art sind, sowe, die Betriebe bei den gewerblichen Berufsgenossenschas- :en versichert finit, vom Betriebsunternehmer bin- len drei Tagen unter Benutzung der bekannten gelben Unfallanzeigen zu melden, wenn ein im ve- irieb Beschädigter getötet oder so verletzt ist, daß >r stirbt oder für mehr als drei Tage völlig oder i-eilweise arbeitsunfähig wird.
teft zu bauen.
Wir wissen jetzt auch, daß diese Wanderer der inst nicht gradenwegs nach Norden ziehen, wenn ie den Süden verlassen. Vielmehr folgen sie alle ''flnz bestimmten Bahnen, die bereits ihre Porfah- ,»n eingeschlagen haben. Es ist, als wären am Him- ivri bestimmte Vogelstraßen vorhanden, die mit Oegroerfem und Merkzeichen versehen sind, dem ^ogelauge leicht erkennbar, aber dem menschlichen Klick verschlossen. Und wenn sie im Herbst den Rück- neg an treten, dann verlassen die Jungen mancher Irten, die erst bei uns das Licht der Welt erblickt laben, ihre Geburtsstätte noch vor den Eltern und liegen auf demselben Luftweg zurück, auf denen tie Eltern gekommen sind, ohne alle Führer, die tonen den Weg zeigen könnten. Wie das geschieht? lfs ift unzählige Male gefragt und viele Erklärun- «en sind versucht worden, ohne daß eine voll beledigt. Der Vogelzug, dessen eine große Etappe vir in diesen Wochen wieder erleben, ist eben eines ler Geheimnisse der Natur, eines der unerklärlichen Kühlings wunder, mit denen die Schöpung uns be- snodet. B*
nach einem ganz bestimmten
... Waldeswinkel, Gartenhag oder Wiesenplatz, sie im vergangenen Herbst verließen. Wohl ge- Ängt es manchen nicht, das Ziel ihrer Reise zu r reichen, aber die weitaus größte Zahl findet mit ^begreiflicher Sicherheit den Weg zu den Orten, ro sich im Vorjahr ihr Liebes» und Cheleben ab- siielte. Durch das sog. Ringsystem, das zuerst von Deutschen Ornithologen ausgebildet wurde und jetzt fon allen Dogelkennern der Welt durchgeführt roirb; k es gelungen, den Flugstrahen der Zugvögel in r.elen Fällen auf die Spur zu kommen, und man immer wieder fest gestellt, daß Vögel, die an Äner bestimmten Stelle beringt wurden, zu dem- toben Platz zurückgekehrten, um hier wieder ihr
büroleiter muß sich auch stets Gedanken darüber madjcn, mit welchen Maßnahmen er den Lehrwert seines Uebungsbüros steigern kann. So lautet daher eine Aufgabe, die der Ucbungsbüroletter allein abzugeben hat, dahin:
„Welche Vorschläge können Sie machen, um in allen Uebungsbüros Ihres Fachzweiges allgemein vorkommende schematische Arbeiten zu vermeiden oder zu beschränken?"
Darüber hinaus müssen die Uebungsbüros einen Nachweis ihrer Aktivität dadurch führen, daß die Durchschläge der angefallenen Arbeit eines beftinup* ten Zeitraumes einsenden. Ferner müssen die Mitarbeiter einer Uebungsfirma in gemeinsamer Arbeit darlegen, welche Maßnahmen geplant sind, um eine Steigerung des Geschäftsverkehrs zu erzielen. Schließlich find Aufgaben hinsichtlich des Jahresabschlusses gestellt.
Diese kurze Skizzierung der gestellten Ausgaben legt das umfassende Arbeits- und Tätigkeitsgebiet der Deutschen Uebungswirtschaft in berufsfördernder Hinsicht klar.
Der Grundsatz der Auslese auch hier crfotgreid).
Aus den gestellten Aufgaben ergibt sich auch, daß für die Mitarbeit in einem Uebungsbetrieb nur Menschen eingesetzt werden können, die ausreichendes berufliches Grundwissen mitbringen. Ein solches Grundwissen ist deshalb notwendig, weil jeder Mitarbeiter eines Uebungsbetriedes alle Abteilungen des Unternehmens durchlaufen muß, und ihm daher auch einmal bedeutsame Entscheidungen auferlegt werden. Innerhalb der Deutschen Uebungswirtschaft muß daher der Grundsatz der Auslese herrschen. Nur mit Mitarbeitern, die neben ihrem beruflichen Grundwissen ausreichende Willensaktivität besitzen, kann die Arbeit in einem Uebungsbetrieb Erfolg zeigen.
Aus der Tatsache, daß ein Kriegs-Leistungswettbewerb überhaupt möglich ist, ist klar erkennbar, daß nur Mitarbeiter in der Dcutscl)en Uebungs- wirtschaft sind, die den Willen haben, durch ihre eigene berufliche Leistungssteigerung dem Dolksgan- zen zu djenen. Als Leitwort sieht über dem Kriegs- leistungswettbewerb das Führerwort: „Ich habe meine ganze Wirtschaft aufgebaut auf den Begriff Arbeit!"
etorkwirluom, gegen Zahnstein onsotz, zohnfieischkräfli- gend. mild aromatisch, -
ändert haben.
Die Handlung setzt mit einem Vorspiel im Jahre 1903 ein. Hier sieht man, wie ein englisches Trup- lenkommando, von einem Spürhund des Secret service geführt, im Morgengrauen über eine arm- eiige irische Ortschaft herfällt, um von den kum- merlich lebenden Bewohnern mit Waffengewalt die hohe Pachtsumme zu erpressen, die sie nicht aufzubringen vermögen. Die von Haus und Hof Vertriebenen fetzen sich mit dem Mute der Verzweiflung gegen ihre Peiniger zur Wehr, es kommt zu einer wilden Schießerei mit blutigen Verlusten auf beiden Seiten. Die überlebenden Iren werden von den Engländern schließlich gefangen genommen, vor ein britisches Militärgericht gestellt und ohne Verhör als Rebellen kurzerhand zürn Tode durch den Strang verurteilt. Es ist aber ganz klar, daß die englischen Machthaber, indem sie Märtyrer schaffen, das irische Volk nicht befrieden. Der Funke der Freiheitsbewegung glimmt weiter ... vornehmlich in den Familien, denen die Opfer angehörten.
So finden mir die Frau und den Sohn eines der von englischer Willkür Hingerichteten Iren, achtzehn Jahre später, als fanatische Wegbereiter und zu jedem Opfer bereite Mitkämpfer eines Aufstandes gegen die englische Terrorherrschaft 1921. Be- nor es aber zum offenen, diesmal für die Iren siegreichen Kampfe kommt, spielt sich ein nicht minder erbitterter Krieg im Dunkeln ab. Der Schauplatz ist im wesentlichen ein englisches Staatsinternat in Irland, wo die Söhne irischer Aufständischer zu vorbildlichen englischen Staatsbürgern erzogen werden sollen. Unter den Schülern befindet sich auch, als eine der Hauptfiguren, der Sohn eines jener Männer, die vor achtzehn Jahren ihr Leben für die Freiheit ihres Landes hin gaben: Michael D’Brten; feine Mutter Maeve trug ihn unter dem Herzen, al;
sie im englischen Gefängnis dem zum Tode durch den Strang verurteilten O'Brien in der Nacht vor der Hinrichtung angetraut wurde. Von Michael und einen jungen irischen Jnternatskameraden laufen Fäden zu Michaels Mutter, die ihrerseits mit dem Führer der Aufständischen, Robert Devoy, in Der- bindung steht, der insgeheim mit seinen Landsleuten zum Schlage gegen die Unterdrücker rüstet. Mißverständnis, Zweifel und Eifersucht schaffen unter den Zöglingen des Internats schwere Kon- -litte, die sich erst beim Losbrechen des gemeinsamen Kampfes schlichten.
Es ist höchst aufschlußreich, einen Blick in das Leben und den Schulbetrieb des Internats zu wer- en und zu erleben, wie schon diese Achtzehnjährigen in die Auseinandersetzung und den steten politischen Kampf hineingezogen werden, mit welchen Mächten und welchen Lehren der staatsvolitische Unterricht der Engländer auf die jungen Leute einwirkt und ihnen die skrupellosen Maximen eines Eroberer- Volkes einzuimpfen versucht: fa noch mehr, wie der berüchtigte Secret Service über die Anstalt, den Unterricht und die Zöglinge wacht und mit allen Mitteln der Propaganda, der nackten Gewalt, mit Bespitzelung, Erpressung und Bestechung die Schüler zu gewinnen oder für die Zwecke des Empire gefügig zu machen versucht. —
Der Spielleiter M. W. K i m m i ch, der u. a. die früher hier gezeigten Filme „Der Vierte kommt nicht" und „Der Fuchs von Glenarvan" inszenierte, vermochte nicht nur die höchst realistisch aufaenom- menen, erbitterten und nerven spannenden Kämpfe zwischen Iren und Engländern ist einer Weise ins Bild zu bringen, wi^ es der Zuschauer aus man- ä>en andern, minder zeitgemäßen Filmen gewohnt ist: in den zwischen Anfang und Ende liegenden Szenen merkt man, daß es hier nicht in erster Linie um eine fesselnde Unterhaltung ging, sondern um einen geschichtlichen Film von ungemein aktueller und politischer Wirkung. *
Das teilt sich auch in der Darstellung mit, die mehr auf die hüben wie drüben fest geschlossenen Fronten einer ausgesprochenen Gemeinschaftsarbeit als auf die Herausarbeitung virtuoser schauspielerischer Einzelleistungen gerichtet war. Neben den strengen, kämpferischen Gestalten der Jrenführer, wie sie sich vor allem in Werner Hinz und Ben£ Deltgen ausprägen, steht die fraulich herbe, sympathisch verhaltene Erscheinung von Anna Dammann (Maeöe); prachtvoll auch die Nebenfigur des alten Sergeanten Dufsy, für den Eugen Klöpfer das volle Gewicht seiner schwerblütig- knorrigen Männlichkeit einsetzt. Aus den uniformierten Reihen der Jnternatsfchüler ragen die leidenschaftlich bewegten, früh gereiften jungen Persönlichkeiten Michael (Will Quad flieg) und Patrick (Heinz Ohlsen) hervor. Auf der Gegenseite stellen vor allem Paul Wegener mit der beklemmend realistisch gegebenen Figur des Sir George Beverley, ferner Will Dohm (mit einer an Churchill erinnernden Bullenbeißermaske), Franz S cha f h e i t- (in, Hans ©tiebner, Jack Trevor und der junge Hans Q ue ft die am schärfsten und rücksichts- losesten belichteten Vorkämpfer des britischen Systems. — Der Kameramann Richard Angst arbeitete geschickt und umsichtig. — (Tobis.)
, Hans Thyriot.
Die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Gießen, Schanzenstraße 18, Fernsprecher 2141 teilt mit, daß 14tägig montags, von 10 bis 12 Uhr vormittags, Sprechstunden zur Erfinderberatung durchgefiihrt werden. Die Sprechstunden finden im ersten Vierteljahr des Jahres 1941 an folgenden Terminen statt: 59980
24. März.
Waffen der Heimat.
Am „Tag der deutschen Wehrmacht", am 22. und 23. März, werden uns die Sammler für das Kriegswinterhilfswerk mit einer Serie von 12 Abzeichen überraschen, welche die im vergangenen Sommer zu Gunsten des Kriegshilss- werks für das Deutsche Rote Kreuz herausgebrachte Abzeichenreihe „Waffen der Wehrmacht" ausgezeichnet ergänzt Es find schwere Mörser, schwere Flak, Panzerabwehrkanone, Stuka, Bomber, Meldereiter, Kabelverleger zu Pferde, Minensuchboot, Schwerer Kreuzer, Panzerspähwagen, Segelschulschiff und Nebelwerfer, — eine stattliche Parade von Waffen, die uns am kommenden Wochenende zum Opfer für das zweite Kriegswinterhilfswerk rufen.
Der Erlös aus dem Verkauf dieser Zeichen wird mit dazu beitragen, daß der „Tag der deutschen Wehrmacht" sich äu einem gewaltigen Treuebekenntnis des deutschen Volkes zu feiner Wehrmacht gestaltet, die nach den Worten des Führers am Heldengsdenktage zum militärisch stärksten Instrument unserer Geschichte emporgestiegen ist und bereit steht, entschlußfreudig und zuversichtlich das zu vollenden, was 1940 begonnen wurve.
Neun Eier vor Ostern!
In den Wochen vor Ostern werden neun Eier an jeden Dersorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar:
in der Woche vorn 17. 3. bis 22.3. zwei Eier, in der Woche vom 1.4. bis 5. 4. zwei Eier.
in der Karwoche vom 7. 4. bis 12. 4. fünf Eier.
Die Hauptvereinigung der deutschen Eierwirtschaft gibt mit Beginn der jetzt einsetzenden Legetätigkeit des Geflügels die Ausgabe von Eiern für einen gewissen Zeitabschnitt im voraus bekannt. Sie wird auch in Zukunft versuchen, jeweils für einen Versorgungsabschnitt die Ausgabe der zur Verfügung stehenden Eier im voraus bekanntzugeben.
Diese Neuordnung wird besonders die Hausfrauen erfreuen, ebenso werden die Erzeuger diese Maßnahme begrüßen, da sie jetzt wesentlich einfacher über die aus ihrer Geflügelhaltung anfallenden Eier verfügen können. Sie wissen jetzt im voraus, wieviel Eier sie ihrer Privatkundschaft gegen Einbehaltung der Bestellscheine der Reichseierkarte liefern dürfen. Wieviel Eier zur Sammelstelle zu liefern sind, geht aus dem Umlagebescheid hervor.
sondern darüber hinaus ein Mittel zur Steigerung der beruflichen Höchstleistung und zur Steigerung der Arbeitskameradschaft.
Jeder Mitarbeiter der Deutschen Uebungswirtschaft ist beseelt von dem Willen, eine nationalsozialistische Musterwirtschaft in Uebungssorm zu erstellen; eine Wirtschaft aufzubauen, die sticht nur der wirklichen Wirtschaft nachgebildet, sondern mit in erster Linie dazu berufen ist, nationalsozialistische Auffassung vorzuleben.
Die Mitarbeiter der Deutschen Uebustgswirtschaft, die in kameradschaftlichem Geiste ihre Uebungs- firmen besuchen und dort ohne Strebertum ihre Berufsleistung steigern, werden diesen Geist auch in ihren Hauptberuf übernehmen und in ihren wirklichen Betrieb übertragen. So dienen die Uebungsfirmen und Uebungsbüros der Deutschen Uebungswirtschaft nicht nur der Berufsförderung, sondern auch der Schaffung eines kameradschaft- lichen Geistes innerhalb der Wirtschaft
Die Arbeitsweise der Deutschen Uebungswirtschaft wird klar durch die Lösungen der im vierten Leistungswettbewerb gestellten Aufgaben herauskristallisiert werden. Zwei Drittel dieser Aufgaben sind als Gemeinschaftsarbeiten der entsprechenden Uebungsfirmen und Uebungsbüros zu lösen. Jeder Mitarbeiter muß bei der Beteiligung feiner Uebungsfirma am Leistungswettbewerb die volle
Verantwortung für den Erfolg übernehmen und wird durch feine Leistung dazu beitragen, daß möglichst feiner Uebungsfirma der Sieg zuteil wird.
Nicht theoretisches Denken, sondern praktische Zweckmäßigkeit im Mittelpunkt.
Es wird besonderer Wert darauf gelegt, daß die Kriegsmaßnahmen beachtet werden. Der Uebungs-
Aus der Stadt Giehen.
Oie Vorhut unserer Zugvögel.
Die Vorhut des Millionen umfassenden Vogel» »aes, der sich nun wieder unseren Gefilden nähert, is> bereits eingetroffen, und zwar sind es hauptsäck- ||f) die Steinschmätzer, die diese Vorhut bilden. Diese tl inen geflederten Freunde haben wohl an die 6000 Klometer und mehr zurückgelegt seit dem Tage, da g, ihre warmen Winterquartiere im Süden verließen, lfms Tages suchten sie noch ihr Futter in den {jenen Afrikas, da vernahmen sie plötzlich den ge- Kimnisvollen Ruf, der ihnen befahl, den reich gelten Tisch und alle Bequemlichkeiten ihres Win- tdebens im Stich zu lassen und sich auf die lange, ^gewisse Reise zu begeben. Und alle folgten sie Ür Stimme der Natur, wie es ihre Vorfahren feit Khrtausenden getan. Bald wird ihnen die Riesen- ftar der Zugvögel folgen, die der schönen Jahres- rit in unseren Breiten erst das rechte Leden ein- ftucht.
Unzählige Male hat die von Winterdunkel und Mnterfälte. befreite Menschheit unserer nordischen Länder diesen Verkündern unb Bringern des Früh-
Die ältere Generation wird sich noch des Falles Sir Roger Eajement erinnern, der im Weltkriege weithin Aufsehen erregte und zum ersten Male den Blick der ganzen Welt auf den Freiheitskampf des irischen Volkes gegen die mit allen Mitteln betriebene brutale englische Unterdrückungspolitik lenkte. Es ist die gleiche Politik der nackten Gewalt, welche im Lause der Jahrhunderte das britische Imperium begründen half, welche die Engländer gegen die Inder, die Buren, die Araber und viele andere von ihnen beherrschte oder unter Druck gehaltene Nationen anwandten und bis in die allerjüngste Gegenwart hinein immer wieder anzuwenden versuchten Man weiß, was Irland angeht, daß dieser Kampf nicht erst im Weltkriege begann und auch mit dem Weltkriege nicht beendet war. Der von M. W. Kimm ich nach dem Drehbuche von Toni Huppe r tz gedrehte Tobis-Film „Mein Leben für Irland" greift einige Episoden aus diesen Kämpfen heraus und verbindet sie zu einer fesselnden Sviel- banblung, deren aktuelle politische Bedeutung jedem Besucher von der ersten Szene an klar sein muß. Denn wenn schon die Geschichte Irlands uni) die irische Freiheits- und Aufltandsbewegung gegen die englischen Unterdrücker uns nicht unmittelbar berührt: was uns — heute mehr denn je — allerdings angeht, ist der Umstand, daß hier gezeigt wird, wie das Gesicht des britischen Weltreiches im Wandel der Zeiten dasselbe geblieben ist, und daß die Methoden feines propagandistischen und politischen Kampfes sich bis auf den heutigen Tag nicht ge-
Uhirie


