Großangriff -erdeuffchenLufiwaffe gegen Neuordnung der Kohlenbewirffchastung
Neichsbeaustragter für Kohle und Sonderbeauftragter für Kohlentransport.
Berlin. 20. März. (DRB. Funkspruch.) 3n derklar a us ma chen. Schon nach der ersten Slunde
des Angriffs waren inden werft - und Dorf«
Starke feit Jahresbeginn noch nicht erlebt hatte. Sechs Stunden lang befand sich die
Stadt Im Alarmzustand. Schon die ersten vorliegen-
ausgefprochen.
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1 Ei, 175 g Zucker, V2-I Fläschchen Dr. Oetker Back-Aroma Zitrone, etwas Salz,1 Päckchen Dr.Oetter Soßen-, oder Päckchen Puddingpulver Vanille-Geschmack, etwa Vs Liter entrahmte Frischmilch, 250 g gekochte Kartoffeln (vom Tage vorher), 250 g Weizenmehl, 1 Päckchen Dr.Oetter „Backin", 100 g Rosinen oder getrocknetes Mifchobst.
Hom, 19. März. (Europapreh.) Ein Sonder- berichlerslatler des „(öiornalc l>*3|aHaa gibt eine ein- 1 gehende Schilderung des Angriffs, den deutsche Flugzeuge am 16. März auf zwei englische Schlachtschiffe unternommen haben. Ein AufNärungsflug- zeug habe trotz schlechter Sicht einen von 3 er - störern gesicherten englischen Flöt- teuoerband von sechs Kreuzern und zwei
V e r l i n, 19. Marz. (DHB.) Die Bedeutung der Kohle als des wertvollsten deutschen Rohstoffes ist im Kriege deutlich heroorgetreten. Ihre Bewirtfchaf- tung erfordert den restlosen Einsatz aller Kräfte, um die Bersorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung mit Kohle sicherzustellen.
Reichsmarschall Göring hat daher den Reichs- wirtschastsminister Funk beauftragt, eine Neuordnung der Kohlenbewirtschaftung durchzuführen. Da- bei soll die freie Initiative im Bergbau und im Kohlenhandel weitgehend nutzbar gemacht und zu dgenverantwortlicher Entfaltung gebracht werden. Zur Durchführung der Organisation der Kohlenverteilung im grohdeutschen Raume haben sich Kohlenbergbau und Kohlenhandel zu einer Selbstverwaltungsorganisation der „R e i ch s v e r e i n i - g u n g Kohle" zusammengeschlossen. Vorsitzer der Vereinigung ist der Gauwirtschaftsberater Generaldirektor Paul p l e i g e r, den der Reichswirtschasts- Minister zugleich zum Reichsbeauftragten für Kohle bestellt hat. Diese Neuordnung wird zu einer wesentlichen Vereinfachung der bisherigen Organisation der Kohlenbewirtschaftung füh
ren und dnc schnelle und nachdrückliche Durchführung der Regierungsmahnahmen auf dem Gebiete der Kohlenwirtschaft gewährleisten.
Da die Verteilung der Kohle während des Krieges in erster Linie ein Transportproblem (ft, hat der Reichsmarschall ferner den Staatsrat Wilhelm M e i n b e r g zu feinem Sonderbeauftragten für den Transport der Kohle ernannt Er wird in engster Zusammenarbeit mit dem Reichsbeauftragten für Kohle und der Bergbau-Abteilung des Reichswirtschaftsministeriums sowie in sieter Fühlung und im Benehmen mit dem Reichsverkehils- minister alle Mahnahmen treffen, die den reibungslosen Transport der Kohle sicherftellen.
3m Zuge dieser Neuordnung ist das Amt des Reichskohlenkommissars aufgelöst wor- den. pg. Paul Walter ist auf feinen Wunsch von dem Reichsmarschall von seinen Aufgaben entbunden worden. Der Reichsmarschall hat ihm für die unter größten Schwierigkel- len geleistete Arbeit seinen besonderen Dank
Nacht vom 19. zum 20. Marz richtete die deutsche Luftwaffe einen Grohangriff gegen Lon- bon, wie ihn die englische Hauptstadt In dieser
Führer und Bordmechaniker berichten weiter: Deutlich konnten sie die Bahn der lausenden Torpedos verfolgen. Beide haben sich m den engen Funkersitz geklemmt, um besser beobachten zu können. Dann geht drüben eine (E $ p l 0» sion hoch, über der später eine schwarze Rauchwolke steht , t _
Roch immer schießt die Abwehr wütend und pau- senlos. Diesen günstigen Augenblick hat die R 0 t - tenmaschine abgewartet, deren Kommandant, Leutnant B., mit einem jungen harten Lachen auf dem Gesicht, jetzt weiter erzählt: „Der erste war ja getroffen. Wir nahmen Kurs auf den zweiten. In aller Gemütsruhe schicken wir unseren Aal auf den Weg und können noch in einer weiten Linkskurve ungestört abdrehen, ehe die Kerle da unten auch uns ihre eisernen Grüße heraufschicken. Wieder warten wir endlos scheinende Sekunden, bis auch hier eine Detonation anzeigt, wie sauber der Torpedo gesessen hat. Zwei Schlachtschiffe auf einmal. Langsam aber sicher dürfte dem Engländer die Lust am Befahren auch des östlichen Mittelmeerraumes vergehen", schließt Leutnant B. seine Schilderung.
Man-war mit der einmal gemachten Beobachtung nicht zufrieden. Rach geraumer Zeit suchten die Flugzeuge wieder den englischen Flottenverband und fanden ihn auch sehr schnell, weil ihn immer noch zwei gewaltige Rauchsäulen weithin verrieten. Der Heimflug durch die dunkle Nacht bis zum Heimathafen war „bestens", wie die Kampfflieger dieser Gruppe sagen, wenn sie ihre besondere Anerkennung und Zufriedenheit aushxücken wollen. Ganz im Gegensatz zum Gegner, der die unangenehme Ueber- raschung im Dämmerlicht des sonnigen Marztages nicht so bald vergessen dürfte, nachdem zwei feiner stolzesten Schiffe schwer getroffen wurden und wahrscheinlich die nächsten Wochen in den.Docks zubringen müssen.
anlagen und in einem Londoner 3ndustrie- vierlel zahlreiche Brände ausgebrochen, die den folgenden Dellen die Richtung wiesen.
Rach Reuyorker Meldungen und den ersten aus England vorliegenden Rachrichten sind die Z erst ö r u n g e n, die der deutsche Luftangriff vor allem in den Londoner Docks, den Lagerhäusern und Vorratsspeichern sowie den Werken der hier massierten Rüstungsindustrie angerichtet hat außerordentlich schwer.
Waffen in Miniaturausgabe.
Am »Tag der Wehrmacht" alle Waffengattungen Dertrden.
Von Kriegsberichter Hans H. Henne.
besonders gehört.
Gebiente Soldaten, Gefolgschaften der Wehrmacht, NS. - Krieger- und NS. - Marine-bund, NSKOD., Mitglieder des Reichstreubundes ehemaliger Berufssoldaten und des Deutschen Roten
den Meldungen lassen erkennen, daß dieser Großangriff auf das englische Hafengebiet und 3ndustrie- oiertd einen durchfchlagenden Erfolg ge- habt hat
Bei guter Erdsicht konnten die angreifenden deutschen Kampfverbände die befohlenen Angriffsziele
Oer Torpedoangriff denischer Flieger im östlichen Mittelmeer. TrotzhestigersAbMehrnndkünstlichenNebelszweibrittscheSchlachlschiffe getroffen
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rer Zagdverbände Hal im Ueberrafchungsangriff auf einen feindlichen Luftstützpunkt acht englische Flugzeuge vernichtet
König Boris bei Kampfübungen deutscher Panzer und Flieger.
Sofia, 20. Illärj. (DNS. Zunkspnich.) ..König Boris III. hat auf Einladung des Kommando, der in Bulgarien befindlichen deutschen Truppen am 17. März an den Kampfübungen der deutschen Panzer-Abtellungen teilgenommen. Der König nahm ferner am 19. März auf Einladung des Kommandeurs eines Fliegerkorps an den Kampfübungen der deutschen Fliegerstreitkräfte feit 3n Begleitung des Königs befanden sich Prinz Kyril und Kriegsminister General Daskaloff ferner waren zugegen Ministerpräsident Professor Filoff, der Kammerpräsident Logofetoff, die Gesandten Deutsch, lands und Jldliens sowie der Chef des bulgarischen Generalstabes.
Jugoslawien.
Neu York, 19. März. „New York Times" berichtet aus Belgrad, die Roosevelt-Rede habe eine ermutigende Wirkung ausgelöst. Diplomatischen Kreisen zufolge habe die Rede wesentlich dazu bei- getragen, zusammen mit der Sympathie der griechischen und der türkischen Presse und den beschleunigten jugoslawischen Derteidigungsmatznahmen, der Delgraber Regierung den Nacken zu steifen.
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P.K. „Alles was Propeller hat, fliegt heute Nacht nach hüll!" sagte der Kommandeur 311 feinen Staffelkapitänen. Wir wußten, was das bedeu- tet. Mittags haben wir uns noch in der fast sommerheißen Sonne geaalt Hans, der Flugzeugführer, versuchte sich im Kugelstoßen und Speerwerfen, Franz, der Beobachter, lag faul im Sonnen- bad und Hans und Wolf, Bordmechaniker und Fun- ter, turnten am Reck, alle hatte dieses märchenhafte Frühlingswetter in eine übermütige Stimmung versetzt. Fetzt nur noch ein schwerer Angriff auf ein neues Ziel — dann wäre alles vollständig.
Mitternacht ist schon vorüber, als wir unter vielen anderen, eingehüllt in sprühende, rasende Funken, mit unserer bewährten He 111 donnernd uoer dos Rollfeld jagen, dann beginnt der Nachtslug wie- der mit seinen hunderttausend glitzernden, funkelnden Sternen, mit feinen hundert Gefahren, Die immer das Letzte fordern. Dann packt uns sedoch auch wieder das unbeschreibliche stolze Gefühl, das wir nicht mehr missen können. Ein Wald von Sc^m- werfern und wütendes Flakartilleriefeuer. Kurz und klar kommt der Befehl des Kommandanten
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Londons Hafen- und Industrieviertel
Außerordentlich schwere Zerstörungen.
M der letzten Äelle im Großangriff aus Süll
Von Kriegsberichter Erwin Kirchhof.
und schwersten Kalibers auf Eisenbahnknotenpunkte, Wasser- und Kraftversor- gungsanlageri werfen, es in mehr als zehn großen Brandherden überall aufblitzt, blutrote Brände urplötzlich aus der Erde emporschießen, wer- fen wir in sauberem Zielanfluge unsere Brand- und Sprengbomben in die Trockendocks und auf die K 0 h l e n p ie r s. Beim ersten Hahnenschrei landen wir wohlbehalten aus unserem Feldflughafen. Dankbar nehmen wir das Wiederetteben der Erde in uns auf, wir sind stolz, hüll, den Großhafen Ostenglands, trotz schwersten Abwehrfeuers schwer verwundet zu haben.
Oie Schlacht an der Keren-Front.
Der italienische Bericht.
R 0 m. 19. März. (DRV. Funkspruch.) Der italienische Vehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:
An der griechischen Front nichts von Bedeutung.
3n Rordafrika bombardierten unsere Flug- zeuge feindliche motorisierte Einheiten und Truppen.
3n 0ftafrifa nahm die Schlacht an der Keren-Front ihren Fortgang, wo die Englän- der bedeutende Land- und Luftstreitkräfte konzen- trierten. Unsere Truppen haben durch ihren kühnen Widerstand den Feind abgewiesen und ihm Im Gegenangriff starke Verluste beigebracht. Liner unse-
Schlachtschiffen im östlichen Mittelmeer ausgemacht. Auf Grund feiner Meldung feien sofort» zwei f) einfei 111 zum Angriff auf die britifchen Kriegsschiffe ausgeschickt worden. Rach einem jlug von 750 km hätten die deutschen Flugzeuge die Engländer in den Gewässern von Kreta, etwa 50 km von Kap Krio entfernt, getroffen. Trotz heftigster Flakabwehr und Anwendung künstlichen Rebels fei es den Flugzeugen gelungen, aus 400 m höhe ihre Torpedos auf die englischen Schlachtschiffe abzu- ßchiehen. Trotz verzweifelter Versuche, durch Zickzackfahren den Torpedos zu entgehen, flieg dichter schwarzer Rauch von den getroffenen Schiffen auf, fci denen anscheinend die Maschinenräurne beschädigt worden sind. Die deutschen Flugzeuge trafen nach über 750 km Rückflug wieder unbeschädigt in ihren Stützpunkten ein.
Oie Torpedoflieger erzählen.
durch das Verständigungsgerät: „Achtung! Aus Nachtjäger auspassen'." Die Maschinengewehre sind schußbereit! Aufmerksam suchen wir den «Sternenhimmel ab. Auch heute nacht soll uns keiner dieser flinken, wendigen Burschen überraschen. _
Schon von Lincoln aus sind riesige Brande zu sehen. Die Geschwader vor uns haben also schon gute Arbeit geleistet. Durch eine Straße von Schein- werfern, umtobt von immer noch stärkerem Abwehrfeuer der Flakartillerie, arbeiten wir uns an den uns zugewiesenen Zielraum heran. Minuten später sind wir über hüll. Die Hafenanlagen sind taghell erleuchtet. Es wäre nun eine billige Sache für uns, in die schon brennenden Kühl- und Lagerhäuser zu werfen. Oberleutnant B., der diese Nacht seinen 78. Feindflug macht, denkt nicht daran, lieber eine halbe Stunde kurven wir über dem brennenden hüll, überspringen Sperr- ballone, weichen geschickt dem Granatenhagel aus, suchen bis wir am River humber in allen Einzelheiten unser befohlenes Ziel erkannt haben. t
Und während di« Geschwader Bomben schweren
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Bon Kriegsberichter Heinz Elsner.
DNB. ...» 19. März. (PK.) Auf dem Gefechtsstand einer Kampffliegergruppe in «Sizilien. Große Aorten an den Wänden mit bunten Fähnchen, Fernsprecher und Kurstabellen geben dem Raum fein Gepräge.
3m Zimmer treffen wir die Besatzungen der erfolgreichen Torpedoflugzeuge Alle Gesichter strahlen freudig und stolz. Grund genug haben sie dazu, nachdem sie im Dämmerlicht des vorigen Abends mit ihren silberglänzenden Aalen gleich auf 3m e i engli fchen Sch lach t- schiffen d e r Malaya-Klasse (31 000 t) Treffer erzielt haben. v .
Wir haben schon einige Stunden über Dem blauen Meer geschaukelt", erzählt Hauptmann K 0 - walews ki, der junge energische Gruppenkom- manbeur mit dem Ritterkreuz, der auch diesen Em- fotz mitsloq, „und malten uns gerade aus, wie schon es doch wäre, einmal im Liegestuhl auf dem Deck eines Luxusdampfers die Schönheit des sinkenden Abends zu erleben. Plötzlich beginnt der Runter hinter uns laut zu zählen: Eins, zwei, drei ufw.! Als erster hat er den britischen Flotten-
verband entdeckt. Zwei «Schlachtschiffe, die wie riesige Felsen aus dem Meere raaen, sechs Kreuzer, darunter ein Flakkreuzer, und drei bis vier Zerstörer. Wir stehen noch vor dem Verband ab, denn einstweilen ist es noch zu hell zum Angriff.
Nach ungefähr zehn Minuten ist es soweit. Der Beobachter und Kommandant der Maschine, Oberleutnant Lo., sitzt über/ seine Rechentabelle gebeugt. Er ist ein Fanatiker der Torpedofliegerei. Ich fliege Das erste der sauber in Kiellinie fahrenden Schlachtschiffe an. Die Abwehr ist verhältnismäßig zahm, anscheinend find die Geschützbedienungen aerobe bei Tisch. 3n günstiger Schußposition klatscht der Aal ins Wasser und nimmt Kurs auf die dicken Brocken vor uns. Fetzt ist drüben aber auch Die Abwehr munter geworden, und selbstverständlich so, daß man sie lieber im Abflug sieht als im Anflug."
DaS Ei, der Zucker, die Gewürze und daS mit etwa- Milch angerührte Soßen- oder Puddingpulver werden nach und nach gut miteinander verrührt. Die durchgepreßtcn Kartoffeln (der Teig wird glatter und feiner, wenn man die Kartoffeln zweimal durch ein Sieb streicht oder durchpreßt) und daS mit „Backin" gemischte und gesiebte Mehl werden abwechselnd mit der übrigen Milch unkergerührt. Man verwendet nur so viel Milch, daß der Teig schwer (reißend) vom Löffel fällt. Die gereinigten Rosinen oder das gerermgte, entsteinte, in Würfel geschnittene Mischobst werden zuletzt unter den Teig gehoben. Man füllt ihn in eine gut gefettete, mit geriebener Semmel ausgestreute Napfkuchenform. B a ck z e i t: Etwa 60 Minuten bei schwacher Mittelhitze. Bitte awchnetdenf
kannt wird der „Nebelwerfer"' fein, den eins Der Abzeichen trägt und Der einer der schweren Waffen unserer Infanterie auf den ersten Buck ähnelt, Dem Granatwerfer. Er zog mit feinen Granaten eine - undurchdringliche Wand zwischen dem Feind und unseren Soldaten, in deren Schutz die Stürmenden vordrangen.
Das Panzerabwehrgeschütz sieht im Abzeichen winzig und zierlich aus. Aber es ist eine Waffe von im wahrsten «Sinne des Wortes „durchschlagender" Wirkung. Es hat ein niedriges Gestell und ist so leicht, daß es von seiner Bedienung .m Ruck-Zuck nach allen Seiten herumgeworfen ober nach einer anderen Stelle im Laufschritt gebracht werden kann und immer feuerbereit ist hin er Dem Schutzsch'ld hocken Männer mit den besten Nerven. Sie find auch in den brenzlichsten Augenblicken immer Herr der Lage. Jeder Handgriff und jeder Schuß muß sitzen-, Denn die Panzer kommen schnell heran; da ist keine Zeit, lange Verlegungen anyu- stellen. Die Geschütze werden von Protzkraftwagen gezogen, auf Denen die Bedienungsmannschaften und Die Munition untergebracht sind.
Schnelligkeit, rechtzeitige Nachnchbenübermi ttfung, eine gewisse Unabhängigkeit von der «Straße, Schutz gegen feindliches Feuer und die Möglichkeit, sich wehren zu können oder zur Durchführung Der gestellten Aufgabe feindlichen Widerstand zu brechen, das find Die Anforderungen, die durch Die Träger Der neuzeitlichen Aufklärung, die P a n z e r s p äh« wagen, erfüllt werden. Auch sie sind in Dem Abzeichen dar gestellt.
So wird am „Tag der Wehrmacht das deutsche Volk durch seine Opserbereitschast nicht nur einen Teil des Dankes abftatten, Der feinen Soldaten an Der Front zukommt, sondern jeder einzelne wird durch den Erwerb der Abzeichen seine engste und persönlichste Verbundenheit zu der Waffengattung bekunden, Der fein Herz
DNB. ..., 20. März. (PK.) Am „Tag der Wehr- macht" Der in diesem Jahr auf Den 22. und 23. März fällt, roerDen über 46 Millionen Adzei chen, Die Soldaten von zwölf Waffengattungen des Heeres, Der Kriegsmarine unD Der Luftwaffe darstellen, Den Weg vom Auswahlkarton Des Sammlers auf Den Rock- oder Mantelauffchlag Des Gebenden antreten. UnD es wird wohl fo fein, Daß Der Vater, Deffen Sohn bei Der Panzerwaffe steht, Den Panzerspähwagen und die Panzerab- wehrkanone in Miniaturausgabe bevorzugt. Der „Schwere Mörser" mit feiner Bedienung aber wird an die Brust jenes Opferwilligen wandern, der Verwandte ober Bekannte bei Der Artillerie weiß.
Es wirD nicht nötig (ein, ihnen zu sagen, welche Waffengattung Dieses ober jenes Abzeichen tragt. Die Menschen in Der Heimat wissen BescheiD: Die Instrumente des Sieges, die Der deutsche Soldat gegen Den Feind führt, sind genau fo populär wie Die Taten mutiger Kämpfer Dieses Krieges und die Namen siegreicher Schlachten und Gefechte. Diese Abzeichen, Die aus Trolitul, einem Kunstharzspritzguß-Verfahren, hergeftellt wurden, werden mit Dem, was sie Darstellen, Erinnerungen bei ihrem Träger auslösen. Wenn er nicht Dabei war, als es gegen Den Feind ging, fo hat er Das gewaltige Geschehen Doch miterleben Dürfen, wenn er die Berichte Der Front las, wenn er in Den Wochenschauen Der PK.-Männer Die Bilder von Vormärschen und Schlachten sah.
Da zeigt eins Der Abzeichen den Meldereiter, Diesen Typ eines unerschrockenen, verwegenes Soldaten, der, nur auf sich selbst gestellt und allein, an jedem Kriegstag beispiellosen Mut zeigte, wenn er seine Meldung durch das Feuer trug. Ein an- Deres setzt dem Rabeloerleger zu Pferd ein Miniatur-Mal. Er legte die „Nervenstränge Der Stäbe aus, die Adern, durch die -tag und Nacht, zu jeder Stunde, die Befehle und Nachrichten liefen, die die Linien Der Stürmenden und Marschierenden verbanden und rückwärtig in Das Netz Der Heimat mündeten, um von Dem, was an der Front vor sich ging, zu künden. * bie^eb^Tiefen Tob unb^erbe^ben 'speienden Ko- Kreuzes werden sich für De* Erfolg Dieser Samm- - (offen schwerster deutscher Artillerie. Weniger de- lung einsetzen.
„Jßaeßür -seit 50 J'ah ren


