Ausgabe 
20.2.1941
 
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awohl, wer Maggis Würze nimmt, der spart zu jeder Zeit auf angenehme Art,

Mauer aus Blut und Stahl.

Erlebnisbericht von den Kämpfen einer Division der Waffen-^ in der Panzerabwehrschlacht bei Arras.

Bon ^-Kriegsberichter .< ein Schlecht

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gefordert werden müssen, das; er sich in jeder Ver­kehrslage von der Rücksichtnahme aus die Wehr­machtbelange leiten läßt.

Oie Frontflugspange.

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Die Frontflugspanye wird in drei verschiedenen Ausführungen verliehen, entsprechend dem Front- einsatz bei Jagd- und Zerstörerverbänden, bei Kampf und Sturzkampf- sowie Transportverbänden und schließlich bei Aufklärunas- und Seenotverbän­den. Der Anzahl der durchgeführten Frontflüge ent­sprechend erfolgt die Verleihung der Frontflug­spange ab 20 Frontflügen in Bronze, ab 60 Front­flügen in Silber und ab 110 Frontflügen in Gold. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Jruerngemeinschaft auf Grund des nationalen Go- jjjismus wiederaufzurichten.

Das Minensuchboot der britischen Marine ) u n t l e y" ist nach einer Mitteilung der briti- Iden Admiralität in Verlust geraten. Es hatte eine Mserverdrängung von 710 Tonnen und 73 Mann Watzling.

Fn Bergen wurde durch den Admiral der nor- ^gischen Westküste, Vizeadmiral v. Schrader, das .Narinelazarett Sergen* eröffnet Es

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weist alle Fachabteilungen auf, so daß auch im Be­reich der norwegischen Westküste die ärztliche Der- scrgung aller Soldaten durch Sanitätsoffiziere der Kriegsmarine wie in der Heimat sichergestellt ist.

Der vorläufige Ausschuß für Donau-Ange­legenheiten oberhalb Braila tritt in Wien un­ter deutschem Vorsitz zu seiner ersten Arbeitstagung zusammen. An der Tagung nehmen Vertreter der italienischen, sowjetrussischen, ungarischen, rumäni­schen, jugoslawischen, bulgarischen und slowakischen Regierung teil.

teilen. Es kann in den nächsten Jahren mit folgen­den Aufnahmeziffern gerechnet werden: Herbst 1941: 1 371000, Herbst 1942: 1 330 000, Herbst 1943.

1382 000, Herbst 1944: 1225 000, Herbst 1945:

1 281 000. Es wird also erreicht, daß die Aufnahme­ziffern in den nächsten Jahren annäherndgleich bleiben und eine übermäßige Häufung der Schul­anfänger im Jahre 1941 vermieden wird. Das hat außerdem den Vorteil, daß in den Anfangsklassen nicht allzu große Altersunterschiede auftreten. Auch wird ür die Zeit der Entlassung der im Jahre 1941 einge chulten Kinder ein einmaliges übergroßes Angebot an jungen Arbeitskräften ver­hindert.

Eine vorzeitige Aufnahme in die Volksschule kann auch in der Uebergangszeit nicht mehr zugelasi sen werden, da sie die Verteilung des Stauungszu­wachses auf mehrere Jahre illusorisch machen würde.

Oienflbeginn der Pimpfe im April.

Da verschiedentlich Zweifel darüber aufgetaucht sind, ob bei Erfassung und Aufnahme des Jahr­ganges 1930/31, der neuen Pimpfe, auch nach Verlegung des Beginnes des Schul­jahres auf die Zeit nach den Sommerferien die festgesetzten Termine aufrechterhalten bleiben, hat der Reichsjugendführer verfügt, daß aus organi­satorischen Gründen auch in diesem Jahr an dem Dien st beginn im April festgehalten werden muß, da die Schulentlassungen, die für Jungvolk und Hitler-Jugend von Bedeutung sind, noch Ostern stattfinden. Sinngemäß muß danach auch von einer Zurückstellung bei denjenigen Jugenddienstpflichtiaen abgesehen werden, die die Grundschulklassen zu Be­ginn der großen Ferien verlassen.

Oie Anmeldung für die Kinderbeihilfe.

Das Finanzamt wird für einen Haushaltungs­vorstand in Angelegenheiten der Kinderbeihilfe erst­malig nur dann tätig, wenn der Haushaltungsvor­stand eine Anmeldung abgegeben hat. Die Anmel­dung soll Finanzämtern, Verwaltungsbehörden und Kreisleitern die Prüfung der Voraussetzungen für die Gewährung von Kinderbeihilfen erleichtern. Ent- sprechend sind die Fragen in der Anmeldung ge­staltet worden. Die richtige und vollständiae Beant­wortung der Fragen vermittelt ein erschöpfendes Bild über die Zusammensetzung der Familie, die Volkszugehörigkeit sowie Zahl und Haushalts­zugehörigkeit der Kinder. Außerhalb der eigentlichen Anmeldund hat der Haushaltungsvorstand noch Auskunft über bestimmte Auszeichnungen und Zu­wendungen, wie das Ehrenkreuz der Mutter, das Ehrenbuch der deutschen Familie, Ehestandsdarlehen und Ausbildungsbeihilfen, ferner über Auslesemaß­nahmen, wie Neubauernschein, Aufnahme von Kin­dern in bestimmte Schulen usw. zu geben. Diese Auszeichnungen und Zuwendungen werden nur rassisch und erbbiologisch einwandfreien Familien zuerkannt, so daß sich bei Bejahung einer der Fragen die Prüfung der Abstammung, Der Erbgesundheit und der Förderungswürdigkeit der Familie in der Regel erübrigt. Durch die Herausnahme dieser Fra­gen aus der eigentlichen Anmeldung kommt aber gleichzeitig zum Ausdruck, daß die Verleihung der Auszeichnung ober Zuwendung nicht Voraus­setzung für die Gewährung der Kinderbeihilfe ist

Keine Teilnahme an kaufmännischen Kursen während des pslichtjahres.

Das Pflichtjahr soll den überbelafteten Bäuerinnen und den Müttern mit k l ei­ne n K i n d e r n die so dringend notwendige Hilfe

len Gemüsen enthalten. Die zur Margarineherstel­lung verwendeten Fette enthalten jedoch kein Vi­tamin A. Um nun die Margarine auch in dieser Hinsicht der Butter gleichwertig zu machen, wurde die Vitaminisierung der Margarine verwirklicht. Die jetzt ausgegebene Margarine hat einen Vita« min-A-Gehalt, Der dem mittleren Gehalt der But­ter an diesem Schutzstoff entspricht. Die Vitamin- A-Konzentrate werden aus den vitaminreichen fiebern des Wales und anderer Fischarten gewon­nen. Störende Geruchs- und Geschmacksstoffe wer­den entfernt.

Oas Vorfahrtsrecht von Wehrmachtsfahrzeugen.

In der Oeffentlichkeit bestehen irreführende Auf­fassungen über das Dorfahrtsrecht von Wehrmacht- kraftfahrzeugen. Es wird darauf hinaewiesen, daß nach den militärischen Anordnungen die gesetz­lichen Vorschriften in vollem Umfange auch für d i e Wehrmacht gelten. Ein Ab­weichen von den Bestimmungen ist der Wehrmacht nur gestattet, soweit die Erfüllung ihrer hoheit­lichen Aufgaben es erfordert. Dies wird in der Regel bei Kolonnenfahrten zutreffen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird beim Kreuzen von Hauptstraßen auf die Absperrung des Ver­kehrs durchWegeposten" nicht verzichtet werden können. Es ist jedoch nicht beabsichtigt, einzelnen Wehrmachtfahrten entgegen den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung die Vorfahrt einzuräumen. Wehrmachtfahrzeuge werden im Kriege in weit­gehendem Maße für die Wirtscha ft einge- fe tz t und fahren bann in ber Regel nicht in Aus- Übung des Hoheitsrechts. Ferner wirb ber Tarn­anstrich allein währenb bes Krieges ein Wehr­machtfahrzeug nicht immer als solches kennzeichnen, da sich bereits eine Anzahl verkaufter Wehr­machtfahrzeuge mit grauem ober Tarnanstrich in ber Wirtschaft befinden. Andererseits gehört es nicht zu den Seltenheiten, daß handelsübliche Kraftfahr­zeuge der Wehrmacht ohne Tarnanstrich in Aus- Übung des Hoheitsrechtes fahren. Während der Dauer der Verdunklung werden Wehrmachtfahr- zeuge als solche überhaupt nicht erkannt werden können. Es ist ganz selbstverständlich, daß von jedem Wehrmachtfahrer, sofern er nicht in der Kolonne fährt, die Verkehrszeichen, ins-

VI.

Funker mit eisernen Nerven.

Während rechts und links der Vormarschstraße die wehrlosen Troßfahrzeuge vor den angreijenden Panzerkampfwagen in Sicherheit gebracht werden mußten, hatten die den einzelnen Truppeneinheiten zugeteilten Funktrupps die verantwortliche Aufgabe, selbst in den gefahrvollsten Stunden und unter Den schwierigsten Verhältnissen während des Panzer- angriffs die Nachrichtenverbindung aufrechtzuerhal­ten. Nur dadurch war es der deutschen Truppen­führung möglich, die militärische Sage jederzeit zu übersehen, die richtigen Entschlüsse zu fassen und zur gegebenen Stunde Verstärkung herbeizuschaffen.

Fieieier-Gtorch bringt Meldung.

Die kräftigen Hände des Fahrers scheinen das polierte Steuerrad nur leicht zu berühren. Es federt elastisch hin und her und gerät nur dann in stärkere Schwankung, wenn die Asphaltdecke der Straße durch einen Treffer aufgerissen ist. Es sind schon viele tausend Kilometer, Die ber stämmige ^-Mann aus Thüringen mit seinem schweren Funkwagen zu- rückgelegt hat. Neben ihm der neunzehnjährige Bei­fahrer, hinten im Wagen die empfindsamen Appa­raturen mit den übrigen sechs Kameraden.

Vielleicht schlafen sie oder sie schauen durch die kleinen Fenster über das vom stählernen Pflug des Krieges durchfurchte Land.

Ihr Funktrupp gehört zur Nachrichtenabteilung ber Division und ist dem Kommandeur der Aufklä­rungsabteilung zugeteilt. Sie müssen jetzt ungefähr die Hohe von Arras erreicht haben. Der Standort liegt in einem unsichtigen Gelände. Sie parken etwas abseits von den übrigen Fahrzeugen und schicken sich an, den langen Fühler ihres Antennenmastes aus­zustrecken. Jeder Handgriff sitzt, in wenigen Minuten sind die Drähte gespannt, schon kommen die ersten Nachrichten durch.

Draußen im Ort herrscht ausgesprochene Gefechts« stimmung. Eine Handvoll blutjunger Kradschützen begleitet einen gefangenen englischen Spähtrupp nach hinten. Die Tommies, große Kerle mit hageren, gelb­lichen Gesichtern, sind niedergeschlagen und verdros­sen. Ein Fieseler-Storch brummt langsam über den etwas seitlich liegenden, bewaldeten Hügel. Neugie­rig zieht er feine Kreise, der Pilot winkt, kommt auf wenige Meter herunter und wirst eine Meldekapsel herunter; jenseits des Waldes, etwa 200 bis 300 Meter entfernt, steigen mehlige Staubwolken gen Himmel.

Oie Stukas kommen.

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel schlägt der Befehl ein:Schwere englische Panter im Anmarsch, alle Fahrzeuge in Deckung!" Jetzt heißt es anpacken und Ruhe bewahren. Drüben steht ein Schuppen. Fluchend zerschlägt ber kräftige Schwabe mit einem Beil das hinoernde Gitter; ber Wagen rumpelt über den Feldweg, paßt aber in die Bretterbude nicht hiipin. Die Deckung reicht nicht aus. Also als letzter hinter den übrigen Troßfahrzeugen her, die mit Affenfahrt nach hinten brummen. Im Dorf binden Kradschützen geballte Ladungen. Eine Pak geht in

Stellung. Ihre Mannschaft scheint es verdammt eilig zu haben. Don allen Seiten entwickelt sich jetzt Ar­tillerie- und Pakfeuer, lieber der Anhöhe weht träger, blauer Rauch.

Auf einer Kuhweide, in der Nähe einer Bahn­station, gehen die Fahrzeuge in Deckung- Soaar eine Feldküche ist dabei. Zerlumpte Flüchtlinge streichen umher und fischen aus einem umgekippten franzö­sischen Trainwagen armselige Habseligkeiten. 3m Funkwagen wird fieberhaft gearbeitet. Immer wie­der muß versucht werden, eine Funkverbindung zu bekommen, um den jetzigen Standort der Aufklä­rungsabteilung zu erfahren. Indessen fliegen zwei Staffeln unserer Stukas mit bösartigem Gesumm zum Feind hinüber, führen jenseits des Dorfes ihren gefährlichen Reigen auf, stoßen tief herunter auf. die englischen schweren Panzer und verschwinden im dumpfen Gerumpel ihrer Bombeneinschläge.

Sie sind erst vor 27 Minuten durch einen Abtei­lungsfunkwagen ber Panzerjäger im eilig weiterge­gebenen Klartext angefordert worden und haben be­reits nach 40 Minuten ihr höllisches Vernichtungs­werk vollendet.

Feindliche Panzer wälzen sich heran.

Jetzt greift auch die Artillerie tn die Panzerab­wehrschlacht ein. Trotzdem ist es möglich, daß einige Panzer durchstoßen. Die Troßfahrzeuge und der wertvolle Funkwagen dürfen ihnen nicht in die Quere kommen, sonst werden sie hoffnungslos zu­sammengeknallt. Also noch ein gutes Stück über den holprigen Acker und die Fahrzeuge in einen engen Hoylweg bugsiert, wo sie steckenbleiben, aber von der Straße aus nicht mehr zu sehen sind

An ber Böschung, wenige Meter vor ber Straße, hat ber MG -Schütze em herber Funker aus ber Steiermark mit Händen wie Pfannkuchen und einem vernarbten Gesicht Verteidigungsstellung bezogen. Auch die übrigen Männer der Troßfahrzeuge sind feuerbereit. Aber cs darf niemand ohne Befehl schießen, es hat keinen Sinn, mit leichten Waffen diese schweren Panzer anzugreifen.

Die ^-Männer lauschen gespannt in die laue, mondhelle Sommernacht. Aus ber Wiese zirpen die Grillen, ein aufdringliches, nerventötendes Geräusch. Die ungemolkenen Kühe brüllen in ihrer Not lanagezogen und dumpf. Jemand wirft mit Steinen nach ihnen, doch sie verstummen nicht. Dann wird es immer deutlicher vernehmbar, das Wälzen und Schieden ber stählernen Raupenketten, die den Rie­fenleib ber Panzer bewegen. Das friedliche Geläut der Kuhglocken klingt wie ein böser Hohn. Die Män­ner sind müde und überanstrengt, sie haben in den letzten beiden Nächten kaum geschlafen, und nun rollen feindliche Panzer heran, Die ihren verlorenen Haufen mühelos zusammenschießen können.

Der MG.-Schütze flucht unaufhörlich. Er kann es nicht fassen, daß er nicht ohne weiteres schießen darf. So eine Gelegenheit, englische Panzer, Original Tommy verflucht und nicht schießen dürfen!"

Ihn kann nichts erschüttern.

Hinter herunteraelassenen Fensterklappen, nur durch eine dünne Sperrholzwand von ber Außen­welt getrennt, sind die Funker bei der Arbeit. Jetzt bewähren sich Kameradschaft und Kaltblütigkeit. Sie

bringen. Das Pflichtjahrmädel muß sich, .soweit es einem Alter und seinen Kräften entspricht, ganz ür diese Aufgabe einsetzen. Eine Zer- plitterung seiner Kräfte etwa dadurch, daß es in den Abendstunden Kurse in Kurzschrift und Maschineschreiben besucht, ist mit seinen Pflichten n i cht vereinbar. Das Pflichtjahr- mäbel soll auch seine Freizeit neben ber Instand­haltung seiner Sachen der Erholung widmen, die ein so junges Mädchen nach des Tages Arbeit nötig hat. Deshalb wird denjenigen Mädchen, die künftig neben ihrer Pflichtjahrtätigkeit kaufmännische Kurse besuchen, die Bescheinigung der Ableistung des Pflichtjahres im Arbeitsbuch nicht erteilt, so butz sie, bevor sie eine anbere Tätigkeit aufnehmen können, noch ein zweites Pflichtjahr ab­leisten müssen. Die Vertrauensfrauen ber Deutschen Frauenwerks richten bei ber Betreuung der Pflicht- jahrstellen ihr Augenmerk auch darauf, daß die Pflichtjahrmädchen nicht nebenher kaufmännische Kurse besuchen.

Ditaminisierle Margarine.

Seit Mitte Januar wird überall Margarine an die Verbraucher abgegeben, die durch ein besonderes Verfahren mit Ditaminen aiigereichert ist Im Geschmack und Geruch unterscheidet sich diese in keiner Weise von ber bisherigen. Die Margarine, bie aus einer Mischung pflanzlicher unb tierischer Fette hergestellt wird, ist zum Teil an die Stelle ber Butter getreten: Sie hat aber bisher einen Mangel Die Butter ist, abgesehen von ihrem Nähr- wert, vor allem auch als Träger des Vitamins A für die Ernährung von Bedeutung Das Vitamin A, das u. a die Schleimhäute schützt, die Widerstands­fähigkeit gegen manche ansteckende Krankheit er- höht und wachstumsfördernd wirkt, ist auch in oie-

S irach den früheren Bestimmungen wurden zu t1 em jeden Jahres alle Kinder schulpflichtig, die tis zum 3 0. Juni des betreffenden Jahres das « «Ichst« Lebensjahr vollendeten. Darüber hm- tib konnten in besonderen Fällen auch Kinder vor- sill Jfirig ausgenommen werden, die biszurn 30. Se p- schast timber das sechste Lebensjahr vollendeten. Die Erlegung des Schuljahrbeginns von Ostern >' den Herbst hat auch -in« Verschiebung d« , iurd) 6|rl':' [ 6i i (h t ag e 5 für den Beginn ber Schulpflicht er- en I10!' 1 $1ni)erHd) gemacht. Die Schulpflicht beginnt künftig tion 5^ Ii nii dem Anfang des Schuljahres für alle Kinder, Die n fteifl11» iir Laufe des betreffenden Kalender- »s Äolk^A : jryre s das sechste Lebensjahr voll- den <nbe n. . .

Zn den Gebieten des Reiches, in denen das Schuljahr disheram 1.April begann, gilt folgende Uebergangsre-gelung: Zm Schuljahr 1941 werben alle Kinder schulpflichtig, ile bis zum 3 1. August 1941 das sechste Lebensjahr vollenden und im Schuljahr 1942 alle Kinder, die bis zum 31. Oktober 1942 das sechste Lebensjahr vollenden, bie sofortige Verlegung des Stichtages wurde zur loiae haben, daß im Schuljahr 1941/42 tn diesen iekieten rund 800 000 Volksschulkinder mehr in hs erste Schuljahr ausgenommen werden mutzten c!$ im Jahre 1940, da jetzt auch die erheblichi star- |tnn Geburtsjahrgänge aus den 3ahren nach ver Machtübernahme zur Aufnahme tn die Volksschule hwnstehen. Da die Geburtenziffer tn den Jahren 1935 bis 1940 eine ständig wachsende Tendenz zeigt, n auch in den Jahren 1941 bis 1946 mit ständig dochsenden Aufnahmeziffern in der Volksschule zu Mnen. Es war daher geboten, die durch die Hm- cji1d)iebung bes Schuljahrbeginns in diesem Jahre retenbe Stauung auf mehrere Jahre zu t

Die Kosten für den Lustschutzraum.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen haben alle Simonen, Dienststellen und Betriebe, die auf einem undstück untergebradjt sind und §u deren Schutz 6ii Maßnahmen Dienen, zur Durchführung der Her- ri:-tung behelfsmäßiger Luftschutzräume beizutra- gi:. Dieses Beiträgen kann durch Bereitstellen ge- eineter Räume, durch Bereitstellen von Baustoffen ur) Geräten, durch Arbeitsleistung, durch Bereit- fitn von Einrichtungsgegenständen unb schließlich

l r cf) Geldbeiträge erfolgen. Durch tatkräf- fit Hilfe aller Beteiligten soll angestrebt werben, Lddeiträge so niedrig wie möglich zu hal- ter Sie sollen erst bann notwendig werden, wenn L anderen Möglichkeiten erschöpft sind. Die dann nef) entstehenden Kosten kann der Hauseigentümer <h die Mieter entsprechend der Hohe ihrer Miete urlegen. Dabei darf insgesamt ein Betrag in Hohe vn 5 v. H. der reinen Jahresmiete des Hauses (one Heizungskosten) nicht überschritten werden, ach dann, wenn die Kosten im Laufe mehrerer Qore nacheinander entstehen. Dom Hauseigentümer fei:ft genutzte oder leerstehende Räume sind mit zu beücksichtigen. In den umlagefähigen Gesamtbetrag die nach den bisherigen Bestimmungen bereits nftanbenen Kosten einzurechnen Ausdrücklich wird kll gestellt, daß der Mieter nicht verpflichtet ist, cn?n höheren monatlichen Zuschlag als 5 v. H. der Unatsmiete zu entrichten. Betriebe müssen diese ßlbbeträge selbst aufbringen, ohne die Gefolg- fiiftsmitglieber zu belasten. Diese Geldbeträge ge- i)ien zu den erstattungsfähigen Kosten im Fami- linunterhalt, in der öffentlichen Fürsorge, der Zkiegshilfe usw. Bei Empfängern von Arbeitslosen- hi c oder Dienstpflichtunterstützung sind solche Bei- Inge bei der Bemessung der Unterstützung eben- fas mit zu berücksichtigen. Ist zu erwarten, daß fa die behelfsmäßige Herrichtung des Luftschutz- remes und die Brandmauerdurchbrüche höhere A sten aufgewendet werden müssen, so sind die Dumaßnahmen zunächst vom Reichsluftschutzbund cu ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Ist die lloerschreitung unvermeidbar, so werden dem ; jjtuseigentümer die Mehrkosten, wenn sie 10 RM. Hlrrfteigen, auf Antrag vom Finanzamt er« fagt. Zu den umlagefähigen Kosten gehören auch 6i( für die Beschaffung und Anlage der B e l e u dr- lun g unb Heizung, mit Ausnahme der nicht jt|i eingebauten elektrischen Heizkörper, die von den gerieten vorübergehend für den Luftschutzraum zur iSirfügung gestellt werden. Für die Herstellung end- einiger fiuftschutzräume gilt nicht die genannte Kchstgrenze, diese Kosten können vielmehr mit Zu- i $nmung der Preisbehörden auf bie Mieter um- Hegt werben. Die Betriebskosten für die Beleuch­te g trägt ber Hauseigentümer, die Betriebskosten hi die Beheizung können monatlich nachträglich iitigelegt werden. Schon geleistete Beiträge durch foreitfteüung von Baustoffen, Arbeitsleistung usw. |ü> bei Bemessung des Geldbeitrages angemessen M berücksichtigen. Im Falle eines Mieterwech- Itl s hat jeder Mieter die auf feine Mietzeit ent« filenben Teilbeträge der Umlage zu entrichten. Die xuregelung findet Anwendung auf alle bisher rd) nicht geregelten Fälle, auch wenn die baulichen Mißnahmen schon fertig sind.

Wann beginnt die Schulpflicht?

Aufklärer

Jäger

Kampfflieger