Ausgabe 
20.2.1941
 
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Donnerstag. 20. Zebruar MI

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

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MO

Die Verteidigung von Giarabub

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ftenftabt, die schon feit Anfang Januar dem wach-

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nur auf dem Luftwege herange-

Wir meldeten bereits die Ernennung des Herzogs

von A o st a , Vizekönigs von Äthiopien, zum Ar-

fich unseren Stellungen zu nähern versuchten, mit

- meeaeneral der Luftwaffe. In der italienischen

Splitterbomben belegt. Verbände des deutschen Flie- roirb unterstrichen, daß der Herzog von Aosta, narCnrnc hnhon 111 miphprhnlfmi TTlölPtl kiNkN feind» -T v_ . cn i ____:

liegende Schisse und hasenannlagen bombardiert. eng verbunden war. Der jetzt 42jährige Herzog ist Lin Stuka-Verband hat tu überraschendem Angriff ein Nesse des Königs. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die Spannung in Ostasien

standen seien Es fei wesentlich für Neuseeland, I beste Beziehungen mit feinen Nachbarn zu unter-!

der

Be­

lta- fol-

Annahme des Gesetzes wäre gleichbedeutend mit einer Erklärung des Kriegszustandes. Unter

Versuche des Feindes, sich unseren Stellungen zu nähern, von unseren Truppen unter sehr großen Verlusten für den Gegner glatt algewiesen. 3m Gebiet der unteren 3 u b a hat unsere Luftwaffe Kraftfahrzeuge bombardiert und feindliche Truppen mit Splitterbomben belegt. 3n Keren hat der zähe Widerstand unserer tapferen Truppen den feindlichen Angriff für einige Zeit aufgehallen. 3n den Kämpfen der letzten Tage zeichneten sich beson­ders die nachstehenden Truppenteile aus: 4. Kolo­nialbataillon ..Toselli", 151. Kolonialbatarllon. 11.

Das deutsche Wohnviertel in Krakau fertiggestellt.

Ab- an.

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1 MO

Schriftlettung und Geschäftsstelle: Gießen. Schulftraße 7-9

Industrie durften nicht über die Bäume der Natur hinauswachsen. Der Abwanderung frischer, gesunder Bauernsöhne in die Städte ist ein Riegel voraescho- den worden, der sich mit der Zeit nicht mehr als Riegel sondern als Tor in ein glückhafteres harmo­nischeres Däfein verwandelt, wenn erst einmal er­kannt wird, wie eitel ein Dasein fern der Scholle ist.

England gibt die Bombardierung von Zürich und Basel ru.

senden englischen Druck stand hielt, steht im Mittel­punkt des italienischen Interesses Die Oase ist rings­herum von den Engländern eingeschlossen, und der

bracht werden. Die Engländer haben große Men­gen von Kriegsmaterial und Flugzeugen vergebens eingesetzt, um die tapfere Besatzung dieses verlore­nen Postens niederzuzwingen. Italienische Blätter vergleichen die Lage von (Biarabub mit einer Insel im Sandmeer, wo sich die zahlreichen motorisierten

Bundesrat übermittelten Erklärung übernimmt sie die Verantwortung für diese völkerrechtswidrigen Bombenabwürfe und erklärt sich zur Wiedergut­machung der angerichteten Schäden bereit, nachdem sie bisher sämtliche von der Schweiz vorgebrachten Beweise für die englische Urheberschaft der Bombar­dierung dreist als ungenügend betrachtet hatte.

dem die Verteidigung des Imperiums anoertraut worden ist, von jeher mit der Luftwaffe besonders

Warschau, 19. Febr. (Europapreß.) In Krakau wurde ein außschließlich deutsches Wohn­viertel. das nach der Initiative des General­gouverneurs durch die Deutsche Wohn- und Sied­lungsgemeinschaft entstand, fertiggestellt. Die im

gerkorps haben zu wiederholten Walen einen feind­lichen Stützpunkt angegriffen und dabei vor Anker

den stärksten Verteidigern dieser Vorlage befänden sich, so erklärte Clark, führende Mitglieder der Be­

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pen dem Gegner beträchtliche Verluste bei.

3n Nordafrika wurde ein neuer heftiger An­griff des Feindes gegen Giarabub zurückgewiesen. 3n kufra wurden feindliche Kraftfahrzeuge, die

Streitkräfte des Feindes wie Flottenverbände be­wegen. Die englische Artillerie schießt von morgens bis abends. Sehr oft sind Vorstöße der englischen Panzerwagen erfolgt, unter deren Schutz motori­sierte Infanterie bis an den Rand der Oase ge­langte. Aber immer wieder haben die Italiener, denen die Gingeborenentruppen treu zur Seite stehen, alle Angriffe abschlagen können Das eng» lische Kommando bat bereits mehrere^ Male die gegen Giarabub eingesetzten Kräfte verstärken müs­sen, ohne aber die Verteidiger überwältigen zu können. Wie Stefans meldet, haben die Brunnen der Oase genügend Wasser Die Lebensmittel sind so rationiert, daß sie für lange Zeit reichen können, und die Munition wird so oerwanot, daß kein

Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr desVormittags

An-etgen-Preise:

Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Nvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe:

Wiederholung 'JJialftaffell Abschlüße Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25' n mehr

Schuß vergeblich abgegeben wird. Die Moral Verteidiger aber ist die einer Familie, die ihr sitztum gegen Wüstenräuber verteidigt.

Der italienische Bericht.

Rom. 19. Febr. sDNv. Funkspruch.) Der lienifche Dehrmachlberlchl vorn Wiltwoch hat gcnden Wortlaut:

An dec griechischen Front dauerte im

Druck und Verlag: vrühlsche Untverfitätsdruckerei 8. Lange

ib.

|M !Si» Brenta Gute !bni(fe;

schnitt der 11. Armee der feindliche Angriff ohne daß der Gegner Erfolge erzielen konnte. 3a wiederholten Gegenangriffen brachten unsere Trup-

[9b Jahrgang Nr. 43 tfrfdjeini täglich, außer Donntags und feiertags Beilagen: Dte Illustrierte Siebener Nmnillenblätter Heimat imBild DieScholle Vlonats-Bezugsvreis: gilt 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte 1.80 Zustellgebühr. -.25

iutb bei Nichterscheinen ton einzelnen Nummern folge höherer Gewalt »ernsvrechanschluß 2251 Lmhtanschritt:,,Anzeiger" Lonscheck l l llkk ^rankf. M

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Rom, 19. Febr. (Europapreß.) Der Verteidiger beträchtliche Zusammenziehungen feindlicher krast- oon G'arabub 'IRaior C u st an > a, wurde wegen fahrzeuge mit bestem Erfolg bombardiert.

feiner außergewöhnlichen Verdienste ^umOberft-i 3n Ostafrik0 wurden an der Kenia-Front leutnant befördert. Das Schicksal der-

Grenadier-RegimentSavoia". Alpini-Valaillon Ilork-Amba". Der Feind unternahm einige Ein­flüge auf Ortschaften in Eritrea und im 3uba-Ab- fchnitt.

Der Herzog von Aosta.

Crzeugungsschlacht in -er Schweiz

Von Hans Leuenberger.

Schach auf dem Balkan.

Die kurze, aber heftige Entwicklung der englischen Reaktton auf die bulgarisch-türkische V er- einb arung hat uns recht gegeben, als wir von einer sofortigen Stellungnahme nach Bekanntwer­den der Deklaration zunächst absahen. Denn mir sind jetzt in der Lage, das Problem auf dem Hin- tergrunb der ebenso erheiternden wie interessanten Wirkung aus England zu betrachten. Un­mittelbar nach Veröffentlichung des bulgarisch-tür­kischen Abkommens beeilte man sich in London, zu behaupten, es bleibe alles beim alten Das war in­sofern eine beabsichtigte Irreführung der englischen Oeffentlichkeit, als sich diese Aeußerung lediglich auf die Tatsache des englisch-türkischen Vertrages, also auf einen völlig anderen Komplex bezog. Da nun diese Londoner Stellungnahme selbst den wenigen Freunden Englands als allzu unsachlich erschien, erklärte man in London schließlich, man habe alles vorher gewußt, ja stellte es so­gar so hin, als sei das Abkommen sozusagen m i t Billigung Englands abgeschlossen worden.

Auch diese zweite Ausflucht ist ebenso leicht wie schnell zu widerlegen. Denn wenn es so wäre, wie London es behauptet, wie kommt es dann, daß die volitischen Kreise Englands feit dem Bekanntwerden oes neuen Balkanabkommens eine bis zur Reizbar­keit gesteigerte Nervosität zeigen, wie sie von allen Londoner'Beobachtern bestätigt wird?! Und wie kommt es dann ferner, daß sogar die guten Freunde Englands, die amerikanische Presse, ganz offen von einer Niederlage der englischen Außenpolittk sprechen? Und wie kommt es schließlich, daß man selbst in Washington das Balkan-Ereignis als einen Fehlschlag der amerikanischen Offen­sive dort (beispielsweise durch die Entsendung des Oberst Donovan) ansieht?

Kurz und gut, nach dem Hinauswurf, den Eng­land in Rumänien erlebt hat, mußte es jetzt wieder­um eine ausgesprochen schwere Schlappe im bulga­risch-türkischen Bereich einftecfen, und damit ist nun der gesamten Balkanpolitik Churchills Schach ge-

Rom, 19. Febr. (Europapreß.) Der englische Entschluß, die Ostküste in der Nähe von Singapur durch Minen zu sperren, erregte in Ostasien großes Aussehen und verursachte erhebliche Beunruhigung. -Die neue, brutale Eigenmächtigkeit ist", so berich­tetPopolo di Roma^ aus Schanghai,in allen Schiffahrtskreisen mit Erbitterung ausgenommen worden." Gleichzeitig werde aus Bangkok oemeldet, daß die englische Gesandtschaft die schnellste Eva­kuierung der Frauen und Kinder empfohlen habe. Die thailändische Regierung habe hingegen emp­fohlen, Ruhe zu bewahren, denn die geaenroärtige Spannung im Fernen Osten brauche keineswegs Thailand in einen Konflikt hineinzureißen. Der Bangkoker Rundfunk habe auch das Gerücht demen­tiert, daß Japan Seestützpunkte von Thailand ge­fordert habe Werte man die schon bisher von der angelsächsischen Propaganda ausgestreuten Gerüchte, die wiederholt den nordamerikanischen Staatsange­hörigen erteilten Ratschläge, den Fernen Osten zu verlassen, und dazu die neueste britische Heraus­forderung durch die Mmenlegung, so trete damit schließtPopolo di Roma" seine Betrachtungen die Verantwortlichkeit Londons für die künftige Ent­wicklung im Fernen Osten nur immer deutlicher ins Licht.

Neuseeland bVrft nack LlGA

Stockholm. 19 Febr (Europapreß.) Den Be­schluß zur Errichtung unmittelbarer diploma­tischer Vertretungen zwischen Neuseeland und den Vereinigten Staaten begründete der neu- seeländische Ministerpräsident Frazer in einer Rede Er sagte, daß im Stillen Ozean neue Pro­bleme von vitalem Interesie für Neuseeland ent»

Bern, 19. Febr (DNB.) Die englische Regie- lungsgemeinschaft entstand, fertiggestellt. Die im rung hat nach zweimonatigem Leugnen. Rahmen der Wohnungsbeschaffung für Deutsche im die Bombenabwürfe durch englische Flieger a u f j Distrikt Krakau vorgesehenen Bauvorhaben, bie in Basel und Zürich am 17 bzw. 22 Dezember vier Bauabschnitten ausgeführt werden sollen, sind 1940 zugeben müssen. In einer dem schweizerischen * mit 77 Millionen Zloty veranschlagt.

In der Schweiz entfällt auf vier Köpfe der Be- lölterung ein Hektar kulturfähigen Bodens. Davon taten bisher ein Fünftel Ackerboden und vier fünftel Natur- und Kunstwiesen. Wenn die Schweiz ijre Mmdestversorguna mit Brotgetreide und Kar­r' titeln sowie anderen Äckerfrüchten sicherstellen will, j muß der Ackerboden verdoppelt werden, frae ist, kurz ausgedrückt, das Programm, das sich lic Schweiz gesteckt hat.

Damit beschreitet das höchst industriali- ji e r t e ß a nb ber Erbe ebenfalls den Weg der 1 europäischen Neuorbnung, bie für den ganzen Kon- inent bie auf bas Existenzminimum berechnete Er- lährungsfreihett anstrebt. In einem Land, das ge- vohnt war, Industriegüter zu exportieren, um da- ir Nahtungsgüter zu importieren, ist der Autar- teaedanke recht unbeliebt.Wir wollen den Mut iufbringen, dieses schwere Wort auszusprechen". i?ufzt eine der angesehensten Zeitungen des Lan- les.Wir wollen uns mit der unabwendbaren Tät­liche als Ausdruck des primitiven Selbsterhaltungs- riebes abfinben". fährt sie fort, um darauf vom vergangenen freihänblerischen Wirtschastsbenken" ju sprechen. Dieser Gebankengang ist für eine Men- jilität bezeichnenb, bie bie Importoerfor- : u n g alsfein" undfortschrittlich" bezeichnet, während sie für bie Lanbwirtschaft allzuleicht ein ftaienrümpfen aufbringt. Kaum in einem anbern

Vereinigten Staaten. Deshalb halte man eine eigene biplomatische Vertretung in Washington für er­forderlich.

Oie Opposition gegen dasEngtandhitfe-Gesetz

Washington, 19. Febr. (Europapreß.) Am zweiten Sitzungstage zur Verhandlung des Englandhilfe-Gesetzes im Senat warf der Oppo­sitionsführer, Senator W h e e l e r, den Befür­wortern des Gesetzes vor, sie versuchten Roose­velt mit ähnlichen Vollmachten auszustatten, wie seinerzeit Daladier sie innehatte, wodurch es Daladier möglich gewesen sei, Frankreich ohne Rücksicht auf verfassungsmäßige Be­schränkungen in den Krieg zu führen. Falls bas Volk von USA. Englanb zu helfen wünsche, sollte erst einmal bekannt sein, wieviel Gelb ber Kongreß hierfür bewilligen werde. Der Republika­ner Vandenberg betonte, daß mit der Annahme des Gesetzes Roosevelt Machtpvlitiker Nr. 1 werden würde. Das Weiße Haus sei bereits zum Hauptquartier für den zweiten Welt­krieg geworden.

Der republikanische Senator Johnson erklärte, niemand könne das Englandhilfsgesetz lesen, ohne das Gefühl zu haben, daß dessen Endwirkung, wenn | nicht gar der Zweck der sei, Amerika in den Krieg zu bringen. Der Präsident werde durch das , Gesetz zum Diktator, und zwar ein Diktator . mit der Vollmacht, Amerika in den Krieg zu füh- ! ren. Der demokratische Senator Clark sagte, die

eines britischen Commonwealth of Nations in Form etwa eines Dominions machen wollten, ferner Kriegshetzer, wie Senator Glaß und Präsident James Conant von der Harward-Universität. Die USA.-Steuerzahler sollten zu Opfern gezwungen werden, die nicht einmal Kanada, Australien ober Neuseelanb brächten. Der republikanische Senator N y e wandte sich scharf gegen bas Bankhaus Mor­gan unb andere Jnteressentengruppen, die bemüht eien, dem USA.-Volke einzureden, daß Englands Krieg auch 'der Krieg der USA. sei, und daß sich das nordamerikanische Volk bereitfinben müsse, zu- minbeft einen Teil ber Rechnung zu übernehmen. Die Englanb-Hilfe-Vorlage, so schloß Nye, seiein weiterer Schritt in ber seit 24 Monaten eingehal­tenen Richtung zum Kriege".

Harriman geht als Beauftragter Roosevelts nach England.

Washington, 19. Febr. (Europapreß.) Präst. bent Roosevelt teilte auf ber Pressekonferenz im Weißen Haus am Dienstag mit, baß er ben Neu« yorker Bankier Averill Harriman als23er- teidigungsdeschleuniger" auf brei bis vier Monate nach Englanb entfenben werbe, um dort die Notwendigkeiten festzuftellen, denen sich England gegenüberaestellt sieht. Darauf werde Harriman zu kurzem Aufenthalt nach den USA. zurückkehren. Man nimmt an, baß Harriman in zwei Wochen nach England abreifen wird. Wahr­scheinlich wird Harriman vor allen Dingen als Wirtschaftsverbindungsmann Roosevelts dienen.

Dor einem Freundschastsvertrag zwischen USA und Mexiko

Washington, 19. Febr. (Europapreß.) Unter, staatssekretär Sumner Welles bestätigte in der Pressekonferenz ben bevorstehenden Abschluß eines Freundschaftsoertrages mit Mexiko, wodurch sämt­liche zwischen den beiden Ländern schwebenden Fra- gen in freundschaftlichem Geiste gelöst würden. Die Verhandlungen mit Mexiko verzeichneten befriedi­gende Fortschritte. In informierten Kreisen wird erklärt, daß mit einer Beendigung der Verhandlun­gen innerhalb von zwei Monaten gerechnet werden könne.

Die USA. errichten Verteidigungs­und Sperrgebiete im Stillen Ozean und Kaustischen Meer.

N e u y 0 r k, 19. Febr. (DNB.) Wie Associated Preß meldet, hat Roosevelt eine Verordnung unter­zeichnet, wodurch auf See Verteibigungsge- biete und im Luftraum «Sperrgebiete ge­schaffen werden, die Schiffe ober Flugzeuge ohne Genehmigung bes USA.-Marineministers nicht berühren bürfen. «Sperrgebiete finb vor bem Marineoorposten j m Stillen Ozean und im Karibischen Meer geschaffen worben. Die Marinekontrolle über Schiffs- unb Flugzeug­bewegungen erstreckt sich vor allem um bas Gebiet ber Häfen, bie früher bereits für geschlossen er­klärt würben. Die Sperrgebiete liegen im einzelnen brei Seemeilen um bie Insel Culebra östlich Porto Rico, bie Bucht von Kaneohe auf Hawai, bie Inseln Kiska unb Unalaska vor Alaska unb im Pazifik um die Inseln Lamyra, Iohnston, Wake, Kingman- Reef, Rose, Tutuila unb Guam. Die Maßnahme tritt 90 Tage nach bem 14. Februar in Kraft.

242 Millionen Dollar für den Ausbau der llSA.-^lottenstuhpunkte.

Washington, 20. Febr. (DNB Funkspruch.) Das Repräsentantenhaus nahm ben Marinehaus- hatt in Höhe von 242 Millionen Dollar zum Aus­bau von Flottenstützpunkten im Pazifik und Atlan­tik barunter Guam, Samoa sowie die von Eng­land abgetretenen Besitzungen an. Die Vorlage geht nunmehr dem Bunbessenat zu.

1. Htyfa ie im K treten, ft nschasi p. von into ßeunaem bie btto thmft urt onalniW unb B mMM her te fterschasli: > sich ck instate en zu bti nklasse. 6 eine eich lsruhe M tritt W t finb ü n heimü :anni P BaunN bolf W Paul flfe Mannst :ras2ongtn

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5 ochfett in bie Mägen gelangt. h 9

Das neue Jahr soll eine Erhöhung d"

Siferbaus in erster Etappe non mnsz'gtaulenb feftar erfahren Das ist em Drittel ber gep C rroeiterung. Vierzigtausenb zusätzliche Hande sind fir bie Mehrarbeit erforberlich. Gs ist geplant ba- ; .z-i bie Armee weitgehenb heranzuziehern abgesehen

ron ben Kräften, die derobligalo ,cy butter stanben seien Cs lei roeienrnm rurjfeuieeiano, lizenft vermittelt. Die Ruckbesinnung 7 : öerte Begehungen mit leinen Nachbarn zu unter-

W k rbe bebeutet für ben Schweizer $le 0,Gunfe | halten Neuseeland lege auf die Beziehunaen zu fei- . .

innere Gesundung. Schon ist jea r 0 I nem anderen Lande größeren Wert als zu den 1 roegungUnion now, die die USA. zum Mitglied Schweizer Industriearbeiter. Auch oie

uropäischen Land hat sich der Städter innerlich herum von oen » stark von landwirtschaftlichem Denken entfernt Nachschub kann oie gerade tn der «Schweiz. Der Handelsmann und brnrht mprhon ' .nbuftrieUe beherrschte auch das Feld in der gro­ßen Tagepresse, wo es recht selten geschah, baß ein­mal ein Agrarproblem eine «Spalte ber ersten «Seite

mit Beschlag belegen burfte. 1

Dieser Krieg unb fein Verlauf zwingen nun plötz- i ch den «Stäbter, sich mit Mutter Erbe auch außer- ' alb bes Bereichs eines Wochenenbausflugs zu de- 1 iffen. Man entdeckt nun bie Erbe als wichtigsten I Rohstoff". Man spricht von Präzisionslandwirt- chast, die dem Qualitätsgebanten der «Schweizer Ürbeit überhaupt zur Ehre gereichen müsse. Wenn nan zuerst noch unter .Kriegswirtschaft" etwas Üorübergepenbes verstehen wollte, sieht man ein, laß es sich um Bleibenbes handelt, um Zu- itzliches im Interesse ber Gemeinschaft. Besonbers Vit größeren Stabte spüren bas Nahrungsproblem, vährenb ber Bauer eher warten kann, weil er in (ffter Linie an seine gesicherte Ernährung benkt.

A deshalb propagieren jetzt bie Stabte den B 0 ben cis gute Kapitalanlage ... Man spricht

J uan ,Igro-Inbustrie", bamit der Inbustrielle unb ' Bankier Gefallen an ihr finden. Ja, man versteht unter Agri-Kultur einen ber wertvollsten Bestand- t>ile ber Kultur schlechthin, bie man also nicht mehr rur aufs Malen unb Musizieren beschränkt ...

Die Schweizer Inbustrialisierung folgte einem 'Veg, der bei möglichst niedrigen Nahrungskosten mb entsprechend niedergehaltenen Löhnen der Ar- iuier möglichst viel zu exportieren trachtete, durch die zu niedrigen Agrarpreise stieg die Ver- chuldung der Landwirtschaft in den letzten fünf» mddreißig Jahren aufs Doppelte. Die Importeure -achteten, die Umstellung der Landwirtschaft im Sinn einer ausgeglichenen Ernährung zu sabotieren, »ährend sie wohl die Entwicklung in der Richtung uner Monokultur begünstigten. Diese Monokultur leifet Milch. Der Grasbau verdrängte den Acker- lau. Der Anteil an Kohlehydraten in der Ern ah- iimg, der im Jahre 1870 noch 70 v. H. betrug, fiel auf 25 zu Gunsten einer entsprechenden «Steigerung ies Fettanteils. Wenn die Schweiz das gesteckte Programm einer Erweiterung des Ackerbaus er» t-icht, so entspricht dies gerade dem Stand vor fünfzig Jahren! r . s.

Parallel zur Umstellung auf Fett ging die Ge- stnbheit der Bevölkerung zurück, denn -.'Nahrge- jalt" eines Nahrungsmittels ist nicht gleichbebeu- bnb mitGesundheitswert". Man erkennt immer !eutlicher, daß gesunde Pflanzen nur auf gesundem Koben wachsen. Der Boden wirddreidimensional fräs Bodenvolumen und die Bodenqualität ersetzen ien Wertbegriff, der sich nur auf die odenflache fützt. Das gibt dem Schweizer die Gewißheit, daß tr nicht so sehr ein Volk ohne Raum ist. wie es bm scheinen mochte. Er erkennt im Heilmittel der Melioration, der Boden Verbesserung, ein Programm und ruft wieder nach demBoben- httor" dem Kulturingenieur, ber bamit erst wie- ter zum Wort kommt, bas ihm fast entzogen wor- ien war. Bei ben teuren Liegenschasten ber Schwel, zrrgüter ift bie Lanbwirtfchast aus höchste Detriebs- htenfität angewiesen. Diese soll sich ober heute n ^ verstehen Denn auch bieser Begriff würbeinbuftrieu igrftanben. Man importierte Kraftfutter unb ernch- t teKuhfabriken", in benen man Milchvieh groß- pg, bas kaum seine Hufe auf einer grünen Wiese

W letzte. , . sa6

Die Schweiz erzeugt nur etwas mehr als oie fälfte des nötigen Fettes. Man will den V°rbrauch basteln, nachdem die sich durch Schlachten von Derschüsiigem Vieh und Schweinen cr9cbe"ben Teilmengen verzehr, sind Nachher g^enkt man kn Ausfall durch Minderung des Fettgehaltes der Nilch auf die tzülste wettzumachen. Darm tteg (6er ein gefährlicher Trugfchluß. denn dies ander! »ichts an der Ernährungsdilanz s°nzen «eeinfchaft. weil Fett, das faust m Mtlchst>rm -lnge Kommen wurde, einfach in Form van Lutte